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Christiane F./Wir Kinder vom Bahnhof Zoo: Realitätsgehalt

399 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Drogen, Sound, Heroin ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Christiane F./Wir Kinder vom Bahnhof Zoo: Realitätsgehalt

04.04.2021 um 00:33
Zitat von Mrs.RollinsMrs.Rollins schrieb am 31.03.2021:Er hat danach nix mehr angerührt und hatte nicht einmal mehr Verlangen. Suchtverhalten und Suchtneigung sind wohl sehr individuell
Man muß im Kopf erst einen Prozess durch machen und irgendwann macht es klick.
Das Verlangen plötzlich nicht mehr zu haben ist einfach Psychologie. Viel mehr als körperliche Abhängigkeit.

Das weiß ich weil ich selbst mit Kiffen aufgehört habe nach 20Jahren xD
Wie alles anfing weiß ich nicht mehr haha


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Christiane F./Wir Kinder vom Bahnhof Zoo: Realitätsgehalt

04.04.2021 um 02:45
Wir haben damals in der Grundschule das Buch gelesen. Ich habe das weder als abschreckend empfunden noch als faszinierend. Es war mir vollkommen egal und habe auch beim lesen abgeblockt!

Zum Film: Kam mir als leichte Verherrlichung vor aber es war mir auch irgendwo egal.
Die Serie: Totaler Schrott!

Vielleicht ist sie mir als Person egal und ich kann mich nicht identifizieren mit ihr oder anderen in dem Buch , ich weiß es nicht genau....


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Christiane F./Wir Kinder vom Bahnhof Zoo: Realitätsgehalt

04.04.2021 um 09:37
Zitat von Foxy.VapianoFoxy.Vapiano schrieb:Kessi fällt mir auch noch ein. Die frühere beste Freundin Christiane's.
oh ja, was sie wohl macht? sie ist ja ein wichtiger charakter in der kindheit von christiane. schließlich hat sie christiane so ein bisschen in die richtung drogen geschoben und mit ihr die ersten erfahrungen gemacht aber dann wurde sie von ihrer mutter im letzten moment "gerettet". es wäre interessant zu wissen, wie es mit ihr weiterging.


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Christiane F./Wir Kinder vom Bahnhof Zoo: Realitätsgehalt

04.04.2021 um 10:59
In den 80ern habe ich Christiane einmal getroffen. Unsere Väter waren damals befreundet (beide Thailand-Fans mit entsprechenden Frauen, die sie von dort mitbrachten). Ich war noch minderjährig und Fan des Buches. Mein Vater und ihr Vater Dieter setzten mich dann für einen Besuch bei ihr zuhause ab, während sie selbst in die Kneipe gingen. Sie hatte zu der Zeit noch mit ihrem Freund Alexander zusammen gewohnt. Erst Jahre später wusste ich, dass er bei den Einstürzenden Neubauten Musik machte.
Ich fühlte mich beklommen, weil ich nicht wusste, was ich mit beiden reden sollte und wunderte mich, dass sie noch alle Bowie Platten hatte (im Film hatte sie die verkauft). Als könnte man diese nicht neu erwerben.
Beide hatten auf dem Sofa gekifft und sie erzählte von gesundheitlichen Problemen durch ihre Hepatitis.
Das und ein Gespräch über Nena sind mir als einziges in Erinnerung geblieben.

Zu meinem Vater habe ich keinen Kontakt mehr, weshalb ich über Christianes weiteren Weg nur aus der Presse erfuhr.

Vor einigen Jahren las ich das letzte Buch von ihr und es scheint ihr als Spätfolge der Drogen körperlich und psychisch nicht gut zu gehen.

In meinem Bekanntenkreis gibt es auch jemand, der früher heroin nahm. Er ist schon lange davon weg, aber es kam zur Suchtverlagerung. Ob Alk oder exzessives Zocken, ohne irgendetwas kann er nicht sein. Ich finde, man merkt seiner Persönlichkeit die Drogenvergangenheit an, als hätte sich da hirnbiologisch dauerhaft etwas verändert. Er neigt z.B. zum paranoiden Denken und ist ziemlich impulsiv.

