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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

09.03.2014 um 21:50
@ZenCat1
Wir sind uns da noch nicht ganz einig ;) Ich persönlich würde es
ausschließen das der GH zugleich ZK und Streitzeuge war. Die
"Chronologie" des GH spricht dagegen. Ein kleiner Rest Unsicherheit bleibt.

Mit freundlichen Grüßen

Lohengrin


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ZenCat1
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

09.03.2014 um 21:50
@Lohengrin

Ah, okay! Vielen Dank! Bin mir auch nicht sicher diesbezüglich - tendiere eher zu Nein, er war nicht beides.


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JosefK1914
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

09.03.2014 um 21:52
Hammerstein schrieb:Aber in Österreich kann doch jederzeit ein neuer Prozess angestrebt werden, nicht?
Nein, ein rechtswirksames Urteil ist endgültig.

Der Unterschied zu den USA ist nur, dass ein Freispruch solange er noch nicht rechskräftig ist, er noch revidiert werden kann. Nach der Rechtskraft ist auch in Österreich dies nicht mehr möglich. In den USA bleibt ein Freispruch ein Freispruch selbst bei schweren prozessualen Fehlern.

Hier ein Link:

Wikipedia: Ne_bis_in_idem


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

09.03.2014 um 21:52
@ZenCat1

Es ging nur darum, dass der ZK respektive Alibigeber in Deutschland befragt wurde, GH aber laut seiner "Berufserfahrung" keinen Deutschlandaufenthalt hatte.

Aber
Lohengrin schrieb:Ein kleiner Rest Unsicherheit bleibt.


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ZenCat1
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

09.03.2014 um 21:53
@nephilimfield

Danke Dir für die Info!


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.03.2014 um 01:53
"Streit, ja oder nein?": Im Laufe meines Lebens habe ich mit oftmals Erstaunen festgestellt, dass einige schon das Erläutern von verschiedenen Standpunkten als Streit wahrnehmen. Was die einen noch lange nicht als Streit bezeichnen würden ist für andere schon die mittlere Katastrophe.
Daher die Frage: Wann spricht man definitiv von einem Streit und wann nicht? Ich glaube die Bandbreite ist riesig. Deswegen würde ich die Aussage eines Georg H. nicht gleich als Falschaussage werten, und schon gar nicht davon ausgehen, dass er deshalb Schwierigkeiten mit der Polizei bekommt.
Mir wäre es eben schon allemal lieber, die Polizei verwendet ihre ganzen Ressourcen dazu einen Mord aufzuklären als eine andere Person auf einen Nebenschauplatz eines Mordfalles wegen des Verdachts einer Falschaussage zu überprüfen.


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ZenCat1
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.03.2014 um 06:41
@maretta

Du hast schon recht, "Auseinandersetzung" oder"Streit" sind sehr dehnbare Begriffe, die sicher jeder anders interpretiert.
Aber wir haben uns ja auf diese Faksimilen bezogen, die im Krone-Artikel gedruckt wurden und, so wie ich das verstehe, aus dem offiziellen Akt stammen. Darin ist die Rede von einer "Auseinandersetzung" und einer "Zeugenbeeinflussung". Vor allem: Keine versuchte Zeugenbeeinflussung, sondern eine offenbar durchgeführte.

Der Zeuge hat sich also beeinflussen lassen. Und wie? In dem er etwas (Auseinandersetzung) verschwiegen hat. Die Ermittler scheinen das als sehr wichtig angesehen zu haben, und so macht man sich halt auch als Laie seine Gedanken darüber. Ich zb frag mich, wer denn noch so in dem Fall nicht alles gesagt hat, was er/sie weiss...


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JosefK1914
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.03.2014 um 07:14
maretta schrieb:Daher die Frage: Wann spricht man definitiv von einem Streit und wann nicht? Ich glaube die Bandbreite ist riesig. Deswegen würde ich die Aussage eines Georg H. nicht gleich als Falschaussage werten, und schon gar nicht davon ausgehen, dass er deshalb Schwierigkeiten mit der Polizei bekommt.
Richtig. Das ist hier vorliegend auch das Hauptproblem. Man muss grundsätzlich auch alles in seinem Kontext betrachten und dazu waren das Cold-Case-Team offensichtlich nicht in der Lage. Ob hier überhaupt Beeinflussungen gegeben hat, dürfte hier kaum feststellbar sein. Wenn man sieht wie das Cold-Case-Team die DNA-Spur interpretiert hat und wie es auch agiert hat, weiß man, dass es alles nur gegen den Beschuldigten interpretiert hatte.

