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Homeoffice und die Machbarkeit

254 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Arbeiten, Life ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Homeoffice und die Machbarkeit

19.11.2020 um 19:54
Zitat von cesarecesare schrieb:Ich bin so froh, wenn der Alltag wieder so ist wie vor der Pandemie und wir uns ganz normal auf der Arbeit begegnen können.
Oh ja, ich auch.

Dabei habe ich noch "Glück" (manche würden sagen, Pech), dass ich kein Home Office machen muss. Es ist bei uns freiwillig, und wir sind ein kleines, wechselndes Grüppchen an Kollegen. Einige von uns arbeiten an einigen Wochentagen zuhause, und an anderen Tagen im Büro. Ich arbeite immer im Büro. Und ehrlich gesagt bin ich total froh darum, obwohl wir auch dauernd lüften (und frieren) und ganztägig Masken tragen.

Interessanterweise ist nur ein kleiner Teil der Kollegen wirklich begeistert von Home Office: viele fühlen sich zuhause entweder einsam, oder die restliche Familie nervt, oder man muss im Keller arbeiten (weil kein anderer Arbeitsplatz verfügbar ist). Und wenn beispielsweise mehrere Leute gleichzeitig in derselben Wohnung Homeoffice machen sollen, wird es auch schnell mal zu viel für alle Beteiligten. Dann hocken die Leute noch enger aufeinander als in ihren jeweiligen Büros.


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Homeoffice und die Machbarkeit

20.11.2020 um 17:37
Zitat von WardenWarden schrieb:Keine Sorge, sicherlich bald vorbei. Mutmaßlich.
Ich glaube es nicht, dass es bald vorbei ist.
Die Menschen sind stur und unbeherrscht. Viele treffen sich "heimlich" (Familienfeiern, Freunde, Partys,...) Dafür habe ich überhaupt kein Verständnis!
Zitat von WardenWarden schrieb:Digitale Aspekte, die in vielen Bereichen auf absehbare Zeit unwahrscheinlich wirkten, passieren innerhalb weniger Monate dann doch.
Ja, das stimmt. Der Konzern, in dem ich arbeite, mag Homeoffice nicht. Hier gibt es viele Mitarbeiter und Vorgesetzte, die froh sind, wenn sie nicht daheim sein müssen und sogar glücklich sind, von ihren Familien wegzukommen - unfassbar für mich!

Ich kämpfte schon immer für das Homeoffice - vor der Krise ließ man mich aber nur einmal pro Woche. Zuerst wollten sie trotz Corona stur bleiben, aber ich habe wirklich Vollgas gegeben und durchgesetzt, dass ich dreimal pro Woche und jetzt im neuerlichen Lockdown ausschließlich von daheim arbeiten darf 💪
Ich habe den betroffenen Kollegen und Vorgesetzten ins Gesicht gesagt, dass ich deren privaten Frust sicher nicht ausbade - jetzt ist es so, wie es sein soll: diejenigen, die gerne in der Firma hocken, sollen dort sein und die, dier gerne daheim sind (dazu gehöre ich), dürfen von daheim arbeiten.

Ich habe mir fest vorgenommen, es durchzusetzen, dass ich auch nach der Krise drei Mal pro Woche im Homeoffice arbeite. Ich bin mir 100% sicher, dass ich es durchsetze!
Zitat von WardenWarden schrieb:wenn mehr Home Office das Resultat ist und man abstrakt weniger Autos auf den Strassen hat
Das stimmt!

Der wichtigste Punkt: ich fühle mich daheim wohler und bin motivierter und bringe mehr Leistung.

Stress macht nur das Homeschooling - sobald die Kids wieder in der Schule sind, wird mein Homeoffice wieder zum Balsam für die Seele (Dann gibt es bei mir daheim auch kein "Big Brother" Feeling mehr)


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Homeoffice und die Machbarkeit

20.11.2020 um 17:51
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Stress macht nur das Homeschooling - sobald die Kids wieder in der Schule sind, wird mein Homeoffice wieder zum Balsam für die Seele (Dann gibt es bei mir daheim auch kein "Big Brother" Feeling mehr)
Ich glaube, das ist der Grund, warum manche lieber in die Firma kommen, als HomeOffice zu machen.

