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Peggy Knobloch

Peggy Knobloch

09.10.2018 um 00:44
Septemberlouis schrieb:Deine Logik verstehe ich nicht.
Nur wegen Leichenverbringung? Das wäre vor 17 Jahren eine Straftat gewesen und ist auch heute noch zu verurteilen, wie auch einige User das schreiben.
Die letzte Frage, kannst du dir selber beantworten.
Noch mal: hier werden Ursache und Wirkung vertauscht, wie immer, wenn die Aussage der Zeugin S. wieder hervorgekramt wird.

Die Ermittlungen gegen UK wurden nicht durch die Aussage der Zeugin S., UK am Mittag am Marteau-Platz sitzen gesehen zu haben, ausgelöst. Die Ermittlungen gegen UK wegen Verdachts der Tötung von Peggy liefen zum Zeitpunkt dieser Aussage längst schon.

Erst durch die Angaben von UK in dem gegen diesen gerichteten Ermitlungsverfahren wurden dann Ermittlungen gegen MS ausgelöst, aber nicht wegen Verdachts der Tötung von Peggy, sondern wegen der Leichenverbringung.

Die Zeugin S. hat also weder die Ermittlungen gegen UK ins Rollen gebracht noch musste sie ihren Sohn vor Mordermittlungen schützen. Denn es gab damals keine Mordermittlungen gegen ihren Sohn, sondern nur gegen UK.


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Peggy Knobloch

09.10.2018 um 01:01
Andante schrieb:Die Zeugin S. hat also weder die Ermittlungen gegen UK ins Rollen gebracht noch musste sie ihren Sohn vor Mordermittlungen schützen. Denn es gab damals keine Mordermittlungen gegen ihren Sohn, sondern nur gegen UK.
Aber es gab damals Ermittlungen wegen Totschlags gegen M.S.
Siehe hier:

https://www.merkur.de/welt/mordfall-peggy-knobloch-diese-fakten-sind-ueber-verdaechtigen-bekannt-10239833.html

"Es wurde ein Verfahren wegen Verdachts des Totschlags eingeleitet. Zu dem Zeitpunkt renovierte Manuel S. am Lichtenberger Marktplatz ein Haus, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Peggy Knobloch. Das Verfahren wurde nach umfangreichen Ermittlungen im Mai 2002 eingestellt."


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Peggy Knobloch

09.10.2018 um 01:01
Andante schrieb:Die Ermittlungen gegen UK wurden nicht durch die Aussage der Zeugin S., UK am Mittag am Marteau-Platz sitzen gesehen zu haben, ausgelöst. Die Ermittlungen gegen UK wegen Verdachts der Tötung von Peggy liefen zum Zeitpunkt dieser Aussage längst schon.

Erst durch die Angaben von UK in dem gegen diesen gerichteten Ermitlungsverfahren wurden dann Ermittlungen gegen MS ausgelöst, aber nicht wegen Verdachts der Tötung von Peggy, sondern wegen der Leichenverbringung.

Die Zeugin S. hat also weder die Ermittlungen gegen UK ins Rollen gebracht noch musste sie ihren Sohn vor Mordermittlungen schützen. Denn es gab damals keine Mordermittlungen gegen ihren Sohn, sondern nur gegen UK.
Es ging mir, wie ich bereits schrieb, nicht um Ermittlungen, sondern um die Tatsache, dass die Aussage von Frau S einer der wesentlichen Bausteine für die Verurteilung von UK war.

MS hatte schon damals kein Alibi für die Tatzeit, dass er nicht mit dem Auto unterwegs war, wurde durch die Aufnahmen aus der Sparkasse widerlegt.

Frau S. musste sehr wohl Sorge um ihren Sohn haben, dass wegen Mordes ermittelt wird, mittlerweile wird ja wegen Mordes ermittelt.


