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Schnell fahren

779 Beiträge, Schlüsselwörter: Geld, Gesellschaft, Verkehr, Auto Fahren, Rasen, Schnell Fahren, Geschwind5

Schnell fahren

20.06.2020 um 17:50
rhapsody3004 schrieb:Ende Dezember 2011 hatte ich es auf nasser Fahrbahn auf der Autobahn etwas eilig...
Autsch! Hoffentlich nur Blechschaden?

Da empfehle ich in Zukunft folgendes Motto, welches ich mir zur Gewohnheit gemacht habe:
"Straße nass Fuß vom Gas, Straße trocken drauf den Socken!"
Ich durfte vor langer Zeit mal, bei plötzlich einsetzenden Starkregen auf der Autobahn das "Fahrgefühl" Aquaplaning* live erleben...

Meine Geschwindigkeit war eher normal ca. 120-130 km/h... wollte einen Spurwechsel vornehmen und merkte das mein "Steuerrad" diese Information nicht mehr effektiv an meine Räder weiterleiten konnte.... Habe instinktiv nur noch das Lenkrad gerade gehalten und bin runter vom Gas bis ich glücklicherweise wieder Grip auf den Reifen verspürte....

Danach bin ich mit 100 km/h erstmal weitergeschlichen und hab die nächste Ausfahrt genutzt um erstmal durchzuschnaufen und das Adrenalin in den Griff zu bekommen.

Seitdem hab ich mir obigen Leitspruch auf die Fahne geschrieben.

*Wikipedia: Aquaplaning


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20.06.2020 um 18:04
KaMailLeon schrieb:Habe instinktiv nur noch das Lenkrad gerade gehalten und bin runter vom Gas bis ich glücklicherweise wieder Grip auf den Reifen verspürte....
das Lenkrad nur gerade halten (gut festhalten) oder nur kleine und kurze Lenkbewegungen) und nur runter vom Gas kann auch in einigen anderen Situationen sehr viel helfen.

Ich kam aus einer Werkstatt - Reifenwechsel. Hatte noch nicht die Erfahrung, was man danach sofort tun sollte... und fuhr in Berlin eine 3-spurige Straße, 70 erlaubt, die meisten fuhren knapp 80, ich fuhr in diesem "Strom" mit (da fällt mir gerade ein, innerorts 70, prima :) ).
Auf einmal polterte im Hinterteil etwas - hörte sich an, als fliegt die Karre auseinander. Alle die mit drin saßen erschraken mächtig. Ich natürlich auch. Instinktiv hielt ich auch einfach nur das Lenkrad mit aller Kraft fest und ging vom Gas.
Ging noch mal alles gut, ich konnte das Auto in der Spur halten. Als wir standen, sahen wir die Bescherung: Hinten ein Rad fast ab - die Schrauben waren wohl nicht fest genug angezogen worden...


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20.06.2020 um 18:11
Optimist schrieb:Ging noch mal alles gut, ich konnte das Auto in der Spur halten und als wir standen, sahen wir die Bescherung: Hinten ein Rad fast ab - die Schrauben waren wohl nicht fest genug angezogen worden...
Du hast alles richtig gemacht und der Werkstatt hätte ich einen verbalen "Einlauf" verpaßt...

Wir sind alles nur Menschen, aber sowas darf einer Werkstatt einfach nicht passieren...

Nicht bei den Reifen und nicht bei der Bremsanlage! Da muß einfach nachkontrolliert werden (Probefahrt), bevor das Auto wieder den Kunden übergeben wird...

