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Skyrim Projekt

181 Beiträge, Schlüsselwörter: Fantasy, Schreiben, Projekt, Skyrim

Skyrim Projekt

14.09.2015 um 15:20
@Raptor
Sehr gut, ne echt charakterisierung, würde aber noch etwas hinzufügen, das er keine ruhe im Arsch hat, wenn dann in seinem häuschen mit Frau und Kind(ern) sitzt und dann doch wieder loszieht

Nord, männlich, Lars und schwert
Ork, Männlich, Kanzataz und Kriegsaxt
Dunkelelf, Männlich, Mr.T und Waffe meiner Wahl
Khajiit, weiblich, Mieze, Schwert
Rothwardone, Abu Bakr, männlich und Schwert


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14.09.2015 um 15:21
blutfeder schrieb:würde aber noch etwas hinzufügen, das er keine ruhe im Arsch hat, wenn dann in seinem häuschen mit Frau und Kind(ern) sitzt und dann doch wieder loszieht
Hört sich super an. :Y:


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14.09.2015 um 15:31
@Ferraristo
@Der_Drake
@KP1
@Ilvareth
@Assassine
@Raptor
ne halbe stunde habt ihr noch, ihr könnt auch mehrere Vorschläge abgeben


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14.09.2015 um 15:39
@blutfeder

Einen hab ich noch. ^^

Ein Waldelf, 22, Felgir, Pfeil und Bogen, höchst alternativ Grün, wahrscheinlich der erste Ultraökofritz in der Geschichte, wohnt im Wald und hasst Stadtbewohner, angezogen fühlt er sich von allem und jedem der seine Gesinnung teilt.

(Pfeil und Bogen müsste man fast nehmen bei diesem Charakter, zudem wird wohl niemand ernsthaft mit diesem Char spielen ^^ )


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14.09.2015 um 15:42
@Raptor
pfeil und Bogen sind eh meine fernkampfwaffe, scheiß auf armbrust oder mit irgendwelchen Zaubern zu snipen

Nord, männlich, Lars und schwert
Ork, Männlich, Kanzataz und Kriegsaxt
Dunkelelf, Männlich, Mr.T und Waffe meiner Wahl
Khajiit, weiblich, Mieze, Schwert
Rothwardone, Abu Bakr, männlich und Schwert
Waldelf, Felgir, männlich, Waffe meiner wahl


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14.09.2015 um 16:17
Kaiserlich, männlich, Peter Pan, Fäuste


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14.09.2015 um 16:19
@-ripper-
zu spät


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14.09.2015 um 16:26
@blutfeder

Da bin ich aber mal gespannt auf dein Projekt.
Ich spiele selbst nicht (nur Zuschauer^^) aber das hier scheint vielversprechend zu sein.


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14.09.2015 um 16:31
@Asparta
danke
ich bin auch gespannt


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14.09.2015 um 16:44
Abu Bakr, ein kräftiger Rothwadronenkrieger hatte wirklich Pech in seinem Leben. Zu Hause in Hammerfell konnte er nur im Kampf glänzen. Doch allein damit konnte er kein Frauenherz erobern. Diese flogen eher den Magiern zu oder den Barden und die an ihm interessierten Damen waren schon versprochen. So konnte es nicht weitergehen. Er beschloss auf reisen zu gehen und außerhalb Hammerfells sein Glück zu machen. Zuerst ging es für ihn nach Cyrodiil, wo er sich eine Stellung als Leibwächter suchte. Hier verdiente er gutes Geld und konnte einiges sparen, doch konnte er in dem Haushalt, in dem er beschäftigt war, keine Frau finden. Alle waren neben ihrer eigentlichen beschäftigung Mätressen des Hausherrn, also gab er diese Stellung auf und wanderte weiter. Unterwegs traf er auf eine Khajiit-Karavane und verdingte sich bei ihnen als Wächter. Doch er wollte mehr sein als nur ein gemietetes Schwert, mehr als eine Waffe, die er für diese Katzen war, außerdem störte ihn die Sprechweise dieser Tiere. Das die überhaupt eine Nation waren konnte er nicht verstehen.
Als er es mit dem Karawanenführer besprach, hatte dieser die Lösung. Abu Bakr, sollte vorgehen, nach Himmelsrand und auf dem Weg dahin eine größere Menge Skooma in die Provinz schmuggeln. Dafür sollte er fürstlich entlohnt werden, 10000 Septime für eine ganze Wagenladung Skooma und Mondzucker. 5000 erhielt er als Vorschuss, den Rest sollte er bei Lieferung erhalten. Mit dem Geld konnte er sich ein gutes Leben Leisten und bestimmt auch eine Frau erobern. Bei irgendeinem Fest würde er sicher eine kennenlernen. Also nahm er den Handel an und Zog mit seinem Wagen los. Da er keinen Septim in die Taschen korrupter Wachen wandern lassen wollte, entschied er sich dafür, abseits der Wege zu gehen und sich einen unbekannten Pass über die Jerall-Berge zu suchen. Dies klappte soweit auch ganz gut und er brachte seine Ladung nach Himmelsrand. Am vereinbarten Treffpunkt, Südlich von Helgen versteckte er den Wagen und wartete auf die Karavane. Doch statt ihrer kamen Kaiserliche Wachen. Sie meinten einen Tipp erhalten zu haben, dass ein Skoomaschmuggler hier zu finden wäre, der mit seinem Verdienst die Sturmmäntel unterstützen wolle.
Schnell fanden sie den Wagen und wollten ihn durchsuchen, woraufhin er sein Schwert zog und sich ihnen entgegenstellte. Sicher würde er eingesperrt werden, bis er alt und Grau wäre, also wollte er kämpfen und fliehen, vielleicht nach Schwarzmarsch, wo es keine Kaiserlichen und keine verfluchten Thalmor gäbe. Doch die waren in der Überzahl und ohne Augen im Rücken konnte er nicht lange gegen sie bestehen. Einer schlug ihn von hinten nieder.

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14.09.2015 um 18:12
Die Flucht