Leider setzt die Krone die Kampagne gegen ihn fort, in dem sie wieder diese DNA-Spur erwähnt und davon wolle der Beschuldigte nichts wissen. In Wirklichkeit wissen wir, dass diese DNA letztendlich unter den Rock sein musste. Dass auch DNA von anderen Männern dort gefunden wurde, verschweigt die Krone beflissentlich. Dass hier die Krone hier in dieser Form wieder erwähnt und weitere Sätze aus den Ermittlungsakten zitiert ohne den Kontext wiederzugeben, zeigt billigsten Sensationsjournalismus.

Eigentlich sollte man das hier schon besser werten können, da man zumindest einiges schon zugunsten des Verdächtigen geklärt.
ZenCat1 schrieb:Der Zeuge hat sich also beeinflussen lassen. Und wie?In dem er etwas (Auseinandersetzung) verschwiegen hat. Die Ermittler scheinen das als sehr wichtig angesehen zu haben, und so macht man sich halt auch als Laie seine Gedanken darüber.
Eben, das wie ist überhaupt nicht bekannt. Und es hat sich gezeigt, dass die Ermittler voreingenommen waren. Da wird dann Widersprüche in Zeugenaussagen, welche nach 8 Jahren kein Wunder sind, schnell mal gegen den Verdächtigen interpretiert.

Wir sollten nicht zuviel Vertrauen in die richtiger Darstellung des Cold-Case-Teams setzen, da sie schon extrem daneben gelegen hat, was man nur mit einer extremen Voreingenommenheit erklären kann.

Das Verfahren ist eingestellt worden, das erfolgt nicht so einfach nur auf Intervention des Anwalts hin, wie unds die Krione Glauben machen will. Hier dürften nachvollziehbare Gründe gegeben haben, die uns die Journaille und letztendlich auch der Anwalt der Familie Kammerer verschweigt.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.03.2014 um 07:29
@JosefK1914

Naja, aber wenn ich jetzt gerade Ihren Eintrag von gestern Abend lese und man in Österreich tatsächlich nicht zweimal vor Gericht gestellt werden kann für ein- und dasselbe Verbrechen, dann würde ich als Staatsanwalt lieber länger warten, ehe vielleicht neue DNA-Verfahren entwickelt werden (wahrscheinlich?) oder aber es neue Erkenntnisse gibt (wohl sehr unwahrscheinlich), ehe ich einen Prozess zulasse, auch wenn das in dem Fall, nach all den Jahren, schon nach Kapitulation aussieht.

Im Fall Kührer ist das ja offensichtlich geschehen, da gab dann schlussendlich eine DNA-Spur auf einer Decke den Ausschlag. Da waren die Ermittlungen ja auch eingestellt worden, sogar trotz Beschwerde einer Staatsanwaltschaft.

Wenn das, was Krone schreibt, so stimmt, dann hoffe ich, davon ausgehen zu können, dass irgendwer weiter ermittelt, wenn auch vielleicht nicht sofort. Aber wie gesagt - solchen Zeitungsberichten, so sehr die Futter für uns hier sind - muss man kritisch gegenüberstehen. Warum bei solch erdrückenden Indizien die Ermittlungen eingestellt worden sind, das würde für mich als Laien absolut keinen Sinn machen, da könnte ich die Aufregung der Opferfamilie verstehen.


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JosefK1914
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.03.2014 um 08:22
@Hammerstein

Wir wissen, dass die Krone wesentliches verschweigt, nur um Stimmung gegen den Verdächtigen aufzubauen, man sollte daher nicht zuviel Wahrheit in solchen Artikeln vermuten.

Bzgl. Ihrer Vermutung, natürlich kann es irgendwann ein genaueres Verfahren geben, wobei diese gerade in einem solchen Fall auch richtig zu interpretieren sind, wozu bzgl. der schon heute verfügbaren Methoden das Col-Case-Team nicht in der Lage war Daher ist es natürlich besser aktuell kein Prozess zu fúhren, weil dieser letzlich kontraproduktiv sein wúrde. Der Anwalt der Familie Kammerer dürfte daher kaum im wirklichen Sinne der Familie agieren, welche Beweggründe er wirklich hat, ist Spekulation.


