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Wahrnehmung der Gesellschaft

166 Beiträge, Schlüsselwörter: SS
Nicolaus
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Wahrnehmung der Gesellschaft

21.01.2015 um 20:24
@LynnCare
LynnCare schrieb:Leider ist es nicht so einfach, sein Umfeld zu ändern. Das hab ich schon versucht, die wollen nicht! :D
Womit wir wieder am Anfang wären. :)
Klar wollen die anderen nicht! Wer will sich schon von anderen ändern lassen? Ich mich auch nicht :)

Ich denke, man kann sein Umfeld auch nicht ändern. Man kann nur sich selber ändern. Und ja, da wären wir wieder bei der Ausgangsfrage, der Wahrnehmung der Gesellschaft. Man nimmt sie wohl immer gerade so wahr, wie man selbst beschaffen ist. Geht es einem gut, sieht man auch eher das Gute. Geht es einem schlecht, sieht man mehr das schlechte.

Wobei ich das jetzt nicht so radikal sehe, als sei die Umwelt quasi nur ein Spiegel meines Selbst. In Ansätzen ist da aber was dran.


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Wahrnehmung der Gesellschaft

22.01.2015 um 14:14
Verändere Dein Umfeld - oder Dein Umfeld verändert Dich!


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Nicolaus
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Wahrnehmung der Gesellschaft

22.01.2015 um 14:19
@Doors

Hast du das schonmal probiert? Wie es @LynnCare schon sagte: Die wollen nicht! Meinst, andere Menschen wollen sich Dir zuliebe verändern? Meist kommt das doch völlig schräg bei den anderen an und wer lässt sich schon gern was sagen?

Ich kann meine Wohnung neu tapezieren und in meinem Garten andere Blumen pflanzen, ja. Ich kann mir ne neue Küche einbauen usw... aber bei den Mitmenschen hörts auf. Die lassen sich nicht verändern.


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Wahrnehmung der Gesellschaft

22.01.2015 um 14:26
@Nicolaus

Ich kann meine Kinder erziehen, ich kann meine Mitarbeiter anweisen, ich kann mit Menschen reden, manchmal sogar mit meiner Frau.

Natürlich habe ich Einfluss auf mein soziales Umfeld - und wenn es sich als absolut beratungs- und therapieresistent erweist, kann ich es immer noch verlassen und mir ein anderes suchen.

Ich habe stets und überall meine Klappe aufgerissen, wenn mir etwas nicht passte, ob in der Familie, in der Schule, im Job, in der Partnerschaft... wer bitte soll denn etwas verändern, wenn nicht ich? Die Anderen? Die verändern Dinge im Regelfalle nur zu ihrem Vorteil. Um meinen Vorteil muss ich schon selbst kämpfen.


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Nicolaus
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Wahrnehmung der Gesellschaft

22.01.2015 um 14:29
@Doors

Und haben sich deine Kinder nach deinen Wünschen verändert, deine Mitarbeiter genauso wie du sie haben wolltest und deine Frau ist jetzt genau so wie du sie dir schon immer gewünscht hast, ja? Du kannst also alle deine Mitmenschen nach belieben verändern und die lassen sich das von Dir auch alle einfach so gefallen?

Kann ich mir ehrlich gesagt kaum vorstellen, ausser du besitzt ein dermaßen großes Charisma, dass man alleine deswegen schon gar nicht anders kann und auch gar nicht mehr will :)


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Wahrnehmung der Gesellschaft

22.01.2015 um 14:40
@Nicolaus

Erziehung ist die Gratwanderung zwischen Vorsatz und Scheitern. Aber so insgesamt finde ich, dass meine Kinder (36, 16 und 14) schon so geworden sind, wie ich mir das vorgestellt habe.

Kinder sind irgendwann zu gross, um sie noch in die Babyklappe zu kloppen. Mit Mitarbeitern, die nicht so funktionierten, wie ich es wollte, war es stets einfacher: Kündigung - aus die Maus!

Für eine lebenslängliche Partnerschaft sucht man sich jemanden aus, mit dem man sich dieses Lebenslänglich hinlänglich vorstellen kann. Bevor man sich auf Ehe und Familie einlässt, sollte man diesen schon gut genug kennen, um zu entscheiden, ob man es mit ihm/ihr erträgt. Natürlich muss man immer gewisse "Mängel" in Kauf nehmen. Muss meine Frau bei mir ja auch.

Wenn mich jemand nervt, dann sage ich diesem Menschen das schon sehr deutlich und nachdrücklich. Ist jemand unpünktlich, und ich weiss, er/sie kommt grundsätzlich fünfzehn Minuten zu spät, dann bin ich zehn Minuten nach dem vereinbarten Termin weg. Erfahrungsgemäss ist dieser Mensch beim nächsten Termin superpünktlich.

