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Kein Bedürfnis weit zu reisen - verpasst man wirklich so viel?

599 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Reisen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kein Bedürfnis weit zu reisen - verpasst man wirklich so viel?

08.06.2021 um 15:48
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Bei den Andenbewohner Perus kann man zB lernen, dass man sich einfach gar keine materiellen Sorgen machen muss, wenn man genug zu essen für die nächsten Wochen hat. Und man kann in ganz Lateinamerika lernen, dass man auch auf 62qm eine wirklich schöne und große Familienfeier machen kann. Ohne Tanz natürlich völlig undenkbar. Und auch der Stellenwert des Tanzes in Peru hatte mich doch noch mal überrascht, schon in Kindergarten und Schule.
Nach Peru muss ich auch. Du hast schon Recht, vor allem lernt man auch, nicht Dinge zu streng zu nehmen, "ich muss morgen um sieben aufstehen und arbeiten, deshalb darf mich jetzt keiner anrufen" nur ein Beispiel, wie viele Europäer ticken, so denken nicht alle Menschen vor allem nicht in Ländern, wo Freunde und Familie viel mehr bedeuten, als der Arbeitsplatz.


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Kein Bedürfnis weit zu reisen - verpasst man wirklich so viel?

08.06.2021 um 15:52
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Und ich würde einen Reisetag als verloren betrachten, wenn ich nicht landestypisch essen würde.
Das geht mir auch so. Deswegen finde ich es schade, wenn man mit jemandem verreist, der am liebsten in einer Ferienwohnung selber kocht, denn dann kommt meistens doch etwas heraus, was man aus der eigenen Esskultur schon kennt. Ich glaube, dass sich relativ wenige Selbstkocher dann freiwillig mit landestypischen Rezepten auseinandersetzen.

(Ich hatte mal einen Reisepartner, der das so machen wollte. Da haben wir dann in Portugal in der Ferienwohnung die üblichen heimischen Gerichte gekocht, obwohl ich viel lieber die regionaltypischen Gerichte ausprobieren hätte wollen).


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Kein Bedürfnis weit zu reisen - verpasst man wirklich so viel?

08.06.2021 um 15:58
@martenot
Reisepartner sind so eine Sache, ich reise sehr gerne mit mein Mann, aber nur die Art Urlaube, wo ich weiß, dass wir in der Hinsicht auf einer Wellenlänge sind.
Mein liebster Reisepartner ist mein bester Freund in Deutschland, das beste war, als wir beide studiert haben, in die USA zu fliegen und dort ein Auto zu mieten und in den günstigsten Motels zu übernachten, die ich sehr sehr sauber fand, was ich nicht erwartet hätte, vielleicht hatten wir auch nur Glück.


Der Vorteil bei mir ist, beim alleine reisen, dass ich dann schneller Einheimische kennenlerne und deshalb habe ich in fast allen Ländern, wo ich schon war, Freunde mit den ich bis heute noch den Kontakt pflege.


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08.06.2021 um 18:38
Zitat von VanDusenVanDusen schrieb:Dito, aber ich gehe gerne zum Barbier und lasse mich rasieren. Die beste Rasur meines Lebens hatte ich im orientalischen Teil Istanbuls.
Ich witzigerweise von einem Hünen auf Island, der wirklich so aussah wie man sich einen Wikinger vorstellt. Aber tatsächlich ist mein Syrer hier in Hamburg auch Bombe.


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08.06.2021 um 19:05
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Ich glaube so Länder in denen die Einheimischen erwarten, voraussetzen würden, dass man sich zu 100% ihren Gepflogenheiten anpasst und wenn man es nicht tun würde, dann böse Blicke ernten, offene Ablehnung zu spüren bekommen würde, wären nichts für mich.
Hab ich noch nie erlebt. Ein einziges Mal sind wir „angeeckt“. In Malaysia. Aufgrund der kurzen Hose meiner Partnerin. Was halbwegs absurd war, denn während sie im 7-Eleven abschätzige Blicke erntete, hat mich der Mitarbeiter beraten welches Bier ich mir vormittags kaufen sollte. Auch mit dem trinken meines des Bieres vor dem Supermarkt hatten die Herren kein Problem.
Naja, die Dame des Hauses hat sich dann angepasst und die restliche Zeit in Malaysia eine lange Hose getragen.


