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Der Preppers Thread

9.396 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Weltuntergang, Apokalypse, Katastrophe ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Der Preppers Thread

Der Preppers Thread

um 13:20
Zitat von DestromonDestromon schrieb:Ist nicht wie heute mit Lieferando so einfach :D
Das gilt auch heute noch für ländliche Gegenden oder einsame Landstriche. :Y:

Zudem gibt es ja auch die Empfehlungen des Bundesamtes für Katastrophenschutz, welche auch nicht verkehrt sind und einen 10-Tagesvorrat vorschlagen. Ist auch nicht verkehrt, neben Corona habe ich selber auch schon längere Überschwemmungen durch.

Eine Evakuierung aufgrund eines Bombenfundes aus Kriegszeiten kann ebenso geschehen. Erst letzte Woche gab es in einem Neubaugebiert bei uns einen Brand, ca. 40 Menschen mussten dann provisorisch in die Sporthalle einer Grundschule evakuiert werden.

Geht manchmal schneller als man denkt! :)

https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/So-koennen-Sie-sich-vorbereiten/Bevorraten/bevorraten_node.html


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Der Preppers Thread

um 13:27
@PrivateEye
Ja
Oder wenn man da an der Feuer letzte Woche denkt. Das kam glaube ich bis auf ein paar hundert Meter nah ran an die Häuser.

Wobei da die Menschen ja die Gefahr gesehen haben. Glaube da hätte keiner gesagt "ich bleib" :D


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Der Preppers Thread

um 13:30
Zitat von DestromonDestromon schrieb:Wobei da die Menschen ja die Gefahr gesehen haben. Glaube da hätte keiner gesagt "ich bleib" :D
Da geht es wohl eher darum, wie schnell du packst oder ob du überhaupt so eine Art Notfalltasche hast.


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Der Preppers Thread

um 13:33
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Da geht es wohl eher darum, wie schnell du packst oder ob du überhaupt so eine Art Notfalltasche hast.
Es kommt da meiner Meinung nach drauf an, was für ne Situation es ist.
Bist du nur ein paar Stunden nicht zu Hause, brauchste wohl sowas nicht. Also keinen BOB oder dergleichen.

Wärste aber über Tage weg, wäre es was anderes. Selbst wenn du da bei Verwandten oder Freunden bist.


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Der Preppers Thread

um 13:40
Eine kleine Tasche mit Dokumenten bzw. Dokumentenkopien und etwas Wechselwäsche, Waschzeug und ein bisschen Kleingeld kann nie schaden. Auch wenn man mal unerwartet zum Arzt oder ins Krankenhaus muss.
Zitat von DestromonDestromon schrieb:Wärste aber über Tage weg, wäre es was anderes. Selbst wenn du da bei Verwandten oder Freunden bist.
Wenn du Zeit für die Reise hast geht das ja auch klar, aber wenn es schnell gehen muss, dann wird es eng. Du könntest natürlich einen größeren Rucksack bereit stehen haben, oder eine Kiste, die auch etwas Campingequipment parat hält. Aber dafür brauchst du Platz und meist auch ein PKW oder ähnliches.


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Der Preppers Thread

um 13:49
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Für mich ist "Preppen" eigentlich eher eine normale Vorratshaltung, wie sie Oma & Opa, Mama & Papa zuvor schon seit Jahrzehnten praktiziert hatten, bevor Rund-um-die-Uhr-Supermärkte alle begeisterten.
Für mich auch.
Es sind oft die ganz alltäglichen Dinge.

Wir hatten letzte Woche für die Region starke Regenfälle (Auswirkungen: starke Überschwemmungen in der Stadt, ÖPNV-Ausfall, Stromausfall am Arbeitsplatz eine Woche, Stromausfall bei uns stundenweise).

Es wäre möglich gewesen, einen Supermarkt zu erreichen. Es war aber ganz angenehm, das nicht zu müssen.
Strom ist jetzt bei uns auch nicht lebenswichtig (= wir besitzen keine aus medizinischen Gründen notwendigen von Strom abhängigen Dinge (wie z.B. kühlpflichtige Medikamente, medizinische Geräte), es muss auch nicht geheizt werden). Es war aber dennoch praktisch, eine geladene Powerstation dazuhaben, die über Solarpanels nachladen zu können und von zu Hause aus damit relativ normal weiterzuarbeiten, anstatt eine Woche unfreiwillig "frei" und hinterher mir den sprichwörtlichen A*** aufzureißen die Stunden wieder reinzuarbeiten.
Zitat von DestromonDestromon schrieb:Ist nicht wie heute mit Lieferando so einfach :D
Nutzen wir aus mehreren Gründen nicht.
Zitat von DestromonDestromon schrieb:Aber jetzt nicht krankhaft, sondern einfach so lebensmittel. Warum? Weil er einen Bauernhof hatte in den Bergen und früher hatte man sonst weit fahren müssen wegen Essen holen.
Kenne ich auch so aus meiner Kindheit: Abgelegen, und da fährt man bestimmt nicht 10 km, nur weil die Fernbedienungsbatterie alle ist oder man jetzt Bock auf 'ne Schokomilch hat.

