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Schreiende Nachbarskinder

206 Beiträge, Schlüsselwörter: Nachbar, Schreiende Kinder

Schreiende Nachbarskinder

19.03.2019 um 14:37
@Redan
Ich hatte mich in meinem Post auf den EP bezogen, deine Story hatte ich nicht gelesen.

Wenn Eltern nicht mitbekommen, dass die Geräuche zu den Nachbarn dringen, die in ihrer eigenen Wohnung nicht so eine Akustik auslösen und sie trotz dessen, dass man sie darauf anspricht, keine Anstalten machen Rücksicht zu nehmen und die Geräuschkulisse zu unterbinden oder wenigstens auf ein Minimum zu reduzieren, wird das wohl auf Gleichgültigkeit zurückzuführen sein.

Aber permanent schreiende und im Flur tobende Kinder bringe ich schon eher mit überforderten Eltern in Zusammenhang, als mit Eltern, die den Lärm selbst nicht hören.


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19.03.2019 um 14:42
@Ilvareth

Ich hab Vinyl in der Küche und Laminat im Rest der Wohnung, ist halt am günstigsten :D

Was ich eigentlich nur sagen wollte: mit Kindern sucht man sich in erster Linie den Bodenbelag danach aus, wie leicht er sich sauber halten lässt. Nen Teppich kann man mit Kind gefühlt alle paar Monate austauschen. Und da es geräuschmäßig eh kaum nen Unterschied macht, wenns um den Lärm geht, der nach unten geht, sollte man diese Entscheidung auch den Eltern überlassen.


Ich hatte bislang glücklicherweise immer sehr tolerante Nachbarn, obwohl es bei uns mitunter sehr laut ist. Während eines Meltdowns interessierts nen autistisches Kind nämlich leider nen Scheiß, ob sich die Nachbarn deswegen vielleicht gestört fühlen könnten.


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19.03.2019 um 14:49
@becky
Ich persönliche schätze Teppich durchaus, und gerade wegen der möglichen Lärmbelastung habe ich mich im Kinderzimmer gegen Laminat entschieden. Wenn die Playmobilpferde im Galopp loslaufen, nützt auch das beste Vinyl nichts mehr. Das Geräusch, dass der Boden macht, wird ja auch gerne ins Spiel einbezogen.
Auf Grund der Leidenschaft meiner Kurzen für Knete und des Hundes wegen habe ich mir dann einen Waschsauger gekauft, rund 100€. Und der ist sein Geld wert! Auch wenn wir nur in zwei Räumen Teppich haben.


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19.03.2019 um 14:50
Ilvareth schrieb:Ich persönliche schätze Teppich durchaus, und gerade wegen der möglichen Lärmbelastung habe ich mich im Kinderzimmer gegen Laminat entschieden. Wenn die Playmobilpferde im Galopp loslaufen, nützt auch das beste Vinyl nichts mehr. Das Geräusch, dass der Boden macht, wird ja auch gerne ins Spiel einbezogen. Auf Grund der Leidenschaft meiner Kurzen für Knete und des Hundes wegen habe ich mir dann einen Waschsauger gekauft, rund 100€. Und der ist sein Geld wert! Auch wenn wir nur in zwei Räumen Teppich haben.
Meine Eltern haben in den Kinderzimmern Kork verlegt, fand ich auch gar nicht so schlecht :Y:


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19.03.2019 um 14:57
@Redan
Solange viele Menschen kein Interesse daran haben, auf ihre Mitmenschen außerhalb ihrer Familie und ihres direkten Freundeskreises Rücksicht zu nehmen,
Das ist das Hauptproblem.
Redan schrieb:Also, nur, weil das Recht auf meiner Seite ist,
Wobei es das in vielen Fällen noch nicht einmal ist. Auch Kinder ann man erziehen, ja, solltem an eigentlich. Man kann ihnen beibringen, Rücksicht zu nehmen. Voraus gesetzt, man möchte das eben.
Gerade wenn Eltern zu Hause sind, ist es unmöglich, Kinder über die Ruhezeiten leise zu beschäfitgen. All die Etern, die das machen, beweisen ja, dass es geht.
Es gibt und gab Eltern (meine zB), die Kinder auch erklären, dass sie nicht alleine auf der Welt sind. Dass sie nicht den ganzen Tag lärmen müssen (alleine schon, weil es ja auch für die Eltern laut ist).
Ja, man kann den Buggy über die Mittagszeit mal stehen lassen, und dem Kind etwas vorlesen zB. Genauso wenig müssen Kinder bis weit nach Mitternacht rumtoben.
Dass das nicht immer geht ist klar, aber bemühen kann man sich trotzdem. Wenn ich das als Nachbar merke, bin ich auch friedlicher gestimmt.
Nur Aussagen wie "Das geht sie gar nichts an. Ich mache, was mir passt. Mein Kind darf alles" zeugt nicht nur von Rücksichtslosigkeit pur, sondern auch von erzieherischer Faul- und Feigheit und ist strohdumm.
Solche Kinder können sich später in sozialen Gemeinnschaften nicht ordentlich benehmen, machen Ärger und kriegen Ärger. Allerdings, und das finde ich höchst gerecht, machen sie auch ihren Eltern sehr bald Probleme und tanzen ihnen auf der Nase rum.
Ich kenne keine Eltern, die mit unerzogenen Kindern (spätestens ab der Pubertät) (noch) eine gute Beziehung hätten.


