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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.379 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, München, 1995, Sonja Engelbrecht

Der Fall Sonja Engelbrecht

02.12.2012 um 22:14
@Compsognathus


Ich finde es erschreckend, dass man sogar der Familie unterstellt hat, dass sie die Tochter ermordet und verschwinden haben lassen. Ist das wirklich so üblich, wenn jemand vermisst gemeldet wird?

Eine erschreckende Vorstellung.

Nicht falsch verstehen, dass man ermittelt, ok, aber sowas wie Garten umgraben finde ich schon heftig.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.12.2012 um 22:16
voltago schrieb:Finde die Taxi-Fahrer Theorie interessant. Wenn mal man davon ausgeht dass der Begleiter die Wahrheit gesagt hat muss sich mal überlegen wer da unter der Woche (Montag) um 2:30 überhaupt hoch unterwegs war. Die Freier müssen ja auch arbeiten und aufstehen, im April war es sicherlich Nachts noch frisch weiss nicht ob da unter der Woche "Mädels" bis 2:30 rumgestanden sind. Schüler können unterwegs gewesen sein, da Ferien. Auch Lehrer, da ebenfalls Ferien. Studenten vielleicht. Taxifahrer, die Nachtschicht gefahren haben. Und direkt neben der Telefonzelle am Stiglmaierplatz ist ein Taxistand.
Da fällt mir die Geschichte einer Freundin ein, die sich in den Achtzigern in München als Taxifahrerin ihr Studium verdiente. Irgendwann kamen wir mal im Gespräch drauf, ob wir wen kennen, dem wir einen Mord zutrauen würden. Sie meinte, der einzige Mensch, den sie mal gekannt hätte, und dem sie so etwas zutrauen würde, sei in der damaligen Zeit ein Kollege in diesem Taxiunternehmen gewesen. Ich muss sie mal fragen, ob sie weiß, was aus diesem Typen wurde, und ob er weiter Taxi gefahren hat.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.12.2012 um 22:18
@3Arwen3


Und was würde das bringen? Willst du dann den der Polizei melden?

Wenn man Mörder so leicht einschätzen könnte, bräuchte man sie nicht mühsehlig zu suchen.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.12.2012 um 22:20
@katinka111

etwa 80% sind Beziehungstaten .. da sucht man zuerst am engsten Punkt


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.12.2012 um 22:26
@tuskam


Deshalb muss man aber die restlichen 20% auch im Blick behalten bzw. dass jemand anderer aus diesen 80 % dafür zuständig sein könnte.

Trotzdem finde ich die Aktion mit dem umgraben des Gartens extrem heftig.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.12.2012 um 22:33
Selbst in der Osterferienzeit war der Stiglmaierplatz werktags um 02.30h relativ Menschen- und autoleer.
Erst in den letzten Jahren ist da mehr los (Meinburk, Party im Löwenbräu-Keller).

Insofern ist die Wahrscheinlichkeit nicht so groß dass sich da um die Uhrzeit viele Autos entlang verirrt haben - selbst auf dem Drogenstrich sollte da nicht mehr allzu viel los gewesen sein.

Taxis fahren natürlich fast immer - insbesondere in der Nähe zum Hbf.
Ich sehe es also nicht als völlig abwegig an, dass Sonja bei einem Taxifahrer ins Auto gestiegen ist.

In Hannover hat vor kurzem ein Taxifahrer auch einen weiblichen Fahrgast mehrfach vergewaltigt.
Bei einem Taxifahrer besteht natürlich eine hohr Wahrscheinlichkeit dass die Tat aufgeklärt wird wenn das Opfer überlebt.

Auf der anderen Seite ist es für einen Taxifahrer ein Leichtes, sein Opfer irgendwo zu "beseitigen".

Meistens sind ja Vergewaltiger Serientäter. Vielleicht gab es ja in den 90ern einen Münchener Taxifahrer der der Vergewaltigung von weiblichen Fhrgästen überführt wurde.

Wenn man sich die Frage stellt wo Sonja vermutlich ohne weiteres eingestiegen wäre, dann vermutlich bei einem Taxi, dass owieso gerade nach Laim fährt, um dort einen Fahrgast abzuholen...


