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Der Fall Sonja Engelbrecht

18.379 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Verschwunden, München, 1995, Sonja Engelbrecht

Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 13:45
In Deutschland sind Taxifahrer allgegenwärtig. Wo Menschen vermisst werden, da sind auch immer Taxifahrer. In der Logik würde man das eine "Tautologie" nennen. Man kann praktisch alle Vermisstenfälle, wo ein Zeuge fehlt, mit diesem Taxi-Serienkiller "erklären". Es ist im Grunde egal, ob man sagt, die Person war allein und wird nun vermisst, oder ob man sagt, sie fiel dem Phantom zum Opfer. Es gibt für mich aber keinen Grund wirklich an diesen Taxifahrer zu glauben.

Im Fall von Kristin gab es sicherlich einen Irren, der zum Jäger, Metzger oder Arzt ausgebildet war, und später Teile ihrer Leiche an verschiedenen Stellen auslegte. Aber auch da gibt es keinen Hinweis auf irgendein Taxi. Eher müsste man dann ja z.B. nach einem Jäger suchen.


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armleuchter
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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 13:50
na dann bin ich ja schon froh dass es bei kristin (noch) keine selbtmordtheorie gibt ^^.

sonja - hat sich vermutlich in der mülltonne umgebracht.
bettina - ist nach dem biergartenbesuch in den starnbergersee geschwommen
kristin: vermutlich auch suizid, nachdem sie sich einen arm und ein bein abgesägt hat ... .

Und: Alle 3 hatten bei ihrer "verdeckung" erfolg :-O


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elisacol
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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 13:50
@Torge76

Nein, das ist falsch. Es sind nicht überall Taxis, und vermisste Personen verschwinden auch nicht immer auf dem eindeutigen Weg an einen Ort, der am effektivsten mit einem Taxi erreicht werden würde. Das ist eine Verdrehung der Tatsachen bzw. eine Bagatellisierung der Fakten.


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simo1976
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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 13:52
Hmm, ich weiß, was Du meinst, @Torge76 .

Das Problem, was ich mit dem verdeckten Selbstmord habe: so etwas hat immer eine Vorgeschichte.

Soweit ich es aus Erzählungen meiner Mutter aus ihrem Berufsleben weiß, ist es bei einem verdeckten Suizid so, daß die Personen ihr Umfeld bewusst täuschen wollen - dahingehend, daß es ihnen gut geht, sie sich gefangen haben ect. Das kann auch über einen längeren Zeitraum der Fall sein und beginnt meistens mit dem Entschluß desjenigen, den Selbstmord-Plan auch definitiv in die Tat umsetzen zu wollen. D. h. diese Menschen haben - auf gut Deutsch gesagt - "ein Ende in Sicht". Aufgrund der Tatsache, daß sie diesen Entschluß gefasst haben, fällt es ihnen "leicht", nach außen hin zu wirken, als sei alles o.k.
Allerdings hat ein solches Verhalten auch immer eine Vorgeschichte, in denen es zumeist im engen Umfeld ganz klare Anzeichen dafür gab/gibt, daß es einer Person schlecht geht - meist schwere Depressionen mit suizidaler Absicht, meistens auch über einen langen Zeitraum und trotz entsprechender Therapie.
Das ist auch der Grund, warum viele Angehörige oftmals sehr erschüttert sind oder "nicht (mehr?) damit gerechnet haben".

Das stört mich ein wenig an diesem Fall. Wenn jemand vermisst wird und ich davon ausgehe, daß engste, private Umfeld kennt die gesamte Lebensgeschichte einer Person (Frau Trabhardt war ja eine erwachsene, reife Frau und hatte scheinbar ein gutes Verhältnis zu ihrer Schwester), dann teile ich als Angehörige solche etwaigen Bedenken (die man evt. hat oder aus der Vergangenheit kennt) sofort und umgehend den ermittelnden Behörden mit. Da sage ich alles, was mir einfallen könnte.
Mir fällt es schwer zu glauben, daß keiner etwas mitbekommen hat, der eine wirklich enge Bindung hat. Vielleicht bin ich deswegen so abgeneigt von der Selbstmord-Theorie.


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elisacol
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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 13:53
@armleuchter
Sehr makaber ... aber auch komisch! Du hast die skurilsten Gegentheorien auch ganz gut auf einen sarkastischen Nenner gebracht.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 13:55
@elisacol

Okay, dann eben nicht "verdeckter" Suizid sondern "der Nachwelt vorgetäuschter" Suizid.

