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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

15.253 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Deutschland, Tiere, Gefahr ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

gestern um 14:25
Zitat von cejarcejar schrieb:Und das sehe ich eben anders als Du
Darfst du ja gerne . Wir sind in einem Diskussionsforum und leben in einer Demokratie.
Zitat von cejarcejar schrieb:Man sollte schon einordnen für welchen Quatsch man ansonsten Geld hat - Dienstwagenprivileg eben als Beispiel - und wie wenig einem der Erhalt von anderen Lebensformen wert ist.
Da stimme ich dir sogar vollkommen zu. Doch dann würde es in OT und Derailing ausarten , wenn man alles aufzählen wollte , wofür sinnlos, für wohl manchen Bundesbürger , Geld ausgegeben wird , bzw .wo man es vernünftiger investieren sollte. Und dies ist der springende Punkt. Dafür gibt es allerdings andere Themenbereiche bzw. andere Foren.
Zitat von cejarcejar schrieb:Ohne Geld in Relation zu anderen Dingen zu setzen, ist es erst einmal nur eine abstrakte Zahl.
Du hast mit den Mrd. Summen angefangen , sie ins Spiel zu bringen und nicht ich
Zitat von cejarcejar schrieb:Sind für mich die Kosten des Erhalts des Wolfes 150 Mio wert? Auf jeden Fall, eher als so manch andere Gelder die unsinnig rausgehauen werden.
Dito , würde aber wieder im OT enden.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Ich halte es somit für sinnvoller das Geld nicht in Wolfschutzzäune über den Bund und Steuergeldern zu bauen, sondern die Nutztierhalter in die Pflicht zu nehmen
Dies sehe ich allerdings anders und wird ja auch in der Praxis so gehandhabt , das Weidezäune oft sogar zu 100% gefördert werden , oft sind es aber immerhin 80% -90%.
Sollte die Regierung und das Bundesamt für Naturschutz allerdings die Population der Wölfe auf über 10 000 anwachsen lassen wollen , wären sie in der Pflicht , uns , die Bevölkerung also , und damit die auch Nutz - Haustiere vor Schäden zu bewahren , wie es bisher ja auch geschah. Allerdings , habe es ja schon mal geschrieben , das sie demnach vom Staat finanziertes Wachpersonal , aufbieten müssten. An unseren Landesgrenzen stehen auch Zoll und Polizeikräfte. Ebenso werden Liegenschaften von Wachpersonal geschützt.
Da der Schutzstatus des Wolfes gesenkt wurde , dürfte es etwas leichter sein , Problemwölfe zu entnehmen. Doch dies würde das Grundproblem allerdings auch nicht lösen , nämlich eine weitere Ausbreitung flächendeckend über ganz D zu verhindern. Eine komplette Rudelentnahme würde da wohl einiges bewirken , doch dies dürfte auf heftigen Widerstand stoßen. Bin mal gespannt , wie die Verantwortlichen damit in der Zukunft umgehen.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

gestern um 14:47
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Könntest Du einmal eine Rechnung aufstellen, was kostet ein HSH, welche Versicherung versichert den zu welcher Summe, Tierarztkosten und der größte Posten das Futter.
Und bei einem HSH benötigt man einen guten Zaun, damit dieser nicht mal abhaut und Pfiffi von Dörte erlegt.
Der Schutz von HSH ist aber eben auch nur gering, Wölfe erlernen damit umzugehen.
Die Kosten werden variieren daher wäre mein Schätzung hier unverbindlich_

einmalig:

Anschaffung ca 1000-1500,-€
Erstuntersuchung/Chipung/Impungen ca 1000,-€
Schulung: 2000-3000,-€

laufend:
Futter rd 800-1200,-€ je Rasse und Futterqualität und Beschaffungsmöglichkeit
Arzt je Jahr im Schnitt: 1000,-€

Das so ganz grob und ein HSH wird ca 8 Jahre Alt bei guter Gesundheit ggf mal 10.
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Nutztierhalter in die Pflicht nehmen, würde für mich bedeuten, diese müssen in der Lage sein Wolfsangriffe abzuwehren, sprich in letzter Instanz müssten sie diese töten.
Nein, nicht für mich. Das töten von Tieren obliegt erstmal gar keinem außen einem Jäger der dafür die Befugnis erlangt hat weidgerecht und auf rechtmäßiger Anordnung zu töten.