Ich hoffe, dieser interessante Thread wird nicht wieder geschlossen, weil er älter ist. Finde es schade, wenn Diskussionen hier so enden. Deshalb zögerte ich erst, ob ich hier schreiben soll.


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Christiane F./Wir Kinder vom Bahnhof Zoo: Realitätsgehalt

04.04.2021 um 17:29
Zitat von Anne1Anne1 schrieb:Vor einigen Jahren las ich das letzte Buch von ihr und es scheint ihr als Spätfolge der Drogen körperlich und psychisch nicht gut zu gehen.
Das ist mir bei dem Buch auch aufgefallen. Totale Paranoia, Wahnvorstellungen darüber, daß jemand immer wieder in der Wohnung gewesen wäre, sie bespitzelt usw. Das war schon sehr krass. Aber ich fand das Buch auch insgesamt sehr wirr.


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Christiane F./Wir Kinder vom Bahnhof Zoo: Realitätsgehalt

04.04.2021 um 20:38
@Photographer73
Ist es denn lesenswert? Ich such grad mal wieder was zum schmökern


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Christiane F./Wir Kinder vom Bahnhof Zoo: Realitätsgehalt

04.04.2021 um 20:54
@6.PzGren391

Mir hat es nicht gefallen. Es springt sehr stark durch die Zeit, die Abläufe sind nicht chronologisch und wie gesagt, ich fand es teilweise auch echt wirr. Dazu viel Selbstbeweihräucherung und Selbstmitleid.


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05.04.2021 um 13:28
@Photographer73
Das klingt ja wie das Zeug von Kafka das ich normalerweise lese. Lach


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Christiane F./Wir Kinder vom Bahnhof Zoo: Realitätsgehalt

05.04.2021 um 15:04
@6.PzGren391


Ich habe mir das Buch interessehalber über die Onleihe ausgeliehen (Geld wollte ich dafür jetzt nämlich keines in die Hand nehmen) und bin gerade dabei, es zu lesen.

Wie @Photographer73 schon schrieb: Eine Chronologie sucht man vergebens und auch die inhaltlichen Sprünge sind immens, aber dennoch irgendwie fließend.

Was mir zudem schon in den ersten Kapiteln auffällt, ist eine extreme Selbstbeweihräucherung. Irre viel Name-Dropping schon auf den ersten paar Seiten, damit auch wirklich jeder erkennt, dass Christiane ein Promi ist. Dann kommt ziemlich rasch ein Sprung zu der Zeit, in der sie Mutter ist und die ganze Erziehung geregelt bekommt, ach was, quasi eine Vorzeigemutter mit gemeinsamen Frühstück am Morgen und Nachmittagen als Zuschauerin bei den Fußballspielen ihres Sohnes ist - auf den Grund dafür, dass ihr das Jugendamt das Kind weg nimmt, wird hingegen nicht genauer eingegangen. Dafür wird nahegelegt, dass das Jugendamt durch diese Aktion Schuld an einem neuerlichen Drogenrückfall ist.

Auch sonst redet sie ihre Sucht klein. Laut eigener Aussage hat sie längst eine Fibrose/Leberzhirrose, aber das Mittel gegen Hepatitis will sie nicht nehmen, weil ihr dann die Haare ausfallen würden und sie das Zeug wohl auch mindestens einen Monat nehmen müsste. Alkohol trinkt sie natürlich trotzdem, aber nur Likör, weil Vodka und Whisky sie sofort umbringen würden. Leider ist der Likör aber so zuckerhaltig, dass sie es nicht schafft, ihr Wunschgewicht zu erreichen. Ach und überhaupt, ihre Heroinsucht... Die hat sie überwunden, dass sie das Zeug ab und an schnieft bedeutet nichts. Und wenn es hart auf hart kommen sollte, hat man so einen Entzug auch in einer Woche hinter sich gebracht. Also alles nicht so schlimm.

Ich bin gerade beim ersten Einschub, der nicht aus Christianes Perspektive geschrieben worden ist, sondern der dafür gedacht ist, Menschen, die den Hype um "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" und den Film nicht mitbekommen haben, einen gewissen Rahmen zu geben. Leider ist aber auch der Einschub ziemlich weitschweifig und verliert sich so ein bisschen in der Beschreibung des Lebenswerks und der Genialität von Bernd Eichinger.


