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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

3.564 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Ungelöst, Aktenzeichen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

28.02.2026 um 16:04
@blaomat
ich denke auch , das der oder die Täter kein Auto hatten , warum auch immer und das es auch nicht geplant war Anja zuermorden, Ich denke es ist aus dem Ruder gelaufen und deshalb denke ich auch das Anja sie kannte und wenn es auch nur vom sehen her war. und deshalb sterben musste, Die hatten Angst das sie geschnappt werden und der Tos von Anja war in meinen Augen entweder ein Unfall oder eeine Verdeckungstat


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

01.03.2026 um 18:30
Zitat von QuironQuiron schrieb am 25.02.2026:Ohrenzeugen behaupten, zwei männliche Stimmen gehört zu haben
Der maßgebliche Ohrenzeuge hat "die Stimmen zweier junger Männer sowie einer Frau gehört".

kann man hier in dem alten Zeitungsartikel nachlesen:

https://www.allmystery.de/dateien/82480,1337355410,04.April_1987_-_2.JPG


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

01.03.2026 um 18:33
Zitat von GonzoXGonzoX schrieb:Der maßgebliche Ohrenzeuge hat "die Stimmen zweier junger Männer sowie einer Frau gehört".
Und Anja Aicheles Stimme ist dir nicht hinreichend genug weiblich, so dass man eine weitere Frau ins Spiel bringen muss, oder wie soll man das verstehen?


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

01.03.2026 um 18:51
Zitat von QuironQuiron schrieb am 25.02.2026:Dann stellt sich die Frage, ob zwei Täter genügen, um das Ausheben der Grube zu bewältigen. Stand Werkzeug vor Ort zur Verfügung, oder musste das erst beschafft werden? Waren die Täter entsprechend motorisiert, um noch in der Nacht zum Schmidener Feld zu fahren und die Kleidungsreste zu verteilen?
Zitat von blaomatblaomat schrieb:Der Aufwand beim Graben hängt von der Beschaffenheit des Bodens ab, da reicht die Spanne von relativ einfach und auch mit den Händen zu machen bis zum totalen Knochenjob. Da die Leiche so tief verbuddelt wurde war bei den Tätern meiner Ansicht nach wohl eine kräftige Person dabei.
Ihr meint also, zwei junge Männer / bzw. Jugendliche wären nicht kräftig genug, ein Loch im Gemüsegarten zu graben...?
Ich weiß nicht, ob Ihr über einen Garten verfügt. Aber was macht Ihr, wenn mal umgegraben werden muss. Ruft man dann einen Nachbarn zur Hilfe?

Wenn man nun also tatsächlich diesen lebenserfahrenen und mit allen Wassern gewaschenen Muckensturmer Vater zur Hilfe gerufen hätte.
Hätte der sich wirklich dazu entschieden, die Leiche an Mayer-Vorfelders Gartenzaun zu vergraben? Eigentlich eine Harakiri-Aktion.
Allein schon dieses Szenario stellt die ganze Theorie in Frage.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

01.03.2026 um 18:58
Zitat von GonzoXGonzoX schrieb:Ihr meint also, zwei junge Männer / bzw. Jugendliche wären nicht kräftig genug, ein Loch im Gemüsegarten zu graben...?
Das habe ich nicht gesagt. Ich habe angeregt, darüber nachzudenken, ob vor Ort Werkzeug vorhanden war, und wenn nicht, ob und wie sie sich welches beschafft haben. Oder konnte man ein Loch dieser Größe und Tiefe in hinreichend kurzer Zeit mit bloßen Händen graben?
Zitat von GonzoXGonzoX schrieb:Ich weiß nicht, ob Ihr über einen Garten verfügt. Aber was macht Ihr, wenn mal umgegraben werden muss. Ruft man dann einen Nachbarn zur Hilfe?
Nein, man verwendet Werkzeug, ganz einfach.
Zitat von GonzoXGonzoX schrieb:Wenn man nun also tatsächlich diesen lebenserfahrenen und mit allen Wassern gewaschenen Muckensturmer Vater zur Hilfe gerufen hätte.
Hätte der sich wirklich dazu entschieden, die Leiche an Mayer-Vorfelders Gartenzaun zu vergraben? Eigentlich eine Harakiri-Aktion.
Allein schon dieses Szenario stellt die ganze Theorie in Frage.
Ich sehe nicht zwingend die Beteiligung einer dritten Person, wenn es andere Erklärungen dafür gibt. Werkzeug vor Ort wäre eine solche. Bleibt dann noch die Frage, wie sie in der Nacht aufs Schmidener Feld gekommen sind, um die Kleidung zu verteilen. Zu Fuß ist es ein wenig weit.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

01.03.2026 um 19:12
Zitat von QuironQuiron schrieb:Und Anja Aicheles Stimme ist dir nicht hinreichend genug weiblich, so dass man eine weitere Frau ins Spiel bringen muss, oder wie soll man das verstehen?
Es geht ja nicht darum, was ich glaube oder Du hineininterpretierst - sondern was da im Text steht.
Mir ist klar, dass bisher jeder hier im Forum (ich auch), ganz selbstverständlich angenommen hat, dass es sich um Anjas Stimme gehandelt haben muss.