In München sind Taxis überall, wie in allen Großstädten. Auch auf Landstraßen sind Taxis unterwegs. Im Gebirge kann man ein Taxi vielleicht nicht einbauen.

@armleuchter

Bettina wurde an dem Tag nie in einem Biergarten gesehen, so weit ich weiß. Sie kann zum Beispiel mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Starnberger See gefahren sein. S-Bahn Linie 6.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 13:57
Also ich finde die Taxitheorie eigentlich sehr einleuchtend ! Vor allem wenn man sich die Wege anschaut , ist das fast die einzige Möglichkeit.
Als ich noch viel feiern war im Alter zwischen 16 und 23 , hat mindestens 5x ein Taxi angehalten und angeboten mich umsonst mitzunehmen ! Ich bin allerdings nie mitgefahren egal wie kalt es war oder ob es geregnet hat , da meine Mutter vor 30 Jahren fast von einem Taxifahrer vergewaltigt worden ist.
Ebenfalls wurde ich auch schon bedrängt und angemacht von Taxifahrern. Ich bin seitdem nur noch mit einem mir bekannten , kleinen Taxiunternehmen gefahren.
Ich komme auch aus einer Großstadt (Essen/NRW) und vor allem vom Stadtaxi hat man immer wieder schlechte Dinge gehört das Mädels bedrängt wurden etc. und genug Vergewaltigungen oder versuchte Vergewaltigungen von Taxifahrern sind ja auch bekannt.


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simo1976
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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 13:59
Auf mich hat der Bericht aus der Süddeutschen auch sehr seltsam gewirkt, da muß ich mich @armleuchter anschließen.
Irgendwie war dieser Bericht inhaltslos, leer. Also wollte man abschließen, was nicht abzuschließen ist, weil die Ermittlungen sich schlicht im Kreis gedreht haben und diese Fälle eigentlich ungelöst sind.
Ganz seltsames Gefühl hatte ich bei diesem Bericht, als ich ihn gelesen habe.


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elisacol
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04.12.2012 um 13:59
@Torge76
Öffentliche Verkehrsmittel? Und da gibt es keine Zeugen? Und am See wurde sie auch nicht gesehen?


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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 14:00
@simo1976

Bettina war doch Single und war ein halbes Jahr vorher alleine von Rosenheim (glaub ich) nach München gekommen. Und ob die Schwester das aus der Entfernung merkt, wenn die Bettina Probleme hat? Vielleicht war Bettina zu stolz ihrer Schwester das Herz auszuschütten. Sie sagen, es war eine sehr resolute Frau. Vielleicht wollte sie sich nicht schwach zeigen.


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simo1976
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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 14:01
Richtig. Es war ja Sommer, es war lange hell. Frau Trabhardt war auffallend chic gekleidet - ich denke auch, sie wäre irgendwo aufgefallen.


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04.12.2012 um 14:02
@elisacol

Und einen Taxifahrer hat auch keiner gesehen!


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04.12.2012 um 14:04
Wollte da oben übrigens "der Nachwelt verheimlichter" Suizid schrieben.^^


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elisacol
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04.12.2012 um 14:06
@Torge76

Ich weiß nicht, warum du so verbissen mit Scheinargumenten dagegehälst: aber wie viele Sekunden dauert es, bis ein Taxi angehalten ist und jemanden zur Mitfahrt aufgenommen hat? In dieser Zeitspanne kann es eben mal keine Zeugen geben.
Anders als bei deiner Theorie, wo eine Frau erst an der Haltestelle warten müsste (Mitwartenede sind wahrscheinlich), wo sie vielleicht eine halbe Stunde in dieser Bahn mit anderen Leuten sitzt und wo sie dann auch noch einen Fußweg zu irgendeinem See nimmt, an dem vielleicht auch eine Menge los ist zu dieser Zeit. Erkennst du den Unterschied?


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simo1976
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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 14:07
Ich weiß nicht, @Torge76 - irgendwo ist für mich dabei ein Haken. Sicherlich täuscht man seinem Umfeld auch in schlechten Zeiten etwas vor, aber ich denke, daß bei einer engen Bindung und im wirklich engsten Kreis, man den anderen einschätzen kann und mitunter merkt, wenn etwas nicht stimmt.
Gerade unter Geschwistern, die sich sehr gut verstehen, wäre so etwas nicht selten. Und Depressionen haben oft eine lange Vorgeschichte, vor allem wenn der Schritt zum Suizid gewählt wird (im Erwachsenenalter).

