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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

120 Beiträge, Schlüsselwörter: Gaming, Videospiele, Killerspiele

Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

18.05.2018 um 15:08
Hallo!

Da die Suchfunktion mir keinen Thread ausgespuckt hat, der sich explizit mit der altbekannten Fragestellung beschäftigt, dachte ich, ich mache (nicht ganz uneigennützig) mal einen auf! Falls es schon einen gibt, dann tut es mir leid, Schande über mein Haupt!

Vielleicht wundern sich einige über den Titel- da ich eine Hausarbeit über das Thema "Videospiele im Alltag" (mit besonderem Augenmerk ob Videospiele uns wirklich zu gewalttätigeren Menschen machen) hab ich einfach mal den Titel meiner Hausarbeit als Threadtitel genutzt und wollte euch mal fragen, wie ihr zu Videospielen steht:

Wie sehr sind sie in eurem Alltag verankert?
Wie viel/wenig zockt ihr?
Was haltet ihr von den Gaming-Klischees und der immer noch weit verbreiteten Meinung,
"Killerspiele" würden uns zu Amokläufern machen?

Und haben Videospiele euch vielleicht sogar schon mal etwas genutzt im Alltag?

Ich z.B. habe durch Videospiele mein Englisch sehr verbessert, weil ich nicht nur wie in der Schule stumpf Vokabeln gelernt habe, sondern das Englisch auch genutzt habe, da ich es brauchte, um in der Story voran zu kommen, Charaktere kennenzulernen und so weiter. Somit habe ich auch viele Dinge besser gelernt, da ich sie dann vielleicht mit diesem einen Charakter oder dieser Stelle im Spiel verknüpft habe.

Kleiner Disclaimer am Rande noch:

Ihr müsst natürlich keine Angst haben, dass eure Antworten irgendwann in meiner Hausarbeit landet - hier interessiert mich nur eure Meinung und ich hoffe auf eine interessante Diskussion. Daher müsst ihr euch nicht zurückhalten oder euch sorgen machen, wo eure Antwort am Ende landet! :)


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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

18.05.2018 um 15:18
HereIAm12 schrieb:Wie sehr sind sie in eurem Alltag verankert?
Wie viel/wenig zockt ihr?
Was haltet ihr von den Gaming-Klischees und der immer noch weit verbreiteten Meinung,
"Killerspiele" würden uns zu Amokläufern machen?
Regelmäßig, aber weniger sogenannte "Killerspiele". Ich hab mal in einem Podcast, wo Lydia Bennecke interviewt wurde, gehört, dass es andersrum funktioniert: Diejenigen, die eine bestimmte Neigung oder Fantasie haben, suchen sich Medien, die dergleichen abbilden - das können youtube-Videos, Hollywoodfilme oder eben Games sein, aber es gibt auch Fälle von Morden, wo diejenigen ihre Fantasien selbst aufgezeichnet haben, bevor es die Möglichkeit gab, sich Zugang zu Bildmaterial zu verschaffen. Ich kann gerade keine exakte Quellenangabe machen, aber es war eine Folge von Hoaxilla.


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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

18.05.2018 um 15:25
@Minderella

Kein Problem, ich suche mal nach dem entsprechenden Podcast. Ich bin aber derselben Meinung:

Würde es Games nicht geben, würden sich Menschen Filme suchen, die ihre Fantasien zeigen, oder Bücher, die diese beschreiben. Man kann dafür die Spiele nicht verantwortlich machen.

Klar ist es vielleicht nicht für alle Menschen verständlich oder angebracht, Waterboarding, Folter oder Mord in Spielen zu zeigen - man muss meiner Meinung nach aber immer den Kontext betrachten, in dem es gezeigt wird (siehe damals der Skandal bei GTA 5 mit dem Waterboarding).

Außerdem kann man natürlich die Frage stellen, ob die Menschen, die so etwas bei Spielen verurteilen, die sind, die sich Sonntags beim Tatort ihre Portion Mord und Gewalt holen, aber das wäre ja verallgemeinernd ;) :)


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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

18.05.2018 um 15:26
Wo ist die Meinung denn weit verbreitet, dass Killerspiele zu Amokläufern machen?
Ich sehe eher das Gegenteil, es war noch nie eine verbreitete Meinung.
Nur weil das mal ein paar religiöse Fanatiker oder ahnungslose Politiker in den USA gesagt haben, ist das doch keine verbreitete Meinung.
Und die Medienberichte hier im TV sind auch halb so wild, zumindest die ich gesehen hat.
Mir scheint das ganze eher so, als seien viele Zocker über Kleinigkeiten, sofort eingeschnappt wie kleine Kinder denen man den Teddybär weg genommen hat.


