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Schnell fahren

779 Beiträge, Schlüsselwörter: Geld, Gesellschaft, Verkehr, Auto Fahren, Rasen, Schnell Fahren, Geschwind5

Schnell fahren

30.06.2020 um 22:50
Ich denke Unfallursache zu schnell gefahren ist wie Todesursache Herzstillstand. Das bleibt beim Sterben immer stehen. Bleibt es nicht stehen, bist Du nicht tot. Und wenn Du mit 4 Promille oder total zugedröhnt nur Schritttempo fährst, wirst Du wohl auch keinen erheblichen Unfall bauen.


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30.06.2020 um 22:53
@CptTrips

Ich bin mal beim wenden mit ca 5-10kmh mit der vorderen rechten Ecke gegen ein Baum gefahren - wirtschaftlicher Totalschaden.


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30.06.2020 um 22:54
@Cejar

Hmmm ... ok. Das ist dann aber wohl ne echt große Ausnahme und übles Pech. Aber da lag ich mit meiner Aussage wohl nicht ganz richtig


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30.06.2020 um 23:12
Es war tatsächlich erhebliches Pech, ich habe genau einen Punkt getroffen der den ganzen Rahmen der Karosserie verzogen hat, der Kfz-Meister war auch sehr erstaunt.


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01.07.2020 um 06:55
Optimist schrieb:möchte nicht wissen wie oft es in Unfallberichten heißt "wegen zu schnellen Fahrens" und andere Gründe vielleicht unberücksichtigt blieben, wie z.B. Unaufmerksamkeit, Alkohol oder Drogen.
Was ich damit sagen will, ich habe manchmal den Eindruck, dass viel zu viel dem schnellen Fahren zugeschrieben wird.
Natürlich passieren Unfälle auch rein durch schnelles Fahren, das streite ich gar nicht ab, aber sicherlich nicht nur.
Mhm spreche ich dir mit keinem Wort ab, dass für Unfälle auch andere Gründe tragend werden. Ist halt so, dass es in diesem Thread um schnellfahren geht, darum habe ich die anderen Gründe außen vor gelassen. Tut mir leid, gelobe Besserung. :)

Da ich Vielfahrer war, bin ich in so manche brenzlige Situation gekommen, man verändert dadurch, zumindest ich habe es getan, sein Fahrverhalten.

Wie @tudirnix schon angemerkt hat, ist überhaupt bei schweren Unfällen, nicht zu erwarten, das da nicht geprüft wird, ob man unter Einfluss irgendwelcher Substanzen gestanden hat, vollgesoffen oder einfach verträumt durch die Gegend gerattert ist.

Ich glaube nicht, dass bei einer Unfallaufnahme (schwerer Unfall, meist mitPersonenschaden) durch verschiedene Sachverständige einfach so mir nichts dir nichts ein Bericht erstellt wird.

Da mir mal das Pech passierte und ich Ersthelfer bei einem Raserunfall war, habe ich da so meine Macken. Das zermatschte Opfer möchte ich halt nie sein, darum auch mein von dir zitiertes Beispiel und auch mein Verhalten im Straßenverkehr (vorausschauend Fahren um Umfallsituationen, egal welche zu vermeiden).

So um nicht weiter ins OT abzurutschen, kommt gut durch den Tag. :)


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01.07.2020 um 09:14
Rhea_Lee_Tate schrieb:Du hast den blutigen Teil verpasst. Besser is 🙈.
Das hab ich mir auch gedacht ;) ich kann so ein Verhalten auch nicht ausstehen, wenn jemand rechts überholt. Leider ist das immer stärker verbreitet, genauso wie zu geringe Abstände. Geschwindigkeit wird dann zum Problem und zur Gefahr.


