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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

106 Beiträge, Schlüsselwörter: Gesundheit, Ernährung, Fett, Bauch, Beine, PO, Lifehacks
mürbs
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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

30.10.2018 um 10:51
Es ist wie mit allem, man versucht daraus jetzt eine Wissenschaft zu machen. Wenn der Mensch auf seinen Körper und die Signale, die er sendet auch hören würde, dann bräuchte man keinerlei Ernährungskonzept.

Das Auslassen von Mahlzeiten ist etwas völlig Natürliches, schließlich gab es in der Vergangenheit für den Menschen auch keine regelmäßigen Mahlzeiten. Ich brauche dafür kein Konzept, sondern ernähre mich dahingehend möglichst intuitiv.
Einzig auf meinen Proteinanteil und ausreichend Wasser und gesunde Fette achte ich, ansonsten gönne ich mir auch alles und verbiete mir nichts.
Ich finde einen starken, muskulöseren Körper ohnehin attraktiver als ein ausgmerkelter, auch bei Frauen.


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

30.10.2018 um 10:53
@gruselich

Ich habe ebenfalls das Intervallfasten für mich entdeckt.Ähnlich wie du habe ich in sehr kurzer Zeit 8kg abgenommen.War keine bewusste Diät.
Im März habe ich mit Walken begonnen,Joggen geht leider nicht und dann ,um meinen Erfolg zu halten Intervallfasten gestartet.
Mache auch 16:8. Zwischendurch mal 5:2 probiert aber das hat mich nur aggro gemacht.

Ich frühtücke um 11.00 und versuche um 18.00/19.00 das letzte zu essen.Klappt nicht immer aber es ist sehr angenehm zu merken wie der Darm entlastet wird und ganz merkwürdig, der Hunger lässt sich aushalten.Das Hungergefühl wird nicht schlimmer.Ich muss mir nun nicht mehr beim kleinsten Anzeichen was einwerfen ; )

Allerdings...
Ich esse nicht sehr gesund,leider.
Bin Nutellasüchtig.Das ist mein "Kaffee"
Trinke sonst nur stilles Wasser.Morgens auf der Arbeit heissen Ingwer und auf nüchternen Magen eine halbe ausgepresste Zitrone.
Und ich fühl mich in Kombination mit allem sauwohl.

Mein Ziel ist es gesünder zu essen.
Hab jetzt bei 1,66 59kg . Passt und ich fühl mich wieder wohl in meiner Haut.


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

30.10.2018 um 11:06
Auf feste Nahrung beim Frühstück verzichte ich schon immer (Ausnahmen sind Übernachtungen im Hotel mit Frühstücksbuffet).
Dafür gibt es drei Tassen Kaffee am Morgen (Baristaröstung, das belastet den Magen nicht).
Zwischen 12 und 13 Uhr genehmige ich mir einen 500g-Becher Bulgarajoghurt, da gebe ich 2 EL ungezuckerte Kokoschips
hinein. Durch diese "Anreicherung" habe ich bis abends kein Hungergefühl.
Abends koche ich dann und genehmige mir eine ausgiebige Mahlzeit.
Auf Zucker verzichte ich fast völlig, mir reicht ein Kg fürs ganze Jahr.
Flüssigen Süßstoff verwende ich zwischendurch mal.

Übrigens, diese Ernährungsempfehlung mit viel Obst hat einen gewaltigen Haken,
es fördert Diabetes, da es verdammt viel Zucker enthält.
Wer seinen Vitaminbedarf reichlich decken will, ohne zuzunehmen, dem sei Gemüse empfohlen.


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Intervallfasten und OMAD (one meal a day)

30.10.2018 um 11:25
Kältezeit schrieb:Das hat dann auch mit Zwang nichts zu tun
Neues auszuprobieren hat ersteinmal auch nichts mit zwang zutun, sondern mit umstellung. Um die für einen richtige ernährungsweise zu finden, muss man ausprobieren und genau für sowas sind jene "ernährungskonzepte" da. Es geht nicht darum maaaal eine mahlzeit wegzulassen, sondern dauerhaft, um zu sehen, ob es einem damit besser oder schlechter geht, sprich ob es etwas für einen ist, auf 2 mahlzeiten oder sogar eine zu reduzieren. Welche ausfällt, wie man das ganze umsetzen will, nach welchem konzept ectpp... das ist einem selbt überlassen, da ist nichts star und von "zwang" reden wir auch nicht.