Ich bin gerade fassungslos über derartige Schlamperei, die Menschenleben kosten kann. Das nächste Mal, wenn ich mal wieder in eine Werkstatt muß, werd ich mir vorsichtshalber mal das Radkreuz in Reichweite legen... ;)


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20.06.2020 um 18:14
KaMailLeon schrieb:Wir sind alles nur Menschen, aber sowas darf einer Werkstatt einfach nicht passieren... Nicht bei den Reifen und nicht bei der Bremsanlage! Da muß einfach nachkontrolliert werden, bevor das Auto wieder den Kunden übergeben wird...
Hmm, jetzt wo du das sagst, sehe ich das auch so.
Aber die Männer (Mitarbeiter aus meinem Betrieb) die ich damals kutschierte, waren der Meinung, es sei meine Aufgabe gewesen, nach dem Werkstattbesuch die Räder zu kontrollieren, weil man mit solchen Schlampereien immer rechnen müsse.
KaMailLeon schrieb:Das nächste Mal, wenn ich mal wieder in eine Werkstatt muß, werd ich mir vorsichtshalber mal das Radkreuz in Reichweite legen... ;)
besser ists :)


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20.06.2020 um 18:18
Optimist schrieb:Aber die Männer (Mitarbeiter aus meinem Betrieb) die ich damals kutschierte, waren der Meinung, es sei meine Aufgabe gewesen, nach dem Werkstattbesuch die Räder zu kontrollieren, weil man mit solchen Schlampereien immer rechnen müsse.
???

Beispiel:

Also da fährt z.B. ein/e Frau/Mann die/der keine Ahnung von Autos hat in eine Fachwerkstatt um sich helfen zu lassen und danach soll derjenige die ARBEIT der Fachwerkstatt nachkontrollieren...? Glaub ich wohl kaum!

Und wenn du dir einen Anwalt genommen hättest, würde der dir das gleiche sagen...

Falls ich mich irren sollte, kann gerne ein kompetenter User einschreiten und berichtigen.

Aber wir sind mMn momentan sehr OT lastig und somit würde ich die Unterhaltung wieder zum Thema lenken wollen... ;)


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20.06.2020 um 18:25
KaMailLeon schrieb:Und wenn du dir einen Anwalt genommen hättest, würde der dir das gleiche sagen...
ja sicherlich, rein rechtlich hätte die Werkstatt schuld bekommen wenn was passiert wäre. Ich (noch dazu als Frau) war damals einfach zu unerfahren und glaubte den "so erfahrerenen" Männern alles aufs Wort ;)
Jetzt im Nachhinein wundert es mich schon auch sehr, weshalb die nicht auf die Werkstatt schimpften sondern mir die Schuld gaben (vielleicht hatten sie auch auf die W. geschimpft und ich habs vergessen?).
Andererseits hatten sie mich wenigstens gelobt, dass ich bei dieser Geschwindigkeit und bei ziemlichen Verkehr auf dieser Straße das Auto in den Griff bekam, das ging dann wiederum runter wie Öl.

Ich könnte jetzt noch schmunzeln wie der Eine angstvoll sagte, bleib schön ruhig. Der stak ja nicht in meiner Haut, konnte ja nicht wissen, dass ich in brenzligen Situationen immer die Ruhe selbst bin und nur noch verstandsmäßig agiere. Der Angstmoment und was hätte passieren können, das kommt dann erst nachträglich.
Ich denke das ist auch ziemlich wichtig, dass man die Angst sofort ausschalten kann, damit man - womöglich bei noch höheren Geschwindigkeiten - besser reagieren kann.
Angst ließe einem dann evtl. zu viele Fehler machen.


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20.06.2020 um 19:32
Optimist schrieb:ja sicherlich, rein rechtlich hätte die Werkstatt schuld bekommen wenn was passiert wäre. Ich (noch dazu als Frau) war damals einfach zu unerfahren und glaubte den "so erfahrerenen" Männern alles aufs Wort
Die Werkstatt muss natürlich haften, wenn aber das Nachziehen (wohlgemerkt, das Nachziehen der Radmuttern, nicht die Nachkontrolle der Werkstattarbeiten) nicht erledigt wird, kann man im Schadensfall durchaus auf einem Teil der Kosten sitzenbleiben. Dazu gab es interessanterweise erst kürzlich einen Urteilsspruch:

https://www.adac.de/news/urteil-radmuttern-nachziehen/
Die Werkstatt haftet für die sorgfältige Durchführung eines Reifenwechsels. Prüft der Kunde aber die Radmuttern nicht nach, muss er 30 Prozent seines Schadens selbst bezahlen, der bei einem Unfall wegen eines gelösten Reifens entsteht. Das hat das Landgericht München II entschieden.
Weiter unten wirds interessant:
Werkstatt muss Reifenwechsel sorgfältig ausführen
Das LG München entschied, dass die Werkstatt grundsätzlich haften muss, gab dem Mercedesfahrer aber ein Mitverschulden von 30%.

