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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.379 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, München, 1995, Sonja Engelbrecht

Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 10:07
Nur mal kurz eingeworfen: Gegen den Serientäter spricht m.E., dass die Polizei im Falle Bettina T. offenbar von einem Selbstmord ausgeht. Im Allgemeinen wirft sie solche Szenarien nicht einfach aus Ratlosigkeit in den Raum, sondern hat konkretere Hinweise.

Auch zumindest eine Überlegung wert wäre in Sachen Serientäter, dass der selbe Mörder dann 1995 eine Heranwachsene (Sonja, 19) und zwei Jahre später eine "gestandene" Frau (Bettina, 45) entführt und getötet hätte. Das schließt sich natürlich nicht aus, aber auch darauf wollte ich hinweisen.


Ansonsten überzeugt mich im Falle Sonja die "Taxifahrer-Theorie" tatsächlich noch am ehesten.

Denkbar wäre darüber hinaus eventuell wirklich, dass statt des Taxifahrers eine Frau den Kontakt zu Sonja anbahnte, als diese alleine am Stiglmaierplatz stand. Fälle, bei denen eine Frau Mittäterin war, gab es schon (z.B. ein sadistischer Doppelmord nach einem Disco-Besuch zweier Mädchen in Limburg 1994, siehe Aktenzeichen XY vom 2.6.95), allerdings sind sie die absolute Ausnahme.

Interessant zu wissen wäre auch, was im Verhältnis Polizei - Eltern vor allem in der Anfangszeit nach dem Verschwinden Sonjas schief gelaufen ist. Den Garten der Familie umzugraben ist ja alles andere als Standard beim Suchen "von innen nach außen".
Einen so schlechten Ruf hat die Münchener Mordkommission ja eigentlich nicht.


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armleuchter
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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 10:08
@Compsognathus


es kommt durchaus vor, dass serienmörder einfach aufhören. veränderte lebensumstände wie heirat, kinder können zB ursächlich sein. Möglich natürlich dass so jemand in stressituationen wieder rückfällig wird - muß aber nicht sein, ggf bleiben die auslösenden situationen auch einfach aus... .


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elisacol
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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 10:09
Wenn einer so viel Zeit hat, kann er theoretisch jedes noch so kleines Stück einer Leiche nach und nach verschwinden lassen. Wer weiß, wie krank solche Hirne ticken. Vielleicht zerkleinert er sie und verfüttert sie ... ich will das jetzt nicht weiter beleuchten, aber Wege gibt es da genug. Es bleibt einzig das Abreisen der Serie, was man schlecht nachvollziehen kann. Wenn der Täter gestorben ist und vorher alle Leichenteile entsorgt wurden, wird man wohl nie wieder etwas finden.


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elisacol
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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 10:11
@armleuchter
Ja, auch das klingt schlüssig.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 10:12
Ingrid Sonnleitner hatte ein so strenges Elternhaus, dass es mich nicht wundern würde, wenn sie einfach abgehauen ist (mit Hilfe eines ihren Eltern unbekannten Freundes).

Die anderen:

Kristin Harder - 12. Dezember 1991
Sonja - 11. April 1995
Bettina Trabhardt - 12. August 1997

Immer so um den 12. eines Monats herum. Wenn aber Sonja oder Bettina ihren Freitod durch diese Analogie vertuschen wollten, wäre die Erklärung einfach. Komisch wäre, dass dieser Serientäter im Fall von Ingrid Sonnleitner ein Schreiben aus Österreich noch vor der Tat an die Eltern des Opfers richtet, im Fall von Kristin Harder Leichenteile in Plastiksäcken in der Gegend verteilt, und in anderen Fällen nichts dergleichen tut.


Habe mir das mit dem Freitod durch Ertrinken angeschaut. Der nächstgelegene See, der für Münchner in Frage kommt um spurlos zu verschwinden, ist der Starnberger See mit 53 Metern Durchschnittstiefe. Maximaltiefe 127 Meter. Er hat nur wenige Zuflüsse und keine besondere Strömung. Wenn einer nachts auf diesen See hinaus schwimmt und kurz vorher noch Schlaftabletten nimmt, kann ich mir vorstellen, dass derjenige nie wieder gesehen wird. Ein relativ dünner Frauenkörper in tiefem, kaltem Wasser wird weniger zum Auftauchen neigen als typische Wasserleichen. Es könnten Raubfische dazu beitragen, dass die Leiche nicht mehr endgültig "hochkommt". Beispielsweise Hechte, Quappen und sogar Welse kommen im Starnberger See vor.

Es ist auch irgendwie ein Tod auf den Spuren des Märchenkönigs (Ludwig II.).


