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Woher kommt der Ausländerhass?

1.039 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Hass, Ausländer, Toleranz ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Woher kommt der Ausländerhass?

18.11.2014 um 13:24
@Deepthroat23
Ganz einfach
Im Jahr 1953 forderten südwestdeutsche Landwirte auf Grund eines Arbeitskräftemangels infolge der anhaltenden Landflucht die Hereinnahme von Ausländern zum Einsatz in der Landwirtschaft.
Wenn du willst das ich dir helfe, dann hast du eine Gegenleistung dafür zu bringen. Das nennt sich kein Arschloch sein. :D


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Woher kommt der Ausländerhass?

18.11.2014 um 13:31
@kofi
Hmm oke, ja das es komplette Idioten gibt, die einfach grundlegend mal alles Fremdländische hassen ist leider gegeben und das nicht erst seit Gestern.

Das alles aus dem asiatischen Raum mal gern als Schlitzaugen usw. betitelt wird, kennt man auch...aber offener Rassismus oder Übergriffe?
Bei Italienern sogar noch weiter unverständlich für mich.
Also kann ich nicht direkt nachvollziehen und kenne das so aus meinem "italienischen" Umkreis auch absolut Nicht.

Das mit der Relevanz war dahingehend gemeint, dass man im Alltag eher mit irgendwelchen "Türken"-Kiddie Gruppen Stress hat, als mit steuerhinterziehenden- und schutzgelderpressenden Mafiosi, die ihr Geld über die nächste Pizzeria waschen.


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Doors ehemaliges Mitglied

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Woher kommt der Ausländerhass?

18.11.2014 um 13:43
@s.c.d.

Ich bin in den sechziger Jahren in einem damals schon auf eine lange "multiethnische Tradition" zurück blickenden Stadtteil (Hamburg-St.Pauli) gross geworden. Da war es vollkommen normal, dass Nachbarn aus aller Herren Länder stammten. Kaum einer hatte Probleme damit. Man hatte Gemeinsamkeiten. Man war Malocher, man war arbeitslos, man war arm, man wohnte in beschissenen Verhältnissen, man war gelegenheitskriminell, man ging anschaffen. Da war es vollkommen egal, ob jemand schwarz, gelb oder blass war, de Vries, Müller, Smith, Hinterhuber, Li, Kim, Stanislawski, Ulutürk oder Wagadongo mit Nachnamen hiess. Bis 1945 hatte dieser Stadtteil sogar noch eine komplette "Chinatown", ganz, wie es sich für eine Welt- und Hafenstadt gehört.

Natürlich war Deutschland immer auch ein Durchzugs- und Einwanderungsland mit nationalen Minderheiten in bestimmten Regionen, wie Nord- und Ostfriesen an den westlichen Küsten, wendischen Sorben in der Lausitz und im Spreewald, Dänen an der Nordgrenze.

Darüber hinaus hat Deutschland immer wieder grosse Immigrationswellen erlebt.
Stichwort Völkerwanderung.

Jüdische Gemeinden lassen sich seit 321 urkundlich nachweisen. Im Mittelalter zog es Handwerker und Händler aus den Niederlanden, Frankreich, Polen etc. in die Grenzen des heutigen Deutschlands. "Gekommen um zu bleiben" - ebenso zog es natürlich auch Deutsche hinaus in die Welt. Bereits die Hanse sorgte für eine rege Durchmischung der Handel treibenden Völker. Später kamen Kolonisten aus den Niederlanden, um beispielsweise die Überschwemmungsgebiete der Elbe (Vier- und Marschlande) zu besiedeln, im 16. Jahrhundert war jeder 4. Hamburger ein niederländischer Migrant. Friedrichstadt an der Mündung der Treene in die Eider, eine niederländische Gründung, hatte nicht nur 200 Jahre lang ein niederländisches Sprachprivileg, sondern es galt auch ebenso lange niederländisches Recht*.

Im 17. Jahrhundert waren gut 1/4 der Einwohner des Grossraums Berlin französischer Herkunft. In Hamburg waren Portugiesen und Engländer stark vertreten, wie sich heute noch an Namen alter Familien erkennen lässt. Ebenso rege war der Zuzug von Schweden, schliesslich waren Teile der Ostseeküste einst schwedisch, oder von Dänen, die bis an die Elbe herrschten - und blieben.

Im 19. Jahrhundert kam es zu einem starken Zustrom von Arbeitsmigranten, meist aus Polen oder der Ukraine, nach Deutschland. In manchen Städten im Ruhrgebiet gab es um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert mehr Polen als Deutsche. Nationalisten befürchteten eine "Verpolung" der deutsche Rüstungsschmiede im Ruhrpott.

