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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

120 Beiträge, Schlüsselwörter: Gaming, Videospiele, Killerspiele

Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

22.05.2018 um 18:16
Was nunmal auch ein Problem sein könnte ist das sich an die fsk null gehalten wird.
Ich meine die gibt es ja nicht umsonst und wenn ein 12 jähriger meine Mutter auf csgo beleidigt, frag ich mich was mit seiner nicht stimmt das sie ihn das spielen lässt.
Das Kind nimmt das Spiel ja ganz anders war als ein Erwachsener der sich darüber bewusst sein sollte das krieg keinen spaß macht in der Realität


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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

22.05.2018 um 19:41
Videospiele sind, wie damals Bücher, Radio und Fernsehen die neuen Sündenböcke für anderweitige Gescheiterte momente im heutigen Leben.

Das man Videospielen heutzutage lieber die Schuld gibt an diversen Problemen, ist einfach zu erklären ,den ein verbot von diesen würde weniger kosten als Hauptprobleme wie soziale Isolation, Mobbing , auffüllen an Fachpersonal mit kompetenzen an ALLEN schulen etc. anzugehen, um Amokläufe zu bekämpfen.

Was aber Videospiele schaffen ,wird selten gerne gesehen oder bemerkt. das dadurch eine Weltweite kommonikation entstehen kann mit anderen Menschen, das sogar behinderte oder zurückgezogene Menschen, menschliche Kontakte erlangen können und wieder freude.

Die ewige Diskussion über " killerspiele" ist das was die Katholische Kirche veranstaltet hat, als Bücher herauskamen, oder die ganz alte generation als Radio und fernseher auftauchten.

Zerstörer des Sitten Ordnung, Auslöser von Aufständen und Gewalt etc.

Amokläufe entstehen nicht, wenn jemand CSGO oder andere shooter spielt, sie entstehen wenn diese Person schon Jahre lang Probleme hatte und es ,wie es nun einmal in dieser tollen gesellschaft so ist, ignoriert werden.

Ich spiele schon seit jahren Video spiele, sie haben sogar dazu geführt, das ich Menschen kennen gelernt habe, deren meine herkunft und Behinderung egal waren, sondern nur mein selbst gesehen haben, in dem sie mein Verhalten und das was ich sagte beurteilten und das wie ich in den spielen bin. Ich habe schlimmes Mobbing durchleben müssen in meiner Vergangenheit und habe dennoch stundenlang Videospiele gespielt und noch heute habe ich keinen drang Amoklaufend durch die gegend zurennen. den nach der darstellung dieser " killerspiel" experten, wäre JEDER Gamer ein potenzieller Amokläufer.


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Chu
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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

22.05.2018 um 19:48
@Mech
Ich hätte es nicht besser ausdrücken können.
Sicherlich können solche Spiele gewaltverherrlichend sein oder zu Taten antreiben. Aber dazu gehört eben auch entweder eine gewisse Veranlagung oder eben die fehlende Reflektion zwischen Spiel und Realität.


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22.05.2018 um 19:55
@Mech
Mech schrieb:Was aber Videospiele schaffen ,wird selten gerne gesehen oder bemerkt. das dadurch eine Weltweite kommonikation entstehen kann mit anderen Menschen, das sogar behinderte oder zurückgezogene Menschen, menschliche Kontakte erlangen können und wieder freude.
Mech schrieb:Ich spiele schon seit jahren Video spiele, sie haben sogar dazu geführt, das ich Menschen kennen gelernt habe, deren meine herkunft und Behinderung egal waren, sondern nur mein selbst gesehen haben, in dem sie mein Verhalten und das was ich sagte beurteilten und das wie ich in den spielen bin.
Das geht aber auch nur bei Online-Spielen, bei Einzelplayer-Spielen entstehen keine sozialen Verknüpfungen!


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Chu
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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

22.05.2018 um 20:03
whiteIfrit schrieb:bei Einzelplayer-Spielen entstehen keine sozialen Verknüpfungen!
Nicht unbedingt. Mittlerweile gibt es für alle Spiele Plattformen. Auch bei Single-Games kann man sich austauschen, anfeuern oder gegenseitig zuschauen. Vorallem aber Trophäen vergleichen und Kommunizieren.