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JosefK1914
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.03.2014 um 08:52
@Hammerstein

Um nochmal auf den Fall Kührer zurückzukommen. U. U. könnte dem gleichen Cold-Case-Team ein ähnlicher Fehler unterlaufen sein. Eine DNA-Spur AUF der Decke könnte eben ebenfalls durch Sekundärtransfer erfolgt sein. Die Tötung der Hunde dúrfte in einem solchen Zusammenhang eher Maßgebend sein, als die DNA-Spur. Ob hier wirklich die Wahrheit ermittelt wurde, kann man anzweifeln. In dem Fall Kührer spricht aber sehr viel mehr gegen den mutmaßlichen Täter. Hier dürfte aber eine ausreichende Indizienkette vorliegen, in der die DNA-Spur nur ein eher unwesentliches Glied ist.

Der Fall dürfte daher kaum mit dem vorliegenden vergleichbar sein. Dort ging es um Dinge, welche direkt mit dem Mord zu tun hatte, hier geht es letztlich um die Frage der Vorgeschichte. Und in solchen Fällen beschönigen Befragte ihre Sitation sehr gerne, egal ob schuldig oder nicht.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.03.2014 um 09:17
Wir sollten nicht zuviel Vertrauen in die richtiger Darstellung des Cold-Case-Teams setzen...

Wir wissen, dass die Krone wesentliches verschweigt, nur um Stimmung gegen den Verdächtigen aufzubauen,....
@JosefK1914
Was heisst hier ständig "WIR"???

Du weißt anscheinend genau, dass die Krone Stimmung machen will gegen den Verdächtigen.
Ich weiß das nicht!
Du weißt genau, dass der Anwalt der Familie nicht in ihrem Sinne agiert.
Ich weiß das nicht!
Du weißt genau, dass das Cold-Case die Spuren völlig falsch interpretiert hat.
Ich weiß das nicht!

Also deinen ganzen Annahmen schreib lieber mit "ich denke, ich glaube, ich vermute..." da du sicher hier nicht für mich mitschreibst noch mitdenkst. Da du wohl ein Einzelner bist (nehme ich mal stark an), setz also da lieber bei deinen ganzen persönlichen Vermutungen und Spekulationen ein ich im Text hinein und kein wir. So tätigt man das nämlich, wenn man als Einzelner hier seine Vermutungen und Spekulationen äussert. Da hat ein "wir" darin eigentlich gar nix verloren!

Alles andere macht nämlich den starken Eindruck, als würdest du dich als Einzelner für mehrere Personen halten (wäre sonst eine multiple Persönlichkeitsstruktur) oder du denkst hier im Sinne gleich aller User schreiben & denken zu können. Das bezweifle ich aber auch sehr - mind. das du hier für mich mitschreibst/denkst.

Guten Start in die neue Woche an ALLE wünscht
Doverex


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.03.2014 um 09:33
@JosefK1914

Die Krone bezieht sich ja nicht auf die DNA-Spuren per se, sondern nimmt Bezug auf TBs Aussagen dazu ("will davon nichts wissen"). Inwieweit diese Aussagen schon immer mit den Fakten kompatibel waren oder sie es erst nach Beratung mit dem Anwalt wurden, wissen wir alle nicht. Das ist auch der Grund, warum ich in meiner Aufzählung der Indizien die DNA weggelassen habe.

Im Übrigen wurde TBs DNA auch auf Danielas Rad gefunden. Sollte das CCT wirklich mal davon ausgegangen sein, dass TB mit diesem Rad gefahren ist, muss eine DNA-Menge gefunden worden sein, die man von Sekundärübertragung klar unterscheiden kann.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.03.2014 um 09:56
@ZenCat1 @nephilimfield @Hammerstein @millebaci @AngRa @Lohengrin

Will mich nicht mit fremden Federn schmücken, der Zeitungsartikel wurde mir durch nemo62xx zugetragen zum hier posten!
Ihr gilt auch mein Dank dafür!

Ich denke, es wird auch in Zukunft noch mehrer Informationen über diesen Fall geben.
Da sich doch auch größere Medien (nicht aus Tirol) für den Fall interessieren.
Die sicher nicht (wie @JosefK1914 hier gerne behauptet) in irgendeiner Weise eine Kampagne gegen TB fortführen. Das ist völliger Unsinn.

