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Wann ist man "deutsch/Deutscher"?

1.390 Beiträge, Schlüsselwörter: Integration, Gesellschaften

Wann ist man "deutsch/Deutscher"?

15.10.2018 um 12:44
Kc schrieb:Es gibt sogar Behauptungen, dass die Identität des Vaters, die des Ehemanns und des Arbeitskollegens alle in Nuancen unterschiedliche Identitäten sind, obwohl es sich um ein und denselben Menschen handelt.
Also... da bin ich dabei... ich meine auch, dass jeder Freund, den man im Leben hat, also die besten Freunde, sage ich jetzt mal, andere Facetten der Persönlichkeit aus einem herauskitzeln, wie ebenso der jeweilige Partner dies vollbringt... nicht bewusst, sondern unbewusst, einfach so... man verhält sich bei jedem nahestehenden Menschen ein wenig anders als bei dem anderen...

Vielleicht ist es ähnlich mit dem jeweiligen Land, in dem man sich aufhält, für eine eher längere als kürzere Zeit... wenn man irgendwo im Urlaub sich befindet, wird man sich eher gleich verhalten, aber wenn man eine längere Zeit irgendwo ist, dann werden sich erste Muster wohl zeigen.


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Wann ist man "deutsch/Deutscher"?

15.10.2018 um 12:58
Einen deutschen Pass zu haben macht einen leider immer noch nicht zu einen deutschen. Zumindest in weiten Teilen der Gesellschaft.

Musste da seltbdt einige Erfahrungen sammeln. Schon als , in D geborenes Kind, wurde ich diskriminiert. Traurigerweise auch von Erwachsenen und das obwohl man mir meine teilweise ausländische Herkunft nicht unbedingt ansieht.

Muss wohl so ein rassistisches Blutschande Ding sein was scheinbar immer noch eine rolle in so manchen deutschen kopf spielt. Da reicht es schon wenn Mutti was mit nem Ausländer hatte.. ..

Heute kann ich irgendwie drüber stehen. Aber als heranwachsender hat mich das schon hart getroffen. Was für abartige menschen sagen bitte zu
einem Kind : "sowas wie dich...wollen wir hier nicht!" ?


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Wann ist man "deutsch/Deutscher"?

16.10.2018 um 10:47
Deutsch ist man, wenn man Sütterlin Lesen und Schreiben kann. Ebenso wie Althochdeutsch. Sprache macht einen großen Teil der Identität aus. Sütterlin habe ich bei meinen Großeltern gelernt, die hatten das von ihren Großeltern usw.

Wenn ich nur Phrasen wie "Boah, ey" oder "Krass, Alter" beherrsche, muß ich mir Kritk gefallen lassen. Alles andere ist mal wieder Schwachsinn.


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Wann ist man "deutsch/Deutscher"?

16.10.2018 um 10:49
JamieStarr schrieb:Wenn ich nur Phrasen wie "Boah, ey" oder "Krass, Alter" beherrsche, muß ich mir Kritk gefallen lassen. Alles andere ist mal wieder Schwachsinn
Du musst dir auch Kritik gefallen lassen wenn du voraussetzt, dass jemand "Sütterlin" lernen muss um als deutsch zu gelten. Ich höre das erste Mal von Sütterlin.


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16.10.2018 um 11:53
Venom schrieb:voraussetzt, dass jemand "Sütterlin" lernen muss um als deutsch zu gelten. Ich höre das erste Mal von Sütterlin.
Muss man auch nicht kennen, das ist nur ne preußische Schulschrift gewesen um richtig schreiben zu lernen. Braucht kein Mensch mehr.


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Wann ist man "deutsch/Deutscher"?

16.10.2018 um 12:22
paranomal schrieb:Braucht kein Mensch mehr.
Wer meint das wäre deutsch, hört wahrscheinlich auch nur althochdeutsche Minnegesänge, im Original :-)