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.12.2012 um 22:39
@Neo1975


So ein Taxi muss man dann erstmal finden.

Stellt sich dann trotzdem die Frage, warum sie nicht auf die Bahn zum HBF genommen hat. Da gab es sicher mehr Taxis.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.12.2012 um 22:41
Torge76 schrieb:Der Täter der eine Leiche z.B. in einem Schrebergarten vergräbt, hat natürlich keine Garantie, dass sie nie gefunden wird. Genauso wenig, wenn ein Täter die Polizei anlügt und darauf hofft, dass die es nicht merkt. Er hat aber möglicherweise Glück. Ich gehe davon aus, dass es im Fall Engelbrecht Täter gibt, die solches Glück bisher hatten.
In einem Schrebergarten eher nicht. Da gibt es enge Parazellen und neugierige Nachbarn. Aber in einem größeren eigenen Garten hinter einer hohen Hecke, kann man eine Leiche so tief vergraben wie auf dem Friedhof und anschließend die abgestochenen Rasenstücke wieder drüber legen. Und es gibt mit Sicherheit auch Fälle, wo der Täter die Leiche einfach ein paar Meter in den Wald und ins Unterholz gezogen hat, und die Leiche trotzdem nie gefunden wurde.
Torge76 schrieb: Im Mordfall Lolita Brieger war beispielsweise die Leiche gut versteckt. Von selber kam da keiner drauf. Nur dass einer der Helfer des Täters sich nach fast 30 Jahren an die Polizei wandte und sie zur Leiche führte.
Ja, aber Lolita kam mit Sicherheit nicht mit einem Müllfahrzeug auf die Müllhalde, so wie es Mario Abend für sein Opfer geplant hatte. Der Helfershelfer und die Polizei hätten die Leiche sonst nie gefunden. In den frühen Achtzigern als Lolita verschwand gab es vielerorts noch offene, unbewachte Müllkippen, auf denen die Leute auch selbst Zeug entsorgen konnten, das zu groß für die Tonne war. Und diese Müllkippen sind sicher die Antwort auf etliche Vermisstenfälle.


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02.12.2012 um 22:48
katinka111 schrieb:Und was würde das bringen? Willst du dann den der Polizei melden?

Wenn man Mörder so leicht einschätzen könnte, bräuchte man sie nicht mühsehlig zu suchen.
Nein, werde ich natürlich nicht. Zwischen der Zeit, wo meine Freundin diesen Kerl kannte und dem Verschwinden Sonjas liegen auch mindestens ein dutzend Jahre. Trotzdem werde ich sie fragen, wieso sie diesen Eindruck von dem Mann hatte. Sie hat mir erzählt, er hätte ihr einmal mehrfach angeboten sie nach der Arbeit heim zu fahren. Ihr damaliger Chef hat das aber verhindert, in dem er sie selbst nach Hause fuhr, und sie auch vor dem Mann gewarnt. Sie war also nicht die Einige, die ihm mißtraute.


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matula73
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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.12.2012 um 22:51
Um mir selbst ein Bild zu machen, bin ich heute abend die fragliche Strecke entlang gelaufen. Als schneller Geher habe ich etwa 7 Minuten von der Theresienstraße zum Stiglmaierplatz benötigt, bei normalem Gehen benötigt man vermutlich etwa 10 Minuten. Dabei ist mir noch folgendes aufgefallen:

1. Vor allem auf der linken Seite der Schleißheimer Straße befinden sich viele Toreinfahrten zu Hinterhöfen. Auch dort hätte man einen Platz zum Austreten finden können, es mußte nicht dieses Gebüsch beim Roten Kreuz sein.

2. Wie schon jemand bemerkt hat, ist die Tramhaltestelle Sandstraße näher gelegen, quasi direkt an der Ecke Gabelsbergerstraße. Die Haltestelle Stiglmaierplatz ist aber größer, weshalb man sich vermutlich dorthin begeben hat.

