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Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

300 Beiträge, Schlüsselwörter: Krebs, Ausschluss

Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

06.11.2015 um 19:08
@TraumAuge
Ich denke, es kommt immer auf die Art an, wie man was verträgt. Mein Mann kommt mit der Chemo gut klar, könnte also durchaus in seinem Geschäft arbeiten, wenns nicht ein Hirntumor wäre. Vielleicht war es auch nur der blöd gelaufene Versuch, was positives zu sagen. So nach dem Motto "Hey, er wird sicher wieder gesund und dann hat er noch sein Geschäft."

Das mit den Ärzten ist natürlich blöd, aber die normale Behandlung ist afaik OP und Chemo+Bestrahlung. Um andere Sachen muss man sich selber kümmern :/

Immerhin hattet ihr Freunde und Familie....


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06.11.2015 um 20:00
Cerberus_ schrieb:Immerhin hattet ihr Freunde und Familie....
Falls du mal ein oder auch zwei Ohren brauchst, kannst du dich gerne melden.

Ich glaube an euch, gerade Liebe und der Rückhalt kann innerhalb einer Krebserkrankung viel zum Positiven hin bewirken!

Außerdem muß dein Mann einfach gesund werden, du bist mein persönliches Highlight hier im Forum was die Liebe zum Partner betrifft, da hört man einfach bei jedem Wort heraus was du für ihn fühlst.


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Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

06.11.2015 um 20:22
MissGreen schrieb:Falls du mal ein oder auch zwei Ohren brauchst, kannst du dich gerne melden.
Vielen Dank, allein zu wissen, das man mal reden kann, tut schon gut. Das habe ich die Tage mit einer netten Userin hier auch getan und tue es noch mit einer anderen...ich bin immernoch überrascht, das wildfremde Leute ankommen und einem zumindest virtuell ein Ohr leihen, wo die eigentlichen Freunde und Verwandten sagen "Nö."

Danke nochmal dafür.

Und ja..ich liebe ihn. Er ist meine Welt...


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Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

06.11.2015 um 20:26
Cerberus_ schrieb:Und ja..ich liebe ihn. Er ist meine Welt...
Genau das meine ich, da geht mein Herz auf und ich kann noch an das Gute im Menschen glauben. Das ist immer so schön zu lesen von dir. Da wird die Welt für mich direkt immer ein Stück heller, wie ein vereinzelter Sonnenstrahl!

Ich drücke euch ganz, ganz fest die Daumen und glaube an euch beide!


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Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

06.11.2015 um 20:30
Gerade wenn man in der Zeit wen hat, ist es viel wert.
Seit meiner Krebsbehandlung unterscheide ich zwischen Freunden und Bekannten.
Ein schönes Wochenende euch beiden und immer die Ohren steif halten


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Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

06.11.2015 um 20:35
@itfc
@MissGreen
Danke ihr zwei :)


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BobGray
ehemaliges Mitglied

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Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

06.11.2015 um 22:31
@Cerberus_

Von mir auch gute Besserung an Deinen Mann! Und auch Dir viel Kraft!

Das Verhalten der Nachbarn finde ich unter aller Kanone. Wen interessiert es denn in so einer Situation, ob da eine Pflanze geschnitten ist? Im Zweifelsfall bietet man Hilfe an.
Wobei ich sagen muss, daß mich zB die Krankheit eines Familienmitgliedes auch anders hat handeln lassen, als ich es von mir selbst erwartet hätte. Ich wollte am Liebsten den Kopf in den Sand stecken, nichts hören und nichts sehen. Die Pflege habe ich, ich sage es ehrlich, anderen Familienmitgliedern überlassen. Ich schäme mich dafür, aber ich bin damit nicht klargekommen...Es ist sehr schwer, einen geliebten Menschen leiden zu sehen...


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Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

07.11.2015 um 01:13
@BobGray

Ich finde, Du brauchst Dich unter den gegebenen Umständen keinesfalls zu schämen.
Es macht (für mich) einen Unterschied, ob man nicht hilft, weil es einem egal ist oder aus den von Dir genannten Gründen.
Es waren zudem andere Fam-Angeh. da, die es geschafft haben.