In die Pflicht nehmen, heißt für mich eher, das wer Weidetiere(zB Schafe und Kühe) hält, oder andere Flächennutzungstiere wie Gänse und Hühner usw der muss selbst dafür sorgen, dass die Einfriedung ausreichend ist.

Warum soll der Steuerzahler die Zäune bezahlen? Invest, Risiko und Gewinn liegt beim Halter. Der Hühnerzüchter gibt ja auch seine Gewinne nicht ab, außer das was der normal Steuerzahler leistet.

Also Unterstützung bei HSH würde ich für eine sinnvollere und Artentypische Abwehrung halten als teure Zäune wo es dennoch Schlupflöcher oder Probleme gibt und diese viel Geld kosten.
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Dies sehe ich allerdings anders und wird ja auch in der Praxis so gehandhabt , das Weidezäune oft sogar zu 100% gefördert werden , oft sind es aber immerhin 80% -90%.
Kannst du so sehen, kein Problem. Jede Förderung ist eine Subvention. Wenn die Subvention X nicht so sinnvoll ist wie Subvention Y dann sollte man über Y nachdenken. Zäune sind starr und wartungsaufwendig, HSH sind flexibel und kostengünstiger und natürlicher.
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Sollte die Regierung und das Bundesamt für Naturschutz allerdings die Population der Wölfe auf über 10 000 anwachsen lassen wollen , wären sie in der Pflicht , uns , die Bevölkerung also , und damit die auch Nutz - Haustiere vor Schäden zu bewahren , wie es bisher ja auch geschah
Darüber kann man diskutieren. Richtig ist, das der Staat seinen Bürger schützen sollte, aber ist das beim Wolf ein Muss? Oder reguliert sich der Wolf ggf in seiner Ausbreitung selbst? Imm gleich den Staat vorzuschieben ist ggf gar nicht nötig. Nur so eine These....
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Problemwölfe
Die Definition würde mich mal rein sachlich interessieren. Zumeist haben Hybride bisher nur auffällig gewirkt, daher ist der Ausdruck Problemwolf mit Problemen behaftet :) Und ebenso sind die auffälligen Tiere meist Einzelgänger, daher würden diese nicht entnommen werden. Dann kannst du gleich töten schreiben, ist sachlich korrekter.
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:das Grundproblem allerdings auch nicht lösen , nämlich eine weitere Ausbreitung flächendeckend über ganz D zu verhindern. Eine komplette Rudelentnahme würde da wohl einiges bewirken
Es gibt kein Grundproblem. Das ist eine völlig einseitige Annahme. Wenn wir über ein Grundproblem reden, dann liegt das in der Vergangenheit des Menschen, der aus Angst, volklorischen Glauben oder Hass und Gier den Wolf bejagt und vertrieben hat. Das der Wolf zurück kommt ist zum einen natürlich und zum anderen mit viel Fleiß der Tierschützer und Forscher begleitet.

Aber so What. Es gibt eh zu viel Natur auf dieser Welt ;)


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

gestern um 14:48
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Und wirklich alle Kosten werden sie sowieso nicht erstattet bekommen, zudem viel Bürokratie.
Die jährlich extra anfallenden Tausenden Arbeitsstunden nur wegen dem Wolf bezahlt kein Staat, kein Abnehmer, darauf bleiben die Tierhalter sitzen, bzw müssen weit mehr Arbeiten.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:das sagt auch niemand.
Die Politik kann was dafür, weil sie den Wolf fördert (z.B unter Naturschutz gestellt usw).
Ist halt der übliche Versuch abzulenken.
Jedem dürfte klar sein, das einzig die Politik verantwortlich ist wofür Steuergelder ausgegeben werden.

Die Kassen der Länder und Kommunen sind leer, die Förderung zu Wolfsabweisenden Maßnahmen dürfte nicht mehr werden.

Einige verwechseln das auch laufen von "Wolfsschutz" sprechen die Behörden seit Jahren nicht mehr, auch die haben irgendwann mitbekommen, dass es nur abweisende Maßnahmen gibt, die kurzfristig den Wolf abweisen aber kein dauerhafter Schutz sind. Der kann nicht geleistet werden.
Wenn man also von Wolfsschutz spricht, würde das bedeuten den Wolf komplett zu entnehmen, das wäre dann Wolfsschutz.
Das fordert aber eigentlich niemand, ein aktives Management wird gefordert, kein passives.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

gestern um 15:07
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:aber ist das beim Wolf ein Muss?
Was ist denn dies für eine sinnfreie Frage ? Menschen genießen absolute Priorität. Weidetiere ebenso , wie ein Wolf unter Naturschutz auch , wenn diese Spezies vom Aussterben bedroht war und auf der roten Liste stand.
Der Erhalt der Weidetierhaltung
ist, genau wie der Schutz des Wolfes, ein gesamtgesellschaftliches Anliegen.
Auch aus Tierschutzgründen ist es geboten, Weidetiere vor Übergriffen durch
Beutegreifer zu schützen (§ 3 Abs. 2 TierSchNutzV).
Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/tierschnutztv/__3.html


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

gestern um 15:08
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Die Politik kann was dafür
nein, der Mensch!

