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Mathe als Schulfach - wirklich so wichtig?

1.158 Beiträge, Schlüsselwörter: Schule, Mathematik, Mathe, Unrecht

Mathe als Schulfach - wirklich so wichtig?

22.06.2014 um 17:38
@BlackFlame
Da gab es Mittwoch Abend einen Radiokommentar zu diesem Thema, da berichtete jemand, der solche Leute ausbildet, wie hoch die Ansprüche doch seien und nur die allerwenigsten den extrem schweren Abschlußtest bestehen, sodaß er viele Teilnehmer schon im Vorfeld wegschickt, weil es Zeitverschwendung wäre, all die Jahre dort zu Studieren, um später dann doch erfolglos zu sein

Aber darum geht es ja gar nicht, spielst Du Klavier?


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Mathe als Schulfach - wirklich so wichtig?

22.06.2014 um 17:42
@Helion
Das Klang aber eben noch ganz anders! Wie ich aber vor ein paar Tagen schon sagte, der akademisch angehauchte Typ korreliert nicht zwangsläufig mit dem künstlerisch begabten Menschen.


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Primpfmümpf
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Mathe als Schulfach - wirklich so wichtig?

22.06.2014 um 17:44
Helion schrieb:weil es mir eben mehr Spaß macht zu grübeln.
Grübeln macht so ziehmlich jeden Spaß solange es kein ungewollter Zwang ist.


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BlackFlame
ehemaliges Mitglied

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Mathe als Schulfach - wirklich so wichtig?

22.06.2014 um 17:44
@silberhauch
Ich habe mal ein paar Stunden besucht. Genauso wie ich mit der Gitarre vielleicht nach all den Jahren grad so noch ein paar einfach Stücke hinbekomme.

Ich frage mich halt, wo diese Abgrenzung zwischen einem richtig guten Pianisten und einem richtig guten Wissenschaftler gemacht wird?
Die wirklich guten Künstler, haben sich ihr Leben lang den Arsch aufgerissen. Haben tagtäglich stundenlang üben müssen - selbst die, die mit viel Talent gesegnet waren.

Aber das läuft beim Lernen von Mathematik oder einer Naturwissenschaft doch nicht anders.
Klar gibt es da welche, denen es von vornherein etwas leichter fällt, die eine bessere Auffassungsgabe haben. Aber auch die verbringen täglich Zeit mit dem, was ihnen schlussendlich Freude bereitet.
Ich für meinen Teil verwende auch jedes Wochenende noch ein paar Stunden, weil ich eben diese Zeit brauche, um den ganzen Kram ansatzweise zu verstehen.
Heute ist mal wieder so ein Sonntag, wo ich mir mal ein paar Stunden Zeit nehmen kann, um hier mit euch zu diskutieren.

Wo ist denn jetzt hier der qualitative Unterschied?
Natürlich kann ich dir im Gegensatz zum Starpianisten am Ende kein Stück vorspielen, aber dafür kann ich vielleicht mal ein Problem lösen, wo andere nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.
Nicht so unterhaltsam aber doch auch auf seine Weise etwas schönes.


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Heizenberch
ehemaliges Mitglied

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Mathe als Schulfach - wirklich so wichtig?

22.06.2014 um 17:48
silberhauch schrieb:Natürlich kann man sich das ohne Schule ausmalen, das man dadurch nicht doppelt so schnell ans Ziel kommt ( Stichwort: Gesunder Menschenverstand) Dein Beispiel grenzt schon an einen Blondinenwitz!
Der Mensch muss sogar lernen, dass andere Menschen nicht immer das gleiche Essen wie man selbst gut finden. Und da meinst du, dass so eine Logik einfach naturgegeben ist? Vielleicht lernt man das nicht erst in der Oberstufe, aber angeboren ist das bestimmt nicht.
silberhauch schrieb:Professionelle Kletterseile sind vermutlich synthetisch und deswegen auch dünner und belastbarer.
Also. Geht doch. q.e.d.


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Mathe als Schulfach - wirklich so wichtig?

22.06.2014 um 17:54
@BlackFlame
Es gibt nur wenige Berufe wo ich den Hut vor ziehe. Wie hieß es doch so schön im Film "auf Messers Schneide": was ein Mann kann, das kann auch ein Anderer".
Man kann jeden Beruf erlernen, wenn man sich halt anstrengt, bei dem Einen geht s etwas lockerer, bei dem Anderen bedarf es halt etwas mehr Anstrengung.
Aber "Kunst/Künstler" zu sein, das ist schon eine andere Hausnummer.
Das hat man, oder man hat es nicht!
Wenn man es nicht hat, was dann? Warum gibt es wohl weniger Superkünstler als Ingenieure?