Die Werkstatt muss haften, weil sie beim Reifenwechsel die Radmuttern (zumindest am linken Hinterrad) nicht ausreichend festgezogen bzw. deren Sitz nicht ausreichend überprüft hat, so die Richter. Ein Sachverständiger hatte ausgeführt, dass ein Nachziehen der Radmuttern aus technischer Sicht nicht erforderlich gewesen wäre, wenn die Schrauben ordnungsgemäß angezogen und dies auch entsprechend überprüft worden wäre. Das lässt den Rückschluss zu, dass hier nicht ordnungsgemäß gearbeitet wurde, führten die Richter aus, und damit liegt ein erhebliches Verschulden der Werkstatt vor.

Kunde prüft Radmuttern nicht nach
Allerdings muss nach Ansicht der Richter auch berücksichtigt werden, dass der Kunde durch einen Aufdruck auf der Rechnung, einen Aushang in den Büroräumen und eine mündliche Nachfrage mehrfach darauf hingewiesen wurde, dass er die Radmuttern nach 50 km prüfen muss. Der Mercedes-Fahrer hat sich daran nicht gehalten. Vermutlich wäre der Unfall sonst verhindert worden.
Der springende Punkt war wohl der glaubhafte Nachweis der Werkstatt, den Kunden informiert zu haben, dass er die Muttern nach 50 km prüfen und ggf. nachziehen muss. War für mich auch neu (die Teilschuld, nicht das prüfen), insbesondere weil in dem Fall das Versagen der Werkstatt eindeutig festgehalten wurde, dennoch blieb knapp ein Drittel des Schadens am Kunden hängen.

Zum Thema: Ich fahre eigentlich auch gerne flotter, aber wenn man aber nicht ständig auf den Autobahnen rumgeiert, hat man dazu nicht mehr viel Gelegenheit. Wenn ich etwa an meinen Arbeitsweg denke, 20 km lädierte Landstrasse mit hübschen Spurrillen, die sich bei jedem Regenschauer füllen. Letztes Jahr passierte es dann, der Regen hatte schon ausgesetzt, dennoch ca. bei Tempo 80 mit Allwetterreifen in einer Spurrille die Haftung verloren und einige Augenblicke (kann gar nicht mehr sagen, wie lang es war) dahingeschlittert. Danach geht einem die Pumpe. Zwei Tage danach hatte ich neue Schlappen drauf, nie wieder Allwetter.


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20.06.2020 um 19:52
@univerzal
danke dir für die Infos. Da hatten die damals also doch Recht :)
univerzal schrieb:Ich fahre eigentlich auch gerne flotter, aber wenn man aber nicht ständig auf den Autobahnen rumgeiert, hat man dazu nicht mehr viel Gelegenheit.
so ist es, aber nicht nur wegen mancher Straßenzustände, sondern oft auch weil man in der Stadt von Ampel zu Ampel fährt (ohne grüne Welle).
univerzal schrieb:bei Tempo 80 mit Allwetterreifen in einer Spurrille die Haftung verloren und einige Augenblicke (kann gar nicht mehr sagen, wie lang es war) dahingeschlittert. Danach geht einem die Pumpe.
kann ich mir vorstellen.

Aber zu den Allwetterreifen: Ich habe auch welche drauf, bin bisher - auch im Winter - immer sehr gut damit gefahren. Kommt evtl. auch auf die Marke an?
Und könnte man denn wegen einer Spurrinne mit Sommerreifen oder Winterreifen nicht genau so die Haftung verlieren?


