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Skyrim Projekt

181 Beiträge, Schlüsselwörter: Fantasy, Schreiben, Projekt, Skyrim

Skyrim Projekt

03.11.2015 um 09:39
Wurde meine seele auch verkaufen fur 1 mil euro


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Skyrim Projekt

05.11.2015 um 10:11
Hier nochmal kleine Statistik:

Magika: 250(Ohne Lehrlingskaputze)
Gesundheit: 250(Verzauberte Saphierhalskette die nochmal 40 Punnkte drauf haut)
Ausdauer: 200

Zerstörung: 47
Aktivierte Perks:
Zerstörung Novize
Zerstörung Lehrling
Vertsärktes Feuer (1/2)

Wiederherstellung: 18

Veränderung: 28
Aktivierte Perks:
Veränderung Novize

Verzauberung: 90
Aktivierte Perks:
Verzauberer (5/5)
Verständiger Verzauberer

Schmiedekunst: 88
Aktivierte Perks:
Stahlschmiedekunst
Elfische Schmiedekunst
Verstärkte Rüstungen
Viulkanglasschmiedekunst
Arkaner Verazuberer
Zwergische Schmiedekunst
Orkische Shcmiedekunst
Ebenerzschmiedekunst

Schwere Rüstung: 70

Blocken: 22

Zweihändig: 19

Einhändig: 85
Aktivierte Perks:
Landknecht (4/5)

Schießkunst: 60 (Dank Faendal und Geldbug)
Aktivierte Perks:
Überspannen (2/5)
Adlerauge
Ruhige Hand (1/2)
Mächtiger Schuss

Leichte Rüstung: 16

Schleichen: 53
Aktivierte Perks:
Heimlichkeit (1/5)
Lautlose Bewegung

Schlossknacken: 49
Aktivierte Perks:
Schlösser Novize

Taschendiebstahl: 16
Aktivierte Perks:
Fingerfertigkeit (1/5)

Redekunst: 70

Alchemie: 77
Aktivierte Perks:

Alchemist (4/5)
Arzt
Giftmischer
Wohltäter
Experimentator (2/3)

Illusion: 18

Beschwörung: 17


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05.11.2015 um 15:18
Die Befreiung der Steine.

Mitten zwischen riesigen Pilzen, nahe der Behausung von Neloth stand ein weiterer Monolith. Auch diesen Bedachte Abu mit dem Willensbrecher-Schrei. Auch hier erschien wieder eines dieser Echsenwesen, und auch wurde es besiegt. Abu ging sofort weiter, um die Aschenbrachenzitadelle zu erreichen. Er fand dort aber nur die Leichen der beiden Wachen, die ausgesandt worden waren und zwei Krieger, die sich als Morag-Tong-Assassinen bezeichneten. Für Abu waren sie keine Gegner. Er schlich sich hinein.
Im Inneren wimmelte es von ihnen. Abu tat es den Assassinen Gleich und griff aus dem Hinterhalt heraus an. Jeder wurde ein Opfer seiner Pfeile. Er musste einige Gitter überwinden, bis er an die letzte Kammer kam, wo offenbar der Anführer auf seinen Teil wartete. Dieser bemerkte Abu schnell und lieferte ihm einen Harten Kampf, in dem sich Abu auch gegen die Handlanger erwehren musste, doch Schlussendlich lag der Drahtzieher der Verschwörung tot zu seinen Füßen und Abu machte sich auf den Weg nach Rabenfels. Auf dem Rückweg traf er auf ein kleines Banditenlager, bei denen er einen Anhänger mit dem Logo der Ost-Kaiserlichen Handelsgesellschaft fand. Vielleicht war diese Kette ja etwas Wert.
In Rabenfels befragte er den Händler, der ihm sofort fünfhundert Septime dafür Bot. Abu schlug sofort ein und verkaufte ihm noch einen Teil seiner Beute. Dann schmiedete er noch ein wenig bei Glover Mallory und ging dann zu Arano, um ihm vom Erfolg zu berichten.
„Und, was ist passiert? Habt ihr den sie gefunden?“, fragte er.
„Er stellt keine Bedrohung mehr dar“, sagte Abu.
„Und die zwei Wachen, die euch erwarten sollten?“, fragte Arano weiter.
„Sie waren schon tot, als ich ankam“, antwortete Abu.
„Nicht so toll, aber Ratsherr Morvayn will euch sehen. Bitte folgt mir“, sagte Arano und brachte Abu zum Ratsherren. Dieser betrachtete Abu gespannt, als er eintrat.
„Ratsherr Morvayn, ich habe wunderbare Neuigkeiten“, sagte Arano.
„Adril, ich habe euch schon lange nicht mehr lächeln sehen“, erwiderte dieser.
„Ratsherr, dieser Besucher hat eigenhändig eine Bedrohung beseitigt, die euer Leben gefährdet hat und es sogar hätte beenden können. Die Severins, Allen voran Mirri, Vendil und Tilisu haben euch etwas vorgespielt. Sie waren in Wahrheit hier, um die Hinrichtung zu rächen“
„Vendil? Aber er hat doch so viel für Rabenfels getan?“
„Sie taten es nur, um unser Vertrauen zu gewinnen. Sie haben uns alle getäuscht. Ich hätte wachsamer sein müssen. Entschuldigt“, sagte Arano.
„Sagt das nicht, alter Freund. Und ihr... tretet vor“, richtete der Ratsherr sich an Abu: „Was ihr für mich, für Rabenfels, für uns alle getan habt, das übertrifft alles, was ich je einem Besucher erwartet hätte. Dafür bin ich euch zu tiefstem Dank verpflichtet.“
„Vielen Dank Ratsherr“, antwortete Abu mit einer Verbeugung.
„Nun, Adril wollte euch für eure Leistungen sicher angemessen belohnen. Da ein bisschen Geld kaum angemessen erscheint, habe ich mich für etwas Gewichtigeres entschieden. Da die Severin, oder wer immer sie waren, sich als Verbrecher entpuppt haben, ist ihr Besitz konfisziert. Kraft meiner Macht als Ratsherr übertrage ich euch hiermit das Severin-Anwesen mit all seinen Besitztümern. Ihr habt euch das Bürgerrecht dieses Ortes verdient, es wäre schön, wenn ihr ein Teil unserer Gemeinde werden würdet. Und da ein bisschen Gold nie schaden kann“, fügte der Ratsherr hinzu und gab Abu einen Sack mit zweitausendfünfhundert Septimen.
Abu bedankte sich und verließ die Amtsräume des Ratsherren. Abu ging sofort zu seinem neuen Haus, um alles überflüssige abzulegen. Hier durchsuchte er erst einmal das ganze Haus und nahm alles an sich, was er gebrauchen konnte, und was er verkaufen konnte, ebenso. Dann legte er sich hin und hoffte, diese Nacht nicht wieder schlafzuwandeln.
Am Morgen, als er in seinem Bett in Rabenfels aufwachte, stand er auf und ging zum Monolithen, der Südlich der Stadt stand. Hier erschienen sogar zwei dieser Echsenwesen, mit denen wurde Abu aber schnell fertig. Dann wandte er sich zur Stadt, um ein wenig Handel zu treiben. Hier machte Abu einen großen Gewinn und ließ sich noch sagen, wo sich weitere Monolithen befänden. Nur noch Zwei musste er befreien, einen im Westen und einen im Osten, nahe dem Stein, beim Dorf der Skaal. Er ging zuerst zum Westlichen Stein, dem Wasserstein und befreite auch diesen. Hier griffen nach dem Echsenwesen noch einer dieser Kultisten an und zu guter Letzt noch ein Drache. Als dieser starb, erschien Miraak und nahm die Seele des Drachen in sich auf. Es schien nur ein Abbild Miraak's zu sein, denn Abu konnte ihn weder mit dem Schwert noch mit Magie verletzten. Abu hakte dies ab und begab sich danach nach Osten, um den letzten Stein zu läutern.
Auf dem Weg fand er eine große Lagerstätte von diesem seltsamen Eisähnlichen Material, Hier baute er alles ab, was er nur finden konnte. Alles in Allem waren es dreißig Bruchstücke, die er verwerten konnte, wenn es ihm jemand beibrachte. Danach ging er weiter, kam aber etwas zu weit östlich und stieß hier, auf einer Sandbank, auf eine kleine Gruppe Banditen, die ihn sofort angriffen. Der Anführer hatte auch das Buch über den Piratenkapitän und seinen Schatz dabei, ebenso wie eine Schatzkarte. Diese bezeichnete vier Punkte auf Solstheim und bei einem davon befand sich Abu gerade. Nach eine kurzen Umschau hatte er eine halb vergrabene Kiste entdeckt, in der sich ein Helm befand, welche aus diesem merkwürdigen Material gefertigt war. 'Vielleicht kann man es ja schmieden', überlegte Abu und ging dann weiter nach Süden, um den letzten Monolithen zu befreien.
Auch dies klappte einwandfrei, woraufhin sich Abu zu diesem Zauberer Neloth aufmachte, um zu sehen, ob dieser etwas über diese seltsamen Bücher wusste.

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05.11.2015 um 15:19
Würfel in der Ruine

