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Wahrnehmung der Gesellschaft

166 Beiträge, Schlüsselwörter: SS

Wahrnehmung der Gesellschaft

14.11.2014 um 03:04
@Allesforscher

Das glaub ich nicht , es kommt auch immer darauf an wo man wohnt (Gegend), was man für ein Lebensziel verfolgt und wie man lebt.

Junge Menschen, wollen lieber in die Stadt, studieren, weg. aus dem Elternhaus, kommen aber mit. 30ig. wieder und bauen sich in der Heimat ein Nest und bleiben bis 65-70ig, dann zieht es in die Ferne, kleine Finka azf Mallorca etc.


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Wahrnehmung der Gesellschaft

14.11.2014 um 10:35
Viele Menschen geben sich eine Aura von Ziel-Gerichtetheit, von Wichtigkeit, von einer Aura des "ich-bin-gerade-auf-dem-Weg-zu einem Meeeeeeeeeeeeeeeeeeeeting, zu einem PROJEKT!"

Ja, ich habe gerade das Projekt Pizza-Backen "absolviert". Dazu hatte ich ein Meeting in meinem Supermarkt wo ich die Projekt-Bestandteile Mehl und Tomatensoße organisiert habe. Bla bla bla. Und dann habe ich das Projekt finalisiert!

An alle, die ihr immer so beschäftigt tut:

Ich weiß, dass ihr nicht wirklich viel zu tun habt. Bleibt doch einfach mal einen Moment stehen, setzt euch einfach mal einen Augenblick auf eine Bank.

Aber nein! Das könnte jemand sehen, er könnte denken, ihr wäret einen Moment lang nicht beschäftigt.

Immer nach vorne der Blick, immer etwas zu schneller Gang als nötig, immer in Eile, Hetze.

Ihr könntet was verpassen.. JA, GENAU so MIT EURER ART verpasst ihr euer G A N Z E S Leben..

Das merkt ihr nur nicht..


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Wahrnehmung der Gesellschaft

14.11.2014 um 14:56
Ich halte es mit Mr. Young:

It's better to burn out 'cause rust never sleeps!


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Wahrnehmung der Gesellschaft

15.11.2014 um 05:24
gerhard86 schrieb:mit dem kopf auf den boden gerichtet
Damit man nicht in Kacke tritt.


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Gentian
ehemaliges Mitglied

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Wahrnehmung der Gesellschaft

15.11.2014 um 12:20
Ich mache mir über längere zeit gedanken darüber, wie der threadersteller auch. Ich bin in den späten 70ern geboren. Ich muss sagen, dass ich schon als kleinkind eher einen hang zu älteren personen hatte. Ich kann aber genauso gut mit kindern umgehen. Ich bin manchmal aushilfsweise im kindergarten arbeiten...das macht mir sehr viel spass.

Doch was auch @terrorblade beobachtet hat, sehe ich auch so. Wie in trance, obercool, in ihrer welt...abgehoben aber auch TRAURIG und mit ganz viel potential, kreativität nehme ich meine umwelt und damit meine ich mal die jüngere generation wahr ( auch schon die frühere 80er generation ist anders als meine).
Ob die 60er,50er auch so sind, ich bezweifle es. Ich nehme sie anders wahr, sie wollen MITHALTEN und machen sich zum deppen. Jeder mensch, der versucht, irgendeine rolle zu spielen, um sich dem system anzupassen, kommt von seinen wurzeln fort und wirkt nicht mehr authentisch.

Ich nehme die 80er und 90er so wahr, als würden sie ganz weit weg sein von ihrer mitte. Haben sie eine mitte? Womit sind sie gross geworden? In welcher welt sind sie gross geworden? Welche themen belasten und prägen diese generationen? Ich denke, beantwortet man diese fragen, versteht man auch, warum sie so sind, wie sie sind.


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Wahrnehmung der Gesellschaft

15.11.2014 um 14:20
@s.c.d.
jeder 3. hat Sozialphobie/sonstige Probleme mit Menschen. Meine Wahrnehmung der Gesellschaft.
Aber kein Wunder, die Politik ist an allem schuld.


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LynnCare
ehemaliges Mitglied

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Wahrnehmung der Gesellschaft

21.11.2014 um 21:46
Also heute ist auch wieder so ein Tag, wo ich an der "Gesellschaft" zweifle, aber vielleicht liegt es nur daran, dass ich im Moment nicht die richtige Gesellschaft habe, die mich zufriedenstellt.