Darum war ich auch überrascht, als ich kürzlich erstmals diese zeitnahen Zeitungsartikel genau gelesen habe.

Der Verfasser verwendet den Begriff "Frau" für die Beteiligte des Gespräches. Anja wird an anderer Stelle als "Mädchen" bezeichnet.

Es ist durchaus möglich, auch nur anhand der Stimme auf das Alter eines Menschen zu schließen.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

01.03.2026 um 19:12
Zitat von GonzoXGonzoX schrieb:Hätte der sich wirklich dazu entschieden, die Leiche an Mayer-Vorfelders Gartenzaun zu vergraben? Eigentlich eine Harakiri-Aktion.
Allein schon dieses Szenario stellt die ganze Theorie in Frage.
Was wäre deiner Ansicht nach die Alternative gewesen?

Leichnam Huckepack nehmen und unten an der viel befahrenen Schmidener Str. raus ?

Oder oben an der Einsteinstraße dem Gassigänger Hallo sagen?

Warum hätte ein "manipulativer Einzeltäter" überhaupt zum Buddeln zurückkommen sollen?

Weil ihm beim Buddeln anscheinend einer abgeht wie dem Kerl vom Rand der Lüneburger Heide?


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

01.03.2026 um 19:30
...das kann sein, Wichmann hätte womöglich gegraben und sich durch die Situation berauscht gefühlt....
Der durchschnittliche Muckensturmer Vater hätte aber sicher..

- die Polizei alarmiert (ca. 95 %) oder
- die Leiche einfach da belassen und den Sohn ins Bett geschickt (3 %) oder
- die Leiche irgendwo in der Umgebung vergraben oder versteckt oder in den Neckar geschmissen - aber nicht ausgerechnet Mayer-Vorfelders Gartenzaun dafür ausgewählt


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

01.03.2026 um 23:13
Zitat von GonzoXGonzoX schrieb:Der durchschnittliche Muckensturmer Vater hätte aber sicher..
Nä!

Alles schon zigmal durchgekaut..
Zitat von GonzoXGonzoX schrieb:- die Polizei alarmiert (ca. 95 %) oder
Wenn der Papa der örtliche Frauenarzt, Pastor oder Notar (Beispiele) gewesen sein sollte, wäre es die die berufliche Reputation nicht wirklich gut gekommen, wenn der Filius als Mädchenmörder geoutet wird.
Der örtliche Becker hätte sein letztes "Nonnenfürzle" (gerade nachgeschaut, was schwäbische Bäcker so verkaufen ;-) gebacken.
Da standen Existenzen auf dem Spiel.
Zitat von GonzoXGonzoX schrieb:- die Leiche einfach da belassen und den Sohn ins Bett geschickt (3 %)
Auch nicht realistisch, weil der durchschnittliche Muckensturmer Vater nicht wissen konnte, welche Spuren der Sohnemann am Tatort hinterlassen hat bzw., ob er überhaupt wußte, welche Möglichkeiten der Kriminaltechnik zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung standen.
Wäre mir selbst in diesen Prä "CSI" - und Internetzeiten jedenfalls nicht bekannt gewesen.

Der Leichnam wurde nicht aus ...
Zitat von GonzoXGonzoX schrieb:Wichmann hätte womöglich gegraben und sich durch die Situation berauscht gefühlt....
...autoerotischen Motiven vergraben, sondern in der Hoffnung, daß er für alle Zeiten verschwunden und der Mordfall Anja ein Vermißtenfall Anja bleibt.
Zitat von GonzoXGonzoX schrieb:die Leiche irgendwo in der Umgebung vergraben oder versteckt oder in den Neckar geschmissen
Wie hätte er sie denn erstmal ungesehen da rauskriegen sollen ?
Das Risiko wäre viel zu groß gewesen.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

02.03.2026 um 21:54
Es wurde in einem bereits angelegten Beet oder einer Rabatte gebuddelt, da war wahrscheinlich ein lockerer Boden. Daher kann man mMn ein Graben mit den Händen nicht ausschliessen. Falls doch ein Spaten verwendet wurde könnte man den in den Gärten gefunden oder auch schon vorher dort deponiert haben.
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb:Wie hätte er sie denn erstmal ungesehen da rauskriegen sollen ?
mit einem Auto an den Garten fahren, Leiche einladen und wegbringen, so gefährlich wär das gar nicht, auf jeden Fall besser als dort stundenlang ein Loch zu graben. Aber ich glaube nicht an diese Vater als Helfer Theorie.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

02.03.2026 um 22:03
Zitat von blaomatblaomat schrieb:mit einem Auto an den Garten fahren, Leiche einladen und wegbringen, so gefährlich wär das gar nicht, auf jeden Fall besser als dort stundenlang ein Loch zu graben.
Hier gibt es seit Jahren unterschiedliche Meinungen, ob man damals "mit einem Auto ranfahren" konnte.
Zitat von blaomatblaomat schrieb am 27.02.2026:Vor ein paar Wochen habe ich diesen Querweg durch die Weinberge mit Google Earth rangezoomt und da war ein am Weg geparktes Auto zu erkennen. Es muss also doch eine Zufahrtsmöglichkeit zu den Gärten geben und ich vermute dass das auch damals schon so war.
Die Mehrheit hier schien der Ansicht gewesen zu sein, daß es damals nicht möglich war.