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20.06.2020 um 20:08
Optimist schrieb:Aber zu den Allwetterreifen: Ich habe auch welche drauf, bin bisher - auch im Winter - immer sehr gut damit gefahren. Kommt evtl. auch auf die Marke an?
Und könnte man denn wegen einer Spurrinne mit Sommerreifen oder Winterreifen nicht genau so die Haftung verlieren?
Vorab: Ich bin da wirklich kein Experte, denn die Allwetter hatte ich vom Vorbesitzer übernommen und bis zu der Situation keinerlei Probleme damit. Grundsätzlich sind aber spezialisierte Sommer- bzw. Winterschlappen immer besser, als eine Bereifung, die allen wetterbedingten Anforderungen standhalten muss. Hab jetzt aktuell Sommerreifen mit vier breiten Längsrillen drauf (extra gg. Aquaplaning), das sind selbst stark gewässerte Spurrinnen nicht mehr allzu problematisch.


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20.06.2020 um 20:53
Wissbegier schrieb:Ein schicker AUtowagen, dezent getunt, fetter Sound und das war es.
Nun, ob die breite Masse die Lärmbelästigung deines "fetten Sounds" auch so berüßt wie du? Zumindest hat sie länger was davon, du rast mit dem Krach ja nicht von dannen.
rhapsody3004 schrieb:130 km/h ist ja wohl schnell unterwegs. Das sollte maximale Höchstgeschwindigkeit werden.
Ich glaube, das deutsche Volk ist das Einzige auf der Welt, das die Einschränkung seiner Freiheit auch noch selber vorschlägt, Bravo.
CaptainAllmy schrieb:Das merke ich auch, derzeit fahre ich häufig 600km am Stück. Fahre ich sehr schnell, muss ich einmal mehr tanken - den Zeitvorteil verliere ich dann. Am besten sind wirklich die 130-140, bei der Geschwindigkeit passt auch die Sicherheit noch gut.
Was für einen Schluckspecht fährst du, der keine 600km am Stück schafft?
StUffz schrieb:Dein Auto wurde auf eine Unfallgeschwindigkeit von knapp unter 60 getestet. Was darüber liegt, ist ein ziemlich gefährliches Lotto.
Nun, wenn es ein Auto aus diesem Jahrtausend ist, sind es 64km/h mit 40% Überlappung.
Protipp: beim Einschlag immer versuchen, mit voller Breite zu treffen, erhöht die Chancen, aus der Karre auch wieder auszusteigen ;)
KaMailLeon schrieb:Ich durfte vor langer Zeit mal, bei plötzlich einsetzenden Starkregen auf der Autobahn das "Fahrgefühl" Aquaplaning* live erleben...
Ein tolles Gefühl, getoppt nur noch von einer plötzlich auftauchenden (wie mit dem Lineal gezogen, von einem Meter auf den nächsten) geschlossenen Schneedecke bei 200km/h. Da solltest du sogar den Gasfuß langsam lupfen und nich ruckartig vom Pedal reißen ;)
Optimist schrieb:Auf einmal polterte im Hinterteil etwas - hörte sich an, als fliegt die Karre auseinander.
Das Rad hat sich sicher schon Kilometer vorher durch zartes Poltern bemerkbar gemacht ;)


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20.06.2020 um 20:58
Alibert schrieb:Das Rad hat sich sicher schon Kilometer vorher durch zartes Poltern bemerkbar gemacht ;)
nein, hatte es nicht - hätten sicher auch die mitfahrenden Männer bemerkt. Es ging ziemlich plötzlich los.
Ich will nicht ausschließen, dass es sich ein paar Meter zuvor angekündigt hatte und wir es evtl. wegen Musik überhört hatten.


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21.06.2020 um 07:39
Optimist schrieb:Ich (noch dazu als Frau)
oh mein Gott. Wir leben die Klischees und Stereotype....so viel zu Emanzipation


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21.06.2020 um 08:20
@univerzal
Beitrag von univerzal, Seite 35
Danke dir für deine weitere Erklärung (hatte ich in meinem Beitrag zuvor vergessen)
rhapsody3004 schrieb:130 km/h ist ja wohl schnell unterwegs. Das sollte maximale Höchstgeschwindigkeit werden.
Alibert schrieb:Ich glaube, das deutsche Volk ist das Einzige auf der Welt, das die Einschränkung seiner Freiheit auch noch selber vorschlägt, Bravo.
Da gabs doch mal - auch auf die Deutschen bezogen, so einen Spruch mit "Metzger..." ;)