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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 10:14
@armleuchter
Ja, stimmt. Ist natürlich auch denkbar.

@elisacol

Ja. Kann man sich nur schwer vorstellen.


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elisacol
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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 10:18
@Torge76
Oh, das mit dem Datum ist ja ebenfalls ziemlich krass. Das ist mir noch gar nicht aufgefallen.

Aber dass die Frauen ein unterschiedliches Alter haben, sollte kaum eine wichtige Rolle spielen, solange andere Gemeinsamkeiten vorliegen: Blond, gestylt, hübsch angezogen und allein! Ingrid Sonnleitner steht auch nicht in dieser Reihe, da sie dunkle Haare hatte und ein mysteriöser Brief aus Österreich vorher an ihre Eltern ging.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 10:22
Also sollte hier ein serientäter am werk gewesen sein, dann sehe ich durchaus parallelen zwischen den fällen harder, engelbrecht und trabhardt. den fall sonnleitner würde ich allerdings nicht dazuzählen. hier gibt es einfach zu viele abweichungen (brief des entführers an die eltern, ingrid wurde schon vor ihrem verschwinden mehrfach von einem mann angesprochen...)


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simo1976
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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 10:27
Ein Taxi würde auch erklären, warum Sonja letztendlich doch nicht telefoniert hat.
Die Frage beschäftigt mich eigentlich sehr, weil sie für mich der Beginn dieses rätselhaften Verschwindens ist - unter der Voraussetzung, der Ablauf war so, wie offiziell geschildert.

Die Karte kann leer gewesen sein - ich meine mich zu erinnern, daß man das Restguthaben immer schon gesehen hat, sobald man die Karte eingesteckt hat. Das war wahrscheinlich zu spät, als daß sie die Tram noch hätte erreichen können.
Als Besitzer - so ging es mir jedenfalls - hatte ich auch nicht immer das Restguthaben im Kopf, wenn ich ehrlich bin. Das könnte der Grund sein, warum der Schulfreund ihr die Karte in gutem Gewissen in die Hand gedrückt hat und Sonja nicht ebenfalls mit der Tram mitgefahren ist.

Ein weiterer Grund wäre für mich eigentlich dann wirklich nur noch der, daß sie in ein Auto gestiegen ist. Eines, vom dem sie nichts böses ahnte - ein Taxi...

Was ich nicht glaube ist, daß sie sich umbringen wollte. Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

Ansonsten habe ich eigentlich die gleichen Fragen, wie Haddock: was war damals passiert, daß die Ermittlungen nur so schleppend verlaufen sind bzw. die Eltern in eine solch starre Kontra-Haltung gegenüber der Polizei verfallen sind.
Wirklich nur die Tatsache, daß der Vater dem Jungen die Schuld gibt oder ihn gar als Täter ansieht?
Überhaupt wirft dieser Aspekt Fragen auf: wie eng war das Verhältnis, wie gut kannten die Eltern überhaupt Sonjas Freunde im Allgemeinen?


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armleuchter
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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 10:29
@Haddock

finde ich richtig was du schreibst. das fiel mir auch auf: Sonja und kristin harber würden durchaus in ein ähnliche beuteschema passen. Bettina T weicht dann vom alter her doch erheblich ab, genaugenommen könnte sie die mutter der beiden anderen opfer gewesen sein. Aber die gemeinsamkeiten bei den fällen kristin und sonja sind schon auffällig.


Bzgl deiner frage zum verhältnis polizei - eltern. Das scheint von anfang an vergiftet gewesen zu sein und zwar aus mehreren gründen:

1. polizei nahm das zunächst nicht als vermisstenfall an - vorschriftsmäßig da sonja über 18
2. Aber auch danach wurden die eltern - aus ihrer sicht - nicht ernstgenommen:
. „Wir haben in den ersten zwei Wochen oft gehört: ,Lassen Sie uns mit der Ausreißerin in Ruhe, wir haben Wichtigeres zu tun‘!”, empört sich die Mutter. Auch habe die Polizei ihnen zu verstehen gegeben, wenn jemand, so wie Sonja, nachts in dieser Art Lederkleidung herumstehe, müsse man sich über ihr Verschwinden nicht wundern. Verständnislosigkeit bei den Eltern: „Dabei war das eine ganz normale, moderne Lederjacke, wie sie alle jungen Leute heute tragen. ” Sie fühlen sich von der Polizei verraten.
Anmerkung von mir: Die polizei hatte hier sicher nicht die
lederjacke
gemeint. trotzdem kann man das natürlich so nicht sagen.... .
3. Als dann von einem verbrechen ausgegangen wurde, ging die polizei - wohl sehr gründlich - von "innen nach außen" vor.
4. Als "innen" nichts gefunden wurde und man außen ermittelte, nervte wohl Herr E. mit seinen eigenrecherchen und dem anzweifeln der polizeitheorien, bzw der aussagen der zeugen.

