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Gedichte: Tragik

2.541 Beiträge, Schlüsselwörter: Gedichte, Lyrik, Poesie, Melancholie, Tragik

Gedichte: Tragik

30.03.2008 um 10:02


Wir weinen wenn wir traurig sind,
wenn wir die Hölle der Ängste durchschreiten müssen.
Wenn unsere Kraft am Ende ist, wenn wir denken es ist alles aus.
Dann wünsche ich mir die strahlende Sonne, die all unsere Sorgen vertreibt .
Sooft wir auch leiden, wir werden auch wieder lachen,
wir müssen nur zwei kleine Worte lernen „Geduld und Verzeihen“,
aber bis dahin, werden wir viele Höllen durchschreiten .
dann aber, werden wir endlos lieben können.


© MiYu


Ich spüre den Wind
Und höre deine Worte,
von Stärke, Liebe und Vertrauen.
Spüre den Regen in meinem Gesicht
und weiß, dass nach dem Regen ein Regenbogen erscheint
und du mich dann in deinen Armen hälst.
Wenn ich Nacht's erwach und in den Himmel schau,
sehe ich die Sterne und den Mond
und ich weiß, dass auch du sie in diesen Moment erblickst.
Sternschnuppen gleiten über den Nachthimmel,
ich schließe meine Augen und wünsche mir was,
"DICH, immer und immer wieder DICH".

© MiYu


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Maat
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Gedichte: Tragik

30.03.2008 um 10:03
Lyrics: Reinhard Mey - DIE MAUERN MEINER ZEIT

Erinn'rungen verblassen, und des Tages Ruhm vergeht,
Die Spuren, die wir heute zieh'n, sind morgen schon verweht.
Doch in uns ist die Sehnsucht, daß etwas von uns bleibt,
Ein Fußabdruck am Ufer, eh' der Strom uns weitertreibt.
Nur ein Graffiti, das sich von der grauen Wand abhebt,
So wie ein Schrei, der sagen will: "Schaut her, ich hab' gelebt!"
So nehm' ich, was an Mut mir bleibt, und in der Dunkelheit
Sprühe ich das Wort "Hoffnung" auf die Mauern meiner Zeit.

Die Herzen sind verschlossen, die Blicke leer und katt.
Brüderlichkeit kapituliet vor Zwietracht und Gewalt,
Und da ist so viel Not und Sorge gleich vor unsrer Tür,
Und wenn wir ein Kind lächeln sehn, so weinen zehn dafür.
Der Himmel hat sich abgewandt, die Zuversicht versiegt.
Manchmal ist's, als ob alle Last auf meinen Schultern liegt.
Doch tief aus meiner Ohnmacht und aus meiner Traurigkeit
Sprühe ich das Wort "Hoffnung" auf die Mauern meiner Zeit.

Um uns regiert der Wahnsinn, und um uns steigt die Flut.
Die Welt geht aus den Fugen, und ich rede noch von Mut.
Wir irren in der Finsternis, und doch ist da ein Licht,
Ein Widerschein von Menschlichkeit, ich überseh' ihn nicht.
Und wenn auf meinem Stein sich frech das Unkraut wiegt im Wind,
Die Worte "Ewig unvergessen" überwuchert sind,
Bleibt zwischen den Parolen von Haß und Bitterkeit
Vielleicht auch das Wort "Hoffnung" auf den Mauern jener Zeit.


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Gedichte: Tragik

30.03.2008 um 12:30
Einsamkeit
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Soviele Stunden
gehen ohne Gehalt dir dahin.
Und Fragen über Fragen
begleiten dich.
Was hatte diese eine Begegnung
für einen Sinn?
Und es beschäftigt dich,
beherrscht dein ganzes Denken.
ein feiner Schmerz
er wühlt in dir.

Du möchtest fort
aus deinem Ich entfliehen
aus deinem trauernden Sein.
Auf deinem blutenden Herzen
drückt ein elender Stein.
Und zündest schwarze Kerzen dir
und deiner unerwidertenLiebe an.

Du wünscht dir
das es endlich aufhören mag,
denn auf dein sehnsuchtsvolles Fragen
niemand dir mehr Antwort sagt.
So lebst du stumm in deinem Denken.
Kannst nur mit duftendem Blütenstaube
der Vergangenheit wundervolle
Zeit dir schenken.
Doch weil sie schmerzt,
gehst selten du,
fast nie durch dieses Tor.


So bleibt dir Eines ganz gewiss,
du weißt was Einsamkeit bedeutet.
Du weißt für alle Ewigkeit,
was dunkle leere Zeit
ohne deine Frage
und ohne deine Antwort ,
dir ist.
Verf. Bluish


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30.03.2008 um 17:43
Schneckenhaus

Aus dem Schneckenhaus kriechen,
die Fühler vorsichtig strecken,
jederzeit zum Rückzug bereit.

So viel Geborgenheit im Inneren,
mit sich selbst im Reinen.
Doch die Fühler strecken
von Zeit zu Zeit.

