Optimist schrieb:Nein, wieder ernsthaft. Ich wünsche ihm vor allem, dass er ein Weibchen findet, denn für so einen einsamen Wolf ist das Leben sicher nicht so schön.
Naja , ich bin da etwas zwiespältig.
1) gut , das er nicht entnommen wurde
2) ein Weibchen finden ? hmm ..damit würde eine weitere Verbreitung wohl stattfinden . Da allerdings es lediglich 1636 Individuen sind , die hier D Territorien bilden , wäre noch etwas Platz für weitere Wölfe. Rechnet man nämlich , ausgehend von 4 Welpen , die 2000/20001 , das Licht der Welt , erstmals seit der Datenerhebung durch das Wolfsmonitoring , erblickten und einer kontinuierlichen RR von ca. 28% kommt auf die vom DBBW veröffentlichte Anzahl von Individuen.
Da eine RR von 30-35% kontinuierlich nicht stattfand , gibt es auch keine 2300 oder 4000 Wölfe , die eine Diskutantin hier ins Spiel brachte.
Auch ist die RR in den letzten 5-6 Jahren kontinuierlich zurückgegangen.
Das Wachstum der deutschen Wolfspopulation hat sich über die letzten Jahre kontinuierlich verlangsamt (2024: 6,3 %; 2023: 9,8 %; 2022: 10,9 %; 2021: 16,4 %; 2020: 18,9 %; 2019: 30 %). Aktuell ist der deutsche Bestand nahe am Gleichgewichtszustand, bei dem Reproduktion und Sterbeereignisse ungefähr gleich groß sind.
Von daher , kann es als Gegenrechnung , niemals eine kontinuierliche RR von 30-35% innerhalb der letzten 24 Jahre gegeben haben.
Quelle:
https://www.bund-naturschutz.de/pressemitteilungen/stillstand-beim-wachstum-des-wolfsbestandesDeshalb , wenn eine Diskutantin mir hier einreden will , das ich Zuordnungsprobleme habe und mich einlesen soll , sollte sich die Diskutantin mal selbst an ihre eigene Nase fassen ob ihrer Zahlenspielerei , die in einem falschen Ergebnis sich widerspiegelt.