Die Politik bzw dessen Handlungsinhaber handeln mal falsch mal richtig, aber dafür kann nur der Mensch, vorallem aus Gründen die in der längeren Vergangenheit liegen.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Da prallen also Interessen aufeinander.
Vor allem die natürlichen und emotionslosen Interessen des Wolfes gegen die vielfältigen Interessen des Menschen.

Wenn man mal zu dem Punkt kommen würde die Sach- und Faktenlage zu erkennen, das ein Spitzenprädator das gesunde und natürliche Gleichgewicht der Natur nicht nur hält sondern auch wieder fördert, dann wären sicher einige menschliche Argumente völlig obsolet.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:ja, die Nutztierhalter sollen solch eine Politik ausbaden, die sie ja gar nicht wollten?
Wieso denn Politik ausbaden? Der Weidetierhalter nutzt Land, wie alle Menschen und Tiere. Hier geht es doch darum den der durch Nutzung Vorteile ergattert, dann auch für die Vorteile zahlen zu sollen und nicht der andere (Bürger) der keine Vorteile hat dann auch dafür zahlt dass der Weidetierhalte seine Schafe ins trockene bringt.

Wer nutzt soll zahlen!
Wer nicht nutzt soll nicht zahlen, und wenn er konsumiert von Weidetiernutzer, dann soll er das Fleisch bezahlen, aber doch nicht den Zaun vorweg oder Subventionen per Steuergeld.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Ich als Halter würde beizeiten aufgeben, bin da sicher nicht die Einzige. Aber vielleicht ist das ja ein willkommener Nebeneffekt für die Politik?
Völlige Spekulation! Und warum nutzt du den Wolf um deine politische Verdrossenheit hier auf und abzuladen?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:und eben nicht so unproblematisch, wie manche denken.
Wer denn? Wenn du das denkst dann bitte schreibe deine Gedanken, sonst kann ich dir nicht folgen. :)
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Hier im Thread wurde schon auf einige Probleme diesbezüglich hingewiesen.
Es lässt sich von außen und in der Theorie immer alles so schön sagen.
Ja. Alles gut. Lass uns ggf als Anfang nicht immer von Problemen sondern ggf Herausforderungen oder Anforderungen sprechen.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

gestern um 15:14
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Was ist denn dies für eine sinnfreie Frage ? Menschen genießen absolute Priorität. Weidetiere ebenso
Betrachte bitte den Kontext.

Der Wolf ist keine Gefahr. Das sagte ich. Es gibt ja zweifelsohne weniger scheue Tiere, aber das sind nach allen was ich weiß alles bisher Hybride gewesen. Alles keine Wölfe.

Somit ist meine Frage nicht sinnfrei, sondern bezieht sich auf meine Annahme der Wolf muss gar nicht zum Schutz der Bürger dezimiert werden.

Es ist wohl eher so, dass das Augenmerk auf die Hybridisierung gelegt werden sollte.

Alles andere ist für mich Geldverschwendung und Panikmache. Wildschweine als direkte Gefahr sind ein weitaus größeres und gefährlicheres Problem als die paar Wölfe...


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

gestern um 15:40
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Der Wolf ist keine Gefahr. Das sagte ich
Der Wolf ist wohl eine Gefahr , speziell für Weidetiere wie Schafe und Ziegen , eine sehr große sogar und dies bei ca. nur 1800 Wölfen. Was denkst du , wie sähen wohl die Zahlen aus bei 12 000 Wölfen und mehr hier in D ?
Weidetierhalter sind ja heute schon überfordert mit der Abwehr von Wölfen.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