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18.05.2018 um 15:29
@Yooo

Ich kann natürlich nicht für alle sprechen, aber ich weiß, dass meine Eltern und viele aus ihrem Bekanntenkreis genau die Meinung von den ahnungslosen Politikern vertreten, da es ja auch mal viele Medienberichte in die Richtung (meine so von 2008 - 2010 rum) gab.

Leider ist (zumindest bei meinen Eltern) da die Meinung echt fest, Diskussion ist da kaum möglich da die Argumente, die ich bringe, leider nicht angenommen werden...


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18.05.2018 um 15:31
HereIAm12 schrieb:Ihr müsst natürlich keine Angst haben, dass eure Antworten irgendwann in meiner Hausarbeit landet - hier interessiert mich nur eure Meinung
Auf Meinungen sollte man auch keine Hausarbeit aufbauen... ;-)

Zur Frage: Weder noch


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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

18.05.2018 um 15:31
Aktuell spiele ich recht wenig. Momentan begnüge ich mich nur ab und zu mit einer Runde Candy Crush. :D Kann aber gut sein, dass ich mir mal wieder ein RPG wie Final Fantasy besorge und das dann durchsuchte.

Ich bin mit Videospielen aufgewachsen. Mein Bruder hatte da immer schon eine Leidenschaft und ich hatte natürlich immer Zugang zu den diversen Geräten. Angefangen mit dem C64 bis hin zu Dreamcast und Playstation und was es da nicht alles gibt (mein Bruder besitzt glaub ich inzwischen fast alles Systeme, die es je gab :D ).

Ich finde schon, das Videospiele nicht einfach nur ein stupides Rumdrücken und Ballern sind.

Gibt ne Menge Spiele, bei denen man sein Hirn einschalten muss um weiter zu kommen und man bekommt manchmal richtig tolle Stories serviert. Und manchmal kann man dadurch auch was lernen. Es gibt ja auch weit mehr Genres als nur Ego-Shooter. Ich glaube nicht dass mir das Spielen bisher geschadet hat.

Mein Bruder hat unter anderem auch viel die bösen "Killerspiele" gespielt. Amok gelaufen ist er bisher nicht. ;)


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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

18.05.2018 um 15:33
HereIAm12 schrieb:Außerdem kann man natürlich die Frage stellen, ob die Menschen, die so etwas bei Spielen verurteilen, die sind, die sich Sonntags beim Tatort ihre Portion Mord und Gewalt holen, aber das wäre ja verallgemeinernd
Das wäre nicht nur verallgemeinernd, das wäre einfach falsch.
In der Kritik bei Spielen stehen ja vor allem Ego-Shooter.
Im Tatort einen Mord zu sehen, ist etwas ganz anderes als in einem Spiel eine Armee Terroristen zu killen.


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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

18.05.2018 um 15:34
HereIAm12 schrieb:Kein Problem, ich suche mal nach dem entsprechenden Podcast. Ich bin aber derselben Meinung:

Würde es Games nicht geben, würden sich Menschen Filme suchen, die ihre Fantasien zeigen, oder Bücher, die diese beschreiben. Man kann dafür die Spiele nicht verantwortlich machen.

Klar ist es vielleicht nicht für alle Menschen verständlich oder angebracht, Waterboarding, Folter oder Mord in Spielen zu zeigen - man muss meiner Meinung nach aber immer den Kontext betrachten, in dem es gezeigt wird (siehe damals der Skandal bei GTA 5 mit dem Waterboarding).

Außerdem kann man natürlich die Frage stellen, ob die Menschen, die so etwas bei Spielen verurteilen, die sind, die sich Sonntags beim Tatort ihre Portion Mord und Gewalt holen, aber das wäre ja verallgemeinernd ;) :)
Ich schau später auch noch mal, eventuell war es die Folge über den Zodiac, aber ich bin mir gerade nicht ganz sicher.