Abu Bakr befand sich, als er langsam aus seiner Ohnmacht erwachte auf einem Wagen, der von einem dieser stämmigen Himmelsrandpferde gezogen wurde. Als er die Beule an seinem Hinterkopf befühlen wollte, bemerkte er, dass seine Hände gefesselt waren. 'Na klasse, das kann ja heiter werden' dachte er sich, als er sich auf dem Wagen umsah. Ihm gegenüber saß ein kräftiger Nord mit schulterlangen blonden Haaren, in einer Kurzärmeligen Kettenrüstung, ebenfalls die Hände gefesselt. Neben ihm ein dunkelhaariger Nord, in zerlumpten Kleidern und überall mit Dreck verkleistert. Neben Abu saß ein Prächtig gekleideter Nord, mit längeren Zurückgekämmten Haaren, wie alle anderen war auch er gefesselt, aber ihm hatten sie den Mund verbunden. 'Da hab ich mir ja die richtigen Gefährten für den gang in den Kerker ausgesucht' schoss es Abu durch den Kopf, doch bevor er weiterdenken konnte, sprach der Blonde Nord ihm gegenüber, er sprach wohl nur im sich die Angst zu nehmen und etwas zu tun zu haben, schon bald entwickelte sich aus diesem Monolog ein Streit mit dem Dunkelhaarigen an, der offenbar wegen Pferdediebstahls festgenommen wurde. Abu hörte wenig zu, doch als der Blonde den geknebelten Ulfric Sturmmantel nannte, hörte gespannt zu. Selbst in Hammerfell hatte man von ihm gehört. Aber es gab wenig brauchbares zu hören, bis sie in Helgen ankamen. Hier hörte Abu, dass sie alle samt und sonders Hingerichtet werden würden. 'Ein Hoch auf das Kaiserreich!' dachte Abu und grinste in sich hinein.
Der Dieb war ein erbärmlicher Feigling und ein Dummkopf. Als ob die Kaiserlichen einen gehen lassen würden, wenn man ihnen nur versichere, dass man kein Rebell war. Ulfric und der andere hatten mehr Respekt verdient, obwohl sie innerlich Angst spüren mussten, blieben sie ruhig und der Blonde sprach uns Mut zu, wir sollten mit erhobenem Haupt zum Richtbock gehen, statt zu winseln und zu betteln, wie ein kleines Kind, das seine Tracht Prügel nicht erdulden wollte. Ulfric wurde zuerst aufgerufen, danach der Blonde, Ralof, aus einem Ort namens Flusswald, war sein Name. Danach dieser feige Dieb, Lokir, hieß er, doch er verfiel in Panik und versuchte zu fliehen, doch er kam nicht weit, denn Pfeile fliegen schneller als jeder Mann rennen kann. Mit dem würde sich der Henker keinen einzigen Septim verdienen. Zum Schluss kam Abu an die Reihe. In ihren allwissenden Listen hatte sie ihn nicht gefunden, als er seinen Namen nannte, was aber kein Grund war, ihn laufen zu lassen. Irgendetwas würde er schon verbrochen haben, was er auch hatte, das er den Tod verdiente, nun ja, ganz so schlimm war Skoomaschmuggel auch wieder nicht. Da alles keinen Sinn mehr hatte, folge er und kam gerade Recht, wie irgend so ein kleiner General der Kaiserlichen Ulfric zu textete, zwar auf antworten wartete aber keine bekam, was vielleicht an dem Knebel gelegen haben könnte.
Er machte ihm wie ein Vater seinem Sohn Vorhaltungen, man dürfe Leute nicht so sehr anschreien, das diese sterben oder so etwas. 'Wie kann man durch die Stimme einen König stürzen und Ermorden?' dachte sich Abu kurz bevor ein Geräusch aus den Bergen erscholl. Eine Priesterin sprach ihre Segen, doch aus der Stimme hörte man, das diese Worte für sie längst jede Bedeutung verloren hatten, obwohl sie recht jung erschien. Vielleicht wird man im Krieg ja zynisch und gefühlskalt. Der erste, der seinen Kopf verlor, nahm es mit Gleichmut hin, er war seiner Sache ergeben, Treue bis in den Tod, etwas das Abu imponierte. Als nächstes wurde er aufgerufen, als das Geräusch aus den Bergen wieder erscholl. Auch er kniete sich vor den Block und wurde mit einem Stiefel in Position gezwungen. Gerade als er es sich mit dem Kopf auf dem Richtbock gemütlich gemacht hatte, flog etwas hinter einem der Wachtürme vorbei. Dies war wohl die Quelle des seltsamen Geräuschs. Dieses Etwas, einer der Gefangenen nannte es einen Drachen, wie diese Wesen aus den Märchen, landete auf dem Wachturm und stieß einen Schrei, der den Henker wegfegte. Offensichtlich konnten Drachen Druckwellen ausstoßen, denn Abu's Sicht trübte sich, nach einem weiteren Schrei dieses Ungeheuers.
Als sich sein Blick wieder klärte wurde er von Ralof angebrüllt, dass er seinen Arsch gefälligst in einen der Türme bewegen wollte. Gegen eine schöne ruhige Hinrichtung war nichts einzuwenden, aber als Frühstück für ein Monster aus Kindermärchen zu enden, das wart alles andere als ein Gelungener Start in den Tag, also machte er, dass er in den Turm kam, den Ralof, sogleich von innen verschloss. Nach einem kurzen Gespräch, beschlossen sie, zu fliehen und es oben durch den Turm zu versuchen. Da keine andere Idee zur Hand war, ging Abu zuerst hoch, als der Drache den oberen Teil des Turm zertrümmerte und ein Loch in dessen Wand riss. Nach einem Kurzen Feuerstoß flog er wieder davon, anderswo leichtere Beute zu suchen. So blieb nur noch ein Ausweg übrig, durch das Loch in ein Brennendes Haus springen. Nicht gerade ideal, aber immer noch besser als untätig im Turm festzusitzen. Draußen traf er auf einige Soldaten und Dorfbewohner. Die hatten ihn als gefangenen Vergessen, jetzt war es wichtiger, sich möglichst nicht auffressen oder verbrennen zu lassen. Einzig der Soldat, der die Liste geführt hatte, Hadvar, bemerkte ihn und sagte ihm, er solle ihm folgen, wenn er weiter am leben bleiben wolle. Dieser führte Abu an einer Wand entlang, auf der der Drache kurz darauf landete, um ein paar weiter Glücklose Bewohner oder Verteidiger zu grillen. Nachdem beide durch das Brennende Dorf gelaufen waren, trafen sie auf Ralof, der sich inzwischen bewaffnet hatte und seine Haut retten wollte. Er bot Abu an, ihm zu folgen, wofür er sich entschied, denn Ralof hatte ihn nicht gefangen genommen, gefesselt und zum Richtblock geschickt.
In der Festung löste Ralof ihm die Fesseln und Abu konnte sich die Rüstung eines toten Sturmmantels anlegen, statt der Lumpen, die er Trug. Wieso trug er Lumpen? Diese verdammten Kaiserlichen hatten ihm seine Gewänder gestohlen. Sollte der Drache sie doch alle fressen. Zum Glück hatte der Tote, Gunjar, die gleiche Größe und Statur, wie Abu, so dass die Rüstung gut passte. Sobald das erledigt war, versuchten sie von hier weg zu kommen, doch die beiden Türen, durch die sie noch nicht gegangen waren, waren verschlossen, doch von der anderen Seite eines Fallgitters hörten sie den Hauptmann, oder 'heißt es, wenn der Hauptmann Titten hat, Hauptfrau', wie Abu sich fragte, kam mit einem Soldat als Verstärkung, um sie aufzuhalten. Abu Ralof streckten sie schnell nieder und Abu tauschte wieder seine Rüstung. Die Rüstung der Kaiserlichen bot mehr Schutz als die leichten Rüstungen der Sturmmäntel und mehr Schutz, war alles was Abu im Moment wollte. Bei der Hauptfrau fand er auch den Schlüssel zur Festung und steckte ihn ein, ebenso wie ihr Schwert.
„Endlich eine Waffe mit der ich umgehen kann, auch wenn sie für meinen Geschmack zu Gerade ist. Aber immer noch besser als diese klobigen Äxte“, murmelte er. Während Ralof ihn antrieb sich zu beeilen. Doch bevor er von dem Schlüssel Gebrauch machte, schlich sich Abu noch in den Aufenthaltsraum um zu sehen, ob er hier ein wenig Geld oder andere Nützliche Dinge finden konnte. Nachdem er da aber nur einige Lumpige Septime gefunden hatte, schloss er die Tür auf. Sofort zog er sein Schwert und hielt seinen Flammenzauber bereit, falls hinter irgendeiner Ecke Soldaten oder schlimmeres warteten. Im Unteren Stockwerk wurden sie erst einmal von einer einstürzenden Decke begrüßt, allem Anschein nach, hatte der Drache da oben wirklich seinen Spaß. Doch es gab noch eine Tür, so dass dieser Weg keine Sackgasse war. Sie führte in einen Lagerraum, in dem sich zwei Soldaten vor dem Drachen drückten. Diese waren schnell überwältigt und bevor ihn Ralof anweisen konnte, war Abu schon damit beschäftigt, alles brauchbare zusammen zu raffen, was im wesentlichen ein paar Zaubertränke und Lebensmittel waren und zum Glück sogar eine Flasche Alto-Wein, für den Abu schon immer eine Schwäche hatte. Weiter ging es in einen Kerker, indem sie nur noch den Folterknecht und einen Kaiserlichen lebend antrafen. Beide wurden mit Feuer und Stahl niedergemacht und danach durchsucht. Ralof entdeckte in einem der Käfige etwas Gold, doch konnte ihn nicht öffnen. Aber in einem Tornister, wahrscheinlich einem Gefangenen Abgenommen, lagen einige Dietriche, mit denen Abu den Kerker schnell geknackt hatte. Drinnen fand er die Leiche eines Magiers, das Gold und noch ein Zauberbuch, mit dem er schnell sein Magisches Arsenal um einen Angriffszauber erweitern oder verdoppeln konnte.
Noch weiter unten hinter den Kerkern hatte irgendjemand die Mauer durchbrochen und eine natürliche Höhle entdeckt. Diese durchquerten beide und fanden nicht viel außer einigen Kaiserlichen Soldaten, verflucht großen Spinnen und einer Bärin, die alle in kürzester Zeit tot zu Boden sanken. Nach der Bärin kamen sie endlich wieder ans Tageslicht, wo sie gleich als erstes den Drachen sahen, wie er wie ein Pfeil über den Himmel schoss. Ralof machte den Vorschlag sich zu trennen und wieder bei seiner Schwester Gerdur in Flusswald wieder zusammenzutreffen, da sie einzeln weniger auffällig seinen. Abu stimmte zu und machte sich auf den Weg Querfeld ein, ohne zu wissen, wo Flusswald überhaupt liegt.