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01.07.2020 um 09:16
Cejar schrieb:Es war tatsächlich erhebliches Pech, ich habe genau einen Punkt getroffen der den ganzen Rahmen der Karosserie verzogen hat, der Kfz-Meister war auch sehr erstaunt.
Passiert schnell. Ein Kumpel ist mal rückwärts gegen eine Laterne gerollt, hatte schon den Vorwärtsgang drin um nach vorne zu fahren. Fazit: Heckblech und Kofferraumdeckel verbeult/verzogen. Hätte ich nicht mit im Auto gesessen, hätte ich ihm niemals geglaubt, dass er nur gerollt ist.


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01.07.2020 um 10:43
@Alibert
@Cejar
Man vergisst leicht, wie schwer ein Auto ist. Bei F=m*a, wirkt da schnell mal eine Kraft von 100.000N auch bei geringen Geschwindigkeitsdifferenzen. Wenn man da eine ungünstige Stelle trifft, kann eine Menge kaputt gehen.


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01.07.2020 um 12:50
Bumfuzzle schrieb:ist überhaupt bei schweren Unfällen, nicht zu erwarten, das da nicht geprüft wird, ob man unter Einfluss irgendwelcher Substanzen gestanden hat, vollgesoffen oder einfach verträumt durch die Gegend gerattert ist.
das ist mir völlig klar, dass dies alles schon mit geprüft wird ;) ... was ich jedoch gemeint hatte:
Mir kommt es dennoch so vor, dass es dann in den Statistiken oder auch in den Medien dennoch vereinfachend und pauschal heißt: war ein Raser.
Dabei kann man mMn durchaus auch mal etwas zügiger fahren, solange man das hier alles beachtet:
Bumfuzzle schrieb:darum auch ...mein Verhalten im Straßenverkehr (vorausschauend Fahren um Umfallsituationen, egal welche zu vermeiden).
das (vorrausschauend) ist auch vollkommen mein Motto, weil auch ich schon in brenzlige Situationen kam, wo dann vorausschauendes Fahren einen Unfall verhindern konnte.
Was ich damit sagen will: man muss nicht unbedingt vorbeugend und in jeder Situation gemütlich fahren oder schleichen, aus Angst es könnte etwas passieren.
Jeder kennt sich ja auch selbst und weiß, wie (schnell) er bei bestimmten Gefahrensituationen reagieren kann.
Ältere z.B. haben meist nicht mehr so gute Reaktionen wie Jüngere (gibts aber auch einige Ausnahmen wo ich nur staunen kann :) ).

Wenn z.B. ein 80 oder 90-Jähriger sehr defensiv fährt, dann ist so jemand für mich zwar ein Verkehrshindernis (ich weiß ja in dem Moment nicht, weshalb er schleicht), aber natürlich ist das vollkommen zu verstehen. Wenn dagegen ein jüngerer Mensch so fährt, dann kann ich das zwar nicht ändern, aber eben auch nicht so richtig nachvollziehen.
Und ich weiß auch, dass es ein Fehler ist, dass ich das nicht so gut ab kann, aber kann da halt nicht aus meiner Haut. Ich versuche schon immer mir das abzugewöhnen, es lockerer zu sehen, wenn jemand schleicht, aber gelingt mir noch nicht so recht :)


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01.07.2020 um 13:08
Optimist schrieb:Dabei kann man mMn durchaus auch mal etwas zügiger fahren, solange man das hier alles beachtet:
Was ist denn „etwas zügiger“?

Die Mindestabstände sind ziemlich schnell unterschritten. Je schneller man unterwegs ist, desto eher. Normalerweise gibt das bis zu 2 Punkte und hohe Geldbuße.