Die Argumentation ist ja eine ähnliche wie beim Pornokonsum - ein erwachsener Mensch, der Meinungen und Standpunkte hat und eher sensibel ist, wird womöglich Waterboarding in Games nicht geil finden, oder BDSM-Pornographie; wird sich dann aber davon fernhalten, und nicht es sich trotzdem ansehen und in der Hinsicht abstumpfen. Guter Punkt mit dem Tatort, wo zieht man die Grenze, wo wird erwartet, dass man eine Grenze zieht - oder ist es ok, wie von mir beschrieben, dass die jeder für sich selbst zieht?


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18.05.2018 um 15:36
Minderella schrieb:Guter Punkt mit dem Tatort, wo zieht man die Grenze, wo wird erwartet, dass man eine Grenze zieht
Nee, das war ein schlechter Punkt, wie ich oben schon schrieb.


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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

18.05.2018 um 15:36
groucho schrieb:Im Tatort einen Mord zu sehen, ist etwas ganz anderes als in einem Spiel eine Armee Terroristen zu killen.
Auch, wenn du selbst Mordfantasien hast, und diese in der Form im Tatort zu sehen sind? Wenn du die Fantasie hast, eine Armee Terroristen zu killen? Ist es dann noch etwas ganz anderes? - für jemanden, dem Fantasien dieser Art komplett fremd sind, ist es etwas ganz anderes, da stimme ich dir zu.


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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

18.05.2018 um 15:45
HereIAm12 schrieb:Wie sehr sind sie in eurem Alltag verankert?
Gar nicht.
HereIAm12 schrieb:Wie viel/wenig zockt ihr?
Max. 5 mal im Jahr wird die Wii mal angemacht und dann spielen wir höchstens eine halbe Stunde.
HereIAm12 schrieb:Was haltet ihr von den Gaming-Klischees und der immer noch weit verbreiteten Meinung,"Killerspiele" würden uns zu Amokläufern machen?
Das glaube ich nicht, ansonsten wäre ja jeder zweite ein Killer :D


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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

18.05.2018 um 16:18
HereIAm12 schrieb:Ich kann natürlich nicht für alle sprechen, aber ich weiß, dass meine Eltern und viele aus ihrem Bekanntenkreis genau die Meinung von den ahnungslosen Politikern vertreten, da es ja auch mal viele Medienberichte in die Richtung (meine so von 2008 - 2010 rum) gab.

Leider ist (zumindest bei meinen Eltern) da die Meinung echt fest, Diskussion ist da kaum möglich da die Argumente, die ich bringe, leider nicht angenommen werden...
Das war mir nicht klar.
Ich kenne sowas nur aus den Medien und auch da gab es gegenteilige Berichte.
Erinnert mich an Bowling for Columbine.
Die Täter haben Marilyn Manson gehört, also macht seine Musik die Leute zu Amokläufern. :D

Ich denke das Aggressionspotential kann durch solche Spiele kurzzeitig gesteigert werden.
So wie beim Fußball (sowieso der Hasssport Nummer eins :P :D)
Hat also nicht unbedingt was mit Ego Shootern zu tun, ich kenne so einige Spiele, die mich weit mehr auf die Palme gebracht haben.


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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

18.05.2018 um 17:13
Minderella schrieb:Auch, wenn du selbst Mordfantasien hast, und diese in der Form im Tatort zu sehen sind? Wenn du die Fantasie hast, eine Armee Terroristen zu killen?
Wenn dir der Unterschied zwischen 'aktiv' und 'passiv' egal ist, dann gibt es da keinen Unterschied.
Ansonsten: Großer Unterschied.


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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

18.05.2018 um 17:14
Meiner Auffassung nach ging es darum, ob es diejenigen triggert, die entsprechende Fantasien in sich tragen; ansonsten habe ich dir zuvor ja zugestimmt.