Und genau das ist es, was mich an deinem beitrag stört. Wir reden hier nicht von starrheit, wir reden hier nicht von zwang. Ausprobieren, sich entwickeln. Da finde ich die frühstück, mittagessen, abendessenmentalität, die einem von kleinauf vorgelebt wird, wesentlich starrer.
RetinaK schrieb:Übrigens, diese Ernährungsempfehlung mit viel Obst hat einen gewaltigen Haken,
es fördert Diabetes, da es verdammt viel Zucker enthält.
Welche ernährungsempfhelung wäre das? Ich kenne nur die offizielle mit etwa doppelter menge gemüse im verhältnis zu obst. Ca 400g gemüse und ca 250g obst. Quasi ein großer apfel oder 2 bananen. Ist jetzt nicht unbedingt eine riesen menge.


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Macfo
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30.10.2018 um 11:28
Kältezeit schrieb:Entschuldige, aber für mich Laien klingt das nicht wirklich gesund. Lies mal den oben verlinkten Artikel. Diese Fastenarten beruhen auf Studien mit Mäusen und sind eben nicht so gesund, wie sie - logischerweise - beschrieben werden.
Naja, der Artikel stellt eben auch nur die Meinung einer Person dar. Wenn es um Gesundheit und gerade um Ernährung geht, erhält man in der Regel bei 5 Personen 7 Meinungen und alle diese widersprechen sich fleißig.

In deinem Link z.B. wird die gute alte König-Bauer-Bettler-Regel propagiert. Auf Anhieb (ca. 2 sek. Google) habe ich dazu die folgenden, widersprechenden Links gefunden:

https://www.einfachganzleben.de/gesunde-ernaehrung/fruehstueck-die-wichtigste-mahlzeit-des-tages
https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/fruehstueck--die-wichtigste-mahlzeit-des-tages--6792990.html
https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/abnehmen/tid-16829/warum-diaeten-nicht-funktionieren-die-zehn-groessten-irrtu...

In meinem Fall ist es so, dass ich generell und schon immer spät oder nicht frühstücke. Abends bekomme ich dann richtig Hunger. Das ist schon so, seitdem ich sieben oder acht bin und hat sich nie geändert. Ich habe morgens keinen Hunger, auch nicht am WE. Punkt.

Bewusst noch etwas später zu essen und vor allem spätabends nichts mehr zu essen scheint mir eine Idee, die es wert ist einmal auszuprobieren.

Meine Freundin z.B. braucht morgens ca. eine halbe Stunde nach dem Aufstehen etwas im Magen sonst wird ihr buchstäblich schlecht und sie ist für nichts zu gebrauchen. Abends braucht sie nicht dringend etwas und isst nicht gerne viel.

Aussagen wie diese:

"Das intermittierende Fasten besagt, dass der natürliche Ernährungsrhythmus unserer Vorfahren nachvollzogen werden sollte: pro Woche ein Fastentag und pro Tag maximal zwei Mahlzeiten mit rund 18 Stunden Abstand dazwischen."

halte ich aber klar auch für Quark. Zum Einen besagt nur die Tatsache, dass die Menschen "früher" nicht drei mal täglich etwas zwischen die Rippen bekommen haben, nicht, dass dies der gesündeste Lebensweg sein muss, im Gegenteil ist gerade die Ernährung ein gravierender Grund warum wir Menschen unsere Lebenserwartung mal eben verdoppelt haben. Weiterhin bleibt meist offen, wann denn genau welche Vorfahren gemeint waren. Homo erectus? 1000 v Chr.? 750 n. Chr.? Welches Zeitalter genau muss ich mir denn anschauen, um die optimale Lebensweise meiner Vorfahren studieren und nachahmen zu können?