Nach der russischen Revolution 1917 liessen sich viele zarentreue Flüchtlinge aus Russland und dem Baltikum in Deutschland nieder. Zuvor hatten schon Menschen aus den deutschen Kolonien sich in Deutschland niedergelassen.

Der Zweite Weltkrieg mischte die Völker Europas noch einmal nachhaltig durch, zahlreiche "displaced persons" aus allen Teilen Europas blieben freiwillig oder unfreiwillig in Deutschland hängen, ebenso wie ehemalige Besatzungssoldaten.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kamen Arbeitsmigranten aus den Ländern rund ums Mittelmeer dazu, politische Flüchtlinge aus Diktaturen wie Griechenland, dem Iran oder Chile oder Asylbewerber aus allen Staaten der Erde, nicht zu vergessen die Communities ausländischer Geschäftsleute, wie der Japaner in Düsseldorf oder der iranischen Teppichhändler in Hamburg.

Heute gilt Berlin als grösste "polnische", "russische" oder "türkische" Stadt ausserhalb der jeweiligen genannten Länder. Hamburg ist die grösste "afghanische" Stadt und die grösste "ghanaische", so weit ich weiss. Ein "Portugiesenviertel" am Hafen gibt's übrigens auch noch.

Wahrscheinlich habe ich noch allerlei Völkerscharen vergessen.

So viel zum Thema "Vielvölkerstaat"!


*Was würde passieren, würden, auf Wunsch der Regierung, muslimische Glaubensverfolgte, meinetwegen Schiiten aus dem Irak oder Sunniten aus dem Iran, in der BRD eine Stadt gründen, in der sie 200 Jahre lang ausschliesslich ihre Heimatsprache und ihr Heimatrecht (Scharia!) ausüben dürften?




Ich arbeitete (und tue es gelegentlich noch) beruflich mit Menschen aller Hautfarben, Geschlechter, Religionen, "Kulturen" weltweit zusammen. Egal, ob hier oder dort, ob von Angesicht zu Angesicht oder virtuell.

Hobbies, Interessen und Freizeitgestaltung verbinden mich mit Menschen aus vielen Ländern. Die Firma, für die ich lange Jahre tätig war, gehörte zeitweilig Schweden, mein Auto kommt auch daher, selbst wenn's inzwischen Chinesen gehört, meine Lebensmittel, meine Kleidung, ja, selbst meine "Kulturgüter" kommen von rund um den Globus.

Wer sind eigentlich "diese Ausländer"?

Meine Frau ist Irin, ihre Freundin Französin, meine Putzfrau ist Russin, meine Nachbarn Dänen, mein Bäcker Friese, mein Gemüsemann Türke, mein Gastwirt Italiener, Grieche oder Chinese. Der Mensch, der unseren Oldtimer wartete kommt aus England, mein Ex-Chef aus den USA, meine frühere Backoffice-Leiterin aus dem Iran, meine erste Frau war Palästinenserin, usw. usw.

Bis jetzt hat sich mir noch nicht erschlossen, wer von denen eine potenzielle Gefahr für mich sein soll.
Kann mich mal jemand aufklären?


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Woher kommt der Ausländerhass?

18.11.2014 um 13:47
@Doors

Der Beitrag kommt mir so bekannt vor =)


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Woher kommt der Ausländerhass?

18.11.2014 um 13:49
@schmowky
Zitat von schmowkyschmowky schrieb:Wenn du willst das ich dir helfe, dann hast du eine Gegenleistung dafür zu bringen. Das nennt sich kein Arschloch sein. :D
Ich verstehe aber trotzdem nicht, warum das was anderes sein soll.


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Woher kommt der Ausländerhass?

18.11.2014 um 13:51
@Flaky
Zitat von FlakyFlaky schrieb:Das mit der Relevanz war dahingehend gemeint, dass man im Alltag eher mit irgendwelchen "Türken"-Kiddie Gruppen Stress hat, als mit steuerhinterziehenden- und schutzgelderpressenden Mafiosi, die ihr Geld über die nächste Pizzeria waschen.
Aso okay. Als Großstadtbürger versteh ich jetzt von was du schreibst.


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Woher kommt der Ausländerhass?

18.11.2014 um 13:52
@Carmoor

Alte Menschen wie ich neigen zu Wiederholungen - aber auf die immer gleichen dummen Fragen gibt's die immer gleichen intelligenten Antworten von mir.


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Woher kommt der Ausländerhass?

18.11.2014 um 13:52
Zitat von s.c.d.s.c.d. schrieb:deutsche pieksige, bissige Spießigkeit, die sie ganz komisch werden lässt.
Bitte ohne dieses "deutsche" 😄
schmowky schrieb:
um uns beim Wiederaufbau zu unterstützen wie es nach dem zweiten Weltkrieg der Fall war hat der TE schon recht.

