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Kinder allein und vielleicht gegen ihren Willen im Krankenhaus?

106 Beiträge, Schlüsselwörter: Kinder, Psychologie, Kind, Depressionen, Krankenhaus, Trauma, Traumata

Kinder allein und vielleicht gegen ihren Willen im Krankenhaus?

22.03.2014 um 01:42
@CountDracula
Îch kann dich vollkommen verstehen mir geht es ähnlich.
Auch ich lag im Alter von 2 oder 3 Jahren im Krankenhaus, daran habe ich natürlich kaum Erinnerungen. Ich hatte mich mit dem sog. Rothaarvirus infiziert und wäre beinahe innerlich vertrocknet, daher war es nötig mich dort zu behalten und das über mehrere Tage.

Als ich 16 war hatte ich einen Vorfall gehabt, weswegen sie mich im Krankenhaus zur Beobachtung behalten wollten. Ich kann nur erahnen, dass von damals irgendein Traumata übrig geblieben ist, denn ich fing auf der Stelle an zu "paralysieren" und zu weinen, bis ich pitschnass war.
Selbiges geschah, als ich wegen chronischer Nackenschmerzen in's MRT sollte, damals war ch 19. Gleiches Spiel, paralysiert, wurde unansprechbar und heulte, leise aber unverkennbar. Meinem begleiter reichte es nach 5 Minuten und er sagte der Frau am Empfang, dass ich nicht in's MRT gehen könnte, ich hätte zuviel Angst davor.

Ich würde deine Mutter fett in den Arsch dafür treten, dass sie sich gegen deinen Willen zu dieser OP gezwungen und dadurch neben dem Traumata chronische Schmerzen mitverschuldet hat.


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Kinder allein und vielleicht gegen ihren Willen im Krankenhaus?

22.03.2014 um 01:51
Edit nachdem ich den Thread gelesen habe:
An alle die behaupten, Ärzte wissen schon wann operiert werden muss....
Es werden järhlich unmengen an unnötiger Operationen durchgeführt, nur damit die Ärzte daren verdienen. Ärzte werden gewzungen jährlich eine gewisse Anzahl an Operationen und Behandlungen durchzuführen, ansonsten werden sie gefeuert, da sie nicht genug Geld in die Kassen spülen.

Operationen waren in rund 40% der Fälle UNNÖTIG, eine Schmerztherapie hätte auch gereicht!
Das sah ich auf ZDFZoom, die endsprechende Folge ist in der ZDF mediathek leider nicht mehr vorhanden, daher kann ich den Beitrag nicht verlinken.


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Kinder allein und vielleicht gegen ihren Willen im Krankenhaus?

22.03.2014 um 07:58
ich weiß nicht, ob das schon gesagt wurde, aber der Artikel im EP ist von 1966 1966!!


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22.03.2014 um 10:17
@Zerox

Man muss nicht unbedingt blind jedem Urteil vertrauen.
Jedoch sollte man sich drüber im klaren sein, dass nicht einfach jeder Witzbold Arzt wird und es auch nicht so aussieht, dass ein schicket, dynamischer Arzt von 30 Jahren mit heißen Krankenschwestern herumjettet.

Gesunde Skepsis ist angebracht, Vertrauen aber auch.

Ebenso, wie es unnötige OPs gibt, gibt es auch Menschen, die einfach zu lange nicht zum Arzt gehen, entweder in der Hoffnung, dass Probleme schon wieder verschwinden werden, sie damit leben können oder irgendeine Art von Selbstmedikation und/oder dubiose Heilungen ausprobiert werden.

Gern wird das auch von windigen Wunderheilern ausgenutzt, die sich ihre ,,natürlichen und sanften Heilmethoden'' sehr gut bezahlen lassen.
Für ein Set von ganz tollen Vitaminfläschen hat Oma einmal auf einen Schlag ich glaub 700€ bezahlt. Weil der nette, junge Mann ja sagte, das würde sie gesund machen und sie würde sich besser fühlen etc. - gefährlich war's zum Glück nicht, aber im Prinzip reiner Fruchtsaft.

Oder wenn man an solche Gestalten denkt, wie einen gewissen ,,Doktor Hamer'' mit seiner ,,Germanischen Neuen Medizin'' - der hat mit seinen Chemietricks auch schon mehr als eine Person auf dem Gewissen. Wenn ich das richtig im Kopf habe, haben sich z.B. schon Krebspatienten in dessen Hände begeben oder Eltern ihre Kinder seine Behandlung machen lassen, weil sie den ,,Schulmedizinern'' nicht vertrauten. Zum Preis des Lebens.


