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Habt ihr euren Beruf gewollt oder müsst ihr etwas anderes machen ?

13 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mensch, Geld, Gesellschaft ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
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Habt ihr euren Beruf gewollt oder müsst ihr etwas anderes machen ?

21.02.2026 um 21:50
Habt ihr euren Beruf gewollt oder müsst ihr etwas anderes machen ?


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Ich wollte meinen Beruf ergreifen
22 Stimmen (61%)
Ich muss etwas machen, was ich nicht will
14 Stimmen (39%)

Habt ihr euren Beruf gewollt oder müsst ihr etwas anderes machen ?

22.02.2026 um 02:31
Wollte meinen Beruf ergreifen, und das dringend.
Ich hatte zuvor einen anderen Beruf, der mir grundsätzlich auch zusagte; meinen heutigen Berufsweg konnte ich nicht sofort einschlagen (war an der Realschule, somit ging ein von mir gewünschtes Studium (was, stand für mich schon fest) nicht gleich - Ausbildung, Abi nachgeholt, studiert und arbeite seitdem im entsprechenden Beruf). Bin darüber enorm froh, da für mich schon mal Erwerbsminderungsrente zur Diskussion stand.

Falls das jemand falsch auffasst: Soll keinesfalls irgendeine "Selbstbeweihräucherung" sein, sondern vielmehr zeigen: Mir ist sehr bewusst dass sich ein Wunschberuf nicht immer, oder auch nur mühsam, umsetzen lässt, und es nicht zwingend an einem selbst liegt.
Wenn es klappt, steckt neben eigener Motivation und Anstrengung oft auch immer wieder Glück und Zufall dahinter, war auch bei mir nicht anders.

P.S.: Inhalte aus der vorherigen Berufsausbildung sind mir immer noch nützlich.


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Habt ihr euren Beruf gewollt oder müsst ihr etwas anderes machen ?

22.02.2026 um 13:06
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:P.S.: Inhalte aus der vorherigen Berufsausbildung sind mir immer noch nützlich.
Was vielleicht nicht jeder weiß ist, dass man auch Gesellenprüfungen in einem Ausbildungsberuf machen kann in dem man nicht 1 zu 1 gearbeitet hat.

Als Beispiel dürfte ich eine Prüfung als Anlagenführer machen, schriftlich bestätigt durch die IHK nach Anfrage mittels Lebenslauf, und die IHK rechnete dann Tätigkeiten im Metallbereich als praktische Zeit an. Auch Hilfstätigkeiten und die Zeit einer nicht abgeschlossenen Ausbildung in einem Bereich der nur sekundär, also nicht an erster Stelle mit Metall zu tun hatte wurde von dem netten Man angerechnet.

Ich hatte das Gefühl die IHK ist mir da sehr entgegen gekommen, vermutlich weil Fachkräfte gebraucht werden. Und das war vor 15 Jahren.
Der Fachkräftemangel ist derzeit noch schlimmer.
Chancen das die euch entgegenkommen also... genau. Vermute ich zumindest.
Eine Email, ein Anruf o.Ä. ist schnell gemacht und es werden überall Leute gesucht.

Wenn man also eine Hilfstätigkeit z.B. im Holzbereich, in der Pflege oder sonst was gemacht hat, einfach mal nachschauen auf der IHK Seite (oder per Mail ,sehr freundlich, anfragen) was angerechnet werden kann oder nicht. Und Lebenslauf mitschicken.

Nachweise zur Arbeitszeit hat die IHK z.T. Zugriff drauf und falls nicht kann man diese Arbeitszeit Nachweise von den (ehem) Arbeitgebern ausstellen lassen. Das geht alles. Wenn ein Arbeitgeber nicht mehr vorhanden ist, Gewerbe geschlossen z.B. stellt das Dokument die IHK aus.

Wenn jemand also 3, 4 oder 5 Jahre in einer Branche arbeitet, oder gearbeitet hat, ohne eine Ausbildung, sind da große Chancen eine "~externe" Prüfung in einem Betrieb zusammen mit der IHK abzuschließen in einem ähnlichen Beruf.

Eine Hilfstätigkeit im Büro oder gar (nur) als Verkäufer könnte vielleicht auch angerechnet werden um eine kaufmännische Prüfung zu machen. Bin mir nicht sicher.

Das Ganze nennt sich:
IHK-Externenprüfung (§ 45 Abs. 2 BBiG)
Einfach suchen und dann erscheinen verschiedene IHK stellen, ggf. suchen mit deinem Bundesland/Kreis, Gemeinde etz. .
Als Beispiel:
https://www.ihk.de/nordwestfalen/bildung/pruefungen/externe-6300718


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Habt ihr euren Beruf gewollt oder müsst ihr etwas anderes machen ?