@sacredheart
Lärm von Kindern würde ich nicht unbedingt mit inkompetenten Eltern erklären, ich würde fast das Gegenteil vermuten.
Ist eine Frage der Quantität. Das Kinder schon mal laut sind, ist normal. Wenn sie ununterbrochen lärmen, Eltern auch nicht auf Bitten hin eingreifen, dann ist das sehr wohl Inkompetenz, Rücksichtslosigkeit oder einfach asozial. Rücksichtslose Menschen bzw Kinder sind sehr wohl auch meine/unsere Angelegenheit, weil wir ja darunter leiden.
Wie schon gesagt, man kann Kinder erziehen, Yep, das geht. ;)
Ein Nachbar, dem klar ist, dass sich Eltern bemühen, wird selbst verständlnisvoller, aber ein Nachbar dessen Nerven blank liegen, wohl weniger.


@Intemporal
Es besteht allso schon ein Unterschied, zwischen ausgeglichenen Kindern, dessen Präsenz man mal hört/mitbekommt und schlecht erzogenen Kindern, die permanent zu hören sind, weil die Eltern die Situation nicht unter Kontrolle kriegen.
Den Nagel auf den Kopf getroffen.

@Redan
Solange viele Menschen kein Interesse daran haben, auf ihre Mitmenschen außerhalb ihrer Familie und ihres direkten Freundeskreises Rücksicht zu nehmen,
Das ist das Hauptproblem.
Redan schrieb:Also, nur, weil das Recht auf meiner Seite ist,
Wobei es das in vielen Fällen noch nicht einmal ist. Auch Kinder kann man, oh, welch Wunder, doch tatsächlich erziehen, ja, sollte man eigentlich. Man kann ihnen beibringen, Rücksicht zu nehmen. Vorausgesetzt, man möchte das eben.
Gerade wenn Eltern zu Hause sind, ist es unmöglich, Kinder über die Ruhezeiten leise zu beschäftigen. All die Eltern, die das machen und machten, beweisen ja, dass es geht.
Es gibt und gab Eltern (meine zB), die Kinder auch erklären, dass sie nicht alleine auf der Welt sind. Dass sie nicht den ganzen Tag lärmen müssen (alleine schon, weil es ja auch für die Eltern laut ist).
Ja, man kann den Buggy über die Mittagszeit mal stehen lassen, und dem Kind etwas vorlesen zB. Genauso wenig müssen Kinder bis weit nach Mitternacht rumtoben.
Dass das nicht immer geht, ist klar, aber bemühen kann man sich trotzdem. Wenn ich das als Nachbar merke, bin ich auch friedlicher gestimmt.
Nur Aussagen wie "Das geht sie gar nichts an. Ich mache, was mir passt. Mein Kind darf alles" zeugt nicht nur von Rücksichtslosigkeit pur, sondern auch von erzieherischer Faul- und Feigheit und ist strohdumm.
Solche Kinder können sich später in sozialen Gemeinschaften nicht ordentlich benehmen, machen Ärger und kriegen Ärger. Allerdings, und das finde ich höchst gerecht, machen sie auch ihren Eltern sehr bald Probleme und tanzen ihnen auf der Nase rum.
Ich kenne keine Eltern, die mit unerzogenen Kindern (spätestens ab der Pubertät) (noch) eine gute Beziehung hätten.


@sacredheart
Lärm von Kindern würde ich nicht unbedingt mit inkompetenten Eltern erklären, ich würde fast das Gegenteil vermuten.
Ist eine Frage der Quantität. Das Kinder schon mal laut sind, ist normal. Wenn sie ununterbrochen lärmen, Eltern auch nicht auf Bitten hin eingreifen, dann ist das sehr wohl Inkompetenz, Rücksichtslosigkeit oder einfach asozial. Rücksichtslose Menschen bzw Kinder sind sehr wohl auch meine/unsere Angelegenheit, weil wir ja darunter leiden.
Wie schon gesagt, man kann Kinder erziehen, Yep, das geht. ;)
Ein Nachbar, dem klar ist, dass sich Eltern bemühen, wird selbst verständnisvoller, aber ein Nachbar dessen Nerven blank liegen, wohl weniger.



@Intemporal
Es besteht allso schon ein Unterschied, zwischen ausgeglichenen Kindern, dessen Präsenz man mal hört/mitbekommt und schlecht erzogenen Kindern, die permanent zu hören sind, weil die Eltern die Situation nicht unter Kontrolle kriegen.
Den Nagel auf den Kopf getroffen.