Wir wohnen städtisch, schonmal durch meinen Beruf bedingt (arbeite an einer Uni).
Gärtnern geht hier leider nicht (ich würde gerne, habe auch keine romantischen falschen Vorstellungen davon sondern weiß wie es geht, "von der Pieke auf" damit aufgewachsen). Eine Vorratshaltung haben wir aber: Lebensmittel, übliche Verbrauchsmaterialien (Putzmittel, Körperpflegeartikel, Schreibwaren), Dinge um etwas zu reparieren (Werkzeug, Nähzeug), sowie entsprechendes für die Haustiere (Futter, Terrarienlampen, Aquariumchemikalien). Warum? Weil ich definitiv keinen Bock darauf habe, bei einer 60-Stunden-Woche noch x-mal die Woche abends einkaufen zu gehen, oder mir dann Pizzamann & Co. kommen zu lassen. Aus dem Grund auch ganz banal der Einkaufszettel, für Lebensmittel und für andere Erledigungen die nicht dringend sind, aber demnächst gemacht gehören wenn ich wieder in die Innenstadt komme.

Dokumente griffbereit (nochmals wichtiger da wir hier Ausländer sind). Eine gepackte kleine Tasche, sinnvoll falls man schnell aus der Wohnung muss (Evakuierung, oder falls jemand schnell ins Krankenhaus muss).
Und einen Plan, was man in bestimmten Notfällen am besten tun sollte: Brand, Überschwemmung der Wohnung, größere Erdbebenschäden, Ausfall (von längerer ungeplanter Abwesenheit aber relativ gesund, bis hin zu Tod) von einem von uns.
Warum? Auch das sollte m.E. klar sein. Bestimmte Notfälle auch mal durchgesprochen zu haben garantiert zwar nicht richtiges/sinnvolles Handeln, reduziert aber immerhin die gröbsten Schnitzer. Ich vermute z.B. eher nicht, dass wir einen Küchen-Fettbrand mit einem Eimer Wasser zu löschen versuchen würden oder bei Brand in den Aufzug steigen würden.
Und auch die Sache bzgl. Ausfall einer Person: Sowas ist dann sicherlich emotional sowieso schon übel. Gerade was erstmal in Relation banal erscheint (z.B.: Zugang Bankkonto, beide wissen wie man alles betreffend des Haushalts inkl. Miete bezahlen erledigt) kann dann wichtig sein. Es passiert immer wieder Paaren, bei denen "die Finanzen macht er/sie" gilt die große Verzweiflung einsetzt, kann diese Person das plötzlich nicht.
Zitat von DestromonDestromon schrieb:Es kommt da meiner Meinung nach drauf an, was für ne Situation es ist.
Bist du nur ein paar Stunden nicht zu Hause, brauchste wohl sowas nicht. Also keinen BOB oder dergleichen.

Wärste aber über Tage weg, wäre es was anderes. Selbst wenn du da bei Verwandten oder Freunden bist.
Ein spontaner Krankenhausaufenthalt kann schnell passieren. Uns ist das noch nicht passiert, glücklicherweise.
Wer alleine wohnt und/oder nicht immer jemanden um die Ecke hat der etwas nachbringt, ist da ggf. froh drum: Ein paar eigene Sachen, und - sofern der Gesundheitszustand das zulässt - etwas dabei um sich bei Leuten die sich Sorgen machen wenn man nicht erreichbar ist sich kurz (ab-)zumelden: Handy, ein Notizbuch/ Kärtchen mit Telefonnummern und anderen Kontaktmöglichkeiten wie e-Mail-Adressen.
Andere Sachen wie Dokumente: Irgendwo muss man sie ja aufbewahren. Sauber gepflegter Ordner, aufbewahrt türnah - falls die Möglichkeit besteht etwas mitzunehmen, ist der mit einem Griff dabei.

Ich bin häufig auf Geschäftsreise. Ich habe mir angewöhnt, meinen Koffer nicht komplett auszupacken - raus kommt nur die Kleidung für den nächsten Morgen und ein bisschen was fürs Bad. In einem Notfall in dem man etwas mitnehmen kann und darf hätte ich das Wichtigste, inkl. Laptoptasche mit Laptop, Handy, Reisedokumente, sofort.
Den Fall hatte ich schon: Geschäftsreise, dann in der Nacht Brand im Gebäude gegenüber des Hotels. Evakuierung, man durfte Dinge aus dem Zimmer mit in die Lobby nehmen (dann aber nicht mehr hoch). Da standen einige Leute frierend im Nachthemd, Leute denen einfiel dass ihr Medikament das sie bald einnehmen müssen noch im Zimmer ist. Leute denen einfiel dass es ihr Rückreisetag ist und der Pass etc. oben im Zimmer ist. Ihrer Aussage nach panisch runtergerannt als die Evakuierungsdurchsage kam.
Bereits eine halbe Stunde zuvor war ein lautes "Alert! Alert! Please stand by for further instructions" zu hören, sowie draußen die Feuerwehr zu sehen, was ich persönlich als Hinweis auf mögliche bevorstehende Evakuierung gesehen habe.
(Wie gesagt: Kein Brand im Hotel, Mitnahme von Gepäck erlaubt. Es geht hier nicht darum dass jemand mit einem Riesenkoffer anderen den Fluchtweg vesperrt, sowas geht m.E. gar nicht. Mir ist auch klar dass ein Leben wertvoller ist als ein verpasster Rückflug.)