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Wahrnehmung der Gesellschaft

22.11.2014 um 22:55
Ich nehme diese Gesellschaft als einen kalten und leblosen Ort wahr. Ich vermisse Kreativität, Lebensfreude und Spontanität. Unsere Leben sind äußerst kurz, aber noch viel zu lang, wenn ich bedenke wie wenig die Menschen aus dieser Zeit machen. Hätten wir eine geringere Lebenserwartung, wüssten wir unser Leben vielleicht auch endlich wieder mehr zu schätzen. Was bringt einem Wohlstand, Sicherheit und ein langes Leben, wenn man eigentlich schon tod ist und am Ende eh alles wieder verliert. Nicht umsonst beginnen viele Menschen erst nach einer erschütternden Krebsdiagnose oder dem Befund einer anderen schweren Krankheit, das zu tun was sie schon immer tun wollten im Leben und einige werden dadurch sogar wieder gesund.

Wer garantiert uns eigentlich, dass wir nicht Morgen bereits Tod umfallen? Wozu also in die Zukunft planen und sich absichern im Leben, wenn es im Leben letztlich doch keine Sicherheit gibt! Ich vermisse Leute die aus dem starren Korsett ihrer Prägung ausbrechen und einfach mal etwas ganz ungewöhnliches machen, weil in der Regel machen doch alle hier immer nur das Gleiche. Die Meisten können nicht loslassen, sie klammern sich zu stark an ihrem Leben fest, deswegen können sie es nicht mehr genießen. Es geht immer nur um wollen und müssen, um Verpflichtungen, vergleiche und zwang, da ist so ein Schleier aus Angst und verbissenem Ehrgeiz, der ihnen wie schwere Manschetten an ihren Gliedern hängt. Leben sollte aus Spiel, Spaß, Neugier, Leichtigkeit und Spontanität bestehen und um die Frage worin liegt meine Leidenschaft und nicht darum was andere von dir verlangen oder was unbedingt noch getan werden muss.


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Nicolaus
ehemaliges Mitglied

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Wahrnehmung der Gesellschaft

22.11.2014 um 23:05
Was ich wahr genommen habe, erschreckt mich zutiefst. Die meisten Menschen, die ich so beobachtet habe, laufen ständig mit einem Handy herum, gucken ständig drauf, oder klappern auf den Tasten herum. Als wenn es nichts anderes auf der Welt gäbe als das Handy. Ich hab so den Eindruck, als nähmen die ihre Umwelt gar nicht mehr wahr, als seien sie gar nicht anwesend. Als sei das Handy das wichtigste Objekt auf der ganzen Welt.


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Wahrnehmung der Gesellschaft

24.11.2014 um 13:29
Da haben wir mal wieder einen schönen Unterschied zwischen Stadt und Land. Hier auf'm Dorf grüsst jeder jeden, guckt über den Gartenzaun, hält Klönschnack beim Einkauf oder, sehr nordfriesisch, von Auto zu Auto auf der Strasse. Da müssen die anderen halt warten. Entgegen allen landläufigen Meinungen ist "der Norddeutsche" erstaunlich kommunikativ. Das muss man ertragen - oder wegziehen.


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LynnCare
ehemaliges Mitglied

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Wahrnehmung der Gesellschaft

24.12.2014 um 23:13
Wusste ich nicht, aber in der Stadt eher nicht, z. B. Braunschweig. Aber ich mag, wenn die Norddeutschen Hochdeutsch sprechen. In Berlin Ostseite sind die Deutschen aber sehr herzlich und kommunikativ, so meine Erfahrung als Touristin.


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LynnCare
ehemaliges Mitglied

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Wahrnehmung der Gesellschaft

20.01.2015 um 13:02
@terrorblade
@Doors
@Nicolaus
@Novator
@Allesforscher
@Gentian
@Saphira
@s.c.d.
@Dini1909
@Pallas
@illik

Ich habe festgestellt, dass ich die Gesellschaft vor allem dann negativ wahrnehme, wenn ich irgendwie angeschlagen bin, es also direkt mit meinen eigenen Stimmungen zusammenhängt. Wenn es mir besonders gut geht, verschwende ich keinen einzigen oder relativ wenige Gedanken daran, ob ich mich in der heutigen Gesellschaft wohlfühle. Die Kritikpunkte an der Gesellschaft wirken dann auf einmal unwichtig, weil ich dann mehr in meiner eigenen Welt lebe. Die Distanz und der Weltschmerz kommt bei mir nur dann auf, wenn ich grüble und sonst ein Verlust vorhanden ist in mir. In solchen Phasen erinnere ich mich daran, wie sehr das vom inneren Befinden abhängt, zumindest bei mir. Sehe ich aber auch bei anderen.


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Nicolaus
ehemaliges Mitglied

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Wahrnehmung der Gesellschaft

20.01.2015 um 21:42
@LynnCare

Da gebe ich dir Recht, das habe ich auch schon festgestellt. ^^
Wenn ich, sagen wir mal, schlecht drauf bin, sehe ich eher das Negative. Wenn ich gut drauf bin, mag es das auch geben, aber dann sehe ich es nicht, dann erscheint mir auch meine Umgebung positiv.