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15.09.2015 um 17:36
Auf nach Flusswald

Ein paar Meter die Straße runter stelle Abu sich auf einen Felsvorsprung um die Landschaft zu genießen, Ihm gegenüber lag ein Hoher Berg mit seltsamen Strukturen, wie riesige Torbögen. Die Hänge waren bewaldet, hie und da durchbrachen Felsen den Schnee und die Erde. Zwischen ihm und dem Berg floss gemächlich ein Fluss dahin. Zu seiner linken versperrte ihm eine Felswand den Blick und zu seiner rechten war der Hand zu sehen, der lose Bewaldet war. Vor ihm direkt unter ihm um genau zu sein, stand eine Gruppe von drei Steinen. Von diesen hatte er in Erzählungen gehört, ebenso wie dass sie einen Segen vergeben. Er sprang hinunter und untersuchte sie und entschied sich, den Segen des Magiersteins zu empfangen.
"Wo soll ich verdammt noch mal hin, Ralof sagte nur die Straße hinunter, aber die mäandert hier durch. Ich werde mich vom Fluss treiben lassen, da komme ich schon irgendwo an, wo es ein Straßenschild gibt", sagte er zu sich selbst und sprang gleich darauf in das kühle Nass. Während er dahin treib fing er einige Lachse, um sie bei Zeiten zu braten, er hatte seit der Gefangennahme nichts mehr gegessen und das war weiß Gott wie lange her. Er kam schnell in ein kleines Dorf, das sich schnell als Flusswald herausstellte.
Der erste, den er traf, nannte sich Sven, und war gab sich als Barde zu erkennen. Wie sie ihn nervten diese Barden.
"Ist das hier Flusswald?", fragte Abu.
"Ja, ja, das hier ist Flusswald, aber ich habe ganz andere Probleme als Fremde, die aus dem Fluss klettern und fragen wo sie angeschwemmt wurden. Ich bin verdammt nochmal Barde, aber meine Angebetete hängt lieber mit so einem verfluchten Elfen Faendal herum." entgegnete Sven aufgebracht.
"Ihr und dieser Faendal liebt also die gleiche Frau?"
"Ja, Camilla Valerius, heißt sie, sie sollte erkennen, das ich der beste Mann bin. Er aber schleicht immer zu ihr, wenn ich nicht bei ihr bin, ich muss ja mein Geld in der Schenke verdienen. Wenn ich also da bin, schleicht er zum Handelskontor um mit ihr zu sprechen und sicher Lügen über mich zu verbreiten."
"Ja, wenn sie keine Zeit zusammen verbringen, kann auch keine Liebe entstehen junger Freund!"
"Ach was, hier nehmt diesen Brief, den ich in seinem Namen geschrieben habe und bringt ihn ihr. Dann wird sie für immer mein sein!", antwortete Sven und übergab Abu einen versiegelten Umschlag.
"Natürlich, mache ich sofort. Ich helfe einem Barden doch immer, wenn er mich um etwas bittet!", antwortete Abu, in seinem liebenswürdigsten Ton, dachte aber: 'Dir werd ich noch einen Streich spielen, deinesgleichen haben mir jedes mal die Tour versaut. Ich kann Elfen zwar nicht wirklich ausstehen, aber lieber der als du!'
Gerade als Abu sich umsehen wollte, kam ein Waldelf an ihm vorbei.
"Seid ihr Faendal?"
"Ja, der bin ich, was führt euch in dieses hübsche Fleckchen Himmelsrand, sofern eine Nordsiedlung hübsch sein kann?"
"Ich Suche nach Gerdur, aber dieser Barde Sven, der wollte, das ich einer Gewissen Camilla diesen Brief gebe, in eurem Namen"
Ohne zu zögern nahm er den Brief an sich und las ihn, erbleichte und zog aus seiner Tasche Papier und Feder um seinerseits einen Brief zu schreiben.
"Wenn er spielen will, dann spielen wir. Ihr seid ein Freund, wenn ihr mir helft den Spieß umzudrehen und ihr stattdessen diesen Brief bringt. Danach will sie von ihm nichts mehr wissen, da gehe ich jede Wette ein!", meinte Faendal und überreichte mir seinen Brief.
"Gut, aber wo finde ich diese Gerdur?"
"Sie arbeitet an ihrer Sägemühle, da wird sie zu finden sein, aber beeilt euch mit dem Brief, ich bitte euch!"
"Ja, auf jeden Fall, aber zuerst muss ich zu Gerdur", antwortete Abu und machte sich auf den weg. Dort fand er sie, vor ihr auf einem Baumstumpf sitzend auch Ralof und neben ihr ein Stämmiger blonder Nord in Arbeitskleidung.
"Es ist schön zu sehen, dass ihr hierher gefunden habt. Berichtet Gerdur, was wir erlebt haben. Sie wird euch auch Vorräte geben und euch sagen, wo ihr mehr kaufen könnt."
"Guten Tag, ihr müsst Abu Bakr sein, der, der meinen Bruder aus den Fängen der Kaiserlichen gerettet habt. Alles was mir gehört, gehört auch euch", rief sie aufgeregt und überreichte ihm einen Beutel mit Nahrung, einigen tränken und Schmuckstücken.
"Vielen dank, aber womit verdiene ich die Großzügigkeit?", antwortete Abu perplex.
"Ihr habt ihn gerettet, aber nun erzählt, was passiert ist
"Ich erwachte auf einem Wagen der Kaiserlichen, Gefesselt, Ralof saß mit gegenüber. Wir wurden vorgeführt und sogleich zum Richtblock geschickt, gerade als mein Kopf rollen sollte, griff der Drache an. Ralof konnte sich irgendwie befreien und hat auch meine Fesseln gelöst. Zusammen schlugen wir uns durch die Festung von Helgen und die darunter liegende Höhe. So konnten wir fliehen, wir haben uns eher gegenseitig gerettet", erklärte Abu.
"Trotzdem habt ihr euch meinen Dank verdient. Wenn ihr müde seid, geht in mein Haus und ruht euch aus, bleibt so lange ihr wollt. Doch…."
"Doch was?"
"Der Jarl, Jarl Balgruuf sollte davon erfahren, denn hier haben wir auch den Drachen gesehen. Alleine können wir ihn nicht bezwingen, wir brauchen seine Wachen hier."
"Das kann ich erledigen. Wo finde ich ihn?", fragte Abu, darauf gespannt von hier wegzukommen, denn der Breitschultrige Nord beäugte ihn misstrauisch, als sei er Gerdurs eifersüchtiger Mann.
"In Weißlauf, weiter den Fluss hinab. Sobald ihr an den Stromschnellen seid, könnt ihr es schon sehen", erklärte sie.
"Dann mache ich mich auf den Weg, nach einem kleinen Nickerchen, die Flucht war wirklich sehr anstrengend", antwortete Abu und machte sich auf den Weg, zuerst ins Handelskontor, der Brief konnte wirklich nicht warten. Unterwegs nahm er noch einige Kohlköpfe aus einem Wagen mit sich. Sie standen offen da, niemand meldete Besitz an, also gehörten sie jetzt ihm. Sobald er das Handelskontor betrat, sah er den Mann hinter der Theke mit einer Frau streiten, offenbar war irgendetwas gestohlen worden. Sobald der Mann ihn bemerkte, entschuldigte dieser sich. Abu wandte sich an die Frau und fragte: "Seid ihr Camilla?"
"Ja, die bin ich, wieso?"
"Sven der Barde, bat mich, euch diesen Brief zu bringen", antwortete Abu beflissen und überreichte ihr den Brief. Zuerst stand Freude in ihren Augen, abgelöst von entsetzen, das schließlich Wut wich als sie antwortete: "Dieser miese kleine Klimperer, dieser Minnesänger für schwerhörige, der kann mir gestohlen bleiben, sonst…."
"Ich werde es ihm ausrichten", antwortete Abu und wandte sich dem Mann hinter dem Tresen zu und fragte: "dürfte ich fragen, worum es in dem Streit ging?"
"Es wurde eingebrochen. Wir haben immer viel auf Lager und auch immer noch, der Dieb wollte nur eine seltsame Klaue aus Gold. Sie muss viel Wert sein, aber ich weiß nicht, was man damit anfangen kann. Für mich war sie jedenfalls immer nur ein Ornament, abgesehen von ihrem Wert, ihr versteht?", antwortete er.
"Ja ich verstehe und ihr wollt wissen ob ich sie für euch zurück hole, oder? Ja, wenn der preis stimmt, dann hole ich sie euch zurück."
"Danke, tausend Dank. Wenn ihr sie zurück bekommt, dann wartet euer Lohn auf euch."
"Aber für eine solche Expedition brauche ich Vorräte, also was habt ihr im Angebot?"
"Alles in der Auslage, über den Preis können wir verhandeln, und, wenn ihr ein paar eurer Waffen loswerden wollt, dann, wird es für euch nur billiger", fügte er mit einem unterwürfigen Grinsen hinzu.
Abu durchsuchte seinen Beutel und förderte eine Rüstung der Kaiserlichen zu Tage und fand auch ein Amulett, von dem eine Macht auszugehen schien. Er legte es um und spürte, dass der Händler nun einen offeneren Geldbeutel zu haben schien, dazu noch einen Ring, mit einer ähnlichen Aura und als er diesen überstreifte, fühlte er sich kräftiger als zuvor. 'Die beiden bleiben erst einmal bei mir, den Rest mache ich zu Geld', dachte er und verkaufte zu einem annehmbaren preis, die Waffen, die er bei der Flucht den Kaiserlichen abgenommen und eingesteckt hatte, die er aber nicht selbst verwenden wollte, mit dem so dazugewonnen Geld kaufte er sich einige Heiltränke und ein Amulett des ihm unbekannten Gottes Thalos, das er schon früher bei einigen Nord gesehen hatte. Damit würde er weniger auffallen, so hoffte er und zu irgendwas, wird es wohl nütze sein, und wenn nur, um es wieder zu verkaufen, irgendwann.
"Wenn ihr nach dem Dieb sucht, versucht es beim Ödsturzhügelgrab. Dort treiben sich immer Diebe und gescheiterte Glücksritter herum", rief der Händler Abu hinterher, als dieser gerade das Kontor verlassen wollte.
Als er es verlassen hatte, lenkte er seine Schritte zu Gerdurs Haus, wo er ein Nickerchen einlegen wollte, sammelte vorher aber noch alle Vorräte ein, die sie wohl entbehren könnten, da er eine längere Expedition vor sich hatte. Nach dem Nickerchen, ging er wieder zur Sägemühle um vor seiner Abreise Faendal vom gelungenen Streich zu berichten.
„Sie wird sich nicht mehr mit diesem Barden abgeben, dafür bürge ich“, sagte Abu nach der obligatorischen Begrüßung.
„Das ist gut, ich habe zwar nicht viel, aber es gehört dir und wenn du meine Hilfe brauchst, dann helfe ich dir, bei allen Abenteuern, bei denen ein Bogenschütze von Nutzen sein kann.“
„Das trifft sich gut, ich muss nach einem kleinen Abstecher nach Weislauf zum Ödsturzhühelgrab, etwas zurückholen. Da kann ich jemanden gebrauchen, der mir den Rücken freihält“, antwortete Abu direkt.
„Natürlich, bei einer solchen Unternehmung, bin ich sofort dabei.“
„Gut, aber lieg mir nicht die ganze Zeit mit dieser Camilla in den Ohren, da hab ich wirklich keinen Nerv für!“

