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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

120 Beiträge, Schlüsselwörter: Gaming, Videospiele, Killerspiele

Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

18.05.2018 um 19:44
HereIAm12 schrieb:Wie sehr sind sie in eurem Alltag verankert?
Wie viel/wenig zockt ihr?
Nicht mehr so viel, als dusseliger Teenie hat man natürlich jeden hirnlosen Mist gespielt. Inzwischen sucht man sich nur die Perlen raus und genießt diese.

Allgemein gefällt mir die Entwicklung dass Videospiele längst in der Gesellschaft angekommen sind. Leute die damals schon spielten, werden inzwischen älter und nun haben wir schon Großväter die ihren Enkeln das erste Videospiel kaufen.

Für mich sind Videospiele, wie auch Filme, Bauwerke usw. eine Art Kunst. Es gibt kaum was schöneres als mit einem tollen Spiel + Schokoladeneis es sich vor einer großen Glotze gemütlich zu machen. :troll:


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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

18.05.2018 um 20:28
HereIAm12 schrieb:Was haltet ihr von den Gaming-Klischees und der immer noch weit verbreiteten Meinung,
"Killerspiele" würden uns zu Amokläufern machen?
Gar nichts.
Wenn es wirklich so ist dass Amokläufer vermehrt sogenannte "Killerspiele" spielen dann heißt das nur dass sie sich vermehrt solche Genres aussuchen. Da den Umkehrschluss zu ziehen dass sie durch solche Spiele erst zu Amokläufern geworden sind scheint mir sehr weit hergeholt.
Genauso gut könnte man argumentieren dass Killerspiele Amokläufe verhindern da sie solchen Menschen einen Kanal bieten in dem sie ihren Frust abreagieren können.
Ist aber genau so schwer zu argumentieren. Ob eine Gewalthandlung (nicht) stattgefunden hätte wenn ein Mensch solche Spiele (nicht) gespielt hätte ist unmöglich zu sagen.


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18.05.2018 um 21:41
HereIAm12 schrieb:Wie sehr sind sie in eurem Alltag verankert?
Ganz tief :D
HereIAm12 schrieb:Wie viel/wenig zockt ihr?
Eine Zeit lang habe ich sogar bis zu 15 Stunden am Tag damit verbracht zu zocken, insbesondere Battlefield 3 damals.
Heutzutage ist es mal so mal so, aber wenn ich gut drauf bin und nicht müde usw. dann ka, zwischen 1-8 Stunden :D
HereIAm12 schrieb:Was haltet ihr von den Gaming-Klischees und der immer noch weit verbreiteten Meinung,
Nicht viel. Klischees
HereIAm12 schrieb:"Killerspiele" würden uns zu Amokläufern machen?
Dann viel Spaß denn in dem Fall haben wir hunderte von Millionen an potenziellen Amokläufern wahrscheinlich ^^


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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

19.05.2018 um 07:12
@groucho

Das ist tatsächlich eine jahrhunderte-, wenn nicht gar jahrtausendealte Diskussion, was man unter Sport zu verstehen habe.
Eine einheitliche Definition fehlt. Die meisten Menschen verbinden mit dem Begriff des Sports körperliche Aspekte. Alles andere ist Spiel.
Aber Spiele können auch Sport sein. Wenn ich Kinder habe und mit denen etwas im Garten gegen den Ball trete - spielen wir dann nur oder machen wir Sport?
Wenn die in der Mannschaft im Verein gegen eine gegnerische Mannschaft antreten, spielen sie dann oder machen sie Sport?

Denkt man jetzt mal weiter, an Schach oder Snooker, dann hast du auch da körperliche Aspekte. Die springen und rennen zwar nicht durch die Gegend, aber die hohen Anforderungen an Konzentration und/oder Präzision sind trotz allem körperlich anstrengend.

Auch beim E-Sport findet man viele Aspekte, die andere ,,klare" Sportarten ausmachen.
Die Teilnehmer müssen regelmäßig trainieren. Einzeln und im Team. Sie müssen Strategien entwickeln, Regeln und Spielmechaniken beherrschen, schnell reagieren können, sich stark konzentrieren über einen längeren Zeitraum...
Gerade in Asien gibt es auch mittlerweile richtige Superstars, die dort das darstellen, was in Europa und in der Fußballwelt FC Barcelona, Real Madrid, Messi oder Ronaldo sind. Es gibt hochprofessionelle Teams, professionelle Manager und Veranstaltungen mit Millionen $ Preisgeld.

E-Sport muss man klar unterscheiden vom casual gaming oder von den früheren Lanparties, wo ein paar Freunde etwas Counter Strike oder Warcraft gezockt haben.


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19.05.2018 um 08:27
Kc schrieb:Die meisten Menschen verbinden mit dem Begriff des Sports körperliche Aspekte.
Genau.
Kc schrieb:E-Sport
Würde ich nach wie vor nicht Sport nennen.