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22.05.2018 um 20:09
@Chu

Dies setzt aber voraus, dass man aktiv auf Austauschplattformen geht, sehr zurück gezogene Leute tun dies meist nicht!


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Chu
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22.05.2018 um 20:12
@whiteIfrit
Ja, ich bin selber so eine, ich gebe es zu :) Spiele ausschließlich mein Leben lang schon Single-Games. Daher ist mir in den letzten Jahren aufgefallen, wie wenig man mittlerweile drumherum kommt, sich auszutauschen.


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22.05.2018 um 20:18
@Chu

Ich suche mir immer Tipps für Lösungswege aus dem Internet! Hatte erst kürzlich eine neue Quest für the Witcher 3 entdeckt, die ich noch nie gespielt hatte, in der Plötze sprechen kann und in der ein Nachtmahr vorkommt. Saugeile Quest...


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Chu
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22.05.2018 um 20:21
@whiteIfrit
Ja genau, sowas meine ich unter anderem. Manchmal muss man auch in Foren fragen oder so. Allein dann kommt man schon mit Leuten in Kontakt.
Nicht zuletzt durch die Freunde in der Liste, etc. Hab Jahrelang das Internet bei meinen Playstatuons einfach ausgelassen. Aber seit der 4 und den tausend Updates und DCs kommt man eben ohne nicht weit. Nimmt man Final Fantasy gibt es auch, trotz Single-Game, ewig viele Addons als Wettkämpfe und so.
Jedenfalls kann man heute kaum noch ohne.


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22.05.2018 um 20:30
whiteIfrit schrieb:Das geht aber auch nur bei Online-Spielen, bei Einzelplayer-Spielen entstehen keine sozialen Verknüpfungen!
Du musst aber bedenke ndas auch zu anfänglichen zeiten ohne Online dasein Videospiele zusammen gebracht hat. Zu Zeiten z.b. als die erste nvideospiele in Spielhallen zu finden waren oder als man noch mit mehreren Leuten an einer Konsole spielte, bevor alle Online vernetzt waren.

Und selbst einzelspieler Videospiele, wie ja@Chu sagte können Kommunikationen fördern oder austausch von was war gut ,was war schlecht, wo ist das easter egg etc.


Videospiele vereint Menschen heutzutage mehr als so mancher sich denken kann.Schau dir mal als Beispiel FF7 an und deren Fan base, ein spiel was ein Einzelspielerspiel ist und dennoch für regen gesprächstoff sorgt.

Wo vorher ein gutes Buch, eine gute Radio sendung oder ein guter film Leute zusammen brachte, sind es heute nun einmal videospiele. Ich sehe es als eines der neuen Kulturgüter an und zwar eines ,was einen schritt weiter geht und zwar, welches eine interaktion ermöglicht.


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Chu
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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

22.05.2018 um 20:33
@Mech
Ja, manchmal sogar im rl. Heutzutage gibt es so viel Merchandise wie Shirts. Hast eins an, wirst angesprochen und so lernt man auch Leute kennen. Habe ein Portmonet im Gameboy-Style. Glaubt mir, das ist ein krasses Kommunikationsmittel.


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22.05.2018 um 21:27
Fedaykin schrieb:Was ich stark bezweifel, soweit wir über das gleiche COD reden.
Also die ersten Streifen hatten zwischen den Missionen immer kleinere Sequenzen von Dokumentationen, welche eben zur jeweiligen Mission / zum jeweiligen Gebiet passten.

Was danach für Zukunftsschrott kam, kann ich nicht sagen.

Ich kenne deinen Jahrgang nicht, aber release war damals 2005:


Call of Duty 2 Box


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halblang
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23.05.2018 um 14:16
groucho schrieb am 18.05.2018:Kulturgut meinetwegen.
Aber Sport? :D
Nie im Leben, genau so wenig ist Schach ein Sport.
Also als Kulturgut sehe ich es schon an.
Genauso wie ein schönes Bild, ein gutes Buch, ein toller Film und großartige Musik kann ein Videospiel genauso eine Kunstform sein.

Aber Sport... Ne, da bin ich mit dir einer Meinung.
Es ist ein Hobby (gut viele Sportarten können auch ein Hobby sein), man sitzt irgendwo im Sessel (wenn man nicht grad VR spielt), und bewegt einen Pixelhaufen mit Maus und Keyboard oder einem Controller, Joystick, Lenkrad, ...