@Ilvareth
Wenn man oben in dem Zimmer steht, klingt das alles lange nicht so laut, nach unten schallt es durch, dass die Glaseinsätze in der Vitrine wackeln.
Man merkt ja den Lärm, den man selbst macht, auch nicht. Und wenn dann obendrein wer nicht dazu neigt, das zu berückscihtigen dann gibt es eben in Wohnblocks Ärger.

Gibt natürlich auch nette Menschen, die versuchen, leiser zu sein, wenn man es ihnen sagt.
Dazu fällt mir jetzt, mal zur Abwechslung, eine Anekdote ien, die zeigt, dass es auch rücksichtsvolle Menschen gibt.
Als ic hhier einzog, hörte ich sehr bald aut und eutlich ein Radio (oder TV). So laut, dass ich erschrocken nachsah, ob ich nicht vergessen hatte, den TV auszustellen. Ne, war nicht ich, kam von oben.
Mahlzeit! Ich iet drei Tage durch, weil ich mmir sagte, macht ja nichts, hört ja um zehn auf. Nur machte es sehr wohl etwas, ab ca zwei Uhr nachittags bis zehn/elf Uhr abends zwangsbeschallt zu werden. Täglich. Wenn ich TV sehen wollte, musste ich den irre laut schalten, damit ich das hörte, was ich sehen wollte, und nicht begleitend die Sendung der Nachbarn.
Also, ging ich rauf. Hörte den Höllenlärm schon den ganzen Flur entlang, Klingelte und klingelte und klingelte. Keine Reaktion. Dachte schon, da weiß wer, dass ich mich beschweren will und reagiert nicht. War falsch gedacht. Die Dame hatte mich nur nicht sofort gehört Na ja, kein Wunder, bei dem Lärm.
Dann öffnete eine sehr alte Dame, sehr überrascht, die sich wunderte, dass ich ihren Lärm hören konnte. Was mich wiederum wunderte, denn sie stand mitten drin im Höllenlärm und hielt ihn aus. Ich war mir sicher, ob sie mich verar***te.
Nein, tat sie nicht, hörte halt schon schlecht.
Jedenfalls, entschuldigte sie sich (siehste, so geht das anständigerweise) undmeinte, sie wisse nicht wie man das Gerät leiser schalte.
Na ja, sie fand dann offenbar doch das richtige Knöpfchen, denn es wurde wirklich leiser. War noch immer hörbar, aber erträglich.
Ein paar Wochen später traf ich sie zufällig und sie fragte, ob der Lärmbesser sei (wieder, siehste ja, es ist durchaus möglich, an seine Nachbarn zu denken, alles eine Frage des Willens der Empathie und der positiven Sozialisation) und ich sag wahrheitsgemäß, geht so, ist hörbar, aber erträglich.
Glaubste nicht, noch am selben Tag wurde es (dauerhaft) auf einmal noch leiser, so leise, dass ich wirklich nichts mehr hörte. Das nenn ich echte Rücksichtnahme. Und selbstverständlich geht das. Wer es nicht macht, ist einfach nicht dementsprechend erzogen oder sonst ein soziales Ar***loch.

Jetzt wohnen zwei Junge über mir, die scheren sich einen Dreck um andere. Da werden den halben Tag lang bis weit in die Morgenstunden Möbel gerückt (ich vermute, da sitzt wer am PC, und steht auf und setzt sich wieder, man hört dann eben den Stuhl. Natürlich kommt auch keiner auf die Idee, mal einen Teppich unterzulegen), was hier unten extrem laut klingt du mich regelmäßig mehrmals pro Nacht weckt.
Als ich nur mal fragte woher das Geräusch käme, wurde ich glatt angelogen, sie täten nichts, weil sie gingen schon um zehn Uhr schlafen. Stimmt nicht, es sei denn, er meinte zehn Uhr morgens. Auch das ein Hinweis, dass hier jemand einfach keine Rücksicht nehmen will, auch, wenn es leicht ginge (Teppich).


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19.03.2019 um 15:05
off-peak schrieb:Wobei es das in vielen Fällen noch nicht einmal ist. Auch Kinder ann man erziehen, ja, solltem an eigentlich. Man kann ihnen beibringen, Rücksicht zu nehmen. Voraus gesetzt, man möchte das eben.
off-peak schrieb:Es gibt und gab Eltern (meine zB), die Kinder auch erklären, dass sie nicht alleine auf der Welt sind. Dass sie nicht den ganzen Tag lärmen müssen (alleine schon, weil es ja auch für die Eltern laut ist).
Das ist generell ein Problem ... Ich habe vor einigen Wochen in einem Hotel übernachtet - ich war morgens früh aufgestanden, ging gegen 22 Uhr ins Bett und wurde gegen 23:30 das erste Mal geweckt, weil zwei Freundinnen, die wohl zwei Einzelzimmer hatten, die etwas entfernt waren, sich wirklich von Tür zu Tür unterhielten. Auch als gegen 2 Uhr Leute heimkamen, ging es überhaupt nicht leise zu. Da knallten Türen, beim Frühstück wurde der Teller vollgeladen und nur ein Bruchteil gegessen ... Den meisten Leuten ist es auch nicht mehr peinlich ... auch nicht, wenn du sie darauf ansprichst.