Abu ging durch einen Wald von riesigen Pilzen, bis er zwei Dunmer Traf, der eine übte einen zauber, während die andere ihn fragte, wieso er nicht Neloth bei der Reparatur des Turmes half. Abu fragte letztere, wo er den Zauberer finden könne. Sie wies auf die Rampe, die zum größten der Pilze führte und er betrat den diesen. Im inneren gab es einen Strom, der ihn nach Oben, in das Arbeitszimmer des Zauberers trug. Dieser bemerkte Abu sofort und sagte, mit einer arroganten Stimme: „Ich erinnere mich nicht euch eingeladen zu haben. Hoffentlich lohnt sich diese Störung für mich.“
„Es heißt ihr wisst einiges über Bücher, die einen nach Apokrypha bringen“, sagte Abu.
„Ihr sprecht von den Schwarzen Büchern, den Bänden mit esoterischem Wissen, die der alte Hermaeus Mora überall in der Welt verteilt hat? Und was wisst ihr schon darüber?“, fragte der Zauberer argwöhnisch.
„Ich habe zwei gefunden und muss noch mehr finden. Sie bringen einen in das Reich von Hermaeus Mora“, antwortete Abu.
„Gefunden, ja? Und gelesen sicher auch. Streitet es nicht ab, ich kann es an euren Augen sehen. Auch gefährliches Wissen ist Wissen und damit nützlich. Meiner Erfahrung nach, ist es oft die nützlichste Wissensart“, sinnierte Neloth.
„Ich muss wissen, was Miraak weiß“, drängte Abu.
„Miraak? Der, der ständig in den Gesängen der Stadtbewohner auftaucht?“
„Jetzt nicht mehr, ich habe die Steine geläutert. Er versucht Solstheim von neuem zu erobern“, antwortete Abu ungeduldig.
„Nun ich wusste, dass etwas, das mit Hermaeus Mora in Verbindung steht, seinen Einfluss in Solstheim ausbreitet. Ich war mir nicht sicher, ob es sich dabei wirklich um den Namensvetter des antiken, zentralen Tempels handelt, aber die Dorfbewohner scheinen davon überzeugt zu sein.“
„Wisst ihr wo ich das Buch finden kann, das ich suche?“, fragte Abu.
„Oh ja, sie sind nicht schwer zu finden, wenn man erst einmal weiß, wie man danach suchen muss. Ich habe eines Hier, das ich benutzt habe, um weitere zu finden.“
„Ihr habt eines? Kann ich es lesen?“, fragte Abu.
„Ich war nicht untätig, während dieser faszinierende Wahnsinn Solstheim erfasst hat. Aber mein Buch ist nicht das, das ihr sucht. Ich bin ziemlich sicher, dass es keinen Zusammenhang mit diesem Miraak gibt. Aber dafür weiß ich, wo ein schwarzes Buch zu finden ist, dass euch helfen kann“, erklärte Neloth.
„Und wo?“, fragte Abu.
„In einer Dwemerruine, ganz hier in der Nähe. Ich habe es noch nicht herausbekommen, aber vielleicht können wir es zusammen schaffen“, schlug Neloth vor.
„Gut, ich werde Morgen gegen Mittag wieder hier sein“, antwortete Abu und verließ den Turm.
Er warf noch einen Kurzen Blick auf die Schatzkarte und ging dann zum Fuß des Felsens, auf dem sich die Pilztürme befanden. Hier fand er wieder eine Truhe, diesmal bewacht von Aschenbrut, die Abu schnell besiegte. Im Inneren Fand er Stiefel aus diesem seltsamen Material.
Von hier aus, ging Abu zurück nach Rabenfels, um zu schlafen und wieder seine Taschen zu leeren. Am nächsten Morgen ging Abu zurück zu Neloth und gemeinsam gingen sie zur Dwemerruine. Hier wurden sie von einigen Banditen empfangen, mit denen sie aber spielend fertig wurden.
Die Tür wurde mit einem Kontrollsockel verschlossen, den Neloth aber mit einem Speziellen Würfel öffnen konnte. Im Inneren fanden sie das Buch versiegelt und Neloth meinte, man müsse die Turbinen der Dwemer in Gang setzen, um daran zu kommen. Dazu brauchten sie vier weitere Kontrollwürfel, die sie sogleich suchten.
Weiter im inneren fand Neloth eine Tafel, auf der die Standorte der Würfel verzeichnet waren. Dieser folgten sie. Hier gab Neloth Abu eine Lehrstunde in Dwemer-Geschichte und erklärte, wie sie die Tieferen Ebenen der Stadt vom Wasser befreien konnten. Abu nahm den Würfel an sich und folgte Neloth, in einen angrenzenden Raum. Hier fanden sie einen weiteren Würfel, wurden aber von seltsamen Konstrukten angegriffen die teilweise Spinnen und teilweise Kriegern ähnelten. Letztere wurden von seltsamen Kugelförmigen Gebilden getragen. Bei ihnen fand Abu eine Reiche Ausbeute an Seelensteinen und Rohstoffen für zwergische Rüstungen und Waffen. Sie fanden zwei weitere Würfel und Abu lernte zwei weitere Maschinenkrieger der Zwerge kennen, eine Art Spinne, die gewaltige Bolzen verschoss und einen Krieger, der doppelt so groß war, wie ein Mann. Beide Arten wurden aber wieder besiegt und es ging weiter.
Sie kamen zurück in die erste große Halle und Neloth hieß Abu, zwei Würfel darauf zu verwenden, den Wasserpegel zu senken, damit sie weiter konnten. Hier fanden sie auch den letzten und kehrten in die Haupthalle zurück, wo sie einen von den Pumpenkontrollen wieder entfernten und it ihm die Turbinen aktivierten. Abu verstand nur Bahnhof, aber es zeige seine Wirkung, als sie in den Raum zurückkehrten, den Neloth Lesezimmer nannte, den den sie zuerst betreten hatten. Dort konnten das Buch an sich nehmen und Abu fing an zu lesen.
Er kam wieder nach Apokrypha. Mit jedem Kapitel kam er in ein anderes Areal, und musste gegen Tentakelwesen und Echsenmonster kämpfen. Hier fand er auch einige Seelensteine, mehrere Zauberbücher und einen Kriegshammer aus Ebenerz, die er alle einsteckte. Im dritten Kapitel musste Abu aber fliehen, da er nicht genug tränke dabei hatte. Er beschloss nach Rabenfels zurückzukehren, um es später noch einmal zu versuchen.
Als sie die Ruine verließen, wurden sie von einem Drachen angegriffen. Sie besiegten ihn, aber hier erschien Miraak, um die Seele des Drachen in sich aufzunehmen. Von hier aus, reiste Abu nach Rabenfels. Hier legte er auch das gefundene ab und schmolz die Dwemer-Metallstücke zu Barren ein, damit sie sich leichter transportieren und verarbeiten ließen. Nachdem er einige neue Tränke gekauft hatte, wagte er es wieder, das Buch aufzuschlagen. Dieses mal gelangte er bis zum Ende und wurde hier von Hermaeus Mora angesprochen: „Alle die es nach Wissen dürsten, kommen früher oder später zu mir.“
„Was wollt ihr von mir?“, fragte Abu.
„Ihr habt mein Reich betreten. Ihr sucht das verbotene Wissen, dass bislang nur ein anderer erhalten hat. Ihr seid ein Drachenblut, wie Miraak vor euch. Ihr sucht Wissen und Macht.“
„Das Stimmt, ich suche das Wissen, das Miraak besitzt, um ihn besiegen zu können“, antwortete Abu.
„Alles was er weiß, weiß er von mir. Ich weiß was ihr wollt, euch die Welt mit eurer Macht als Drachenblut gefügig machen. Hier habt ihr das benötigte Wissen, auch wenn ihr nicht wusstet, dass ihr es braucht“, sagte Hermaeus Mora und ein Wort erschien vor Abu.
„Das zweite Wort der Macht, benutzt es, um euch die Sterblichen gefügig zu machen. Aber das reicht noch nicht. Miraak kennt das letzte Wort der Macht, ohne das ihr ihn nicht übertreffen könnt. Miraak hat mir gut gedient und wurde dafür belohnt. Ich kann euch das letzte Wort lehren, aber jedes wissen hat seinen Preis“, sagte Hermaeus Mora mit seiner gelangweilten Stimme.
„Und was ist der Preis?“, fragte Abu ungeduldig.
„Wissen gegen Wissen. Die Skaal haben mir ihr Wissen über viele lange Jahre verwehrt. Es ist Zeit dieses Wissen meiner Bibliothek hinzuzufügen.“
„Ich werde es versuchen, kann aber nicht versprechen“, sagte Abu.
„Natürlich werdet ihr das und dann gebe ich euch das Wissen, nachdem ihr sucht“, antwortete Hermaeus Mora, bevor er verschwand. Abu bekam noch die Macht verliehen, mit seinem Schrei, Unerbittliche Macht, mehr Schaden anzurichten.
Abu kehrte nach Solstheim zurück und ging in sein Haus. Er wollte darüber nachdenken, wie er Storn überreden konnte, seine Geheimnisse an Hermaeus Mora weiterzugeben. Hierbei schmiedete er, um noch ein wenig Gold zu verdienen. Hier konnte er endlich Ebenerz schmieden und machte sich daraus eine neue Rüstung. Sie passte Abu genau und er mochte ihre schwarze Farbe. Er hatte sich einen Schlachtplan zurechtgelegt und ging nach Nordosten, zum Dorf der Skaal.
Unterwegs fiel ihm ein, dass er noch zwei Drachenseelen brauchte, um diesen Schrei komplett zu beherrschen. Er beschloss auf einen weiteren Drachenangriff zu warten und solange mithilfe der Schatzkarte, die er gefunden hatte, dem Piratenkapitän und seinem Schatz auf den Grund zu gehen. So wandte er sich nach Westen, wo noch zwei Truhen liegen sollten. Er fand beide und in der letzten einen Schlüssel und die Nachricht, er werde den Schatz auf einer kleinen Insel im Nordosten von Solstheim finde. Er hatte aber noch keinen Drachen gefunden, also beschloss er, es in Himmelsrand zu versuchen, da er dort mehr mit diesen Untieren zu tun gehabt hat. Er ging in sein Haus in Rabenfels und packte dort alles ein, was er nach Hause bringen konnte und ging an Bord der Nordmaid.
Nach einem Tag legte sie in Windhelm an und Abu bestieg einen Wagen nach Falkenring. Er kam am frühen Morgen des nächsten Tages zu Hause an, wurde aber schon von Uthgerd und Runa erwartet.
„Papa“, rief Runa und umarmte Abu heftig, während Uthgerd sich an ihn klammerte und Freudentränen weinte, darüber, ihren Ehemann wieder zu haben.
Abu lächelte und gab Runa eine Puppe, die er in Solstheim gekauft hatte und sagte zu Uthgerd: „Die Gefahr ist noch nicht gebannt. Im Gegenteil, sie ist viel größer, ich hatte schon Angst, überhaupt hierherzukommen. Was wäre, wenn ich verfolgt würde. Aber ich musste euch sehen. Wie erging es euch? War alles ruhig?“
„Ja, es gab Keine Fanatiker, die dich hier gesucht haben, wie in deiner Notiz angedeutet. Aber worin besteht die Gefahr denn genau?“, fragte Uthgerd.
„Ein ehemaliger Drachenpriester, jemand der vor tausenden von Jahren in das Reich von Hermaeus Mora einging, plant seine Rückkehr. Er ist ein Drachenblut wie ich und droht mich zu vernichten und ganz Tamriel zu übernehmen. Nur ich kann mich ihm entgegenstellen“, erklärte Abu.
Uthgerd ging sofort ins Schlafzimmer und kam mit angelegter Rüstung und ihrem Schwert auf dem Rücken heraus und sagte: „Ich stehe dir bei. Ich habe es mit Lydia und Rayya besprochen. Sie werden Runa beschützen. Ich hatte sowieso vor, bei der kleinsten Nachricht von dir zu reisen.“
„Du kannst mir hierbei nicht helfen. Ich muss dem Willen eines Daedra gehorchen, um die Macht zu erlangen, mit der ich Miraak, diesen Drachenpriester, töten kann“, wandte Abu ein.
„Das verstehe ich, aber in dieser Welt, in der echten Welt, kann ich dich unterstützen. Bei unserer Hochzeit habe ich geschworen, dir im Guten, wie im Schlechten beizustehen. Und das werde ich“, antwortete Uthgerd mit fester Stimme
„Ich habe eine sture Ehefrau, oder?“, lachte Abu.
„Das wusstest du ja schon vorher“, antwortete sie.
„Gut, aber vorher brauchst du eine andere Rüstung und ein neues Schwert, Ich werde dir beides schmieden“, sagte Abu und ging mit ihr in den Keller. Hier schmiedete er Uthgerd eine Rüstung, wie die seine und dazu noch Bogen, Pfeile und Zweihänder, ebenfalls aus Ebenerz. Sie legte ihre Rüstung und Waffen an und lächelte zufrieden.
„Wir müssen erst einmal einige Drachen suchen, denn ich muss zwei Worte eines Schreis noch vollständig lernen, bevor ich gegen Miraak antreten kann.“
„In Ordnung, ich kenne da vielleicht einen Ort, folge mir Liebling“, sagte Uthgerd und ging voraus. Sie verabschiedeten sich noch von Lydia und Rayya, ebenso von Runa, die Tränen in den Augen hatte, aber ihnen viel Glück wünschte. Sie gingen nach Norden, an Weislauf vorbei. Sie kamen auf einen Berg und sahen die Rückseite einer Wortmauer.
„In meiner Kindheit hieß es, dass hier ein Drachenpriester läge und von einem Drachen bewacht werden würde. Vielleicht jetzt, wo die Drachen zurück sind, ist da etwas dran“, sagte Uthgerd, kurz bevor sich ein Drache über ihnen erhob. Er wurde schnell besiegt, aber auch hier erschien Miraak, um die Seele abzugreifen. Uthgerd griff ihn an, aber ihr Schwert richtete keinen Schaden an.
„Was?“, fragte sie.
„Das ist er, den ich töten muss“, knurrte Abu und ging hoch zur Wortmauer. Hier lernte er drei neue Worte, die sich zu einem Schrei zusammenfügten. Außerdem brach hier der Geist eines Drachenpriesters heraus, der die beiden sofort angriff, aber auch er wurde Schnell bezwungen.
„Und was jetzt?“, fragte Uthgerd.
„Ich weiß nicht, weiter nach einem Drachen suchen, vielleicht in der Ebene zwischen Rifton und Windhelm. Da konnte es welche geben“, schlug Abu vor und ging voran.
Sie verbrachten zwei Wochen Damit Himmelsrand der Länge wie der Breite nach zu durchmesse, fanden aber keinen Drachen mehr, den sie töten konnten, ohne das Miraak die Seele stahl. Abu wurde immer gereizter, während Uthgerd ihn immer wieder beschwor nach Solstheim zurückzukehren und sich ohne diesen Schrei Miraak zu stellen. Letztendlich stimme Abu zu und sie segelten mit der Nordmaid nach Solstheim.