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Peggy Knobloch

09.10.2018 um 01:08
Andante schrieb:. Denn es gab damals keine Mordermittlungen gegen ihren Sohn, sondern nur gegen UK.
Das wissen wir doch so gar nicht ob es „nur“ wegen der Verbringung war, es gab wohl auch eine Version bei der Peggy von jemand anderem umgebracht wurde
(die Namen sind leider geschwärzt)
"Am 24.9.2001 wurde der Zeuge xxxxx (evtl. P.H.) , ein Mitpatient in Bayreuth, befragt, der berichtete, dass er sich in das Vertrauen des Kulac eingeschlichen habe, ihm z.B. Schokolade gegeben habe, die ihm gefallen habe. Kulac habe ihm am 22.9.2001 bzw. an einem Donnerstagabend erzählt, dass ein gewisser xxxxx die Peggy umgebracht habe. Xxxxx und dessen Freundin hatten sie verräumt. An einem weiteren Samstag beim Pizzabacken habe xxxxx ihn gefragt, "die Peggy war doch am Montag bei dir gewesen", da sagte er, ja, die ist gleich nach der Schule zu mir gekommen, sagte ich zu ihm, da hattest du sie doch nicht gleich umbringen müssen. Er antwortete mir, "das habe ich auch nicht gleich gemacht, ich wollte sie auch nicht umbringen, aber sie hat so laut geschrien" (Bl. 2038).
http://web.archive.org/web/20111102154558/http://www.ulvi-kulac.de/html/aktuelles.html

Nur mal angenommen, dieser geschwärzte Namen ist Manuel S., dann wurde gegen ihn nicht nur wegen der Verbringung ermittelt.

@Konjunktiv war schneller ;)
Andante schrieb:Die Ermittlungen gegen UK wurden nicht durch die Aussage der Zeugin S., UK am Mittag am Marteau-Platz sitzen gesehen zu haben, ausgelöst. Die Ermittlungen gegen UK wegen Verdachts der Tötung von Peggy liefen zum Zeitpunkt dieser Aussage längst schon.
Und da es gegen den Sohn der Zeugin S.
Konjunktiv schrieb:Ermittlungen wegen Totschlags
gab, ist die Aussage doch interressant um
Andante schrieb:hervorgekramt
zu werden, zumal diese
Misetra schrieb:Aussage von Frau S einer der wesentlichen Bausteine für die Verurteilung von UK war.


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Peggy Knobloch

09.10.2018 um 01:10
@Konjunktiv
Vielen Dank für das Video!
Beim Ansehen fiel mir am Ende nochmal deutlich auf, dass Frau Rechtsanwältin Hoyer einem etwaigen Tatbeteiligten nahelegt, eine Aussage zu tätigen, da verschiedene Taten bereits verjährt sein könnten und somit Strafverfolgung nicht mehr droht.

Offenbar hat Manuel S. die Sendung nicht gesehen oder den Aufruf nicht befolgt. So hat er die Mutter weitere drei Jahre im weitgehend Ungewissen belassen.


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Peggy Knobloch

09.10.2018 um 01:22
margaretha schrieb:Hab ich nicht
Dann tut es mir leid, dass ich dich grundlos angepampt habe, entschuldige bitte.


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Peggy Knobloch

09.10.2018 um 03:02
Andante schrieb:Erst durch die Angaben von UK in dem gegen diesen gerichteten Ermitlungsverfahren wurden dann Ermittlungen gegen MS ausgelöst, aber nicht wegen Verdachts der Tötung von Peggy, sondern wegen der Leichenverbringung.
Das ist unzutreffend. Gegen MS wurde auch wegen Totschlags ermittelt, da Ulvi gegenüber Peter H. und einem Pfleger diesen entsprehend belastet hatte.


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Peggy Knobloch

09.10.2018 um 07:05
Septemberlouis schrieb:Oder ist die Frau S. selbst sehr fragwürdig?
Ich möchte das anders formulieren, da die Gefahr besteht , dass das gelöscht wird. Vor 10 Tagen schrieb ich auch schon bzw. zweifelte ähnlich über Frau S. jetzt liegen Beiträge von @margaretha und anderen Usern vor, dazu einige Links . Die Aussagen der Frau S. erscheinen mir sehr fragwürdig.