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Christiane F./Wir Kinder vom Bahnhof Zoo: Realitätsgehalt

05.04.2021 um 16:04
@Sterntänzerin

Bekomme schon das Kopfschütteln wenn ich nur die Zusammenfassung lese. Gut das ich mir das Buch nicht geben werde. Von solch einer Verherrlichung (wie offensichtlich in dem Buch emthalten) halte ich rein gar nichts. Und die Selbstbeweihräucherung reicht mir schon aus der Interviews.


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Christiane F./Wir Kinder vom Bahnhof Zoo: Realitätsgehalt

05.04.2021 um 20:18
@Sterntänzerin


Bravo!

diese Zusammenfassung trifft es auf den Punkt...danke dafür.

ich hatte immer irgendwie gewisse Sympathien für Christiane F. wir sind ein Jahrgang, aber dieses Buch, diese "Chronik" hat mich desillusioniert.

jetzt halte ich sie nicht mehr für eine Ikone, sondern für eine Looserin, wie so viele andere auch.


scheisse, dass sie mit ihrem Scheitern auch noch Geld macht:(


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Christiane F./Wir Kinder vom Bahnhof Zoo: Realitätsgehalt

05.04.2021 um 20:23
Man kann von Christiane F ja nun halten, was man mag. Ob das Buch oder der Film einem gefällt ist ja auch Geschmacksache.
Es ist nun einmal das Buch einer Suchtkranken Person und das seit frühester Jugend. Sie deshalb als Loserin zu betiteln, find ich persönlich nicht angemessen.
@Ventil
Was hast du denn von dem Buch erwartet, dass es dich desillusioniert hat? Was hat sie für dich vorher zur Ikone gemacht?


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Christiane F./Wir Kinder vom Bahnhof Zoo: Realitätsgehalt

05.04.2021 um 21:39
Zitat von altonaaltona schrieb am 01.03.2021:roger cicero war der halbbruder von babette döge???

http://christiane-felscherinow.blogspot.com/2019/12/babbete-babsi-
Das war mir bisher auch vollkommen neu, dass der Stiefvater (der "berühmte Pianist", wie er im Buch erwähnt wird) von Babette Döge "Cicero" hieß, wusste ich zwar, dass dieser Cicero allerdings der leibliche Vater von Roger Cicero ist, wusste ich nicht.
Babette war Jahrgang *1963, Roger Cicero *1970, zusammen aufgewachsen sind die beiden aber wohl nicht, da Babette bei den Großeltern aufwuchs.
Wenn ich es richtig verstanden habe, waren diese Großeltern wohl die Eltern ihres leiblichen Vaters, der Suizid beging.
Zitat von DoorsDoors schrieb am 12.03.2021:Nach wie vor nicht ausgeräumt sind Vermutungen, dass auch die DDR am Drogenhandel mitverdient hat und damit natürlich zugleich das bedrohliche Image vom zerstörerischen Kapitalismus förderte.
Finde ich sehr gut vorstellbar, in der DDR wurde es ja gern so dargestellt, als seien die "bösen Drogen" ein ganz typisches West - Problem und im ach so tollen Sozialismus gäbe es derartige Probleme natürlich nicht.
Zitat von tischtisch schrieb am 01.04.2021:h habe irgendwo gelesen, dass stella auch schon verstorben ist
Soweit ich weiß, ist Caterine Schabeck (Stella) im Jahr 2004 verstorben.
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:aber das Mittel gegen Hepatitis will sie nicht nehmen, weil ihr dann die Haare ausfallen würden und sie das Zeug wohl auch mindestens einen Monat nehmen müsste.
Hervorhebung von mir eingefügt.

Diese Aussage ist absoluter Unsinn, keine Hepatitis C - Therapie ist mit einem Monat Medikamenten - Einnahme erledigt.
Wie lange die Medikamente (gehe mal davon aus, dass sich diese Aussage von C.F. auf die Therapie mit Interferon / Ribavirin bezog) eingenommen werden müssen, hängt in erster Linie vom Genotyp sowie der Virenlast ab.
Wer sich für das Thema Hepatitis C bzw die Hep C - Therapie interessiert, dem kann ich das Buch "Freitagsgift" von Jörg Böckem empfehlen, dort berichtet er ausführlich sehr offen und ehrlich über seine Hepatitis C - Behandlung.
Heutzutage gibt es Alternativen zu Interferon / Ribavirin, die deutlich weniger schwere physische und psychische Nebenwirkungen verursachen.