3. Das fragliche Gebüsch ist jetzt natürlich ziemlich kahl, so daß man keine guten Vergleichsmöglichkeiten hat. Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß sich um 2:30 Uhr jemand darin verstecken würde, um einer Passantin aufzulauern. Dafür eignet sich ein größeres Gelände z.B. der unmittelbar gelegene Mußmann-Park sehr viel besser. Zum Austreten eigent sich dieses Gebüsch auch nicht so gut wegen mangelndem Sichtschutz (auch im April).

4. Die Uhr am Stiglmaierplatz ist wirklich unübersehbar, vor allem nachts wird der Blick aufgrund der Beleuchtung und der zentralen Lage direkt darauf gelenkt. Vor allem geht man von der Schleißheimer Straße ausgehend für einige Minuten direkt darauf zu, ganz zu schweigen davon, wenn man sich direkt daneben an der Telefonzelle befindet. Diese Uhr in irgendeiner Weise zu übersehen ist völlig abwegig. Wenn man mit der Tram fährt, kommt man überdies in ca. 1-2 Minuten zum Hautpbahnhof, wo es die große Uhr am Bahnhofsgebäude gibt.

5. Das Heranfahren einer Trambahn kündigt sich am Stiglmaierplatz nicht urplötzlich an, sondern man sieht (natürlich etwas veredeckt vom Löwenbräukeller) schon das Licht der Tram sowie hört natürlich lautstark die Fahrgeräusche. Außerdem muß die Trambahn manchmal an der Kreuzung vor der Haltestelle anhalten. Man wird sicherlich nicht von einer herannahenden Tam "überrumpelt".

6. Wenn es kalt ist, dann fühlt man sich besser, wenn man in Bewegung bleibt. Man bleibt in so einem Fall sicherlich nicht an einem Platz stehen, noch dazu, wenn die Blase drückt. Von daher wäre es ein Leichtes gewesen, direkt zum Hauptbahnhof zu gehen. Dort gibt es den beheizten Wartesaalbereich, in dem man sogar übernachten kann. Außerdem ist es sicher, weil dort die U-Bahnwache postiert ist.

7. War die Austretaktion jetzt eigentlich "erfolgreich" oder nicht. Aus dem Film geht dies nicht klar hervor. Weiß da jemand genaueres? Das könnte Einfluß auf das weitere Handeln der Personen haben.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.12.2012 um 22:52
@katinka111
Meine Theorie bezog sich nicht darauf dass Sonja aktiv nach einem Taxi Ausschau gehalten hat, dass sie kostenlos nach Laim bringt sondern dass sie von einem Taxifahrer angesprochen wurde. Wenn sie sich am Stiglmaierplatz in Richtung Nymphenburger Str orientiert hat und ein Taxifahrer hält und sie anspricht wo sie denn hin will, dann kann es so gewesen sein. Taxis die auf der Nymphenburger Str unterwegs sind fahren eventuell nach Laim (im Gegensatz zu Dachauer Str., Brienner Str). Da musste Sonja gar keinen Verdacht haben dass irgendwas nicht stimmt.
Außerdem ist am Stiglmaierplatz ein Taxi-Wartestand - insofern völlig normal wenn da ein Taxi hält.


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02.12.2012 um 22:55
katinka111 schrieb:Ich finde es erschreckend, dass man sogar der Familie unterstellt hat, dass sie die Tochter ermordet und verschwinden haben lassen. Ist das wirklich so üblich, wenn jemand vermisst gemeldet wird?

Eine erschreckende Vorstellung.

Nicht falsch verstehen, dass man ermittelt, ok, aber sowas wie Garten umgraben finde ich schon heftig.
Es ist halt so. Ebenso wie außer dem jungen Mann, mit dem sie unterwegs war, niemand bestätigen kann, dass sie am Stiglmaierplatz war, kann auch niemand außer ihren Eltern bestätigen, dass sie wirklich nicht nach Hause gekommen ist.
Die meisten Morde sind Beziehungstaten. Und man muss fast sagen: Zum Glück. Denn sonst wäre es sehr viel schwerer Täter zu überführen und ohne Leiche und Tatort fast unmöglich.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.12.2012 um 22:56
Ihr geht irgendwie immer davon aus, dass die beiden die Fahrpläne für Werktags, Wochenende und Feiertage in- und auswendig kennen??!!