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Peggy Knobloch

09.10.2018 um 07:23
Sorry, dann habe ich das verwechselt, und danke für die Richtigstellung. Es wurde also damals, nachdem UK ihn belastet hatte, auch gegen MS ein Verfahren wegen Totschlags eingeleitet. Trotzdem bleibt die Frage, warum seine Mutter damals mit ihrer Aussage zur UK-Sichtung so lange gezögert hat, wenn sie ihren Sohn - zu Lasten von UK - entlasten wollte.


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Peggy Knobloch

09.10.2018 um 07:42
Konjunktiv schrieb:Aber es gab damals Ermittlungen wegen Totschlags gegen M.S.
Siehe hier:

https://www.merkur.de/welt/mordfall-peggy-knobloch-diese-fakten-sind-ueber-verdaechtigen-bekannt-10239833.html
In dem von dir verlinkten Artikel steht übrigens, dass Frau S. angegebenhat, am Marteau-Platz UK mit zwei Schülerinnen gesehen zu haben, die sie nicht gekannt habe (also hat sie da wohl nicht von Peggy geredet).

In dem Artikel steht weiter, dass UKs Eltern angegeben haben, dass UK am 7. Mai bis 13:15 geschlafen habe (während er doch unstrittig mittags den Auftrag hatte, dem Zeugen Hilmar K. sein Essen zu bringen).


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Peggy Knobloch

09.10.2018 um 08:04
@Septemberlouis
Wie Du sagst, es sind ja nicht nur reine Spekulationen sondern durch Pressemitteilungen belegt.

In dem obigen Link kann man auch noch zusätzlich nachlesen:
Zu dem Zeitpunkt, um 13.15 Uhr, stand Ulvi K. aber der Aussage seiner Eltern zufolge erst vom Mittagessen auf. Diese neue Aussage der Mutter von Manuel S. wurde zum wichtigsten Baustein zu K.s späterer Verurteilung. Die Ermittler hatten sich zwar gewundert, dass Ulvi K. trotz Regens auf der Bank gesessen sein soll, dennoch wurde der Mutter geglaubt.
https://www.merkur.de/welt/mordfall-peggy-knobloch-diese-fakten-sind-ueber-verdaechtigen-bekannt-10239833.html

Niemand hatte sich damals gemeldet, der diese Aussage gestützt hatte, offenbar auch nicht die zwei Mädchen, welche Frau S angeblich sah.

Wir brauchen Frau S auch nicht eine bewusste Falschaussage vorwerfen, denn Zeugenaussagen nach einer längeren Zeit sind immer mit Vorsicht anzusehen. Die Zeugin ist sicherlich häufiger dort vorbeigekommen. Man kann davon ausgehen, dass sie K dort irgendwann auch mal gesehen hat. Die Zuordnung genau zu diesem Tag steht zu Debatte und die weiteren Umstände (der die Mädchen hatten sich nicht gemeldet, ein anderes Kind hat aus dem Bus Peggy schon weiter hinten kurz vor dem Haus des Opfers jenseits der Bank gesehen, der Regen und die Frage "wo es denn bloß der Topf geblieben") zeigen eine solch falsche Zuordnung, selbst wenn man die Aussage Kulacs Eltern vernachlässigt.

Die Gründe der Mutter von S diese Aususage zu machen, sind da nicht relevant, es kann sich auch nur um eine fehlerhafte Erinnerung handeln.

Die Frage, warum das erste Gericht der Mutter von S. geglaubt hat trotz der weiteren Umstände, welche gegen diese Zeugenaussage sprechen ist klar. Damals hielt Kröber das Geständnis ohne jegliche Einschränkungen ür die Wahrheit, diese Ansicht musste er revidieren. Damals war die Aussage noch durch Kröbers Gutachten gestützt, heute nicht mehr.


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Peggy Knobloch

09.10.2018 um 08:25
Kannitverstan schrieb:Die Frage, warum das erste Gericht der Mutter von S. geglaubt hat trotz der weiteren Umstände, welche gegen diese Zeugenaussage sprechen ist klar.
Von welchen Umständen und weiteren Umständen sprichst du?

Meinst du etwa die Aussage von UKs Mutter als einen Umstand? Das wäre ja interessant . Einer Frau, die nachweislich Zeiten für das Alibi mit Dritten abgesprochen hat?