Oh, da hat aber jemand gewaltig den Geschichtsunterricht geschwänzt.
@schmowsky hat recht. Deutschland war in den 50er Jahren in Schutt und Asche. Man holte sich Italiener und Polen.
Etwas später kamen auch Türken. Weil es zu langsam ging.
In den Siebzigern bzw. Achtzigern hattet ihr einen großen Wirtschaftsaufschwung. Das habt ihr zum einen den damaligen Gastarbeitern zu verdanken.


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Woher kommt der Ausländerhass?

18.11.2014 um 13:54
Woher kommt der Hass von Ausländern gegen Deutsche?


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Woher kommt der Ausländerhass?

18.11.2014 um 13:54
@Deepthroat23
Na, von Jemanden der selber die Entscheidung getroffen hat an einen bestimmten Ort zu gehen, sei es aus Angst oder nur weil er glaubt dort das große Geld zu machen, sehe ich es als selbstverständlich das sich diese Person(en) integriert und dankbar ist dort diese Möglichkeit zu haben.

Wenn ich aber Menschen anfordere weil ich es ohne diese Personen nicht schaffe, dann sollte ich genauso dankbar sein diese Hilfe zu erhalten.

Und das ist der Unterschied.


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Woher kommt der Ausländerhass?

18.11.2014 um 13:54
Medien


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Woher kommt der Ausländerhass?

18.11.2014 um 13:58
Eigentlich haben die meisten Deutschen nichts gegen Ausläder im allgemeinen.
Sie haben nur Angst von diesen Salafisten, vollbärtigen extremisten, Zigeuner die nach Deutschland kommen und den Staat ausbeuten bzw klauen. etc.

Und dann schmeißen SIe unterbewusst alle in einen Topf, aber meinen nur ne Gruppe die sich scheiße benimmt und sich z.B Scharia Polizei nennt. Ganz ehrlich würde das in einen anderen Land passieren würden die Einheimischen auch so reagieren. Das ist auch eigentlich völlig in Ordnung.

Ich erwarte von den Deutschen aber, dass sie nicht ALLE Ausländer und Muslime verurteilen und gegen Sie sind, sondern genau diferenzieren für was sie sind und gegen was.


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Woher kommt der Ausländerhass?

18.11.2014 um 14:02
Zitat von BranxBranx schrieb:Das ist auch eigentlich völlig in Ordnung.
War oder wäre es zumindest schon immer in Ordnung.

Aber anscheinend ist nachhaltige Belastung für dieses Land die PI News Connection sowie allgemein ein oder der rechtskonservative braune Sumpf, dem von Fall zu Fall egal ist ob der "Scheiss Ausländer" sich korrekt ist oder nicht.


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Woher kommt der Ausländerhass?

18.11.2014 um 14:12
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Woher kommt der Ausländerhass?

18.11.2014 um 14:15
Zitat von BranxBranx schrieb:Ich erwarte von den Deutschen aber, dass sie nicht ALLE Ausländer und Muslime verurteilen und gegen Sie sind, sondern genau diferenzieren für was sie sind und gegen was.
Selbst das ist für viele schon zu viel verlangt. Gerade durch Vorurteile und Unwissenheit entsteht Fremdenfeindlichkeit. Feindbilder sind schnell in die Köpfe zu bekommen. Die meisten kennen noch nicht einmal den Unterschied zwischen Sunniten und Schiiten.


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Woher kommt der Ausländerhass?

18.11.2014 um 14:24
@Deepthroat23
Ich denke @DerVorleser hat recht.
Hast du dich schon mal mit den Gastarbeitern ausseinandergesetzt?
Also ich kenne aus erster Hand, nämlich meinen Eltern. In den 70er Jahren. Also der zweite Schwung sozusagen.
Das waren billige und fleißige Arbeitskräfte. Sie konnten die Sprache nicht, aber das musste ja nicht sein. Sie wurden ziemlich ausgebeutet. Die Wirtschaft war dann dank den Gastarbeitern stabil, und dann wollte man sie nicht mehr wirklich haben. Sie haben keine Wohnungen bekommen und wurden nicht unbedingt gut behandelt. Ein Zimmer für 2 Paare ist schon arg oder? Aber es ging ihnen damals nicht besser glaub mir. Und deren Kinder (wie mich) sind hier ziemlich gut integriert, weil wir hier geboren und aufgewachsen sind. Aber die Eltern waren eigentlich nur reine Arbeitstiere. So sieht es aus.
Deswegen finde ich es unfair wenn jetzt Leute mit Ü30, Kind und Kegel deren Glück in "Europa" suchen und dann vom Sozialamt leben - Dass solche mit meinen Eltern in den selben Topf geschmissen werden :/


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Venom ehemaliges Mitglied

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Woher kommt der Ausländerhass?