Generell ein Konzept für die bewusstere Ernährung aus beschränkter Sichtweise abzuwatschen - hier mit dem Grund, dass es für die Stoffwechseländerung lediglich Tierversuche gab halte ich aber ebenso für falsch. Davon abgesehen gibt es doch einige Langzeitstudien, Menschen nämlich, die diese Art der Ernährungsumstellung befolgen und erfolgreich damit sind und waren. Die Schlussfolgerung "was bei Mäusen klappt muss bei Menschen nicht klappen, also ist 18:6 Quark" lässt sich demnach nicht ziehen.

Selbstverständlich ist aber richtig, dass das Ernährungskonzept zur Lebensweise passen muss. Einem Schichtarbeiter 18:6 auf Teufel komm raus aufzudrücken würde ich skeptisch sehen.

Wie oben schon beschrieben, für mich, meine Tagesgestaltung und "Programmierung" scheint das ein ganz passender Weg wieder bewusster zu essen, DAS ist nämlich eines meiner Hauptprobleme.
RetinaK schrieb:Übrigens, diese Ernährungsempfehlung mit viel Obst hat einen gewaltigen Haken,
es fördert Diabetes, da es verdammt viel Zucker enthält.
Wer seinen Vitaminbedarf reichlich decken will, ohne zuzunehmen, dem sei Gemüse empfohlen.
Sehr richtig und ein oft gemachter Fehler. Kohlenhydrattabellen im Netz durchsehen ist empfehlenswert, bei so manchem staunt man gehörig. Ich musste mich damals gegen ganze Lobbys besorgter Mütter wehren, da ich es abgelehnt habe, meinen Kindern Fruchtsaft einzutrichtern und diese statt dessen ungesüßten Tee tranken. Von Bemerkungen über meine armen Kinder, die auf Grund des fehlenden Zuckers ja nichts mit Geschmack trinken dürfen bis hin zu handfesten Vorwürfen, meine Kinder zu schädigen, da sie zu mangels Apfelsaft zu wenig Vitamine erhalten würden, war alles dabei.


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30.10.2018 um 11:32
gastric schrieb:Welche ausfällt, wie man das ganze umsetzen will, nach welchem konzept ectpp... das ist einem selbt überlassen, da ist nichts star und von "zwang" reden wir auch nicht.

Und genau das ist es, was mich an deinem beitrag stört. Wir reden hier nicht von starrheit, wir reden hier nicht von zwang. Ausprobieren, sich entwickeln. Da finde ich die frühstück, mittagessen, abendessenmentalität, die einem von kleinauf vorgelebt wird, wesentlich starrer.
Für mich klingt der EP aber beinahe schon so - du kannst es anders sehen, ich sehe es eben so. Wenn ich mir selbst das Ziel setze, nur eine Mahlzeit am Tag zu essen, obwohl ich bereits nach 12 Stunden leerem Magen, keine Kraftreserven mehr habe, was ist das dann? Gesund?
Kein Zwang?
Klar, kann man mal ausprobieren, sollte aber währenddessen auch auf die Signale seines Körpers hören und es nicht nur durchziehen, weil es gerade IN ist und jeder macht.


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30.10.2018 um 11:40
Mein Körper sagt mir meistens nach einer Tüte Doritos Chips, ich müsse eine weitere öffnen um nicht tot umzufallen. Wenn ich dem jetzt widerstehe, leide ich dann auch unter einer Zwangsstörung.. :ask:


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30.10.2018 um 11:42
vincent schrieb:Mein Körper sagt mir meistens nach einer Tüte Doritos Chips, ich müsse eine weitere öffnen um nicht tot umzufallen. Wenn ich dem jetzt widerstehe, leide ich dann auch unter einer Zwangsstörung.. :ask:
Nein, in dem Fall darfst du dich beim Glutamat bedanken.


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30.10.2018 um 11:43
@Kältezeit
Wenn du über den EP schreibst, solltest du nicht mich ansprechen oder deinen beitrag allgemein halten :D Natürlich ist es nicht gesund, wenn man quasi entweder so wenig isst, dass einem die kraft ausgeht oder aber die vorhandenen mahlzeiten nicht reichhaltig genug zusammengestellt werden, um die fehlende mahlzeit auszugleichen. Aber reden wir da von zwang, wenn die freiwilligkeit doch besteht? Bei allen ernährungsphilosophien gibt es menschen, die übertreiben, die irgendwo einen fehler haben, sich aber trotz aller negativen effekte eher zwingen müssen mehr oder ausgewogener zu essen, als weniger.


