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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

9.544 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gesellschaft, Männer, Diskriminierung ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

14.01.2026 um 15:21
Thema ist:
Zitat von rotersteinroterstein schrieb am 07.08.2018:Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

(...) Dabei werden auch Männer in vielen Bereichen systematisch benachteiligt und haben nicht mal einen Ansprechpartner an den sie sich wenden können bzw. werden sie, etwa als Opfer, öfter als Frauen, nicht ernstgenommen.
Ich finde das Thema zu wichtig, als es mit eskalierenden Socialmedia-Phänomenen zu vermischen – auch, wenn diese Frauen sicher wie Incels & Co. auch einen Einfluss auf die Gesellschaft haben.

Das Thema, das @Silverwind ansprechen möchte, gibt es schon und wird nicht ohne Grund im eigenen Thread diskutiert:
Zitat von GinPgrGinPgr schrieb am 26.10.2025:Ich bin weiblich und in letzter Zeit habe ich festgestellt, dass in den sozialen Netzwerken wie Instagram und Tiktok Männer generell immer mehr zu Feindbildern werden.

Da finden sich dann Aussagen wie "für mich ist generell jeder Mann erstmal Scheisse, bis er das Gegenteil bewiesen hat" usw.
Männerhass durch soziale Medien (Beitrag von GinPgr)


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

14.01.2026 um 15:23
Zitat von SilverwindSilverwind schrieb:Das Abtreiben männlicher Föten wird als besonders verständlich dargestellt, da keine „richtige“ Frau einem Mann Leben schenken sollte.
Bestimmung des Geschlechts:
Erfahrene Ultraschall-Spezialisten können das fetale Geschlecht relativ sicher auch in der 12. Schwangerschaftswoche erkennen.
Das Geschlecht der Feten darf jedoch erst nach Ablauf der 14. SSW mitteilen werden, d.h. ab der 14+0 SSW (Gendiagnostik-Gesetz).
Quelle:
https://www.praenatalstuttgart.de/files/dr-tekesin/content/PDFS/elterninfo.pdf

Abtreibungen: bis zur 12 Schwangerschaftswoche

Es passt also zeitlich nicht.

Dann ist das Selektieren von Föten nach Geschlecht wohl eine Phantasie. Eine verabscheungswürdige Phantasie.
Zitat von ZaunköniginZaunkönigin schrieb:Dafür hätte ich gerne auch ein paar Beispiele.
Das habe ich wirklich noch nie irgendwo gehört oder gelesen
Ich auch nicht, zum Glück.
Aber es gibt nichts, was es nicht gibt....


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

14.01.2026 um 17:04
Zitat von SilverwindSilverwind schrieb:Viele dieser Influencerinnen haben Vorbildfunktion und versuchen ihren meist jüngerem weiblichen Publikum zu vermitteln, warum es richtig und wichtig ist, Männer zu hassen und zu verabscheuen
Bei wem diese Pappnasen eine Vorbildfunktion haben, ist mir schleierhaft.
Vielleicht bei ähnlich gelagerten Vollpfosten, die auch nichts in der realen Welt geschissen kriegen.
Denen hilft dann so ein gemeinsames Feindbild ungemein dabei, das eigene kümmerliche Ego etwas aufzupolieren.
Und wenn man dazu denunzieren muss ...
who cares!?

Merke:
Armleuchter,
kleine Wichtigtuer, Leisefürze, deren Bestimmung darin zu bestehen scheint, andere Menschen anzufeinden,
um selbst vermeintlich in positiverem Licht darzustehen,
solche widerlichen Spacken gibt es überall auf der Welt.
Mit zwei Beinen und auch mit drei Beinen.
Bedauerliche Kreaturen sind das, nichts weiter!


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

14.01.2026 um 17:30
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Abtreibungen: bis zur 12 Schwangerschaftswoche

Es passt also zeitlich nicht.