gestern um 16:28
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:HSH sind flexibel und kostengünstiger und natürlicher.
und hier im Thread las ich in der Vergangenheit, dass dies aus vielerlei Gründen - zumindest hier in D - mit einigen Schwierigkeiten verbunden ist.
So wie sich das für mich las, eigentlich unlösbar, zumindest nur für sehr einsame Gebiete wäre das vielleicht praktikabel, jedoch nicht in einem dicht besiedelten Gebiet.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Wenn wir über ein Grundproblem reden, dann liegt das in der Vergangenheit des Menschen, der aus Angst, volklorischen Glauben oder Hass und Gier den Wolf bejagt und vertrieben hat
glaube kaum, dass es Hass, Gier oder volklorischer Glaube war, sondern es wird wohl - genau wie jetzt auch - Probleme gegeben haben.
Umsonst hat man den Wolf sicherlich nicht vertreiben wollen.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Da prallen also Interessen aufeinander
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Vor allem die natürlichen und emotionslosen Interessen des Wolfes gegen die vielfältigen Interessen des Menschen
ja na klar. Ist doch auch logisch, dass es Interessenkonflikte gibt, wenn zwar ein schönes aber Raubtier in einem dicht besiedelten Gebiet lebt.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Wenn man mal zu dem Punkt kommen würde die Sach- und Faktenlage zu erkennen, das ein Spitzenprädator das gesunde und natürliche Gleichgewicht der Natur nicht nur hält sondern auch wieder fördert, dann wären sicher einige menschliche Argumente völlig obsolet
ja, wenn er das Gleichgewicht nur um Wald halten würde und nicht lernen würde, dass er anderswo viel leichter an Futter kommt, würde ich dir vollkommen zustimmen.

Ich wäre ja sogar kompromissbereit, dafür zu plädieren, dass der Mensch in einem Wolfsgebiet sich möglichst von Wäldern fernhalten sollte, vor allem nicht mit Hunden da rein gehen. 😉
Sind die Wolfsbefürworter auch kompromissbereit?

Zum Beispiel Entnahme eines ganzen Rudels, wenn die ihren Nachkommen gelernt hatte, wie man sich auf Wieden gütlich tut.

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Zitat von OptimistOptimist schrieb:ja, die Nutztierhalter sollen solch eine Politik ausbaden, die sie ja gar nicht wollten?
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Wieso denn Politik ausbaden? Der Weidetierhalter nutzt Land, wie alle Menschen und Tiere. Hier geht es doch darum den der durch Nutzung Vorteile ergattert, dann auch für die Vorteile zahlen zu sollen und nicht der andere (Bürger)
....
in einem Wolfsgebiet hat ein Weidetierhalter sicherlich kaum noch Vorteile, sondern einige Probleme.
Und einfach das Fleisch teurer machen (wegen Zaunbau usw.) wird wohl auch nicht so einfach sein.
Und was ist mit den Deichschafen? Die haben einen gesellschaftlichen Nutzen.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:warum nutzt du den Wolf um deine politische Verdrossenheit hier auf und abzuladen?
ich nutze den Wolf für gar nichts.
Und wenn ich einiges kritisiere, hat das nichts mit Verdrossenheit zu tun.
Bitte unterlasse Unterstellungen, Danke.
Wenn du bei mir solche siehst, kannst du mich auch gerne darauf hinweisen, dann bemühe ich mich auch, es zu unterlassen (wüsste jedoch nicht, dass ich dir was unterstellt habe).

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Zitat von gagitschgagitsch schrieb:der Wolf muss gar nicht zum Schutz der Bürger dezimiert werden
aber zum Schutz der Weidetiere:
Der Erhalt der Weidetierhaltung
ist, genau wie der Schutz des Wolfes, ein gesamtgesellschaftliches Anliegen.
Auch aus Tierschutzgründen ist es geboten, Weidetiere vor Übergriffen durch
Beutegreifer zu schützen (§ 3 Abs. 2 TierSchNutzV).
Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/tierschnutztv/__3.html
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:In die Pflicht nehmen, heißt für mich eher, das wer Weidetiere(zB Schafe und Kühe) hält, oder andere Flächennutzungstiere wie Gänse und Hühner usw der muss selbst dafür sorgen, dass die Einfriedung ausreichend ist
nein, es sollte nicht nur auf die Halter abgewälzt werden.
Oben steht: "ein gesamtgesellschaftliches Anliegen"
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:....
Sollte die Regierung und das Bundesamt für Naturschutz allerdings die Population der Wölfe auf über 10 000 anwachsen lassen wollen , wären sie in der Pflicht , uns , die Bevölkerung also , und damit die auch Nutz - Haustiere vor Schäden zu bewahren , ...

