emanon schrieb:Gilt das auch für Blut-/Blutplasmaspenden?
Ich verstehe deine Frage nicht
:)
Stirnsänger schrieb:Was bedeutet das denn angeblich für Angehörige?
Das kann ich pauschal natürlich nicht beantworten. Aber ganz individuell kann sowas ein durchaus traumatisierender Prozess sein. Für andere aber sicher auch tröstlich.
Was ich immer ein bisschen schade finde, bei diesem zutiefst persönlichen und endgültigen Thema gibt es oft "viel Meinung", die wenigsten kommen aber (zum Glück) in die Situation, aus persönlicher Erfahrungen zu sprechen (als Angehörige). Ganz viele haben sie nicht mal näher mit dem Thema beschäftigt. Ich habe erstaunlich oft gehört,dass Menschen glauben, eine Person sei quasi frei von Geräten, man nehme Abschied und dann passiert eben was passiert. Mh.
Hört man Betroffenen zu, sind Erfahrungen sehr unterschiedlich, aber alle empfanden sie - zumindest nach meiner Erfahrung- als sehr einschneidend. Was ich nich nie erlebt habe ist ein absprechen von Gefühlen, vom "bereuen" oder "befürworten" einer Entscheidung. Das begegnete mir bisher nur bei Menschen, die keine persönlichen Berührungspunkte hatten.
Nie würde ich jemanden dazu raten oder abraten oder ihn für seine Entscheidung be-/ verurteilen. Lauf in seinen Schuhen....