Man muss mit Kindern reden - dann geht das in jedem Alter. Es ist nur ... anstrengend, v.a., wenn man etwas einfordert, was die Kinder nicht kennen.


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19.03.2019 um 15:30
MissMary schrieb:Man muss mit Kindern reden - dann geht das in jedem Alter. Es ist nur ... anstrengend, v.a., wenn man etwas einfordert, was die Kinder nicht kennen.
Reden ist so eine Sache, da hängt es letztlich davon ab, wie gut sie bereits abstrahieren können.
Meist funktioniert aber das Vorleben der gewünschten Verhaltensweisen (sicherlich ergänzt durch die Erklärung, warum man das so macht).
Das ist aber ein "Full-time-job".
Wer sich rücksichtsvoll gegenüber anderen verhält, wird auch recht gute Aussichten haben, dass die Kinder das auch übernehmen.


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19.03.2019 um 16:03
off-peak schrieb:Wenn sie ununterbrochen lärmen, Eltern auch nicht auf Bitten hin eingreifen, dann ist das sehr wohl Inkompetenz, Rücksichtslosigkeit oder einfach asozial.
Oder auch, wie @becky schrieb, vielleicht auf andere Dinge zurückzuführen. Der Meltdown eines Autisten. Bei manchen dauert es Jahre, bis ne Diagnose steht, bis dahin gelten die Eltern halt als inkompetent. Auch in andere Fällen von Kindern mit geistiger Beeinträchtigung, wenn man das den Kindern nicht auf den ersten Blick ansieht, wird schnell so geurteilt.
Das macht den Lärm natürlich nicht leiser, aber man bewertet ihn als Nachbar dann doch anders, denke ich. Also jetzt diejenigen, die nicht vollkommen egozentrisch sind.


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19.03.2019 um 16:13
MissMary schrieb:Den meisten Leuten ist es auch nicht mehr peinlich ... auch nicht, wenn du sie darauf ansprichst.
Leider, hier hilft nur mehr eine Durchgreifen von noch höher.

Erinnert mich auch an Erlebnis in einem Hotel, in dem ich seit Jahren im Urlaub absteige, weil dort Besitzer und Angestellte immer noch auf Rücksichtnahme und Sauberkeit achten und auch dafür Sorge tragen, dass beides eingehalten wird.

In all den Jahr(zehnt)en erlebte ich daher dort erst einmal, dass betrunkene, männliche Gäste sich irre laut aufführten. Waren zu dritt. Zwei wohnten neben mir, der dritte weiter weg im Flur. Und der kam doch glatt nach so einer Sauftour, fröhlich über den Flur geschlendert und klopfte weit nach Mitternacht gegen die Tür der anderen. Schrie die ganze Zeit, er würde sie hassen. weil sie solche Arsch***cher wären.
Ich raus und ihn angepfiffen, Ging ne halbe Stunde gut, dann fing er von vorne an.
Hatte zum Glück Ohropax dabei. Leider ist die Rezeption nach Mitternacht nicht mehr besetzt.
Aber als ich am nächsten Morgen aufwachte, hörte ich schon wieder Geschrei vor der Tür. Diesmal aber, weil der Rezeptionist sich die Filme der Überwachungskamera angesehen hatte und gerade dabei war, die drei Herren hinaus zu komplimentieren, obwohl sie für länger gebucht hatten.
Er meinte zu Recht, so ein Benehmen würde hier nicht geduldet, es gebe schließlich andere Gäste, die hätten für Nachtruhe bezahlt. (Ich weiß schon, warum ich das Hotel mag ;) )
Die Drei waren empört, weil so wären sie ja noch nie behandelt worden. Ich erlaubte mir zu sagen, dass es dann höchste Zeit war.
Typisch für Negativ-Charaktere ist halt auch, dass sie in ihr eigenes Fehlverhalten uneinsichtig sind. Schuld sind immer nur anderen, weil die sollen ja gefälligst die Klappe halten, deren Probleme/Leiden interessieren die Problem-/ Leidensverursacher ja null. Auch diese Drei sprachen natürlich davon, wie ungerecht sie behandelt wurden. Und das ist selbstverständlich empörend. Ne, klar.

Und hier liegt auch der Hase im Pfeffer: rechtzeitige Erziehung zu Fairness macht eben faire Menschen, unterlassene nur höchst selten. Erziehung heißt ja auch nicht Unterdrückung, aber man sollte Menschen, die im Laufe ihres Lebens mit anderen Menschen auskommen sollen, und diese mit ihnen, doch etwas Empathie und Rücksichtnahme vermitteln.
Es ist ja nicht so, dass diese Unguten unter sich bleiben, sie greifen ja aktiv negativ, lärmend, rücksichtslos, belästigend, störend und zerstörend in das Leben anderer ein. Es ist daher keine Frage, von wegen, ihr Verhalten ginge Andere nichts an. Es ist leider nicht zu vermeiden, dass ihr Verhalten sich sehr wohl in die Angelegenheiten anderer einmischt. Es nutzt nichts, sie in Ruhe zu lassen, wenn umgekehrt von ihnen keine Ruhe ausgeht.
Nicht jeder ist übrigens auch so friedlich, dass er sich so ein negatives Verhalten, ständig auf Kosten der Anderen zu leben, (auf Dauer) gefallen lässt. Ärger für beide Seiten ist somit vorprogrammiert.