Dagegen hat Frau S. allein, dass sie den Topf oder die Schüssel beschrieb, schon glaubwürdigere Angaben gemacht. Wozu den Topf? Das hätte doch ganz leicht widerlegt werden können? Braucht der Essensempfänger an diesem Tag nur gar kein Essen bestellt haben.

Dass die Mädchen keine Angaben machen können ist doch auch klar. UK hielt sich doch oft dort auf. Woher sollen die Mädels nach einem jahr noch wissen, ob sie UK am 7.5. dort gesehen haben.

Viel fragwürdiger finde ich die Zeugen die UK ausgerechnet an diesem Tag NICHT gesehen haben wollen? Wer registriert denn bitte, wen er nicht gesehen hat?


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Peggy Knobloch

09.10.2018 um 08:33
Frau.N.Zimmer schrieb:Meinst du etwa die Aussage von UKs Mutter als einen Umstand? Das wäre ja interessant . Einer Frau, die nachweislich Zeiten für das Alibi mit Dritten abgesprochen hat?
Sorry. Nachweislich mit einem Dritten, sollte es heissen.


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Peggy Knobloch

09.10.2018 um 08:34
@Frau.N.Zimmer
Ich habe mir hier vorgenommen, nicht weiter lange Diskussionen zu führen und nur zeitweilig mal etwas schreiben, was für mich neu war.

Eine Diskussion ist hier so oder so nicht möglich. Die Umstände, nach denen Du fragst sind klar aus meinen Beitrag erkenntlich, wenn die Dir nicht reichen, ist das Dein Bier. Wenn Du Dir weitere Gedanken machen würdest, in eine K entlastende Richtung, würdest Du diese Fragen auch nicht stellen. Nur kleiner Tip, warum sollen die ZWEI Mädchen durch die häufige Sichtung Kulacs dort ein deutlich schlechteres Erinnerungsvermögen haben, als die Mutter von S? Die hätten den Topf genauso sehen müssen.

Ich werde hier keine "Überzeugungsbildung" betreiben, das ist hier bei manchen hoffnungslos.


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Peggy Knobloch

09.10.2018 um 08:39
Kannitverstan schrieb: Wenn Du Dir weitere Gedanken machen würdest, in eine K entlastende Richtung, würdest Du diese Fragen auch nicht stellen.
Oh. Das tue ich immer wieder :) Ich war vor einigen Jahren sogar der festen Überzeugung, dass Ulvi K. NICHTS mir dem Mord zu tun hat.
Leider sprachen dann immer mehr Tatsachen und "Zufälle" gegen meine erste Meinung.
Kannitverstan schrieb:Ich werde hier keine "Überzeugungsbildung" betreiben, das ist hier bei manchen hoffnungslos.
Das hat die BI schon vergeblich versucht ;) Sobald sich jemand ersthaft mit dem Fall beschäftigt, wird es schwer den zu überzeugen. :)


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Peggy Knobloch

09.10.2018 um 08:44
Ulvi K. hat selbst zugegeben (und das schon früh), dass er damals auf der Bank vom Henri-Marteau-Platz geraucht habe. Es gibt zudem 2 unterschiedlich lautende Aussagen in Bezug auf Peggy: einmal wollte er auf sie gewartet haben, um sich zu entschuldigen. Ein anderes Mal will er ihr gar nimmer begegnet sein an diesem Tag, das war dann im Prozess als das Geständnis schon widerrufen war.

Zeitnah wurde dann berichtet:

Die Welt, 20. Januar 2002
https://www.welt.de/print-wams/article599942/Peggys-Mutter-hat-einen-Verdacht.html
Zwar bestreitet er nicht, Peggy nach der Schule angesprochen zu haben - mehr sei aber nicht gewesen.
Zur Rauch-Pause:

Frankenpost, 13. November 2003
Zitiert in: Beitrag von jaska, Seite 3.230
Dann habe er sich auf den Weg zu einem Bekannten gemacht, mit dem er ausgemacht hatte, an diesem Nachmittag Holz aufzuschlichten. Unterwegs habe er den Nachbarn dann getroffen, der zu Fuß unterwegs gewesen sei. Er habe ihn auf das Essen aufmerksam gemacht und "zu ihm gesagt, er soll sich‘s gut schmecken lassen".
Auch die Nachbarn von Hilmar K., bei denen Ulvi K. geklingelt haben wollte als er das Essen vorbei brachte, bestätigten das nicht: Beitrag von jaska, Seite 2.091
Da der Mann nicht zu Hause gewesen sei, habe er bei den Nachbarn geklingelt, und Bescheid gesagt, dass er die Schüssel mit Hasenbraten auf der Türschwelle abgestellt habe.
Angeblich habe er dies dem damals zwölfjährigen Sohn der Familie mitgeteilt. Der Junge hatte sich später bei einer Vernehmung durch die Polizei nicht an den besagten Tag erinnern können. Gestern vor Gericht aber war er sich sicher: „Bei uns hat keiner geklingelt.“ Auch der 52 Jahre alte Vater, der Nachtschicht hatte und an jenem Nachmittag zu Hause war, sagte aus, er habe „nichts davon gemerkt, dass einer geklingelt hat“. Da man die Klingel im ganzen Haus höre, hätte er einen Besuch mitbekommen müssen.
oder

Beitrag von jaska, Seite 2.091
Der heute 26 Jahre alte Gastwirtssohn sei am 7. Mai 2001 zwischen 13 und 15:55 Uhr nicht zu Besuch bei der Familie gewesen, sagten der 52-jährige Vater und sein 15-jähriger Sohn übereinstimmend vor dem Landgericht Hof. Der Angeklagte hatte behauptet, er habe zur fraglichen Zeit seine Nachbarn besucht.
Im ersten Prozess gab es noch einen Zeugen, der ihn ebenfalls in der Nähe getroffen hat, dessen Namen kenne ich nicht:

Merkur, 13. November 2003
https://www.merkur.de/lokales/regionen/fall-peggy-ulvi-bestreitet-mord-173550.html
Ein Zeuge sagte aus, er habe Ulvi K. an diesem Tag zwischen 13.15 Uhr und 13.30 Uhr vor dem städtischen Bauhof getroffen. Dieser befindet sich in unmittelbarer Nähe der besagten Parkbank. Die Verhandlung wird am Freitag fortgesetzt.
Und dann gibt es noch Hilmar K., der Ulvi K. in der Poststraße getroffen hat. Der sich selbst nimmer sicher war wegen der Uhrzeit. Nur hat Ulvi K. diese Begegnung auch bestätigt, so dass diese auch in die Zeit des frühen Nachmittags gefallen ist.

Ulvi war also ab spätestens 13.00 im Ortskern unterwegs.

Vor diesem Hintergrund und dass Frau S. eben nicht sofort, als ihr Sohn verdächtigt wurde, mit der Sichtung ums Eck kam, sehe ich sie als Zeugin nicht so streng als unglaubwürdig an. Sicher hat es ein Gschmäckle, wenn die Mutter eines Tatverdächtigen gegen Jemand anderen aussagt. Aber da sie nicht im Belastungseifer aktiv von sich aus zur Polizei ging sondern in einem normalen Gespräch bei sich mit der Geschichte rauskam, sollte man das nicht völlig vom Tisch fegen.

In die o.g. Beobachtungen passt die Aussage von Frau S. jedenfalls nahtlos rein.


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Peggy Knobloch

09.10.2018 um 08:50
@jaska

Danke schön :)

Dann muss man sich jetzt auch Gedanken machen warum dieser unbenannte Zeuge und Hilmar K. diese Angaben machten. Nein, man muss sie ja direkt auch anzweifeln, finde ich.

