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Erste Hilfe, Lebensrettende Sofortmaßnahmen, Krankenhaus

154 Beiträge, Schlüsselwörter: Krankenhaus, Notfall, Erste Hilfe, Reanimation, Sofortmaßnahmen

Erste Hilfe, Lebensrettende Sofortmaßnahmen, Krankenhaus

23.06.2013 um 00:34
@Addy
Ist immer richtig, ins KH zu gehen, wenns richtig schlimm ist, kann ja auch mal was anderes sein als die Psychische Ursache.
Hab ähnliches, extreme Bauchschmerzen einfach so, nie was gefunden. Psychische Ursache.

Hab aber immer noch Angst dass ich, wenns wirklich schlimm ist und ich nicht zum Arzt gehe, ne Blinddarmentzündung nicht mitbekomme (früh genug, ich übertreibe nicht,l meine Bauchschmerzen fühlen sich an als würde man mir Dornen durch die Gedärme ziehen).

Aber ich war schon oft genug im KH und es ist nichts bei rausgekommen.
Fazit: ich war schon da, ich muss nicht nochmal. ^^
Bis selbst bei kurzzeitigen Wahrnehmungsstörungen und Lähmungserscheinungen mit vorübergehender absoluter Matschbirne nicht zum Arzt. hat nach 2 mal aufgehört.
Will niemanden ermuntern, nicht zu gehen, das war nicht ganz korrekt von mir, aber ich machs nur noch wenns außergewöhnliches gibt. Hab eh fast jeden Tag Schmerzen.


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23.06.2013 um 00:40
@SilverDragon
Ich muss ja immer Urin abgeben, und der Arzt jammert immer, das die Leukozyten so hoch sind bei mir, und alles.
Also ich bin wirklich "krank" aber oft merk ich das gar nicht. Und die Ursache findet sich nicht. Also eine Nierenbeckenentzündung, aber warum die eigentlich nie wirklich weggeht weiß man nicht. Und warum ich sie manchmal wenig merke, manchmal gar nicht merke, oder manchmal höllisch merke. :D
Wenn ich sage "Mir tut die Niere weh" dann hängen die Leukozyten schon "Unter der Decke" wie der Arzt sagte.
Und auch wenn ich Schmerzfrei bin, sind die erhöht.
An dem Tag an dem ich ins Krankenhaus kam, fand man eigentlich nichts. Außer leicht erhöhte Leukozyten.
Ich find das echt amüsant, weil ich nun schon fast ein Jahr keine Nierenbeckenentzündung mehr hatte (die ich gemerkt habe ^^), aber trotzdem immer noch Spuren im Urin gefunden werden.

Nun, ich hab einen guten Arzt, und wer suchet der findet, oder wie war das? Vielleicht sind meine Werte von Natur aus erhöht, und keiner kommt auf die Idee. :D


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23.06.2013 um 00:49
Ab wann soll es denn richtig sein ins Krankenhaus zu gehen?

ich bin bisher 2 mal in der ersten Hilfe gelandet , einmal mit Akuter PMS sehr übel mit Schwindel kaltem Schweiß und übelsten Krämpfen. Den RTW hat aber jemand anders gerufen und nach einigen Stunden konnte ich wieder gehen.
Das andere mal bin ich von selber gegangen. Ich hatte einen infizierten Insektenstich und innerhalb von einer Stunde,hat sich der Fleck an meinem Handgelenk, zu einem Strich bis zum Ellenbogen am linken Arm entwickelt. Eine Kollegin von mir hat man mal mit den gleichen Symptomen eine Woche im Krankenhaus behalten. Ich konnte nicht wissen wie gefährlich diese Lymphangitis war und das Krakenhaus war direkt gegenüber der Hausarzt war weiter weg und "meinen " hätte ich eh nicht erwischt, sondern den der gerade die Notfallsprechstunde gehabt hätte.
Aber mir hat auch nie einer das Gefühl gegeben, das ich mich da an die falsche Stelle gewannt hätte.