Sicherlich kann man bei manchen Beschwerden auch einfach abwarten, bis der Körper selbst wieder fit ist, man muss nicht bei jeder Kleinigkeit zum Doc.
Sicherlich kann man sich auch bei so einigen Beschwerden mit Heilpflanzen helfen, das streitet keiner ab - im Gegenteil, auch die medizinische Fachwelt und Forschung untersucht die Wirkung von Heilpflanzen und adaptiert Erkenntnisse durchaus.

Aber nichtsdestotrotz - bei schwierigeren Sachen sollte man lieber einem studierten und zugelassenen Arzt vertrauen, als irgendwelchen dubiosen Wunderheilern und ihren Ideen.
Bestenfalls sind diese nutzlos, oft aber schädlich.


Es könnte möglicherweise helfen, das Image von Krankenhäusern zu verbessern.
Statt ,,Krankenhaus'', wo der negative Einstieg schon beginnt - da geht man nur hin, wenn man krank und schwer verletzt ist, wo es viele alte, kaputte, einsame Menschen gibt - könnte man den Begriff in ,,Häuser der Heilung'' ändern.

Man könnte aufhören, Krankenhäuser nach Profitdenken zu führen.

Mehr Personal, mehr Zeit für den Umgang der Menschen, Wertschätzung untereinander, freundlichere Designs...


Ich leg Wert drauf, dass das keine utopischen Träumereien sind, sondern aus meiner Sicht sinnvolle und machbare Veränderungen.

Nur müssen wir uns von dieser Konditionierung lösen, immer erstmal ,,schlau'' zu fragen:,,Was kostet das? Nee, viel zu teuer!'' und dee Denkweise, man könne ja ,,doch nichts ändern''.
Gerade letzteres und die daraus resultierende Untätigkeit ist eine Wurzel vieler, negativer Zustände unserer Gesellschaft.


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Kinder allein und vielleicht gegen ihren Willen im Krankenhaus?

22.03.2014 um 15:12
@Tussinelda
Danke, das weiß ich selber. Es hat sich aber leider bis heute nicht allzu viel verändert. Es gibt zwar jetzt z. B. Beistellbetten für Eltern, aber noch längst nicht in jedem Krankenhaus. In dem, wo ich war, gab es zum Beispiel nicht mal Besucherzimmer. Viele Eltern konnten nicht bei ihren Kindern sein, einfach, weil sie sich kein Hotelzimmer leisten konnten und von weither kamen. Viele Kinder und Jugendliche, die ich da kennengelernt habe, mussten die Zeit nach der OP - die Zeit, die für uns alle am schlimmsten war (vor allem wegen der Schmerzen, aber auch z. B. wegen der teilweise extrem unfreundlichen Schwestern auf der Intensivstation) - alleine verbringen.
Jemand anders berichtete in diesem Thread auch, dass sein oder ihr Kind mal ins Krankenhaus musste und er oder sie nicht bei dem Kind bleiben konnte, weil kein Platz mehr für ein Beistellbett war. Nicht mal auf dem Flur war noch Platz für einen Schlafplatz für ihn oder sie. Das darf meiner Meinung nach auch nicht sein, vor allem nicht auf der Kinderstation.


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22.03.2014 um 15:15
@Kc

Ich denke auch, dass man Ärzten schon vertrauen können sollte. Nur durch diesen längeren Bericht den ich im "Zoom" sah und den gleichzeitig stattfindenden Organspendeskandalen bin ich skeptisch geworden. Zumal ich selbst auch schon mehr als einmal falsch oder vorsätzlich nicht von einem Arzt behandelt worden bin.
Die Meinungen von mehreren Ärzten einzuholen, besonders wenn es um etwas heikles wie eine OP geht, halte ich immer für ratsam.

könnte man den Begriff in ,,Häuser der Heilung'' ändern.
Das klingt definitiv direkt sympathischer und einladender, als "Krankenhaus". Der Begriff passt zwar, aber wie du schon sagst, ich empfinde ihn auch als eher abschreckend.


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Kinder allein und vielleicht gegen ihren Willen im Krankenhaus?

22.03.2014 um 15:25
@Kc
Kc schrieb:Man könnte aufhören, Krankenhäuser nach Profitdenken zu führen.