Allerdings , habe es ja schon mal geschrieben , das sie demnach vom Staat finanziertes Wachpersonal , aufbieten müssten. An unseren Landesgrenzen stehen auch Zoll und Polizeikräfte. Ebenso werden Liegenschaften von Wachpersonal geschützt.
....
genau, SO würde ein Schuh draus, wenn die Regierung etwas will.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

um 09:06
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Der Wolf ist wohl eine Gefahr , speziell für Weidetiere wie Schafe und Ziegen , eine sehr große sogar und dies bei ca. nur 1800 Wölfen. Was denkst du , wie sähen wohl die Zahlen aus bei 12 000 Wölfen und mehr hier in D ?
Das nennt man natürliche Ordnung. Das eine Räuber Beute machen muss ist wohl klar, das die Beute, wenn man diese nicht als Beute versteht selbst schützen muss, sollte auch klar sein.

Genau da geht meine Denke ja hin, wer Nutztiere, die außerhalb einer natürliche Ordnung, hält, der muss selbst schützen. Nicht jeder per subvention.

Wenn deine Argumentation denn so greift, wie du es als großes Problem darstellst, wieso klappt es denn in anderen Ländern?

In den nordischen Ländern werden Nutztiere teils ohne Zäune durch das Land streifend gelassen obwohl es den Wolf gibt.

Es ist wohl keine Frage der Gefahr sondern der Sichtweise. Wir hier in D sind es seit 200 Jahren eben nicht mehr gewohnt, das der Wolf hier heimisch ist, für andere ist das völlig normal.

In den nördlichen Ländern gibt es mehr Unfälle durch Elche als durch Wölfe, wenn die dort so denken würden wie wir, würden die also alles einzäunen oder die Elche töten?!?!
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Weidetierhalter sind ja heute schon überfordert mit der Abwehr von Wölfen.
Das ist aber weder das Problem den Wolfes noch des Steuerzahlers. Es hat wohl Auswirkungen auf beide, aber Verantwortung lässt sich nicht einfach so durch Überforderung abgeben, könnte man denken......
Zitat von OptimistOptimist schrieb:und hier im Thread las ich in der Vergangenheit, dass dies aus vielerlei Gründen - zumindest hier in D - mit einigen Schwierigkeiten verbunden ist.
So wie sich das für mich las, eigentlich unlösbar, zumindest nur für sehr einsame Gebiete wäre das vielleicht praktikabel, jedoch nicht in einem dicht besiedelten Gebiet.
HSH sind jedenfalls effizient und Kostengünstiger als Zäune bzw besondere Zäune. Was du jetzt mit unlösbar oder einsame oder dichtbesiedelte Gebiete genau meinst wäre für mich erstmal offen.

Nicht ist unlösbar, alles ne Frage der Sichtweise und des ggf Kompromisses.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:glaube kaum, dass es Hass, Gier oder volklorischer Glaube war, sondern es wird wohl - genau wie jetzt auch - Probleme gegeben haben.
Umsonst hat man den Wolf sicherlich nicht vertreiben wollen.
Wirklich? Angst, Unsicherheit und Pelzhandel waren in der Vergangenheit ein größeres Thema als heute, eigentlich klar. Vor 200-300 Jahre gab es zudem tatsächlich höhere Gefahren. Warum glaubst du das nicht?
Zitat von OptimistOptimist schrieb:ja, wenn er das Gleichgewicht nur um Wald halten würde und nicht lernen würde, dass er anderswo viel leichter an Futter kommt, würde ich dir vollkommen zustimmen.

Ich wäre ja sogar kompromissbereit, dafür zu plädieren, dass der Mensch in einem Wolfsgebiet sich möglichst von Wäldern fernhalten sollte, vor allem nicht mit Hunden da rein gehen. 😉
Sind die Wolfsbefürworter auch kompromissbereit?
Ehm schwierig.

In den letzten 200-300 Jahren haben die Landschaften durch die Besiedlungen Änderungen erfahren. Ein Wolfsgebiet erstreckt sich über ca 100-350km² also weit mehr als es in Deutschland zusammenhängend Wald ohne Besiedlungen gibt.

Hier von einem Kompromiss zu sprechen ist, denke ich unpassend, da natürliches Verhalten gegen menschliche Wünsche steht.

Der Wolf ist keine reine Wald oder Wiesenraubtier, sondern jagt und lebt in allen Bereichen. Der Mensch ist in diese Eingedrungen, wie soll ja der Wolf oder die Wolfs-Fans da irgendwelche gewünschten Kompromisse herbeizaubern?