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LynnCare
ehemaliges Mitglied

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Wahrnehmung der Gesellschaft

20.01.2015 um 21:58
@Nicolaus
Ja, in den weniger guten Phasen fällt mir das dann immer ein und ich beginne, meine Wahrnehmung sehr stark zu hinterfragen in der Annahme, dass meine Wahrnehmung der Gesellschaft eben wirklich sehr deutlich subjektiv gefärbt wird durch meine melancholische Stimmung. Da frage ich mich jedes Mal, ob es vielleicht doch ganz anders ist und was wäre, wenn ich nicht gerade dies und jenes Negative erlebt hätte. Deshalb versuche ich, meine dann eher negative Wahrnehmung aufzulösen und zu relativieren, obwohl es rein objektiv gesehen natürlich schon viel Leid auf der Welt gibt. Nur warum fällt mir das nur in meinen miesen Phasen auf? Tja. Man könnte sich natürlich auch fragen, ob dann evtl. auch die guten Phasen relativiert werden müssen, es eben gar nicht so toll ist ...

... aber jeder will doch einfach nur glücklich sein, davon gehe ich aus. Dafür muss doch sehr viel Negatives ausgeblendet werden. Wer sich mit dem Negativen identifziert, weil er gerade eher auf dem Negativ-Trip ist, hat ja nicht Unrecht, nur ist wohl eher die Frage, ob damit etwas geändert wird.

Ich hab auch schon von Helfern gehört, dass sie inmitten größten Leids recht locker und fröhlich an die Arbeit gehen. Sie identifizieren sich nicht zu sehr damit, sondern machen einfach ihre Arbeit. Geht wohl nicht anders. Die Wahrnehmung der Gesellschaft und des Leids allein verändert noch nichts, sondern eher die Einstellung und die aktive Handlung darauf.


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Nicolaus
ehemaliges Mitglied

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Wahrnehmung der Gesellschaft

20.01.2015 um 22:06
@LynnCare

Wir diskutieren hier ja gerade über die Wahrnehmung der Gesellschaft und eben nicht darüber, wie sie wirklich ist. Und Wahrnehmung halte ich ohnehin für rein subjektiver Natur. Es ist eigentlich auch egal, wie es wirklich ist. Das ist so wie mit dem berühmten Glas. Für den einen ist es halb voll, für den anderen halb leer.


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LynnCare
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Wahrnehmung der Gesellschaft

20.01.2015 um 22:43
Ja, eben, wie nehmen wir die Gesellschaft wahr. Davon kann man aber auch ableiten und hinterfragen, was wirklich sein könnte bzw. welche Wahrnehmung besser für einen sein könnte.


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Nicolaus
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Wahrnehmung der Gesellschaft

20.01.2015 um 22:54
@LynnCare

Naja besser für einen selber ist wohl schon eher die positive Wahrnehmung. Ob sie allerdings realistischer ist, wage ich mal zu bezweifeln. Aber ich bin ja auch eher ein Pessimist :)


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LynnCare
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Wahrnehmung der Gesellschaft

20.01.2015 um 23:04
@Nicolaus
Ja, Du bist ein Pessimist? Ich eigentlich eher ein Optimist. Wie lebt es sich denn mit einer permanent pessimistischen Sicht auf die Gesellschaft? Mir käme das wie eine Depression vor. Ich glaube, deshalb beschäftigt mich das dann auch gleich, wenn ich mal nicht so optimistisch fühle. Oder besser gesagt: Mein Optimismus bleibt eigentlich schon vorhanden, wären da nicht auf einmal diese Einschübe der pessimistisch angehauchten Stimmungen, die ich aber zu relativieren und damit aufzulösen versuche. Da frage ich mich dann immer, wie das sein kann, dass ich es so wahrnehme, gerade weil ich eher ein Optimist bin.


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Nicolaus
ehemaliges Mitglied

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Wahrnehmung der Gesellschaft

20.01.2015 um 23:08
@LynnCare

Ja ich bin gnadenloser Pessimist. Wobei ich durchaus auch mal gut gelaunt sein kann, so ist das nicht. Aber ich sehe halt meist immer das negative, obwohl es ja auch das positive gibt. Ich kann dir sagen, schön sieht die Welt bei einem Pessimisten natürlich nicht aus. :)


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LynnCare
ehemaliges Mitglied

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Wahrnehmung der Gesellschaft

20.01.2015 um 23:14
Ein Beispiel: Gerade jetzt das Schneewetter, das viele herbeisehnen, gefällt mir nicht besonders, ich hätte lieber schon Frühlingswetter. Klar lassen sich reine Fakten ansammeln, aber es geht ja um die subjektive Sicht dazu, was es in einem auslöst und wie es die eigene Wahrnehmung beeinflusst.

@Nicolaus
Warum willst Du Deine pessimistische Sicht nicht ändern, wenn Du damit nicht glücklich bist? Hast Du dadurch Depressionen?


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