Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005
um 08:49Die Fortschritte in der DNA-Analyse sind der Kernpunkt. Rückblickend denke ich, dass es 2013 von der Verteidigung klüger gewesen wäre, sich auf einen Prozess einzulassen, bei Gericht das fundierte Gutachten zu präsentieren und damit einen Freispruch zu erwirken. Die Situation sieht jetzt ähnlich aus, hat sich aber nicht verbessert und könnte sich in ein paar Jahren durch die Forschung weiter verschlechtern.
Im Grunde tauchen bei diesem Mordfall immer wieder zwei Varianten auf. Der Zufallstäter (Bosnien-Spur) und der Beziehungstäter aus dem studentischen Umfeld. Die LKA-Tirol Ermittler haben den Zufallstäter favorisiert, die BKA-Wien Ermittler den Beziehungstäter. Wenn man davon ausgeht, dass in der Regel LKA-Beamte in Mordfällen weit weniger Erfahrung haben als BKA-Beamte, die noch dazu etwa sieben Jahre mehr an Forschung/Fortschritt zu Verfügung hatten, dann fällt es mir schwer zu glauben, dass die sich komplett verrannt haben.
Im Grunde tauchen bei diesem Mordfall immer wieder zwei Varianten auf. Der Zufallstäter (Bosnien-Spur) und der Beziehungstäter aus dem studentischen Umfeld. Die LKA-Tirol Ermittler haben den Zufallstäter favorisiert, die BKA-Wien Ermittler den Beziehungstäter. Wenn man davon ausgeht, dass in der Regel LKA-Beamte in Mordfällen weit weniger Erfahrung haben als BKA-Beamte, die noch dazu etwa sieben Jahre mehr an Forschung/Fortschritt zu Verfügung hatten, dann fällt es mir schwer zu glauben, dass die sich komplett verrannt haben.