Dann ist das Selektieren von Föten nach Geschlecht wohl eine Phantasie. Eine verabscheungswürdige Phantasie.
Kleiner Einwurf: ich bin mir recht sicher dass das Beschrieben weitgehend Phantasie sein dürfte, allerdings ist die Regelung mit der 12. Woche nicht europaweit einheitlich. In den Niederlanden z.B. ist die Abtreibung bis zur 24. Schwangerschaftswoche und ohne ärztliche Überweisung nötig. Und natürlich kann man auch in Deutschland später abtreiben lassen, wenn es eine medizinische Indikation gibt. Früher, als Abtreibung in Deutschland noch weitaus schwieriger ware, sind (verhältnismäßig) wohlhabendere Frauen oft in die Niederlande gefahren (die damals schon liberaler waren) um den Eingriff durchführen zu lassen, prinzipiell wäre das auch heute möglich. Und natürlich kann man sich auch Medikamente, die den Abort auslösen, selbst beschaffen - selbst wenn das nicht unmittelbar zum "Erfolg" führt ist danach ziemlich sicher die medizinische Indikation für eine "Spätabtreibung" gegeben.

Hier eine unverdächtige Quelle zu den sog. "Hollandfahrten" in den 1970ern: https://feministberlin.de/basis/beratung/%C2%A7-218/

Das soll hier jetzt auch keine Märchenstunde oder Hypothesenspinnerei sein, Frauen in Ländern die was das Abtreibungsrecht angeht gerade wieder regressiver werden oder zu werden drohen (wie z.B. Polen unter der letzten Regierung oder auch die USA) müssen sich mit diesen Fragen auseinandersetzen, es gibt auch Szenepublikationen und Selbsthilferatgeber dazu, die von z.B. feministischen Selbsthilfeorganisationen veröffentlicht werden.


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

14.01.2026 um 18:00
Zitat von SilverwindSilverwind schrieb:Das Abtreiben männlicher Föten wird als besonders verständlich dargestellt, da keine „richtige“ Frau einem Mann Leben schenken sollte.
Das ist doch nüchtern betrachtet in Bezug auf den Fortbestand der Menschheit auch nicht so wirklich zu Ende gedacht, oder?


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

14.01.2026 um 18:42
Zitat von SilverwindSilverwind schrieb:Ich beobachte in den sozialen Medien, insbesondere auf Instagram und TikTok zunehmend viele Videos von Frauen, die Männerhass nicht nur befürworten sondern aktiv zelebrieren und versuchen, die als die neue Norm zu etablieren.
Wo findest du solche Sachen? Hast du Links oder Namen?
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Im Strafrecht wird es da niemals Änderungen geben, da ein fundamentaler Rechtsgrundsatz, dass die volle Beweislast der Staat trägt.

Unschuldsvermutung gilt auch bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung.

Ebenso werden wir uns als Rechtsstaat niemals vom In dubio pro Reo-Grundsatz verabschieden - unabhängig vom Geschlecht.
Und das bleibt auch alles so hoffentlich.
Gesellschaftlich verhält sich diese Situation meiner Meinung nach tatsächlich anders. Wenn man als Mann am Arbeitsplatz beschuldigt werden würde jemanden sexuell zu belästigen und es gibt keine Zeugen wäre man meist auf kurz oder lang dennoch den Job los.


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

14.01.2026 um 19:05
Ich bin ja nun wahrlich ein Befürworter eines liberaleren Abtreibungsrechts, aber bei der Vorstellung das nur oder Hauptsächlich vom Geschlecht abhängig machen zu wollen, sträuben sich mir die Haare, ne kriege ich nen Hals.

Und diese Frauen, die nur weibliches Leben lebenswert ansehen, sind dann auch nicht besser als die Männer, die nur männliches Leben als lebenswert ansehen.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Und das bleibt auch alles so hoffentlich.
Wird es.

Genauso wie Männer nur aufgrund ihres Geschlechts vor Gericht nicht schlechter bzw. zulasten behandelt werden dürften. Wäre ein Verstoß gegen Art 3. GG, der selbstverständlich auch vor Gericht Gültigkeit hat.

Aus dem männlichen Geschlecht lässt sich selbstverständlich auch nichts pauschal ableiten und ein Generalverdacht ist/wäre eine unzulässige Grundlage. Also so auf den, alle Männer würden lügen.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Gesellschaftlich verhält sich diese Situation meiner Meinung nach tatsächlich anders. Wenn man als Mann am Arbeitsplatz beschuldigt werden würde jemanden sexuell zu belästigen und es gibt keine Zeugen wäre man meist auf kurz oder lang dennoch den Job los.
Dagegen könnte man dann aber auch als Mann klagen. Zumindest es versuchen, sollte einem wirklich nur aufgrund unbewiesener Behauptungen bzw. Anschuldigungen gekündigt werden.