Allerdings sind die Verfahren nicht unkritisch, so steht insbesondere die Videostoppuhr VSTP-ViBrAM aufgrund Eingriff in die Persönlichkeitsrechte in der Kritik, allerdings ermöglicht das Verfahren eine automatische Messung der Abstände. Potentiell gefährlich, in Bereichen in denen man zwar mit 200 km/h fahren darf, aber dennoch den vorgeschriebenen Abstand unterschreitet.
https://www.bussgeldkataloge.de/vstp/#probleme-bei-der-abstandsmessung-mit-vibram-und-vstp


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01.07.2020 um 13:12
CaptainAllmy schrieb:Was ist denn „etwas zügiger“?
unter Beachtung dessen:
Bumfuzzle schrieb:darum auch ...mein Verhalten im Straßenverkehr (vorausschauend Fahren um Umfallsituationen, egal welche zu vermeiden).
Also mit vorrausschauender Fahrweise (trotz Zügigkeit) meine ich:
- Mindestabstand einhalten - je nach Geschwindigkeit (hat man ja meist im Gefühl, was angemessen ist ;) ... man muss noch relaxt bremsen können ohne dem anderen drauf zu fahren)
- Sichtfahrregel (oder wie das gleich noch mal heißt?)
- ganz allgemein gesagt: den Situationen angepasst (z.B bei Glätte oder bei schlechter Sicht, gefährlichen Kurven usw.)


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01.07.2020 um 14:00
@Optimist
ich finde, man sollte sich einfach an die Straßenverkehrsordnung halten, an die erlaubte Geschwindigkeit, weder schleichen noch zügiger, sich niemals einbilden, alles voll im Griff/Blick zu haben.


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01.07.2020 um 14:12
Tussinelda schrieb:ich finde, man sollte sich einfach an die Straßenverkehrsordnung halten, an die erlaubte Geschwindigkeit
kannst du gerne machen. Ich tue es halt nicht, da wo es mir sinnlos erscheint.
All das , was ich letztens schon mal beschrieb:
Wenn z.B. weit und breit nur Feld oder Wiese ist, fast gerade Strecke, keine Sichtbehinderung, aber nur 50 erlaubt... das fällt mir einfach zu schwer, diese einzuhalten, sorry.
Da überschreite ich schon mal wenigstens mit 10 kmh, das kann ich gut verantworten, zudem wenn es eine wenig befahrene Straße ist.
Tussinelda schrieb:sich niemals einbilden, alles voll im Griff/Blick zu haben.
davon war nie die Rede, sondern davon:
Optimist schrieb:- ganz allgemein gesagt: den Situationen angepasst (z.B bei Glätte oder bei schlechter Sicht, gefährlichen Kurven usw.)


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01.07.2020 um 14:15
Optimist schrieb:Mindestabstand einhalten - je nach Geschwindigkeit (hat man ja meist im Gefühl, was angemessen ist ;) ... man muss noch relaxt bremsen können ohne dem anderen drauf zu fahren)
Darauf wollte ich hinaus :)

Mein Hauptproblem ist eigentlich fast immer, das ich ab und zu in Situationen komme in denen das zumindest kurzzeitig nicht gegeben ist. Vor allem aber oberhalb 130km/h, weil es da umso mehr reinhaut wenn plötzlich ein Fahrzeug vor einem ausschert. So schnell kann man guten Gewissens eigentlich nur fahren, wenn alles frei ist und man quasi 1km vorausschauen kann.

Ich arbeite zwar immer auf komfortablen Abstand hin, allerdings ist das wirklich nicht immer so leicht einzuhalten. Bei dichtem Verkehr geht’s oft gar nicht mehr, denn selbst mit 80 km/h wären 40 Meter Abstand einzuhalten.


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01.07.2020 um 14:18
Optimist schrieb:kannst du gerne machen. Ich tue es halt nicht, da wo es mir sinnlos erscheint.
All das , was ich letztens schon mal beschrieb:
Wenn z.B. weit und breit nur Feld oder Wiese ist, fast gerade Strecke, keine Sichtbehinderung, aber nur 50 erlaubt... das fällt mir einfach zu schwer, diese einzuhalten, sorry.
Warum fällt dir das schwer? Welchen Vorteil ziehst du daraus, schnellee zu fahren? Ein zeitlicher Vorteil kann es ja nicht sein, der ist nämlich auf eine Gesamtstrecke gesehen marginal.
Ist es einfach die weit verbreitete Einstellung "Ich lass' mir doch nicht vorschreiben, wo ich wie schnell zu fahren habe, das weiß ich immer noch selbst am besten"?