Ich darf noch sagen, das es mir ähnlich ergangen ist wie Dir. Auch konnte ich meine Eltern (mein Vater war unheilbar erkrankt) in dieser Zeit nicht oft besuchen u. konnte auch nicht lange bleiben.

Mir läuft das heute noch nach, doch ich weiss ganz genau, ich könnte auch heute nicht anders handeln...

@Cerberus_

Auch von mir nochmal alles Liebe und Gute für Euch und für Deinen Mann gute, gute Besserung!


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16.12.2015 um 14:38
Kurzes Update.
Der worst case ist eingetreten. Er wird sich nicht mehr erholen. Er ist zuhause, wir kümmern uns um ihn so gut wir es können und stehen jeden Tag mit bangen Herzen an seinem Bett. Immerhin ist er zuhause.

Und wir sind einsamer als zuvor....aber WIR lassen ihn nicht alleine.


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16.12.2015 um 15:37
@Cerberus_

Oh nein! Brauchst du was? Melde dich wenn was ist...


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TatjanaT.
ehemaliges Mitglied

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16.12.2015 um 16:08
:(


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16.12.2015 um 16:22
@Cerberus_
Ich wünsche Dir viel Kraft, und eine gute Begleitung.
Ist vielleicht das Schwerste, jemanden fort zu begleiten, der einem so nahe ist.

Hier wird es immer offene Ohren geben.


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Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

16.12.2015 um 22:27
Oh nein.
Ich wünsche euch viel Kraft für die nächste Zeit.


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Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

16.12.2015 um 22:41
Das ist grausam.
Es tut mir so leid.
Auch ich möchte Euch viel Kraft wünschen u. alles, was Du in dieser Zeit brauchst oder Dir ein wenig helfen könnte.


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Illyrium
ehemaliges Mitglied

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Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

16.12.2015 um 22:45
Ich habe hier still mitgelesen und möchte dir sagen das es mir unglaublich leid tut.
Ich wünsche dir viel Kraft für diese Dunkle Zeit. Und wenn du mal schreiben willst dann melde dich zur jede Uhrzeit.

*Dich virtuell fest drücke*


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Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

17.12.2015 um 04:10
Ich bin drei mal durch so eine Zeit gegangen und kann erahnen, wie es euch geht.
Obwohl ich euch nicht kenne, tut es mir unendlich leid.
Es ist grausam zu wissen was kommt und nichts dagegen tun zu können.

Nicht minder grausam sind solche Menschen, wie du sie beschrieben hast, die mit einem liebend gerne die Freude teilen, aber die Trauer meiden.

Ich musste auch die Erfahrung machen und habe eine Beziehung deshalb beendet, als mir klar wurde, dass ich in schlechten Zeiten allein auf mich gestellt bin.

Auch die Erfahrungen prägen einen und ich glaube, nichts im Leben ist unwichtig.
Es ist wichtig zu wissen, auf wen man zählen kann und heute habe ich zum Beispiel den tollsten Menschen an meiner Seite, den ich mir je hätte erträumen können.

Dein Mann hat auch das Glück, so eine besondere Person an seiner Seite zu haben, die ihn so bedingungslos liebt und sich um ihn kümmert.

Ich wünsche euch ganz viel Kraft. Bleibt stark und tapfer.


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Diagnose Krebs, Ausschluß aus der Gesellschaft besiegelt?

17.12.2015 um 04:57
@Cerberus_
Warum tun Menschen sowas? Krebs ist doch nicht ansteckend.
Natürlich ist es nicht ansteckend, aber es kann eben auch für andere eine große Belastung sein.
Mein Onkel hatte auch Krebs und als man wusste das es keine Chance mehr gab, dann war das einfach extrem schwer für mich. Nicht das man sich hätte zurück gezogen, nein er kam jeden Tag zum Essen(wohnte im selben Aufgang im Block), aber man sah es dann schon wöchentlich-täglich das es immer schlechter ging, bis es dann eben zu ende war.