Mehr Personal, mehr Zeit für den Umgang der Menschen, Wertschätzung untereinander, freundlichere Designs...


Ich leg Wert drauf, dass das keine utopischen Träumereien sind, sondern aus meiner Sicht sinnvolle und machbare Veränderungen.
Da hast Du vollkommen recht!

Wie hier bereits geschrieben wurde, werden oft unnötige OPs gemacht, einfach, weil die Ärzte bzw. Krankenhäuser Geld verdienen wollen. Auch von dem Krankenhaus, in dem ich war, habe ich im Nachhinein des Öfteren gehört, dass dort teilweise viel zu schnell zur OP geraten wird. Das war bei mir wahrscheinlich auch der Fall. Normalerweise wird eine Skoliose erst operiert, wenn alle anderen Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft sind. Das war bei mir nicht so. Ich wurde zum Beispiel noch nie auf eine Skoliosekur geschickt. Und das darf nicht sein! In Krankenhäusern sollte es nicht in erster Linie um das Geld, sondern um die Menschen gehen. Und das ist auch machbar. Die Ärzte verdienen sonst zu wenig Geld? Dann sollen sie von den Krankenkassen für andere Behandlungen mehr bekommen. Ich wäre gerne bereit dazu, einen höheren Beitrag zu zahlen, wenn ich dafür vielleicht nicht unnötig operiert werde, und ich denke, das wären viele andere auch.

Ich denke auch, dass solche Veränderungen machbar sind, auch, wenn es vielleicht nicht von heute auf morgen ist.

Personalmangel ist auch ein großes Thema. Da, wo ich war, hat man den richtig gespürt. Vor allem auf der Intensivstation. Die Schwestern waren da sicher nicht einfach so unfreundlich, sondern, weil sie viel Stress hatten. Und das hat man auch gemerkt. Einmal hat man mir z. B. gesagt: "Ich nehm Dir gleich die Klingel weg." Das klingt eindeutig nach zu viel Stress. Ist aber auch kein Wunder; viele verlangen schon für eine Krankenschwesternausbildung das Abitur. Dabei würde ein Realschulabschluss in dem Fall auch reichen. Früher ging es ja auch mit Realschulabschluss. Oder sogar mit Hauptschulabschluss + 1 Jahr Berufsschule. So hat es meine Mutter gemacht. Sie und viele andere sind ein gutes Beispiel dafür, dass man auch ohne Abitur eine gute Krankenschwester sein kann.

"Freundlichere Designs" ist auch ein gutes Stichwort. Bei uns sind Krankenhauswände meistens weiß oder hellgelb, meistens noch mit einem kotzgrünen Balken. Bei der Kleidung der Ärzte und Schwestern und der Bettwäsche mögen helle Farben wie Weiß, Hellblau oder Hellgrün ja sinnvoll sein; dann kann man sie schließlich heißer waschen. Aber wann wäscht man schonmal eine Tapete? Richtig: Gar nicht. Die Wände werden allerhöchstens mal mit desinfiziert. Das geht miz bunten Wänden genauso gut, und die wären gerade auf der Kinderstation (und nicht nur da) sinnvoll.


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22.03.2014 um 15:27
Zerox schrieb:Rothaarvirus
*lach* :D :D du meinst bestimmt den Rotavirus, oder?


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22.03.2014 um 15:28
Hier noch ein schönes Bild zum Profitdenken mancher Ärzte:


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22.03.2014 um 15:29
So was zum Beispiel könnte es auch öfter geben!


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22.03.2014 um 15:32
Syrah schrieb: du meinst bestimmt den Rotavirus, oder?
Kein Plan wie der geschrieben wird, ich habe den vor Jahren einmal nachgegoogelt, aber ich habe ihn ja immer nur "gehört" und nie "gelesen"... ^^


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22.03.2014 um 15:35
@Syrah
Ja, hab nachgegoogelt du hast recht, habe mich peinlichst verschrieben :D


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22.03.2014 um 15:36
@Zerox
ist ja nicht schlimm oder peinlich, ich fands nur witzig :D


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22.03.2014 um 15:42
@CountDracula

Ich bin eindeutig dafür, dass Krankenhäuser freundlicher gestaltet werden und mehr Personal für bessere Behandlung zur Verfügung stehen sollte. Das ist keine Frage der Möglichkeit, sondern des Wollens - noch ist Geld leider ganz einfach wichtiger. Selbst dann, wenn Krankenkassen ja sogar
,,Gewinne machen'' wird eigentlich nichts weitergegeben, sondern ein neuer Firmensitz gebaut oder das Gehalt der Führung erhöht.

