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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

3.828 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Ungelöst, Aktenzeichen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

22.09.2026 um 16:09
Zitat von SulinaSulina schrieb:Vielleicht wollte sie im Musicland jemanden treffen
Ihre Freundin war ja dabei, die sowas bestimmt bestätigt hätte.

Ich kann´s schlecht einschätzen, es gibt aber bestimmt auch Situationen, in denen junge Frauen unter einem Vorwand ("noch ein bißchen abtanzen") mit einer oder mehreren Freundinnen in eine solche Location gehen , aber der Hauptgrund in Wirklichkeit darin besteht , noch jemanden sehen zu wollen

Wie war das Musicland?

Ging man da zusammen rein und wurde relativ schnell im Gewühl voneinander getrennt, so daß die Freundin eventuell gar nicht mitbekommen haben könnte, daß Sibylle dort mit jemandem in Kontakt kam ?
Zitat von SulinaSulina schrieb:Vom Sportplatz kann man die Bahn vorbei fahren sehen, aber ich glaube das ist vermutlich zu weit weg
um schnell oben zu warten
Vor allen Dingen hätte der betreffende Typ am Sportplatz wissen müssen, in welcher Bahn sich S. befand. In welchem Takt fuhren die damals sonntags um diese Uhrzeit denn noch ?


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

22.09.2026 um 18:07
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb:An den Thrill-Killer, der einfach nur jemanden töten wollte, kann ich nicht glauben, zumindest nicht an diesem Ort an diesem Wochentag um diese Uhrzeit.
Das fällt schwer, wem ginge es nicht so? Man möchte einfach eine "sinnvolle" Erklärung haben, die zufrieden stellt.

Andererseits gibt es für all die Spekulationen der letzten zig Seiten einfach nicht den geringsten Beweis, Hinweis oder irgendeine belastbare Spur.

Insofern fürchte ich, dass es sich tatsächlich um einen Täter handelt, der aus purer Mordlust Sybille als Zufallsopfer getroffen hat - so wie Hartmut M. im Sindelfinger Industriegebiet Brigitta Jacobi.

Der Fall von Anja scheint eher noch aufklärbar zu sein, immerhin gibt es DNA, die man für eine Täterspur hält.

Wenn man hier wie in USA Verwandtschafts-DNA auswerten dürfte, schätze da hätte man bei Anja längst einen Verdächtigen im Visier oder bereits festgenagelt. Noch stärker gilt das für den Fall Maria Bögerl.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

22.09.2026 um 18:20
Zitat von blaomatblaomat schrieb:Warum der Täter sich den ungünstigen Ort für den Übergriff ausgesucht hatte ist eine der Kernfragen in diesem Fall.
Nun, man muss nicht voraussetzen, dass so ein Mensch immer die intelligentesten Entscheidungen trifft.

Wenn aber jemand erst so planvoll vorgeht, wie in diesem Szenarien angedeutet, nämlich dass er Sibylle im Musicland bemerkt, sie bis zu ihrem Aufbruch dort beobachtet, dann mit seinem Auto vom Stuttgarter Westen quer durch die Stadt nach Münster rast, dann würde ich meinen, dass er nicht eine so denkbar ungünstige Stelle aussucht, um sie zu konfrontieren
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb:An den Thrill-Killer, der einfach nur jemanden töten wollte, kann ich nicht glauben, zumindest nicht an diesem Ort an diesem Wochentag um diese Uhrzeit.
Ich dagegen kann nicht glauben, dass niemand im Umfeld von Sibylle auch nur das geringste Anzeichen von einer Vorgeschichte zwischen Täter und Opfer bemerkt haben soll. Eine Geschichte, die immerhin bis zu einem Tötungsdelikt eskaliert sein soll. So etwas entsteht nicht aus dem Nichts.