Evakuierung am Arbeitsplatz hatte ich auch schon. Wieder: Klar muss man ggf. im Notfall etwas zurücklassen. In den meisten Fällen kann man aber noch etwas mitnehmen und ist ggf. besser dran, wenn man mit einem Griff alles hat, anstatt zu Hause angekommen erstmal den Schlüssendienst zu brauchen.


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Der Preppers Thread

um 13:56
@Raspelbeere

Auf Erfahrung diverser Prepperforen weiß ich, dass viele alles immer anders sehen als man selbst.
Finde aber die Leute am nervigsten, die meinen, nur deren eigene Taktik sei die beste und alles was man selbst schreibt, wäre humbug.
Hatte das mal beim Thema Fluchtfahrzeug. Bin und bleibe bei der Meinung, dass ein Wohnmobil ein sehr gutes Fluchtfahrzeug wäre.

Andere schwören hingegen mehr und mehr auf E-Bikes und Lastenfahrräder.


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Der Preppers Thread

um 14:08
@Destromon

Wir haben persönlich gar kein geeignetes Fluchtfahrzeug:
Haben kein Auto (haben beide einen Autoführerschein, aber schon seit bis zu 20 Jahren kein Auto mehr und würden auch nicht "für den Fall des Falles" eines bevorraten). Mein Mann hat ein Fahrrad (normales). Ich kann aufgrund einer Behinderung nicht Fahrrad fahren, allenfalls ein dreirädriges Fahrad (Balance, Koordination und Beweglichkeit sind bei mir eingeschränkt, Kraft und Kondition aber nicht), welches ich im Alltag nicht benötige und welches zu bevorraten mir auch nicht so praktikabel erscheint (ich müsste es mir in die Wohnung stellen und im Notfall aus dem 13. Stock runtertragen: nicht praktikabel).
Ggf. sind wir dadurch gegenüber Autobesitzern im Nachteil. Das Risiko empfinde ich persönlich aber vertretbar, im Vergleich zum Aufwand des Bevorratens eines ansonsten in unserem Fall nicht genutzen Fahrzeugs.

Wenn jemand so ein Fahrzeug hat: M.E. sollte man damit dann auch vertraut sein und es im Alltag regelmäßig benutzen.
Zitat von DestromonDestromon schrieb:Auf Erfahrung diverser Prepperforen weiß ich, dass viele alles immer anders sehen als man selbst.
M.E. ja auch nicht generell schlecht: Situationen unterscheiden sich, siehe z.B. hier in diesem Artikel.
Fit auf dem Fahrrad sein, Lastenfahrrad oder mit Anhänger, damit Autofahrten reduzieren können schon im ganz normalen Alltag, sich damit fit halten, nicht aufgeschmissen sein wenn das Auto mal eine Panne hat, und es auch notfalls nutzen können: M.E. eine super Sache, wenn das denn passt.
Auch andere Dinge wie Strom, Heizung: Stark von der Klimazone, von der individuellen Wohnsituation und z.T. vom Gesundheitszustand abhängig. Wir haben null Vorsorge fürs Heizen, da wir in einer Region sind in der Heizen nicht nötig ist (und Wohnungen auch zuallermeist über keine Heizung verfügen). In anderen Regionen sieht's da anders aus. In Deutschland fand ich eine Wohnung mit zumindest optional Holzofen sehr angenehm: unabhängig heizen können, ohne Strom, ohne Ausfall in der Zentralheizung etc. Immer war so eine nicht zu bekommen.


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Der Preppers Thread

um 14:11
Zitat von DestromonDestromon schrieb:Bin und bleibe bei der Meinung, dass ein Wohnmobil ein sehr gutes Fluchtfahrzeug wäre.
Hat den Vorteil du bist mobil, kannst auch bei schlechtem Wetter relativ gut und sicher schlafen (auch wegen Wildtiere) und hast die Möglichkeit zu kochen, ebenso größere Vorräte mit dir zu führen.

Andererseits, in einem schlechten Szenario mag diese Ausstattung auch die Begehrlichkeiten anderer zu wecken...

P.S.

Ein Fahrrad am Camper wäre quasi ein Backup, das nicht zu verachten ist.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Es sind oft die ganz alltäglichen Dinge.
So ist es. :Y:


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