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01.07.2020 um 14:19
Optimist schrieb:Jeder kennt sich ja auch selbst und weiß, wie (schnell) er bei bestimmten Gefahrensituationen reagieren kann.
ich meine so etwas, da ist die Tendenz zur Selbstüberschätzung, ganz davon abgesehen, dass so viele Faktoren eine Rolle spielen, dass sich selbst glauben einschätzen zu können garantiert nicht ausreicht. Ich finde dieses Verhalten verantwortungslos, weil man etwas nicht einsieht, es einem zu schwer fällt....was sind denn das für Gründe bitte? Sind wir im Kindergarten? Wer nicht mal DAS kontrollieren kann oder will, der hat sich meiner Meinung nach gar nicht im Griff.


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01.07.2020 um 14:25
DerHilden schrieb:Welchen Vorteil ziehst du daraus, schnellee zu fahren? Ein zeitlicher Vorteil kann es ja nicht sein, der ist nämlich auf eine Gesamtstrecke gesehen marginal.
Das ist nicht ganz richtig, es kommt immer auf die Bedingungen an. So schaffte ich meine derzeitige „Hausstrecke“ von ca 600km einmal in 4:15 inkl Pause und ein anderes Mal in 5:45 inkl Pause. Das sind 1:30 Unterschied.


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01.07.2020 um 14:52
Optimist schrieb:Jeder kennt sich ja auch selbst und weiß, wie (schnell) er bei bestimmten Gefahrensituationen reagieren kann.
Tussinelda schrieb:ich meine so etwas, da ist die Tendenz zur Selbstüberschätzung
Deine Meinung. Und ich sehe es halt wirklich so, dass sich zumindest viele - wenn sie denn selbstkritsch sind - auch selbst kennen können, wozu sie fähig sind oder nicht.
Will ja auch nicht abstreiten, dass es sicher auch Leute gibt, die sich selbst überschätzen, z.B. Jugendliche, welche noch wenig Erfahrung haben.
Tussinelda schrieb:Wer nicht mal DAS kontrollieren kann oder will, der hat sich meiner Meinung nach gar nicht im Griff.
pure Pauschalierung.
Auch wenn es mir schwer fällt in manchen Situationen zu schleichen (wo eben mMn die Geschwindigkeits-Beschränkung ganz und gar nicht den Gegebenheiten angepasst ist - sh z.B. weiter oben) kann man nicht daraus schließen, dass ich auch ansonsten nichts im Griff hätte.

Ich fahre nun schon x Jahre - unfallfrei. Wenn ich so verantwortungslos wäre, wie du hier implizierst, hätte ich zumindest schon x unverschuldete Unfälle bauen können (verschuldete dann erst recht).
Es ist aber das Gegenteil der Fall, ich hatte - wegen umsichtiger Fahrweise - schon x unverschuldete verhindern können (z.B. wenn mir jemand die Vorfahrt nehmen wollte usw).
Optimist schrieb:Wenn z.B. weit und breit nur Feld oder Wiese ist, fast gerade Strecke, keine Sichtbehinderung, aber nur 50 erlaubt... das fällt mir einfach zu schwer, diese einzuhalten, sorry.
DerHilden schrieb:Warum fällt dir das schwer?
vermutlich weil es mir angeboren ist, generell nicht zu trödeln, wenn ich etwas tue.
Z.B. auch bei normaler Arbeit bin ich eher schnell als bedächtig zugange. Selbst wenn ich wollte, ich kann einfach schlecht langsamer arbeiten, als die Voraussetzungen es hergeben.