Und ja, vielleicht war es nur ein gescheiterter, spontaner Raubmord. Eine sinnlose Tat, sicher Aber dafür, dass solche Ereignisse einen Sinn haben sollen, gibt es keine Garantie, aber zahllose Gegenbeispiele.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

22.09.2026 um 20:31
Zitat von K-JettieK-Jettie schrieb:- so wie Hartmut M. im Sindelfinger Industriegebiet Brigitta Jacobi.
Dieser Fall war hier vor Jahren lange ein Thema.

M. hat sich nie zu dieser Tat geäußert, deshalb blieb dem Gericht gar nichts anderes übrig, als "pure Mordlust" als Motiv festzustellen.

Es ist nie rausgekommen, ob es nicht doch z.B. vorher zu einem Streit gekommen ist, der die Tat ausgelöst hat (was sie natürlich nicht entschuldbarer machen würde)

Ich habe während des Prozesses, über den im Thread berichtet wurde, noch immer die Aussage einer Angehörigen im Hinterkopf, daß Frau Jacoby "den Typ Anzugträger" nicht besonders gut leiden konnte.

M. kam aus einem Weinlokal, wird schon leicht einen sitzen gehabt haben. Der kann sie genau so gut beim Überqueren der Straße fast umgefahren und sie ihm ein paar deftige Flüche hinterher geschickt haben, oder sie ins Auto locken wollen, weil sie im Industriegebiet als Frau spätabends alleine unterwegs war und er sie für "käuflich" hielt.

Den Thrill-Killer gibt es gottseidank selten, bei den meisten Femiziden kennen sich Täter und Opfer.
Zitat von QuironQuiron schrieb:Und ja, vielleicht war es nur ein gescheiterter, spontaner Raubmord.
Mir fällt es schwer zu glauben , daß in S-Münster des Jahres 1983 Zustände wie in der Bronx geherrscht haben , wo man vielleicht abends um halb elf mitten im Wohngebiet für einen Dollar um sein Leben fürchten musste.

Daß bei einer 16jährigen nicht viel zu holen gewesen sein dürfte und diese aktuell nicht aus der der Bank kam, wo sie ihr Sparbuch aufgelöst hatte, wird dem dümmsten Räuber klar gewesen sein.

Letztlich hatte sie laut Artikel 9,39 DM in der Tasche, die ihr nicht abgenommen wurden.

Ein Räuber hätte statt Messer-Einsatz auch zuschlagen, sich das Geld nehmen können und möglicherweise wäre die Tat nach vier Wochen aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden gewesen.
Zitat von QuironQuiron schrieb:Ich dagegen kann nicht glauben, dass niemand im Umfeld von Sibylle auch nur das geringste Anzeichen von einer Vorgeschichte zwischen Täter und Opfer bemerkt haben soll.
Es gibt ziemlich viele Beispiele, daß, nach dem ein Cold Case geklärt wurde, sich der Mörder als der nette Kollege oder Nachbar von nebenan entpuppt hat, dem niemand was Böses zugetraut hatte.
Wie schon einmal vermutet: ich glaube, daß es Menschen aus dem Umfeld des Täters gibt, die zwar wissen, daß dieser S.G. kannte , aber nie auf die Idee kämen, daß er ihr Mörder ist.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

23.09.2026 um 00:23
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb:Mir fällt es schwer zu glauben , daß in S-Münster des Jahres 1983 Zustände wie in der Bronx geherrscht haben , wo man vielleicht abends um halb elf mitten im Wohngebiet für einen Dollar um sein Leben fürchten musste.
Jetzt sollte man die Kirche im Dorf lassen. Ein Fall in Jahrzehnten macht aus Münster noch lange nicht die Bronx.
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb:Daß bei einer 16jährigen nicht viel zu holen gewesen sein dürfte und diese aktuell nicht aus der der Bank kam, wo sie ihr Sparbuch aufgelöst hatte, wird dem dümmsten Räuber klar gewesen sein.

