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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

1.065 Beiträge, Schlüsselwörter: Erschlagen, Südtirol, Streetparade, Ehrenburg, Fiattipo, Ulrike Reistenhofer

Mord an Ulrike R. (Streetparade)

11.03.2015 um 16:17
nephilimfield schrieb:Irgendwie erinnert mich das Szenario daran, dass im Fall Lucile (Kufstein) das Opferhandy noch stundenlang in Tatortnähe eingeloggt war...
@nephilimfield
Das ist bei mir genauso!
Nicht das ich jetzt sagen/meinen würde, hier war der ein & selbe Täter am Werk. Aber beide wurden bei einem Fluß erschlagen, bei beiden war der Täter möglicherweise länger noch mit dem toten Opfer beisammen und Tirol spielt auch in beiden Fällen eine bedeutende Rolle. Sind halt nur viele Jahre zwischen den beiden Fällen dazwischen!

Andrerseits kann man wohl immer zwischen einzelnen Mordfällen i-welche Ähnlichkeiten entdecken? Das kann auch Null Bedeutung haben.
nephilimfield schrieb:Allerdings stellt sich dann die Frage, warum der Täter so lange (mehrere Stunden) vor Ort war
Über das denke ich auch nach.
Würde eher erst mal auf Freiwilligkeit von Ulrike hindeuten. Obwohl man ja nie wissen kann, was in so einen Täterhirn vor sich geht.


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

11.03.2015 um 16:59
@Doverex
@nephilimfield
@Tibetdog


ich denke auch, dass es schon im auto eskaliert ist. wenn ich das auf den bilder richtig sehe hätte das auto ja auch so geparkt werden können, dass bei einem öffnen der tür, diese nicht in die straße reicht. das sieht mir mehr nach einem hektischen abstellen aus.


vllt hab ich auch gar keine vorstellung: mir kommt nur die zeit die am tatort verbracht wurde so lange vor. stellen wir uns mal folgendes szenario vor: ulrike flüchtet aus dem auto zum fluss. der täter hinterher, holt sie ein. er vergewaltigt sie und tötet sie danach (könnte auch umgekehrt gewesen sein). ich kann mir nicht vorstellen, dass dies so lange gedauert hat, vorstellbar wäre es, dass er sie mehrfach vergewaltigt hat. geht die polizei denn von mehreren tätern aus? evtl hat man ja nur eine dna spur gefunden. das würde eher gegen mehrere täter sprechen.


der täter war also mehrere stunden am tatort. er ist wohl nicht ein mal kurz zum auto zurückgekehrt. dieses war wohl weiter in sichtweite. warum? vllt ist er in panik verfallen. er hat sie vllt zusätzlich versucht zu ertränken. evtl wie ich geschrieben habe auch seine kleidung gewaschen. mir kommt die zeit einfach sehr lang vor, da er ja nach lage der dinge nicht versucht hat sie zu vergraben oder zu verstecken.


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

11.03.2015 um 17:06
td9d948 hNjOnW


sofern das die stelle ist.


es macht einfach null sinn an dieser stelle so anzuhalten, dass die tür in die straße reicht. außer, das ganze geschah als raschen anhalten


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

11.03.2015 um 18:48
@Doverex
@vorsichtfalle
vorsichtfalle schrieb:mir kommt nur die zeit die am tatort verbracht wurde so lange vor.
Ich gehe nicht davon aus, dass es sich bei Ulrike und Lucile um den gleichen Täter handelt, aber vielleicht um denselben Tätertypus, der ein bestimmtes, sexuell motiviertes Nachtatverhalten setzt. Evtl. trifft Punkt 5 oder 6 aus der Auflistung der sexuell motivierten Tötungsdelikte zu (Quelle: Stemmer, Christian (2010): Operative Fallanalyse in Österreich, Sexuell motivierte Tötungsdelikte und Tötungsdelikte mit unklarer Motivlage. SIAK-Journal − Zeitschrift für Polizeiwissenschaft und polizeiliche Praxis (2), 46-60.):

5.
Der Täter übt bereits im Rahmen der Kontrollgewinnung derart aggressive Gewalt aus, sodass das eigentlich geplante Sexualdelikt bereits zu einem Tötungsdelikt geworden ist. Dabei sind postmortale Sexualhandlungen und Verletzungen durch den Täter möglich.
6.
Fokus auf der Tötung des Opfers, um die vollständige Kontrolle zur Auslebung der sexuellen Handlungen zu
gewinnen.


Laut der Dissertation Sexuell motivierte Tötungsdelikte in Berlin 1990 - 2010 von Marion Unger gab es in 29% der Sexualmorde postmortal sexuell motivierte Handlungen oder den Verdacht darauf.

Vielleicht war es bei Ulrike oder Lucile auch so, was im einen Fall die lange Stehzeit des Autos und im anderen die lange Einloggzeit des Handys erklären würde. Wobei der beobachtete Zeitraum von mehreren Stunden natürlich schon sehr lang ist. Ob dieser Zeitraum für ein sexuell motiviertes Nachtatverhalten (evtl. Nekrophilie: Sexualpräferenz, die auf Leichen gerichtet ist) noch plausibel ist, müsste ein forensischer Psychiater oder Kriminalpsychologe beantworten.