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08.06.2021 um 19:43
Noch lächerlicher als die bierbauchbewehrten deutschlandtrikottragenden tennisbesockten Ballermänner finde ich jene Touristen, die von sich selber glauben, dass sie von den Einheimischen nicht mehr zu unterscheiden wären, denn das ist eine absolute Illusion, da hilft auch kein Sarong und keine Abaya. Abgesehen davon, dass diese Kleidungsstücke oftmals eher folkloristischen Charakter haben und nicht unbedingt von der Mehrheit der Leute getragen werden (Jeans und T-Shirt sind weltweit landestypisch), ich laufe ja schließlich auch nicht in der Lederhose rum, fallen selbst im Ausland lebende Einheimische als fremdländisch auf, da brauchen Ausländer erst gar nicht damit anzufangen. Da kommen dann ohnehin auch noch sprachliche und gegebenenfalls (darf man zwar nicht sagen, ist aber so) rassebezogene Aspekte des Aussehens dazu. Die Einheimischen erkennen stets einen Ausländer als solchen, egal, wie der sich auch verstellen mag, das ist mal so sicher wie das Aloha auf Hawaii.

Ich selber halte das übrigens hier auch so, auf der Münchner Wiesn wird jeder mit Sepplhut grundsätzlich auf Englisch angesprochen, denn das versteht der ganz sicher besser als Bairisch. Der waschechte Aussie in fantasiebajuwarischer Tracht ist ebenfalls geschmacklich schwer zu unterbieten. Krokodilzähne stehen dem sicher auch besser als ein Gamsbart.

Und alles das zu essen, was die Einheimischen essen, da rate ich auch eher zur Vorsicht. In Bella Italia sicherlich kein Problem, das Zeug esse ich in Deutschland ja auch, nur in Italien möglicherweise besser, in Südostasien allerdings bin ich da weniger offenherzig, vor allem dann, wenn ich vorhabe, kostbare Urlaubstage nicht mit der Besichtigung der Inneneinrichtung von Klos zu verbringen. Nicht, dass ich da irgendwie ein Weichei wäre; als ich auf den Philippinen gelebt habe, habe ich durchaus in der Tropensonne gut und ausreichend abgehangenen rohen Fisch, Hühnchendarm und ähnliche Köstlichkeiten verdrückt, war nicht weiter schlimm, toi, toi, toi, aber zur Nachahmung würde ich nicht unbedingt animieren, das kann auch gut mal daneben gehen, in die Hose sozusagen.

Und wozu das Ganze eigentlich? Ist es wirklich notwendig, nur weil man sich gerade irgendwo befindet, wie ein lokaler Bewohner zu wirken, der man gar nicht ist? Dieses snobbige "Ich bin ja eigentlich gar kein Touri" ist derart lachhaft... Die bittere Wahrheit ist, genau das seid ihr, Touris allesamt, egal wie sehr ihr euch auch mit euren steifen deutschen Gelenken im Hüftschwung versucht, Vamos a la Playa, o-o-a-o-o, ich genauso, habe damit aber kein Problem. Wieso denn auch?

Nochmal was die Originalklamotte anbelangt, da wünsche ich mir wirklich deutsche Urlauber bei den wenigen Völkern, die heute immer noch komplett ohne leben, das wäre immerhin delikat. Oder für die global assimilierten Herren, ganz heißer Tipp – das Bergland von Neuguinea, der dort landesübliche Penisköcher ist doch mal äußerst kleidsam XD


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08.06.2021 um 19:50
Zitat von DerKlassikerDerKlassiker schrieb:Noch lächerlicher als die bierbauchbewehrten deutschlandtrikottragenden tennisbesockten Ballermänner finde ich jene Touristen, die von sich selber glauben, dass sie von den Einheimischen nicht mehr zu unterscheiden wären, denn das ist eine absolute Illusion, da hilft auch kein Sarong und keine Abaya.
Kommt darauf an wo du bist. Sicherlich fällst du als Weißer in Asien eher auf. Aber auf den Balkanländern zum Beispiel geht das relativ gut. Merke ich immer daran, dass bei mir nicht versucht wird irgendeinen Scam abzuziehen :D