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19.05.2018 um 12:34
groucho schrieb:Würde ich nach wie vor nicht Sport nennen.
Nicht einmal annähernd, würde sogar behaupten das solche Aussagen abwertenden den richtigen Sportarten gegenüber sind. Alles was man dickbäuchig sitzend 15 Stunden machen kann, ist definitiv kein Sport.

Man möchte nur ein möglichst "positives" Wort für solch Aktivitäten finden, wobei selbst das Wort Aktivität übertrieben ist.


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19.05.2018 um 12:47
@ataraxie
Naja, bei sog. Präzisionssport, wird auch von Sport gesprochen, obwohl dort irgendwelche dickbäuchigen Kneipenopas Pfeile auf runde Bretter werfen oder jemand mit nem Gewehr hantiert. Bei Gold (von Minigolf ganz zu schweigen) haben wir ein ähnliches Problem. Da Sport ein ähnlich schwer einzugrenzender Begriff wie Kunst ist, sollte man sich damit wohl nicht weiter aufhalten und diese Bezeichnungen in Kombination mit einer Spezifikation gelten lassen.


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19.05.2018 um 13:31
@paranomal

Kannst du denn 15 Stunden Dart spielen? 15 Stunden stehen und das ständige hin und zurück laufen ist vermutlich noch 100x anstrengender als jedes E-Sport Event.

Was hier als Grundlage genommen wird ist die mentale Anstrengung, sicherlich ist es anstrengend sich stundenlang zu konzentrieren, das gleiche haben wir aber auch bei Prüfungen in der Uni, am Arbeitsplatz, beim Nähen, beim Handwerk usw. Da sprechen wir auch nicht von Sport.

Die richtige Definition wäre wohl "E-Gaming"...Extreme Gaming, denn genau das ist es, klingt aber natürlich nicht sonderlich "förderbar".
Würde ich den Leuten sagen ich betreibe Extreme-Sleeping, würden die mich für schlicht faul halten.


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19.05.2018 um 13:52
ataraxie schrieb:Die richtige Definition wäre wohl "E-Gaming"...Extreme Gaming, denn genau das ist es, klingt aber natürlich nicht sonderlich "förderbar".
Würde ich den Leuten sagen ich betreibe Extreme-Sleeping, würden die mich für schlicht faul halten.
Solange es ein Wettkampf ist ist es Sport.


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19.05.2018 um 13:53
ataraxie schrieb:Was hier als Grundlage genommen wird ist die mentale Anstrengung, sicherlich ist es anstrengend sich stundenlang zu konzentrieren, das gleiche haben wir aber auch bei Prüfungen in der Uni, am Arbeitsplatz, beim Nähen, beim Handwerk usw. Da sprechen wir auch nicht von Sport.
Hier ist es mal interessant zu schauen, wie Sport ursprünglich von derartigen Tätigkeiten abgegrenzt wurde:
Für die Geschichte des Sports ist bedeutend, dass er ursprünglich als Spiel dem Ernst einer Erwerbstätigkeit oder einer kriegerischen Auseinandersetzung gegenübergestellt wurde. So musste er sich von religiösen Vorbehalten befreien, wie sie gegenüber dem Glücksspiel bestanden, und konnte sich ähnlich wie Tanz und Theater zunächst nur im Hofstaat entfalten (Jagd, Turnier).
und hier noch ein Zitat zu den Definitionsversuchen von Sport:
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat sich Sport zu einem umgangssprachlichen, weltweit gebrauchten Begriff entwickelt. Eine präzise oder gar eindeutige begriffliche Abgrenzung lässt sich deshalb nicht vornehmen. Was im Allgemeinen unter Sport verstanden wird, ist weniger eine Frage wissenschaftlicher Dimensionsanalysen, sondern wird weit mehr vom alltagstheoretischen Gebrauch sowie von den historisch gewachsenen und tradierten Einbindungen in soziale, ökonomische, politische und rechtliche Gegebenheiten bestimmt. Darüber hinaus verändert, erweitert und differenziert das faktische Geschehen des Sporttreibens selbst das Begriffverständnis von Sport.
Quelle: Wikipedia: Sport

Es ist also nicht so eindeutig Sport als durch physische Körperliche Aktivität bestimmt zu sehen. Aber für die Fragestellung des Threads spielt das auch nur eine untergeordnete Rolle.


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19.05.2018 um 16:21
ataraxie schrieb:Nicht einmal annähernd, würde sogar behaupten das solche Aussagen abwertenden den richtigen Sportarten gegenüber sind. Alles was man dickbäuchig sitzend 15 Stunden machen kann, ist definitiv kein Sport.
Der fette, picklige Gamer, der sich nur von Pizza und Cola ernährt und nichts macht, als den ganzen Tag vor dem Pc zu sitzen, ist wohl immer noch ein beliebtes Klischee.