Letztlich hatte sie laut Artikel 9,39 DM in der Tasche, die ihr nicht abgenommen wurden.
Beschaffungskriminalität hat schon zu ganz anderen Auswüchsen geführt. Weder weiß der Täter, wie alt sein Opfer ist, noch welche Geldbeträge es bei sich führt. Er hat keine Gewissheit, er sieht nur die Gelegenheit in einer dunklen Gasse und schlägt dann spontan zu, ohne die möglichen Konsequenzen durchzudenken. Z.B. dass an dieser Stelle die Anwohner sehr schnell alarmiert sind. Ich erwähnt bereits, man darf nicht voraussetzen, dass ein solcher Mensch in jeder Situation immer die klügste Entscheidung trifft.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

23.09.2026 um 10:44
Zitat von QuironQuiron schrieb:Jetzt sollte man die Kirche im Dorf lassen. Ein Fall in Jahrzehnten macht aus Münster noch lange nicht die Bronx.
Ich sage ja, daß S-Münster eben nicht die Bronx war.
"Ein Fall in Jahrzehnten" ist ein guter Hinweis.
Wenn sowas Jahrzehnte davor und danach nicht vorgekommen ist, wie hoch soll die Wahrscheinlichkeit sein, daß es ausgerechnet am Abend der Bundestagswahl 1983 so gewesen ist?

Ich zitiere noch mal aus dem wohlbekannten Artikel:
„Ich schließe nicht aus, dass er aus Münster stammt“, sagt Schühlen. „Der Täter kannte sich aus im Ort, sonst wäre er nicht die Schussengasse hinuntergelaufen.“ Von dort
tun sich viele Fluchtwege auf.
Quelle: https://web.archive.org/web/20120529203308/http://content.stuttgarter-zeitung.de/media_fast/626/mordfaelle.pdf

Kann es nicht sein, daß der konstruierte Raubüberfall eines ortsfremden Täters was mit Verdrängung zu tun hat?
Nämlich, daß der Täter die ganze Zeit unerkannt mitten unter den Locals gelebt haben könnte, von denen einige eben auch hier aktiv sind ?
Zitat von QuironQuiron schrieb:dann würde ich meinen, dass er nicht eine so denkbar ungünstige Stelle aussucht, um sie zu konfrontieren
Ich erlaube mir jetzt einen Querverweis: wir haben im "Olof Palme"-Thread lange (konstruktiv) darüber gestritten, ob der Tatort aus Sicht eines "planenden Täters" klug gewählt war?
Manche User, u.a. auch mit Ortskenntnis, meinten , dümmer hätte der Ort nicht gewählt sein können.
Nun, der Mann hat unglaublicherweise einen frei gewählten Regierungschef der westlichen Welt auf offener Straße töten können und ist damit durchgekommen.
Auch Sibylles Mörder konnte entkommen und ist trotz Zeugen nie identifiziert worden.
Insofern war die Stelle (wie bei Palme) möglicherweise doch nicht so ungünstig ausgesucht, falls er tatsächlich gewartet haben sollte, was ich noch nicht einmal glaube.
Es lässt sich nicht immer alles mit "Glück" erklären.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

23.09.2026 um 11:24
Sorry, noch was zum Thema "Raubüberfall" :
der Täter hatte es auch nicht auf ihr Geld abgesehen. Neben dem toten Mädchen lag ihre unberührte Handtasche
Quelle: https://web.archive.org/web/20120529203308/http://content.stuttgarter-zeitung.de/media_fast/626/mordfaelle.pdf

Der Kerl hätte sie weder niederstechen noch - schlagen müssen, um z.B. ihre Jackentaschen nach Wertgegenständen durchsuchen zu können.

Er hätte sie einfach nur schubsen und sich die Handtasche krallen brauchen, um an ihre Habseligkeiten zu kommen.

Er hat letztlich die Handtasche liegen lassen und viermal zugestochen, wußte also anscheinend, was er wollte.