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Christiane F./Wir Kinder vom Bahnhof Zoo: Realitätsgehalt

05.04.2021 um 22:13
@ThoFra
Ich habe extra noch mal im Buch nachgeschaut, weil ich die Stelle, die du zitiert hast, etwas freier wiedergegeben habe. Christiane schreibt von einer wochen- bis monatelangen Therapie mit Interferon, die sie wie erwähnt, im gleichen Zug ablehnt, weil ihr davon unter anderem die Haare ausfallen würden. Sie schreibt weiterhin, dass sie sich den Hepatitis C Genotyp 1a eingefangen hat.

Für mich las sich das an der Stelle besonders schräg, weil sie den Heroinentzug an anderer Stelle so herunter gespielt hat und weil sie sich trotzdem weiter ihren Likör hinter die Binde kippt. Denn dass sie eine medikamentöse Behandlung ihrer Erkrankung verweigert ist das eine, dass sie ihre bereits massiv geschädigte Leber weiterhin mit Alkohol vergiftet - der sich sicherlich auch nicht so super mit dem Methadon verträgt, dass sie täglich einnimmt - das andere.


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Christiane F./Wir Kinder vom Bahnhof Zoo: Realitätsgehalt

05.04.2021 um 22:32
@Sterntänzerin

Beim Genotyp 1a handelt es sich um den am häufigsten vorkommenden Genotyp der Hepatitis C, weltweit sind etwa 60% aller Hepatitis C - Infizierten mit dem Genotyp 1a infiziert.
Auf der folgenden Seite kann man unter dem Abschnitt "Therapie" einiges über die Behandlung, sowie auch die Behandlungsdauer nachlesen.
Dies jetzt hier zusammen zu fassen wäre etwas aufwendig und interessiert sicherlich auch nicht alle Leser*innen dieses Threads.
https://www.msdmanuals.com/de-de/profi/erkrankungen-der-leber,-der-gallenblase-und-der-gallenwege/hepatitis/hepatitis-c-chronische

Dass C.F. trotz des Wissens um ihre geschädigte (Zirrhotische?) Leber weiterhin Alkohol trinkt, ist leider kein Einzelfall.
Wenn man sich mal in Substitutionspraxen /-ambulanzen umschaut, wird man feststellen, dass es dort nicht gerade wenige Patienten*innen gibt, die auch noch mit Fibrose / Zirrhose weiter trinken wie zuvor - da greifen leider die Mechanismen der Sucht, die nur durchbrochen werden können, wenn die betroffene Person dies auch wirklich will, nur dann können Hilfsangebote "von außen" auch wirklich greifen.


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Christiane F./Wir Kinder vom Bahnhof Zoo: Realitätsgehalt

06.04.2021 um 08:19
Zitat von 6.PzGren3916.PzGren391 schrieb:Ist es denn lesenswert? Ich such grad mal wieder was zum schmökern
ich habe eine zwiespältige meinung, wenn es um "mein zweites leben" geht. ich finde es nämlich erstmal total toll, dass wir so viele jahre später ein update bekommen und erfahren, wie die geschichte um christiane weitergegangen ist. das ist nicht selbstverständlich. ich finde auch, dass das buch einen guten einblick in ihr leben gibt.

ich finde es eher nervig, dass es nicht chronologisch ist, sondern episoden aus ihrem leben aneinanderreiht, in der sie eine große chance hat, die dann aber meist leider am ende im unglück endet. das ist aber geschmackssache weil es eigentlich auch ein schönes stilistisches mittel ist, da die episoden in ihrem leben abgeschlossen wirken und es dadurch sehr anschaulich dargestellt wird, worüber sie gestolpert ist. durch die einzelnen episoden fehlt dem buch aber leider auch dieses intensive und drastische erzählen in chronologischer reihenfolge, das ihre geschichte mit sich bringt.