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16.09.2015 um 17:51
Prügeleien und Gerüchte in der beflaggten Mähre

Zusammen verließen sie Flusswald und Faendal erzählte Abu einiges über dieses Fleckchen von Himmelsrand, ebenso wie über die Sitten bei den hier lebenden Menschen. Der Weg überquerte kurz nach dem Dorf den Fluss und hielt sich an ihm. Während der Fluss einfach, wie es ihm gefiel über die Felsen stürzte, beschrieb der Weg einige Serpentinen. Auf diesen begegneten sie drei Kaiserlichen Soldaten, die einen Gefangen mit sich führten. Dieser schien Abu zu erkennen und rief: „Ihr, ihr wart auch in Helgen, helft mir, rettet mein Leben. Ich überlebe doch keinen verfluchten Drachen um dann von diesen Kaiserlichen umgebracht zu werden!“
Abu hatte keine Wahl, denn die Soldaten zogen schon ihre Schwerter, also zog er auch Seins und griff sie an, während Faendal aus dem Hintergrund mit gezielten Pfeilen, die Kaiserlichen aufs Korn nahm. Der Kampf war schnell entschieden, aber die Kaiserlichen, hatten nicht viel in den Taschen, außer den Rüstungen, welche ein paar Septime wert waren, weshalb sie, sie einfach liegen ließen, und ohne weitere Zwischenfälle bis nach Weislauf kamen.
Weißlauf lag auf einem Berg in mitten einer Ebene und war von einer Festen Steinmauer umgeben. Am höchsten Punkt thronte ein Palast. Das musste die Heimat des Jarl sein. Am Stadttor wurden sie kurz aufgehalten, aber bald darauf eingelassen. Wie Abu diese Art von Wachen nervten, ohne Sinn und Verstand, pflichtbewusst und so stur wie ein Felsen.
Sobald er eintrat, fand Abu zur seiner Rechten eine Schmiede, wo ein Kunde für die Kaiserliche Armee Schwerter bestellte. 'Na klasse, noch so eine Stadt voller Kaiserlicher, aber was hat er gesagt, die Grau-Mähnen könnten ihn und seine Familie nicht leiden. Vielleicht sollte ich mich bei denen umhören.' Doch zuerst ging er zur Schmiedin, um vielleicht durch die Kaiserlichen Rüstungen, welche er erbeutet hatte, noch ein paar Septime zu verdienen.
„Guten Tag, habt ihr Interesse, einige Rüstungen aufzukaufen?“, wandte er sich direkt an sie.
„Nicht in dieser Qualität, verbessert sie und wir kommen ins Geschäft“, entgegnete sie, ohne kaum einen Blick auf seine Wahren zu werfen.
„Wenn ihr mich unterweist gerne“, gab er zurück.
Sie unterwies ihn in den grundlegenden Techniken und ließ ihn als Gesellenstücke einen Dolch und einen Helm anfertigen, sowie beide Verbessern, damit er den Gebrauch alle Werkzeuge lernte. Beide Stücke ließ sie ihn behalten, doch er gab sie für etwas stahl ihn Zahlung um seine Ausrüstung zu verbessern, sowie die Sachen, die er verkaufen wollte. Am Ende kam er etwa wieder bei Null heraus, doch dachte sich: 'Wenn ich mich einmal niederlasse mit der richtigen Frau, dann kann ich eine Schmiede eröffnen. Ein ehrliches Handwerk, bei dem man nicht dauernd nach Blut, Fleisch und aufgeschlitzten Gedärmen stinkt und sich den ganzen Tag die Füße Wund läuft.' Somit verbuchte er dieses Geschäft trotzdem als Gewinn und weiteren Schritt auf sein Ziel hin.
Trotzdem störte ihn sein magerer Geldbeutel, weshalb er sich zur Örtlichen Schenke begab, dort fand man immer einen oder zwei Zecher, die sich überschätzten und Kraftproben verlangten, oder man konnte Steckbriefe einsammeln und so an Gold kommen. Unterwegs, auf dem Marktplatz sprach ihn eine Händlerin an: „Ihr seid nicht von hier, oder?“
„Nein, aber eure Augen müssen gut sein, wenn sie meine rothwadronische Haut bemerken“, gab er sarkastisch zurück.
„Veralbert am besten Mikael in der Beflaggten Mähre, Dieser Frauenheld von einem Barden steigt mir schon ewig hinterher, die meisten hat er schon bezwungen, oder geht ihnen aus dem Weg. Ihr seht recht streitbar aus und er kennt euch nicht, vielleicht könnt ihr im in sein Hohle Hirn prügeln, das ein nein, ein nein ist. Ich werde euch meine gesamten Tageseinnahmen dafür geben“, erklärte sie ihm ihre Lage und fügte hastig hinzu: „Ich heiße Übrigens Carlotta, damit er weiß, von wem er sich fernzuhalten hat, wenn ihr meine Bitte annehmt.“
„Nagut, für einen Guten Lohn lasse ich meine Fäuste sprechen“, erwiderte er.
„Aber denkt euch nicht, das ich mit euch dann ausgehe“, erriet sie eine Gedanken, woraufhin er sich Wortlos zur Schenke umdrehte und diese betrat. Sofort hatte er Mikael ausgemacht, der an einem Tisch mit einer Frau saß, die alles andere als glücklich darüber, dass er ihr Gesprächspartner war, aussah. Er kam mit festen Schritten auf den Barden zu und sprach ihn an: „Seid ihr Mikael?“
„Ja der bin ich, also wen ihr eine Frau sucht, verschwindet, die sind schon alle belegt, von mir!“
„Ja ja, ich weiß, hier ist eine Nachricht von Carlotta!“, knurrte Abu und ließ sofort seine Faust gegen die Schläfe des Barden krachen. Ein ungeahntes Glücksgefühl, noch mehr als das, über den Streich, den er diesem Sven in Flusswald gespielt hatte, durch strömte ihn. Er ließ Mikael aufstehen und ihn angreifen. Beide gingen zu Boden, doch konnte Abu die Oberhand gewinnen und schlug solange auf Mikaels selbstgefälliges Gesicht ein, bis es zugeschwollen und Blutig war und er nur noch „Stopp!“ rufen konnte, wobei er Abu's Gesicht mit Blut bespritzte.
„Ihr lasst sie in Ruhe?“, knurrte Abu.
„Ja, ja, sie wird nie wieder von mir hören, das verspreche ich!“, winselte er undeutlich.
„Gut“
„Ihr führt einen guten Schlag“, erklang eine Frauenstimme hinter ihm, woraufhin er sich sofort umdrehte.
„Danke, habe ich euch auch vor ihm gerettet?“
„Haha, nein, ihr habt ihn eher vor mir gerettet, ich hätte ihn sonst gleich gevierteilt!“, lachte sie.
„Das sieht man euch an, aber könnt ihr auch gegen einen echten Gegner und nicht nur gegen solche Süßholzraspler bestehen?“, fragte Abu.
„Habt ihr 100 Septime?“
„Gleich, wenn ich einige Vorräte verkauft habe“, antwortete er.