Ab diesem Punkt muß man spekulieren, ob damals ein Thrill-Killer durch S-Münster lief, oder ob es sich um eine wie auch immer geartete Beziehungstat handelt - ich halte letzteres für deutlich wahrscheinlicher.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

23.09.2026 um 17:32
Zum Thema "ungünstigster Tatort". Da möchte ich widersprechen. Es ist zwar richtig , dass das unmittelbar vor einem Hauseingang passiert ist. Allerdings ist die Jagststrasse an sich sehr eng , eine extrem steiile Kopfsteinpflastergasse. An anderen Stellen wäre es vor einem Fenster und nicht vor einer Haustür passiert. Die Stelle 20 Meter weiter oben hätte den Nachteil gehabt dass es direkt vor dem Lokal "Hasen" gewesen wäre (wobei ich mir nicht sicher bin wie lange das Sonntags geöffnet hatte).
Der Tatort war jedenfalls eine vergleichsweise dunkle Stelle und 10 Meter weiter unten gab es sogar die Gelegenheit jemand ins dunkle zu ziehen von den Häusern weg ( was ja vielleicht auch zuvor versucht wurde).

Für die nicht locals zur Erinnerung: Münster ist ein ehemaliges Winzerdorf. Der Verkehr geht komplett am Ort vorbei (auf derselben Strasse wie die Linie 14) am Neckar entlang. Da gab und gibt es keinen Durchgangsverkehr, insbesondere nicht an einem Sonntagabend.
Was mir erst in der letzten Zeit klar wurde: Die Bevölkerungsstruktur war damals sehr anders als heute. Sehr viele junge Menschen, sehr viele junge Männer. Diese Leute waren damals abends im Ort unterwegs. Keine Fremden, keine Junkies. So sehe ich das heute.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

23.09.2026 um 17:50
Weil der Sportplatz ein Thema war und der Heimweg nach Münster von dort aus. Hier S41. ein Foto anhand dessen man sich das vorstellen kann Hinter dem Hartplatz sieht man ein Gebäude, das ist das Altenheim. Vom Ende des Sportplatzes aus gehen die Treppen hoch nach Münster zur Schussengasse , das Altenheim immer rechts der Treppe wenn man nach oben geht.
https://www.tsv-muenster.de/fileadmin/user_upload/2_Downloads/Festschrift_100_Jahre.21.pdf


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

23.09.2026 um 18:15
und noch was gefunden: 1985 hieß das LaGatsch dann Disco Pub Linde. S.24 https://www.tsv-muenster.de/fileadmin/user_upload/2_Downloads/Festschrift_75_Jahre.20.pdf


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

24.09.2026 um 01:49
Auf dem Weg von der Haltestelle Rathaus bis zur Enzstrasse gab es meiner Ansicht nach gar keine günstigen Orte für einen Übergriff. An der Haltestelle mögliche Zeugen, dann an der Hauptstrasse am Neckar entlang bis zu dem Bereich um das LaGatsch mit dem Publikumsverkehr und dann an den Wohnhäusern entlang...

Das könnte für einen Täter sprechen der Sibylle zwar kannte und wusste wo sie wohnte und dass sie an dem Abend noch ausgegangen war, aber doch nicht gut genug kannte um einen Überblick über ihr Bewegungsprofil zu haben, denn dann hätte er evtl. eine geeignetere Stelle gefunden.

Für mich sieht es nach einem auflauernden Täter mit Tötungsabsichten aus. Einen Raubüberfall halte ich für unwahrscheinlich, in so einem Fall hätte die Handtasche gefehlt oder wäre zumindest durchwühlt worden.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

24.09.2026 um 09:09
@blaomat


Schau mal, da wo jetzt das blaue Kfz steht. https://maps.app.goo.gl/juq1sKhEUYj9kzMf6

Das ist ca 15m unterhalb des Tatortes. Das wäre die geeignetere Stelle gewesen, vor dem blauen Auto nach rechts ins Gebüsch und das bei Dunkelheit. Gut möglich, dass das versucht wurde und misslang und es sich dann ungewollt nach oben verlagerte.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