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16.10.2018 um 12:24
Darf ich bitte Mal meinen Senf dazugeben?als nicht ganz Biodeutsche, da ursprünglich slawisch versippt, wie viele sich für so Arisch haltende Mitbürger unseres schönen Landes, die dann Krtliciv oder so ähnlich heissen.
Da ich vor viele Jahren in den Augen eines Teiles meines Umfeldes die Schande begangen habe, einen Flüchtling zu heiraten uiui und dazu noch moslem uiuiuiui, habe ich über die Jahre einiges mitbekommen.
Nein, sie hat nicht zu interessieren, woher mein Name kommt, wenn sie nicht fähig sind, ihn abzuschreiben buchstabieren ich ihn gerne.
Nein wenn sie nicht fähig sind, ihn richtig auszusprechen(aber Tschu tschu die Eisenbahn geht),
dann pobieren sie es zweimal, dann ist es okay.
Nein ich halte es nicht für höflich, wenn sie mich nach 5Minuten Kennens fragen, woher mein Name kommt.
Das ist keine Neugier, das ist unhöflich, und wenn ich es ihnen sage, bitte sparen sie mir ihr zurückzucken, und ihr ach wirklich.
Da kann ich jetzt lange weitermachen.
Der Vater meiner Kinder hat über 2Jahrzehnte in diesem Land wirklich geschuftet.
Aber das ist egal
Deutscher Pass egal
Weil jedes sich selber für einen biodeutschen haltendes
A.... sich die Freiheit nimmt ihn zu beleidigen.
Da fallen halt dann die üblichen Schimpfwörter
Na vielen Dank auch
Dass dein Gegenüber in erster Linie ein Mitbürger ist, egal.
Mir wäre dieses Problem glaube ich, nie bewusst geworden, wenn ich es nicht jeden Tag hautnah erleben würde.
Ein Tipp, deutscher Pass, immer wählen gehen.
Hab ihn noch nicht soweit, aber kommt noch!!!!


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16.10.2018 um 12:33
Palmzweig schrieb:Mitbürger unseres schönen Landes, die dann Krtliciv oder so ähnlich heissen.
Ich ärgere ja meinen Vater, dessen Geburtsstadt im heutigen Polen liegt, ja gerne damit dass ich behaupte der gute alte deutsche Name sei nur angenommen und wir würden eigentlich, Schmidowski heissen..... :-), von der nationalität der Geburtsorte meiner Eltern bin ich eh, halb Tscheche und halb Pole, peinlich allerdings, die Hälfte meiner Grosseltern waren Österreicher.... *schäm* :-)


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16.10.2018 um 12:41
@towel_42
Why Not, wer sich da Mal in wen verliebt hat, ist schon interessant, oder.
Ich hab mich mal für die Geschichte der Türken in Deutschland interessiert.
Hey Leute, nix 60 Jahre, die ersten Türken wurden hier vor 600Jahren angelandet.
Ein Teil von ihnen ist hier geblieben, und hat sich vermehrt.
Wenn das breit bekannt werden würde, würden aber viele Biodeutsche zum Spiegel rennen, ihr Spiegelbild abstatten und schreien oh Gott oh Gott ich sehe ja aus wie mein türkischer Nachbar
🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣


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16.10.2018 um 12:47
Palmzweig schrieb:Why Not, wer sich da Mal in wen verliebt hat, ist schon interessant, oder.
Ernsthaft? Nein es geht mit am Arsch vorbei in wen sich Walther von der Voggelweide verliebt hat.


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16.10.2018 um 12:54
Palmzweig schrieb:Wenn das breit bekannt werden würde, würden aber viele Biodeutsche zum Spiegel rennen, ihr Spiegelbild abstatten und schreien oh Gott oh Gott ich sehe ja aus wie mein türkischer Nachbar
Ich glaube, es ist vielen bekannt, und die wenigsten scheren sich einen Dreck drum.....



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Wann ist man "deutsch/Deutscher"?

16.10.2018 um 13:09
Ja das kenn ich find ich super.
Okay Italiener in der Familie pizza
ein Spanier in der Ahnenreihe Ole
Ein Pole, na
Ein Jude, gerade populär
aber ein Türke, ich bitte dich
Sowas erzählt man doch nicht rum in der Nachbarschaft.


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16.10.2018 um 13:11
Palmzweig schrieb:Sowas erzählt man doch nicht rum in der Nachbarschaft.
Du vielleicht nicht, aus was für Gründen auch immer, ich hätte keine Probleme damit, zumal meine Kinder "Vierteltürken" sind, hättest Du da ein Problem mit?


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16.10.2018 um 13:17
@towel_42
Du verstehst mich falsch, ich meine unsre Mitbürger, die so deutsch sind, und auf andere runterschauen, dir es in ihren Augen eben nicht sind, es geht um deren Ahnenreihe.
Meine Kiddies sind beide mit Mongolenfleck geboren
Also...
Ich find immer so Verbindungen quer durch halten ein Land gesund


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Wann ist man "deutsch/Deutscher"?