Du musst bedenken, das der Wolf nicht willkürlich Beute reißt, sondern im Eigeninteresse schon instinktiv abwägt, wo ein Selbstrisiko liegt, somit werden Weidetiere, wie Ziegen und Schafe immer bevorzugter sein, als ein Dachs, eine Kuh, ein Hirsch. Das ist nicht zu verhindern, wenn es um den wolf geht. Das ist nur zu verhindern, wenn das Risiko durch HSH erhöht wird und er sich andere Beute sucht, oder die Weidetiere anders geschützt werden.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Zum Beispiel Entnahme eines ganzen Rudels, wenn die ihren Nachkommen gelernt hatte, wie man sich auf Wieden gütlich tut.
Welchen Vorteil erwartest du dir? Der Bereich der frei wird durch die Entnahme wir recht schnell wieder gefüllt. Das ist keine Lösung, das bringt nur Tot ohne nutzen.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:in einem Wolfsgebiet hat ein Weidetierhalter sicherlich kaum noch Vorteile, sondern einige Probleme.
Und einfach das Fleisch teurer machen (wegen Zaunbau usw.) wird wohl auch nicht so einfach sein.
Und was ist mit den Deichschafen? Die haben einen gesellschaftlichen Nutzen.
Ganz Europa und Asien ist Wolfsgebiet wenn man es mal genau nimmt. Es gibt 3 Wolfsarten auf diesen Kontinenten, der Wolf ist natürlicher Bestandteil, domestizierte Weidetiere in der heutigen Form nicht.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:ich nutze den Wolf für gar nichts.
Und wenn ich einiges kritisiere, hat das nichts mit Verdrossenheit zu tun.
Bitte unterlasse Unterstellungen, Danke.
Ich frage nach weil du von Nebeneffekten für die Politik schreibst..... Und das ohne darauf genauer einzugehen.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:aber zum Schutz der Weidetiere:
Ja. Dann muss man sich halt entscheiden, ob man Wildtier oder Nutztier will. Beides wird nicht gut gehen, beides wird nur gehen, wenn man mal eine Weidetierverlust mit einpreist.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:nein, es sollte nicht nur auf die Halter abgewälzt werden.
Oben steht: "ein gesamtgesellschaftliches Anliegen"
Weil das so steht, muss man das ja nicht so sehen. Es ist doch nur ein gesellschaftliches Anliegen, weil die Bürger billigen Fleisch, billige Eier und Billigmilch auf dem Tisch haben wollen. Aber mann kann auch sagen es ist ein gesellschaftliches anliegen weil das da steht, steht jedem frei.

Für mich ist es ebenso ein gesellschaftliche Anliegen, egal ob das irgendwo steht oder nicht, dass ich so gut es geht mein Umfeld, die Natur und Tiere achte und schütze, keine sinnloses Töten oder vertrieben unterstütze. Jedwedes Tier höherer Art ja Bewusstsein, Schmerz, Angst usw. Jeder Tier will einfach nur leben, der Mensch schränkt das so krass ein, da muss man nicht mehr nur an gesellschaftliche Interessen Glauben weil das irgendwer in ein Gesetz gepackt hat, da sollte man selbst ein Bild haben.

Ich selbst wünschte ja auch das Natur und Mensch in völligen Einklang leben, aber das ist unrealistisch. Von daher gilt meiner Faszination weiter eher der Natur als der Legehenne oder dem Mastschwein. Hört sich ggf hart an aber dieses der Wolf kann gefährlich sein, also muss der weg, finde ich völlig daneben.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

um 09:14
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:finde ich völlig daneben.
ich nicht!

in dichtbesiedelten gebieten, wie mitteleuropa, haben raubtiere wie Wolf, etc.
einfach nichts mehr zu suchen.
das Mittelalter ist geschichte.

und überlebensmöglichkeiten hat der Wolf in Kanada, Alaska und Russland.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

um 09:21
Zitat von Alien_pnsAlien_pns schrieb:in dichtbesiedelten gebieten, wie mitteleuropa, haben raubtiere wie Wolf, etc.
einfach nichts mehr zu suchen.
Ok. Kann ja jeder halten wie er mag.

Dann muss der Luchs, der fuchs der Bär auch gleich weg. Alles weg was ein Raubtier ist und Nutztiere töten kann.

Und hinterher jammern die Förster und Jäger, die Landwirte und die Subventionsleister......