Was würdest Du denn gern an wem ganz konkret ändern wollen?


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Wahrnehmung der Gesellschaft

22.01.2015 um 14:55
Nicolaus schrieb:Geht es einem gut, sieht man auch eher das Gute. Geht es einem schlecht, sieht man mehr das schlechte.
Das stimmt. Aber objektiv betrachtet ist die Gesselschaft an sich nur auf sich und sein näheres Umfeld fokusiert. Jeder ist mit sich selbst beschäftigt, und interessiert sich nicht für den anderen.
Ein Beispiel wäre ein Obdachloser, den kaum jemand betrachtet und jeder an ihm vorbeigeht und sich nicht interessiert.

Unabhänigig davon ob es einem gut oder schelcht geht, ist der obdachlose immer noch da. Oder Menschen in Afrika, oder Leute, die unsere Kleidung herstellen. Man kann das positive sehren (Sie verdienen wenigstens etwas und können so ihre familien ernähren) oder das negative (ausbeutung und ungerechtigkeit), aber an der sache kann man nicht zweifeln.

Ich nehm die Gesellschaft so wahr, das jeder mit sich selbst beschäftigt ist, und er keinen bock hat sich mit Sachen der anderen Menschen zu beschäftigen. Man kann poitive Dinge sehen, mann kann Negative Dinge sehen. Aber an der Tatsache, kann man nicht zweifeln.


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Wahrnehmung der Gesellschaft

22.01.2015 um 14:59
@Samsaraa

Nun, ich kann mich in einer Obdachlosen-Initiative engagieren. Ich kann mich für Flüchtlinge aus Afrika einsetzen - oder dort hin gehen, um in irgendeiner Form Hilfe zu leisten. Ich kann ausbeuterisch hergestellte Produkte boykottieren und andere menschen darüber informieren, damit sie es ebenfalls tun.


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Nicolaus
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Wahrnehmung der Gesellschaft

22.01.2015 um 15:00
@Doors

Ich würde mal so sagen: Du bist einfach in der besseren Position. Ich stelle eben keine Autorität für mein Umfeld da. Von mir würde sich keiner etwas sagen lassen. Ich kann allerdings auch nicht mit einem Porsche vorfahren :)


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Nicolaus
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Wahrnehmung der Gesellschaft

22.01.2015 um 15:02
@Samsaraa
Samsaraa schrieb:Ich nehm die Gesellschaft so wahr, das jeder mit sich selbst beschäftigt ist, und er keinen bock hat sich mit Sachen der anderen Menschen zu beschäftigen.
So sehe ich es überwiegend auch, also draussen jedenfalls. Ausser sie müssen sich aus irgend einem Grunde mit jemand anderem beschäftigen, dann tun sie es. Ansonsten: Pffff.... :)


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22.01.2015 um 15:03
@Nicolaus

Ich fahre Volvo.

Ich habe schon als kleines Schülerlicht vor fast 50 Jahren gegen ungerechte Behandlung durch Lehrer gekämpft. Auch später als Malocher im Hafen war ich in keiner "besseren Position".

Mein Lebensmotto: Wer kämpft, kann verlieren. wer nicht kämpft, hat schon verloren.


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Wahrnehmung der Gesellschaft

22.01.2015 um 15:05
@Nicolaus
Nicolaus schrieb:So sehe ich es überwiegend auch, also draussen jedenfalls.
Ich kenne jede Menge Menschen unterschiedlichsten Alters, die sich für andere Menschen engagieren, politisch, sozial, kulturell - von der Hausaufgabenhilfe bis zum Deutschkurs für Flüchtlinge, von der "Tafel" bis zum Trainer beim Sportverein. Ob in Partei, gewerkschaft, Schülervertretung, Kirchengemeinde oder Bürgerinitiative.

Sie alle wissen: Jammern verändert nichts!


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Nicolaus
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Wahrnehmung der Gesellschaft

22.01.2015 um 15:08
@Doors

Ach neuerdings Volvo? Früher war´s aber Porsche, oder?

Jaja, ich hab mir auch nicht alles gefallen lassen, auch als kleiner Fratz nicht. Hat das irgendjemanden interessiert? Nö.

Man kann sich auch zu Tode kämpfen und am Ende alles verlieren. Dann kann man zwar sagen: Haha, ich hab gekäpft, aber was hat man dann davon? Ein sehr aufreibendes Leben und graue Haare :)


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22.01.2015 um 15:09
@Doors
Jo, das kann man. Muss man aber nicht.