Vor allem scheinen Ungute nicht zu verstehen, dass es ihnen mit besserem Benehmen selbst besser ginge. Dass es nur selten wirklich Grund gibt, aggressiv zu sein, wenn man alles in Ruhe und höflich ausreden kann. Dass ein bisschen Rücksichtnahme vielfach positiv zurück kommt. Aber Aggression eben auch vielfach negativ.
Was ist zB dabei, einen Teppich auszulegen? Dann wäre Ruhe.
Oder sich einfach mal zu entschuldigen und darauf zu achten, dass Lärm nicht 20h am Tag statt findet?
Das ist alles kein Riesenaufwand, aber nein, manche Leute rennen lieber ihr Leben lang wie Bulldozer durch die Gegend und wundern sich, dass sie sich überall anstoßen, halt, sie sind sogar empört darüber.


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19.03.2019 um 16:25
Wer seinen Kindern absolut alles erlaubt, ist nur zu faul, feige oder unfähig, sie zu erziehen.
Und er tut ihnen keinen Gefallen damit. Anti-autoritäre Erziehung ist genauso bull, wie Drillcamp für alle.


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19.03.2019 um 16:35
Ilvareth schrieb:Der Meltdown eines Autisten.
Auch hier gilt: das kann man alles inn Ruhe und höflich erklären.

Und schon wieder habe ich eine Anekdote:
Meine Katze besuchte ab und an per neben einander liegender Balkone die nachbarsche Wohnung. Was ich tatsächlich eine Zeitlang nicht bekam. Das war auch nicht das Problem, sondern dass sie dort auch hie und da mal ihre Haarballen hervor würgte. Und natürlich liegen ließ. ;)

Irgendwann einmal fauchte mich die Nachbarin deswegen fast an. Ich erklärte ihr höflich, dass ich das nicht wissen kann, und versprach, das Problem zu lösen. Wir stellten dann den Balkon so zu, dass die Katze nicht mehr rüber konnte.
Alternativ hätte ich die Nachbarin anschreien können, nicht wahr?

Die Geschichte ging weiter. Kätzchen guckte sich eine Zeitlang intensiv studierend die Barrikade an und sprang dann einfach aufs Geländer, um wieder rüber zu marschieren. Was ein Schock für mich war, denn wir wohnten im neunten Stock!
Also, Balkontür zu. Viel zu heiß, außerdem hatte ich jetzt eine schreiende Katze vor der Balkontür sitzen. Auch nicht gut, ist laut.
Lösung: Prinzip Freundlichkeit. Mit der Nachbarin geredet, vom Schicksal der Katze erzählt (Findelkind) und gefragt, ob es denn so schlimm wäre, wenn sie doch ab und an mal in ihre Wohnung käme. Sollte sie wieder erbrechen, möge man mich informieren, ich mach das dann sauber.
Siehe da: funktionierte. Die Nachbarin meinte sogar, sie fände das Kätzchen ja auch so süß (war auch eine ganz Süße). Fortan herrschte Frieden, Katze balkonisierte, Nachbarin strahlte, ich hatte meinen Frieden und musste in all den Folgejahren auch nur einmal drüben sauber machen.

So geht es auch, nicht wahr? Alle Beteiligten zufrieden, und der Einsatz, Höflichkeit und Freundlichkeit, war minimal.

Manchmal in meinen philosophischen Stunden, tun mir die Unguten dieser Welt leid. Sie sind meistens in vielen Dingen inkompetent, sozial inkompatibel und nicht clever oder psychisch gesund genug, ihre daraus resultierenden Probleme zu erkennen, an der Wurzel zu packen und zufriedenstellend für alle zu lösen. Sie können nur aggressiv reagieren und schaffen so noch mehr Probleme.
Ich stelle mir so ein Leben, in dem ich andere nur hasse oder ihnen nur negativ und ablehnend begegnen kann, nicht lustig vor. Auch wenn es für sie kurzfristig so aussieht, als wäre die Welt mit Aggression locker zu bewältigen, so täuscht das. Ihre Kinder wachsen ihnen in aller Regel über den Kopf, es gibt sehr bald kein gutes Familienklima mehr, und Hilfe von außen können sie nicht annehmen. Abgesehen davon, dass andere sie meistens nach einer Reihe negativer Erfahrungen mit ihnen ja auch nicht mehr anbieten.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man sich in so einem Aggro-Klima, meistens auch noch mit einem Aggro-Partner, zusätzlich noch mit Nachbarn, die einen sehr bald auch nicht mehr sympathisch finden, und deshalb ja auch nicht mehr helfen, wirklich entspannen und wohl fühlen kann.
Sie sind eigentlich unglücklicher als die, die ihr Leben mit ihrer Umgebung friedlich meistern können.