Allerdings würde ich - so als Reisegeschwindigkeit - sowieso 130 bevorzugen (es fährt sich damit halt entspannter, finde ich). Und nach meinen Beobachtungen fahren die Meisten sowieso 130-140. Insofern verstehe ich gar nicht das Gezeder wegen einer Geschwindigkeitsbegrenzung. Da fänd ich einige andere Themen viel wichtiger.
StUffz schrieb:Dein Auto wurde auf eine Unfallgeschwindigkeit von knapp unter 60 getestet. Was darüber liegt, ist ein ziemlich gefährliches Lotto.
Alibert schrieb:Nun, wenn es ein Auto aus diesem Jahrtausend ist, sind es 64km/h mit 40% Überlappung. Protipp: beim Einschlag immer versuchen, mit voller Breite zu treffen, erhöht die Chancen, aus der Karre auch wieder auszusteigen ;)
Was bedeutet das Ganze - z.B. "40% Überlappung"? Und wie meinst du das "mit voller Breite treffen" -> dass man, wenn ein Aufprall bevorsteht, sein Auto nach rechts oder links zieht, sodass man mit den Türen aufprallt? (könnte ich zwar nicht nachvollziehen, aber so klingt es für mich).
Und das verstehe ich auch nicht, dass ein Auto nur unter 60 km/h getestet wird und nicht wenigstens z.B. bis 100?
Tussinelda schrieb:oh mein Gott. Wir leben die Klischees und Stereotype....so viel zu Emanzipation
sowas hatte ich nun von dir noch nie an anderen Stellen (wo es tatsächlich um Klischees-Leben geht) lesen können :D
Und sonst, außer deinem Einzeiler, nix zum Thema?

Leider hast du die leichte (Selbst-)Ironie die mitschwang nicht bemerkt, welche ich auch versuchte kenntlich zu machen, indem ich z.B. "so erfahrerenen Männer" schrieb (in Anführungszeichen).


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21.06.2020 um 08:27
Also ich bevorzuge mit allen meinen Fahrzeugen (Auto und Motorräder) das gemütliche
Fahren.
mal 5 oder 10 km/h ausserhalb der Ortschaft passiert natürlich.
Zumal die Tempolimits (zumeist) ihren Sinn haben und der Sicherheit aller
Verkehrsteilnehmer gewährleisten.
Ausserdem ist niemand durch rasen schneller am Ziel.
Nächster LKW, Ampel, Bus etc. und schwups ist der nervöse Raser wieder vor mir. :-)


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21.06.2020 um 08:28
Optimist schrieb:wie meinst du das "mit voller Breite treffen"
was ist sinnvoller (weniger gefährlich)? gegen eine flache Mauer (große Aufprallfläche) fahren oder gegen einen spitzen Felsen (viel Kraft gegen kleine Aufprallfläche beim Auto)?


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21.06.2020 um 08:35
Langolier schrieb:mal 5 oder 10 km/h ausserhalb der Ortschaft passiert natürlich.
habe ich mich verlesen? 5 oder 10 außerhalb der Ortschaft? (zuvor schreibst du von gemütlichem Fahren, deshalb stutze ich jetzt und will nur sicher gehen was gemeint ist).
Da wärest du ja ein kollesales Verkehrshindernis (denke, so kannst du es bestimmt nicht gemeint haben).
Du meinst vielleicht, 5-10 km/h über dem Erlaubten? (wäre dann aber kein gemütliches Fahren mehr)
Langolier schrieb:Ausserdem ist niemand durch rasen schneller am Ziel.
darum gehts auch gar nicht (zumindest nicht für Alle), welche gerne mal bissel flotter (aber dennoch sicher) unterwegs sein wollen.
Kybela schrieb:was ist sinnvoller (weniger gefährlich)? gegen eine flache Mauer (große Aufprallfläche) fahren oder gegen einen spitzen Felsen (viel Kraft gegen kleine Aufprallfläche beim Auto)?
ach so war das alles gemeint?
Wenn er geschrieben hätte "auf die volle Breite zu treffen", dann wäre es für mich klar gewesen.
Jedoch impliziert das hier:
Alibert schrieb:mit voller Breite zu treffen
dass die volle Breite des Autos - mit der man versucht aufzuschlagen - gemeint sein könnte :)


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21.06.2020 um 08:47
Natürlich über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit :-)
Zumal durch das ein "bisschen flotter" die Sicherheit wieder leidet.