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Gedichte: Tragik

30.03.2008 um 17:55
Der Schüler auffer Schulbank hockt
Avira meine Viren blockt
Dem Geist, der fröhlich Tetris zockt
Hab ichn Pahl ins Hirn gepflockt


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beetlejuice
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30.03.2008 um 19:40
Schreiendes Kind

Wenn Du siehst, was vor Dir liegt
Wenn Du merkst, was Dir entflieht
Und Dein Traum, ein unerreichbares Ziel bleibt
Wenn Du morgen, ohne Lust
Der schnöden Pflicht, nachjagen musst
Dann fragst Du, wo Deine Zeit bleibt
Ist das Dein Lebenssinn?
Wo sind Deine Träume hin?
Ist das Dein Lebenslohn?
In der Frustration?

Du möchtest einfach nur fortrennen
Fort von hier
Du willst einfach nur weg
Und weißt nicht wohin
In eine andere Welt
Die Dir besser gefällt
Wo sie anders sind
Wie ein schreiendes Kind

Mitten im Raum, in der Menschenschar
Nimmt Dich darin, niemand wahr
Wenn niemand nimmt, Notiz von Dir
Und Du dich fragst, was soll ich hier?
Keiner hört, Dein stummes Schreien
Schöpfst in Dir, dunkle Gedanken rein
Dann fragst Du, wo Deine Zeit bleibt?
Fühlst Dich leer und ausgebrannt
Unter Tränen, in die Nacht gerannt

Du möchtest einfach nur fortrennen
Fort von hier
Du willst einfach nur weg
Und weißt nicht wohin
In eine andere Welt
Die Dir besser gefällt
Wo sie anders sind
Wie ein schreiendes Kind

Denn, Du willst einfach nur fortrennen
Fort von hier
Wo Du anders bist
Was Du, so sehr vermisst
Wie ein träumendes Kind

Verf. BJ


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30.03.2008 um 20:02
Irgendwann

Irgendwann gibst du auf.
Hast genug von diesem Treiben.
Diesem elenden Wettbewerb
der Eitelkeiten.

Du suchst in dir selbst
nach diesen anderen Seiten,
die einmal in dir klangen.

Die dir von einem verzauberten Leben,
gleich einem verzücktem Traum
wunderbare Lieder sangen.

Doch nun hast du nur den schalen Geschmack
deiner Einsamkeit auf deiner Zunge.
Nichts hat sich erfüllt,
nichts hat dein Sehnen dir jäh gestillt.

Und es beißt sich fest in deinem Gedankenkleid
ein Frost hat seine Kälte in dir ausgebreitet.
Doch immer weiter schreitet
diese Traumlose Unendlichkeit.
In deiner Wahrnehmung
siehst du weit entfernt,
nur Sekundenlang,
glückhaft Schemen.

So hätt es sein können,
stellst du mit Wehmut fest.
Obs einmal Wahrheit werden kann,
dieses *Glück*?
Irgendwann?

Verf.Bluish


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30.03.2008 um 21:31
Sinnhaftigkeit

Alles ist Erfüllung auf diesem Planet
jede Sekunde hier, die man begeht.
Alles macht Sinn, was Dir geschieht,
es kommt darauf an
wie man es sieht.

Geschenkte Zuneigung
ein kostbares Gut,
wir müssen sie pflegen
und halten die Glut.

Alles ist wichtig und bringt uns weiter
drum klettern wir hinauf,
auf die Lebensleiter.
Sinn ergibt sich oft erst im Nachhinein
Es fügt sich zusammen, Stein für Stein.

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stef
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30.03.2008 um 23:23
Der Phönix

Der Vogel erhebt seine Schwingen, zieht seine Kreise über dem Land.
Sein Flug geht der Sonne entgegen, zurück lässt er verbranntes Land.

Vergessen sind die Tage, als er noch streifte durch das Land.
Dem Ende nah, der Flügel gebrochen, der Willkür eines Jeden erbarmungslos ausgeliefert.
Vorbei sind die Tage, als er suchte nach der Nähe derer, die ihn zurückließen, die ihn stießen in ein finsteres Tal.
Eingebrannt sind die Tage in denen sie ihn suchten, nur um sich etwas von ihm zu nehmen.
Verloren sind die Tage in denen er auf ihre Worte hoffte, dass sie hielten ihre Versprechen.

Sein Flug in ein unbekanntes Land, immer der Sonne entgegen.
Was sollten sie ihm noch nehmen, sein Gefieder hat den Glanz von Gold verloren.

Die Worte nur Schall und Rauch, Versprechen, eins nach dem andern gebrochen.
Gefühle so kalt, Augen ohne Sehnsucht, Gedanken wo der Inhalt fehlt.

Zurück bleibt verbranntes Land und sein Flug der Sonne entgegen.


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Gedichte: Tragik

30.03.2008 um 23:50
Hmmm, wenn ich die letzten Einträge so lese, hätte dieser Thread ruhig weiter so heissen können, wie am Anfang, nämlich : "ergreifende und traurige Gedichte" ,)

Liegt wohl daran, dass Dichterseelen im Grunde ihres Herzens Melancholiker sind :)


Freude schenken

Ein Lächeln von Dir ausgesandt
ist wie das Reichen einer Hand.
Ein liebes Wort zur rechten Zeit,
versprüht im Nu Geborgenheit.