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30.10.2018 um 11:47
@Kältezeit
Eben, um dem zu widerstehen wäre dann genauso wie geringerer Zuckerkonsum etc. auch nicht unter Zwang einzuordnen.
Wie gerade geschrieben wurde, es kann alles einen Zwang darstellen, die feste Einhaltung von einem Plan hat damit aber erst einmal nichts zu tun, genauso wenig wie die Einhaltung eines beliebigen Plans etwas über den Gesundheitsnutzen pauschal sagen kann.


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30.10.2018 um 11:48
gastric schrieb:Wenn du über den EP schreibst, solltest du nicht mich ansprechen oder deinen beitrag allgemein halten
Was war an diesem Beitrag missverständlich:
Kältezeit schrieb:Bei mir kann auch immer mal eine Mahlzeit ausfallen, sei es durch Stress oder wenig Appetit / Hunger. Aber das ist dann mir und meiner Lebensweise geschuldet oder einfach dem Umstand, weil ich gerade keinen Nährstoff- oder Kalorien-Mangel habe. Und nicht irgendeiner strikten Ernährungsweise, nach der ich mich richten muss, weil ich sie als das Ultimative betrachte.
?

Ich habe deinem Ernährungskonzept damit ja sogar beigepflichtet, da ich es als normal empfinde, wenn mal eine Mahlzeit ausfällt.

Mir stösst nur bitter auf, wenn Ernährungskonzepte an bestimmte Regeln gekoppelt sind, mit denen der Körper im schlimmsten Falle nicht haushalten kann (und das kann ich mir bei einem dauerhaften OMAD sehr gut vorstellen). Der letzte Teil des Beitrages, und das kann man herauslesen, ist also nicht auf dich bezogen.


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30.10.2018 um 11:58
Kältezeit schrieb:Ich habe deinem Ernährungskonzept damit ja sogar beigepflichtet, da ich es als normal empfinde, wenn mal eine Mahlzeit ausfällt.
Hast du aber nicht, denn bei mir fällt immer eine mahlzeit aus. Manchmal auch 2 und damit ernähre ich mich normalerweise nach den "regeln" des intervallfasten und ab und zu auch mal nach den "regeln" von OMAD. Denn die bestimmte regel im intervallfasten heißt je nach plan eigentlich nur "lass ne mahlzeit weg". Nicht mehr und nicht weniger. Ob ich das ganze nun bewusst mache, wie die TE oder aber unbewusst mache, wie in meinem fall... ich sehe da keinen wirklichen unterschied. Ob ich mich nun bewusst oder unbewusst an die regeln halte, ist doch schnurzpiep egal :D


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30.10.2018 um 12:08
gastric schrieb:Ob ich das ganze nun bewusst mache, wie die TE oder aber unbewusst mache, wie in meinem fall... ich sehe da keinen wirklichen unterschied. Ob ich mich nun bewusst oder unbewusst an die regeln halte, ist doch schnurzpiep egal :D
Wenn du es unterbewusst machst und dadurch keine Nachteile erlebst, dann scheint dein Körper damit gut umgehen zu können. Wenn du es bewusst machst und dadurch keine Nachteile erlebst, dann genauso.
Bei mir kommt es auch mal vor, dass ich abends meine erste Mahlzeit zu mir nehme. Das Problem dann ist aber (bei mir), dass ich, weil ich tagsüber nichts aß, mein Magen abends auch keine große Essensration verträgt, weil er dann nicht so viel auf einmal aufnehmen kann. Er hat sich an den Mangel über den Tag gewöhnt und meistens verspüre ich dann auch überhaupt keinen Hunger mehr abends. Ist natürlich toll, wenn man Abnehmen möchte, aber gesund ganz sicher nicht. Ich bleibe Kalorientechnisch also im absoluten Minimum.
Jeden Tag könnte ich das also nicht machen.