Ich persönlich würde nie auf den Gedanken kommen an E-Sports teilzunehmen, weil das den ganzen Spaß zunichte macht.
Da geht's nur noch um beknackten Wettkampf, anstatt das Spiel wirklich zu genießen.

Ich persönlich nehme gerne Spieledurchläufe für Youtube auf, weil man damit sein eigener Regisseur sein kann.
Man bestimmt wie der Charakter sich bewegt und wie die Handlung vorangetrieben wird.
Das finde ich spaßig und wenn ich gerade nicht aufnehme, tauche ich einfach so in das Spiel ein wie eben auch in andere oben genannte Formen der Unterhaltung.



Im Bezug auf Killerspiele: Simple Schuldzuweisungen. Ein Medium sollte nie als Grund für einen Amokläufer herhalten.

Bei Deutschland denke ich da an Winnenden (2009), auch wenn dies nicht der letzte Amoklauf war, so war es doch einer der Blutrünstigsten.
Tim Kretschmer tötete 15 Menschen und verletzte viele andere (manche davon schwer). Insgesamt feuerte er 112 Schüsse ab.
Zwar wurde in Zeitungen behauptet er habe "Killerspiele" (so wurde das auch abgedruckt in der Bild beispielsweise) nach am Vorabend gespielt, aber genauso wie eine Waffe ist kein Medium Schuld am Zustand einer Person.
Sondern nur die Person.
Angeblich hatte er schon psychische Probleme, was aber nie wirklich bestätigt wurde. Mobbing in der Schule wurde auch erwähnt.
Da sich Tim Kretschmer selbst richtete wird man von ihm nie eine Antwort auf seine Taten erhalten.
Aber selbst Charles Manson hat immer wieder widersprüchliche Aussagen bezüglich seine Motive geliefert.
Um nochmal auf die Thematk der Killerspiele zurückzukommen, auf Wikipedia gibt es unter den politischen Diskussionen einen kurzen Absatz den ich zitiere:
Wikipedia: Amoklauf_von_Winnenden
Auch die Rolle sogenannter Killerspiele war – wie schon zuvor nach ähnlichen Taten – Gegenstand der öffentlichen Debatte. Bundespräsident Köhler forderte Politik und Gesellschaft auf, gegen gewaltverherrlichende Computerspiele und Filme vorzugehen.[14] Angehörige mehrerer Opfer forderten, „Killerspiele“ ganz zu verbieten, im Fernsehen weniger Gewalt zu zeigen und den Jugendschutz im Internet zu verstärken. Außerdem verlangten sie eine Verpflichtung der Medien, den Täter zu anonymisieren, um eine Heroisierung und Nachahmungstaten zu vermeiden.[39]
Ich kann diese Reaktionen absolut nachvollziehen, nichts desto trotz bin ich selbst ein Beispiel, dass "Killerspiele" nicht automatisch böse Menschen machen oder Amokläufer.
Ich spiele seit fast 25 Jahren Killerspiele (und auch andere), war aber mein Leben lang noch nicht mal in eine Schlägerei verwickelt.
Ganz einfach weil ich Gewalt abstoßend finde.
Warum ich sie trotzdem in Spielen praktiziere?
In Spielen ist sie nicht real und tut niemanden weh, aber im realen Leben empfinden die Menschen Schmerz.

Dieser simple Unterschied gibt mir die Möglichkeit alle meine niederen Instinkte in Spielen auszuleben, ohne dabei jemanden tatsächlich zu verletzen.
In der Realität sieht das Ganze anders aus, weil da jede Entscheidung Folgen hat und ich als Mensch nicht gerne Schmerzen verspüre, darum möchte ich auch nicht, dass sie andere Menschen erleiden.