Gefühle muss man weitergeben
nur so erfahren wir das Leben.
Die Kerze wieder neu entfachen,
und wieder lernen, laut zu lachen.

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Gedichte: Tragik

30.03.2008 um 23:55
@ elfenpfad

ich finde die gedichte von bluish und stef einfach nur schön.
sehr gefühlvoll


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Gedichte: Tragik

31.03.2008 um 00:04
gefällt mir deines jetzt weniger gut @ elfenpfad
dichterseelen = melancholiker ?
net unbedingt. auf die art zu schreiben kommt es an.
und das was beim lesen rüberkommt.


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Gedichte: Tragik

31.03.2008 um 00:06
Ernst Jandl: Ottos Mops

ottos mops trotzt.
otto: fort mops fort!
ottos mops hopst fort.
otto: soso.

otto holt koks.
otto hotl obst.
otto horcht.
otto: mopsmops!

otto hofft
otto mops klopft
otto: komm mops komm!
ottos mops kommt.
ottos mops kotzt.
otto: ogottogott!


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Gedichte: Tragik

31.03.2008 um 00:19
Mir gefallen die Gedichte von miyu und bluish doch auch sehr gut, sie sind wunderbar!

Darum ging es mir ja gar nicht! :)


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stef
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Gedichte: Tragik

31.03.2008 um 00:21
@elfenpfad

es tut mir leid, wenn ich dir sagen muss, wenn ein Gedicht nicht mehr das ist, was wir in der schule lernten, einem reim wo sich die Entwörter passen von den Endungen :)

mache dich mal schlau oder lese mal Gedichte, da wirst du etwas sehen :)


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Gedichte: Tragik

31.03.2008 um 00:21
worum dann?
hast stef vergessen :)


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Gedichte: Tragik

31.03.2008 um 00:23
Und das von stef mit dem Phönix ist auch so traurigschön!

Es geht ja hier auch gar nicht darum, Gedichte zu bewerten. Mir ist nur aufgefallen, dass sehr viele traurige und melancholische Gedichte eingetragen werden.
Das ist ja auch in Ordnung so! :)


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Gedichte: Tragik

31.03.2008 um 00:25
eben, das sind die schönsten

@ stef

sehr schön geschrieben, gefällt mir sehr gut ;)


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beetlejuice
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Gedichte: Tragik

31.03.2008 um 00:33
Ich liebe nur Dich

Tausend liebe Worte, ich dacht sie wären zum Schein
Gesagt und geschrieben und sie drangen erst nicht ein
Ich wehrte mich, ich hielt es fest, doch Du hast mich besiegt
Wie ein kleiner Engel, der in meiner Seele fliegt
Erinnerungen an damals, sie haben mich umringt
Nur Du hast es geschafft und die Mauer gesprengt
Deine Geister so fern, sie haben mich eingekreist
Mein Herz ist aufgetaut, das war vorher vereist
Für mich gibt es für Dich, immer was zu tun
Sollen sich doch andere, in der Vergangenheit ausruhen
Sie werfen ihre Schatten, doch nur ins falsche Licht
Was sie dazu zu sagen haben, interessiert mich nicht

Ich liebe Dich, ich liebe nur Dich
Dein Wesen hat sich eingebrannt, wie ein Tattoo in meine Haut
Deine Macht hat mich gefesselt, denn Du hast mich durchschaut
Ich liebe nur Dich

Meine schwarze Seele, sie wird nicht verfliegen
Doch ich lass es zu, soll Dein Fluch auf mich liegen
Jeder Gedanke an Dich, er kommt nur von mir
Ich bin verrückt nach Dir, Du bist mein Lebenselixier
Schaue ich in Deine Augen, stürze ich in sie rein
Haltlos verzaubert, von Deinem Sein
Ich steh gestern, heut und morgen, in Deinem Bann
Deine Liebe, sie ist ehrlich und zieht mich magisch an
Für mich gibt es für Dich, immer was zu tun
Sollen sich doch andere, in der Vergangenheit ausruhen
Sie werfen ihre Schatten, doch nur ins falsche Licht
Was sie dazu zu sagen haben, interessiert mich nicht

Ich liebe Dich, ich liebe nur Dich
Dein Wesen hat sich eingebrannt, wie ein Tattoo in meine Haut
Deine Macht hat mich gefesselt, denn Du hast mich durchschaut
Ich liebe nur Dich

Verf. BJ


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Gedichte: Tragik

31.03.2008 um 00:33
@justforyou

Hast noch Beetlejuice vergessen zu loben, und gilbi und kerouac!

Guck lieber noch nach, vielleicht ist sonst noch jemand betrübt! ,)

Im übrigen wissen bluish und miyu ganz sicher genau, wie ich das gemeint habe. :)

Und Stef denke ich eigentlich auch! :)


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