„Dann verkauft, denn ich wette 100 Septime, das ich euch in einem Faustkampf besiegen kann!“
Nachdem er all seinen Met und Wein, den er in Helgen und Flusswald eingesteckt hatte, verkauft hatte, legte er 100 Septime auf den Tisch und sie meinte „Das Freut mich, endlich ein Mann mit Eiern in der Hose, nicht wie diese Gefährten da oben. Ich heiße Uthgerd, damit ihr wisst, wem ihr die Tracht Prügel verdankt, die ihr gleich bezieht“
„Sehr erfreut, ich heiße Abu Bakr, und diese Tracht Prügel, wird nichts im Vergleich zu dem sein, was ich in Hammerfell oder Cyrodiil einstecken musste!“
„Dann auf, keine Waffen, keine Magie und kein Rumgeflenne!“
„Dann los!“
Es war ein fairer Kampf, Faust gegen Faust und ihre Schläge, schüttelten seinen Kopf mehr durch, als er es erwartet hatte. Unter ihrer Rüstung verbarg sie also gestählte Muskeln. Doch mit seiner Wildheit und Erfahrung, von zahllosen Kämpfen gegen bessere Boxer, als er es war, konnte sie nicht mithalten. Als sie nach einem heftigen Schwinger seinerseits über einen Tisch flog, grinste sie und rappelte sich auf.
„Ihr habt gewonnen, wenn ihr je diesen Waldelfen satt habt, der euch hinterher rennt, dann folge ich euch gerne!“
„Gerne“, grinste Abu und meinte weiter „Ihr höre mich mal nach aufgaben um, danach können wir zusammen einen heben, wenn ihr möchtet!“
„Auf jeden Fall“, erwiderte sie.
Er ging zurück zum Tresen und fragte erst einmal nach Gerüchten, die so durch die Stadt schwirrten. Hier erfuhr er, dass einige Bewohner eine Priesterin wegen eines Baumes belästigten, dann über eine Person, die Gesichter verändern kann, die angeblich in Rifton lebte, dass die Gefährten nach neuen Mitgliedern suchten und dass die Dunkelelfen angeblich einen Schrein für Azura gebaut hätten. Abu nahm sich vor, alldem einmal nachzugehen und fragte nach Steckbriefen, es gab nur einen, wegen eines Banditenanführers an einem Ort, namens „Stehender Strom“, was ihn reizte. Zum Schluss erstand er einige Flaschen Bier und setzte sich zu Uthgerd, die ihn mit einem Sprichwort begrüßte: „Man kennt eine Frau erst dann richtig, wenn man mit ihr gezecht und sich mit ihr geprügelt hat. Zweiteres haben wir erledigt, jetzt müssen wir trinken, wenn ihr mich beeindrucken wollt.“
„Gerne, Auf den Kampf“, antwortete Abu und stieß mit ihr an.
„Ja, auf den Kampf“, sie stieß auch an und fragte: „Ihr wollt euch doch nicht bei den Gefährten bewerben, oder?“
„Vielleicht, wollt ihr mir davon abraten?“
„Vielleicht, mich haben sie abgelehnt, ich sei zu hitzköpfig.“
„Wieso denn das, habt ihr dem Anführer in den Met gespuckt?“
„Nein, ich sollte mich beweisen, ein Übungskampf, und statt mir einen Mann entgegenzuschicken schickten sie ein Milchgesicht, kaum Genug Flaum um die Oberlippe zu bedecken. Die dachten wohl ich wär nicht stark genug, um ihn zu verletzen. Er war unerfahren und reizte mich, ich verfiel in einen Rausch und am Ende lag er tot auf dem Boden.“
„Ihr habt einen Jungen erschlagen?“, fragte Abu ungläubig.
„Einen Jungen im Körper eines Mannes, bis auf die Haare im Gesicht. Wie die Jugend ist, hielt er sich für unbesiegbar, meinte, ich sollte zu Hause das Essen für ihn bereit halten und sein Bett wärmen, wenn ich verlöre. Es hat einfach ausgesetzt. Es war ein Unfall, hört ihr EIN UNFALL!“, schrie sie ihm die letzten Worte ins Gesicht.
„Ich glaube euch ja“, entgegnete Abu beruhigend und hob die Hände. „Ich glaube euch, ich kenne selbst solche Möchtegernkrieger, verdammt ich war selbst einmal so einer, nur mit einem Funken Verstand im Hirn, so dass ich noch Lebe.“
„Na dann macht euch mal auf den Weg zu den Gefährten. Vielleicht werdet ihr aufgenommen, aber bringt dort keinen um, da werden die nämlich wirklich sauer!“
„Wir werden uns sicher wieder sehen.“
Abu stand auf und verließ mit Faendal die Schenke, doch was er dort sah, brachte sein Blut in Wallung. Zwei Männer, unter anderem der, der für die Kaiserlichen die Waffen bestellt hatte, redeten auf eine alte Frau ein. Er und Faendal blieben stehen und hörten zu. Offenbar war der Sohn der Frau verschwunden und sie hatte den Verdacht, dass beide etwas über seinen Verbleib wissen könnten. Der ältere der beiden, drohte der Frau, sie werde genauso wie ihr Sohn enden, wenn sie weiter nach ihm fragen würde, was bei Abu das Fass zum Überlaufen brachte. Er stellte sich zwischen beide Männer und die Alte Dame, seine Hand an seinen Schwertgriff gelegt und knurrte: „Ihr geht wohl besser!“
„Wer seid ihr, wir sind Olfrid und Idolaf vom Clan der Kampf-Geborenen!“
„Ein schöner Clan, wenn ihr alte Damen bedroht. Ich kenne Räuberbanden, die so etwas nicht dulden. Also Weg von hier!“
„Du vergleichst uns mit Räubern? Mal sehen ob du es mit uns beiden Aufnehmen kannst“, knurrte der Ältere.
„Vater, lass es gut sein“, murmelte der Jüngere zornig und deutete mit dem Kopf auf Faendal, der seinen Bogen gespannt hatte und auf den Kopf des Älteren zielte.
„Nun gut Idolaf, wir gehen“, grummelte Olfrid und wandte sich um.
„Danke für eure Hilfe“, sagte die ältere Frau hinter ihm. „Ich heiße Fralia grau-Mähne. Wenn ihr mir noch ein wenig mehr helfen könntet, wäre ich überaus Dankbar. Aber nicht hier, kommt in mein Haus, da werde ich euch alles erklären.“
„Wenn ich die Zeit finde, dann auf jeden Fall“, beschwichtigte Abu sie und ging mit Faendal den Berg hinauf, zur Festung. 'Kann ich meinen Stolz und meinen Beschützerinstinkt nicht einmal herunterschlucken. Was habe ich jetzt schon wieder alles zu tun. Ich muss so eine Klaue finden, soll Banditen umbringen. Dann interessiert mich noch was mit diesem Baum, dem vermaledeiten Schrei und diesem Gesichtsformer ist UND ich muss noch zum Jarl und der wird auch noch aufgaben für mich haben. Mussten diese Soldaten mich festnehmen? Ohne die hätte ich jetzt reichlich Geld, und könnte mir ein Haus kaufen. Es nervt!'