Und eins ist sicher: solche Leute findest du nicht im E-Sport. Wie in den meisten Sportarten gibt es massive Unterschiede zwischen Freizeit-, Hobby- und professionellem Spieler.
Ich kann jederzeit mal mit Kumpels rausgehen und etwas Fußball spielen. Um das hobbymäßig zu machen im Verein müsste ich schon eine Weile trainieren. Um professioneller Fußballspieler auf hohem Niveau zu werden bin ich nach heutigen Maßstäben viel zu alt, die beginnen in der Regel schon bevor sie Teenager sind.

Im E-Sport ist es das Gleiche. Du kannst es praktisch nicht vergleichen, ab und zu mal zum Spaß zu spielen, nur so nebenbei als Hobby und professionell.
Im E-Sport kommt es zunächst drauf an, was für ein Spiel man spielt. Sagen wir mal man spielt das beliebte League of Legends.
Ein Trainingstag für die Spieler kann schon früh morgens losgehen. Und dann setzt man sich nicht nur just for fun hin, sondern spielt stundenlang konzentriert in verschiedenen Modi gegeneinander. Man entwickelt Strategien, generell und gegen bestimmte andere Gegner, man übt, die Spielmechaniken noch besser zu beherrschen, verinnerlicht Taktiken.
Später können Ligaspiele und Veranstaltungen anstehen mit tausenden Zuschauern in der Halle + zehn- oder hundertausenden online.
Es gibt professionelle Manager, Sponsoren, Preisgelder, nationale Ligen, internationale Wettkämpfe.

Wenn du nicht auch körperlich und mental fit bist, hast du keine Chance als professioneller Spieler.


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19.05.2018 um 17:11
Kc schrieb:Ein Trainingstag für die Spieler kann schon früh morgens losgehen. Und dann setzt man sich nicht nur just for fun hin, sondern spielt stundenlang konzentriert in verschiedenen Modi gegeneinander
Alles klar. Worin unterscheidet sich als der Trainingstag eines E-Sports Gamers von dem eines faulen Stubenhockers der den ganzen Tag Wow spielt? Konzentriert sind dabei beide Fraktionen.
Kc schrieb:Wenn du nicht auch körperlich und mental fit bist, hast du keine Chance als professioneller Spieler.
Mental vielleicht...und dies auch nur in bestimmten Strategie-Spielen.

Und ganz ehrlich...körperlich? Also bitte. Ich brauch nur E-Sports in die Google Bilder-Suche einzugeben und bekomme unzählige Bilder von schmächtigen und blassen Gestalten. Die knallen sich irgendwelche Energie-Drinks rein und sitzen den ganzen Tag. Natürlich sind diese Leute nicht übergewichtig, sie starren ja quasi ununterbrochen auf den Bildschirm, keine Zeit für eine gesunde Ernährung. Nicht einmal annähernd kann man das mit irgendeiner Art von körperlicher Sportart vergleichen.

Deswegen sag ich ja...es ist Gaming, in diesem Fall aber extrem. Da muss man wirklich nicht mehr hineininterpretieren als es ist.
Kc schrieb:Ich kann jederzeit mal mit Kumpels rausgehen und etwas Fußball spielen. Um das hobbymäßig zu machen im Verein müsste ich schon eine Weile trainieren. Um professioneller Fußballspieler auf hohem Niveau zu werden bin ich nach heutigen Maßstäben viel zu alt, die beginnen in der Regel schon bevor sie Teenager sind.
Da hast du dir aber das falsche Beispiel ausgesucht, es unterstreicht nur den körperlichen Aspekt den der Begriff "Sport" ausmacht. Es ist die körperlich strapazierende Komponente die einen "Profi-Fussballer" von einem Kreisliga-Kicker unterscheidet. Talent können beide haben, wenn letzterer aber nach einem 100m Sprint umklappt ist es quasi unmöglich in der Elite zu spielen, da hilft auch kein Training.

Du könntest aber mit 87 noch der weltbeste Scrabble-Spieler werden, da würde auch niemand sagen Scrabble sei ein Sport.

Eurer Logik zu folge sei alles ein Sport wenn man es nur oft genug macht und entsprechend viel Zeit investiert...und...wenn man mit anderen konkurrieren kann. Also quasi alles im Leben.

Nennt mich bitte in Zukunft Bügel-Sportler, ich bügel nämlich echt gerne und gut. :D


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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

19.05.2018 um 18:04
Die "Killerspiel" - Debatte dürften wir nun so langsam hinter uns haben, auch wenn dies zumindest RTL noch nicht ganz begriffen zu haben scheint.