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23.06.2013 um 00:54
@Missesfee
Ist auch nicht so gut für die Psyche, wenn jemand sich sorgen um seine Gesundheit macht und dann im Krankenhaus zu hören kriegt: Da hätten sie jetzt mit auch zum arzt gehen / warten können, sie halten den Verkehr hier auf...

Ich finde, der Patient bestimmt, wie schlimm es ist. Bis zu einem gewissen Punkt, ab dem es wirklich nicht mehr lustig ist, wie bei dir zum Beispiel.

@Addy
Ich hoffe, bei dir findet man noch irgendwas. Ich hab irgendwie nur Verdacht auf viel, aber bei der genaueren Betrachtung konnte nichts bestätigt werden.
Viel Glück, dass du wenigstens weißt, was es ist, und dass es nichts schlimmes ist.
Oder nichts wirklich nerviges ;)


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23.06.2013 um 00:55
Letztendlich ist jeder für sich selbst verantwortlich. In manchen Situationen, wie Schmerzen in der Brust würde ich auch sofort einen Arzt aufsuchen. Sollte dieser nicht Verfügbar sein, eben ein Krankenhaus.
Allerdings: Spüre ich irgendwelche beunruhigenden Veränderungen bei meinem Sohn wird so schnell wie möglich ein Arzt oder das Krankenhaus aufgesucht. Und sei es nur ein Auschlag am Po :D


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23.06.2013 um 01:15
@Bassmonster
Bassmonster schrieb:Wieso? Bei Hausärzten mag das gut und gerne sein. Die Ärzte die ich zur Zeit kennen gelernt habe, die arbeiten noch mit Herz und Reinheit, finde ich. Der einzige, der nur auf das Geld aus ist, ist der Geschäftsführer, der dann stellen streicht, billig Utensilien einkauft, die billigsten Medikamente, etc..
Hab damit auch eigentlich die Hausärzte und Geschäftsführer gemeint. Es gibt genug Ärzte,die diesen Beruf gewählt haben um den Menschen zu helfen. Um Leben zu retten. Aber von der anderen Sorte gibt es auch einige.


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23.06.2013 um 07:10
@Bassmonster
bin seit über 30 jahren im beruf der krankenschwester und habe etliche reanimationen hinter mir und auch oft genug in der notaufnahme gearbeitet.

gerade am wochenende und feiertage kommen die von dir geschilderten leute in die notaufnahme.

es ist zwar einer der kräfte zerrenden arbeitsplätze, die notaufnahme, aber auch einer der interessanten und oft auch humoritischen arbeitsplätze,ohne dabei die professionalität zu verlieren.


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23.06.2013 um 07:32
@Bassmonster
vielleicht sollte man mal bedenken, dass es Personen gibt, die Angst haben zum Arzt zu gehen und deshalb zu lange warten.....oder einfach hoffen, das "es" schon vorbei geht. Auch erhoffen sich viele, wenn sie die Situation einschätzen (und das kann man als Laie eben nicht professionell) schnellere, umfassendere Hilfe im KH, denn da steht ja in der Regel fast alles zur Verfügung. Auch sollte man bedenken, dass man, sollte man den Notarzt rufen, einem die bescheuertsten Tipps gegeben und Fragen gestellt werden.Sich daraus auch manchmal komische Handlungen ergeben können
Erlebte Situation:
Person hat so furchtbare Schmerzen im ganzen Bauchbereich, dass sie nicht stehen, gehen, sitzen kann, zusammenklappt, weil es unerträglich ist, man ruft den Notarzt....erklärt die Situation (erwachsener Mensch blabla, heftigste Schmerzen, immer wieder Zusammenbruch, vor halber Stunde angefangen, bitte Krankenwagen). Und gesagt wird: es dauert aber, bis der Krankenwagen kommt, fahren sie mit dem Auto (??????), ich habe kein Auto......dann rufen sie ein Taxi......so, man ruft das Taxi, muss einen erwachsenen Menschen mit heftigsten Schmerzen, der immer wieder wegklappt in ein Taxi befördern, zum Krankenhaus......dort sind ca 50 Menschen in der Notaufnahme, und man darf 3 Stunden warten.....man ist ja schliesslich nicht mit Krankenwagen als NOTFALL gekommen (Aussage des Personals). Kranke Person bricht wider zusammen...kommt dann SOFORT dran, denn es scheint ja doch etwas ernster zu sein....Diagnose: Blinddarmdurchbruch
Das nur mal als Beispiel, dass nicht nur Patienten vielleicht manchmal "komisches" Verhalten an den Tag legen können, wenn sie krank sind, Schmerzen haben, sondern die andere Seite leider auch bescheuert ist/sein kann. Sind eben nur Menschen