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Mathe als Schulfach - wirklich so wichtig?

22.06.2014 um 17:54
@Heizenberch

Nö, auch Hanfseile halten einiges mehr aus...


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BlackFlame
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Mathe als Schulfach - wirklich so wichtig?

22.06.2014 um 17:55
Primpfmümpf schrieb:Grübeln macht so ziehmlich jeden Spaß solange es kein ungewollter Zwang ist.
Zwang ist ein gutes Stichwort.

Eine meiner Professorinnen meinte damals im ersten Semester zu uns, dass wir uns daran gewöhnen sollen, dass wir uns des öfteren auch selbst quälen müssen, wenn wir etwas lernen wollen.
Dass ein gewisses Maß an Frust und Verzweiflung zu jedem Lernprozess gehören.
Und recht hatte sie.

Ich kann nichts benennen, was ich gern lernen würde und wo ich nicht früher oder später an einem Punkt ankomme, andem ich mir auch mal etwas selbst in den Arsch treten muss.
Ich würd beispielsweise gern noch 1-2 Fremdsprachen lernen. Klavier wollte ich auch schon immer meistern. Bei all dem wird es immer etwas geben, was man noch nicht kann und wo man eben etwas leidet, bevor man die Hürde meistern kann.

Vor einigen Jahren habe ich eine Zeit lang in einem Billardverein gespielt und da stand ich manchmal bei Training 2 Stunden lang am Tisch und habe geübt, wie ich diese gottverdammte weiße Kugel einfach nur kerzengeradeaus spiele.
Klar macht es mehr Spaß einfach ne lockere Runde Pool zu spielen, aber wenn man wirklich etwas lernen will, dann gehören eben auch Grundlagen dazu.

In meiner Schulzeit habe ich Fremdsprachen gehasst, weil ich einfach keinen Elan hatte um auch ab und zu mal einfach nur Vokabeln zu paucken. Mittlerweile weis ich, dass ich niemals gut sprechen werde, wenn ich nicht erstmal eine breite Auswahl an Worten habe, die ich verwenden kann.
Und das heißt schlussendlich auch, dass ich mich wohl immer wieder durch das lästige Vokabelnlernen quälen muss.

Wissen fällt halt nicht vom Himmel. Auch Fertigkeiten müssen geübt werden.
Ich bin beispielsweise auch eine totale handwerkliche Niete und bin froh, dass es Leute gibt, die das können.
Aber dabei unterlaufe ich nicht dem Fehler anzunehmen, dass jeder Automechaniker schon alles mit der Muttermilch aufgesaugt hätte oder nie etwas neues dazu lernen musste.


Und selbst wenn wir die höhere Mathematik oder die Schulmathematik mal außen vor lassen, so ist dieser Knackpunkt - also mit Frustration beim Lernen umgehen zu lernen doch der entscheidende Faktor, der Kindern erst einmal vermittelt werden muss.

Ich habe so viel gesehen, wenn Nachhilfeschüler nach etlichen Stunden der Ahnungslosigkeit einen gewissen Aufgabentyp selbstständig gelöst bekamen.
Denen ging es nicht darum zu ergründen, ob sie das mal für einen Job brauchen. Die waren in den Momenten einfach nur Stolz auf sich etwas gelernt zu haben.
Und ich denke, man käme deutlich weiter, wenn man erst einmal vermittelt, dass Lernen auch Spaß machen kann und dass der Spaß aber öfter auch erst nach einer gewissen Frustperiode kommt.


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Primpfmümpf
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Mathe als Schulfach - wirklich so wichtig?

22.06.2014 um 17:56
Heizenberch schrieb:Der Mensch muss sogar lernen, dass andere Menschen nicht immer das gleiche Essen wie man selbst gut finden. Und da meinst du, dass so eine Logik einfach naturgegeben ist?
Das erfährt er durch die Wegbeschreitung des anderen, der das andere isst


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Mathe als Schulfach - wirklich so wichtig?

22.06.2014 um 17:59
@Helion

Doch, Künstler bringen oft sogar größere gesellschaftliche Umwälzungen als Technik.

Ohne Philosophen und Künstler wäre das mit der Aufklärung auch recht schwierig geworden.


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Heizenberch
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Mathe als Schulfach - wirklich so wichtig?

22.06.2014 um 17:59
Thawra schrieb:Nö, auch Hanfseile halten einiges mehr aus...
Es ging mir nur um die Implikation, dass normale Seile das nicht aushalten würden.
Primpfmümpf schrieb:Das erfährt er durch die Wegbeschreitung des anderen, der das andere isst
Oh, tut mir Leid. Ich hatte vergessen, dass Kartenlesen angeboren ist und sich die komplette Logik auf ein Kalkül zurückführen lässt, das nur Orientierung als Axiom hat.