Die Menschen in D. lassen einfach zu viel mit sich machen.


Allerdings: übertreiben.sollte man nicht bei der freundlicheren Gestaltung von Krankenhäusern und Verbesserung von Pflegemöglichkeiten.
Sich als Superman oder Clown verkleiden seitens von Ärzten und Pflegern, das kommt mir doch recht albern vor. Immerhin ist man ja nicht zum Spaß in einen Freizeitpark gefahren.


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interrobang
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Kinder allein und vielleicht gegen ihren Willen im Krankenhaus?

22.03.2014 um 16:02
@CountDracula
CountDracula schrieb:Das war bei mir wahrscheinlich auch der Fall.
Wie ausgeprägt war deine Skoliose? Also zu wieviel %?


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22.03.2014 um 16:02
Kc schrieb:Ich bin eindeutig dafür, dass Krankenhäuser freundlicher gestaltet werden und mehr Personal für bessere Behandlung zur Verfügung stehen sollte
... und auch freundlicheres Personal, was ich schon so mit den "lieben" Krankenschwestern erlebt habe, das geht auf keine Kuhhaut...


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22.03.2014 um 16:13
@Luma30

Man sollte sich dessen bewusst sein, dass Unfreundlichkeit ja nicht von ungefähr kommt.
War erst heute auf ,,Zeit Online'' ein Bericht über Pflegerinnen, vor allem deren Mangel und Stress in Deutschland.

Ständige Überstunden, Dauerschichten, Einspringen, wenig Respekt von Ärzten und Patienten oftmals, laue Bezahlung...

Da kommen wir zum Stichwort Wertschätzung - auch das ist ein ganz entscheidender Punkt, meine ich! Die Anerkennung und der Respekt für die eigene Arbeit und die Fähigkeiten.


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22.03.2014 um 16:19
Kc schrieb:Man sollte sich dessen bewusst sein, dass Unfreundlichkeit ja nicht von ungefähr kommt.
War erst heute auf ,,Zeit Online'' ein Bericht über Pflegerinnen, vor allem deren Mangel und Stress in Deutschland.

Ständige Überstunden, Dauerschichten, Einspringen, wenig Respekt von Ärzten und Patienten oftmals, laue Bezahlung...

Da kommen wir zum Stichwort Wertschätzung - auch das ist ein ganz entscheidender Punkt, meine ich! Die Anerkennung und der Respekt für die eigene Arbeit und die Fähigkeiten.
Ich weiß über den Stress des Pflegepersonals bescheid. Meine Schwester ist Bereichsleitung in solch einer "Anstalt", sie kann sich aber auch zusammen nehmen und muss nicht ständig unfreundlich sein, denn jeder hat so seinen eigenen Stress in der Arbeit...

Liebe Grüße
Luma30


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23.03.2014 um 01:50
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum du so negativ bist. Ich musste auch als Kind gegen meinen Willen und alleine ins Krankenhaus. Ich bin 21 und habe Herzprobleme. Ich darf auch kein Sport mehr treiben, nicht mehr schwer heben, etc pp. Ich kann meinen Wunschberuf nicht ausüben. Ich bin stark untergewichtig und KEINER nimmt das wirklich ernst. Eher werd ich noch ausgelacht und als "Strich in der Landschaft" "wandelndes Streichholz" etc bezeichnet. In meiner Schulzeit wurde ich gemobbt und sogar meine Freundin hat sich gegen mich gestellt. Leide ich wegen all dem an Depressionen? Nö. Warum nicht? Weil es IMMER auch positive Dinge gibt und wenn es nur die Tatsache ist das man lebt. Das man wenigstens diese Welt sehen darf.

Ich rate dir deshalb, mit dieser Negativität aufzuhören und mal versuchen ein paar Positive Dinge in deinem Leben zu finden. Das Leben ist zu kurz um alles scheiße zu finden. Sei doch froh das du laufen kannst. Das du nicht so schlimm drann bist das du nichts mehr allein kannst. Was geschehen ist kann man sowieso nicht mehr ändern also sollte man es irgendwann einfach mal akzeptieren. Das Leben geht weiter.