Wenn ich mich bewusst an Regeln halte, bei denen ich merke, dass sie mir und meinem Körper nicht gut tun; wenn ich mich zwinge, ein Ernährungskonzept anzunehmen, welches mir schnelles Abnehmen verspricht, das mich jedoch schwächt, da mein Körper damit nicht umzugehen weiss, dann ist das blöd, dumm und grob fahrlässig mir und meinem Körper gegenüber.

Und das sehe ich bei diesen andauernden neu "entdeckten" Ernährungskonzepten, die so viel versprechen und überhaupt keine Nachteile haben. Denn Studien dauern nunmal ihre Zeit und gesundh. Konsequenzen kommen selten von heute auf morgen.

Mehr wollte ich mit meinen Beiträgen auch garnicht ausdrücken.


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30.10.2018 um 12:34
Ich ess auch eine große und eine kleine Mahlzeit am Tag. nachmittags die große, später abends die kleine.

Innerhalb von ca 6-8 Stunden.

Ich fahr gut damit hab ich das Gefühl. Ist eben die Art wie ich gern esse - bin gern ein mal am Tag richtig wohlig pappsatt von meiner grossen Mahlzeit. Mit snacken über den Tag verteilt komm ich gar nicht klar - DA bin ich dann wirklich ständig hungrig und mein Kopf dreht sich viel zu viel um essen.

Ob das irgendeinem Konzept entspricht ist mir völlig egal, ist eben die Art wie ich gerne meine Nahrung zu mir nehme :D

Und ein klein bisschen Hunger vor der grossen Mahlzeit ist für mich völlig ok. Das macht es um so leckerer ^^


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30.10.2018 um 12:39
Kältezeit schrieb: Er hat sich an den Mangel über den Tag gewöhnt und meistens verspüre ich dann auch überhaupt keinen Hunger mehr abends.
Das ist kein gewöhnen, sondern ein selbstschutzmechanismus aus früheren zeiten. Dein stoffwechsel ändert sich, die ausgeschütteten hormone ändern sich, dein magen ... naja der zieht sich halt zusammen und hört aufgrund der ausgeschütteten hormone und enzyme auf zu knurren.
Kältezeit schrieb:Wenn ich mich bewusst an Regeln halte, bei denen ich merke, dass sie mir und meinem Körper nicht gut tun; wenn ich mich zwinge, ein Ernährungskonzept anzunehmen, welches mir schnelles Abnehmen verspricht, das mich jedoch schwächt, da mein Körper damit nicht umzugehen weiss, dann ist das blöd, dumm und grob fahrlässig mir und meinem Körper gegenüber.
Richtig, ist es. Nur muss man sich eben fragen, wo der zwang liegt. Warum muss ich magersüchtige zum essen zwingen, nicht aber zum nichtessen, obwohl die folgen für den körper sichtbar und gravierend sind. Wir reden hier im falle der TE nicht davon sich auf teufel komm raus an den ernährungsplan halten zu müssen. Das macht sie freiwillig trotz der negativen folgen. Trotz der schwäche. Aber ist das ernährungskonzept überhaupt an der schwäche schuld? Nichteinmal das weiß man aktuell, weil nicht bekannt ist, was überhaupt gegessen wird und ob das reicht, um für den zeitraum des nicht essen die energiereserven zu füllen.

Vlt ist das konzept nichts für @gruselich, vlt isst sie aber auch grundsätzlich nicht "genug" und das konzept ansich ist sogar das richtige. Ohne sowas auch nur ansatzweise betrachtet zu haben, kann man nicht sagen, ob intervallfasten ansich das richtige ist oder nicht.
Kältezeit schrieb:Und das sehe ich bei diesen andauernden neu "entdeckten" Ernährungskonzepten, die so viel versprechen und überhaupt keine Nachteile haben
Neu endteckt ist das nicht. Eher wieder entdeckt, denn aus früheren zeiten ist durchaus bekannt, dass es definitiv keine geregelten, regelmäßigen mahlzeiten gab. Man geht wieder zurück in die zeit, in der nahrungssuche aus mehr bestand, als in den supermarkt zu gehen und einzukaufen. Unsere körper sind darauf wahrscheinlich eher ausgelegt, als auf das aktuelle "täglich 3 mahlzeiten konzept".