Ich hoffe, der Eintrag war jetzt nicht pietätlos, sonst bitte löschen.


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

11.03.2015 um 19:29
@nephilimfield


danke für die infos!


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

11.03.2015 um 19:58
nephilimfield schrieb:Komischerweise sagt die Sprecherin im xy Film, dass die "Beifahrertür" offen stand. Meines Wissens meint man mit Beifahrertür immer die Vordertür. Das wäre ein Widerspruch zur Darstellung.
Gott sei Dank haben wir Dich bei Allmy - @nephilimfield
Hast total recht, hab mir im Film die Szene noch mal angesehen, da wird bei AZxy von der Beifahrertür gesprochen, doch hinten rechts ist dann die Türe offen.



Bei Minute ca. 12:45 sieht man es gut im Film.

Auch geht in dem Film eigentlich hervor, dass der Wagen mind. dann 3 Stunden dort gestanden wäre. Kann aber noch viel länger gewesen sein - möglicherweise.

Lieben Gruß,
Doverex


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

11.03.2015 um 20:20
@Doverex
@nephilimfield


auf die darstellungen von xy ist leider nicht immer verlass. ich habe gerade mal die quellen überflogen: das mit der tür wird nirgends erwähnt, oder???? will das grundsätzlich nicht in zweifel ziehen, eine zweite quelle wäre nur eben nett


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

11.03.2015 um 20:31
vorsichtfalle schrieb:auf die darstellungen von xy ist leider nicht immer verlass
@vorsichtfalle
Ja, da hast sicher damit recht.

Aber das Täterauto sollte doch anders dagestanden haben als das Auto in deinem obigen geposteten Bild (Danke für das Posten des Bildes!) in der Parkbucht. Da würde das Auto "in echt" wohl in die andere Fahrtrichtung stehen... falls wenigstens diese Darstellung bei AZxy so stimmt? Ob der Parkplatz damals 1998 auch schon so breit war?
Tibetdog schrieb:Genauso denke ich. Es ist hektisch eskaliert. Der oder die Täter ist/sind ihr Richtung Ufer hinterhergerannt, wo es schliesslich zur
weiteren Eskalation und Tat kam.
@Tibetdog
Mir kommt so ein Szenario auch sehr plausibel & sehr wahrscheinlich vor.
Nur der überlange Aufenthalt spricht eigentlich wieder i-wie dagegen.

Liebe Grüsse,
Doverex


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Tibetdog
ehemaliges Mitglied

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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

11.03.2015 um 20:32
@Doverex
Wer weiss was da am Ufer alles abging. Vielleicht lange Diskussionen, Verfolgung, Kampf.


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

11.03.2015 um 20:33
@Doverex

" Da würde das Auto "in echt" wohl in die andere Fahrtrichtung stehen..."

was meinst du mit "in echt"? und warum in die andere Fahrtrichtung?


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

11.03.2015 um 20:35
@Doverex
das fahrzeug oben steht doch genauso wie bei der tat. nur eben nicht ganz am fahrbahnrand und mit geschlossener hintertür


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

11.03.2015 um 21:46
@vorsichtfalle
Na ich meinte, mit der rechten - eben die BEIFAHRER-Tür, die dann in die Fahrbahn ragte?
Aber ich hab heute schon nen langen Tag hinter mir! Sorry!

@Tibetdog
Ja, ist wirklich alles möglich!


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

11.03.2015 um 21:49
@Doverex


ach so, ok.


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blaomat
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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

12.03.2015 um 01:06
Wenn man den XY-Film ansieht entsteht der Eindruck, UR und ihr Begleiter hätten auf der Streetparade auch noch die Nacht durchgefeiert, das kann so nicht stimmen. Die Parade begann Samstags gegen 15.00h und endete gegen 22.00h oder spätestens 23.00h. Wenn UR mit ihrem Begleiter die Nacht durchgefeiert hat, muß sie nach der SP noch wo anders gewesen sein.

Ihrem Outfit nach würde sie sehr gut zur Zoom passen, eine Goa-openairparty im Anschluß an die Streetparade. Das könnte auch die Wanderstiefel und die mitgeführte Wolldecke erklären. In einer Disco oder auf einem Hallenrave wäre so ein großer Rucksack im Gedränge eher nervig und da ich davon ausgehe, das UR ihr Wochenende in Zürich im Vorfeld geplant hatte, nehme ich mal an sie wollte zur Zoom.

Wenn sie dort war (spekulativ) gibt es mMn einen roten Faden bis Ehrenburg.