16.10.2018 um 13:21
Venom schrieb:Du musst dir auch Kritik gefallen lassen wenn du voraussetzt, dass jemand "Sütterlin" lernen muss um als deutsch zu gelten. Ich höre das erste Mal von Sütterlin.
Ich habe manchmal das Gefühl, als ob den Menschen (nicht den Deutschen) heutzutage immer weniger Wissen abverlangt wird. Es war bis vor sagen wir mal 3 Generationen) Tradition und nichts, was man musste. Es schärft das Verhältnis zum Schreiben an sich als einen bewußten Vorgang zwischen Papier und Füllfederhalter. Mir geht das Verwenden von ständig neuen Anglizismen auf die Nerven, das tut unserer Sprache nicht gut. Und es ist eben nicht nur Schreiben, sondern auch Geschichte. Sütterlin oder Althochdeutsch zu schreiben ist so ähnlich wie Kalligraphie. Viele Bücher, die in dieser Schrift erschienen, sind bis heute nicht übersetzt und wenn, dann falsch. Und natürlich ist das eine urdeutsche Tradition, weil sie sich direkt von Luther und Gutenberg ableiten lässt.


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Wann ist man "deutsch/Deutscher"?

16.10.2018 um 13:30
@JamieStarr
Okay, bei den Japanern ist die Kalligraphie eine sehr angesehene Disziplin.
Man könnte Sütterlin als Wahlfach am Schulen anbieten.
Was mir persönlich viel mehr Sorgen macht, ist das zunehmende Wegfallen von bekannter deutscher Literatur und Gedichten.
Man muss ja nicht alles lernen, aber eine gutes Wissen darüber wäre schon notwendig.
Das istmeiner Meinung nach viel wichtiger.
Ist für Kinder von Zuwanderern z.b. auch viel besser vermittelbar.
Man muss es halt spannend gestalten.


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Wann ist man "deutsch/Deutscher"?

16.10.2018 um 13:33
JamieStarr schrieb:Mir geht das Verwenden von ständig neuen Anglizismen auf die Nerven, das tut unserer Sprache nicht gut. Und es ist eben nicht nur Schreiben, sondern auch Geschichte.
Und was ist z.B. mit griechischen, lateinischen, jiddischen, französischen Lehnwörtern die in unsere Sprache eingegangen sind und mit denen wir uns mittlerweile schon seit ein paar Jahrhunderten artikulieren? Auch nicht gut, weil wegen..., ja, warum eigentlich?

Werden wir dann alle meschugge im Kopf oder machen dann nur noch Fisimatenten wenn das "sprachliche Reinheitsgebot" nicht mehr eingehalten wird?


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Wann ist man "deutsch/Deutscher"?

16.10.2018 um 13:35
JamieStarr schrieb:Ich habe manchmal das Gefühl, als ob den Menschen (nicht den Deutschen) heutzutage immer weniger Wissen abverlangt wird.
Das ist aus meiner Sicht nicht das Problem, eher dass Du eine spezielle Form des Wissens bevorzugst, die aber mit einem realen Anspruch an Wissen nichts zu tun hat, Die wissensinhalte die Du gerne vermittelt haben möchtest sind so wertlos wie die der Kutschenpeitscdherindustrie vor 50 Jahren.


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Wann ist man "deutsch/Deutscher"?

16.10.2018 um 13:40
@JamieStarr
Das ist aber deine Ansicht. Mal abgesehen von der Schrift, den Luther als Beispiel zu nehmen würde mir auch nicht gefallen. Da sind mir lieber andere deutsche Traditionen oder Kulturteile wichtiger, von Food bis zu Persönlichkeiten die auch vorbildhaft sein können und nicht ein Luther. Den wichtigsten Bestandteil stellt aber immer noch die Integration in Form von Sprache, Verhalten und so aus und die Staatsbürgerschaft macht einen eh sowieso zu einem Deutschen.


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16.10.2018 um 13:42
@Palmzweig

Da bin ich ganz deiner Meinung. Einmal pro Klasse könnte man den guten alten "Erlkönig" wieder einführen. Oder Schillers "Glocke", wenigstens die erste Strophe. Das kann nicht schaden.
Libertin schrieb:Und was ist z.B. mit griechischen, lateinischen, jiddischen, französischen Lehnwörtern die in unsere Sprache eingegangen sind und mit denen wir uns mittlerweile schon seit ein paar Jahrhunderten artikulieren
Das gehört natürlich zu unserer Sprache dazu. Sprache entsteht ja nicht im Laufe von ein paar Jahren, sondern wächst kontinuierlich. Allerdings bilden sich "Anglizismen" sehr schnell, gemessen an der Geschwindigkeit der Verbreitung von Lehnwörtern, die du erwähnst. Da brauchte es meistens mehrere Jahrhunderte, lokal ist es dann wieder unterschiedlich, die dialekte müssen berücksichtigt werden und die jeweilige politische Entwicklung. Landstriche, die mehr Kreuzfahrer gestellt haben, veränderten sich sprachlich sicher schneller als andere Gebiete.


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