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Mysteriöser Fall Ehepaar Gaum

112 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, Verschwinden, Ehepaar, Aktenzeichen, Josef, 1965, Gaum

Mysteriöser Fall Ehepaar Gaum

06.09.2018 um 16:06
südtiroler schrieb:Und mit dessen Frau soll Josef G. auch eine engere Beziehung gepflegt haben.
So ein toller Hecht war der aber doch gar nicht? Oder übersehe ich da was? Was hat der Mann für einen Schlag bei Frauen?


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Mysteriöser Fall Ehepaar Gaum

06.09.2018 um 16:15
Nala-Nyna schrieb:So ein toller Hecht war der aber doch gar nicht? Oder übersehe ich da was? Was hat der Mann für einen Schlag bei Frauen?
Manchmal wundert man sich, wie viele auf einflußreiche Position, Geld, bestimmendes Auftreten fliegen.


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Mysteriöser Fall Ehepaar Gaum

06.09.2018 um 16:31
@Nala-Nyna

Der Typ hatte Prokura. Sowas machte die Frauen damals an. Dazu noch Geld, ein selbstsicheres Auftreten und ein paar Narben aus dem Krieg, fertig war der Traummann.

MfG

Dew


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Mysteriöser Fall Ehepaar Gaum

06.09.2018 um 18:19
aber für all diese infos, die ich durchaus spannend finde...keine frage...gibt es keine quelle außer den @südtiroler


???


ich bin skeptisch...der "irrtum" über den Ehering der Gattin, der sich dann als seinen! ring entpuppte, lässt mich zweifeln...


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Mysteriöser Fall Ehepaar Gaum

06.09.2018 um 19:20
Nala-Nyna schrieb:Was hat der Mann für einen Schlag bei Frauen?
Die schon von @snowdon und @Dew genannten Gründe. Vielleicht war er auch zu Charme in der Lage, und für damalige Anforderungen sah er nicht unbedingt schlecht aus, würde ich sagen. In "Das unsichtbare Netz" sind Fotos der Eheleute Gaum. Bei ihm kann man mit gutem Willen eine zumindest Typ-Ähnlichkeit mit Clark Gable erkennen.

Und manche Menschen sind einfach extrem darauf aus, ständig eine oder noch besser mehrere Beziehungen am Laufen zu haben. Nach dem "Umzug" ins Zillertal hat er ja auch ganz schnell mit der Kellnerin angebandelt.

Frau Gaum sieht übrigens aus wie die typische gutbürgerliche Dame der frühen 60er, mit Betonfrisur und Perlenkette.


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Mysteriöser Fall Ehepaar Gaum

06.09.2018 um 19:36
Und vielleicht lässt sich durch das Techtelmechtel mit der Kollegin aus der Bank auch erklären, wo sich Herr Gaum nach seinem Untertauchen im Raum Mannheim aufgehalten hat, nämlich u.U. bei dieser Frau.


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Mysteriöser Fall Ehepaar Gaum

06.09.2018 um 22:45
@Ventil
Natürlich gibt es noch andere Quellen. Wenn Sie an meinen Recherchen zweifeln, dann ist das ihre Sache. Mich stört das nicht, allerdings möchte ich an dieser Stelle klarstellen, dass sämtliche von mir dargestellten Fakten aktenkundig sind und nicht meiner Phantasie entspringen. Wenn ich eine Theorie oder eine Vermutung angestellt habe, so wurde das von mir auch entsprechend angemerkt.
@Corydalis
Es muss ja nicht jeder ein Adonis sein, um bei Frauen Eindruck zu hinterlassen. Von lebenden Zeitzeugen wurde er jedenfalls als äußerst charmant, hilfsbereit und großzügig gegenüber Damen beschrieben; außerdem war er sehr gebildet und wortgewandt. Ob er mit der Frau des Bankdirektors tatsächlich eine Affäre hatte, ließ sich damals (es ist ja möglich, dass er nach seinem Verschwinden von ehemaligen Kolleginnen und Kollegen angeschwärzt wurde) nicht klären bzw. wurde auch nicht hinterfragt. Das Verhältnis mit der Angestellten Frau R. war allerdings nachweisbar - diese Frau R. hat sich Jahre nach dem Verschwinden/Tod von Josef G. bei der Tiroler Lebensgefährtin gemeldet und um ein Gespräch gebeten.


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Mysteriöser Fall Ehepaar Gaum

06.09.2018 um 23:39
normalerweise muss hier in der krimirubrik jede Behauptung durch eine quelle belegt werden...und das ist auch gut und sinnvoll so.

warum es hier in diesem thread wohl nicht so ist?


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Mysteriöser Fall Ehepaar Gaum

06.09.2018 um 23:49
südtiroler schrieb:Es muss ja nicht jeder ein Adonis sein, um bei Frauen Eindruck zu hinterlassen.
Genau; die Womanizer, die ich kenne, funktionieren auch eher nicht-optisch.

Wäre denn möglich, dass er zunächst bei Frau R. untergekommen ist; wurde das von der Polizei überprüft? Man muss sicher bedenken, dass damals noch eine Zeit war, in der "Herrenbesuch" nicht ohne weiteres möglich und uU sogar strafbar war. Daher hätte ein übergangsweiser Aufenthalt bei Frau R. ggf. vermutlich ohnehin heimlich stattgefunden.