Ansonsten zum Titelthema: Manchmal muss man eben auch als Kind dadurch allein im Krankenhaus zu sein. Mit 13 sollte man sowieso in der Lage dazu sein auch mal ohne Mami und Papi im Krankenhaus zu sein. Ich persönlich hasse es auch und selbst jetzt hätte ich noch Heimweh, aber manchmal muss eben was muss..auch wenn man noch ein Kind ist. Irgendwann müssen sie diese Erfahrung so oder so mal machen. Wenn sie 35 sind kann ja nicht immernoch Mami von morgens bis abends am Krankenbett sitzen und Händchen halten..

Ich glaube mal niemand ist gerne im Krankenhaus. Auch Erwachsene nicht. Niemand will doch gerne ins Krankenhaus. Oder hast du schonmal jemanden sagen hören "Hey, ich WILL ins Krankenhaus!" also ich nicht..


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Kinder allein und vielleicht gegen ihren Willen im Krankenhaus?

25.03.2014 um 07:30
@CountDracula

Lass mich das jetzt mal systematisch alles durchgehen:
CountDracula schrieb am 21.03.2014:Wer sagt denn, dass sie tröstend neben einem sitzen sollen? Sie hätten mir da RAUSHELFEN müssen! So was ist Freiheitsberaubung!

Ich wusste auch, was mit mir passiert. Und das WOLLTE ich nicht! Ich wurde GEGEN MEINEN WILLEN FESTGEHALTEN!
Kein Kind moechte ins Krankenhaus. Auch kein Erwachsener! Trotzdem ist das keine Freiheitsberaubung, es sollte Dir geholfen werden!
CountDracula schrieb am 21.03.2014:Sie hätte mich aber nicht operieren lassen dürfen.

Das ist ja das Problem. Ich bin nicht gesund, sondern behindert.
Deine Mutter musste eine ganz schwere Entscheidung treffen, und zwar, ob Du operiert wirst oder nicht. Sie hat das aufgrund der Einschaetzung der Aerzte tun muessen. Sie haben ihr erklaert, was passiert, wenn Du nicht operiert wirst, und auch die Risiken, die eine OP beinhaltet, inklusive der Wahrscheinlichkeit, dass etwas schiefgeht. Nur basierend auf diesen Informationen musste sie dann entscheiden, ob Du operiert werden sollst oder nicht.

Sie hat sich fuer die OP entschieden, und zwar nicht, weil sie Dir was Boeses tun wollte, sondern weil sie Dir helfen wollte!

Dass bei der OP etwas schiefgelaufen ist, kannst Du ihr nicht ankreiden. Das ist furchtbar und traurig, aber nicht ihre Schuld, und sowas kann nunmal bei jeder OP vorkommen.

Stell Dir vor sie haette Dich nicht operieren lassen, Deine Beschwerden waeren schlimmer geworden und Du haettest jetzt auch Probleme. Dann wuerdest Du ihr jetzt die Schuld geben, weil sie Dich nicht hat operieren lassen!
CountDracula schrieb am 21.03.2014:Woher wollt ihr eigentlich alle wissen, ob die OP notwendig war? Das kann man bei so was nur im Einzelfall sagen. Man muss die ganze Krankengeschichte berücksichtigen. und die kennt ihr alle nicht.
Du warst 13. Du konntest einfach nicht beurteilen, ob die OP noetig war oder nicht, und Deine Mutter mit Sicherheit auch nicht. Sie musste sich auf die Aerzte verlassen und hat getan, was in ihren Augen das Beste fuer Dich war.

Du musst dringend von dieser Schuldzuweisung an Deine Mutter wegkommen, denn ich glaube, das ist der Hauptgrund fuer Deine Depressionen und nicht der Klinikaufenthalt an sich!
CountDracula schrieb am 21.03.2014:Das hätte man mir aber gesagt... exogene Depressionen (also Depressionen ohne Auslöser) müssen vielleicht vom Psychiater behandelt werden, weil sie auf eine psychische Erkrankung hindeuten. Endogene Depressionen (also welche mit Auslöser) eher nicht, weil sie keine psychische Erkrankung in dem Sinne sind.
Es kommt darauf an wie stark die Depressionen sind, wie sie sich aeussern und wie der Patient sich fuehlt. In manchen Faellen ist es sinnvoll, fuer eine Zeit begleitend zur Psychotherapie Psychopharmaka zu verschreiben, um die Symptome zu daempfen, ganz einfach um das Allgemeinbefinden des Patienten zu verbessern. Das ist nicht immer noetig und man sollte es auch vermeiden wenn irgendwie moeglich, aber manchmal ist es besser auf diese Art.


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