18.11.2014 um 14:43
Leute die gegen alle Ausländer was haben, sind frustriert und müssen die Wut an die Ausländer rauslassen. Es kann auch sein dass sie von ihren Eltern so erzogen wurden und/oder Nazis als Vorfahren hatten und die Tradition fortsetzen wollen. Wobei nicht alle sind ausländerfeindlich nur weil ihre Vorfahren Nazis waren.


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Woher kommt der Ausländerhass?

18.11.2014 um 14:46
Ich kenne ein älteres Ehepaar, das es sich zum Hobby gemacht hat, täglich die
BILD-Zeitung nach Delikten auszuwerten, die offensichtlich von Ausländern begangen
wurden. Da reicht schon die Nennung der Vornamen, um festzustellen, dass es sich
bei der strafbaren Handlung um keinen Deutschen handeln kann. Und die sind der
Meinung, dass es sich ganz schön zusammenläppert und jeder sollte sich selbst
davon überzeugen, meinen sie. Dass sie Nazis sind, glaube ich nicht.


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Woher kommt der Ausländerhass?

18.11.2014 um 14:48
Ich würde es nicht unbedingt an Ausländern festmachen. Manchmal nerven andere Menschen einfach.

Nehmen wir mal die Ossis. Obwohl, sind ja keine Ausländer, aber der Dialekt halt. Hier wohnen viele Ausländer im Haus: Türken, Italiener, Dunkelhäutige, keine Ahnung woher, und Kinder. Außerdem jede Menge Tiere.
Wenn ich davon was hasse, dann muss ich mich bewegen, nicht die.

Hass ist für Nervtöter ein viel zu starkes Wort, und außerdem wohnen hier auch Deutsche. Wer weiß schon, ob nicht auch ich jemandem aufn Sack gehe.

Leben und leben lassen.


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18.11.2014 um 14:52
@schmowky
Zitat von schmowkyschmowky schrieb:Wenn ich aber Menschen anfordere weil ich es ohne diese Personen nicht schaffe, dann sollte ich genauso dankbar sein diese Hilfe zu erhalten.
Aber was willst du mir damit sagen? Dass Menschen die wir bitten zu kommen sich nicht integrieren müssen?

@liaewen
Zitat von liaewenliaewen schrieb:Hast du dich schon mal mit den Gastarbeitern ausseinandergesetzt?
Zu Genüge.
Zitat von liaewenliaewen schrieb:Das waren billige und fleißige Arbeitskräfte. Sie konnten die Sprache nicht, aber das musste ja nicht sein. Sie wurden ziemlich ausgebeutet.
Aus unserer Sicht schon. Aus deren Sicht nicht wirklich, denn ein besseres Leben hatten sie hier trotzdem.
Aber Recht hast du.
Zitat von liaewenliaewen schrieb:Die Wirtschaft war dann dank den Gastarbeitern stabil,
Naja, das ist schon etwas übertrieben.
Zitat von liaewenliaewen schrieb:Sie haben keine Wohnungen bekommen und wurden nicht unbedingt gut behandelt. Ein Zimmer für 2 Paare ist schon arg oder? Aber es ging ihnen damals nicht besser glaub mir.
Ich stelle überhaupt nicht in Frage, dass die Mehrheit der Integrationsprobleme Hausgemacht sind.
Es wurde daruf hin gearbeitet, dass die Gastarbeiter schon irgendwann wieder gehen werden. Das taten sie aber nicht. Was ich gut nachvollziehen kann.
Die Kinder wurden in eigene Klassen gestopft in denen sie gar kein Deutsch sprechen mussten. Und die Eltern konnten es eh nicht.
Habe nie behauptet, dass Gastarbeiter schuld haben an mangelnder Integration. Zumindest nicht einseitig.
Meiner Meinung nach ist es jedoch so, dass Integration eine bringschuld ist. Und wenn die Vorraussetzungen dafür geschaffen sind -und diese Vorraussetzungen hatten deine Eltern ganz sicher nicht- dann ist es Aufgabe der Einwanderer sich zu integrieren. Und nicht Aufgabe der Einheimischen.
Zitat von liaewenliaewen schrieb:Deswegen finde ich es unfair wenn jetzt Leute mit Ü30, Kind und Kegel deren Glück in "Europa" suchen und dann vom Sozialamt leben - Dass solche mit meinen Eltern in den selben Topf geschmissen werden :/
Was in erster Linie auch nur sehr dumme Menschen tun.
Mir persönlich ist es total egal, welche Nationalität jemand hat.
Mir ist ein Nigerianer der hier sein stinknormales Leben führt jedenfalls lieber, als irgend ein deutsches Arschloch, das du da gerade beschrieben hast ;)


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