Aber die Motivlage ist mir trotz allem nicht recht klar. Er hatte (von mir aus massive) Probleme mit dem Arbeitgeber, hatte womöglich Rückzahlungsverlangen, Arbeitsplatzverlust und Strafanzeige zu befürchten. Die Aufdeckung seiner Verfehlungen stand uU unmittelbar bevor.

Er hatte außerdem eine Ehefrau, zu der er dem Vernehmen nach nicht mehr das allerbeste Verhältnis hatte, und die ihn im Falle einer Scheidung eine Menge Geld kosten würde.

Den Ansprüchen der Bank und den Forderungen seiner Ehefrau (sowie dem Umgang mit der Ehefrau) kann er sich durch ein Untertauchen erst mal entziehen.

Durch die mutmaßliche Tötung der Ehefrau schafft er aber einen viel größeren Anreiz, nach ihm zu fahnden. Auch wenn die Angehörigen und die Polizei zunächst von einem mysteriösen Verschwinden beider Eheleute ausgingen, konnte er darauf nicht bauen, bzw. es musste ihm klar sein, dass er mehr oder weniger schnell in Verdacht geraten können würde.

Deshalb glaube ich eher nicht, dass die Tötung der Ehefrau von vorneherein geplant war, sondern sich aus irgendeiner Situation heraus ergeben hat. Überhaupt wirkt die ganze Flucht auf mich eher schlecht vorbereitet und improvisiert.


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Mysteriöser Fall Ehepaar Gaum

07.09.2018 um 04:56
@Corydalis
Bezüglich der wenig professionellen Vorbereitung der Flucht pflichte ich dir bei. Ich kann mir nur vorstellen, dass kurz vor dem 3.5. ein Ereignis eingetreten sein muss, das Josef G. in seinen "Grundfesten" erschütterte; wie ich schon mehrmals in diesem Forum berichtete, war Josef G. ein Mann, der mit Niederlagen überhaupt nicht umgehen konnte und dessen Stolz beinahe krankhaft war. Eine Entlassung wäre für ihn wohl undenkbar und nicht verkraftbar gewesen. Wie du vermutest, kann die Tötung der Ehefrau tatsächlich aus einer Extremsituation heraus und spontan erfolgt sein. Dafür spricht auch der Umstand, dass er sich noch Tage nach dem Verschwinden in der weiteren Umgebung von Mannheim aufgehalten hat - vielleicht spielte er doch mit dem Gedanken sich zu stellen und auf Totschlag zu plädieren. Ob er dabei Unterschlupf bei Frau R. genommen hat, das hat die ermittelnde Behörde nicht nachverfolgt. Der Bruder von Frau Inger G. hat allerdings schon relativ kurz nach dem Verschwinden der Eheleute G. den Verdacht geäußert, dass seine Schwester von ihrem Ehemann getötet wurde.
@Ventil
Als ehemaliger Journalist nehme ich Persönlichkeitsrechte und Informantenschutz sehr ernst und werde meine Quellen sicherlich nicht in diesem Forum veröffentlichen. So sei es ihnen gerne gestattet an meinen Recherchen zu zweifeln.


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Mysteriöser Fall Ehepaar Gaum

07.09.2018 um 07:35
südtiroler schrieb:war Josef G. ein Mann, der mit Niederlagen überhaupt nicht umgehen konnte und dessen Stolz beinahe krankhaft war. Eine Entlassung wäre für ihn wohl undenkbar und nicht verkraftbar gewesen.
Dann wäre die befürchtete Aufdeckung des Ausmaßes seiner Unkorrektheiten (das ja bei xy stark heruntergespielt wird) grds. ein hinreichender Anlass für ein Abtauchen. Allerdings wusste er selbst ja am allerbesten, was er verbockt hatte. Daher hätte ich einen besser durchdachten Fluchtplan erwartet.

Deshalb kann gut sein, dass es vom Motiv her eine "Gemengelage" war aus schweren Befürchtungen hinsichtlich Arbeitgeber und zusätzlichem Fluchtgrund "spontane Tötung der Ehefrau". Warum er dann allerdings nicht

a) entweder sich der Leiche schnellstmöglich entledigt und dann rasch ins Ausland verschwindet, oder

b) sich der Leiche schnellstmöglich entledigt und unter Schaffung des äußeren Anscheins "normaler" Verhältnisse erst mal für ein paar Tage unverhohlen zuhause bleibt (er hätte zB behaupten können, seine Ehefrau sei verreist),

ist mir immer noch rätselhaft.

Stattdessen bleibt er (anscheinend) irgendwo im Raum Mannheim, schleicht sich eines Nachts wie ein Dieb in die eigene Wohnung (oder schickt einen Boten), und verursacht auch noch in relativer Nähe einen Verkehrsunfall, der absurderweise nicht dazu führt, dass der bereits vermisst gemeldete Herr Gaum identifiziert wird, trotz Angabe des korrekten Namens.

Dass er tagelang mit der Ehefrau im Kofferraum herumgefahren ist, halte ich angesichts der rasch zu erwartenden Geruchsentwicklung für unwahrscheinlich.

Dass er gewissermaßen "mit sich gekämpft" hat, ob er sich stellen soll, könnte durchaus sein, aber das hätte er auch zuhause oder auf einer stringenteren Flucht machen können ...

Das Verhalten in der Woche ab 3.5. wirkt auf mich zumindest beim gegebenen Kenntnisstand einfach untypisch planlos.


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