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

um 09:31
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:die außerhalb einer natürliche Ordnung
Von welcher " natürlichen Ordnung " schreibst? wie vor hunderttausenden Jahren , als der Mensch noch nicht präsent war? verabschiede dich von diesen realitätsfremden Wunschdenken einiger fantasiegespinnerter Wissenschaftler. Denen muss man nicht alles nachäffen. Wir leben in einer Kulturlandschaft mit Menschen , das ist nun mal Fakt.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:In den nordischen Ländern werden Nutztiere teils ohne Zäune durch das Land streifend gelassen obwohl es den Wolf gibt.
Ein ziemlich unpassender Vergleich. Denn:
a) ist die Populationsgröße in keiner Weise vergleichbar mit der von D , das mit die höchste Wolfsdichte weltweit aufweist.
b) es in den nordischen Ländern weite unberührte Gebiete weitgehend ohne Menschen gibt
b) der Wolf streng und rigoros reguliert wird.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

um 09:39
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Dann muss der Luchs, der fuchs der Bär auch gleich weg. Alles weg was ein Raubtier ist und Nutztiere töten kann.
Die Wenigsten möchten dies . Dies würde ja einer Ausrottung gleichen. Wer es immer noch bis heute nicht begriffen hat , ist einfach ein ****. Es dreht sich um eine Regulierung der Populationen und nicht das sich der größte Beutegreifer Deutschlands ( Wolf) in D noch weiter ausbreitet.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

um 09:54
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Von welcher " natürlichen Ordnung " schreibst?
Das Wölfe in vielen Nutztieren Beute sehen.
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:ist die Populationsgröße in keiner Weise vergleichbar mit der von D , das mit die höchste Wolfsdichte weltweit aufweist.
Welche Zahl hast du denn da? Es gibt wohl ca 170000 Wölfe weltweit, davon ca 1000 in D Welche Wolfsdichte? je Territorium, je m² je m² und Einwohnervergleich?

Ich erkenne nicht, das D ungewöhnlich sein soll, lediglich Brandenburg mit den vielen Wäldern scherrt aus. Und muss man sagen, dass Brandenburg im Vergleich wieder wenig Nutztierhaltung aufweist im Vergleich.....

Es gibt ca 700 Millionen Schlachtungen jedes Jahr nur in D, und der Wolf der mal 3 oder 30 oder 50 Schafe reißt wird verteufelt, hör doch auf.
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:es in den nordischen Ländern weite unberührte Gebiete weitgehend ohne Menschen gibt
Und das Nutztier dort, das Ren, läuft frei herum und überlebt dennoch, auch wenn mal eines gerissen wird. Die Tiere dort sind schuzloser und keiner macht sich dieser Sorgen wie hier.
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:b) der Wolf streng und rigoros reguliert wird.
naja, guck dir die Zahlen an! Die haben kleine Quoten, 2026 soll es auf 30 Tiere(Wölfe) erhöht werden. Also wo ist man da so derbe strikt? Der Hintergrund ist da auch zu betrachten, hier sollen die Samen unterstützt werden, also eine politische Entscheidung. In der heutigen Welt kann man ja oft über Sinnhaftigkeiten von pol. Entscheidungen diskutieren.
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Die Wenigsten möchten dies . Dies würde ja einer Ausrottung gleichen.
Ja, eben. Mit großen Nachteilen in anderen Umwelt- und Landwirtschaftsbereichen.
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Es dreht sich um eine Regulierung der Populationen und nicht das sich der größte Beutegreifer Deutschlands ( Wolf) in D noch weiter ausbreitet.
Der Wolf lebt aktuell nur in wenig besiedelten Regionen, auch aus Eigeninteresse, woher diese Angst?

https://www.wolfsmonitoring.com/monitoring/verbreitung


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

um 09:56
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:die außerhalb einer natürliche Ordnung
Von welcher " natürlichen Ordnung " schreibst?
sollte natürlich heißen : "schreibst du".