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05.11.2015 um 15:20
Kampf mit Miraak

Hier übernachteten sie noch eine Nacht in Abu's Anwesen und machten sich dann zusammen auf zum Dorf der Skaal. Sie kamen gegen Mittag dort an und fanden Storn meditierend vor seinem Haus vor. Abu ging zu ihm.
„Was habt ihr herausgefunden?“, fragte Storn.
„Ich habe mit Hermaeus Mora gesprochen. Er fragte nach den Geheimnissen der Skaal“, antwortete Abu.
„Hermaeus Mora, der alte Herma Mora selbst. Dann ist die Quelle von Miraak's Macht klar. Natürlich. Bei uns gibt es viele Geschichten darüber, wie Herma Mora uns überlisten wollte, um an unsere Geheimnisse zu kommen. Jetzt kommt er wieder, um sich zu holen, was wir ihm lange vorenthalten haben“, sagte Storn traurig.
„Er sagte, er würde mich das letzte Wort des Schreis lehren, mit dem ich Miraak bezwingen kann“, antwortete Abu.
„So fällt es also mit zu, unserem Erzfeind unsere Geheimnisse Preiszugeben. Ich weiß nicht, ob ich die Kraft dazu habe, mich ihm zu stellen. Der Baumstein ist immer noch korrumpiert, aber da die anderen fünf befreit sind, sollte es möglich sein.“
„Werdet ihr ihm geben, was er will?“, fragte Abu.
„Ja, die legenden der Skaal berichten auch von dem Tag, an dem wir unsere Geheimnisse Preisgeben und Hermaeus Mora gewinnt. Als Schamane ist es meine Pflicht, diese Geheimnisse zu hüten, oder zu entscheiden, wann es besser ist, sie preiszugeben. Ich glaube es ist an der Zeit. Mögen meine Ahnen mir vergeben, wenn ich mich irre“, sagte Storn und stand auf.
Abu gab ihm schweren Herzens das Buch. Storn ging damit auf den Dorfplatz und schlug es auf, während Frea vergeblich versuchte ihn aufzuhalten. Als er das Buch aufschlug kamen schwarze Tentakel daraus hervor und durchbohrten Storn. Sie hielten ihn einige Zeit in der Schwebe, bis sich Hermaeus Mora zeigte und sich an Abu wandte, während Storn tot zu Boden fiel: „Drachenblut. Ihr habt mir das gewünschte Geschenk gebracht. Im Gegenzug halte ich mein versprechen, wie es sich für einen Prinz aus dem Reich des Vergessens gehört. Ich verleihe euch das Wort, mit dem ihr Miraak herausfordern könnt. Ihr werdet ein Würdiger Gegner, oder sein Nachfolger sein. Die Gezeiten des Schicksals werden es zeigen“
Kurz darauf erschien vor Abu's Augen das Wort der Macht. Frea schlug auf Abu ein, um ihrer Trauer Luft zu machen. Abu ging mit Uthgerd davon um ungestört nach Apokrypha reisen zu können. Er küsste Uthgerd noch einmal und schlug dann das Buch auf. Sofort fand er sich in Apokrypha wieder. Hier fand er in den Kapiteln vier Bücher, in denen viel wirres Zeug stand. Diese musste er mitnehmen, da sich sonst keine Wege öffneten. Später sollten diese auf speziellen Sockeln deponiert werden, was Abu ein wenig Kopfzerbrechen bereitete. Er schaffte es und gelangte so weiter zu Kapitel sechs. Hier fand er eine Wortmauer, die ihn ein weiteres Wort der Drachenrüstung lehrte. Aber hier ging es nicht mehr weiter. Er las das Buch noch einmal und kehrte nach Solstheim zurück.
„Und, hast du ihn besiegen können?“, fragte Uthgerd.
„Nein, ich komme da nicht weiter. Ich brauche diese Drachenseelen. Vielleicht finden wir ja hier einen Drachen. Ich wollte sowieso noch zu einer Höhle. Das wird dir sicher gefallen“
„In Ordnung. Wenn es hier keinen Drachen gibt, dann versuchen wir es wieder in Himmelsrand“, antwortete Uthgerd.
Sie gingen nach etwas Südlich und fanden Bald die Insel, auf der das Grab sein sollte. Es wurde von zwei Banditen bewacht die kein großes Hindernis boten. Im Inneren fanden sie eine Leiche mit einer Notiz. Sie erklärte, wieso er hier drin gestorben war und gab Abu einen Namen für dieses seltsame weiß blaue Material, Stalhrim, mit dem Hier zwei Särge gefüllt waren. Durch einen Dieser Särge, kamen sie in einen Gang, der in eine Halle führte, in dem überall Gold und andere Wertgegenstände herumlagen. Sofort machten sie sich daran, alles von Wert einzusammeln. Sie fanden etwa zehntausend Goldstücke und einige wertvolle Waffen. Nachdem sie hier alles eingesammelt hatten, öffneten die Tür, um weiter vorzudringen. Hier kamen sie in deine Grabkammer, wo sie von einer Horde Geister angegriffen wurden. Alle konnten sie besiegen und fanden noch zwei Schwerter, nach rothwadronischen Machart. Abu steckte sie ein und gemeinsam verließen sie dieses Grab wieder. Mitten in der Nacht kamen sie in Rabenfels an. Gleich am Nächsten Morgen verkauften sie ihre Beute und machten sich auf die Suche nach Drachen.
Als sie nach einer Woche keine fanden, beschlossen sie in Himmelsrand weiter zu suchen. Hierfür brauchten sie eine Woche und kehrten gleich nach Solstheim zurück, da sie unterwegs wieder von Kultisten angegriffen wurden. Von hier aus, reiste er sogleich nach Apokrypha.
Hier wurde er von einem Drachen angegriffen. Auf diesen wandte er den neuen Schrei an, sofort stellte der Drache seinen Angriff ein und sprach zu Abu: „Seid gegrüßt Thuri, euer Thu'um ist Mächtig. Steigt auf, ich bringe euch zu Miraak“
Abu stieg auf, setzte sich auf den Hals des Drachen und dieser Erhob sich in die Lüfte. Dieser brachte ihn auf einen Gewaltigen Turm, wo Miraak fragte: „Sahrotaar, seid ihr so schwach, dass ihr euch von jedem beeinflussen lasst? Aber zuerst, lasst uns unseren Gast begrüßen. So begegnen sich das erste und das letzte Drachenblut auf dem Gipfel von Apokrypha. So hat es Hermaeus Mora ganz sicher vorgesehen. Er ist ein launischer Meister, wisst ihr? Doch nun ist meine Zeit in Apokrypha zu ende. Ihr steht in voller Kraft vor mir, also werdet ihr auch meine volle Kraft zu spüren bekommen!“
Abu ließ ihn kaum aussprechen und griff sofort an. Miraak wehrte sich mit Magie, Schreien und einem seltsamen Schwert, dass aus Tentakeln zu zu bestehen schien. Immer wenn Abu Miraak fast besiegt hatte, rief dieser einen Drachen vorbei und nahm dessen Seele in sich auf, um sich zu Heilen. Abu ließ ihm jedoch keine Verschnaufpause. Abu vermutete schon, dass Miraak ihn zermürben wollte, ihn erschöpfen wollte, aber dann griff Hermaeus Mora ein. Er Durchbohrte Miraak mit seinen Tentakeln und sagte: „Miraak, glaubt ihr, ihr könnt mir entkommen? Ihr könnt nichts vor mir verbergen. Macht nichts. Ich habe eine neuen Drachenblutdiener gefunden.“
„Er soll für seine Dienste, den gleichen Lohn wie ich erhalten“, keuchte Miraak.
„Miraak träumte davon, sich gegen mich aufzulehnen. Lernt aus seinem Beispiel. Dient mir loyal und ihr werdet reich belohnt werden“, sagte Hermaeus Mora während er Miraak zerfallen ließ. Wie bei den Drachen, führen die Seelen, die Miraak aufgenommen hatte nun in Abu hinein. Er nahm noch die Habe von Miraak an sich und reiste zurück nach Solstheim
„Und, ist es vorbei?“, fragte Uthgerd, als Abu lächelnd wieder vor ihr auftauchte.
„Ja, es ist vorbei. Von Miraak hat niemand mehr etwas mehr zu befürchten. Wenn du willst, dann können wir hier noch ein wenig Urlaub machen“, schlug Abu vor.
„Gerne, vielleicht besuchen wir das Dort der Nord, die sind mir lieber als die ganzen Dunmer hier in Rabenfels.“
„Gerne, dann lass uns gehen“, sagte Abu und ging mit ihr los.
Ohne Probleme kamen sie dort an und würden von Frea begrüßt: „Ihr habt es geschafft. Der Baumstein ist wieder frei. Das Land ist geheilt. Heißt das... Heißt das Miraak ist besiegt? Endgültig besiegt?“
„Ja, Miraak ist vernichtet“, antwortete Abu.
„Dann war das Opfer meines Vaters nicht umsonst. Er starb um Solstheim zu befreien. Sagt, gab es keine andere Möglichkeit? Gab es keinen anderen Weg?“
„Nein, ohne Storn's Hilfe hätte ich es nicht geschafft“, sagte Abu traurig.
„Dann war es der Wille des Allschöpfers, wie er gesagt hat. Es ist zum verzweifeln, aber ich muss seinen Platz einnehmen. Habt dank“, sagte Frea und ging davon.
Gemeinsam gingen sie durch das Dorf und wurden von einer Frau angesprochen: „Ihr kommt aus Himmelsrand, könnt ihr mir einen Gefallen tun? Meine Mutter starb in Falkenring in Himmelsrand. Könnt ihr dort dieses Amulett auf ihr Grab legen?“
„Natürlich, ich werde es sofort wenn ich nach Hause zurückkehre erledigen“, sagte Abu und lächelte.
Sie suchten den Schmied, aber er war nicht da. Einer der Skaal sagte: „Der Schmied ist verschwunden.“
„Wohin denn?“, fragte Abu.
„Baldor Eisen-Former. Ich weiß nicht, ob es etwas zu bedeuten hat, aber ich habe kurz nach seinem verschwinden zwei Elfen gesehen, die etwas hinter sich herzogen. Das Land ist bei Jägern sehr beliebt, vielleicht war es nur ein Bürstenrückenschwein. Sie gingen nach Südwesten. Vielleicht findet ihr sie dort und sie können euch helfen“, sagte der Skaal.
„Wir kümmern uns darum“, sagte Uthgerd, bevor Abu antworten konnte.

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06.11.2015 um 14:57
@Raptor
@Ilvareth
@NothingM
@Asparta