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30.10.2018 um 13:08
Bedingt durch eine Krankheit musste ich meine Ernährung umstellen.
Es gibt nur 3 Mahlzeiten am Tag. Zwischen jeder Mahlzeit liegen ca. 5 Stunden. Nach 20 Uhr wird nichts mehr gegessen. Und nach Möglichkeit am Abend wenig bis keine Kohlehydrate.

Seit ich das mache, nehme ich jede Woche zwischen 500 und 1000 Gramm ab.
Wenn es etwas Süßes sein soll, gibt es was direkt nach einer der Mahlzeiten (meistens Mittag)

Es ist mir von Anfang an nicht schwer gefallen. Ich muss keine strenge Diät halten und kann immer noch alles essen, was mir schmeckt.

Ich habe auch nie gern gefrühstückt, aber da ich am Morgen Medikamente zur Mahlzeit nehmen muss, habe ich es mir angewöhnt. Müsli mit frischem Obst zum Beispiel. Das hält auch eine ganze Weile vor.


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30.10.2018 um 13:58
gastric schrieb:Unsere körper sind darauf wahrscheinlich eher ausgelegt, als auf das aktuelle "täglich 3 mahlzeiten konzept".
Definitiv und das bestreite ich ja auch nicht.
gastric schrieb:Neu endteckt ist das nicht.
Der Trend und die Möglichkeiten zur Vermarktung aber allemal. Ich kann mich noch an das so hoch gelobte LowCarb erinnern.
Das ist jetzt mittlerweile auch nicht mehr so gehyped.


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30.10.2018 um 14:42
Kältezeit schrieb:Der Trend und die Möglichkeiten zur Vermarktung aber allemal
Was aber nunmal keine auswirkungen auf die gesundheit hat. Im grunde finde ich das nichteinmal verwerflich, sorgt die vermarktung neuer ernährungsformen doch immer wieder dafür, dass sich menschen mit ihrer eigenen ernährung beschäftigen. Kritisch wird es nur dann, wenn das wörtchen diät fällt oder das ganze im zusammenhang mit schneller abnahme geschieht. Noch kritischer wird es dann, wenn die entsprechenden menschen auch noch anfangen unter ihrem grundumsatz zu essen, um den abnahmefortschritt noch weiter voranzutreiben.

Dahingehend war low carb die bessere wahl, musste man sich dabei doch wenigstens ausführlich mit seiner ernährung beschäftigen. Beim intervallfasten fehlt das ganze komplett und wenn jemand auf den zug aufspringt, der vorher sowieso schon an der unteren grenze zum grundumsatz gegessen hat, der fällt damit auf lange sicht auf die schnauze. Da liegt das problem allerdings nicht beim intervallfasten.


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30.10.2018 um 15:48
Kältezeit schrieb:Das erinnert mich an meine Magersucht, die ich mit 16 / 17 Jahren hatte.

Wahrscheinlich genau deswegen, bin ich diesen "Ernährungskonzepten" sehr skeptisch gegenüber eingestellt. Das kann schnell in Zwang enden und den meine ich bei dir auch bereits leicht herauslesen zu können.
Am Anfang ist es ganz wunderbar, die Kontrolle über den Körper und sogar den Hunger und Appetit übernehmen zu können. Leider sind solch Extremmethoden auf Dauer schädlich für Körper und Geist.
Also fuer Leute mit einer (vergangenen) Ess-Stoerung ist IF nicht zu empfehlen. Das ist eines der Ausschluss-kriterien! Auch wer Diabetis hat, sollte sich vorher mit seinem Arzt besprechen. Ansonsten kann es - soweit ich das verstanden habe - jeder ausprobieren und gerade dieLeute mit hohen BMI werden schnell grosse Erfolge verzeichnen.