Machen ja auch viele. Aber trotzdem wird die Welt sich morgen nicht ändern. Die Sache wird morgen auch noch da sein.

Gebe ich einen obdachlosen Heute 2 Euro, ist sein Tag vielleicht gerettet, aber nicht sein Leben.


Die Hilfe steht im keinen Verhältnis zur Hilfebedürftigkeit in der Welt.
Es ist ein Kampf, David gegen Goliath.


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Wahrnehmung der Gesellschaft

22.01.2015 um 15:10
@Nicolaus

Frau = Cayenne. Mann = Volvo V 70

Sowohl ein aufreibendes Leben hatte ich. besser als ein langweiliges allemal. Und weisse Haare habe ich geerbt.

Übrigens: Am Ende Deines Lebens verlierst Du ohnehin alles. Das letzte Hemd hat keine Taschen. Glücklicherweise geht einem diese Tatsache dann am leichenstarren Arsch vorbei.


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Nicolaus
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Wahrnehmung der Gesellschaft

22.01.2015 um 15:11
@Doors

Es geht doch nicht ums Jammern? Es geht doch darum, ob man die Gesellschaft, das Umfeld verändern kann? Klar kann man sich sozial engagieren und da ne Menge machen oder sich einbringen. Aber ich habe noch keinen Menschen nach meinen Wünschen hin ver-ändern können. Nach mir richtet sich niemand, von mir lässt sich keiner was sagen, ich stelle keine Autorität dar. Mir würde man höchstens den deutschen Gruß zeigen :) Meine Hilfe würde man gern annehmen und dann war´s das auch...


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Wahrnehmung der Gesellschaft

22.01.2015 um 15:12
@Samsaraa

Jeder Euro, den wir für lokale Aktivitäten ausgeben, fehlt andernorts. Das ist schon klar. Ein paar Hunderter für eine Stromversorgung in Nicaragua fehlen kranken illegalisierten Flüchtlingskindern in Frankreich. Ein paar Hunderter für Obdachlose in Dublin fehlen einem Frauenhaus in Kiel. Eine Stunde für die örtliche BI fehlt bei einem Artikel über Bandenkriege in Gaza. Eine Spende für den Verein Jordtsand kommt zwar Seevögeln zugute, fehlt aber bei einem Infostand gegen Atomenergie.

Ich fürchte, um die individuelle Abwägung des eigenen Einsatzes seiner Mittel wird man nie herum kommen. Die Verantwortung hat man halt zu tragen. Auch das ist Politik.

Ich werde nicht die ganze Welt retten können.

"Ein Mann traf ein kleines Mädchen, das am Strand auf und ab lief. Ein Sturm hatte über Nacht tausende von Seesternen ans Ufer getrieben. Das Mädchen hob immer wieder welche auf und warf sie zurück ins Meer. Der Mann fragte sie: "Warum tust du das? Hier liegen tausende von Seesternen herum und sie alle werden sterben. Du kannst unmöglich alle retten. Selbst wenn du hier den ganzen Tag Seesterne aufsammelst, es wird letzten Endes keinen Unterschied machen."
"Vielleicht stimmt das, was du sagst...", antwortete das Mädchen, hob einen weiteren Seestern auf und warf ihn sanft zurück ins Meer, "...aber für DIESEN HIER macht es einen Unterschied.""

Stammt übrigens von dieser Website eines privaten Malawi-Hilfsprojektes, dem ich hiermit eine kleine Hilfe gebe:

http://www.kleine-schritte.be/index.php?lang=DE


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Nicolaus
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Wahrnehmung der Gesellschaft

22.01.2015 um 15:13
@Doors

Ach so ist das :)

Natürlich ist ein aufreibendes Leben interessanter als ein langweiliges. Aber es gibt ja wohl auch noch was dazwischen, ausser diesen beiden Extremen.

Ich gönn Dir dein aufreibendes Leben ebenso wie deine grauen Haare und auch deinen Volvo usw... Aber ich bin nicht Du und möchte es auch nicht sein!


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22.01.2015 um 15:15
@Nicolaus

Wenn man sich nur lange genug einredet: Ich kann nichts, ich hab nichts, ich bin nichts, dann glaubt man das nicht nur irgendwann selbst, sondern man teilt diese Tatsache auch anderen mit. Das wird dann gern ausgenutzt. Jeder Fussbreit, den Du vor anderen zurück weichst, wird von diesen sofort eingenommen, um Dich weiter zurück zu drängen. Unter Umständen, bis sie Dich aus Deinem Leben heraus gedrängt haben.


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Nicolaus
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22.01.2015 um 15:15
@Doors

Siehst du, das kleine Mädchen was Seesterne rettete, hat sich auch nichts sagen lassen :D


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