Hilfe für die Skaal und Thirsk

„Was hast du denn?“, fragte Abu verwirrt, während sie zielstrebig nach Südwesten ging.
„Du weißt doch, dass ich diese Elfen hasse. Ich glaube sie haben Baldor in ihrer Gewalt. Diese Nord hier, sind zwar anders als wir, sie haben eine andere Kultur, aber in unseren Adern, in ihren und meinen, fließt das gleiche Blut. Wir müssen ihnen helfen!“, sagte Uthgerd.
Abu nickte und folgte ihr. Sie kamen an einer Hütte an, vor der einige Elfen grimmig in die Gegend starrten
„Ich glaube du hast recht“, sagte Abu und zog seinen Bogen hervor.
„Dann los“, antwortete Uthgerd und tat es ihm gleich.
Sie erschossen die vier wachen und fanden bei einem von ihnen eine Notiz, in der von verschärften Verhören gesprochen wurde. Dazu fand er noch einen Schlüssel und sie betraten die Hütte. Im Keller der Hütte fanden sie Baldor.
„Seid ihr gekommen, um mich zu befreien?“, fragte er.
„Seid ihr verwundet? Braucht ihr Heilung?“ fragte Abu.
„Nein, meine Wunden sind nicht schwer. Ich glaube nicht, dass diese Elfen mich verletzten wollten, sie wollten mir Angst einjagen. Nur ein paar blaue Flecke“, antwortete Baldor.
„Wieso haben die Thalmor euch entführt?“, fragte Abu.
„Ich kenne das Wort Thalmor nicht, aber wenn ihr die Elfen meint, die sollten hinter die Geheimnisse des Stalhrimschmiedens kommen. Ihr Anführer, Ancarion, besitzt eine Karte, auf der eine geheime Stalhrimquelle verzeichnet sei“, erklärte Baldor.
„Sie haben ein Schiff an der Nordküste der Insel. Dort haben sie mir die Karte gezeigt. Bitte lasst nicht zu, dass Ancarion seine Waffen herstellen kann. Egal ob ihr ihn töten müsst, bringt mir diese Karte. Sie gehört den Skaal. Ich gehe zurück ins Dorf, bringt mir bitte die Karte dorthin“, sagte Baldor.
Uthgerd schäumte vor Wut, als sie die Hütte verließen und zur Küste gingen, um ihr nach Norden zu folgen. Sie gingen die Westküste entlang. Sie kamen an einer Anlegestelle an, an der sie einige Thalmor erspähten, die Güter von ihrem Schiff ab luden. Sofort gingen sie zum angriff über und konnten alle Thalmor erschlagen. Bei ihrem Anführer fanden sie die Karte und in der Verfallenen Hütte, fand Abu noch eines dieser Amulette, nach denen Fethis in Rabenfels suchte. Mit dieser Beute machten sie sich auf, zum Dorf der Skaal.
Dort arbeitete Baldor wieder in seiner Schmiede und fragte, als er Abu sah: „Schön euch wiederzusehen. Habt ihr die Elfen in ihrem Schiff gefunden?“
„Ja und dazu noch die Karte“, antwortete Abu.
„Ich kann euch nicht genug dafür danken, dass ihr solche Gefahren auf euch genommen habt. Ihr seid wirklich ein Freund der Skaal. Ich werde euch auch das Stalhrimschmieden beibringen“, sagte Baldor und unterrichtete Abu. Hierbei schmiedete sich Abu einen Bogen aus Stalhrim.
„Danke, es ist nicht viel schwerer, als Ebenerz zu schmieden, oder?“, fragte Abu Baldor.
„Ihr habt recht. Ihr seid ein talentierter Schmied. Solltet ihr einmal das Schwert an den Nagel hängen, dann nehmt den Hammer in die Hand“, erwiderte Baldor lachend.
Er ging mit Uthgerd davon und wurde von einem Nord angesprochen, der nicht zu den Skaal gehörte: „Ich habe von Deor gehört, wie ihr nach Baldor gesucht habt. Das war sehr tapfer, und nach dieser Art von Tapferkeit suche ich.“
„Lasst mich raten, ich soll euch bei einer gefährlichen Mission begleiten“, sagte Abu.
„Ihr habt es erraten. Und ihr werdet dafür bezahlt. Lasst es mich erklären. Für mich als Historiker war Solstheim schon immer faszinierend. Ich habe schon oft Streifzüge durch die Ruinen hier auf Solstheim unternommen. Ich kenne diese Ruinen so gut, dass ich von jeder aus dem Gedächtnis eine Karte aufzeichnen könnte. Darum ist mir in einer ein neuer Durchgang sofort aufgefallen.“
„Ein Durchgang wohin?“, fragte Abu.
„Zu einem alten Grabmal. Er wurde wohl durch ein Erdbeben freigelegt, das der Rote Berg mit seinen Eruptionen ausgelöst hatte. Ich würde mich dort gerne umsehen, aber diese Ruinen sind gefährlich und ich bin kein Abenteurer. Wenn ihr mir Rückendeckung gebt, werde ich euch und eure reizende Gattin gut dafür bezahlen“, erklärte er.
„Gut, wir werden Morgen da sein“, sagte Abu
„Gut, hier eine Karte, ich werde gegen Mittag da sein.“
„Abu und Uthgerd begaben sich zuerst zurück nach Rabenfels, um dort zu essen und zu schlafen.
Sie kamen gegen Mittag dort an. Tharstan, ihr Auftraggeber erwartete sie bereits. Er führte sie in eine Große Halle, in der sich ein Sockel mit Schalter und ein vergitterter Übergang befanden. Dazu noch eine Grube mit Lava. Tharstan las eine Inschrift vor: „Ein Opfer wird euch dem, das ihr sucht näher bringen.“
Abu überlegte kurz und packte eine Draugr-Leiche und zog sie auf das Gitter über der Lavagrube und betätigte dann den Schalter im Sockel. Die Leiche fiel hinein und es öffnete sich ein Fallgatter zur ihrer Linken. Abu ging vor, ihm folgte Tharstan und Uthgerd bildetet die Nachhut. Dieser Gang führte sie in eine Kammer, in deren Zentrum sich drei Säulen befanden, die um eine Vierte dreifarbige Säule gruppiert waren. Vor der Mittleren lagen ein Schwert, ein Zauberstab und ein Bogen. Abu nahm den Zauberstab, während Tharstan wieder vorlas: „Alle Menschen müssen sterben, oft durch ihre eigenen Mittel und Wege.“
Abu überlegte kurz und erprobte dann sein Schwert an jeder der äußeren Säule. Erst bei der dritten geschah etwas. Sofort nahm er seinen Bogen und schoss auf die anderen beiden und nutze den Zauberstab, bei der Letzten. Wieder öffnete sich ein Fallgatter und sie konnten weiter. Hier kamen sie in eine Grabkammer, in der sie eine Wortmauer und ein mächtiger Draugr erwartete. Der Draugr war zähl, wurde aber von Abu und Uthgerd gemeinsam besiegt. Bei ihm fanden sie eine halbe Schlüsselklaue aus Amethyst.
Tharstan las die Mauer und sagte, dass sie etwas über einen Miraak berichtete. Sofort waren Uthgerd und Abu gespannt. Er berichtete den beiden, dass Miraak ein Verräter war. Mehr noch nicht, aber sie hatten das Gefühl, dass sie hier mehr über seine Geschichte erfahren würden. Sie gelangten zurück in die Große Halle und konnten mit dieser Klause einen weiteren Seitengang öffnen.
Wieder wurden sie vor ein Rätsel gestellt. Es bestand aus Druckplatten und den Worten: „Schreitet weiter voran, aber schreitet nicht dort, wo ihr gewesen wart.“ Abu löste es, indem er die Platten abging, ohne eine zweimal zu betreten. Hinter dem Tor, dass sich hierauf öffnete, erwarteten sie wieder eine Mauer und Draugr. Bei dem stärksten von ihnen, fanden sie die zweite Hälfte der Schlüsselklaue. Die Mauer berichtete von einem Herrscher, der Drachen und Menschen zugleich inspirierte.
Mit dieser zweiten Hälfte, konnten sie die Gittertür in der Haupthalle öffnen. Hinter ihr befand sich nur ein Sockel und ein gähnender Abgrund. Auf dem Sockel stand: „Lasst euer Ziel nicht aus den Augen, Nichtstun bedeutet den Tod“ Abu betätigte den Schalter und in der Luft erschienen Blaue Plattformen aus Magie. Abu betrat eine und eine weitere erschien. Er schritt weiter, sobald die vierte erschien, verschwand die erste wieder, aber er kam bis zum Ende. Sobald er dort angelangt war, bildete sich eine Brücke aus dienen Plattformen, über die Uthgerd und Tharstan zu ihm kamen.
Genauso ging es über weitere Abgründe, nur das Diese Plattformen nun schneller schienen und Abu weniger Zeit zum Nachdenken ließen. Nachdem alle Abgründe überwunden waren, kamen sie an eine Rätseltür, zu der wohl die beiden Klauenhälften gehörten. Abu besah sie sich, aber auf ihnen stand keine Kombination, aber Tharstan konnte die Antiken Wandreliefs lesen, sodass er die Kombination herausfand.
Die Tür öffnete sich und führte in eine gewaltige Grabkammer. Hier lag ein Drachenpriester begraben, der sogleich Angriff. Abu und Uthgerd stellten sich ihm entgegen. Tharstan blieb hier, um die Wortmauern genauer zu untersuchen und bezahlte Abu und Uthgerd mit eintausend Goldstücken. Sie verließen die Ruine und Abu beschloss, dass sie zu Neloth gehen sollten, da er sich bei ihm noch bedanken musste, wegen der Hilfe mit dem schwarzen Buch.
Sie schwebten nach oben und Neloth kam sofort auf Abu zugelaufen, nahm dessen Gesicht in seine Hände und untersuchte Abu's Augen
„Haltet Still, ich will eure Augen sehen“, sagte er.
„Wonach sucht ihr?“, fragte Abu.
„Anzeichen des Wahnsinns, Verlust der Eigenwahrnehmung, schwarze Flecken im Wels der Augen. Dokumentierte Hinweise auf Hermaeus Mora's fortwährenden Einfluss. Nein nichts zu sehen. Ihr seht gut aus, naja zumindest so, wie bei unserer ersten Begegnung.“
„Ihr wollt nicht wissen, was mit Miraak geschehen ist?“, fragte Abu.
„Wer? Ach ja, der. Nun ihr habt getötet, oder Hermaeus Mora hat sich gegen ihn gewandt, als ihr wie der sichere Sieger aussaht. Oder ein wenig von beidem. Solstheim ist von seinem Einfluss befreit, daher dachte ich mir, dass ihr diese Angelegenheit geregelt hättet, oder gab es noch etwas Interessantes?“
„Nein, nicht weltbewegenden. Nur Miraak getötet und Solstheim gerettet“, antwortete Abu.
„Ja, was ihr Helden eben so tut. Jetzt müssen nur noch diese Schwarzen Bücher gefunden werden, die darauf warten, einen Dummkopf in den Wahnsinn zu treiben. Hier, eine Wegbeschreibung zu einem Weiteren. Wenn ihr es für mich holen könntet? Und vielleicht seht ihr bei meiner Mykologin nach. Sie sollte meinen Turm reparieren“, sagte Neloth.
„In Ordnung“, sagte Abu genervt von der Selbstverständlichkeit, mit der Neloth im Aufträge erteilte.
Die Mykologin schickte Abu mit drei Pfahlwurzeln, die er dabei hatte, zu einer Quelle, um diese dort zu durchnässen. Als Abu ihren Turm verließ, kam der Lehrling von Neloth auf ihn zu und bat ihn, einen Aschenwächter, den er beschworen hatte, wieder zu zerstören. Abu willigste grummelnd ein. Gemeinsam zerstörten sie diesen und machten sich dann auf den Weg nach Rabenfels, da es schon spät wurde.
Am nächsten Tag machten sie sich auf die Suche nach dem Schwatzen Buch. Es befand sich in einer Höhle, die voll war, von diesen kleinen koboldhaften Wesen. Sie hatten vielleicht eine Kultur, aber Abu verstand sie nicht. Sie schienen alles mögliche mitzunehmen, was sie nur finden konnten, egal was es war. Sie fanden noch eine Wortmauer und dann endlich das schwarze Buch. Abu schlug es sofort auf. Dieses war leicht zu lesen. Am Ende erhielt er die Möglichkeit einen Dremora zu beschwören und diesem Dinge zu verkaufen.
Sie verließen diese Höhle und machten sich auf den Weg zu der Quelle. Dort wurden sie von einem Mächtigen Zweigling angegriffen, konnten diesen aber leicht besiegen. Sofort danach gingen sie zu Neloth's Turm. Unterwegs kamen sie in ein Lager der Nord. Einer von ihnen sprach Abu an: „Könnt ihr, aus unserer Methalle vielleicht eine oder mehrere Flaschen Met besorgen?“
„Wieso geht ihr nicht selbst?“, fragte Abu.
„Sie ist von Rieklingen besetzt. Wir kommen nicht mehr hinein. Euch kennen sie nicht, vielleicht lassen sie euch in Ruhe“, antwortete er.
„Wir sehen, was wir tun können“, sagte Uthgerd.
Sie bekamen eine Wegbeschreibung und gingen los. Dies sollte nicht zu lange dauern. Sie kamen hinein und konnten den Met gleich mitnehmen, würden aber von den koboldhaften Wesen, Rieklinge hatte der Nord sie genannt, argwöhnisch beugt. Der Nord bedankte sich für den Met: „Oh ja, ihr seid mir und Thirsk ein guter Freund. Ich heiße Elmus und ihr?“
„Abu Bakr. Wieso werft ihr diese Rieklinge nicht einfach raus. Ihr seid Krieger in der Blüte eurer Jahre“, antwortete Abu
„Fragt unserer Chefin, Bujold“, sagte Elmus und zeigte auf eine stämmige Nord.
„Was macht ihr hier unten?“, fragte Abu sie.
„Wir wurden aus unserem Zuhause geworfen. Die Methalle, Thirsk, da oben, die Rieklinge haben sie eingenommen“, sagte sie traurig
„Wie konnten diese Winzlinge euch da raus werfen?“, fragte Abu genervt von dieser Passivität.
„Durch Hartnäckigkeit und ihre große Zahl“, entrüstete sie sich, fügte aber kleinlaut hinzu: „Dass wir es uns zu gemütlich gemacht hatten, trug dazu bei. Zu viel Met, zu viele Geschichten, zu wenige Kämpfe.“
Abu fasste sich an den Kopf. Würden die Gefährten das hier sehen, würden sie entweder die Methalle abreißen, oder diesen Faulpelzen ein verschärftes Training verpassen. Er konnte sehen, dass Uthgerd genauso enttäuscht von diesen Möchte-Gern-Kriegern war.
„In Ordnung, ich sollte das vielleicht nicht tun, aber ich könnte euch im Kampf unterstützen. Aber jetzt zeigt, dass ihr Krieger seid, und keine Waschlappen!“, knurrte er.
„Ihr bietet eure Hilfe an?“, fragte sie.
„Ja, wärt ihr nicht so ein trauriger Haufen, wäre es ganz spaßig“, sagte Uthgerd.
Bujold ging einige Schritte zurück und sprach zu ihren Gefolgsleuten: „Hey ihr faulen Milchtrinker, kommt gefälligst her!“, rief sie. Offensichtlich hatten Abu und Uthgerd sie genug beschämt, um sich ein paar Eier wachsen zu lassen, aber nicht genug um sie anzugreifen. „Ich weiß, dass ihr euch alle hier niedersetzt und das fette Leben fortsetzt, dass ihr aus der Halle gewohnt seid. Aber schaut her, diese Fremdlinge hier, haben jeder Mehr Feuer, als ihr alle zusammen. Sie haben sich erboten, mit uns Thirsk von den Rieklingen zu säubern. Ich will aber nicht, dass wir von ein paar Wanderern beschämt werden, also rauf mit euch und tötet ein paar Rieklinge, aber sofort!“, rief sie
Alle Jubelten und nahmen ihre Waffen in die Hände. Abu und Uthgerd liefen voraus, hinter ihnen. Sie griffen sie an und mähten die Rieklinge nieder wie reifes Korn. Nach kürzester Zeit war die Halle von den Rieklingen zurückerobert. Bujold kam zu Abu: „Das war...erheiternd, wie fühlt ihr euch?“
„Das war einfach, sowas erledige ich vor dem Frühstück“, sagte Abu.
„Das freut mich, das ist genau die Einstellung, die ich von meiner rechten Hand erwarte.“
Abu zog eine Augenbraue fragend nach oben.
„Meine rechte Hand. Wenn wir hier wieder unser Lager aufschlagen wollen, muss ich den Segen von Hrothmund erneuern. Ich brauche einen zeugen, und ihr seht ja, mit welchen Horkerhirnen ich mich hier herumschlagen muss.“
„Nagut, wir folgen euch“, sagte Abu.
Zu dritt verließen sie Thirsk und Bujold führte sie zu einer Höhle. Vor ihr fragte Bujold: „Seid ihr bereit. Ich muss mich erneut von Hrothmund richten lassen, seine Axt ergreifen und er wird über mich ein Urteil fällen.“
„Wir werden gegen einen Geist kämpfen?“, fragten Abu und Uthgerd wie aus einem Mund.
„Nein, er braucht keinen Kampf, um uns zu kennen? Er hat schon immer über uns gewacht und wird gerecht entscheiden. Und da er mich bereits einmal als würdig erachtet hat, muss ich ihn nur daran erinnern“.
Abu nickte und sie gingen hinein. Sie kamen in eine Große Halle, an deren Ende eine Axt in einem Stein steckte. Bujold ergriff sie und eine Stimme fragte: „Ihr erbittet meinen Segen, für die Herrschaft, über die Halle von Thirsk?“
„Ich bin es, Bujold. Ihr habt mich schon einmal erwählt. Jetzt habe ich die Halle von den Rieklingen gesäubert und ihren rechtmäßigen Besitzern zurückgegeben“, sagte Bujold.
„Und es ist gut, dass dies geschah, doch ich habe euch immer beobachtet, und ich weiß, dass eure eigene Schwäche zu eurem Exil führte. Ihr habt euren Kriegern gestattet, trotz der wachsenden Gefahren um euch herum, schwach zu werden“, antwortete Hrothmund.
„Dann bin ich nicht, die Anführerin?“, fragte Bujold erschrocken.
„Nein und auch sonst niemand. Eine Bande in der Wildnis, sollte lieber keinen als einen schwachen Anführer haben!“, entgegnete Hrothmund zornig.
„Das war ein wenig Peinlich“, sagte Bujold zu Abu.
„Was werdet ihr jetzt tun?“, fragte Abu.
„Das einzige, was ich tun kann. Ich muss nach Thirsk zurückkehren. Was auch immer Hrothmund sagt, wir brauchen einen Anführer. Dazu bin ich immer noch am besten geeignet“, erklärte Bujold fest.
„Ihr wollt euch gegen Hrothmund's Wunsch stellen?“, fragte Uthgerd.
„Schaut, was sein Segen uns gebracht hat. Es ist an der Zeit eine neue Tradition in Thirsk zu gründen! Das werde ich tun. Ihr müsst mich nur unterstützen. Erzählt nur niemandem, was ihr hier gehört habt.“