Darum kann ich beim besten Willen nicht verstehen warum Amokläufer ihr Leben wegwerfen.
Denn genau das tun sie mit einem Amoklauf.
Vielleicht glauben sie, dass ihnen im Leben soviel Leid erfahren ist, dass ihnen der Amoklauf zusteht?
Kretschmer hatte einen Zettel bei sich hängen:
https://www.welt.de/vermischtes/article128165782/Tims-Eltern-brechen-ihr-Schweigen-Er-fehlt-mir-so.html
Im Zimmer des Sohns war ein Zettel: „Man wird nicht so geboren, man wird so gemacht.“
Hört sich nach der wohl einzigen Rechtfertigung an die man jemals erhalten wird, dennoch kann so eine Tat einfach nicht gerechtfertigt werden.
Soziale Probleme, wurde gemobbt und spielt Killerspiele?
So ging es mir in der Schulzeit auch, dennoch versteh ich nicht wo dieser Schalter ist, der irgendwann umkippt und einem dazu veranlasst bereitwillig sein eigenes Leben in einem Blutbad enden zu lassen.
Ja, damals haben es manche Mitschüler auch fertig gebracht, dass ich sie aufrichtig gehasst habe.
Aber die Schulzeit ist eine Phase die vorüber geht.
In meinem Fall war die erste Arbeitsstelle auch ein Reinfall mit Idioten auf ungefähr dem selben Niveau wie die Schulrowdies.
Jetzt 2 Jobs später hab ich tolle Kollegen, einen super Chef und gute Arbeitsbedingungen.
Drunter und drüber kann's natürlich schon gehen, so wie überall, aber man will ja nicht nur auf der faulen Haut liegen. Dafür hat man ja einen Job. :)
Doch Kretschmer wollte es nicht einmal versuchen.

Ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass die persönliche Wahrnehmung, das Selbstbewusstsein und die Weltanschauung auch eine große Rolle spielen im Bezug auf Beeinflussung durch Medien.
Können Videospiele theoretisch Menschen beeinflussen? Ja, das denke ich schon.
Aber sind Videospiele deshalb zwangsweise eine Fabrik für Amokläufer? Nein, das glaube ich nicht.
Genauswenig wie Filme oder gewaltverherrlichende Rap-Musik, über die hier ja auch irgendwo diskutiert wird.

Ein Amoklauf wird von einer Person begangen und einzig die Person ist für diese Handlung verantwortlich (wobei Kretschmer's Vater wegen fahrlässiger Tötung verurteilt wurde, da er die Tatwaffe nicht im Tresor einschloss).
Provisorisch sogenannte Killerspiele zu verbieten wäre genauso sinnvoll wie provisorisch sämtliche Führerscheine aller Menschen einzuziehen, um Autounfälle vorzubeugen.
Es gibt keine generelle Maßnahme, sondern kann nur eine Persönliche geben.
Das Problem hierbei ist leider, dass man Personen die Gefahr laufen auszuticken oft nur schwer erkennt.
Selbst Kretschmer war angeblich total unauffällig.
Präventivmaßnahmen sind also schwierig...


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23.05.2018 um 18:09
Bitteschön, man kann am PC alles sein, zumindest gewinne ich den Eindruck in Mediamärkten und verwandten Geschäften: LKW-Fahrer, Landwirt, Pilot, Soldat, Tierärztin, Hexenmeister, Klempner...

Glücklicherweise wird nicht jeder, der eine Landwirtschaftssimulation spielt, hinterher Bauer und nicht jeder, der bei Aces of the Pacific Kamikazeangriffe flog, hinterher Pilot bei German Wings.

Es wird ja auch nicht jeder Mensch-ärgere-Dich-nicht-Spieler Rausschmeisser in der Dorfdisco und jeder Monopoly-Spieler Miethai.


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halblang
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23.05.2018 um 18:23
Das stimmt schon, aber bei Nagel würd ich mich schon gern mal in den Bus setzen. :D
Youtube: OMSI 2: Aachen Linie 73 zur Uniklinik


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23.05.2018 um 19:08
Redox schrieb:Also die ersten Streifen hatten zwischen den Missionen immer kleinere Sequenzen von Dokumentationen, welche eben zur jeweiligen Mission / zum jeweiligen Gebiet passten.
Was wie erwähnt nicht wirklich einen Lerneffekt nach sich zieht. Vor allem versteht man den 2 Weltkrieg dadurch auch nicht besser, geschweige denn was über die Realitäten des Krieges.