PS.

Mich regen solche generell männerhassenden Weiber (ja, jetzt absichtlich mal Weiber) genauso auf wie Schweine von Kerlen, die pauschal alle Frauen hassen.


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

14.01.2026 um 19:08
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Wo findest du solche Sachen? Hast du Links oder Namen?
Ich folge auf Instagram einigen englischsprachigen Influencerinnen, die solche Hass-Influencer anprangern. Darunter unter anderem emilywking_ und andere. Die posten auch zahlreiche positive Dinge, aber exposen gelegentlich eben auch richtig krasse Männerhasserinnen.
Zitat von sevenheartseassevenheartseas schrieb:Gesellschaftlich verhält sich diese Situation meiner Meinung nach tatsächlich anders. Wenn man als Mann am Arbeitsplatz beschuldigt werden würde jemanden sexuell zu belästigen und es gibt keine Zeugen wäre man meist auf kurz oder lang dennoch den Job los.
Das kann ich so bestätigen. In einem meiner letzten Jobs wurden (männliche) Mitarbeiter denen sowas vorgeworfen wurde, sofort nach kurzer Anhörung fristlos entlassen. Danach gab es dann oft einen Arbeitsrechtsprozess, den der Arbeitgeber in allen mir bekannten Fällen verloren hat. Aber der Chef konnte damit prahlen, dass er Frauen besonders schützen würde. In einem Fall war eine Angestellte wohl einfach nur scharf auf einen Kollegen, der war aber verheiratet und treu und wollte nichts mit der Kollegin anfangen. Dafür wollte sie ihn dann fertig machen, was ihr teilweise auch gelungen ist.


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

16.01.2026 um 07:42
Zitat von SilverwindSilverwind schrieb:In einem meiner letzten Jobs wurden (männliche) Mitarbeiter denen sowas vorgeworfen wurde, sofort nach kurzer Anhörung fristlos entlassen. Danach gab es dann oft einen Arbeitsrechtsprozess, den der Arbeitgeber in allen mir bekannten Fällen verloren hat
Es sei denn sie sind in einer Leitungspositionen. Bei mir in der Nähe kam so etwas über einen Mann auf, bei dem sich herausstellte, dass die Belästigung von.Mitarbeiterinnen schon in vorherigen Arbeitsstellen bekannt war.


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

16.01.2026 um 07:47
Ich finde es ziemlich beängstigend, dass Männer einfach so aufgrund der unbelegten Beschuldigung durch eine Frau gleich ihren Job verlieren können. Ich zweifle ja nicht an, dass es zu sexueller Übergrifflichkeit im Berufsalltag kommt, aber wie schützt man bitte die anständigen Männer, die nie etwas getan haben, denen das aber aus welchen Gründen auch immer von der Frau vorgeworfen wird?


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

16.01.2026 um 08:09
Zitat von SilverwindSilverwind schrieb:. In einem meiner letzten Jobs wurden (männliche) Mitarbeiter denen sowas vorgeworfen wurde, sofort nach kurzer Anhörung fristlos entlassen. Danach gab es dann oft einen Arbeitsrechtsprozess, den der Arbeitgeber in allen mir bekannten Fällen verloren hat.
Oft?
In welchem Unfeld arbeitest Du denn, dass dort wiederholt solche Anschuldigungen aufkommen?
Kommen diese von unterschiedlichen Personen?
Und welcher Art waren diese Anschuldigungen? Ging es um verbale Belaestigung, um strafbare Handlungen?

Und was passierte, nachdem der Arbeitgeber den Prozess verloren hat?


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

16.01.2026 um 09:28
Das heißt, ich habe über einen Zeitraum von rund zehn Jahren mehrere solcher Fälle mitbekommen. Bei der Größe des Unternehmens ist das statistisch vermutlich nicht außergewöhnlich. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir jedoch ein Fall, in dem der Mann die Frau nachweislich nicht belästigt hatte – eher war es umgekehrt.