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Wieder eine Abstimmung:

Soll Abu Bujold unterstützen?
Soll er sich ihr wiedersetzen?
Soll er sie unterstützen, bis er nach der Wahrheit gefragt wird?

Ihr habt bis Sonntag um 12 Uhr Mittag Zeit.


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Skyrim Projekt

06.11.2015 um 16:01
Abu ist ein Ehrlicher Kerl er soll sie nicht unterstützen.


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NothingM
ehemaliges Mitglied

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Skyrim Projekt

07.11.2015 um 10:11
Ich stimme Aspa zu :)


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Skyrim Projekt

08.11.2015 um 00:55
@NothingM
@Asparta
also nicht töten aber die wahrheit sagen?

Töten: 0
Unterstützen: 0
Wahrheit: 2

oder wenn ihr bis 12 mittags noch mehr sagt werden eure stimmen anders gewertet


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Skyrim Projekt

08.11.2015 um 08:56
@blutfeder

Ja nicht töten (vorausgesetzt es geht) und bei der Wahrheit bleiben.


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Skyrim Projekt

08.11.2015 um 12:21
@Asparta
Ja klar


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Skyrim Projekt

08.11.2015 um 12:26
@blutfeder

Jaaa manchmal lassen sie einem keine andere Wahl.


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Skyrim Projekt

10.11.2015 um 19:05
Zurück nach Hause

„Ich werde nicht lügen, wenn ich gefragt werde, Bujold“, sagte Abu und Uthgerd, die neben ihm stand, nickte entschlossen.
„Nagut, mehr kann ich wohl nicht erwarten“, grummelte Bujold und zu dritt gingen sie nach Thirsk zurück. Als sie dort ankamen, redete sie mit einem der Krieger, der daraufhin zu Abu kam: „Ich heiße Kuvar, Bujold sagt, ihr hättet ihr bei ihrer Reise zum Hrothmund's Grab gute Dienste geleistet. Vor meiner Heirat mit ihr, war ich ihre rechte Hand bei dieser Reise. Hrothmund erkennt Stärke, in dieser Welt und der nächsten. Aber sie wirkt anders als damals. Könnt ihr mir sagen, was geschehen ist?“
„Es fällt mir nicht leicht, euch das zu sagen, aber Hrothmund hat sie abgelehnt. Sie ist nicht mehr die Anführerin von Thirsk“, antwortete Abu.
„Ihr habt keine Ahnung, wie gefährlich eure Worte sind“, antwortete Kuvar.
„Doch das habe ich. Würden sie nicht stimmen, hätten meine Frau und ich, die Ganze Halle von Thirsk gegen uns, aber wir sind ehrenhafte Krieger, ich bin der Herold der Gefährten von Weißlauf, wenn euch das etwas sagt!“, antwortete Abu und nagelte Kuvar mit seinen Blicken fest.
„Ich habe von ihnen gehört. Aber ihr habt mich nicht ausreden lassen. Es ist eine schwere Anschuldigung, wie ihr wisst, wir werden Bujold befragen, sie muss der ganzen Halle Rede und Antwort stehen!“, sagte Kuvar.
Als Abu zur Seite blickte, sah er, dass Uthgerd sich entspannte. Sie war wohl kurz davor, ihren Zweihänder von ihrem Rücken zu nehmen und damit jeden, der sich ihr oder Abu in den Weg stellte, zu erschlagen. Kuvar hatte es ebenfalls bemerkt und rief Bujold herbei.
„Bujold, eure rechte Hand behauptet, dass Hrothmund euch nicht gesegnet hätte. Ist das wahr?“, fragte er sie.
„Es wäre klug, wenn meine rechte Hand den Mund halten würde!“, knurrte sie Abu an, doch auch sie sah, dass Uthgerd bereit war, ihren Mann zu beschützen.
„Also leugnet ihr es nicht?“, fragte Kuvar.
„Kuvar, hört mich an. Ihr sagtet selbst, dass dieser Ort seine Vergangenheit aus dem Blick verloren hat. Dass wir neue Traditionen brauchen, um voranzukommen! Statt auf einen Geist in einem Grab zu hören, sollten wir unser Schicksal selbst in die Hand nehmen!“, entrüstete sie sich.
„In euren Worten liegt Weisheit, aber würdet ihr an den Geist von Thirsk glauben, hättet ihr aufrichtig gesprochen. Stattdessen habt ihr eure Scharm versteckt!“, sagte Kuvar unerbittlich.
„Kuvar... ich...“, brachte sie nur hervor.
„Ich... ich kann euch nicht einmal ansehen. Verschwindet vor hier! Macht euch auf in die Wildnis!“, meinte Kuvar, um Fassung ringend.
„Kuvar, ich bin eure Frau, ihr könnt doch nicht....“, fing Bujold an, aber sie war vernichtet.
„Dadurch spüre ich eure Scham noch tiefer. Wenn die Zeit gekommen ist, werden wir euch aufsuchen, bis dahin, versucht eure Ehre auf dem alten Wege zurückzuerlangen!“, sagte er und jedes Wort traf sie, genauso wie ihn, wie ein Pfeil.
Sie bl9ickte sich um, aber niemand kam ihr zu Hilfe, sie erntete nur mitleidige und enttäuschte Blicke. Sie nahm ihre Sachen und verließ traurig die Methalle.
Abu fühlte sich schrecklich, aber gleichzeitig wusste er, dass er das richtige getan hatte. Er wollte wieder gehen, als eine junge Nord auf ihn zukam und sie ansprach: „Ich habe gesehen wie ihr Rieklingsspeere aufgehoben habt. Ich will ein Erinnerungsstück schaffen, damit wie niemals vergessen, was hier geschehen ist. Ich will darauf ein Erinnerungsstück schaffen. Sie sollen uns verhöhnen, damit wir uns anstrengen noch härter zu kämpfen. Dürfte ich euch darum bitten?“
„Natürlich. Wir wollten sie unserer Tochter mitbringen, aber das ist ein besserer Zweck dafür. Wir werden etwas anderes für sie finden“, sagte Abu und gab ihr ein Bündel von fünfzig Speeren.
„Vielen Dank, ich werde gleich damit beginnen“, sagte sie und lief mit den Speeren davon. Kurz darauf kam Elmus zu Abu und Uthgerd.
„Ihr habt mir schon einmal mit dem Met ausgeholfen. Darf ich um einen weiteren gefallen bitten. Wenn einer von euch noch einmal nach Solstheim kommt, bringt mir bitte einige Wacholderbeeren. Ich gebe sie in meinen Met, sie geben ihm seinen unvergleichlichen Charakter“, sagte Elmus.
„Aber sicher. Es kann aber ein wenig dauern“, antwortete Abu und verließ mit Uthgerd die Halle. Vor der Tür bat der Schmied von Thirsk, ihm zehn Stalhrimstücke und fünfzehn Ebenerzbarren zu bringen, damit er etwas zum Schmieden hatte. Auch hier nickte Abu und sie verließen die Halle in nach Süden, um zu Neloth's Turm zu kommen. Hier brachten sie der Mykologin die Pfahlwurzeln und wurden angewiesen, wie sie eine davon im Arbeitsraum von Neloth einsetzen sollten, um den Turm zu erneuern. Als sie damit fertig waren, suchten sie Neloth auf, dieser fragte sie: „Habt ihr Varona gesehen? Ich bin Hungrig.“
„Nein haben wir nicht?“, antworteten Abu und Uthgerd.
„Na dann sucht sie! Sagt ihr, dass ich Kohleintopf mit Apfel und etwas Caniswurzeltee möchte“, antwortete Neloth.
„Wieso macht ihr euch euren Tee nicht selbst?“, fragte Abu grummelnd.
„Was? Ich soll mir meinen Tee selbst machen? Ich bin ein Hochmagier des Hauses Telvani. Ich lasse andere meinen Tee zubereiten!“, antwortete dieser stolz.
„Und ich nicht euer Kammerdiener!“, gab Abu zurück.
„Na dann bitte euch freundlichst darum“, sagte Neloth herablassend.
„Schon gut, hier habe ich übrigens das schwarze Buch“, wechselte Abu das Thema.
„Sehr gut, ich schreibe es mir eben ab. Hier, das ist für eure Bemühungen“, antwortete Neloth und tauschte das Buch gegen eintausend Goldstücke. Während er es sich abschrieb, tauchte sein Lehrling zu Abu und sah ihn fragend an. Abu nickte und bekam einen Zauberstab in die Hand gedrückt.
Kurz darauf was Neloth wieder da und gab Abu das Schwarze Buch zurück. Gemeinsam verließen sie den Turm und machten sich auf den Weg nach Rabenfels. Hier schliefen sie und packten so viel ein, wie sie tragen konnten, da Uthgerd nach Hause wollte. Sie vermisste Runa.
Zusammen reisten sie nach Himmelsrand zurück und wurde hier, obwohl es spät in der Nacht war, von Runa begrüßt, die jedoch bald darauf einschlief. Hier blieb Abu eine Woche lang und brachte Runa bei, wie man aus Leder einen Brustpanzer herstellte. Er versprach ihr, ihr bei jedem Besuch eine weitere Lektion im Schmieden zu erteilen, worüber sie sich ungemein freute.
Nach dieser Woche machte er sich wieder auf Abenteuersuche und gab Runil, dem Priester von Arkay in Falkenring das Amulett von Morven. Er versprach, es sogleich auf ihr Grab zu legen.
Von hier aus machte sich Abu auf nach Westen, zum Schrein von Peryite.
Hier fand er Kesh, der gerade sein Essen kochte.
„Ich habe alle Zutaten gesammelt“, sagte Abu.
„Ah, wirklich? Gebt sie Kesh. Ja, ja, das wird für einen guten Rauch sorgen“, sagte er und nahm sie an sich. Er gab sie in einen großen Kessel, der sich bald darauf mit giftgrünem Rauch füllte.
„Oh ja, inhaliert sie“, wies Kesh Abu an.
Abu tat wie geheißen. Sofort hörte eine quäkende Stimme in seinem Kopf: „Ja, atmet tief durch, ihr sollt mich deutlich hören. Lasst diese Dämpfe eure Lungen füllen“
„Was ist los? Bin ich Vergiftet worden?“, entfuhr es Abu.
„In gewisser Hinsicht, aber nicht mehr, als hättet ihr zu viel Wein getrunken“, antwortete Peryite.
„Gut, was wollt ihr von mir?“, fragte Abu.
„Ihr fasziniert mich, ebenso wie eure Entscheidungen, die ich seit geraumer Zeit beobachte. Es stellt sich mir nur eine Frage, ob ihr der richtige Abgesandte für meine Aufgaben wärt.“
„Welche Aufgaben?“
„Ich habe einen Segen nach Mundus entsandt. Eine verheerende Seuche, die mehrere bretonische Dörfer befallen hat. Ein Elf in meinem Dienst, Orchendor. Er sollte die Befallenen einsammeln und nach Bhtardamz bringen, kam aber dann vom Weg ab. Ich werde seinen Verrat nicht tolerieren. Geht nach Bhtardamz und tötet ihn.“
„Und was wird mir das bringen?“, fragte Abu.
„Die Belanglosigkeit der Sterblichen, ich hatte sie schon fast vergessen. Ich kann euch für diese Mission ein Symbol meiner Macht geben, ein mächtiges Dwemer-Wappen, das euch gegen Schwert und Zauber schützen kann. Kehrt nach dem Tod des Elfen zu mir zurück, und es gehört euch!“
„In Ordnung“, sagte Abu und sofort hörte die Stimme in seinem Kopf auf. Er wusste Instinktiv, wohin er sich wenden musste und fand auf diesem Weg das Lager eines Drachen. Ihn konnte er schnell töten und lernte hier von der Wortmauer ein Weiteres Wort, das seinen Schwertarm noch schneller machte.
Bhtardamz stellte sich als eine Dwemer-Ruine heraus, in die er ungesehen eindringen konnte. Im Inneren fand er mehrere Kessel die mit Grünem Rauch gefüllt waren. Weiter drinnen fand er schlafende Befallene, die er von ihrem Leid erlöste und eine Gruppe, die dabei war, irgendein Ritual vollführte. Auch sie tötete Abu und schlich weiter durch die Ruine. Tier im Innern, in einer Art Theater, fand Abu eine Rüstung, die aus den Knochen eines Drachen gemacht schien. Diese nahm Abu natürlich sofort mit und ging weiter. Endlich fand er Orchendor, der ihm einen harten Kampf lieferte, aber am Ende unterlag. Alles was dieser bei sich trug, nahm Abu an sich und machte sich auf den Weg hinaus aus dieser Ruine.
Er brauchte fast länger um hinauszukommen, als um Orchendor zu finden, bis er beschloss den Leichen zu folgen, die er hinterlassen hatte. Sofort machte er sich auf den Weg zum Schrein und inhalierte dort wieder diesen grünen Rauch.
„Gut, Orchendor ist tot und sein Verrat wird bestraft werden. Ihr habt euch eine Belohnung verdient, Sterblicher“, sagte Peryite.
„Und wie geht es jetzt weiter?“, fragte Abu.
„Gar nicht. Tut was ihr wollt, ich werde euch beobachten, vielleicht spreche ich erneut zu euch...später“, sagte Peryite.
Als Abu aus dem Delirium aufwachte, hatte er einen Schild in seinem Beutel. Abu lächelte in sich hinein und ging nach Markarth, die nächste Stadt, um dort zu schlafen. Hier verkaufte er seine Beute, auch die Rüstung aus den Drachenknochen und machte sich auf den Weg nach Weislauf, um zu sehen, was die Gefährten so trieben.