Allerdings konnte ich nur relativ wenige Zeitungsartikel über den Fall finden. Obwohl selbst heute das Internet nichts vergisst - ich würde gerne einmal die archivierten, ganz alten Zeitungsberichte lesen, aber aus den ´90ern habe ich keine gefunden, obwohl ich mir vorstellen kann, daß die Regionalpresse sehr über diese Fälle berichtet hat.


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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 14:11
@Sapphirin

Hier wird von einem Taxifahrer-Serienkiller geredet, der nicht bekannt ist. Also eigentlich das Gegenteil von einem grabschenden, aufdringlichen Taxifahrer, den man hinterher genau ausfindig machen kann. Ein Phantom. Natürlich hat das seinen Reiz. Ich sagte ja, dass dieses Konstrukt immer herhalten kann, wenn jemand in deutschen Siedlungen verschwindet. Je weniger man weiß, desto besser lässt sich der Fall so "erklären".


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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 14:14
@Torge76

Ersetze mal das Taxi mit einem Lieferwagen, Van, etc. so jemand könnte auch passen aber ein Taxi würde halt weniger auffallen.

Das wäre doch die ideal Tarnung für so jemanden.


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simo1976
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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 14:18
Ach, das sehe ich eigentlich nicht so.
In diesem Falle finde ich es eine logische Schlußfolgerung, nachdem verschiedene Aspekte abgewägt wurden.
Wäre sie noch näher am Straßenstrich gewesen, dann denke ich, daß sie hier mehrheitlich z.B. auf einen irren Freier konzentriert worden wäre, nachdem alle anderen Punkte abgeklappert worden wären.

Zumindest ich für mich kann ausschließen, pauschal auf einen Taxifahrer zu kommen. Für mich ist es schlicht eine Erklärung für ein völlig spurloses Verschwinden. Entweder ein Taxifahrer oder jemand ist ihr gefolgt - der Platz war für einen Täter ideal. Ruhig, aber trotzdem passierte diesen Platz ab und an jemand... mitunter ein potentielles Opfer.


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simo1976
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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 14:18
P.S. das war auf Torge bezogen, nicht auf Cori0815 :)


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Der Fall Sonja Engelbrecht

04.12.2012 um 14:19
@ Torge und die anderen.

Dass man so Selbstmord begehen kann, dass die Leiche nicht gefunden wird, halte ich schon für möglich - z.B. in einem leerstehenden Haus sich erhängen oder irgendwo mitten im Wald Tabletten nehmen (Müllcontainer und Seen halte ich für eher unwahrscheinlich, da muss man nämlich erstmal draufkommen).
Aber SElbstmord "verdecken" tue ich ja in der Regel meiner Angehörigen zuliebe und zwar entweder aus den oben schon erwähnten Motiven oder z.B. wegen einer Lebensversicherung, die bei Suizid nicht ausgezahlt wird, wohl aber bei einem tödlichen Unfall (Geisterfahrer z.B.). Aber wenn man verschwunden bleibt, dann tue ich doch meinen Angehörigen viel schlimmeres an - und nicht einmal die "Vorteile" (christliches Begräbnis, Auszahlung der Lebensversicherung etc.) bestehen für diese. WArum also so umständlich?

Abgesehen davon halte ich es für vollkommen unwahrscheinlich, dass es innerhalb kurzer Zeit zwei Frauen in München gelingt, so einen unbemerkten (und zwar seit 17 Jahren!) Suizid zu begehen, v.a. weil ich bei keiner der beiden dafür einen Grund erkennen könnte. Wenn BT tatsächlich Suzid begangen hat, dann hat man ihre Leiche wohl nur zufällig nicht gefunden, was es noch unwahrscheinlicher macht, dass es bei SE ebenso war.

Bleiben also nur 3 Möglichkeiten:
1) BT hat tatsächlich Suizid begangen und die Leiche wurde zufällig nicht gefunden. Dann hat der Fall nichts mit dem von SE zu tun - und diese hat sicherlich nicht ebenso Suizid begangen.
2) Beide wurden Opfer eines Mörders oder eines tödlichen Unfalls - wobei ich bei BT eine Beziehungstat für relativ wahrscheinlich halte (Verabredung?!), während es bei SE entweder ein tödlicher Unfall z.B. mit Drogen oder tatsächlich ein Perverser war.
3) Beide (und möglicherweise auch KH) wurden Opfer desselben Mörders. Und da ist ein Taxifahrer oder ein anderer vertrauenserweckender Mensch doch nicht so unwahrscheinlich...


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