Aber ja, diejenigen die mit Kimono durch Tokio rennen und denken jetzt sind sie waschechte Japaner, die passen darauf.
Zitat von DerKlassikerDerKlassiker schrieb:Und wozu das Ganze eigentlich? Ist es wirklich notwendig, nur weil man sich gerade irgendwo befindet, wie ein lokaler Bewohner zu wirken, der man gar nicht ist? Dieses snobbige "Ich bin ja eigentlich gar kein Touri" ist derart lachhaft... Die bittere Wahrheit ist, genau das seid ihr, Touris allesamt, egal wie sehr ihr euch auch mit euren steifen deutschen Gelenken im Hüftschwung versucht, Vamos a la Playa, o-o-a-o-o, ich genauso, habe damit aber kein Problem. Wieso denn auch?
Kommt darauf an wo du bist. Natürlich bist du irgendwo als Tourist erkennbar, spätestens wenn du Fotos machst. Aber du musst ja nicht unbedingt als Ausländer erkennbar sein und nicht unbedingt als Deutscher. Denn im allgemeinen gilst du als Deutscher als recht reich und dann kostet alles schonmal locker das doppelte. Wobei ich sagen muss, die Leute die auf die üblichen Scams reinfallen sind meist selber Schuld.


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Kein Bedürfnis weit zu reisen - verpasst man wirklich so viel?

08.06.2021 um 20:21
Zitat von katzenbeinkatzenbein schrieb:Aber ja, diejenigen die mit Kimono durch Tokio rennen und denken jetzt sind sie waschechte Japaner, die passen darauf.
In der Zeit in der ich in Tokio gelebt hatte, kam einmal eine amerikanische Familie an uns vorbei, die dort mit sombrero rumgerannt sind und jeden mit Hola begrüsst haben. Ohne Scheiss, das war das lustigste und gleichzeitig traurigste, was ich je gesehen habe.

Als Jemand mit deutschen,Spanischen & libanesischen Wurzeln der in Spanien lebt erkenne ich meine Landsleute vor allem deutsche immer sofort ohne sie reden gehört zu haben oder dergleichen weiß auch nicht warum. Ich habe mit meiner Schwester schon ein Spiel, wo wir von weitem raten wer Deutscher ist und wer nicht. 9/10 liege ich immer richtig.


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08.06.2021 um 20:37
Zitat von DerKlassikerDerKlassiker schrieb:in Südostasien allerdings bin ich da weniger offenherzig, vor allem dann, wenn ich vorhabe, kostbare Urlaubstage nicht mit der Besichtigung der Inneneinrichtung von Klos zu verbringen.
Wobei ich bisher immer Glück gehabt habe. Das Essen habe ich bisher immer gut vertragen. Vielleicht habe ich auch einfach einen robusten Maagen?

Was das Anpassen an die Einheimischen betrifft:in vielen Ländern fällt man sowieso nicht sonderlich auf, weil auch die lokalen Touristen aus dem Land nicht so viel anders gekleidet sind wie man selbst. Abgesehen davon: wenn ich als Ausländer identifiziert werde, stört mich das nicht weiter, ich bin ja schließlich auch einer. Ich denke, wichtiger ist es, dass man sich respektvoll und zurückhaltend verhält. Und der Einsatz der Landessprache (soweit möglich) ist auch meistens eine gute Idee.


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Kein Bedürfnis weit zu reisen - verpasst man wirklich so viel?

08.06.2021 um 23:08
Zitat von martenotmartenot schrieb:Wobei ich bisher immer Glück gehabt habe. Das Essen habe ich bisher immer gut vertragen. Vielleicht habe ich auch einfach einen robusten Maagen?
Ist bei mir auch so, hatte nie Probleme gehabt und ich liebe es auf dem Markt oder beim Straßenhändler Essen zu kaufen. Vielleicht habe ich auch nur bisher Glück gehabt.
Zitat von martenotmartenot schrieb:Was das Anpassen an die Einheimischen betrifft:in vielen Ländern fällt man sowieso nicht sonderlich auf, weil auch die lokalen Touristen aus dem Land nicht so viel anders gekleidet sind wie man selbst. Abgesehen davon: wenn ich als Ausländer identifiziert werde, stört mich das nicht weiter, ich bin ja schließlich auch einer. Ich denke, wichtiger ist es, dass man sich respektvoll und zurückhaltend verhält. Und der Einsatz der Landessprache (soweit möglich) ist auch meistens eine gute Idee.
Ich finde es viel schlimmer, wenn sich Touristen aufspielen, als wären die Einheimischen verpflichtet die Touristen wie Könige zu behandeln, habe ich oft erlebt. Ich habe in Israel einmal erlebt, als ich mit mein besten Freund in Jerusalemer Altstadt war am Freitag Abend und eine deutsche Familie uns angesprochen hat, warum so spät Kinder noch wach wären, als ich darauf geantwortet habe, das Shabbat ist und morgen keine Schule sei meinte er :" Kinder gehören trotzdem um diese Uhrzeit ins Bett". Da kann man nur den Kopf schütteln, wenn einige überall den Oberlehrer spielen müssen.