Nachdem er auf ihre Avancen nicht einging, wurde sie wütend und versuchte, ihm mit Anschuldigungen zu schaden. Zum Glück ließ sich anhand von Zeitprotokollen und Zeugenaussagen belegen, dass die behauptete Belästigung nie stattgefunden hat. Mehrere Kollegen bestätigten zudem, dass die Frau den Mann zuvor wiederholt und sehr auffällig angeflirtet hatte.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Und was passierte, nachdem der Arbeitgeber den Prozess verloren hat?
Im Unternehmen passierte danach nichts. Ich glaube die ehemaligen Arbeitnehmehr haben durch die Prozesse jedoch eine recht hohe Abfindung erhalten.


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

16.01.2026 um 11:21
Zitat von SilverwindSilverwind schrieb:Ich finde es ziemlich beängstigend, dass Männer einfach so aufgrund der unbelegten Beschuldigung durch eine Frau gleich ihren Job verlieren können
Dito. Mir zum Glück noch nie passiert und wird es hoffentlich auch nie.

Kommt aber auch auf den Arbeitgeber an.
Zitat von SilverwindSilverwind schrieb:Ich zweifle ja nicht an, dass es zu sexueller Übergrifflichkeit im Berufsalltag kommt, aber wie schützt man bitte die anständigen Männer, die nie etwas getan haben, denen das aber aus welchen Gründen auch immer von der Frau vorgeworfen wird?
Tja, gute Frage. Außer dem Recht fällt mir dazu auch nicht viel ein.



Man kann bei einer Kündigung je nach den Gründen (bspw. nur wegen eines Verdachts bzw. nur wegen einer unbewiesenen Behauptung) für die Kündigung auch auf Wiedereinstellung klagen, um in den Job zurückkehren zu können. Bei hinterher dann nachweislich bewiesener Unschuld besteht sogar ein Anspruch auf Wiedereinstellung.

Eine direkte Kündigungsschutzklage hat sogar zum Ziel, in das alte Arbeitsverhältnis zurückkehren zu können.

Wobei das Verhältnis dann ja nachhaltig zwischen AG und AN beschädigt sein dürfte. Wobei, je nach Arbeitgeber, muss dem auch nicht so sein.
Zitat von SilverwindSilverwind schrieb:Nachdem er auf ihre Avancen nicht einging, wurde sie wütend und versuchte, ihm mit Anschuldigungen zu schaden. Zum Glück ließ sich anhand von Zeitprotokollen und Zeugenaussagen belegen, dass die behauptete Belästigung nie stattgefunden hat. Mehrere Kollegen bestätigten zudem, dass die Frau den Mann zuvor wiederholt und sehr auffällig angeflirtet hatte.
Zum Glück.

Tja, das ging für die Frau gehörig nach hinten los. Gut so!


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

16.01.2026 um 11:29
Zitat von SilverwindSilverwind schrieb:Das heißt, ich habe über einen Zeitraum von rund zehn Jahren mehrere solcher Fälle mitbekommen
Mir ist derartiges im Laufe meines Berufslebens noch nicht untergekommen.

Ein Fall beim gemeinsamen Fruehstueck, als ein Mann eine Frau von hinten umarmte - und sie scharf sagte: lass das, beim naechsten Mal melde ich dich.

Ach ja, und der anderen Typ, der bei meiner Arbeitskollegin immer sehr touchy (Gesicht taetscheln mit den Worten: hallo' mein Schatz) wurde, obwohl sie dann immer laut sagte, dass sie das nicht mag.
Irgendwann hoerte das auf, ich weiss nicht, ob er eine offizielle Ansage bekommen hat oder ihn einfach genuegnd Frauen wiederholt zurecht gewiesen haben..

Dann halt noch die verbalen Dinge, die Frau halt so abbekommt - aber ich denke, die zaehlen hier nicht...


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

16.01.2026 um 11:36
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Ein Fall beim gemeinsamen Fruehstueck, als ein Mann eine Frau von hinten umarmte - und sie scharf sagte: lass das, beim naechsten Mal melde ich dich.
Sowas sollte man auch lieber gleich unterlassen, wenn man nicht weiß, wie Frau das findet.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Ach ja, und der anderen Typ, der bei meiner Arbeitskollegin immer sehr touchy (Gesicht taetscheln mit den Worten: hallo' mein Schatz) wurde, obwohl sie dann immer laut sagte, dass sie das nicht mag.
Das kenne ich von einer jüngeren Reinigungskraft auf einem Kundenobjekt, die hat mich und Kollegen aber auch unseren Objektleiter immer im Gesicht betätschelt bei Begrüßung und auch immer was mit Schatz und Schatzi geredet. Oder auch mal Komplimente wegen Rasur gemacht. Oder, ihr seid doch meine Jungs.