Ich war halt seit Mitte 20 eher der sportlich-staemmige Typ, seit Anfang 30 sowieso. Ich schaetze ich hatte ~ 70kg. Ich fuehle mich so schlank einfach viel besser, viel energetischer und attraktiver! Ich moechte gerne eine jugendliche, sportive Ausstrahlung haben, auch in meinen 40ern. Amen. Es geht nicht darum, ne Groesse 34 zu werden, sondern pur darum, wie ich durch meine Ernaehrung meine jetzige Figur einfach auf gesunde Weise halten kann. Wie ich ohne besondere Shoppinglisten und Kuechenkuenste mein Gewicht halten kann. Und leider habe ich nicht die natuerliche, vernueftige Einstellung wie so mancher von Euch hier, die das einfach ohne Anstoss und System sowieso so machen koennen...

Mein Problem ist, dass ich echt fressen kann, was der Teufel haelt, also z.B. kann ich nen halben Liter Schokopudding essen ohne, dass mir danach schlecht wird. Oder auch 2 Brezeln hintereinander, oder auch ne Rolle Kekse. Solche Portionen sind kein Problem fuer mich. Dadurch, dass ich es kann, tat ich es auch ab und zu. Einfach mal "schlemmen" ohne schlechtes Gewissen! Aber dann muss jemand wie ich halt auch mit der entsprechenden Figur leben - ich zumindest laufe dann mit kleinem Bauch und Hueftgold durchs Leben, habe klemmenden Hosenbund und bin ohne Suessigkeiten wie auf Entzug. Und das will ich nicht mehr! Gesundes Essen habe ich sowieso zu mir genommen, dieses aber eben neben all den Snacks und den Suessigleiten.

IF hilft mir dabei, mich intensiver mit dem Essen auseinander zu setzen und auch Hungergefuehle mal zu zulassen.


Warum OMAD mir so nachgeht ist einfach, weil ich trotz allem mich noch zu stark an Essensmengen fixiert sehe und weil die Fettverbrennung nunmal nach 16 Stunden nach der letzten Mahlzeit erst so richtig ansteigt, bis sie bei 24 Stunden peakt. Ist doch toll zu wissen, dass unsere Koerper so funktionieren und wenn man sich das zu Nutze machen kann, dann hat man einfach ein grosses Problem weniger.

Ich sehe ja meinen taeglichen Konsum an Nahrungsmitteln, den ich ja mit der App ueberblicke und ich empfinde ihn als recht hoch, habe teilweise Probleme in meinem 1600 Kalorienbereich zu bleiben. Meine Wahl der Lebensmittel ist recht gut/gesund, aber die Menge ist noch immer relativ hoch. Mein Koerper zeigt mir doch recht deutlich, wenn ich im kalorischen Defizit bin und an diesem Gefuehl, daran muss ich noch irgendwie mental arbeiten. Es faellt mir naemlich auf, dass ich den Hunger wesentlich schwaecher empfinde, wenn ich abgelenkt bin. Und da ich ja nicht zunehmen sonder leicht abnehmen moechte, muss ich diesen Punkt irgendwie erreichen, wo ich damit umgehen kann, anstatt einzuknicken. Ich wuesste schon in etwa, wie mein OMAD dann aussehen wuerde cool

Vielleicht kann mir da jemand noch Tipps geben, bitte?! Pfefferminztee hilft bei mir ganz gut - Kannenweise.
gastric schrieb:Wir reden hier im falle der TE nicht davon sich auf teufel komm raus an den ernährungsplan halten zu müssen. Das macht sie freiwillig trotz der negativen folgen. Trotz der schwäche. Aber ist das ernährungskonzept überhaupt an der schwäche schuld? Nichteinmal das weiß man aktuell, weil nicht bekannt ist, was überhaupt gegessen wird und ob das reicht, um für den zeitraum des nicht essen die energiereserven zu füllen.
Ich hoffe, das ich mit obigem Beispiel geklaert habe, dass ich mich mit ausreichenden Kalorien eindecke und auch, soweit ich das kann, auf die Naehrstoff-profile meiner Nahrung achte (die App ist ein Augenoeffner). Trotzdem verlangt mein Koerper manchmal nach mehr als mir gut tut und daran will ich arbeiten. Ich esse Kuchen an meinem Geburtstag und auch an Deinem. Ich mach mich nicht zum Sklaven von etwas. Es geht allein darum, sich nicht den jeden ganzen Tag ueber voll zu fressen - ganz einfach gesagt.


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30.10.2018 um 15:59
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