Alles in allem wurde da nie an einem strang gezogen, was sicher nicht nützlich war. Auch der xy filmbeitrag mit besuch der eltern litt darunter. Sonja wurde m.E. viel zu kindlich dargestellt, es wurden viele dinge aus gegenseitiger rücksichtnahme nicht ausgesprochen . So durfte Herr E. nicht seine zweifel vorbringen, die Polizei durfte nicht klar sagen dass sonja in vollledermontur in der nähe des strassenstrichs anlass zu verwechslungen geben konnte etcetc. . der sache dienlich war das nicht.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 10:31
Ein Unterschied zwischen Sonja und Kristin ist, dass man bei Kristin annimmt, dass sie an dem Abend noch jemand Bestimmtes treffen wollte:

"Rückblickend meint Bernd H., dass Kristin für diese Nacht längst „einen festen Fahrplan hatte“. Angeblich wollte sie im Schumann’s auf gut Glück Freunde suchen. Vielleicht hatte sie aber auch eine feste Verabredung – mit ihrem Mörder?"

Auch Bettina hat entsprechende Hinweise zurückgelassen bzw. es versucht, womöglich aber nur, wie Wilfing meint, um den eigenen Freitod zu vertuschen.


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elisacol
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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 10:35
@Torge76
Torge76 schrieb:Ein Unterschied zwischen Sonja und Kristin ist, dass man bei Kristin annimmt, dass sie an dem Abend noch jemand Bestimmtes treffen wollte:
Kann man so sehen, kann man aber auch darauf reduzieren, dass sie mitten in der Nacht alleine von einem Ort zum anderen wollte. Mitten in München!


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armleuchter
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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 10:36
Torge76 schrieb:"Rückblickend meint Bernd H., dass Kristin für diese Nacht längst „einen festen Fahrplan hatte“. Angeblich wollte sie im Schumann’s auf gut Glück Freunde suchen. Vielleicht hatte sie aber auch eine feste Verabredung – mit ihrem Mörder?"
@Torge76

das finde ich z.T aber auch ähnlich. Kristin T WOLLTE sich von ihrem begleiter trennen. Sonja hat sich ebenfalls von ihrem begleiter getrennt. Zwar scheint er hier aktiv gewesen zu sein, allerdings ist nicht klar, warum sie nicht einfach mit ihm zum Hauptbahnhof fuhr... .

Und: bei der taxifahrerthese ist es relativ unerheblich WOHIN die frauen mit dem taxi wollten. von mir aus wollte sonja nach hause und kristin ins schumans. Entscheidend wäre aber dass beide in ein taxi stiegen , nicht wo sie hin wollten...


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SeelenStein
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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 10:37
Ich finde die Theorie mit dem Taxi recht schlüssig..


Vllt rief sie das Taxi selbst herbei um mit ihm nach Hause zu fahren.. dort hätte sie dann evtl das Geld besorgt..
elisacol schrieb:Wenn einer so viel Zeit hat, kann er theoretisch jedes noch so kleines Stück einer Leiche nach und nach verschwinden lassen. Wer weiß, wie krank solche Hirne ticken. Vielleicht zerkleinert er sie und verfüttert sie
Oder er vergräbt sie tief genug.. oder wirft sie in Baustellen, die später wieder zubetoniert werden..
Ich denke dbzgl gibt es einige Methoden etwas so verschwinden zu lassen, dass man es nciht mehr findet..

Was auch sein könnte.. dass Sonja von einer Person an einen kleinen Bus herangewunken wurde.. der "Hilfe" benötigte.. Sonja ging hin und zack wurde sie hineingezogen.. Tür zu.. und keiner hat was mitbekommen..


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elisacol
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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 10:37
Dass Bettina den Freitod gesucht hat, halte ich anhand der Beschreibung für absolut abwegig. Hier hätten wir genau das gleiche Dilemma, dass sie sich hübsch macht und freudestrahlend vorgibt, in einen Biergarten zu wollen, um sich dann so aufgebrezelt umzubringen und nie mehr gefunden zu werden. Das ist nicht nur absurd, dass ist absolut abwegig!


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simo1976
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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 10:41
@armleuchter : Das liest sich natürlich nicht schön. Da scheinen mir 2 Welten aufeinander geprallt zu sein... eine Verkettung unglücklicher Umstände, wie man so schön sagt :(

Den xy-Beitrag habe ich genauso wahrgenommen. Das war kontra-produktiv und bestimmt nicht in Sonjas Sinn. Vielleicht hätten in diesem Zusammenhang längere Einzelgespräche (vielleicht anhand einer Aufzeichnung) mehr geholfen, worauf die Kripo-/MoKo dann hätte eingehen können.