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23.06.2013 um 08:08
@Tussinelda
Deine Geschichte ist ja unglaublich! Der arme Mensch. Da ich auch schon in der Situation war, einen Krankenwagen rufen zu müssen (für mich) und auch schon drinlag, dachte ich, die müssen jeden Notruf ernst nehmen. Darum habe ich im Netz eben das gefunden:
Die Beförderungspflicht

Wird die Beförderung eines Notfallpatienten vom Rettungspersonal verweigert, hat dieses umfassende strafrechtliche Folgen zu erwarten.

Selbst wenn aus der Verweigerung selbst kein weiterer Schaden für den Patienten resultiert, ist die Strafbarkeit eines Gefährdungsdeliktes (etwa der Aussetzung) angezeigt.

Ein Patient, der einen Krankentransport wünscht, muss ebenfalls transportiert werden. Dies ergibt sich für den öffentlich-rechtlichen Rettungs- und Krankentransportdienst aus dessen Stellung selbst und dem damit einhergehenden hoheitlichen Sicherstellungsauftrag, für den zugelassenen privaten Unternehmer aus den Landesrettungsdienstgesetzen.

§23 Abs.1 RettG NW zum Beispiel statuiert eine Beförderungspflicht des Unternehmers, die aus der Genehmigung für die Teilnahme am Rettungs- und Krankentransportdienst hervorgeht.

Diese verpflichtet ihn, die mit der Genehmigung zugelassenen Leistungen bei Anforderung für jedermann zu erbringen, was als Kontrahierungszwang –also Pflicht zum Abschluss von Behandlungs- und Transportverträgen- zu verstehen ist
http://www.recht-im-rettungsdienst.de/de/im_einsatz/rechtsstellung_des_patienten/die_befoerderungspflicht/?PHPSESSID=g3a...


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23.06.2013 um 09:46
Ich vermeide es möglichst, ein Krankenhaus aufzusuchen, weil ich fast nur schlechte Erfahrungen gemacht habe. Für die Engpässe und den Stress des Pflegepersonals habe ich vollstes Verständnis, aber was da vor allem an Ärzten teilweise auf die Leute losgelassen wird, das ist eine Zumutung, sowohl physisch als auch psychisch. Wenn ich nicht grade einen Unfall hätte, würde ich mich nie ohne einen mir nahestehenden Menschen ins Krankenhaus einliefern lassen, denn ohne, dass sich jemand für einen einsetzt, ist man da absolut hilflos.
Im Dezember musste ich ins Krankenhaus, weil ich plötzlich schlimmen Nesselausschlag bekam, dessen Ursache nicht feststellbar war. Allergietabletten halfen nicht. Nachdem ich am zweiten Tag in Ohnmacht gefallen bin, hat mich meine Mutter zu unserem Hausarzt gebracht. Ich hab Infusionen bekommen, Cortison, alles half nichts. Abends bin ich in die ärztliche Notfallpraxis bei uns im Krankenhaus, nochmal hochdosiert Cortison, was auch zunächst half.