22.02.2026 um 14:56
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Was vielleicht nicht jeder weiß ist, dass man auch Gesellenprüfungen in einem Ausbildungsberuf machen kann in dem man nicht 1 zu 1 gearbeitet hat.
Das ist mir bekannt, da ich Mit-Azubis hatte die ihren Abschluss so erworben haben. (Bei diesen: Langjährige Tätigkeit als Programmierer/ Software-Entwickler ungelernt - dann Prüfung als Fachinformatiker.)
Wie du kann ich es empfehlen, sich das ruhig mal anzusehen - ein Abschluss kann bei Arbeitgeberwechseln (enorm) helfen, ebenso falls man einen Abschluss für andere Zwecke nachweisen muss, z.B. um an weiterführende Fortbildungen zu gelangen. Vielleicht hilft dein Tipp jemandem hier weiter :)

(Für mich macht ein weiterer Berufsabschluss, z.B. eine Gesellenprüfung, aber keinen Sinn. Habe eine abgeschlossene Berufsausbildung mit IHK-Abschluss (Fachinformatiker), Abitur und ein Studium mit Promotion (Physik, Ingenieurswissenschaften), arbeite in einem Beruf passend zu letzterem, der auch einen Überlapp mit Inhalten der Berufsausbildung hat.)


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Habt ihr euren Beruf gewollt oder müsst ihr etwas anderes machen ?

22.02.2026 um 16:37
ich war mit 16 Jahren bei einem Praktikum in der IT-Abteilung des Rathauses. Dort hab ich eine Anleitung ins Programmieren bekommen. Hab dann auch zu Hause weiter programmiert und Kenntnisse erlangt. Dann nach abgebrochenem Abi und Bundeswehr hab ich ne schulische Ausbildung zum Informatiker gemacht. dann Fachhochschulreife nachgeholt und als Wirtschaftsinformatiker studiert mit erfolgreichem Abschluss.

so gesehen das Hobby aus der Jugend zum Beruf gemacht..

leider sehe ich das Programmieren aber zu sehr als Spaß an, ich müsste eigentlich mehr Hirnschmalz reinstecken in Vorarbeit und Ablauf usw. Wie ein Dozent zu uns mal meinte "Programmieren ist kein basteln!".. für mich ist es das schon meistens..


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Habt ihr euren Beruf gewollt oder müsst ihr etwas anderes machen ?

22.02.2026 um 21:11
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:so gesehen das Hobby aus der Jugend zum Beruf gemacht..
Bei mir klar ebenso, bei beiden Berufen.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:leider sehe ich das Programmieren aber zu sehr als Spaß an, ich müsste eigentlich mehr Hirnschmalz reinstecken in Vorarbeit und Ablauf usw. Wie ein Dozent zu uns mal meinte "Programmieren ist kein basteln!".. für mich ist es das schon meistens..
Und nicht nur Programmieren, auch Softwaretests, Doku etc. (Ja, die machen - gebe ich auch zu - meist nicht so viel Spaß, sind aber essentiell.)


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Habt ihr euren Beruf gewollt oder müsst ihr etwas anderes machen ?

22.02.2026 um 23:27
Schwer zu sagen. Mit 19 wollte ich noch was ganz anderes werden als ich dann tatsächlich wurde. Ich bin aber zu 100% happy mit dem was ich mache. Ich sag mal, wenn ich die “frühe” Findungsphase ausblende, bin ich genau da gelandet, wo ich hinwollte

@Raspelbeere

Lief bei mir sehr ähnlich. Von der Realschule aufs Gymnasium und danach Wehrdienst und Ausbildung. Dann Start ins Studium. Das war schon mühsam, wieder ins Lernen zu kommen.


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Habt ihr euren Beruf gewollt oder müsst ihr etwas anderes machen ?

22.02.2026 um 23:45
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Das war schon mühsam, wieder ins Lernen zu kommen.
Das fiel mir glücklicherweise nicht so schwer, da
a) der zeitlich Abstand gering war (Realschule -> nach Abschluss direkt Fachinformatiker-Ausbildung -> nach Abschluss 1 Jahr im Beruf gearbeitet -> zwei Jahre zum Abi an der BOS, währenddessen Nebenjob Softwareentwickler -> Studium (Physik, mit 21 angefangen))
b) ich auch ansonsten (nebenbei während der Ausbildung, das eine Jahr zwischen Ausbildungsabschluss und Beginn BOS) immer viel kursbasiert gelernt habe, u.a. Fortbildungen und Zertifizierungen, auch immer viele, ich nenne es mal so, "Lernhobbies" gehabt.

Wenn da ggf. große fachliche Unterschiede zwischen Ausbildungsberuf und Studium, oder auch größere Unterbrechungen da waren, z.B. Phasen mit weniger geistig anspruchsvollen Jobs und eher mal weniger Lernen weil evl. erstmal "jugendtypisches Verhalten" mehr interessierte (so bei manchen BOS-Mitschülern gesehen, und nein, ich finde daran nichts verwerflich), kann das ungleich schwieriger werden.