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Skyrim Projekt

14.11.2015 um 09:41
Der Schlächter

Abu betrat Jorrvaskr betrat, kam Aela auf ihn zu und fragte: „Habt ihr Lust mir bei einer persönlichen Angelegenheit zu helfen?“
„Ja, worum geht es?“, fragte Abu.
„Es gibt drei Totems von Hircine, die unsere Kräfte als Werwölfe steigern. Ich weiß wo eines davon liegt und hätte euch gerne an meiner Seite, wenn ich es berge“, erklärte Aela flüsternd.
„Dann lasst uns keine Zeit verschwenden“, antwortete Abu.
„Wir müssen eine große Strecke laufen, es liegt südöstlich von Windhelm. Wir sollten gleich aufbrachen“, sagte Aela und ging mit Abu hinaus.
Sie kamen ohne Probleme dort an und auch die Magier, die sich in dieser Höhle verschanzt hatten, hatten Abu und Aela wenig entgegenzusetzen. Auf dem Rückweg erzählte Abu Aela von seinen Erlebnissen mir den Kriegern von Thirsk.
„Ich hatte von ihnen gehört, aber nicht gewusst, dass es solche Feiglinge sind und dass ihre Anführerin so Ehrlos ist“, sagte Aela.
„War, sie wurde schließlich verbannt, um ihre Ehre zurückzugewinnen.“
„Wie auch immer, es war unverzeihlich, dass sie ihre Halle an solche Geschöpfe verloren haben!“
„JA, ich war auch am überlegen, ob ich sie einfach vor der Tür sitzen lasse“, sagte Abu, als sie in Weislauf ankamen.
„Ich hätte ihnen zuerst einmal den Hintern versohlt. Aber genug von solchen Schwächlingen. Bringen wir das Totem in die Tiefenschmiede, wo es hingehört“, antwortete Aela.
Sie betraten die Tiefenschmiede und Abu legte das Totem auf einen Sockel, vor dem sie beide dann beteten. Nachdem sie dies getan hatten, gab ihm Aela noch den Auftrag in Winterfeste für den dortigen Jarl eine Höhle von wilden Tieren zu säubern. Er begab sich Richtung Windhelm, um von dort aus zu der Höhle zu gelangen. Hier kehrte er in der Schenke ein und schnappte Gerüchte über einen Mörder auf, der sein Unwesen in der Stadt treib.
Am nächsten Morgen hörte er dass eine weitere Leiche gefunden sei. Sie lag auf dem Friedhof auf einem Grabstein, wohin sich Abu begab. Hier fragte er die Wache, die den Tatort bewachte, was geschehen sei.
„Schon wieder wurde ein Mädchen umgebracht. Das ist Susanna aus Haus Kerzenschein. Sie hat mir vor ein paar Tagen erst einen Met serviert, aber gekannt habe ich sie kaum.“
„Schon wieder? Macht ihr Wachen nichts dagegen?“, fragte Abu.
„Wir finden nur die Leichen. Sie ist die Dritte. Immer wurden sie Nachts ermordet, immer Mädchen oder junge Frauen, immer zerstückelt.“
„Werden diese morde untersucht?“
„Nein, niemand kann Zeit dafür erübrigen, da wir durch den Krieg zu wenige Wachen in der Stadt haben.“
„Ich könnte es ja mal versuchen“, bot Abu an.
„Gerne, befragt die Gaffe, ich untersuche die Leiche, bevor die Ratten kommen“, wies die Wache Abu an.
Abu betrachtete die Schaulustigen. Einer von ihnen stand etwas linkisch da. Auf Abu's nachfrage, stellte er sich als Calixto Corrium vor, hatte aber nichts gesehen. Neben ihm stand eine Bettlerin, die Silda hieß, auch sie hatte nichts gesehen, nur einen Schrei gehört. Die nahm Abu bei Seite und fragte nach ein paar Münzen.
„Was bekomme ich dafür?“, fragte Abu.
„Ich könnte eure Fingerfertigkeit verbessern, wenn ihr Interesse an der Kunst der Selbstbedienung habt“, schlug sie flüsternd vor. Abu willigte ein.
Als letztes befragte er die Priesterin von Arkay, aber auch sie hatte nichts gesehen, wollte aber die Leiche für die Beerdigung herrichten und sie dabei untersuchen. Abu nahm sich vor, sie später zu besuchen.
Als er der Wache berichtete lachte sie: „wie immer, niemand hat etwas gesehen. Wenn ihr weitermachen wollt, redet zuerst mir Jorleif, dem Vogt, wenn er einverstanden ist, soll es uns Wachen recht sein. Ihr findet ihn im Palast des Jarl.“
Abu nickte und ging sofort zum Palast. Hier fand er den Vogt schnell und fragte nach den Morden.
„Es sind schwere Zeiten, wenn Menschen ihre Brüder jagen wie die Tiere. Wenn ihr eure Hilfe anbieten wollt, nur zu. Die Wachen werden euch nötigenfalls zur Seite stehen. Auch ich werde euch ebenfalls unterstützen“, sagte der Vogt und ging wieder seinen Amtsgeschäften nach.
Abu ging zurück zum Tatort. Hier folgte er den Blutspuren zu einem Haus, in dass er schnell einbrach. Im Innern herrschte ein grausiger Gestank, der Bau fast den Atem nahm. Es war allem Anschein nach verlassen und diente dem Täter, es musste ein Geisteskranker sein, als Unterschlupf. Überall fanden sich Blutspuren und die wenigen noch vorhandenen Möbel lagen entweder kreuz und quer verteilt oder waren seltsam übereinandergestapelt.
Er durchsuchte zuerst den ersten Stock, dann das Erdgeschoss. Hier fand er zuerst in einer Blutbesudelten Truhe Flugblätter die vor dem Mörder warnten und einen Teil eines Tagebuchs. Als nächstes fand er ein seltsames Amulett. Hierzu würde er noch ein wenig herumfragen. Zum Schluss untersuchte er einen Kleiderschrank, der eine Verborgene Tür in der Rückwand hatte. Die Kammer dahinter enthielt verschiedene Leichenteile und einen Altar. Hier fand er einen weiteren Teil des Tagebuchs. Er las sie und stellte fest, dass dieser Wahnsinnige mit Magie und Fleisch experimentierte, um irgendetwas zu schaffen.
Abu verließ das Haus und atmete erst einmal tief durch. Der Gestank des Todes war ihm nicht Fremd, aber mit Verwesung konnte er nichts anfangen. Als er seine Lungen gereinigt hatte, suchte er eine Wache und zeigte ihr das Amulett. Der Wachposten schickte ihn zu Calixto's Haus der Kuriositäten. Das war sicher eine gute Adresse für Abu. Dieser klärte Abu dahingehend auf, dass es ein Symbol für Windhelm's Macht sei und normalerweise vom Hofzauberer getragen wurde. Er wollte es Abu für fünfhundert Septime abkaufen, doch dieser behielt es noch, als Beweisstück bei sich und vertröstete Calixto auf das Ende der Untersuchungen. Hierbei war er aber so verlegen, dass es Abu's Argwohn weckte. Dieser beschloss sich einmal in Calixto's Haus umzusehen, wenn dieser nicht da war. Hier fand er ein weiteres Tagebuch, dass er mit sich nahm und las. Calixto wollte anscheinend seine verstorbene Frau wieder erschaffen.
Abu wart sich ziemlich sicher, wusste aber nicht, ob die Beweise ausreichten, also ging er zum Hofmagier von Windhelm, um diesen noch zu dem Amulett zu befragen. Hier wurde er aber vom Vogt abgefangen. Abu schilderte ihm seinen verdacht und ging dann hinauf zum Hofzauberer. Er fand in seiner Kammer. Während er mit ihm redete, arbeitete der Hofzauberer, Wuunferth, an einem Arkanen Verzauberer. Als Abu sich umsah, entdeckte er wieder einen dieser schwebenden Steine und steckte ihn blitzschnell ein.
„Ich habe diese Tagebücher und dieses Amulett im Versteck des Schlächters gefunden. Wisst ihr mehr darüber?“, fragte Abu.
„Ihr seid da auf etwas gestoßen. Das ist das Amulett des Totenbeschwörers. Ich habe auch etwas herausgefunden. Mit der Information, dass es sich um Totenbeschwörung handelt, kann ich vielleicht den Zeitpunkt des nächsten Mordes herausfinden, gebt mir eine Minute“, sagte Wuunferth, nachdem er einen Blick auf die Tagebücher und das Amulett geworfen hatte. Sofort ging er an seinen Schreibtisch und durchsuchte einige Unterlagen.
„Haltet morgen Nacht im Handelsviertel Ausschau. Ich bin mir sicher, dass der Mörder dort das nächste Mal zuschlagen wird. Viel Erfolg dabei“ sagte Wuunferth und widmete sich wieder seiner Arbeit.
In der besagten Nacht legte sich Abu auf die Lauer und sah Calixto herumschleichen. Eine Händlerin versorgte noch ihren stand. Plötzlich sah Abu einen Dolch im Mondlicht aufblitzen und schlich sich heran. Kurz bevor Calixto sein opfer durchbohrte wurde er selbst von Abu erstochen. Das Opfer Calixto's bemerkte davon nichts und Abu schleifte die Leiche des Mörders zum Palast des Jarl. Hier ließ er den und berichtete ihm: „Calixto war der Schlächter. Ich habe ihn auf frischer Tat ertappt und er liegt tot vor dem Palast.“
„Er war schon immer ein wenig seltsam, aber... Ihr habt dieser Stadt einen großen Dienst erwiesen. Wir danken euch“, sagte der Vogt und zahlte Abu zweitausend Septime.