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19.03.2019 um 17:52
@off-peak

Klar ist Kommunikation alles. Muss halt von beiden Seiten ausgehen, was leider oft nicht der Fall ist.

Eine Bekannte ist nach ihrem letzten Umzug zu der Nachbarin gegangen, um sich vorzustellen und gleich vorweg zu erklären, warum es manchmal etwas lauter sein kann (Zwillinge im Krabbelalter und ein autistisches Kind im Grundschulalter). Reaktion der Nachbarin: sie sollte ihre Kinder einfach vernünftig erziehen, dann würden die auch keinen Krach machen und die Ausreden könnte sie auch sein lassen.

Nach zwei Tagen kam die erste Beschwerde der Nachbarin. Die Kinder sollten im Garten doch bitte nicht so laut sein und wenn die Kinder im Wohnzimmer sind, sollte sie die Terrassentür geschlossen halten, auf ihrem Balkon wäre es sonst unerträglich laut (die Bekannte wohnte unten, die Nachbarin oben).

Das ging so nen paar Monate, der Vermieter wurde immer wieder von der Nachbarin herbestellt (der wohnte praktischerweise im Nachbarhaus) usw.

Es gipfelte dann darin, dass sich die Nachbarin die Tochter im Garten "vorgeknöpft" hat. Wir erinnern uns: das Kind hat eine Störung aus dem autistischen Spektrum, in ihrem Fall stark ausgeprägt. Heißt: sie spricht nicht, reagiert nicht gut auf Berührungen und mag keine ungewohnten Menschen in ihrer Nähe. Erst keifte die Nachbarin das Kind an, dann hat sie sie an den Schultern gefasst, als das Mädchen reingehen wollte. Fand das Mädel nicht so toll und sie fing an zu schreien und um sich zu schlagen, bevor die Mutter dazwischen gehen konnte.

Ende vom Lied: die Nachbarin hat versucht, der Bekannten das Jugendamt auf den Hals zu hetzen, was nicht funktioniert hat und meine Bekannte ist kurze Zeit später in die freigewordene Wohnung über ihrem Vermieter gezogen. Der kann sich überhaupt nicht beschweren, wie er der ehemaligen Nachbarin erzählt hat. Die Kinder wären gut erzogen, würden sich gut mit seinen Kindern verstehen und friedlich zusammen im Garten spielen. Manchmal auch mit den Kindern der neuen Mieter (die der Nachbarin natürlich auch nen Dorn im Auge sind :D).

Wir haben mit unseren Nachbarn viel Glück. Die wissen, was los ist, wenns hier ne Stunde lang Geschrei gibt (dann ist Duschzeit), wobei das auch schon viel, viel besser geworden ist und meistens recht stressfrei abgeht. Aber bei manchen Leuten bekommt man das Gefühl, sie hättens gerne, dass Familien mit behinderten Kindern einsam im Wald leben, wo sie niemanden stören können.


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19.03.2019 um 18:28
@becky

Leider gibt es diese Exemplare, auch in diesem Wohnblock. Wobei ich diese Leute ja für krank halte, aber sie bemerken es nicht.
Die "Böse" hier versucht zB, Leute, die neben, unter oder über ihr wohnen, raus zu ekeln (auch so ist sie bösartig zu anderen, aber das fällt besonders auf). Sie klopft zB mit einem Gegenstand nachts um drei an die Zimmerdecke, um die Leute über ihr zu wecken.
Sie verfolgt auch (laut Aussagen dieser Nachbarn, aber ich traue es ihr zu) deren Kind und beschimpft es bzw sagt Niederträchtiges über seine Mutter ("Deine Mutter ist eine Russensau" u.ä.)
Und sie hat mit dem Benehmen tatsächich bereits dreit Mieter in vier Jahren aus der Wohnung über ihr vergrault!

Sie hasst auch Ausländer, beschimpft sogar den Briefträger.


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19.03.2019 um 19:18
Kc schrieb:Anti-autoritäre Erziehung ist genauso bull
Wo Du gerade von "antiautoritärer Erziehung" schreibst...

Kein Begriff wurde wohl, seit die Springer-Presse ihn 1967 ff.als diffamierenden Bürgerschreck aufbaute, so missbraucht und misshandelt wie der der "antiautoritären Erziehung".

Nicht alle Menschen erziehen ihre Kinder "toll und vorbildlich", und nicht wenige sind damit intellektuell wie zeitlich überfordert.

Eine strikt "antiautoritäre Erziehung" werden wohl die wenigsten Eltern aus eben diesen Gründen zu leisten in der Lage sein. Da hülfe es schon, bevor man den Begriff fälschlich verwendet, sich etwas mit den pädagogischen Konzepten hinter der "antiautoritären Erziehung", beispielsweise von durchaus so unterschiedlichen Pädagogen wie Paulo Freire, Hartmut von Hentig, Ivan Illich, Janusz Korczak, Alexander Sutherland Neill, Otto Rühle oder Lutz von Werder, etwas mehr beschäftigt zu haben, statt das BILD-Bild davon im Kopfe zu haben.