Auf jeden Fall freue ich mich für dich, dass du es dir zugetraut hast und wohl auch erfolgreich abgeschlossen hast :)

(Btw.: Den Übertritt Realschule -> Gymnasium gab es leider damals in meinem Bundesland nicht. Es musste erst eine Berufsausbildung absolviert werden, um dann das Abitur nachzuholen. Ich hatte mich damals informiert bzw. Lehrer haben sich für mich informiert, weil ich gerne gleich auf ein Gymnasium gewechselt wäre, die Realschule auch nach Lehrermeinung nicht gut passend war.)


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Habt ihr euren Beruf gewollt oder müsst ihr etwas anderes machen ?

23.02.2026 um 07:45
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Wenn da ggf. große fachliche Unterschiede zwischen Ausbildungsberuf und Studium, oder auch größere Unterbrechungen da waren, z.B. Phasen mit weniger geistig anspruchsvollen Jobs und eher mal weniger Lernen weil evl. erstmal "jugendtypisches Verhalten" mehr interessierte (so bei manchen BOS-Mitschülern gesehen, und nein, ich finde daran nichts verwerflich), kann das ungleich schwieriger werden.
Von der kaufmännischen Ausbildung ins Bio-Studium :D Das Abi selbst war eine große Herausforderung. Zum einen wegen dem “jugendtypischen Verhalten”, zum anderen, weil ich es vorher relativ einfach hatte, was Lernaufwand anging. Erst in der Ausbildung machte es Klick, dass man nicht immer nur so hoch springen braucht, wie man muss.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Auf jeden Fall freue ich mich für dich, dass du es dir zugetraut hast und wohl auch erfolgreich abgeschlossen hast :)
Ich kann nicht klagen. Ich habe eine tolle Stelle für den PhD bekommen und bin jetzt seit fünf Jahren Postdoc in einer großartigen Arbeitsgruppe. Da ich aber keine Ambitionen auf eine Professur habe, bin ich jetzt am ausloten, wie es nach der Uni weitergeht. Da ich mich im Bereich Data Science und KI spezialisiert habe, denke ich aber nicht, dass ich Taxifahrer werde.


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Habt ihr euren Beruf gewollt oder müsst ihr etwas anderes machen ?

23.02.2026 um 12:20
Mein Beruf war nie wirklich meine Leidenschaft und ich hatte auch immer mal wieder geplant, meinen Beruf zu wechseln. Wobei ich mir rückblickend nicht sicher bin, ob mich so ein Wechsel nicht vom Regen in die Traufe gebracht hätte.

Somit würde ich sagen: ich bin emotional nicht mit meinem Beruf verbunden, aber andere Jobs wären vielleicht noch "schlimmer".


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Habt ihr euren Beruf gewollt oder müsst ihr etwas anderes machen ?

23.02.2026 um 18:19
Mein ursprünglich gewollter Beruf war Informatiker. In der Praxis stellte sich das für mich als weniger erfüllend heraus, als ich es mir vorab ausmalte. Den Plan habe ich dann vor 20 Jahren verworfen um ein Handwerk zu lernen. Hatte ich vorher nie auf dem Schirm, war die richtige Entscheidung. Ich liebe meinen Beruf, es ist sinnstiftend und es hat therapeutische Wirkung ständig zu sehen, was man geschaffen hat.

Mittlerweile habe ich eine Führungsposition inne, die sich deutlich weniger sinnstiftend anfühlt und weniger sichtbare Ergebnisse mit sich bringt. Nun sitze ich wieder mehr am PC, führe kritische Gespräche mit Kunden und Kollegen ... bin ständig am Planen, Organisieren, Probleme lösen und nehme unweigerlich zumindest etwas Ballast mit nach Hause. Gewollt hab ich das nicht. Mein Chef wollte mich da haben und ich bring mich halt von Natur da ein, wo ich gebraucht werde. Momentan ist es spannend, mal schauen ob es so bleibt. Als Familienvater kann man die Extra-Peseten ganz gut gebrauchen. Schauen wir mal.


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Habt ihr euren Beruf gewollt oder müsst ihr etwas anderes machen ?

23.02.2026 um 19:48
Mit jedem Jobwechsel wird der Job schlechter aber die Chefetage netter 🤷‍♂️


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Habt ihr euren Beruf gewollt oder müsst ihr etwas anderes machen ?

24.02.2026 um 08:22
Zitat von anonymus88anonymus88 schrieb:Den Plan habe ich dann vor 20 Jahren verworfen um ein Handwerk zu lernen.
Vielleicht wäre ich auch in einem Handwerk besser aufgehoben gewesen. Wobei ich mir eher einen Handwerksberuf gewünscht hätte, in dem man sich kreativ bis künstlerisch betätigen kann. Meine Lieblingshandwerksberufe wären Musikinstrumentenbauer oder ggf. Tischler.


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