Dass Ulvi K. zugab dort gewesen zu sein, ist sicher wieder seiner Fantasie geschuldet :)


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Peggy Knobloch

09.10.2018 um 08:51
@Frau.N.Zimmer
@Kannitverstan


Es ist völlig sinnlos, hier Zeitungsartikel als Grundlage bzw. Beweise aufzuführen und dann darüber seine Ansichten zu begründen. Die Tatsachen, die da aufgeführt werden, wiedersprechen sich.
Da wäre es besser in die Prozessunterlagen zu schauen.
Hier wurde auch schon der Tagesablauf von Ulvi gepostet und die Zeugenaussagen von Frau S.
(ja ich finde das jetzt nicht, das wurde mehrmals gepostet und wird auch den meisten Usern bekannt sein.)
In der der Aussage, der Frau S., die die Ermittler als glaubwürdig einschätzten, war nichts von zwei Mädchen zu lesen.
Der Tagesablauf war auch anders.
Was stimmt nun?
Zeugenaussagen sind das unsicherste Beweismittel.
Mit Umständen könnte gemeint sein, dass nur Frau S. eine solche überzeugende Aussage machte. Klar, es war ein besonderer Tag, der Geburtstag ihres Sohnes. Aber warum macht sie die Aussagen nach 1 Jahr? Könnte sie sich nicht evtl. irren?


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Peggy Knobloch

09.10.2018 um 08:56
PS
Frau.N.Zimmer schrieb:Meinst du etwa die Aussage von UKs Mutter als einen Umstand? Das wäre ja interessant . Einer Frau, die nachweislich Zeiten für das Alibi mit Dritten abgesprochen hat?
Das sind eben eine deer Gründe, warum ich hier nicht weitere Diskussion führe, ich hatte ganz klar geschrieben, "selbst wenn man die Aussagen der Eltern vernachlässigt".

Hier lesen die Leute eben nur das, was sie lesen wollen, das gilt genauso auch für die übrigen Dinge, gerichtliche Gründe etc..
Frau.N.Zimmer schrieb:Das hat die BI schon vergeblich versucht ;) Sobald sich jemand ersthaft mit dem Fall beschäftigt, wird es schwer den zu überzeugen. :)
Wirklich ernsthaft und alle Umstände berücksichtigend können sich nur Gerichte damit beschäftigen. Das WAV-Gericht, das wirklich sich alle Videos (im Gegensatz zum ersten Gericht) angesehen hatte und bewirkt hat, dass sich Kröber die auch anschauen musste und er auch die Vernehmung des Ermittler zugegen sein musste, hat sich überzeugt, dass die Zweifel an dem Geständnis nicht überwindbar sind. Das ist in Wirklichkeit die Hauptsache, alles andere ist belanglos.

@DerGreif hatte hier wohl aus professioneller Sicht eine zumindest mich überzeugende Darstellung geliefert, dass unter den neuen Gesichtspunkten eine so geringe Verstrickung in die Tat von MS eben sehr unwahrscheinlich ist. Es ist davon auszugehen, dass er nur die halbe Wahrheit erzählt hat.

Schönen Tag noch


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Peggy Knobloch

09.10.2018 um 09:01
Septemberlouis schrieb:Zeugenaussagen sind das unsicherste Beweismittel.
Hier haben wir aber nun 3 Zeugen. Frau S., Hilmar K. und den anderen Zeugen aus dem Prozess, die U.K.s eigene Aussage bestätigen.
Ich verstehe nicht, warum man sich nur , in alte BI Verfahrensweise, auf diese eine Frau einschießt?
Was ist mit Hilmar K. der doch sehr bemüht war U.K. zu helfen? Dessen Aussage macht doch das Bild erst stimmig.

@Kannitverstan

Ja, weiss ich jetzt nicht, ob Der Greif Akteneinsicht hat. Du schriebst doch selbst:
Kannitverstan schrieb:Wirklich ernsthaft und alle Umstände berücksichtigend können sich nur Gerichte damit beschäftigen. Das WAV-Gericht, das wirklich sich alle Videos (im Gegensatz zum ersten Gericht) angesehen hatte und bewirkt hat, dass sich Kröber die auch anschauen musste und er auch die Vernehmung des Ermittler zugegen sein musste, hat sich überzeugt, dass die Zweifel an dem Geständnis nicht überwindbar sind. Das ist in Wirklichkeit die Hauptsache, alles andere ist belanglos.
Die fachliche Kompetenz des Users Greif ist unbestritten. Die Frage ist, ob er Akteneinsicht hat. Dass M.S weiter in die Tat verstrickt sein könnte, bestreitet doch niemand. Muss er deswegen den Mord begangen haben?


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