Optimist schrieb:durch diejenigen die den Wolf unter Naturschutz gesetzt hatten, kamen die Probleme auf.
wie schon geschrieben, unterliegt der Wolf den verschiedenen Schutzabkommen: FFH, Washingtoner Artenschutzabkommen, Berner Konvention. Das mag dir gefallen oder nicht, es ist ein geschütztes Tier und daran müssen wir uns so lange halten, bis sich der Status ändert.
Aber es ist ja nicht so, dass hier nicht auch illegal geschossen würde.
Optimist schrieb:muss man glauben können...
kannst du auch gerne lassen, das ist mir ehrlich gesagt egal.
Dawn schrieb:das Leid der Weidetiere, wenn Wölfe angreifen und schreiende, schwerstverletzte Tiere zurück lassen.
Natürlich. Deshalb müssen die Tiere ja vorher geschützt werden, damit das nicht passiert. Mein Reden.
Dawn schrieb:Ist deine Schafhaltung so sachlich und distanziert, dass du hauptsächlich in Kilopreisen denkst?
Ich habe nie behauptet, dass ich Schafe halte, oder?
Habe ich, aber tue ich nicht mehr. Und vorher waren es Schafe aus einem Schutzprojekt, da ging es nicht um Schlachtung.
Ich halte nur noch Pferde. Ganzjährig, draußen, und ja, auch wir haben hier Wolfsgebiet.
Und wenn ich sie nicht schützen könnte, dann würde ich sie nicht halten.
Nein, ich muss und will davon nicht leben, und die Situation ist anders als bei einem Berufsschäfer, keine Frage. Dennoch kann man m.M.n. nicht immer die Verantwortung von sich weisen. Es kann nur funktionieren, wenn alle Hand in Hand arbeiten. Die Schäfer brauchen Unterstützung und Hilfe bei der Prävention, und statt den Maisanbau für die Biogasanlagen zu subventionieren, inklusive nächtelanger nahezu kostenloser Beregnung, wäre es gut, die Schafhalter stärker zu unterstützen, die oftmals die wichtige Landschafts- und Deichpflege betreiben und durch die Weidehaltung eine annähernd artgerechte Tierhaltung umsetzen. Würde sich auch für ein FÖJ gut anbieten, da lernt man was und tut etwas Gutes :-)
Und ja, auch in der EU funktioniert das Zusammenleben mit dem Wolf. Auch ohne Abschuss, siehe z.B. in Spanien.
Wie auch immer, jeder soll seinen eigenen Weg gehen. Ich bin durch mit dem Thema.