Wer sich nicht eingehender mit den genannten Pädagogen beschäftigt hat, sondern seine Vorstellungen von "antiautoritär" mit den BILD-kolportierten Kopfbildern wild durcheinander schreiender, kackender und fickender ungewaschener Kommunekinder füttert, der beschäftige sich intensiver mit dem Thema.

Die Abwesenheit von Erziehung scheint mir in nicht wenigen Familien der Faulheit geschuldet zu sein.

Erziehung ist, wie Beziehung auch, harte Arbeit im 24/7-Betrieb.


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19.03.2019 um 21:31
Oftmals sind aber wirklich schon die Eltern total asozial. Zum Beispiel haben sich meine Nachbarn jetzt, mal wieder, dazu entschlossen, mit den Kindern in der Wohnung laut polternd und kreischend fangen zu spielen.
Was soll das? Wieso ist das um diese Uhrzeit unbedingt notwendig?
Manchmal glaube ich, die wollen uns aus der Wohnung haben.
Andererseits haben sich auch schon andere Nachbarn über diese Familie beschwert, nur kann man Familien mit Kindern in Deutschland nur schwer per Gesetz abstrafen(Rausschmiss muss ja gar nicht sein aber wenigstens irgendetwas, mit dem man sich zur Wehr setzen kann), egal wie asozial sich diese Leute eventuell verhalten, denn letztendlich können die Eltern alles auf die Kinder schieben und die verfügen ja nochmal über einen ganz besonderen, höchstrichterlichen, Schutz, wenn es um den "natürlichen Spieltrieb" und die persönliche Entwicklung geht. Eine Nachbarin hat diesbezüglich die Hausverwaltung angerufen und da hieß es wohl,"Dies ist ein kinderfreundliches Haus. Wenn Sie sich von den Nachbarn gestört fühlen, dann ziehen Sie doch aus".
Tolle Hilfe...Tja, schade, dass einem in Deutschland in solchen Situationen letztendlich nur übrig bleibt, sich entweder Ohropax oder schalldichte Kopfhörer zu besorgen oder auszuziehen. Sie sind zwar ziemlich egoistisch aber dumm sind diese Leute nicht. Die wissen, wer in solchen Fällen vor Gericht mit Sicherheit den kürzeren ziehen wird und dementsprechend verhalten sie sich auch.
Glücklicherweise sind solche Leute eher die Ausnahme als die Regel.


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19.03.2019 um 21:35
@Redan

Schon mal daran gedacht, sie umgekehrt auch mal zu belästigen? Die müssen ja auch mal schlafen. Wie wär´s, dann einfach selbst die Musik laut drehen? Oder mitten in der Nacht bei ihnen klingeln?


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19.03.2019 um 21:50
off-peak schrieb:Schon mal daran gedacht, sie umgekehrt auch mal zu belästigen? Die müssen ja auch mal schlafen. Wie wär´s, dann einfach selbst die Musik laut drehen? Oder mitten in der Nacht bei ihnen klingeln?
Das ist ja das blöde. Gezielt solche Aktionen zu starten, ist verboten. Die dürfen trampeln, weil die lauten Geräusche ja nicht unbedingt deren Schuld sind, sondern beispielsweise auf minderwertigen Schallschutz zurückzuführen sein könnten aber meinerseits gezielt laute Musik zu spielen oder gegen die Wand zu klopfen, ist ja dann kein Versehen mehr und damit wäre ich wieder im "Unrecht", vor allem, da die Musik von mir dann ja absichtlich lauter als Zimmerlautstärke gestellt worden wäre, was ebenfalls nicht erlaubt ist.
In Deutschland ist man solchen Situationen wirklich hilflos ausgeliefert und da muss sich wirklich was in der Gesetzgebung ändern.
Diese Richter, die diese Urteile fällen, sind imo auch nicht besser als die Politiker, die ständig über Themen entscheiden, mit denen sie privat nichts oder kaum etwas zu tun haben.
Was weiß ein Richter am Bundesgerichtshof schon darüber, wie es ist, in der heutigen Zeit in einer Großstadt in einem hellhörigen Mehrfamilienhaus zu leben? Absurd.