24.09.2026 um 22:32
Ja auch dort hätte man sich auf die Lauer legen können, ist aber auch ziemlich nah an den Häusern, wirklich günstig ist das auch nicht. Die Hilferufe hätte man auch dort wahrgenommen. Es wär schon möglich dass der Täter dort lauerte und dann von Sibylle bemerkt wurde als er aus seiner Deckung kam, woraufhin sie dann die Jagststr. hochrannte und eingeholt wurde. Evtl. wollte der Täter in dem Bereich zuschlagen und dann über die Staffeln Richtung Bezirksrathaus flüchten, der Weg führt dann auch direkt zu den Parkplätzen am Wohnstift. Ohne Fluchtwagen wäre es mMn schwierig gewesen rechtzeitig aus dem Gebiet zu entkommen.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

25.09.2026 um 00:05
Zitat von blaomatblaomat schrieb:Ja auch dort hätte man sich auf die Lauer legen können, ist aber auch ziemlich nah an den Häusern, wirklich günstig ist das auch nicht. Die Hilferufe hätte man auch dort wahrgenommen. Es wär schon möglich dass der Täter dort lauerte und dann von Sibylle bemerkt wurde als er aus seiner Deckung kam, woraufhin sie dann die Jagststr. hochrannte und eingeholt wurde.
Mein Denkfehler war, daß ich immer ein geplantes Sexualdelikt ausgeschlossen habe, was ich mir abends gerade mal um halb elf auf offener Straße nicht vorstellen konnte.

Wenn wir den Täter mal nicht am Tatort warten lassen, sondern stattdessen, egal ob zufällig oder nicht zufällig, mit in der Bahn sitzen, z.B. mit dem Fahrtziel Muckensturm-Siedlung.
Er kam gerade aus der Stadt oder eben auch aus dem Musicland, kannte Sibylle schon flüchtig, oder hat sie im Tanzschuppen getroffen.
Sie gefällt ihm und deshalb fährt er nicht weiter, sondern steigt Münster-Rathaus mit aus.
Er wird schon kurz danach aufdringlich, bzw. übergriffig.
S. geht schnell, in der Hoffnung, ihn abzuschütteln, was erklären würde, warum in den drei Minuten zwischen Ausstieg und dem Mord schon ein gehöriges Stück Strecke zurückgelegt wurde.

An "dieser Stelle mit Gebüsch", die @aliM. heute morgen beschrieb und dort, wo die Straße eng und unübersichtlicher wird, zieht er, mit dem Ziel, sie ruhig zu halten und gefügig zu machen ein Messer, weil er auf einvernehmlichen Weg nicht bekommt, was er will.
Er erreicht mit dem Messer das Gegenteil. Sie schreit und rennt und das Geschehen "verlagert sich", wie heute morgen beschrieben wurde, was den eher ungewöhnlichen Tatort "vor einer Eingangstür" (?) erklären würde. Vielleicht suchte sie dort Schutz.

Für das Zustechen gäbe es dann mehrere Erklärungen. Vielleicht Wut, vielleicht zur Verdeckung, weil sie ihn hätte zuordnen können.

Er rennt die Schussengasse runter Richtung Muckensturm.
Wir wissen, was dort vier Jahre später einem anderen Mädchen , das abends auf dem Heimweg war, passierte.


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

25.09.2026 um 00:06
Ich weiß nicht dass man sich so generell darauf versteift das es DIREKT vor dem Haus 15 passiert sein soll. Ich war dort schonmal, und der Hauseingang befindet sich (heute und viell. auch damals schon?!) nicht Direkt an der Jagdstr sondern an der Nordseite des Hauses, da wo der weiße Benz auf Maps steht,

Hsnr.15

somit direkt am ehemaligen Pfarrgarten. Ich weiß nicht wie es zur damaligen Zeit begrünt oder beschaffen war, aber der Täter, wenn er gewartet hat, dann am besten, und Nicht einsehbar, in diesem Pfarrgarten.
Mit Blick auf die Straße evt.?! Heute Zugewachsen.
Auf der Schussengasse Seite ebenerdig, genauso am Brunnen.