Am nächsten Tag alles schlimmer als vorher, der juckende Ausschlag, schreckliche Schmerzen und Atemnot. Irgendwann hab ich dann meinen Mann beauftragt, einen Krankenwagen zu rufen, weil das Atmen so schwer wurde. Innerhalb von drei Tagen war ich dann in zwei Krankenhäusern, u.a. im Uniklinikum, jeder behauptete etwas anderes. In der Notaufnahme bin ich fast erstickt, weil niemand sich kümmerte, obwohl ich geklingelt habe. Wäre meine Mutter nicht dabei gewesen, hätte ich wohl nie Sauerstoff bekommen. Ein völlig inkompetenter Arzt, später ein unverschämter Oberarzt. Der ganze Aufenthalt war der pure Horror. Und das ist mir nicht zum ersten Mal passiert. Deswegen meide ich Krankenhäuser, wenn es nur irgendwie möglich ist.

Letztes Wochenende hab ich auf einem Handwerkermarkt Nasenbluten bekommen, bin zu den Saitätern gegangen und hab gefragt, ob sie blutstillende Watte hätten. Hatten sie nicht, aber sie könnten mich gerne ins Krankenhaus bringen. Ja klar, ich fahr ins Krankenhaus wegen Nasenbluten^^. Habe dankend abgelehnt und mir Taschentücher in die Nase gestopft, hat leider ne Weile gedauert bis es aufhörte, aber nun wirklich kein Grund, ein Krankenhaus aufzusuchen.

Jetzt ist mein Beitrag etwas lang geworden. Ich wollte nur auch mal aus Sicht eines Patienten berichten, dass es nicht lustig ist, die Notaufnahme aufzusuchen und ich kann mir echt nicht vorstellen, das zu machen, wenn ich mir noch irgendwie anders zu helfen wüsste.


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23.06.2013 um 10:00
@Tussinelda
ich gebe dir recht, das es schon notärzte gibt, die von tuten und blasen keine ahnungen haben.

fragt man die in welcher fachrichtung sie promoriert haben, kommt dann die antwort,dental, pathologe und andere fachrichtung, die mit der aktiven medizin nichts zu tun hat.

aber bei diesen von dir geschilderten anzeichen, gibt es nur eine einzige reaktion, mit dem rtw als notfall einliefern.

@BlueVelvet
das haben wir der privatisierung der krankenhäuser zu verdanken. es gibt betreiber, die die pflege als notwendiges übel ansehen und ärzte in die notaufnahme stecken die gerade im 1. physikum stecken und der oberarzt nur hintergrunddienst macht,diese jungen ärzte haben so ein respekt vor dem oberarzt, dass sie ihn wirklich nur rufen wenn land unter ist oder eine krankenschwestern ihn bildlich in den arsch tritt!

eine krankenschwester die jahre lange berufserfahrung in der notaufnahme hat, ersetzt manchesmal 2 ärzte.


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23.06.2013 um 10:38
@dasewige
@Eisblumenxxx
ich weiß nicht, die haben mich wohl nicht ernst genommen, am Telefon, obwohl ich alles schilderte, insbesondere konnte man a) die kranke Person stöhnen hören b) musste ich das telefon natürlich weglegen (schmeissen) als die person wegkippte......aber wie gesagt, ein Krankenwagen würde zu lange dauern (ich wohne IN Frankfurt, mittendrin), ich solle eben ein Taxi nehmen.......ich habe das im Nachhinein nicht hinterfragt, habe es in dem ganzen Theater schlicht vergessen, aber beim nächsten Mal werde ich darauf bestehen, dass ein Krankenwagen kommt und zwar sofort. Was hier gut klappt(nach eigener Erfahrung) ist der Krankenwagen/Notarzt, wenn es um kleine Kinder geht.


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23.06.2013 um 10:44
@Tussinelda
nein nicht drauf bestehen, sondern selber 112 rufen. diese entscheidung kann jeder mensch selber treffen.

fragen führen nur zu komplikationen im gespräch und im ergebnis.