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Neue Umfrage, soll sich Abu den Sturmmänteln oder der Kaiserlichen Armee anschließen?

Abgabe Morgen, Sonntag 12 Uhr


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Skyrim Projekt

14.11.2015 um 15:04
Hier nochmal kleine Statistik, jetzt zu level 51, also nach 50 Level aufstiegen

Magika: 250(Ohne Lehrlingskaputze)
Gesundheit: 250(Verzauberte Saphierhalskette die nochmal 40 Punnkte drauf haut)
Ausdauer: 200

Zerstörung: 53
Aktivierte Perks:
Zerstörung Novize
Zerstörung Lehrling
Zerstörung Adept
Vertsärktes Feuer (1/2)
Verstärkter Blitz (1/2)

Wiederherstellung: 19

Veränderung: 33
Aktivierte Perks:
Veränderung Novize
Veränderung Lehrling

Verzauberung: 62 (legendär 1)
Aktivierte Perks:
Verzauberer (1/5)
Verständiger Verzauberer

Schmiedekunst: 72 (legendär 1)
Aktivierte Perks:
Stahlschmiedekunst
Elfische Schmiedekunst
Verstärkte Rüstungen
Zwergische Schmiedekunst
Orkische Shcmiedekunst

Schwere Rüstung: 80

Blocken: 22

Zweihändig: 19

Einhändig: 90
Aktivierte Perks:
Landknecht (4/5)

Schießkunst: 67 (Dank Faendal und Geldbug)
Aktivierte Perks:
Überspannen (2/5)
Adlerauge
Ruhige Hand (2/2)
Mächtiger Schuss
Todesschuss (1/3)
Disziplin des Jägers
Waldläufer

Leichte Rüstung: 18

Schleichen: 59
Aktivierte Perks:
Heimlichkeit (1/5)
Lautlose Bewegung
leichtfüßigkeit
Lautloses Abrollen

Schlossknacken: 57
Aktivierte Perks:
Schlösser Novize

Taschendiebstahl: 26
Aktivierte Perks:
Fingerfertigkeit (1/5)

Redekunst: 86

Alchemie: 87
Aktivierte Perks:
Alchemist (4/5)
Arzt
Giftmischer
Wohltäter
Experimentator (2/3)

Illusion: 18

Beschwörung: 18


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Skyrim Projekt

14.11.2015 um 22:21
@Asparta
@NothingM
@mortin


Bisheriger Zwischenstand:

Sturmmäntel: 0
Kaiserreich: 1


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NothingM
ehemaliges Mitglied

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Skyrim Projekt

15.11.2015 um 11:37
Sturmmäntel, das Kaiserreich ist mir zu langweilig :D


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Skyrim Projekt

15.11.2015 um 11:37
@NothingM
danke
wenigstens einer, der die Geschichte gelesen hat

Bisheriger Zwischenstand:

Sturmmäntel: 1
Kaiserreich: 1


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Skyrim Projekt

15.11.2015 um 14:55
Viele Aufträge

Abu verließ Windhelm und schlug sich in Richtung Nordosten, um sich um das Tierproblem zu kümmern. Er gelangte schnell an der Höhle an und betrat sie. Es war eine Eishöhle, in der sich einige Trolle niedergelassen hatten, aber nur bis Abu auftauchte, der mit ihnen kurzen Prozess machte. Von hier aus wollte Abu nach Rifton reisen, machte aber in Windhelm wieder Rast. Hier verbrachte er die Nacht und kaufte noch einige Rohstoffe, bevor er weiter nach Rifton ging. Dort wollte er die Materialien, die dieser Argonier haben wollte abliefern und vielleicht noch etwas Handel treiben. Unterwegs fand er eine Malachitmine, in der er sich ein wenig bedienen konnte, was Abu sofort auch tat.
In Rifton verbrachte er erst eine Nacht und gleich am nächsten Tag brachte er die Rohstoffe zu Madesi und bekam dafür einiges Gold und eine Juwelenhalskette, die er erst Verzaubern und dann verkaufen würde, um noch ein bisschen Gold zu verdienen. Hier kaufte er noch ein wenig ein, womit er im Endeffekt die Stadt mit weniger Gold als zuvor verließ, dafür hatte er einiges an Material gesammelt, sodass er in naher Zukunft ein kleines Vermögen anhäufen konnte. Von hier nahm er eine Kutsche nach Falkenring, um alles nach Hause bringen zu können. Während der Fahrt überlegte er, ob er nicht ein wenig Gold sparen sollte, um sich mehrere Häuser kaufen zu können. Das würde er aber mit Uthgerd besprechen.
Sie und Runa freuten sich ihn zu sehen und er fragte sie: „Was haltet ihr davon, wenn wir mehr als nur dieses Haus haben, zum Beispiel noch eins in Einsamkeit oder so, da kannst du mit anderen Kindern spielen.“
„Das wäre Super Papa!“, jubelte Runa.
„Wirklich ein Haus in der Stadt, Abu? Kostet das nicht viel zu viel?“, fragte Uthgerd.
„Ja es kostet einiges, aber immer wenn ich herkomme, kann ich ein wenig Geld zurücklegen, damit wir es uns zusammen sparen können. Oder ich baue woanders ein neues Haus“; schlug Abu vor.
„Ich weiß nicht, wenn du es für eine Gute Idee hältst“, meinte Uthgerd nachdenklich.
„Also ich finde Papas Idee prima“, rief Runa.
Abu lachte: Das denke ich mir. Uthgerd, jedes mal wenn ich herkomme, kann ich tausend oder zweitausend Septime hier lassen, dann haben wir ruckzuck ein Haus in jedem der neun Fürstentümer. Natürlich nur, wenn dort geeignete Grundstücke zu verkaufen sind, oder die Häuser groß genug.“
„Dann lass es uns versuchen Liebling“, stimmte Uthgerd zu, da sie einsah, dass sie überstimmt wurde.
„Du kannst dich drauf verlassen“, sagte Abu und lächelte sie an.
Später ging er mit Runa wieder in den Keller, um sie im Schmieden zu unterweisen. Hier brachte er ihr bei, mit Eisen zu schmieden und weil sie so rasche Fortschritte machte, schmiedete er ihr noch einen zwergischen Dolch, da ihr alter aus Stahl nicht mehr der beste war. Am nächsten Morgen machte er sich wieder auf den Weg, wieder nach Weislauf, um nach den Gefährten zu sehen.
Alea war mit seiner Arbeit zufrieden und zahlte ihm dreihundert Septime aus. Sie hatte einen weiteren Auftrag für Abu, ein Tier im Haus eines bewohners von Flusswald sollte getötet werden. Sofort machte sich Abu auf den Weg. Es befand ich in Gerdur's Haus, wehalb Abu sich mit besonderem Eifer an die Aufgabe machte. Der Säbelzahntieger war schnell erledigt und Abu ging zurück nach Weislauf. Aela bezahlte ihn und Vilkas kam dazu und sgate: „Wir haben ein Verzweifeltes Sendschreiben bekommen. Ein Bewohner von Morthal, Gorn, wurde in die Festung Düsterhammer entführt. Geht hin und befreit ihn. Es wird gut bezahlt“
Sofort machte sich Abu auf den Weg. Hier kam er an einem Banditenlager vorbei. Diese Banditen mussten wirklich dreist sein, oder die Wachen bestochen haben, denn es befand sich unter einem Überhang des Felsens auf dem die Drachenfeste errichtet worden war. Nachdem er sie getötet hatte, kam Abu nicht umhin, ihnen einen gewissen Respekt zu zollen. In der Nacht kam er an der Festung an und erschoss aus dem Hinterhalt heraus die Wachen auf den Mauern. Dann schlich er sich zuerst in die obere Kammer und erledigte hier den Anführer. Danach ging er in den Keller und zog lautlos tötend von Raum zu Raum.Der Keller bestand aus einer Eisenerzmine und Abu beschloss hier auf dem Rückweg alles mitzunehmen, was nur ging.
„Den Göttern sei Dank, nichts wie weg hier“, rief Gorn, als er seine Bewache von Pfeilen getroffen und kurz darauf Abu auftauchen sah.
„Dankt nicht ihnen, dankt den Gefährten“, sagte Abu.
„Das auf jeden Fall, bringt mich nun bitte nach Hause“, sagte Gorn. Abu geleitete Gorn nach Morthal. An der Stadtgrenze verabschiedete er sich von Abu: „Ich bin euch wirklich dankbar. Bitte Grüßt die übrigen gefährten von mir.“
„Natürlich“, antwortete Abu und ging zur Schenke in Morthal, um noch ein wenig zu schlafen. Hier kaufte er bei Falion noch einige Zauberbücher, damit er in Zukunft ein größeres Arsenal der Vernichtung hatte. Er machte noch einen Kurzen Abstecher im Haus des Jarl, um sein Kopfgeld abzuholen und ging dann in Richtung Dämmerstern.
Als das erledigt war, ging Abu in die Schenke um nach Steckbriefen zu sehen. Wieder ging es um einen Drachen. Den würde er sofort erledigen, da sein Nest bei Weislauf war. Er erledigte den Drachen schnell und war gerade auf dem Weg nach Weislauf, als ihm ein Argonier entgegen kam, der ihn ansprach: „Da seid ihr ja, alter Schluckspeckt.. Ich habe es getan, also her mit dem Geld.“
„Wer seid ihr?“, fragte Abu.
„Wir haben mit Sam Guevenne gezecht und sind mit ihm in den Tempel von Dibella eingebrochen. Wieviel habt ihr danach noch getrunken?Wegen euch und Sam Guevenne bin ich in dieses Banditenlager eingebrochen und habe diesen verdammten Hut besorgt, also gebt mir die versprochenen zehntausend Septime!“, sagte der Argonier zunehmend ungehaltener.
„Euch geb ich garnichts!“, sagte Abu.
„Macht ihr Witze? Ich habde diese Banditen vertrieben, also macht ihr mir keine Angst.“
„Ich erinnere mich nicht, also lasst mich in Ruhe!“,
„In Ordnung, weil wir Freunde sind. Gebt mir siebenhundertfünfzig. Dann sind wir Quitt“, schlug der Argonier vor.
„Ich gebe euch nicht einmal einen Septim!“, sagte Abu und legte die Hand an seinen Schwertgriff.
„Wenn ich eines noch mehr hasse als einen miesen betrunkenen, dann einen der seine Schulden nicht zahlen will!“, fauchte der Argonier und zog sienen Streitkolben, doch bevor er nur ausholen konnte, hatte er seinen Kopf verloren.
In Weislauf holte sich Abu seine Belohnung ab und beshcloss wieder nach Solstheim zu reisen. Er schickte Uthgerd und Runa eine Kurze Nachricht und fuhr dann mit einer Kutsche nach Windhelm, wo er die Nordmaid bestieg.