Gerne wird der Yellowstone Nationalpark herangezogen , um zu dokumentieren , das Wölfe die Heilsbringer , die Retter der Natur , sind , indem sie die Wapitis dezimieren und daraufhin , der Wald wieder wächst. In meinem anderen thread , wurde ja erklärt , worauf dies u.a. auch zurück zu führen ist.
Wölfe spielen da auch eine Rolle , ohne Frage , aber nicht die Schlüsselrolle , die Woku gerne sehen würden.
Allerdings sieht Dan McNaulty die Sache etwas differenzierter. Immerhin untersuchte er die Interaktionen zwischen Wölfen und Huftieren im YNP und war damit der Verantwortliche.
Während die Debatte über das Ausmaß des Einflusses der Wölfe auf den Wapitibestand ungelöst ist, setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass neben den Wölfen auch andere Faktoren zum Rückgang der Wapitiherde im Norden beigetragen haben. Die wichtigsten davon sind andere Raubtiere, vor allem der Mensch. Im Gegensatz zu den altersselektiven Jagdmustern von Wölfen, Pumas und Bären töteten menschliche Jäger bei der Spätjagd im nördlichen Yellowstone vor allem die fruchtbarsten erwachsenen Weibchen (Abbildung 2c). Dies stellte wahrscheinlich eine Zufallsstichprobe der Altersverteilung der weiblichen Wapitihirsche dar, da bei der Spätjagd hauptsächlich geweihlose Wapitihirsche gefangen wurden. Es ist unwahrscheinlich, dass die regulierte Erlegung junger erwachsener Weibchen durch Jäger an sich den Wapitibestand verringert. Dies wird durch das beträchtliche Wachstum der Herde im Norden zwischen 1976 und 1988 (Abbildung 1) belegt, als Jäger große Mengen geweihloser Wapitihirsche erlegten, während es kaum Raubtiere gab. Und da die Jäger relativ wenige Kälber töteten, war die hohe Überlebensrate der Kälber wahrscheinlich der Grund für die Tötung junger erwachsener weiblicher Tiere
Quelle: https://www-nps-gov.translate.goog/yell/learn/ys-24-1-the-challenge-of-understanding-northern-yellowstone-elk-dynamics-after-wolf-reintroduction.htm?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=sc


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

um 10:07
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:Gerne wird der Yellowstone Nationalpark herangezogen , um zu dokumentieren , das Wölfe die Heilsbringer , die Retter der Natur , sind , indem sie die Wapitis dezimieren und daraufhin , der Wald wieder wächst. In meinem anderen thread , wurde ja erklärt , worauf dies u.a. auch zurück zu führen ist.
Wölfe spielen da auch eine Rolle , ohne Frage , aber nicht die Schlüsselrolle , die Woku gerne sehen würden.
Man muss garnicht so weit weg gucken. Verbiss ist hier auch ein Problem. Der Wolf reguliert das durch seine Anwesenheit positiv.
Fraß-, Tritt-, Lager- und Wühlschäden werden aktiv durch den Wolf reduziert.

Das bestätigen Jäger, Förster und Landwirte gleichermaßen. Das bestätigen nur nicht die Nutztierhalter, weil die Angst haben oder kleinteilig betroffen sind.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

um 10:21
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Es gibt wohl ca 170000 Wölfe weltweit, davon ca 1000 in D Welche Wolfsdichte? je Territorium, je m² je m² und Einwohnervergleich?
Du schreibst halbe Romane und weißt nicht mal was Wolfsdichte bedeutet ? Ebenso bist du nicht mal up to date , wie hoch die aktuelle Populationsgröße in D ist und schreibst von 1000 Wölfen?


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

um 10:27
Zitat von RomanTischRomanTisch schrieb:wie hoch die aktuelle Populationsgröße in D ist und schreibst von 1000 Wölfen?
Bedenke, in MV BB und SA gibt es viel Grenzgänger, daher schreibe ich bewusst ca 1000. Nicht jedes Rudel ist immer in D auch wenn das Revier teilweise in D liegt.


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Wölfe in Deutschland. Wie seht ihr es, Gefahr oder nicht?

um 10:37
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Man muss garnicht so weit weg gucken. Verbiss ist hier auch ein Problem. Der Wolf reguliert das durch seine Anwesenheit positiv.
Und ? was sind die Auswirkungen?
Es wäre einfacher eine Kerosinsteuer mal einzuführen , damit das Reisen mit Flugzeugen erheblich reduziert und damit erschwert wird für Hinz und Kunz . Denn Flugzeuge tragen erheblich dazu bei die Umwelt zu schädigen , genau wie der ganze Autoverkehr. Ein Verbrenneraus würde auch dazu beitragen.
Und da kann jeder dazu beitragen , da bedarf es keiner 12 000 Wölfe in D . Jeder sollte mal bei sich selbst beginnen , mit seinem eigenen CO2 Fußabdruck als nur den Zeigefinger zu erheben , um zu dokumentieren , das wir unsere Umwelt zerstören und es Wölfe in dieser Anzahl bedarf , um unser Klima zu retten. Welch verschrobene Gedankengänge mancher Personen.


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