Doch, das ist bei uns(zumindest hier) auf dem Land gemütlich fahren @ Optimist.
Hier fahren viele mit 140km/h und mehr über die Landstraße.

Wer vorschriftsmässig fährt wird zu 90 % überholt.


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21.06.2020 um 10:57
univerzal schrieb:Der springende Punkt war wohl der glaubhafte Nachweis der Werkstatt, den Kunden informiert zu haben, dass er die Muttern nach 50 km prüfen und ggf. nachziehen muss. War für mich auch neu (die Teilschuld, nicht das prüfen), insbesondere weil in dem Fall das Versagen der Werkstatt eindeutig festgehalten wurde, dennoch blieb knapp ein Drittel des Schadens am Kunden hängen.
Da du das Zitat mit dem Urteil gebracht hattest und scheinbar auch ein wenig Ahnung davon hast, hätte ich da noch mal eine Frage diesbezüglich.

Es gibt ja auch Arbeiten bzw. Reparaturleistungen am KFZ die eine Demontage von ein oder mehreren Rädern erfordert. Beispielsweise Karosseriearbeiten/Bremse/Radlager/Spurstangen/Stabis usw. usf. ...

Hole ich als Kunde (der nicht unbedingt technisch so versiert ist und weiß das die Räder abmontiert waren) mein Auto nun aus der Werkstatt und bekomme keinen Hinweis das ich nach 50 km mal nach den Radmuttern schauen sollte... und verliere auf Grund dessen beispielsweise ein Rad, bin ich dann ebenfalls zu einem gewissen Teil mitschuldig?


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Langolier schrieb:Wer vorschriftsmässig fährt wird zu 90 % überholt.
Oder wird massiv bedrängt... Lichtsignal/ fahren bis "knapp in den Kofferraum" ....

Ja leider gibts diese "Honks", ich hoffe das durch den neuen Bußgeldkatalog die "Richtigen" mal zur Rechenschaft gezogen werden und zwar so das es weh tut!


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21.06.2020 um 11:22
Die Auflage, "mal nach den Radmuttern zu schauen", ist gegenüber den Kunden ziemlich unfair, wenn die Werkstatt nicht gerade katastrophal schlecht gearbeitet hat und man mit nacktem Auge sehen oder mit der Hand fühlen kann, dass sich eine oder mehrere Radmuttern gelockert haben. Nur die wenigsten Kunden dürften über das erforderliche Werkzeug (einen feinen, geeichten Drehmomentschlüssel, der richtig Geld kostet) verfügen, um die Radmuttern nochmals mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment nachziehen zu können. Insbesondere bei Alu- oder Magnesiumfelgen liegt zwischen "fest" und "über" nur ein schmaler Grat; wer das nicht ständig macht, kann dabei nicht nach Gefühl arbeiten, und die preiswerten Drehmomentschlüssel, die es einmal im Jahr im Supermarkt zu kaufen gibt, helfen dabei auch nicht weiter.

Eine gute Werkstatt wird das ihren Kunden darum nicht abverlangen, sondern sie auffordern, eine Runde zu fahren und danach nochmal vorbeizuschauen, damit die Werkstatt das Anzugsmoment nachkontrollieren kann.


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21.06.2020 um 12:35
Alibert schrieb:Was für einen Schluckspecht fährst du, der keine 600km am Stück schafft?
Hinweis: die 600km fahre ich, wie im Außendienst üblich, hin und zurück. Jeweils am Stück. Insgesamt sind das ca. 1.200km an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Fahre ich relativ schnell, muss ich auf dem Rückweg meistens tanken.


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