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23.06.2013 um 10:53
@dasewige
ähm, die haben mir aber die Nummer des Notarztes gegeben, denn der sollte entscheiden, ob die Person transportfähig sei oder ob erst Maßnahmen ergriffen werden müssen....die wollten nicht ohne Notarzt den Rettungswagen schicken.....das haben die so gesagt.......so etwas passiert ja nicht oft, von daher weiß ich nicht, was da "normal" ist, aber offensichtlich ist in einem Rettungswagen nicht automatisch ein Notarzt, das wusste ich zum Beispiel nicht (also damals) jetzt weiß ich es. Dann rief ich den Notarzt an und was der sagte (oder besser, die Person am Telefon) habe ich ja gepostet. Ich denke man kann auch nicht erwarten, dass ein mensch in einer plötzlich auftretenden Notfallsituation einfach klar und überlegt handelt, deshalb ruft man ja Hilfe, denn man weiß sich nicht zu helfen.......also geholfen wurde mir und dem patienten in diesem Fall irgendwie nicht so wirklich, zumindest nicht auf Anhieb.


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23.06.2013 um 10:56
@Tussinelda
Was du schilderst, kommt mir Bekannt vor. Mein Ex weckte mich damals mitten in der Nacht und stöhnte nur "Notarzt"

Er lag auf dem Badezimmerfußboden und Kotze weißen Schaum, und krümmte sich ohne Ende.
Ich rief natürlich sofort an.

"Das ist sicher nur eine Magen Darm Grippe. Die geht derzeit rum, er soll was Essen, danach geht es sicher schon besser!"

Ich versicherte dem Mann das es wirklich ernst ist, dass ich sicher nicht wegen einer Lappalie anrufe, und er war echt sauer und meinte dann: "Na gut, dann schick ich ihnen eben einen Wagen!"

Mein Ex hatte übrigens ein geplatztes Magengeschwür.


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23.06.2013 um 10:57
@Tussinelda
solche dinge bekommt man hier in HH nicht zu hören,wenn man solche symtome schildert wie in deinem fall!


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23.06.2013 um 11:00
@BlueVelvet
Ab einer gewissen Dauer des Nasenblutens ist es schon hilfreich ein Krankenhaus aufzusuchen, wenn es jedoch wieder aufhört, in Ordnung. Kommt es öfter vor ist es auch bedenklich.
Deine Geschichte bezüglich des Klingelns und keiner kommt habe ich leider auch schon erlebt, als damals meine Oma in ein Krankenhaus kam, 4 Patientin in einem Dreibettzimmer, Bettlägerig, natürlich keinen Anschluss zur Klingel, einen Tag später wurde sie dann in ein Zweibettzimmer verlegt, immer noch bettlägerig, Klingel lag nicht in Reichweite, meine Oma konnte sich in keinster Weise bemerkbar machen, wir kamen zu Besuch sie fing an zu weinen, weil sie so nötig Wasser lassen musste, aber über 4 Stunden keiner ins Zimmer kam..

Mies was ihr für Erfahrungen in Krankenhäusern gemacht habt, da wundert man sich überhaupt nicht mehr, warum der Ruf so schlecht ist. Ein Glück kann ich von dem Krankenhaus wo ich arbeite nichts negatives behaupten, außer die Arbeitsbedingungen, hehe.

@Tussinelda
Die Geschichte ist für mich unverständlich, es geht mir nicht in den Kopf wie man in so einem Moment auch allen Ernstens auf ein Taxi verweisen kann!!! Da kann ich mir nur an den Kopf packen..traurig sowas zu hören!

@dasewige
Ohja, wie Recht du hast. Wie oft sehe ich, dass eine exam. Krankenschwester einen Assistenzarzt zusammen scheißt, weil sein Verhalten unmöglich ist. Gibt auch immer qualifiziertes Personal, welches sich für die Patienten einsetzt. Anfangs habe ich lange gebraucht um mich in der Notaufnahme zu recht zu finden, morgens ist es richtig ruhig und gegen halb 12 rollt der Bus an & man weiß nicht wo man zuerst hinlaufen soll, Notaufnahme besteht bei uns aus chirugisch, neurlogisch, internistisch, wobei es noch einen Überwachungsraum gibt für V.a. Apoplex, Krampfanfälle, etc. Halt Patienten, die Monitor überwacht werden müssen. Dort liegen in der Regel auch viele mit bis zu 4 Promille, die durch den kalten Entzug Krampfanfälle entwickelt haben.
Es ist mega Interessant so ne offene Sprunggelenksfraktur zu haben, Polytrauma, Durchführung einer Lyse, Gips anlegen, Notfallambulanz meiner Meinung auch der einzige Bereich in unserem Krankenhaus, wo die Pflegekräfte noch selber Blut abnehmen & Zugänge legen und vor allem auch beherrschen!