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Kein Bedürfnis weit zu reisen - verpasst man wirklich so viel?

09.06.2021 um 06:51
@DerKlassiker

Natürlich kann man immer alles in jede Richtung übertreiben.

Ich würde zu einem Kleidungsstil raten bei dem erstens andere insbesondere Einheimische sich nicht gleich übergeben sprich Verzicht auf kurze Cord Hose und ein zu enges Shirt und Sandalen aber auch nicht versuchen mich in eine Parodie von Einheimischen zu verwandeln.

Im eigenen Interesse bin ich in vielen Ländern auch gut damit gefahren ein bisschen ärmer auszusehen als ich es müsste. Und da hilft nun mal das lokale Werbeshirt vom Wühltisch, nicht das Shirt 'Guck ma Mutti ich aufm Machu Pichu'.
Damit wirkt man nicht wie ein Einheimischer aber wie jemand der schon eine Weile da ist somit kein leichtes Opfer.

Und Landessprache wirklich sprechen zu können jenseits von 'Uno cewesa grande und n bissxhen plötzlich' ist auch ein Riesenvorteil.

Und wenn man sich in Lima den Einheimisxhen anpassen will dann bedeutet das häufig eher ein Upgrade von Touristenkleidung. Da hat auch der Straßenverkäufer und der Busfahrer ein sauberes weisses Hemd an. Das kann man auch überall tragen.


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Kein Bedürfnis weit zu reisen - verpasst man wirklich so viel?

09.06.2021 um 07:14
Zitat von katzenbeinkatzenbein schrieb:Und da hätten wir eben wieder den Punkt, wenn man es möchte ist es das einen halt wert.
Also wäre ich in der Situation wenig Geld zu haben und müsste nun z.B. entscheiden ob Ich nun 500-600 € für einen Urlaub auf den Kopf haue oder das Geld evtl. spare und mir so falls der Kühlschrank oder sonstwas kaputt geht einen neuen kaufen kann ....

...ich würde mich für letzteres entscheiden, kann ja dann dennoch im Urlaub die Gegend in der Region anschauen.


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Kein Bedürfnis weit zu reisen - verpasst man wirklich so viel?

09.06.2021 um 07:29
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Ich würde zu einem Kleidungsstil raten bei dem erstens andere insbesondere Einheimische sich nicht gleich übergeben sprich Verzicht auf kurze Cord Hose und ein zu enges Shirt und Sandalen aber auch nicht versuchen mich in eine Parodie von Einheimischen zu verwandeln
Ich würde zwar so auch nicht rumlaufen, gilt auch für Shirts mit primitiven Sprüchen drauf, nicht nur, weil ich es nicht mag, sondern auch, falls ich es mögen würde, wegen fehlendem Selbstbewusstsein. Ich hasse es einfach angegafft zu werden.

Aber ansonsten habe ich dazu eine klare Meinung: So lange gewisse Kleidung (auch gar keine, haha) und Stil nicht gerade gegen Gesetze verstößt, soll jeder anziehen können was er oder sie mag und anziehen will, weil er oder sie sich darin wohlfühlt. Scheiß drauf was andere denken!

Gilt für auf Reisen als auch für daheim.


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Kein Bedürfnis weit zu reisen - verpasst man wirklich so viel?

09.06.2021 um 07:37
@sacredheart
Meine Rechnung: 120 Länder, 1x in Neapel ausgeraubt (Freundin verletzt), 1x in Portugal Auto alle Fenster eingeschlagen und alles raus.
Soviel zum Thema „Arme Länder und Zivilisation“.


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Kein Bedürfnis weit zu reisen - verpasst man wirklich so viel?