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Skyrim Projekt

16.09.2015 um 17:52
@Raptor
ist dir Abu genervt genug von allem, oder soll er noch grummeliger werden
(grummelig aber mit dem Herz am rechten Fleck)


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Skyrim Projekt

17.09.2015 um 08:33
@blutfeder

Ne, finde du hast das Top umgesetzt, genau so hab ich's mir vorgestellt habe.
Macht richtig Laune das zu lesen. :Y:


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Skyrim Projekt

17.09.2015 um 18:42
Aufträge über Aufträge

Während Abu zum Palast des Jarl hinaufstieg, bemerkte er auf der mittleren Ebene der Stadt einen vertrockneten Baum. 'Das ist wohl der Baum, wegen dem die Bewohner die Priesterin nerven. Dann schaue ich mal auf dem Rückweg im Tempel vorbei', dachte er sich, als er an ihm vorbeiging zu den steilen Treffen, die den Weg zum Palast bildeten. Er trat ein und wurde in der hallte sofort von einer aggressiven Dunmer aufgehalten, die ihn, mit dem Schwert in der Hand fragte, was er hier zu suchen hätte.
„Wenn ich so empfangen werde, dann erzähle ich lieber nichts über das, was in Helgen passiert ist!“
„Na das ist was anderes. Tretet näher, aber macht keine unkluge Bewegung, oder es war eure Letzte“, knurrte sie.
„Ja, ja, ich bringe schon keinen um hier drin“, knurrte Abu zurück und dachte sich: 'Die braucht unbedingt einen Mann, so angespannt wie sie ist, aber mit der will ich lieber nichts zu schaffen haben:'
Der Jarl winkte ihn zu sich und fragte: „So ihr wart also in Helgen, als der Drache dort alles verwüstete!“
„Ja und ich hatte eine wunderbare Aussicht, mit dem Kopf auf den Richtbock!“, antwortete Abu schnippisch und hätte sich am liebsten geohrfeigt.
„Die Kaiserlichen mögen euch hinrichten wollen, aus welchem Grund auch immer, mir ist es gleich. Was ist genau passiert?“, tat der Jarl diese Unbesonnenheit Abu's ab.
„Der Drache hat Helgen dem Erdboden gleich gemacht und als ich entkam, sah ich ihn in diese Richtung fliegen.“
„Also hatte Irileth recht“, entgegnete der Jarl und deutete auf die dunmergewordene miese Laune, die sich hinter Abu aufgebaut hatte, um ihn im Notfall sofort umbringen zu können. „Was sagt ihr dazu Proventus, sollen wir weiter auf unsere Mauern vertrauen, gegen einen Drachen?“
„Herr, wir sollten sofort Truppen nach Flusswald schicken. Auch wenn sie nichts gegen einen Drachen ausrichten können, dann beruhigen sie doch die Einwohner soweit, dass sie nicht hierher kommen müssen.“
„Der Jarl von Falkenring wird das als Drohung auffassen und glauben, wir schlagen uns auf Ulfric's Seite. Er wird uns angreifen...“, versuchte der Kaiserliche der zur Rechten des Jarl stand.
„Genug!“, fuhr der Jarl dazwischen.
„Wir sollten nicht....“
„Ich werde nicht zusehen, wie ein Drache mein Fürstentum niederbrennt und mein Volk frisst. Soll sich Jarl Sidgeir doch bedroht fühlen, Zur Hölle mit ihm. Irileth, schickt eine Einheit nach Flusswald!“, befahl der Jarl aufbrausend.
Die schlechtgelaunte Dunkelelfe verbeugte sich und verließ die Halle.
„Ich werde mich wieder meinen Pflichten widmen, ihr entschuldigt mich“, sagte Proventus kleinlaut und der Jarl winkte nur ab.
„Euch gebührt unser Dank. Ihr seid nach dem Drachenangriff auf eigene Faust hergekommen und habt berichtet, obwohl die Kaiserlichen euch hinrichten wollten. Hier, eine kleine Aufmerksamkeit, damit euer Kopf noch lange auf seinem Körper bleibt“, wandte sich der Jarl an Abu und ließ eine Stahlrüstung kommen.
Nachdem Abu, diese angelegt hatte fragte der Jarl: „Vielleicht könnt ihr mir noch ein wenig mehr helfen. Mein Hofzauberer, Farengar wird euch genauer über den Auftrag unterrichten.“
'Dachte ich's mir doch, noch eine Aufgabe, wie üblich. Kaum hilft man den Herrschern einmal, wollen sie immer etwas von einem', dachte sich Abu und entgegnete widerwillig: „Natürlich mein Jarl.“
Sie gingen in einen Nebenraum, wo ein Zauberer eifrig dabei war, seine Unterlagen zu durchsuchen. Jarl Balgruuf sprach den Zauberer an: Farengar, dieser Mann wird euch bei eurem Drachenprojekt helfen. Weiht ihn in alles ein, ich vertraue ihm.“ Mit diesen Worten ging er zurück zu seinem Thron.
„Ihr müsst etwas für mich besorgen. Ihr müsst für mich in eine Ruine hinabsteigen und eine alte Steintafel bergen“
„Gut, wohin soll ich und was soll ich da rausholen?“, fragte Abu und versuchte seine Gereiztheit aus seiner Stimme zu verbannen.
„Ihr kommt gleich zur Sache? Sehr gut. Gerüchten zufolge soll sich im Ödsturzhügelgrab eine Steintafel befinden, auf der verschiedene Drachengrabstätten verzeichnet sind. Bringt sie mir. Nicht leichter als das“ Als Abu den Namen Ödsturzhügelgrab hörte, hellte sich seine Miene auf. Dorthin sollte er ja sowieso gehen. Also konnte er zwei Fliegen mit einer Klappe Schlagen.
„Ich mache mich sofort auf den Weg“, erwiderte er und verließ sogleich die Halle. Er machte sich sofort auf den Weg zum Stadttor und hielt nur an, um Carlotta zu sagen, dass Mikael ihr nie wieder Schwierigkeiten machen würde, woraufhin er einen Beutel mit 250 Septimen erhielt. Diese brachte er zur Schmiede, wo er einen Bogen erstand, den er für seine Aufträge sicher gebrauchen konnte. Dies steigerte seine Laune beträchtlich und ein Lied pfeifend verließ er Weislauf.
„Das euch Menschen so ein bisschen Gold glücklich machen kann, verstehe ich nicht“, meinte Faendal, nachdem sie Weislauf hinter sich gelassen hatten.
„Es ist nicht viel, aber ein Anfang. Wollt ihr Elfen denn nicht reich werden?“
„Doch, aber 250 Septime, soviel geben wir den Bettlern. Bei uns fängt die Mittelschicht bei hunderttausend Septimen an.
„Schade, ich hätte vielleicht in den Valenwald gehen sollen oder?“
„Nein, aber zu den Summerset-Inseln. Ich habe da selbst eine Zeit lang gelebt. Wohl zu lange, ich vergesse meine Wurzeln.“
„Das geht uns allen so, der eine ist froh darüber, der andere nicht. Meine sind mir reichlich egal. Ich habe mich selbst erschaffen und jetzt fehlen mir nur noch ein Haus und eine Frau. Danach habe ich keine größeren Ziele mehr, dann kann ich mich auf die Wurzeln meiner Kinder konzentrieren.“
„Das glaube ich dir nicht“
„Ach lass mich in Ruhe mit deinem Elfengerede. Gehen wir diese Steintafel suchen!“, beendete Abu das Gespräch und pfiff weiter.
„Nagut kein Elfengerede mehr, aber wohin gehen wir denn zuerst? An das Lager und verdienen Gold oder in das Hügelgrab?“