Was hätte ein ortsfremder Täter für ein Motiv haben sollen , zu graben und nicht den Leichnam einfach liegen zu lassen?

Oder "mit dem Auto ranzufahren" ?


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

02.03.2026 um 22:44
In der Regel haben Gärten eine Zufahrtmöglichkeit, daher halte ich das auch hier für wahrscheinlich.

Evtl. wollte man verhindern dass die Leiche sehr schnell gefunden wird um noch sicher zu Fuß über die Felder zu kommen. Allerdings hätte man da nicht so tief graben müssen. Falls der Täter einen Bezug zu Anja hatte könnte er nach der Tat auch bereut haben und wollte ihr evtl. noch ein schönes Grab ausheben weil es das einzige war was er noch für sie tun konnte.


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02.03.2026 um 23:50
@blaomat

Habe mir gerade noch mal die Bilder 35 und 45 angeschaut.

Will wirklich nicht ausschließen , daß man da mit Auto ran konnte, aber aufgrund der Skizzen fehlt ein wenig der Glaube.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

03.03.2026 um 00:47
Die einzige Möglichkeit mit dem Auto an den Garten zu fahren hätte direkt am Haus von Minister Mayer-Vorfelder vorbei geführt, dessen Zufahrt kameraüberwacht war.
Am Tatabend hatte Mayer-Vorfelder Gäste und Personenschützer.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

03.03.2026 um 12:13
@Yogi
wenn ich mir das jetzt auf google maps anschaue gibt es diese Zufahrtsmöglichkeit zwischen Einsteinstr 104 und 106 aber nicht (mehr) ? Heute kommt man über die Einsteinstrasse zu dem "gartenweg" indem man - von der Stelle an der bei xy der Gassigeher stand - den Weg Richtung Stäffele runterfährt, bis es dann links in den Gartenweg reingeht. Ist es sicher dass man 1987 auch von MV aus in diesen Weg kam ?


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

03.03.2026 um 16:31
@aliM.
Die alte Zufahrtsmöglichkeit besteht nicht mehr, wurde verbaut.
Wie es heute ist, weiß ich nicht.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

04.03.2026 um 10:02
@Yogi
Heute geht es mit dem Auto von oben aus der Einsteinstrasse. Und unten gegenüber der neuen Haltestelle führen von der Steinhaldenstrasse Treppen direkt in die Gärten. Ich vermute die sind auch neu, zumindest sehen sie so aus .


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

05.03.2026 um 20:23
Wie muss man sich das eigentlich vorstellen?
Umgab Mayer-Vorfelders Haus ein normaler Gartenzaun, eine Hecke oder aber eine hohe Mauer mit Stacheldraht und Rasierklingen obendrauf?
Waren dort Bewegungsmelder und Überwachungskameras (auch im rückwärtigen Bereich)?

MV war ja damals eine der in der linken Szene meistgehassten Figuren im Ländle und auch darüber hinaus.
Die Personenschützer standen nicht nur vor seinem Haus um unliebsame Journalisten oder Demonstranten fernzuhalten, sondern vor allem weil er von der RAF bedroht wurde.
https://www.staatsanzeiger.de/nachrichten/politik-und-verwaltung/marion-mayer-vorfelder/

Diese war ja bekanntlich ziemlich einfallsreich. Es reichte sicher nicht aus, nur die Eingangstür und Straßenseite zu bewachen.
Gab es wohl auch Patouillengänge außen am Zaun entlang?
In der Tatnacht im April 1987 konnten die oder der Täter zumindest ganz ungestört agieren.
In der gleichen Zeit hätte sich auch bequem ein Scharftschütze in Stellung bringen können.
War es wohl möglich, vom Weinberg aus in die Fenster zu schießen?


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

05.03.2026 um 20:40
Zitat von GonzoXGonzoX schrieb:War es wohl möglich, vom Weinberg aus in die Fenster zu schießen?
Ungünstige Position, das Haus liegt höher.

Und wenn ich die Bilder richtig interpretiere, grenzt der Garten NICHT direkt an das Grundstück Mayer-Vorfelder.


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06.03.2026 um 01:24
@GonzoX
@Quiron
Das Gelände hinter und neben dem Haus Mayer-Vorfelder fällt sehr steil ab. Der Garten war mindestens mit einer dichten Hecke vom Querweg abgetrennt, zum Schrebergarten ging es zwischen Bäumen noch eine kurze steile Treppe runter. Personenschützer gab es mehrere, die sicherlich auch den rückwärtigen Garten im Überblick hatten.


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