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Warhead
ehemaliges Mitglied

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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

18.05.2018 um 17:58
@HereIAm12
Hier gibt's sogar ein Computerspielmuseum.
Also seinerzeit hatten wir die Möglichkeit am Wochenende in ner Computerschule zu doomen,wir sind da Freitagabend rein und Montag früh total vernerdet raus.
Irgendwann konnten wir alle Doomlevel im Schlaf,da haben wir uns eigene gebaut,mit noch mehr Monsterhorden zum draufballern.
Es hat jedesmal nen halben Tag gebraucht bis ich wieder in der Realität angekommen war

Youtube: Sixtus vs. Lobo // counter strike


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Warhead
ehemaliges Mitglied

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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

18.05.2018 um 18:34
Einen hab ich noch

Youtube: Sixtus vs. Lobo 07 - Gewalt in Games

Achse

http://www.computerspielemuseum.de/1190_Startseite.htm


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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

18.05.2018 um 18:50
HereIAm12 schrieb:Wie sehr sind sie in eurem Alltag verankert?
Wie viel/wenig zockt ihr?
Gar nicht, und man stelle sich vor, das funktioniert :D
HereIAm12 schrieb:Was haltet ihr von den Gaming-Klischees und der immer noch weit verbreiteten Meinung,
"Killerspiele" würden uns zu Amokläufern machen?
Eine weit verbreitete Meinung :ask:
Eher eine Ausrede bei Taten die wohl nicht auf normalem Wege aufgeklärt werden, aber wo man weiß
das der Täter Killerspiele am PC spielt.
Ist ja leichter dies zu assoziieren als die wirklichen Hintergründe zu recherchieren.


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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

18.05.2018 um 19:14
@HereIAm12

Tatsächlich würde ich das Bejahen, dass Videospiele mittlerweile zum Kulturgut, zum globalen Kulturgut, zu rechnen sind.
Sie sind zwar was eigenes und natürlich relativ neues, weisen aber viele Kennzeichen auf, die man auch bei anderen, eindeutig als Kulturgüter einzustufenden Kandidaten findet.

Sie besitzen künstlerische Anteile, erzählerische, gesellschaftlich relevante, sie besitzen Sportanteile, der E-Sport wächst ja immer mehr...
MMORPGs haben hohe soziale Bedeutung erlangt, besondere Beispiele sind da natürlich LoL, Dota 2, CS, World of Warcraft und andere.

Während viele Spiele reiner Zeitvertreib und just-for-fun sind, behandeln andere Spiele gesellschaftskritische Themen wie Sklaverei, Naturzerstörung, religiöse Auseinandersetzungen...

Für völligen Unsinn halte ich dagegen die Vermutung, Egoshooter, so genannte Killerspiele, würden Menschen zu Amokläufern machen.
Viele Millionen Gamer beweisen, dass das kein Automatismus ist. Dass sich EINIGE wenige Spieler durch Games aufgefordert fühlen, Amokläufe und schwere Verbrechen zu begehen, ist kein Gegenbeweis.
Erstens hat man in großen Gruppen immer Leute, die etwas nicht vertragen.
Manche Leute vertragen keinen Alk und drehen durch, andere rauchen einen Joint und kriegen Halluzinationen und/oder bleiben auf'm Trip hängen. Traurig, aber so ist das halt. Und wieder andere essen Chilis, es stellt sich heraus, dass sie eine unbekannte Allergie haben und sie sterben. Da sagt ja auch keiner, man solle Chilischoten unter Strafe stellen, weil die gefährlich seien.

Zweitens zeigt sich bei näherer Betrachtung meistens, dass die Amokläufer schon anderweitig Probleme hatten. Dass sie geistig gestört waren, misshandelt wurden, soziale Außenseiter waren, religiöse Fanatiker...
Mit Spielen hat das nichts zu tun.

Ein geistig gesunder Mensch kann klar unterscheiden zwischen Spiel und Wirklichkeit.
Ich hab schon Quake gespielt, Duke Nukem, Mortal Kombat, Medal of Honor, Crysis, Rainbow Six, Splinter Cell, CS, Far Cry...und selbst wenn die Spiele wirklich spannend und gut gemacht waren, hatte ich NIE den Eindruck, Lebewesen zu verletzen oder zu töten.
Es ist nicht dasselbe, einen Gegner bei Mortal Kombat zusammenzuschlagen oder bei Far Cry zu erschießen und ähnliches in der Wirklichkeit zu tun. Ich hab mich nie aufgefordert gefühlt, wie bei Far Cry in den Busch zu gehen und Söldner mit dem Bogen oder einem Gewehr zu erschießen :D


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18.05.2018 um 19:39
Kc schrieb:E-Sport wächst ja immer mehr...
Kulturgut meinetwegen.
Aber Sport? :D
Nie im Leben, genau so wenig ist Schach ein Sport.


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