Hs.nr:13

Hier kann man am Haus 13 durchlaufen hoch und bis zur Schussengasse, links runter und am Heim vorbei und den ZickZack Weg zur Neckarstr., und ich spinne mal weiter ---- über die Neckarstr., (damals gab es oft keine Barrieren zw. Gleise und Straße), dann rüber über den Müntersteg, und weg war er... evtl. sogar Richtung Muckensturm!

Warum sollte er überhaupt Richtung Sportplätze laufen... ? wer weiß wie viele Ihm da begegnet wären wenn es dort an dem Abend evtl. gut besucht war.

Noch etwas, Die Jagdstr. ist erst ab Hsnr.13 eine Einbahnstr., und auch nur bis Ecke Schuessen/Jagdstr. ! (Heute)
Gut Möglich das der Benz auch gesehen wurde beim runterfahren, 10 sek und der war auf der Neckarstr.!

@Sulina
Genau die Richtige Frage, wie bei Anja..! Beide sind ungeplant nochmal los.
Auch bei Sybille war es ungewohnt das Sie am So Abend nochmal losging.
Die Freundin evtl. nur dabei um nicht alleine nach Stuttgart zu gehen.
Und im Müsli verlief man sich schnell, zu der Zeit damals seehr junges Puplikum, auch bis in die Neunziger noch. Mir fiel ein meine Ex war dort damals sehr oft, weil man woanders schwerer reinkam mit 16-17. Ich meinte mal zu meine Diskozeit den Abfälligen Beinamen "Kinderdisko" vernommen zu haben..!? Is schon so lange her.... ;)


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

25.09.2026 um 00:09
Zitat von KuMa99KuMa99 schrieb:evtl. sogar Richtung Muckensturm!
Zitat von KuMa99KuMa99 schrieb:Genau die Richtige Frage, wie bei Anja..! Beide sind ungeplant nochmal los.
This.

Wir haben praktisch zeitgleich gepostet und beide unabhängig eine Brücke zum Fall Anja hergestellt...


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

25.09.2026 um 00:11
Zitat von JestersTearJestersTear schrieb:Wir haben praktisch zeitgleich gepostet und beide unabhängig eine Brücke zum Fall Anja hergestellt...
Bin auch nach Jahren noch der Überzeugung wenn man den einen Täter hat, hat man beide Morde geklärt....!


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

25.09.2026 um 00:14
Es sind mir einfach viel zu viele Gemeinsamkeiten, die angeblich Zufall sein sollen.....?!
800 meter Luftlinie und 4 Jahre auseinander ??

Nene .......


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Mordfälle Anja Aichele und Sibylle G., Stuttgart 1983 / 1987

25.09.2026 um 00:18
Zitat von KuMa99KuMa99 schrieb:Es sind mir einfach viel zu viele Gemeinsamkeiten, die angeblich Zufall sein sollen.....?!
800 meter Luftlinie und 4 Jahre auseinander ??

Nene .......
Das finde ich allerdings auch.
Zitat von KuMa99KuMa99 schrieb:Auch bei Sybille war es ungewohnt das Sie am So Abend nochmal losging.
War es vielleicht gar nicht ihre Idee, sondern die der Freundin?

Sibylle hat sich trotz...
Zitat von SulinaSulina schrieb:Warum ist Sibylle überhaupt noch weggegangen?
Es war der Abend der Politik und ich glaube sie war recht Politik interessiert
...Interesse an Politik breitschlagen lassen? Oder mußte sich, salopp gesagt, das Wahlergebnis schön saufen?


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25.09.2026 um 01:11
Die Politik is schnell langweilig, wenn's um ne neue Bekanntschaft geht....! Die Eltern Zuhause alle vor der Glotze, da geh ich lieber in die Disse, ne Runde abhotten...


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