Also ich kann da manche schon verstehen, das sie damit einfach nicht klar kommen, ganz ehrlich, ich konnte es selbst nicht. Ich habe zwar schon so einige Todesfälle erlebt, aber so ein Tod auf Raten ist da was ganz anderes.

Trotzdem wünsche ich euch viel Kraft.


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17.12.2015 um 07:56
@Cerberus_
Viele wissen nicht wie sie damit umgehen sollen. Nicht jeder kranke reagiert gleich, das ist das schwierige.
Es gibt Menschen die wollen kein Mitleid und sehen alles als das an. Schon eine einfache Frage die man in seinem Leben 1000 mal gestellt bekommt wie "Wie gehts dir?" kann da falsch interpretiert werden.
Vorher hat man halt gesagt "gut" und dann ging das Gespräch weiter, so eine Art Begrüßung.

Ist man aber krank kann man eine solche Frage falsch auffassen. Natürlich weiß der andere das es nicht gut geht, aber das ist nicht das was er hören will. Fragt er wirklich aus interesse und als Einstieg in ein Gespräch aber der Gegenüber fasst es als billige Mitleidsbekundung auf kann so etwas auch schnell nach hinten los gehen.

Ich habe es im bekanntenkreis selbst erlebt. Solche Fragen habe ich nie gestellt, wenn etwas war dann musste die Person mir das schon sagen, ansonsten habe ich versucht mich normal zu verhalten. Wenn wir aber unterwegs waren und haben jemanden bekanntes getroffen und der fragte einfach nur wie gehts usw, die üblichen Fragen halt die man so stellt wenn man sich nicht so oft sieht hat sich die kranke Person später bei mir darüber aufgeregt was denn der bekannte für ein heuchler sei usw...

Also auch kranke Menschen können sich aufgrund der Krankheit ändern und als aussenstehender weiß man eben nicht was nun der Fall ist. Das man da als Nachbar usw etwas zurückhaltend ist kann ich schon verstehen.
Warum sie euch aber aus dem Weg gehen, so wie du beschreibst, das kann ich nicht nachvollziehen.

Bei euch klingeln und fragen ob ihr Hilfe braucht würde ich auch nicht.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen das ich niemanden sehen will wenn es mir nicht gut geht und ich meine keine Grippe oder so sondern Krankenhausaufenthalte und ähnliches. Mich nerven die Leute dann die kommen. Das versuche ich zwar zu überspielen wenn Besuch kommt, aber ich würde nicht dafür garantieren das ich das gut mache :D


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17.12.2015 um 09:31
@Geisonik
Das beste ist, man fragt den Kranken, ob man nachfragen soll, ob er Besuch möchte, ob er Ablenkung möchte, oder lieber alleine sein.
Mein Vater und meine Tante hatten sehr gerne Besuch, so lange sie noch die Kraft dazu hatten. Und wir haben und über jeden gefreut, der Hilfe angeboten hat, weil so eine Pflege wirklich viel Arbeit macht. Und es gibt auch Menschen, die damit ausdrücken, dass es ihnen nahe geht, ihnen aber die Worte fehlen. Da kam sogar die uralte Nachbarin der Tante mit einem Töpfchen Suppe vorbei, weil meine Tante die mal so gerne bei ihr gegessen hatte.

Wenn Leute sich dann plötzlich zurückziehen, ist das für manche, die im Sterben liegen, schwer zu ertragen.


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17.12.2015 um 09:35
@FF
Wenn Leute sich dann plötzlich zurückziehen, ist das für manche, die im Streben liegen, schwer zu ertragen.
Natürlich, aber dennoch nicht zwangsläufig böse gemeint.
FF schrieb:Das beste ist, man fragt den Kranken, ob man nachfragen soll, ob er Besuch möchte, ob er Ablenkung möchte, oder lieber alleine sein.
Auch da sagen viele nicht die Wahrheit. Das kann auch sehr negativ aufgefasst werden, nach dem Motto der will mich nicht sehen, son *** .

In diesem Fall würde ich einfach mal die Offensive suchen, muss ja die betroffene Person nicht unbedingt mitbekommen. Vielleicht klärt sich so einiges dann.


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