wirklich schlimm finde ich die episode rund um ihren verfolgungswahn. die kommt zum glück ziemlich zum schluss. alle anderen episoden sind spannend und interessant und machen ihr leben als promi-junkie wunderbar deutlich. ich finde christiane insgesamt eine sehr schillernde, anziehende und spannende person, sodass ich auch gut damit klar komme, dass sie sich so ein bisschen "über den dingen stehend" darstellt. durch die schicksalsschläge und die chancen, die sie verpasst, wird ihre darstellung ja leider auch immer wieder in eine andere perspektive gesetzt.

ich glaube, ich habe ein problem mit der autorin, die für mich völlig ungeeignet war, christianes geschichte aufzuschreiben und mit entsprechenden hintergrund-informationen zu versehen. kai hermann hat in einem interview erzählt, dass er angebote für ein zweites buch mit christiane hatte, die finanziell sehr lukrativ gewesen sind. seine bedingung an christiane war, dass sie clean bleibt und daran ist es dann wohl auch gescheitert. ich denke, es wäre besser gewesen, wenn eine person wie er das buch geschrieben hätte. denn die eingeschobenen "sachbuch-artikel" sind mit die schlimmsten und schlechtesten kapitel in dem ganzen buch. selbst das kapitel zu "wir kinder vom bahnhof zoo" ist absolut schrecklich und fasst m.e. gar nicht, was das den erfolg des buches, von christiane und die jahrelange faszination ausmacht.

insgesamt: lesen, wenn interesse an christiane besteht. nicht lesen, wenn kein interesse an ihr als person besteht.
Zitat von ThoFraThoFra schrieb:Soweit ich weiß, ist Caterine Schabeck (Stella) im Jahr 2004 verstorben.
danke. das ist wirklich traurig aber wenn ich sie mir in der doku von 1995 ansehe, bin ich froh, dass sie noch weitere knapp zehn jahre leben durfte.

schade, dass sich niemand von den damaligen protagonisten zu wort meldet im rahmen der serien-verfilmung. ich verstehe, dass sie damit abgeschlossen haben aber es wäre toll zu sehen, wie es den (offensichtlich wenigen) verbliebenen geht: christiane, detlef und wahrscheinlich ist auch frank noch am leben und auch kessi.


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06.04.2021 um 09:35
Zitat von Mrs.RollinsMrs.Rollins schrieb:Man kann von Christiane F ja nun halten, was man mag. Ob das Buch oder der Film einem gefällt ist ja auch Geschmacksache.
Es ist nun einmal das Buch einer Suchtkranken Person und das seit frühester Jugend. Sie deshalb als Loserin zu betiteln, find ich persönlich nicht angemessen.
Danke, Mrs. Rollins.

Gut auf den Punkt gebracht.


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Christiane F./Wir Kinder vom Bahnhof Zoo: Realitätsgehalt

06.04.2021 um 09:48
@Lotte49
Leider ist @Ventil ja nun länger raus und kann meine Fragen erstmal nicht beantworten habe ich gesehen.
Aber vieles ist eben Teil einer Suchtkrankheit, welche sich oft nicht nur auf eine Substanz beschränkt


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Christiane F./Wir Kinder vom Bahnhof Zoo: Realitätsgehalt

13.04.2021 um 18:15
Alle Beiträge gelesen.
Und in mir keimt eine große Frage auf:

Scheinbar interessieren sich ja alle für die Drogenszene, oder für Christianes Leben.

Aber wenn doch alle so interessiert, wie es wirklich war, beziehungsweise ist, warum wird dann nicht näher auf die Dinge eingegangen die zum Beispiel @pharmi zu berichten hätte? Oder (entschuldigt, den Namen finde ich gerade nicht wieder) der Nachbar von Babette ?

@pharmi:
Ich fänd es interessant die Drogenszene mal ohne Beschönigung aus deiner Sicht zu hören, wenn du bereit wärst dazu etwas zu sagen. Wenn nicht, kann ich das natürlich auch verstehen.


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Christiane F./Wir Kinder vom Bahnhof Zoo: Realitätsgehalt

13.04.2021 um 18:18
Zitat von electric_artelectric_art schrieb:Drogenszene
Die Junkie-Szene ist, was du meinst. So etwas wie eine "Drogenszene" gibt es genauso wenig, wie es eine "Gamerszene" gibt.


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