Zudem habe ich vermutlich auch von meinem Vater etwas geerbt, was das Fahren betrifft und als Kind sagte ich mal, ich möchte Rennfahrer werden. Das kam sicher nicht von ungefähr.
Rennfahrern machts ja nun Spaß, schnell zu fahren. Deshalb sind die noch lange nicht verantwortungslos im Straßenverkehr und wissen, wo sie mal aufdrehen könnten und wo nicht.
DerHilden schrieb:... Ein zeitlicher Vorteil kann es ja nicht sein
um die Zeit gehts mir nicht, nein.
DerHilden schrieb:Ist es einfach die weit verbreitete Einstellung "Ich lass' mir doch nicht vorschreiben, wo ich wie schnell zu fahren habe, das weiß ich immer noch selbst am besten"?
nicht prinzipiell, sondern NUR an Stellen, die mir sinnlos erscheinen - als reine Bevormundung oder unnötig.

Und solche Stellen gibts in meinem Ort zuhauf (da bin ich mit meiner Meinung auch nicht alleine).
Zum Beisp. eine sehr wenig befahrene breite Straße in einem Gewerbegebiet. Aber an jeder Kreuzung eine Ampel (nicht mal eine Induktionsschleife, dass es nur bei Bedarf grün würde...), anstatt mal schöne Kreisverkehre.

Oder eine Kreuzung wo es nur nach rechts und links geht, nicht zweispurig und Verkehr kommt nur stoßweise wegen Ampel an einer Kreuzung zuvor: da würde sich ein grüner Blechpfeil super machen, aber leider.
Bei Rot wartet man also oft sinnloserweise weil nichts kommt.

Oder dann eben so manche Geschwindigkeitsbegrenzung.
In Wohngebieten oder vor Schulen usw. habe ich jederzeit Verständnis, aber es gibt eben auch andere Stellen, die einfach nur wirken, als will man mal leicht abzocken können.


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01.07.2020 um 14:54
CaptainAllmy schrieb:Das ist nicht ganz richtig, es kommt immer auf die Bedingungen an. So schaffte ich meine derzeitige „Hausstrecke“ von ca 600km einmal in 4:15 inkl Pause und ein anderes Mal in 5:45 inkl Pause. Das sind 1:30 Unterschied.
Diese 1:30 würde ich eher von Randfaktoren als von der tatsächlich höheren Geschwindigkeit abhängig machen.
Optimist schrieb:Wenn z.B. weit und breit nur Feld oder Wiese ist, fast gerade Strecke, keine Sichtbehinderung, aber nur 50 erlaubt... das fällt mir einfach zu schwer, diese einzuhalten, sorry.
Da überschreite ich schon mal wenigstens mit 10 kmh, das kann ich gut verantworten, zudem wenn es eine wenig befahrene Straße ist.
Ja, Klasse. Irgendwer stellt ein Schild auf. Warum? Mir egal ich fahr so schnell wie ich will. Kann ich ja verantworten.
Ich bilde Kraftfahrer bei der Bundeswehr aus. Alles vom PKW bis zum gepanzerten 40 Tonner. Bedeutet, sie haben generell einen Führerschein und werden von mir auf entsprechende Fahrzeuge eingewiesen und es läuft immer parallel Verkehrserziehung, damit sie schnallen, dass nicht nur ihr Gewehr ne Waffe ist, sondern auch ihr Fahrzeug.
Wenn einer bei mir mit so einer Aussage auftreten würde, kann er sich direkt beim Chef melden mit "ich bin charakterlich nicht zum Führen eines Kraftfahrzeugs geeignet, bitte stempeln sie meinen Führerschein ungültig."
Selbst wenn sie Strecke super übersichtlich ist, mag es ggf daran liegen, dass der Belag durch höhere Geschwindigkeiten schneller beschädigt wird. Oder was weiß ich. Letztendlich steht da ein Schild und daran hat man sich zu halten. Kannst mir ja Mal vorrechnen, wie sich der Anhalteweg sich durch die zehn km/h mehr verlängert und mit welcher Geschwindigkeit du ein Hindernis dann an der Stelle triffst, bei der du mit 50 schon gestanden hast.
Ich vermute Mal sehr stark dass diese zehn km/h über Leben und Tod entscheiden.