„Erstmal die Banditen. Das Hügelgrab rennt uns ja nicht weg, oder?“
„Klingt einleuchtend. Zum Lager geht es da lang“, sagte Faendal und wies nach Norden
„Gut, unterwegs können wir noch etwas jagen.“
So schlichen beide in gebückter Haltung über die Ebene und hatten auch bald eine Elchkuh entdeckt, die Faendal mit einem Gezielten Schuss zur Stecke brachte. Diese Häuteten und Zerlegten sie und zogen weiter. Nach kurzer Zeit hatten sie das Lager ausfindig gemacht. Es lag am Fuße eines Berges und war von einem Palisadenzaun umgeben.
„Wollen wir gleich rein rennen, oder schleichen wir uns an und schalten sie mit den Bögen aus?“, fragte Faendal.
„Wir schleichen uns an. Halte deinen Bogen Bereit und Wenn ich geschossen habe, nimm alles aufs Korn, was sich bewegt. So einfach werden die uns nicht rein lassen“, erklärte Abu und spannte seinen Bogen.
Sie schlichen auf eine kleine Anhöhe und Abu lies seinen Pfeil fliegen. Er traf einen Bandit, der gerade dabei war, Holz zu hacken, in den Hals und streckte ihn nieder. Daraufhin wuselten die restlichen drei Wachen durcheinander, aber auch sie ereilte der gefiederte Tod. Sofort schlichen sie in das Lager und nahmen alles an sich, was sie gebrauchen konnten, was aber nicht viel war. Einzig eine Axt zum Holzhacken und ein paar Zaubertränken, nebst einiger Vorräte. Nach dieser kleinen Plünderung entdeckten sie eine Holztür, die offenbar zu einer Höhle führte und beschlossen drinnen nach dem Anführer der Banditenbande zu suchen. Auf leisen Sohlen schlichen sie hinein, doch Faendal löste eine Falle aus. Glücklicherweise konnten sie den Felsbrocken, welche sie zermalmen sollten auswichen und Abu schoss einem Banditen, der nachsehen sollte, was die Falle ausgelöst hatte einen Pfeil in den Kopf. Weiter im inneren bemerkten sie, das die höhle eine Miene war und beschlossen alles Erz, das sie einfach erreichen konnten, nach getaner Arbeit abzubauen und mitzunehmen.
Der weitere Weg wurde von einer Gittertür versperrt, doch Faendal, der den Toten durchsuchte, fand bei ihm den passenden Schlüssel. Sie schlichen weiter hinab und kamen in eine Art halle. Hier waren drei Banditen, darunter der Anführer dabei ein erlegtes Mammut zu zerteilen. Abu bedeutete Faendal ihm Rückendeckung zu geben, während er, so leise er konnte sein Schwert zog. Sobald es draußen war, gab Abu ihm ein Zeichen und Faendal eröffnete das Feuer auf den Anführer, der sich sofort seinen Kriegshammer griff, als ein Pfeil an seiner Rüstung abpralle. Abu stürzte auf die Gruppe los, und lieferte sich einen kurzen aber harten Kampf mit dem Banditenanführer, während Faendal die Handlanger mit gezielten Schüssen tötete. Als sie hinuntergingen um die Höhle genauer zu durchsuchen, bemerkte Abu, dass Lampenöl auf dem Boden ausgegossen war und meinte lachend: „Den Kampf hätten wir uns sparen können, Ein kleiner Feuerstoß und alle wären jetzt knusprige Steaks.“
„Sie hätten dich gesehen, bis du in eine Position gekommen wärst, um das Öl zu entzünden“, kommentierte Faendal und machte sich daran das Werk der Banditen zu beenden.
Scheinbar war die Hauptnahrung der Banditen Mammutfleisch, denn die fanden etliche Stoßzähne. Dazu noch etwas Geld, einen Schild, auf dem eine Verzauberung lag und ein Buch, das einen Zauberspruch enthielt aus Eisen Silber zu machen und aus Silber Gold. Nachdem sie alles von Wert eingesteckt hatten, nahmen sie herumliegende Spitzhacken und fingen an, das lose in den Wänden hängende Eisenerz abzubauen. Danach verließen sie das Lager und zogen südwärts zum Ödsturzhügelgrab.
Auf dem Weg dahin, unterrichtete Faendal Abu im Bogenschießen, in dem sie auf alles Schossen, was auch nur Ansatzweise als Ziel taugte. Auch übte sich Abu in der Magie, indem er alle Schlammkrabben mit einem Feuerstoß tötete, die ihm oder Faendal zu nahe kamen. Nach der Durchquerung der ebene wanderten sie die Hügelkette in östlicher Richtung ab, bevor sie einen Pass fanden, über den sie zum Ödsturzhügelgrab gelangten.
Gerade als sie den Pass erreichten, tragen sie auf einen Vampir, der sich gerade zweier Wölfe erwehrte. Neben ihnen lag eine Leiche. Abu stürzte auf sie zu, und tötete alle drei mit einem Feuerstoß. Bei der Untersuchung der Leiche bemerkte er, dass dies einer der Wächter von Stendarr gewesen ist. Anscheinend hatte dieser Narr es alleine mit dem Vampir aufnehmen wollen und war gescheitert. Wohl auch durch das Auftauchen der Wölfe.
Oben angekommen zückten beide ihre Bogen in Erwartung von Banditenwächtern und sie wurden nicht enttäuscht. Zwei konnten sie mit Pfeilen töten, den dritten durchbohrte Abu mit seinem Schwert, bevor sie auch nur ihres ziehen konnte. Das Ödsturzhügelgrab hatte über der Oberfläche einen Aufwändigen Bau aus Podesten, von gewaltigen Treppen verbunden und riesigen Bögen überspannt. Das Tor zum Inneren war Kunstvoll aus Eisen geschmiedet. Durch dieses traten sie ein, wieder ihre Bögen im Anschlag.
Drinnen fanden sie mehrere tote Skeever und einen toten Banditen. Um die zwei Lebenden kümmerte sich Abu mit seinem Bogen, woraufhin Faendal nur meinte: „Verdammt, dir kann ich nicht mehr beibringen. Du bist ein wahres Naturtalent.“
„Danke, aber du begleitest mich doch weiterhin, oder?“
„Nur noch hierdurch und zurück nach Weislauf, danach gehe ich wieder nach Flusswald, ich traue diesem Sven nicht mal soweit wie ich ihn werfen kann“, antwortete Faendal.
„Gut, ich muss selbst noch nach Flusswald. Dahin gehen wir dann zusammen mein Freund.“
Nach schier endlosen Gängen, in denen sie nur tote Skeever fanden, kamen sie in einen Raum, in dem ein toter Bandit lag, vermutlich von einer Falle niedergestreckt, als er versuchte, das Fallgitter vor ihm zu öffnen.
„Schau da oben, das müssen sie Symbole sein, die wir auf den drei Drehsäulen einstellen müssen. Leider fehlt das dritte, es ist herausgebrochen. Also werden wir auf unser Glück vertrauen müssen“, meinte Faendal, nachdem er sich kurz umgesehen hat.
„Oder wir vertrauen meinen Augen, mein elfischer Freund. Sie doch mal, da neben dem Hebel, da liegt das fehlende Symbol. Also stell Schlange, Schlange, Fisch ein, ich betätige den Hebel. Wenn ich mich irre, soll nur ich den Schaden haben“, lachte Abu und ging zum Hebel, in der Mitte des Raumes, während Faendal die Säulen drehte. Als die Säulen richtig standen, betätigte Abu den Hebel und das Fallgitter am Ende des Raumes öffnete sich.