Ich konnte das bei und ja noch nicht mal, und da handelte es sich um Bielefeld!! (Ja, das gibt es)
Ich sage mal so, man weiß so ungefähr, aber doch nicht alles und für jede Haltestelle, mensch!!


Ausserdem, warum stellen alle das mit dem Trampen so abwegig da - am Stiegl war ja nüüüüüüüüx los...
...manche Menschen gehen aber zB auch in die Richtung der nächsten Haltestelle (wie HBF) und hoffen auf möglichst schnelle Mitfahgelegenheit, mensch, wer bleibt denn bitte beim Trampen 5 Stunden stehen.


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matula73
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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.12.2012 um 22:57
@crabbitrabbit
In der Innenstadt von München habe ich ehrlich gesagt noch nie einen Tramper gesehen, muß aber zugeben, daß ich nie so spät abends unterwegs bin.


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02.12.2012 um 22:58
Also: Ortsansässige - beste Route zum HBF, bitte ;)


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matula73
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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.12.2012 um 22:59
@crabbitrabbit
Die beste Route ist die entlang der Dachauer Straße, weil das der kürzeste Weg ist. Auch die Trambahn nimmt diesen Weg. Die Distanz entspricht ungefähr der Strecke vom Lokal zum Stiglmaierplatz, also etwa 10 Minuten Fußweg.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.12.2012 um 23:03
@matula73
Ja, wenn man vor Ort die Strecke abgeht dann wird vieles klarer.
Dass mit dem "schwarzen Mann im Gebüsch" ist total unglaubwürdig an dieser Stelle. Noch dazu: Warum sollte er Ihnen folgen? Sonja war ja nicht allein? Er konnte ja nicht wissen dass sie ich am Stiglmaierplatz trennen.
Auch wenn ich mich in meinen letzten Beiträgen auf die Taxifahrer Variante eingelassen habe, so bleibt es dabei, dass ich die Variante des Einzeltäter Robert/Markus immer noch als Wahrscheinlichste ansehe.

Frage: Hast du je Abfallcontainer bei dem Gebüsch gesehen? Dazu musst etwas in die Einfahrt reingehen.
Kommen auf der rechten Seite. Eine 50kg Frau kann man da ohne weiteres auch alleine drin verschwinden lassen.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.12.2012 um 23:03
Und was gibt es da für "lauschige Ecken", wo eventuell auch ein Mädel ins Auto gezogen werden könnte?
Der Fahrstreifen verläuft sicher parallel zum Bürgersteig, oder? Also, keine geparkten Autos, die das etwas trennen?


Der XY Marathon hat mich total "inspiriert", ich glaube inzwischen, es ist ALLES möglich :(
Frauen werden auf offener Straße ins Auto gezogen, und entsetzte Nachbarn geben dann in ihren Aussagen an, dass "es aussah wie ein normaler Streit oder ein Scherz". Haha, sage ich dann mal.


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matula73
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02.12.2012 um 23:07
@Neo1975
Neo1975 schrieb:Frage: Hast du je Abfallcontainer bei dem Gebüsch gesehen? Dazu musst etwas in die Einfahrt reingehen.
Ich habe irgendwelche Container gesehen, konnte dies aber aufgrund der Dunkelheit nicht genau erkennen. Ich bin aber nicht näher in die Einfahrt hineingegangen. Es läßt sich natürlich nicht sagen, ob es diese Container zum fraglichen Zeitpunkt auch schon gab, die Wahrscheinlichkeit ist aber hoch. Jedenfalls wäre das ein plausibles Szenario.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

02.12.2012 um 23:09
Man muss aber beachten, dass vom Stiglmaierplatz die Autos nicht in die Dachauer Str einbiegen dürfen. Die schnellste Auto- Route wäre Seidlstr. und dann links Richtung Hbf.
Zu Fuß wäre man unwesentlich langsamer da es über die Dachauer Str die kürzere Verbindung ist


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