Sondern ganz im Gegenteil, es ist nun sehr gut, dass dieser Fall Daniela Kammerer nicht in die Bedeutungslosigkeit selbst in den Medien abrutscht. Kann mir zwar sehr gut vorstellen, dass gefällt so einigen Personen überhaupt nicht, worauf man aber auf Seite der Medien sicher keine Rücksicht nehmen muss, wem das genau nun genehm ist und wem nicht.

Ich sagen nur:
"Gott sei Dank haben wir eine freie Presse in Österreich"

Lieben Gruß,
Doverex


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.03.2014 um 10:06
@Doverex
Kann ICH unterschreiben Deinen Beitrag zum WIR!


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JosefK1914
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.03.2014 um 10:16
@nephilimfield

Und? Wissen Sie wieviel Dna sich am Rad befunden hat?

Und wissen Sie überhaupt, dass dass CCT auf Grund der dna von einer Radfahrt ausgegangen war?

Diese Annahme stúnde auch im Gegensatz zu mehreren Zeugen. Soll man alles ignorieren, nur um eine Schuld des Verdächtigen sehen zu wollen?

Wenn ich mich richtig besinne ging es da nur um ein Gerücht bzgl. der Sattelhôhe, die hier aber schon mittels Schätzung kaum haltbar war. Wenn der Tag lang ist, wird eben viel behauptet.

Wir sind doch hier nur im Bereich von Spekulationen. Wir wissen nicht wer wen beeinflusst hat. Solche Aufstellungen, welche Sie hier machen entbehrt daher einer halbwegs gesicherten Grundlage und trägt letztlich nichts zur Wahrheitsfindung bei.

Grundlagen rechtlicher Vefahren kommen nicht von ungefähr. Vielleicht wäre es sogar besser, wenn bei jeden Beschuldigungen ein Verfahren stattfindet, um dem Verdächtigen die Möglichkeit zu geben, die z.B. auch Beeinflussungsmôglichkeiten von Seiten der Ermittler aufzeigen zu können und dass so der Staat aktiv an der Wiederherstellung des Rufes eines Verdächtigen beiträgen würde. Das ist aber leider nur ein Wunschgedanke und würde auch zu zu großen Belastungen der verdächtigten Personen führen.

Warum will man sich ohne wirkliche Grundlage ein eigenes Urteil bilden?

Hier sollte man die Unschuldsvermutung nicht nur behaupten sondern auch leben.

Ich hoffe ich habe hier nicht wieder ein WIR zuviel geschrieben, denn ob WIR Rechtsstaatlchkeit wollen, kann ich nicht wissen.


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JosefK1914
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.03.2014 um 10:19
@nephilimfield

Und? Wissen Sie wieviel Dna sich am Rad befunden hat?

Und wissen Sie überhaupt, dass dass CCT auf Grund der dna von einer Radfahrt ausgegangen war?

Diese Annahme stúnde auch im Gegensatz zu mehreren Zeugen. Soll man alles ignorieren, nur um eine Schuld des Verdächtigen sehen zu wollen?

Wenn ich mich richtig besinne ging es da nur um ein Gerücht bzgl. der Sattelhôhe, die hier aber schon mittels Schätzung kaum haltbar war. Wenn der Tag lang ist, wird eben viel behauptet.

Wir sind doch hier nur im Bereich von Spekulationen. Wir wissen nicht wer wen und ob überhaupt beeinflusst hat. Solche Aufstellungen, welche Sie hier machen entbehrt daher einer halbwegs gesicherten Grundlage und trägt letztlich nichts zur Wahrheitsfindung bei.

Grundlagen rechtlicher Vefahren kommen nicht von ungefähr. Vielleicht wäre es sogar besser, wenn bei jeden Beschuldigungen ein Verfahren stattfindet, um dem Verdächtigen die Möglichkeit zu geben, die z.B. auch Beeinflussungsmôglichkeiten von Seiten der Ermittler aufzeigen zu können und dass so der Staat aktiv an der Wiederherstellung des Rufes eines Verdächtigen beiträgen würde. Das ist aber leider nur ein Wunschgedanke und würde auch zu zu großen Belastungen der verdächtigten Personen führen.

Warum will man sich ohne wirkliche Grundlage ein eigenes Urteil bilden?

Hier sollte man die Unschuldsvermutung nicht nur behaupten sondern auch leben.

Ich hoffe ich habe hier nicht wieder ein WIR zuviel geschrieben, denn ob WIR Rechtsstaatlchkeit wollen, kann ich nicht wissen.