Mein Arbeitsweg führt mich über eine Landstraße die sehr wenig befahren ist, schnurgeradeaus läuft und zwischen den Feldern nur Baum- und Gebüschreihen stehen. Knicks um den abtrag der Felder durch Sturm zu verhindern.
Streckenweise sind nur 70km/h erlaubt.
Lustigerdings kam auf der Strecke auf der weder Häuser stehen noch andere Autos zu sehen waren,eines Tages ein Maishäckskler hinter so einer Baumreihe raus. Mit hundert hätte ich den voll erwischt.
Und du kannst mir nicht erzählen dass auf deiner Strecke mit wiesen usw. Kein Maisfeld mit 2,5 m hohen Pflanzen steht.
Du hast die Situation da in keiner Sekunde vollkommen im Griff und sie Aussage dass du das locker verantworten kannst, zeugt eher von Überheblichkeit.
Ich hatte mal so nen Soldaten der sagte: "dieses Jahr hatte ich schon drei Unfälle, laut Polizei bin ich Schuld, aber das sehe ich anders..." Ab da weiß ich dann, was für nen Knaller ich vor mir sitzen habe.


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01.07.2020 um 15:03
StUffz schrieb:Wenn einer bei mir mit so einer Aussage auftreten würde, kann er sich direkt beim Chef melden mit "ich bin charakterlich nicht zum Führen eines Kraftfahrzeugs geeignet, bitte stempeln sie meinen Führerschein ungültig."
einfach wieder nur eine Pauschalierung in meinen Augen.
Wir hatten uns gerade überschnitten, bitte lies das hier noch mal Beitrag von Optimist, Seite 37 , vielleicht kann dies dann dein Urteil etwas verändern wenn nicht, auch gut. Jeder hat halt seine Sicht auf den Straßenverkehr und die Welt an sich. ;)
StUffz schrieb:Selbst wenn sie Strecke super übersichtlich ist, mag es ggf daran liegen, dass der Belag durch höhere Geschwindigkeiten schneller beschädigt wird.
aber doch sicher nicht durch einen relativ leichten PKW (ich habe keinen SUV ;) )
StUffz schrieb:Letztendlich steht da ein Schild und daran hat man sich zu halten
das weiß ich auch, dass man sich daran zu halten hat. Ich rede ja nur davon, dass es auf manchen Strecken sehr schwer fällt.
In Wohngebieten mit engeren Straßen oder bei "rechts vor links" z.B. fällt mir es keineswegs schwer. Wie gesagt, immer den Gegebenheiten angepasst.
StUffz schrieb:Kannst mir ja Mal vorrechnen, wie sich der Anhalteweg sich durch die zehn km/h mehr verlängert und mit welcher Geschwindigkeit du ein Hindernis dann an der Stelle triffst, bei der du mit 50 schon gestanden hast....
glaube mir, ich kenne diese ganzen Theorien. Wenn du wüsstest, was ich beruflich alles schon gemacht hatte und deshalb all dieses schon lernen musste...

Aber in jedem Beruf gibts eine Theorie und auch die Praxis...
StUffz schrieb:Lustigerdings kam auf der Strecke auf der weder Häuser stehen noch andere Autos zu sehen waren,eines Tages ein Maishäckskler hinter so einer Baumreihe raus
wie ich schon sagte, ich fahre immer angepasst. Wenn auf einer Straße eine Baumreihe steht, dann kalkuliere ich sowas immer mit ein und wende die Sichtfahrregel an.
Auch muss ich ja ständig damit rechnen, dass mal Tiere auf die Straße laufen usw.


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