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23.05.2018 um 20:23
Doors schrieb:Glücklicherweise wird nicht jeder, der eine Landwirtschaftssimulation spielt, hinterher Bauer und nicht jeder, der bei Aces of the Pacific Kamikazeangriffe flog, hinterher Pilot bei German Wings.
Kurz nach 9/11 bekam ich meinen ersten PC.
Da wollte ich dann auch irgend etwas spielen können.
Also fragte ich in meiner WG nach Spielen. Einer meiner Mitbewohner war ein Moslem und so ziemlich der einzige (10er WG), der in dem Moment zu Hause war.
Also fragte ich ihn, ob er irgendein PC Spiel hat, was er mir mal leihen könnte.
Er sagte, er hat leider nur eines, aber das könne ich haben.
Es war ein Flugsimulator. :D


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23.05.2018 um 20:52
Fedaykin schrieb:Was wie erwähnt nicht wirklich einen Lerneffekt nach sich zieht. Vor allem versteht man den 2 Weltkrieg dadurch auch nicht besser, geschweige denn was über die Realitäten des Krieges.
Ahhhhh... na gut dass du in der Position bist, um anderen zugestehen zu können bei was sie etwas lernen können/dürfen und wann nicht.

Die Sequenz kann noch so kurz sein. Wenn darin zwei Infos eingespielt sind, hat man auch was gelernt.

Und über die Realität des Krieges wird dich ein Schulbuch auch nicht weiter bringen, als eine zerissene kleine Dokumentation. Nichts wird einem das echte Kriegsgefühl auch nur annähernd fühlbar machen können, solang man diesen Scheiß nicht selbst miterlebt hat.


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23.05.2018 um 22:26
Redox schrieb:Ahhhhh... na gut dass du in der Position bist, um anderen zugestehen zu können bei was sie etwas lernen können/dürfen und wann nicht.
Naja ich kann umgefähr ahnen wieviel Leute glauben dort gelernt zu haben.
Redox schrieb:Die Sequenz kann noch so kurz sein. Wenn darin zwei Infos eingespielt sind, hat man auch was gelernt.
Stimmt, wenn wir von einem niedrigen Niveau ausgehen ist natürlich der Grenznutzen von kleinen Info Schipseln enorm. Aber auch nur relativ zur Basis, nicht aus der Position "Wissensgebiet 2 Weltrkieg"
Redox schrieb:Und über die Realität des Krieges wird dich ein Schulbuch auch nicht weiter bringen, als eine zerissene kleine Dokumentation. Nichts wird einem das echte Kriegsgefühl auch nur annähernd fühlbar machen können, solang man diesen Scheiß nicht selbst miterlebt hat.
Doch, ein Fachbuch schon, Und naja wenn man mal mit Realen Kriegsituationen oder Krisensituationen zu tun hat, dann kann ich auch beurteilen was man denn real bei COD und co wohl lernen könnte.

Wie gesagt. Filmschnipsel ohne Gesatmkontext bringen dir nicht viel Vewertbares Wissen.

Oder glaubst du das es im 2 Welktrieg so lief wie bei COD?



Youtube: Call of Duty 2 Movie (all cut-scenes)



TJa, bombig, mit gut Glück reicht es für eine DIn A 4 Seite handschriftlich


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Videospiele - Unterschätztes Kulturgut oder Fabrik für Amokläufer?

23.05.2018 um 23:10
@Fedaykin
Ich weiß nicht, warum du dich hier so echauffierst. @Redox hat ja nun nicht behauptet, durch CoD-Zockerei zum Historiker mutiert zu sein. Er hat den "Lerneffekt" sogar noch innerhalb gewisser Grenzen und in seiner Beschränktheit dargestellt.

Dass durch spielerische Darbietung Erlerntes eher im Gedächtnis haften bleibt, als durch stures "Eintrichtern" bzw. Auswendiglernen, ist nun auch nicht wirklich etwas Neues oder gar Abwegiges.

Sich Dank eingestreuter Informationen in einem Unterhaltungsmedium eher an gewisse Daten erinnern zu können halte ich nicht für so eine abstruse Behauptung, um hier so ein Fass aufzumachen, wie du es grad tust ... Mr. Wichtig. :troll: ;)

(Hab selber CoD noch nie gedaddelt und kenn damit auch die Cinematics nicht, kann mir aber schon vorstellen, dass man z. Bsp. bei einer Klassenarbeit auf die Frage, wann denn nun genau die Landung der Alliierten in der Normandie war, sich auf Grund spielerisch eingespeicherten Informationen irgendwelcher Zwischenfilmchen in einem Game die richtige Antwort aus dem Kreuz leiern kann.)


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