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Mathe als Schulfach - wirklich so wichtig?

22.06.2014 um 18:01
@Heizenberch
@Thawra
Es war aber die Rede von Hanfseilen! Und ich arbeite damit schon seit 27 Jahren! Ich kann Euch versichern, das ich niemals etwas Schwereres als 40-50 Kg daran hängen würde, auch nicht wenn es neu ist!


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Mathe als Schulfach - wirklich so wichtig?

22.06.2014 um 18:01
@silberhauch

Ein Buchhalter hat rein gar nichts mit Wissenschaft zu tun und auch nur marginal etwas mit Mathematik....


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Primpfmümpf
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Mathe als Schulfach - wirklich so wichtig?

22.06.2014 um 18:02
@BlackFlame

Gut wenn du meinst dass man sich quälen müsste um etwas zu erlernen, dann ist Mathe wohl wichtig. ;)

Zumal die Differenz zwischen emotionalen und rationalen Menschen unwissend groß ist.


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Mathe als Schulfach - wirklich so wichtig?

22.06.2014 um 18:03
@Primpfmümpf

Nö.
Rationalität muss Emotionalität nicht ausschließen.


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Mathe als Schulfach - wirklich so wichtig?

22.06.2014 um 18:03
@silberhauch

NOCHMALS: http://www.kroschke.com/store/default/de/material/seilflechter-hanfseil-gedreht-langhanf-4-litzig-durchmesser-16mm-nutzl...

Meine Güte, 100kg ist nicht so unglaublich viel... was meinst du, wie Segelschiffe früher funktionierten? Da ist schnell mal 100kg Last auf den Seilen, und die Seile waren definitive nicht alle beindick...


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BlackFlame
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Mathe als Schulfach - wirklich so wichtig?

22.06.2014 um 18:05
silberhauch schrieb:Aber "Kunst/Künstler" zu sein, das ist schon eine andere Hausnummer.
Das hat man, oder man hat es nicht!
Das halte ich für eine zweifelhafte Aussage.
Das ist doch der selbe Zungenschlag, der auch von sich gibt, dass man abstraktes Denken entweder kann oder eben nicht und halte ich ehrlich gesagt für Quatsch.

Es gibt da genügend Ansätze, dass man seine künstlerische Ader und die entsprechende Gehirnhälfte genauso gut oder schlecht trainieren kann, wie die, die für das logische Denken zuständig ist.
Klar gibt es manche, deren Gehirn einfach etwas weniger stark im einen oder anderen ausgeprägt ist, aber das Gehirn sollte man manchmal wie eine Art Muskel auffassen. So wie mancher nur den Oberkörper trainiert und die Beinmuskulatur vergisst, so trainiert ein Logiker eben etwas anderes als der Kreative.
Das eine schließt das andere aber längst nicht aus. Es ist nur eben mit Mehraufwand verbunden - in beiderlei Hinsicht.

Diese Einstellung "Ich kann etwas nicht, also werde ich es nie können." kann ich nicht befürworten, weil man sich damit selbst nur zurückhält.


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Primpfmümpf
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Mathe als Schulfach - wirklich so wichtig?

22.06.2014 um 18:05
Shionoro schrieb:Nö.
Rationalität muss Emotionalität nicht ausschließen.
edit:

mehr emotional und mehr rationalen Menschen...


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Mathe als Schulfach - wirklich so wichtig?

22.06.2014 um 18:06
@Shionoro
Gut, Du redest jetzt wohl von dem Wissenschaftler, der ganze Wände mit Formeln vollkritzelt, um hinter das Geheimnis von Zeitreisen zu kommen!?
Gut, das wäre vielleicht etwas Besonderes, aber für ihn wahrscheinlich nicht, sonst würde er es nicht versuchen.

Was wüßte er denn mehr, als der Matheprofessor?


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BlackFlame
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Mathe als Schulfach - wirklich so wichtig?

22.06.2014 um 18:09
@Primpfmümpf
Primpfmümpf schrieb:Gut wenn du meinst dass man sich quälen müsste um etwas zu erlernen, dann ist Mathe wohl wichtig.
Was willst du mir damit sagen?

Wofür kannst du dich denn begeistern? Gibt es etwas, worin du wirklich gut bist?
Falls etwas so etwas in deinem Leben gibt, dann frage ich dich, ob es dabei jemals einen Zeitpunkt gab andem du dich anstrengen musstet um etwas neues dazuzulernen?

Ich für meinen Teil habe schon viele Interessen verfolgt, seien es Musikinstrumente, diverse Sportarten oder auch wissenschaftliche Zweige.
Mir ist noch nichts untergekommen, was mir von Anfang bis Ende einfach in den Schoß gefallen ist.


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