Games sind ohne Frage Kulturgut und Kunst. "Life is Strange" ist hierfür ein gutes Beispiel. Machen virtuelle Spiele aus Menschen Amokläufer? Ein ganz klares Nein. Es gibt weltweit Mio von Gamern, folglich müsste ein hoher Prozentsatz Amok laufen. Das ist aber nicht der Fall. Wer durchdreht und Amok läuft hat andere Probleme. Ein psychischer Druck, Mobbing, Stress, Angstzustände usw können hier die Ursachen sein.

Ich für meinen Teil habe virtuell gemordet (diverse Games), Weichteile mit Messern zerstört (Killzone Mercanery, PS Vita), enthauptet (Fable TLC), gekämpft, gejagd usw usf. Ich kann im realen Leben keiner Fliege was zuleide tun, bin Pazifist und sehr friedfertig.

Games sind absolut nicht bedenklich. Ganz gleich um welches Genre es sich handelt. Eine Studie besagte auch einmal das man mit Hilfe von First Person Shootern gar entspannen kann, was ich nur bestätigen kann. Es senkt den Stresspegel enorm.

Ob Games nun Sport in dem Sinne sind, ist eine andere Frage. Zumindest gab es schon einige E-Sportler, welche olympische Flaggen tragen oder gar die Fackel halten durften.


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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

19.05.2018 um 18:58
soziale isolation schafft amokläufer. Und Menschen die sozial isoliert sind neigen dazu sich in die Welt der videospiele zu flüchten.


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19.05.2018 um 19:29
Natürlich sind Spiele ein Kulturgut - schon immer gewesen. Mord und Totschlag gab es auch schon vor Zeiten der Ego-Shooter.


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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

19.05.2018 um 21:35
@ataraxie
Sport ist immer eine Spezialisierung.
Man kann auch nicht gleichzeitig der beste Sprinter und Mister Universum sein.
Es geht darum eine bestimmte Tätigkeit an die Grenzen des Machbaren zu bringen.
Bügeln ist einfach nicht so interessant, dass daraus jemand ein Sport macht.
Könnte man aber machen.
Wer bügelt die meisten Hemden in kürzester Zeit?
Klar wäre das Sport, derjenige der die meiste Zeit investiert, am ernsthaftesten trainiert und die natürliche Veranlagung dazu hat gewinnt.
Glück spielt natürlich auch immer eine Rolle bei einen Kampf.
Was auch sonst?


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20.05.2018 um 12:59
Doors schrieb:Natürlich sind Spiele ein Kulturgut - schon immer gewesen. Mord und Totschlag gab es auch schon vor Zeiten der Ego-Shooter.
In Videospielen geht es ja nicht nur um Mord und Totschlag. Nehmen wir mal Stardew Valley oder Minecraft. Oder Sims. Oder tausende andere Spiele. Allerdings wird in den Medien sehr oft von Videospielen geredet, gemeint sind aber lediglich die bekannteren Vertreter der Egoshooter. Call of Duty, Doom usw.


Ich bin mit Videospielen groß geworden, meine frühesten Erinnerungen stammen vom C64. Ganz stark geprägt haben mich dann das SNES und die PSX. Und irgendwie hat es in meiner Kindheit keinen Unterschied gemacht, ob ich als Mario durch die Gegend gehüpft bin oder mit Lara Croft durch die Welt gekraxelt bin.

Bei uns waren Videospiele immer so nen Familiending. Früher Mario, später Rayman, Crash, Ratchet und Clank, Prince of Persia, Assassin's Creed, Devil May Cry und teilweise auch Adventure wie Syberia.

Heute spiel ich zusammen mit meinem Kind Sachen wie Lego City Undercover. Und ich glaube, dieses "zusammen" ist dabei das wichtigste.


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20.05.2018 um 13:18
rabarbarabar schrieb:soziale isolation schafft amokläufer. Und Menschen die sozial isoliert sind neigen dazu sich in die Welt der videospiele zu flüchten.
Was aber noch lange nicht heißt, dass Videospiele für Amokläufe verantwortlich sind.
Außerdem macht auch die soziale Isolation alleine keine Amokläufer.


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20.05.2018 um 14:38
Venom schrieb:Außerdem macht auch die soziale Isolation alleine keine Amokläufer.
Nöö, man muss schon auch noch an eine Waffe kommen können.


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20.05.2018 um 14:51
groucho schrieb:Nöö, man muss schon auch noch an eine Waffe kommen können.
Viele oder vielleicht sogar die meisten Amokläufer waren vor dem "großen Finale" Mobbingopfer in der Schule zum Beispiel. Und da sollte man auch ansetzen und etwas gegen sowas machen dann würde man wohl aus meiner Sicht viele Amokläufe verhindern.
Deshalb ist es lächerlich die Videospiele jetzt zu dämonisieren nur um das eigene Versagen zu verstecken. Klar, Videospiele können mitwirken...aber als tatsächliche Ursache angesehen werden?


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