Ich möchte aber mal klar stellen, dass ich mich vor keinen Patienten stelle und sage: Gott, wieso sind sie nicht zum Hausarzt damit gegangen? So etwas mache ich definitiv nicht. Ich mache mir meine Gedanken drüber, denke mir in diesem Moment regelrecht, gut ich hätte für mich selber anders entschieden, weshalb ich mir hier Meinungen einholen wollte.
Ich persönlich gehe naja ungern ins Krankenhaus, weil ich die Situation dort einfach kenne, ich überlege mehrmals ob es eine Indikation fürs Krankenhaus ist & im regelfall, weiger ich mich weiterhin ins Krankenhaus zu gehen, einer meiner Angehörigen zerrt mich dann aber schon ins Auto und fährt mich.

In der Regel habe ich davon auch noch nicht gehört, dass dann erst einmal diskutiert wird, bevor ein Wagen rausgeschickt wird. Man ruft die 112 an, gibt die nötigen Angaben raus & der Wagen kommt. Kann ja im Grunde auch weiß Gott was sein.


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23.06.2013 um 11:08
@dasewige
ich sage ja auch nicht, dass dies IMMER so ist, es ist aber eben passiert. Du kannst sicherlich nicht garantieren, dass dies nirgendwo anders passiert, es ist bestimmt auch schon ähnliches in HH passiert. Was genau der Grund war, weiß ich nicht, ob die Person einfach nur Anweisungen folgte am Telefon, gar nicht entsprechend ausgebildet war, vielleicht 100 Einsätze gleichzeitig zu managen waren, ich weiß es nicht, ich kann nur sagen, so ist es passiert. Habe auch noch die Unterlagen vom KH, da war es nämlich auch noch schick, denn es war WE, man untersuchte die Person, fand erst einmal nichts, aber der Spezialist fürs Ultraschall (die gibts auch), war ja nicht da......also erst einmal Tropf, gegen die Schmerzen und warten, dass der Spezialist kommt, der dann irgendeinen speziellen Ultraschall macht, dazu ist in der Notaufnahme nämlich gar kein Gerät da.....so wurde es uns zumindest gesagt......ist tatsächlich so gewesen.......es ist eben nicht immer nur der Patient "anstrengend", dass wollte ich damit sagen, es sind alles Menschen, sagte ich ja schon und es passieren offensichtlich "Fehler"


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23.06.2013 um 11:10
@Bassmonster
Bassmonster schrieb:Mies was ihr für Erfahrungen in Krankenhäusern gemacht habt, da wundert man sich überhaupt nicht mehr, warum der Ruf so schlecht ist. Ein Glück kann ich von dem Krankenhaus wo ich arbeite nichts negatives behaupten, außer die Arbeitsbedingungen, hehe.
folgende situation in einem hamburger krankenhaus, welches früher einen sehr guten ruf hatte.

eine neurologische station im frühdienst, 32 betten, davon 30 leute bettlägerich, müßen also gewaschen werden.
besetzung; 2 ex-kräfte und eine schwesterschülerin im 2.jahr. die eine exe macht die ganze behandlungspflege, wie medis, verbände usw.
zwischendurch kommt dann noch die essen verteilung, wobei man bei etlichen das essen reichen muß.

das sind doch super arbeitsbedingungen!


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23.06.2013 um 11:19
@dasewige
Es wird halt gespart, und zwar massiv am falschen Ende. Das ein paar Patienten dadurch in der Kühltruhe landen wird teilweise geduldet.


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