Das war für mich auch die Annahme, warum Rudi Cerne so (für nicht-Beobachter) harsch reagiert hat und versucht hat, Herrn Engelbrecht nicht mehr in das Gespräch einzubinden.
Immerhin hat er vor fast 5 Mio Zusehern nicht wirklich positiv über den Schulfreund gesprochen - und ich kann mir vorstellen, daß der schon 1995 nichts mehr zu lachen hatte.


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elisacol
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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 10:57
Am 13. Mai 1992 klingelte um zwei Uhr morgens bei der Polizeiinspektion Neuperlach das Telefon. Eine Frau erklärte, sie kenne das Mordhaus und könne es der Polizei jederzeit zeigen. Nach 20 Minuten legte sie auf, ohne ihren Namen zu nennen.Die Polizei schließt eine Trittbrettfahrerin nicht aus. Für wahrscheinlicher hält sie aber, dass die Frau die Wahrheit kennt. Damals waren ihre Hinweise mager. Ein Haus an einem Wald im Südosten Münchens, vermutlich bei Haar, Vaterstetten oder Neubiberg, wo auch ein Bein von Kristin gefunden wurde. "In dieser Gegend gibt es dutzende Wälder mit Häusern", so Thiess. Er vermutet, die Frau habe damals aus Angst, selbst Opfer zu werden, aufgelegt. Sollte sie sich erneut melden, könne man ihre Angaben vertraulich behandeln.Das letzte Lebenszeichen von Kristin Harder stammt vom 12. Dezember 1991. Die 28-Jährige hatte im "Frundsberghof" den heute 38-jährigen Wolfgang S. kennen gelernt. Man ging ins Nachtcafé´, gegen 1.30 Uhr morgens wollte Kristin noch ins Schumann's, während S. nach eigener Aussage nach Hause ging. Am 11. April 1992 wurde in einem Waldstück bei Neubiberg das linke Bein der Studentin in einem Müllsack gefunden, Mitte August in der Isar bei Landshut ein Arm. Diesen Samstag werden die Wälder um Neubiberg noch einmal durchforstet.Wegen neuer Hinweise nach einer TV-Sendung war Wolfgang S. ins Blickfeld geraten (wir berichteten). Ein DNA-Test soll klären, ob das Haar, das in dem Müllsack gefunden wurde, von S. stammt. Das Ergebnis werde erst in zwei oder drei Monaten erwartet, erklärte der Leitende Oberstaatsanwalt Christian Schmidt-Sommerfeld gestern. Und: Gegen Wolfgang S. bestehe "eher kein dringender Tatverdacht".


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simo1976
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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 10:59
@elisacol : ich habe den Bericht auch gerade auf dem Schirm :)
Unheimlich, oder? Aber verständlich, wenn die Frau wirklich Angst hatte - man weiß ja nie, was in solch kranken Hirnen abläuft...

Mich hat das Thema bzw. die Frage ob Serienmörder oder nicht so beschäftigt, daß ich jetzt auch gerade die alten Zeitungsmeldungen durchforste und die Fälle genauer durchlese.
Einige wurde ja nicht überregional behandelt, deswegen war mir der Fall mit Ingrid Sonnleitner z.B. unbekannt.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 11:07
Das ist wirklich sehr erschreckend wenn man sich diese taxifahrer-serientätergeschichte mal genauer überlegt. ich komme auch aus münchen und mir wird immer von meinen eltern und auch von freunden gesagt, dass ich auf jeden fall mit dem taxi fahren soll wenn ich nachts allein unterwegs bin und nicht mit der sbahn oder zu fuß.

Ich denke das sich die meisten in einem taxi sicher fühlen und der täter so leichteres spiel hat, da er seine opfer “überrascht“ und sie im ersten moment nicht wissen wie ihnen geschieht.
zudem kann ein taxifahrer gezielt den perfekten moment abwarten und beobachten ob eine person in der nähe das einsteigen des opfers beobachtet hat.


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elisacol
ehemaliges Mitglied

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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 11:22
http://maps.google.de/maps?saddr=48.071901,11.662239&daddr=48.07198,11.662126&hl=de&ll=48.071864,11.663092&spn=0.004248,...

Das ist der Fundort von Kristins abgetrennten Bein. Wenn man sich nur mal ansieht, wie viele an den Wald grenzende Häuser es gibt, bekommt man einen Eindruck, wie schwierig man da jemanden finden kann. Wenn das Bein noch nicht lange da gelegen hat, hätte man vielleicht mit Spürhunden den Weg zurück verfolgen können.


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