Zoom - Flyer - Ehrenburg - Haiku


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

12.03.2015 um 06:52
@vorsichtfalle

Schau mal hier, ich hatte ähnliche Vermutungen wie Du zu der langen Zeit, in welcher der PKW beobachtet wurde

Beitrag von Rick_Blaine, Seite 16


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

12.03.2015 um 09:45
@vorsichtfalle
@Doverex

Im xy Film steht das Auto entgegen der Fahrtrichtung. D. h. es sieht so aus, als wäre das Auto aus der Brunecker Richtung gekommen.


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

12.03.2015 um 10:45
@Rick_Blaine



ja, diesen teil deines sehr guten beitrags habe ich wohl überlesen


"3. Die Verweildauer am Tatort: Sehr merkwürdig ist, dass Zeugen jenen Fiat mehr als drei Stunden lang mit offener Tür dort gesehen haben wollen. Selbst wenn wir mal annehmen, die Zeugen sind da nicht ganz genau und es sind eher zwei Stunden, ist das merkwürdig lang. Dabei geht man aber instinktiv davon aus, dass Ulrike mehr oder weniger direkt nach dem sie eingeholt wurde, erschlagen wurde. Was aber wenn der oder die Täter sich noch mit ihr eine Zeitlang "beschäftigt" haben? Ich weiss, das ist etwas makaber, aber gerade wenn es zwei waren (die übrigens nicht bemerkt hatten, dass ihre Autotür offen war), könnten sie sich sicher genug gefühlt haben - was zu tun? Ich denke, geplant war eine Vergewaltigung. Spuren dafür sind aber nicht vorhanden. Nun gibt es Sexualdelikte, in denen der oder die Täter nicht in der Lage sind, "Spuren" zurückzulassen, sie aber durchaus aus der ganzen Situation mit Angst ihres Opfers etc. eine gewisse Genugtuung erzielen. Sie könnten sich hier eine Zeit lang an der Angst und Hilflosigkeit Ulrikes ergötzt haben. "


richtig. was hat den täter so lange dort beschäftigt? immerhin muss die situation dort am fluss den täter so gebunden hat, dass noch nicht einmal kurz zeit war zum auto zurückzukehren. ihm muss doch klar gewesen sein, das das auto relativ auffällig dort steht. warum ist er nicht wenigstens kurz zurück und hat es umgeparkt?


ihr merkt schon, dass ich von einem täter ausgehe. so weit ich weiß wird nie von mehreren tätern gesprochen. ich denke dafür wird es gründe geben. unsere vermutung, dass es mehrere täter waren beruht ja nur auf der widersprüchlichen darstellung bei xy


und noch ein gedanke: der täter hätte auch die möglichkeit gehabt Ulrike an einen anderen ort zu verbringen. warum macht er das nicht. er hatte ein auto. sie war ja nicht wirklich gut versteckt am flussufer


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

12.03.2015 um 11:04
vorsichtfalle schrieb:und noch ein gedanke: der täter hätte auch die möglichkeit gehabt Ulrike an einen anderen ort zu verbringen. warum macht er das nicht. er hatte ein auto. sie war ja nicht wirklich gut versteckt am flussufer
Richtig, zusätzlich hat der Täter auch noch einen recht riskanten Tatort gewählt.
Ich vermute, dass er sich in der Gegend nicht gut auskannte.


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

12.03.2015 um 11:32
@kodama

Riskant in welcher Hinsicht? Problematisch am Tatort war nur, dass sein Auto so auffällig geparkt war und man es mit der Tat assoziieren konnte. Insofern hätte eine Tatortverschleierung schon Sinn gemacht, allerdings hätte sich der Täter dann wieder Blutspuren ins Auto verschleppt.

@Rick_Blaine
Rick_Blaine schrieb:Dabei geht man aber instinktiv davon aus, dass Ulrike mehr oder weniger direkt nach dem sie eingeholt wurde, erschlagen wurde. Was aber wenn der oder die Täter sich noch mit ihr eine Zeitlang "beschäftigt" haben?
Es gibt angeblich eine Aussage eines in der Nähe wohnenden Bauern, der gegen ein Uhr Schreie vom Tatort gehört haben will. Gegen 23.30 Uhr wurde das Auto bereits gesehen. Ulrike müsste also nach Abstellen des Autos noch über eine Stunde gelebt haben. Aber wie immer: Wir wissen nicht, wie valide die Quelle ist.


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Mord an Ulrike R. (Streetparade)

12.03.2015 um 11:48
@nephilimfield
Das Auto stand da stundenlang nachts zwischen 2 Ortschaften an einer viel befahrenen Straße, die zu der Uhrzeit vermutlich der belebteste Ort im Pustertal war.
Selbst wenn die Tür nicht offen gewesen wäre, hätten aufmerksame Polizisten auf die Idee kommen können nachzusehen, was da los ist.
Andere Autofahrer hätten anhalten können, weil sie im Gebüsch am Fluss austreten wollen.
Sportfischer kommen auch schon mal nachts auf die Idee ihrer Passion nachzugehen, vor allem im Sommer.
Kurz, ich vermute, dass das Entdeckungsrisiko fast überall woanders im Tal geringer gewesen wäre.


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