09.06.2021 um 07:37
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:nicht gerade gegen Gesetze
Und nicht gegen interne und individuelle Hausordnungen als Ergänzung noch.


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09.06.2021 um 07:46
Zitat von abahatschiabahatschi schrieb:Soviel zum Thema „Arme Länder und Zivilisation
Hä?

Gerade in Ländern oder auch nur in bestimmten Gegenden, Bezirken, Stadtteilen, in denen viel Armut herrscht, ist doch die Gefahr groß Opfer von diversen Vergehen und Verbrechen zu werden.

Dass man sich nicht überall als offensichtlich reicher oder auch nur wohlhabender Tourist zeigen sollte, kann ich daher noch verstehen. Dazu muss aber auch nicht gleich wie ein Penner rumlaufen. Nur wenn man diesen Stil persönlich bevorzugt und tatsächlich so rumlaufen will.

Armut fördert nun mal leider Kriminalität. Darunter leidet dann auch die Mittel- und Oberschicht eines jeden Landes oder auch nur die eingereiste Mittel- und Oberschicht.


Auch ein Grund, warum wir es hier in Deutschland im internationalen Vergleich immer noch gut haben. Unser Sozialstaatsprinzip und natürlich unsere gute Wirtschaft bewahren uns vor schlimmerem oder vor deutlich drastischeren Ausmaßen in so manchem Vergleich.


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Kein Bedürfnis weit zu reisen - verpasst man wirklich so viel?

09.06.2021 um 08:15
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Dass man sich nicht überall als offensichtlich reicher oder auch nur wohlhabender Tourist zeigen sollte, kann ich daher noch verstehen.
Klar ein geliehener Fiat Tipo ist in Portugal sowas wie ein Rolls, Tshirt und Jeans sind in Neapel sowas wie Goldkette über den Nerzmantel.


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Kein Bedürfnis weit zu reisen - verpasst man wirklich so viel?

09.06.2021 um 08:29
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Dass man sich nicht überall als offensichtlich reicher oder auch nur wohlhabender Tourist zeigen sollte, kann ich daher noch verstehen. Dazu muss aber auch nicht gleich wie ein Penner rumlaufen.
In Brasilien haben wir uns meistens so wie die durchschnittlichen Einheimischen gekleidet, was ja nicht irgendwelche traditionelle Kleidung bedeutet, sondern ein unauffälliges T-Shirt, kurze Hose und leichtes Schuhwerk (angesagt wären zwar Flipflops gewesen, aber damit kann ich nicht so gut laufen). Gerade in Brasilien fällt man auch als Mitteleuropäer kaum auf, weil es auch viele Brasilianer gibt, die sehr europäisch aussehen. Was nicht heißt, dass man nicht trotzdem Opfer eines Überfalls werden könnte, denn es werden ja auch Brasilianer überfallen.


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09.06.2021 um 08:51
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Aber ansonsten habe ich dazu eine klare Meinung: So lange gewisse Kleidung (auch gar keine, haha) und Stil nicht gerade gegen Gesetze verstößt, soll jeder anziehen können was er oder sie mag und anziehen will, weil er oder sie sich darin wohlfühlt. Scheiß drauf was andere denken!
@rhapsody3004

Na ja wenn man 500 Dollar Turnschuhe anhat und nachts durch eine Vorstadt einer südamerikanischen Stadt läuft wird plötzlich wichtig was andere denken zum Beispiel der Gedankengang 'Der hat richtig Kohle' oder eben auch nicht.

Das wird dann zwar nicht von der fashion Polizei geahndet aber mit Pech von den local heroes.


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09.06.2021 um 08:55
Zitat von martenotmartenot schrieb:Was nicht heißt, dass man nicht trotzdem Opfer eines Überfalls werden könnte, denn es werden ja auch Brasilianer überfallen.
@martenot

Ik Brasilien ist mir nie etwas zugestoßen. Und man kann das Risiko schon beeinflussen. Dann sollte man es auch im eigenen Interesse tun.

Und espandrilles sind wenn man keine Flip Flops tragen mag so wie ich auch eine gute Alternative.

Die Chance dass man wegen 2 Dollar Schuhen ausgeraubt wird ist halt signifikant geringer. Und Reisen sind irgendwie schöner wenn man keine Minute davon auf Polizeistationen und in Ambulanzen verbringt.


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