Hat bis auf einen aber niemanden gestört, weil ne ganz liebe und offene Frau.


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

16.01.2026 um 11:40
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:kenne ich von einer jüngeren Reinigungskraft auf einem Kundenobjekt, die hat mich und Kollegen aber auch unseren Objektleiter immer im Gesicht betätschelt bei Begrüßung und auch immer was mit Schatz und Schatzi geredet.
In meinem Fall war es der Putzmann, der sich derart an die Sekretaerin (sie sass auch mit dem Ruecken zur Tuer) rangewanzt hat.
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Oder auch mal Komplimente wegen Rasur gemacht. Oder, ihr seid doch meine Jungs.
Ojen oje. Ein nettes Kompliment ist das eine, aber Distanzlosigkeit... argh, mich schuettelt es.


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16.01.2026 um 13:02
So jemanden habe ich in meinem aktuellen Job tatsächlich auch. Die Frau in der Kantine nennt mich (und auch andere) immer "Schatz" und "Schatzi" und macht Komplimente, die irgendwie merkwürdig sind. Ich finde das zwar nicht so angenehm, aber ich bin mir gleichzeitig sicher, dass sie es nur freundlich meint und eben so eine irgendwie sukurrile Art hat.


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

16.01.2026 um 17:36
@Silverwind

Ansprechen, sollte sie es nicht ändern sollte sie abgemahnt werden.


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16.01.2026 um 19:44
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:In meinem Fall war es der Putzmann, der sich derart an die Sekretaerin (sie sass auch mit dem Ruecken zur Tuer) rangewanzt hat.
Ok.

Ja, auch das kenne ich von betreffender Reinigungsfrau. Wir wussten aber immerhin schon mal, dass sie im Raum ist, lol.
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Ojen oje. Ein nettes Kompliment ist das eine, aber Distanzlosigkeit... argh, mich schuettelt es.
Natürlich ist ungefragt zu betätscheln nochmal ne andere Nummer. Ich habe das aber noch nie so eng gesehen, bei Menschen, die mir grundsätzlich sympathisch waren. War wirklich ne ganze Liebe, offene und auch redselige jüngere Frau mit Migrationshintergrund. Daher vielleicht auch andere offenere Mentalität.

Nur während Corona hätte ich ihr ne freundliche Ansage gemacht, aber das war vor der Corona-Zeit.
Zitat von SilverwindSilverwind schrieb:So jemanden habe ich in meinem aktuellen Job tatsächlich auch. Die Frau in der Kantine nennt mich (und auch andere) immer "Schatz" und "Schatzi" und macht Komplimente, die irgendwie merkwürdig sind. Ich finde das zwar nicht so angenehm, aber ich bin mir gleichzeitig sicher, dass sie es nur freundlich meint und eben so eine irgendwie sukurrile Art hat.
Bei nur je nachdem Komplimenten oder gar nur Kosenamen wie Schatz oder Schatzi oder Bärchen (auch schon mal gehört und erlebt bei einer Telefonistin auf einem anderen Objekt) kann man finde ich über den Dingen stehen. Sowas finde ich auch ehrlich gesagt niedlich als dass es mich stören würde. Und je nach Kompliment, würde ich mich sogar geschmeichelt fühlen. Auch bei älteren Frauen.

Da sind mir Kratzbesen aus der Kantine oder unter dem Reinigungspersonal zehnmal unsympathischer. Oder auch bereits solche, die sich stets nur streng professionell verhalten.


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Die verdrängte Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft

17.01.2026 um 02:03
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Sowas finde ich auch ehrlich gesagt niedlich als dass es mich stören würde.
Ja, manchmal kann man es auch gut nehmen.
Tätscheln nicht (zumindest bei mir), aber verbal - ja, unter Umständen.

Im Ausland kann ich damit besser umgehen. Da nehme ich es als Teil der Kultur, ich gehe davon aus, dass man dort so miteinander umgeht.
In Dtl, wo wir dann doch förmlicher und distanzierter miteinander umgehen, berührt es mich eher unangenehm, wenn diese Grenze überschritten wird, gerade wenn es im berufl. Kontext ist.


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