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19.03.2019 um 22:00
kleinundgrün schrieb:Reden ist so eine Sache, da hängt es letztlich davon ab, wie gut sie bereits abstrahieren können. Meist funktioniert aber das Vorleben der gewünschten Verhaltensweisen (sicherlich ergänzt durch die Erklärung, warum man das so macht).
Die meisten "normalen" Familien haben auch einen "normalen" Tagesablauf. Sogar meine Oberstufengymnasiastin zieht sich gegen 21 Uhr auf ihr Zimmer zurück, daddlelt noch mit dem Handy und schläft dann. Ich persönlich finde, Lärm ist zu normalen Tageszeiten viel einfacher zu ertragen ... Aber da fängt es schon an ... Wir haben mal abends kurz vor 22 Uhr festgestellt, dass wir für den nächsten Tag kein Brot mehr haben (Pausenbrot) und fuhren noch schnell zum Discounter, der bis 22 Uhr auf hat - in einer eher sozial schwachen Wohngegend - es war mitten unter der Woche. Ich war total schockiert, wie viele Leute mit kleinen Kindern und Kindern im Kiga Alter da noch um die Zeit Last Minute Einkäufe machen.
off-peak schrieb:Leider, hier hilft nur mehr eine Durchgreifen von noch höher.
Erinnert mich auch an Erlebnis in einem Hotel, in dem ich seit Jahren im Urlaub absteige, weil dort Besitzer und Angestellte immer noch auf Rücksichtnahme und Sauberkeit achten und auch dafür Sorge tragen, dass beides eingehalten wird.
Genau so ein Erlebnis hatten wir letztes Jahr auf einem Campingplatz (Zelt). Da stand schon beim Buchen auf der Homepage, dass die Nachtruhe einzuhalten ist und dass keine Gruppen akzeptiert werden ... gegen Mittag reiste eine Gruppe an - die hatten als Einzelfamilien getarnt gebucht und waren schon besoffen, bevor überhaupt das Zelt stand. Der Campingplatzbesitzer war die ganze Nacht auf den Beinen, die wurden auch saumäßig aggressiv, rief dann die Polizei, die dann aber erst gegen 5 kamen - da die Herrschaften total blau waren, war es nicht sinnvoll, einen Platzverweis auszusprechen - man einigte sich dann, dass sie unter polizeilicher Aufsicht einschliefen und endlich ruhig waren ... Sie fanden es noch saumäßig lustig und uns voll die Spießer, sie wollten nur ein wenig Party und Spaß. Dass sie am falschen Ort waren war ihnen völlig egal.
Kc schrieb:Wer seinen Kindern absolut alles erlaubt, ist nur zu faul, feige oder unfähig, sie zu erziehen.
Und er tut ihnen keinen Gefallen damit. Anti-autoritäre Erziehung ist genauso bull, wie Drillcamp für alle.
Würde ich fast so unterschreiben ... kommt allerdings auf das Kind an ... es gibt auch Kleinkinder, die halt 3-5 Mal pro Nacht heulend aufwachen ....
Redan schrieb:Oftmals sind aber wirklich schon die Eltern total asozial. Zum Beispiel haben sich meine Nachbarn jetzt, mal wieder, dazu entschlossen, mit den Kindern in der Wohnung laut polternd und kreischend fangen zu spielen. Was soll das? Wieso ist das um diese Uhrzeit unbedingt notwendig? Manchmal glaube ich, die wollen uns aus der Wohnung haben.
Solche Leute denken überhaupt nicht nach .... witzig ist dann, wenn sie selbst voll lärmempfindlich sind ... wenn es ihnen passt und zweierlei Maß einfordern ... oft sind sie einfach "drüber" ... Es gibt auch Leute, denen alles egal ist. Bei uns in der Straße wohnt einer, der Schicht arbeitet und daher um 4.45 abgeholt wird - ne Weile lang drückte seine Abholung regelmäßig auf die Hupe, um zu zeigen, dass er da ist. Glücklicherweise hatte der Nachbar ein Einsehen und ist nun immer schon fertig draußen, aber alleine diese Haltung "ich schlafe nicht mehr, ihr daher auch nicht mehr" ist total assig.


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Schreiende Nachbarskinder

19.03.2019 um 22:19
MissMary schrieb:Solche Leute denken überhaupt nicht nach .... witzig ist dann, wenn sie selbst voll lärmempfindlich sind ... wenn es ihnen passt und zweierlei Maß einfordern ... oft sind sie einfach "drüber" ... Es gibt auch Leute, denen alles egal ist. Bei uns in der Straße wohnt einer, der Schicht arbeitet und daher um 4.45 abgeholt wird - ne Weile lang drückte seine Abholung regelmäßig auf die Hupe, um zu zeigen, dass er da ist. Glücklicherweise hatte der Nachbar ein Einsehen und ist nun immer schon fertig draußen, aber alleine diese Haltung "ich schlafe nicht mehr, ihr daher auch nicht mehr" ist total assig.
Ich wünsche diesen egoistischen Leuten jedenfalls, dass die Nachbarn über ihnen ebenfalls den Teppich komplett herausreißen und sie dann mal ihre eigene Medizin zu schmecken bekommen. Und falls diese Nachbarn keine Kinder haben sollten, ist das auch egal. Trampeln, fangen spielen und Möbel bis Mitten in der Nacht rücken, können sie ja trotzdem.


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Schreiende Nachbarskinder

20.03.2019 um 02:24
Hatte einmal das Prroblem. Als dann den Nachbarn klar war, dass mein Subwoover bei 150bpm Psytrance mehr kann als die Schreihälse, hat sich einiges geändert. Dreistigkeit überbieten, dann sind die Verhältnisse klar.


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