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JosefK1914
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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.03.2014 um 10:19
@nephilimfield

Und? Wissen Sie wieviel Dna sich am Rad befunden hat?

Und wissen Sie überhaupt, dass dass CCT auf Grund der dna von einer Radfahrt ausgegangen war?

Diese Annahme stúnde auch im Gegensatz zu mehreren Zeugen. Soll man alles ignorieren, nur um eine Schuld des Verdächtigen sehen zu wollen?

Wenn ich mich richtig besinne ging es da nur um ein Gerücht bzgl. der Sattelhôhe, die hier aber schon mittels Schätzung kaum haltbar war. Wenn der Tag lang ist, wird eben viel behauptet.

Wir sind doch hier nur im Bereich von Spekulationen. Wir wissen nicht wer wen und ob überhaupt beeinflusst hat. Solche Aufstellungen, welche Sie hier machen entbehrt daher einer halbwegs gesicherten Grundlage und trägt letztlich nichts zur Wahrheitsfindung bei.

Grundlagen rechtlicher Vefahren kommen nicht von ungefähr. Vielleicht wäre es sogar besser, wenn bei jeden Beschuldigungen ein Verfahren stattfindet, um dem Verdächtigen die Möglichkeit zu geben, die z.B. auch Beeinflussungsmôglichkeiten von Seiten der Ermittler aufzeigen zu können und dass so der Staat aktiv an der Wiederherstellung des Rufes eines Verdächtigen beiträgen würde. Das ist aber leider nur ein Wunschgedanke und würde auch zu zu großen Belastungen der verdächtigten Personen führen.

Warum will man sich ohne wirkliche Grundlage ein eigenes Urteil bilden?

Hier sollte man die Unschuldsvermutung nicht nur behaupten sondern auch leben.

Ich hoffe ich habe hier nicht wieder ein WIR zuviel geschrieben, denn ob WIR Rechtsstaatlchkeit wollen, kann ich nicht wissen.


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.03.2014 um 10:21
@ Doverex
Du meinst ernsthaft, dass das keine Kampagne ist GEGEN TB??? DU freust dich dass es so tolle Medien gibt wie die Krone? Vollkommen fachlich und neutral recherchiert???? Hast du dir schon mal darüber Gedanken gemacht wie es der Familie von TB gehen muss wenn er unschuldig ist? Wie es den Eltern gehen muss wenn er in der Öffentlichkeit zerfetzt wird? Hast DU dir schon mal darüber Gedanken gemacht? Ich weiß nicht wie deine Familienverhältnisse sind aber versetz dich einmal in die Lage von seiner Familie wenn er unschuldig ist? Die Eltern von Daniela tun mir sehr leid aber manche User hier vergessen die andere Seite meiner Meinung nach.... . Man muss immer alles in Betracht ziehen und das vergessen hier einige User manchmal....


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Mordfall Daniela Kammerer - Innsbruck 2005

10.03.2014 um 10:36
@xyz

Die Mutter des Opfers hat sich in ersten Interviews wirklich absolut zurückhaltend und sogar zweifelnd gegeben. Keinerlei Kampagne war da zu erkennen, im Gegenteil, ich war überrascht, dass sie sich so distanziert zeigte. Nachdem die Eltern nun die Ermittlungsunterlagen offenbar gelesen haben (deren Einblick uns verwehrt bleibt), scheinen sie von der Schuld des Ex-Tatverdächtigen aber doch überzeugt zu sein, sonst gibt man auch nicht so ein Interview oder engagiert einen Anwalt. Ich glaube schon, dass da schwerwiegende Indizien vorliegen. Vielleicht kommt es ja nur dadurch nicht zum Prozess, weil 2005 gepfuscht wurde oder einfach in die falsche Richtung ermittelt wurde. Natürlich - wenn man unschuldig ist und zu Unrecht verdächtigt wird ... das ist hart, da kann man durch blöde Zufälle in den Fokus geraten, es haben sich Leute deswegen schon umgebracht. Trotzdem ... entweder es sind eben wirklich blöde Zufälle oder irgendwas stimmt da nicht. Da kommt zuviel zusammen, als dass man NICHT spekulieren dürfte. Auch hier im Forum. Wenn man das nicht darf, muss man die Rubrik Kriminalfälle sofort schließen, denn überall wird spekuliert. Und keiner wird ja gezwungen, hier reinzulesen. Über die Presse hab ich mich schon mehrmals skeptisch geäußert, nur als Anmerkung.


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