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18.09.2015 um 18:50
Fortsetzung des Kapitels

„Verdammt du hattest recht. Mit einem Dutzend von dir könnte man so ziemlich in jedes Grab einbrechen und wirklich reich werden.“
„Kann schon sein, aber reich werden will ich nicht. Nichtmal Mittelstand nach deiner Auffassung. Nur genug Geld zum Leben und eine Frau haben. Mehr will ich nicht.“
„Des Menschen Wille ist sein Himmelreich“, antwortete Faendal und rollte mit den Augen.
Sie gingen weiter, Abu voran. Sie kamen an eine Wendeltreppe, die nach unten führte, sie schlichen hinunter, kaum hatten sie die letzte Stufe hinter sich gebracht, als sie von Skeevern angegriffen. Diese waren bald erschlagen, doch hatte Abu einige Bisse abbekommen.
„Wenn wir in Weislauf sind solltest du in den Tempel gehen um dich heilen zu lassen, nicht das du Ataxie oder sowas bekommen hast. Steck dir immer ein paar Tränke gegen Krankheiten ein!“, sagte Faendal mit besorgter Mine.
„Danke für den Tipp“, grummelte Abu und schlich weiter.
Einige Meter weiter kamen sie an riesigen Spinnenweben vorbei und hörten einen Mann nach seinen Kameraden rufen. Abu steckte seinen Bogen in den Köcher und Zog sein Schwert. Hier konnte nichts Gutes lauern. Die Stimme wurde lauter je weiter sie kamen, doch plötzlich versperrte ihnen eine Wand von Spinnweben den Weg.
„Ich hasse diese Viecher!“, knurrte Abu während er diese mit seinem Schwert zerschnitt. Sofort lies sich eine riesige Spinne von der Decke fallen und stürzte sich auf ihn. Er Sandte einen Feuerstoß in ihre acht gierigen Augen und schlug mit Seinem Schwert nach den Beinen. Geblendet und vor Schmerzen wahnsinnig, aber immer weniger fähig sich zu bewegen Klickte sie mit ihren Greifwerkzeugen und versuchte sich zu rächen, doch, bald wurde sie durchbohrt.
„Danke das ihr das Vieh umgebracht habt, jetzt schneidet mich hier los!“, rief der eingesponnene Mann.
„Was habt ihr hier unten zu suchen?“, entgegnete Abu, mit einer Ahnung im Hinterkopf.
„Ich habe nur nach Schätzen gesucht, mehr nicht.“
„Ihr habt nicht zufällig eine gewisse Klaue bei euch?“
„Woher... Nein, was für eine Klaue denn?“, verplapperte er sich.
„Ihr gebt mir die Klaue, sobald ich euch losgemacht habe, sonst seid ihr ein Übungsziel für meinen Freund hier!“, sagte Abu in gefährlichem Tom.
„Na... na... natürlich. Alles was ihr sagt!“, bettelte der Gefangene.
Abu machte sich ans Werk, doch sobald der Gefangene frei war, wollte er nach dem Dolch greifen, den er am Gürtel trug. Abu trat ihm ins Gesicht und versenkte seine Schwertspitze in der Brust des Diebes.
„Ihr versucht es immer. Keinen Sinn dafür, wann ihr jemanden vor euch habt, der stärker und besser ist als ihr. Ihr Banditen macht mich krank!“, murmelte Abu, als er dem Toten sein Tagebuch und die goldene Klaue abnahm.
„Sicher das es nicht die Skeeverbisse sind?“, fragte Faendal von hinten.
„Es kann auch an beidem liegen. Komm! Machen wir, das wir weiter und bald wieder hier raus kommen!“, entgegnete Abu.
Es ging weitere Treppen hinab in die Eingeweide des Berges. Plötzlich standen sie in einer Grabkammer. In den Alkoven der Wände lagen Leichen, die wohl seit Jahrhunderten hier unten verrotteten. Doch sobald Abu und Faendal eingetreten waren, erhoben sich einige, um die beiden anzugreifen.
„Was zum Reich des Vergessens?“, rief Abu, und schickte jeder Leiche, die auf ihn zugelaufen kam Feuer entgegen.
„Verdammt, Draugr. Die Hausen häufig in den Grabstätten der alten Nord. Feuer oder Silberwaffen bringen sie am besten um!“, rief Faendal, der sofort seinen Bogen spannte.
So brannte sich Abu einen Weg durch die Kammern, bis sie an einem Gang ankamen, indem Gewaltige Äxte schwangen, jeden zu zerschneiden, der dumm genug war, sich hier da durchzuwagen.
„Verdammt! Und natürlich ist die Kette um den Scheiß abzustellen auf der anderen Seite! Wieso kann man nicht einmal Glück haben?“, fluchte Abu Laut.
„Du kannst es schaffen, aber kriech hindurch. Besser sie schlitzen dir den Arsch als das Gesicht auf, du willst ja noch eine Frau finden oder?“
„Da liegt wohl mein Glück, das ich ein Krieger und kein fetter Händler bin. Wenn die Dinger mich zerschneiden, dann bring ich dich um!“, lachte Abu Sarkastisch und kroch auf dem Bauch unter den klingen hindurch.m Der Schweiß lief ihm über die Stirn und an den rasierten Seiten seines Schädels spürte er den Luftzug, wann immer eine der Klingen über ihm dahinsauste. Bald, nach Stunden wie es Abu vorkam, hatte er es geschafft und konnte sich aufrichten. Er war sogar einen Meter zu weit gekrochen, nur um auf Nummer sicher zu gehen. Er betätigte die Kette und sofort Rasteten die Äxte in den Wänden des Ganges ein.
„Nicht sehr Gastfreundlich die toten hier, oder?“, meinte er und suchte sich aus seinem Bündel erst einmal eine Flasche Bier um seine Nerven zu beruhigen. Faendal setzte sich neben ihn und schlug ihm aufmunternd auf die Schulter. Nachdem diese Flasche geleert war und Abu seinen Puls wieder auf ein menschliches Niveau gebracht hatte, gingen sie weiter. Sie kamen nach kurzer Zeit, nur von einigen Draugr belästigt, an einem weiteren Gang mit schwingenden Äxten an. Auch diesen bewältigte Abu auf dem Bauch kriechend, dieses mal aber schneller und er brauchte kein Bier, um sich zu beruhigen.
„Ich hasse diesen Ort!“, grummelte er nur.
Sie gingen weiter und kurz darauf, nach einem weiteren Scharmützel mit den Draugr, standen sie vor einer Tür, wie Abu sie noch nie gesehen hatte. In der Mitte eine Runde Fläche, die aus drei Bögen bestand, die ab der Mitte nach untenhin verdeckt wurden. Im Zentrum dieser bögen eine weitere Runde Fläche, mit drei löchern darin. Auf den Bögen waren Symbole eingraviert.
„Wie öffnen wir nun diese Tür?“, fragte Abu.
„Vielleicht hilft uns die Klaue ja weiter?“, antwortete Faendal.
Abu nahm sie hervor, und tatsächlich, sie Passte in die drei Löcher.
„Noch nicht drehen, vielleicht müssen wir bestimmte Symbole einstellen.“
„Aber welche?“
„Sieh dir die Klaue genauer an.“
„Du hast recht, hier sind ähnliche Symbole drauf“, antwortete Abu, während er die Unterseite der Klaue betrachtete: „Ein Glück, das sie gestohlen wurde.“
Er verschob die Ringe, bis die Symbole stimmten und steckte dann die Klaue in die Löcher und drehte. Sofort begann die Tür im Boden zu versinken. Hinter dieser Tür lag eine Große Halle, offensichtlich die Grabkammer irgendeines toten und vergessenen Herrschers. Abu zog sein Schwert, für den Fall, dass dieser, wie die Draugr, in den vorherigen Gängen, seine letzte Ruhestätte verteidigte. Auf einem Podest, vor einer Wand mit seltsamen Schriftzeichen, stand ein Sarkophag, Abu schien es, als leuchtete eines dieser Worte und spreche in einer ihm unbekannten Sprache zu ihm. Noch während er es betrachtete sprang der Deckel des Sarkophags auf und ein Draugr erhob sich, dieser war Stärker als seine Wächter, doch auch er bestand nicht lange gegen Abu und Faendal. Abu durchsuchte ihn und fand den Stein, den Farengar haben wollte. Er nahm ihm auch die Axt ab, die mit irgendeinem Zauber belegt war, sie fühlte sich unnatürlich kalt an. In einer Truhe Fand er noch Panzerhandschuhe, die ebenfalls Verzaubert zu sein schienen und steckte sie ein.
„So, wir haben alles, also raus hier. Dieses Loch macht mich Krank!“, meinte Abu und wollte zum Ausgang zurück gehen.
„Lass es und da versuchen, diese Treppe hinauf, vielleicht kommen wir da schneller raus“, entgegnete Faendal, und deutete auf eine Steintreppe, neben der Mauer mit den seltsamen Zeichen. Sie erklommen die Treppe und kamen in einer Sackgasse an, in der nur ein Podest stand. Abu wollte danach greifen, aber seine Hand fing plötzlich an zu Zittern.
„Was ist das?“, fragte er.
„Scheiße, ich glaube du hast Ataxie von den Skeevern bekommen“, meinte Faendal und betätigte den Schalter. Vor ihnen öffnete sich der Fels und gab den Weg nach draußen frei.
Sie kamen am Südrand der Hügelkette raus und Abu fragte: „Wo sind wir hier?“
„Nördlich von Falkenring und Westlich von Flusswald.“
„Dann kann ich dich ja zuerst zu Hause abliefern und mal sehen, ob's im Handelskontor einen Trank gegen Ataxie gibt.“
„Danke, du bist ein wahrer Freund, Abu.“
Sie stiegen vorsichtig den Hang hinab und folgten dem Fluss Richtung Flusswald. Bald kamen sie an eine Einsame Waldhütte, vor der eine alte Frau in Magiergewandung saß.
„Guten Tag, sind wir hier auf dem kürzesten Weg nach Flusswald?“, fragte Abu freundlich.
„Ja, und für euch wird es höchste Zeit, das ihr dahin kommt, wenn ich das Zittern eurer Hände so sehe“, antwortete die Alte.
„Ich hoffe ihr beherrscht eure Magie noch“ knurrte Abu und Zog sein Schwert, aber statt sie anzugreifen, stürzte er an ihr vorbei und brachte es, trotz seiner zitternden Hand fertig, einen der Banditen, die sich an sie angeschlichen hatten, zu enthaupten, ohne das sein chaotischer Schlag pariert wurde. Die alte streckte den zweiten Angreifer mit einem Feuerstrom nieder.
„Verschwindet von hier! Dieses Mal lasse ich euch ziehen, weil ihr mein leben gerettet habt. Aber sagt nur ein Wort über mich, dann werdet ihr sterben!“, fauchte die Alte.
„Wir haben dir gerade das leben gerettet du alte Hexe!“, entgegnete Abu verwirrt und erzürnt.
„Los ab mit euch, oder ich zeige euch, was eine alte Hexe so alles kann!“, rief sie und sandte, einen Flammenstrahl über Abu's Kopf hinweg.
Sofort machten sich Abu und Faendal auf den weg. Nachdem sie außer Sicht waren meinte Abu:„Eine Verrückte alte. Hoffentlich gibt’s nicht zu viele von denen.“
„Halte dich von ihr Fern. Hast du nicht gesehen, wie schnell sie den Banditen gegrillt hat?“
„Stimmt. Sprechen wir nicht mehr darüber, ich hab keine Lust eines Morgens aufzuwachen und ihre Knochige Hand um meine Kehle zu spüren“, meinte Abu, während sie den Fluss an einer seichten Stelle überquerten.


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Skyrim Projekt

18.09.2015 um 18:56
@Ferraristo
@Der_Drake
@Ilvareth
@Assassine
@-ripper-
@Asparta
@Raptor
@KP1
So die erste Entscheidung. Soll Abu sich den Gefährten anschließen oder doch nicht.
Ande der Abgabe 12 uhr Mittag Mogen, Samstag dem 19.9.2015


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Skyrim Projekt

18.09.2015 um 19:16
Nein


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Skyrim Projekt

18.09.2015 um 19:27
@Assassine
ok

Nein: 1
Ja: 0

Bekomm ich noch ne Begründung wieso?


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