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19.11.2015 um 20:36
Diener und Ausgrabungen

Als Abu Rabenfels in in östlicher Richtung verließ und am Strand entlang ging, wurde er von einigen Banditen überfallen, die sich ein leckgeschlagenes Schiff als Unterschlupf auserkoren hatten. Er machte mit ihnen kurzen Prozess und fand im inneren einen dieser Ost-kaiserlichen Anhänger, die er zu fünfhundert Septimen das Stück verkaufen konnte.
Er ging weiter und kam in einen Hinterhalt der Aschenbrut. Er konnte sich gegen sie erwehren, was man von Varona, deren Leiche in der Nähe lag, nicht behaupten konnte. Sofort wandte er sich nach Süden zum Turm Neloth's, wo er hierüber Bericht erstatten wollte.
Neloth war nicht sonderlich schockiert. Er sagte nur: „Tot? Wie ärgerlich. Wie ist sie gestorben?“
„Alles sieht nach einem Angriff der Aschenbrut aus“, sagte Abu.
„In letzter Zeit tauchen hier immer mehr von diesen Dingern auf. Dann werdet ihr mir wohl einen neuen Diener suchen müssen. Probiert es in Rabenfels, dort verehren mich die Leute. Ich bin mir sicher, fast jeder möchte in meinen Diensten stehen“, wies ihn Neloth an.
„Ihr könnt mir nicht einfach Befehle erteilen!“, protestierte Abu.
„Nun irgendjemand muss mir einen neuen Diener beschaffen, wieso nicht ihr? Aber ihr seid töricht, wenn ihr einem Hochmagier des Hauses Telvani nicht helft und seine Gunst erlangen wollt.“
„Nagut, was für eine Person stellt ihr euch vor?“, fragte Abu ärgerlich, was Neloth ignorierte.
„Genialer Verstand, robuster Körperbau und blinder Gehorsam wären von Vorteil. Und die Person muss wissen, wie man Tee zubereitet. Ulves verwässert ihn immer“, sagte Neloth.
„Genialer Verstand und blinder Gehorsam? Ihr scherzt wohl, oder?“, fragte Abu.
„Ja, das wird schwierig, eines davon reicht mir schon“, antwortete Neloth.
„In Ordnung, habt ihr noch mehr schwarze Bücher gefunden?“, fragte Abu.
„Ja, Hermaeus Mora ist verschlagen, aber das bin ich auch. Es ist nur ein Gerücht vom Hörensagen einer Vermutung, aber ich glaube, dass es sich wirklich im Weiskammhügelgrab befindet. Sucht es und bringt es mir“, sagte Neloth.
„Das ist schon eine bessere Aufgabe, aber eine Frage habe ich noch, glaubt ihr, dass jemand es auf euch abgesehen hat?“, fragte Abu.
„Ich weiß es nicht, aber die Aschenbrutangriffe sind ein gutes Indiz. Vielleicht könnt ihr mir ja helfen, es herauszufinden. Ich muss noch ein paar Nachforschungen anstellen, bevor ich Gewissheit habe. Wenn es so weit ist, sage ich euch Bescheid, das dürfte eine Aufgabe nach euren Geschmack sein.Und nun geht“, sagte Neloth und Abu verließ den Turm in Nördlicher Richtung. Zuerst besuchte er die Skaal und berichtete Morven, dass der Priester in Falkenring einverstanden war. Sie freute sich und schenkte Abu einen Helm, den sie geschmiedet hatte. Hier kaufe Abu noch ein und kam schnell am Hügelgrab an.
Im Inneren fand er zwei Dunmerleichen, die offenbar von den Draugr getötet wurden. Er ging weiter und wurde mehrfach von Spinnen angegriffen. 'Wohl doch keine Draugr, sondern Spinnen. Diese Leichen da draußen müssen echte Milchtrinker gewesen sein', dachte sich Abu, während er die Spinnen zertrat.
Weiter im inneren traf er auf Dunmer, denen eine solche Spinne im Nacken saß, diese schien ihre Opfer zu steuern. Abu bekämpfte sie und gelangte immer tiefer in das Grab.
In einer Großen Halle traf er auf einen gewöhnlichen Dunmer, der mit spinnen um sich warf, die bei der Landung explodierten. So langsam wurde es Abu zu bunt. Spinnen waren zwar nicht seine Lieblingstiere, aber explodierende Spinnen, das ging zu weit. Er tötete ihn und nahm ihm einen Schlüssel und sein Tagebuch ab. Mit dem Schlüssel konnte er ein Verlies öffnen, in dem er, wie es schien, Versuchsobjekte, also Dunmer gefangen hielt. Auch sie wurden von Spinnen gesteuert.
Nachdem er sie erschlagen hatte, fand er einen Vergitterten Raum, indem wohl die Experimente stattfanden. Hier lag eine weitere Leiche, aus deren Tagebuch hervorging, dass er mit dem anderen Wahnsinnigen zusammengearbeitet hatte.
Er ging weiter und kam in eine Grabkammer, in der ein toter Drachenpriester auf ihn wartete. Nachdem er ihn besiegt hatte fand er neben den Schwarzen Buch, noch einen Wortmauer. Er nahm das Buch und schlug es auf, woraufhin er sofort wieder in Apokrypha war. Zum Glück hatte dieses Buch nur ein Kapitel, denn es war sehr dunkel und er hatte keine Lust in die Bodenlosen Tiefen von Apokrypha zu fallen.
Er verließ das Grab und machte sich auf den Weg zurück nach Rabenfels, da es bereits Nacht war und obwohl der Kampf gegen die Spinnen nicht anstrengend, doch ermüdend war. Ganz zu schweigen von einer Reise nach Apokrypha. Unterwegs kam er noch an der Stalhrimlagerstätte vorbei und fand alle Särge wieder gefüllt. 'Anscheinend regeneriert sich das Zeug, hoffentlich fangen aber nicht an die Waffen und Rüstungen daraus an zu wuchern', dachte sich Abu. Dort schlief er erst einmal und trieb etwas Handel. Auch fragte er herum, wer bei Neloth Dienst tun würde. Alle hielten es zuerst für einen Witz und lehnten entschieden ab. Manche schickten ihn in den Spuckenden Netch.
Hier fragte er den Gehilfen des Wirtes, der sofort einverstanden war und sich sofort auf den Weg zu Neloth machte. Abu nahm noch einen Met und machte sich dann ebenfalls auf den Weg zu Neloth. Unterwegs fand er einen Dunmer, der in dem Kuppelförmigen Zugang zu einem Grab stand und versuchte diesen frei zu legen. Abu fragte ihn, wieso er dies tat.
„Ich habe einen Investor, drüben in Morrowind. Er vermutet hier einige wertvolle Artefakte, die ich ausgraben soll. Aber für jede Schaufel Asche, die ich herausschaffe, weht der Wind Zwei wieder hinein.“
„Wieso stellt ihr keine Leute aus Rabenfels ein?“, fragte Abu.
„Glaubt ihr, ich hätte so viel Gold? Nein ich werde erst bei Lieferung bezahlt. Ich brauche etwas Startkapital, mein Teilhaber würde natürlich einen großen Profit erhalten“, sagte er.
„Wie viel braucht ihr denn?“, fragte Abu.
„Mit tausend Septimen würde ich anfangen können“, meinte der Dunmer.
„Versucht nicht mich zu bescheißen!“, knurrte Abu und gab ihm die tausend Septime.
„Danke, ich heiße Ralis Sedarys, und ihr?“, fragte er.
„Abu Bakr, und wehe es lohnt sich nicht“, antwortete Abu und schickte Ralis sofort nach Rabenfels.
Abu ging weiter und fand Neloth wie üblich in seinem Arbeitszimmer.
„Ich habe einen Diener für euch gefunden, er sollte schon da sein“, sagte Abu.
„Diesen Drovas? Er wird wohl genügen, auch wenn er einen abscheulichen Caniswurzeltee macht. Aber ich sollte mich bei euch bedanken, hier, nehmt das“, sagte Neloth. Offensichtlich hatten Abu's Erziehungsversuche gefruchtet. Er gab Abu fünfhundert Septime und fügte hinzu: „Oh und ihr dürft meinen Stabverzauberer Benutzen, ebenso wie mein Schwarzes Buch, nehmt es ruhig mit, ich habe eine Abschrift davon.“
„Danke, hier ist noch das andere Schwarze Buch, das ich finden sollte“, sagte Abu.
„Sehr gut, hier, für euch“, sagte Neloth und gab Abu weitere tausend Septime. Danach ging er davon um sich eine Abschrift zu machen. Als er zurückkam, fragte er: „Ihr kommt doch aus Himmelsrand, oder?, Habt ihr von den Dornenherzen gehört?“
Abu bejahte.
„Sie sind Grimmige Krieger der Abgeschworenenstämme. Hexenraben Pflanzen ihnen große Dornensamen statt ihrer echten herzen ein, dies verbindet ihr Leben mit den Naturgewalten. Ihr müsst einen von ihnen untersuchen, versucht so viel wie möglich herauszufinden. Ich werde einen Erinnerungsspeicherzauber auf euch wirken, damit ihr nichts aufschrieben müsst. Euch, der jedem anderen zu erklären, worauf ihr achten müsstet, würde Jahre gemeinsamer intensiver Forschungen bedeuten. So ist es einfacher“, sagte Neloth und belegte Abu mit dem zauber.
„Ich werde in den nächsten tagen nach Himmelsrand reisen, wann ich zurückkomme, weiß ich noch nicht“, sagte Abu, doch Neloth war wieder in seine Forschungen vertieft.
Abu ging in den Raum des Stabverzauberer's und nahm dort das Schwarze Buch und schlug es auf. Als Abu wieder zurück war, machte er sich auf den Weg nach Thirsk, wo er dem Schmied einige Materialien vorbeibringen wollte. Hierfür bekam Abu tausendzweihundert Septime und er machte sich gleich auf den Weg, zum Skaal-Dorf, um zu sehen, ob sie noch Hilfe gebrauchen konnten. Einer der Jäger kam auf ihn zu und bat ihn, nach seinem Bruder zu suchen.
„Was ist mit ihm geschehen?“, fragte Abu.
„Ich wünschte, ich könnte es euch sagen, mein Freund. In Torkild's Augen leuchtete ein wilder Glanz. Wilder als in allen anderen. In dunklen Stunden, fürchte ich, dass er sich den Werbären angeschlossen hat.“
„Oh ja, die kenne ich, hatte schon manches mal mit ihnen zu tun“, sagte Abu.
„Dann wisst ihr, dass sie gefährlich sind. Als Mensch war er schon ein ungezähmter Krieger, aber als Bestie, ich will es mir nicht einmal vorstellen“, sagte er.
„Ich werde nach ihm suchen, verlasst euch auf mich“, sagte Abu.
„Danke, ihr seid wirklich ein Freund der Skaal.“
Abu ging nach Rabenfels um von dort nach Himmelsrand zurückzureisen. Als er zum Markt wollte, um noch einige Dinge zu kaufen, wurde er zuerst von einem Kurier mit einer Nachricht von Ralis und danach von einem Ork, der in Rabenfels als Mogrul bekannt war, aufgesucht. Letzterer meinte: „Sieht aus, als hättet ihr ein Problem geerbt.“
„Was für ein Problem?“, fragte Abu.
„Drovas Revi schuldet mir eintausend Septime. Zumindest hat er das, bis ihr ihn an diesen Telvanni-Zauberer vermittelt habt, jetzt ist er unberührbar. So wie ich das sehe, ist es eure Schuld, dass er mir das Geld nicht geben kann, also muss ich es mir von euch holen“, knurrte der Ork.
„Und wenn ich euch nichts gebe?“, fragte Abu grimmig.
„Dann passiert erst einmal gar nichts, aber achtet immer darauf, was hinter euch vorgeht. Ich werde ein paar Eintreiber schicken, die werden nicht so höflich sein, wie ich“, lache Mogrul.
„Viel Erfolg, kein einziger wird zurückkommen“, sagte Abu und ging an Mogrul vorbei, aber nicht ohne ihn anzurempeln.
Zu Hause machte er den Brief von Ralis auf, dieser bat ihn inständig zu ihm, ans Kolbjornhügelgrab, zu kommen. Abu machte sich sofort auf den Weg, da es nicht weit war. Ralis erwartete ihn schon:“Es ist nicht gut. Wir sind nur ein kurzes Stück hineingekommen, als irgendetwas die Draugr aufgescheucht hatte. Bevor ich mich versah, waren alle Bergleute tot und ich wäre fast der nächste gewesen. Niemand sonst ist raus gekommen.“
„Das kommt davon, wenn ihr an den Arbeitskräften spart“, sagte Abu grimmig.
„Tja das wars wohl, mit unserer kleinen Unternehmung, außer ihr wollt die Draugr vernichten. Vielleicht ist es ohnehin vorbei. Bevor die Draugr über die Männer herfielen, sah es so aus, als wären wir in einer Sackgasse gelandet, aber vielleicht habe ich etwas übersehen.“
„Nagut, ich sehe mal nach“, meine Abu und betrat das Grab.
Im Inneren fand so sogleich Draugr und die Leichen der Bergmänner. Sie lieferten einen harten Kampf, währenddessen am Ende der Kammer eine Tür aufging. Nachdem die Draugr das waren, was sie sein sollten, tot, betrat er die nächste Kammer und fand hier ein paar verzauberte Stiefel auf einem Podest mit Druckschalter. Sofort steckte er sie ein und ging zurück zu Ralis.
„Hattet ihr Glück?“, fragte dieser.
„Ja, der Weg ist frei und die Draugr sind beseitigt. Ihr könnt weitermachen“, antwortete Abu. Von den Stiefeln erzählte er nichts, da Ralis diese bestimmt für sich beanspruchen wollte.
„Dann gibt es vielleicht ja doch noch Hoffnung für uns. Jetzt muss ich noch neue Bergleute anwerben, was nicht leicht wird, da keiner ihrer Freunde vom ersten versuch zurückgekehrt ist. Ich glaube ich brauche...sagen wir...ungefähr...wenn ihr so viel habt....zweitausend Septime“, druckste Ralis herum.
„Wehe das lohnt sich nicht“, sagte Abu und gab ihm die geforderte Summe.
„Vielen Dank. Ihr hört von mir, wenn es Neuigkeiten gibt.
Abu ging davon und bestieg, mit so vielen Waren wie er tragen konnte die Nordmaid um nach Himmelsrand zu kommen.

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