Wenn jetzt noch Kitas und Schulen geschlossen haben (wobei bei uns ja die Schulen Betreuung anbieten für alle, die zu Hause Kinder nicht betreuen können, aber den Unterrichtsstoff "dürfen" die Eltern nach der Arbeit den Kindern beibringen :palm: ), können Eltern neben HomeOffice auch noch Kinder hüten.

Gut, es gab/gibt irgendetwas über Sonderbetreuungszeit. Diese ist aber nicht gesetzlich, dh. es gibt keinen Anspruch.

https://www.derstandard.at/story/2000121754966/habe-ich-jetzt-rechtsanspruch-auf-sonderbetreuungszeit


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Homeoffice und die Machbarkeit

20.11.2020 um 18:01
Zitat von PallasPallas schrieb:Gut, es gab/gibt irgendetwas über Sonderbetreuungszeit. Diese ist aber nicht gesetzlich, dh. es gibt keinen Anspruch.
Das habe ich aber nicht beantragt - ich will den Bogen nicht überspannen.

Ich konnte mich im Frühjahr erfolgreich gegen das "Urlaub abbauen" wehren - jetzt komme ich der Firma entgegen und baue zwischen August und Ende November 40 Urlaubstage ab - Von Dezember bis Mitte Jänner habe ich wegen dem Jahresabschluss Urlaubssperre.

Dann "schleppe" ich noch 60 Urlaubstage ins neue Jahr mit - 30 neue kommen dazu. Somit kann ich mit insgesamt 90 Urlaubstagen ab Jänner 2021 gut leben.

Auch nächstes Jahr werde ich weiter Urlaub abbauen und im Gegenzug fix die dreimal Homeoffice pro Woche einfordern (wie am Basar im Orient 😄)


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Homeoffice und die Machbarkeit

20.11.2020 um 18:48
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Von Dezember bis Mitte Jänner habe ich wegen dem Jahresabschluss Urlaubssperre.
Arbeitest du in der Buchhaltung?

Wir mussten unseren Urlaub bis Jahresabschluss fast gänzlich abbauen, auch wegen der Urlaubsrückstellung.

Weil wir ziemlich hohe Fallzahlen und quasi eine Ausgangssperre haben, haben wir die Möglichkeit auf 100 %iges HomeOffice bekommen.

Es sind jetzt sehr wenige im Büro, jene die kommen, haben praktisch die "Erlaubnis" dazu.


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Homeoffice und die Machbarkeit

20.11.2020 um 21:46
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Ich glaube es nicht, dass es bald vorbei ist.
Die Menschen sind stur und unbeherrscht. Viele treffen sich "heimlich" (Familienfeiern, Freunde, Partys,...) Dafür habe ich überhaupt kein Verständnis!
"Bald" ist ja relativ; ich rechne mit einer Impfstoffverteilung Anfang 2021, wenn nicht gar im Dezember. Sonst ggf. Januar / Februar. Mir sind die Details und üblichen Phasen im Prozess zur Impfstoffverteilung nicht genau geläufig, Grund für meine Vermutung ist aber, dass etwaige Nachrichtenartikel immer wieder mal einen fortgeschrittenen Status implizierten und eben eine Lieferung und somit Impfung in den oben genannten Zeiträumen implizierten.
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Ja, das stimmt. Der Konzern, in dem ich arbeite, mag Homeoffice nicht. Hier gibt es viele Mitarbeiter und Vorgesetzte, die froh sind, wenn sie nicht daheim sein müssen und sogar glücklich sind, von ihren Familien wegzukommen - unfassbar für mich!
Um ehrlich zu sein, nachdem ich heute wieder in Home Office war (wir werden phasenweise reingeschickt um quasi die physische Präsenz vor Ort an den Dienststellen zu entlasten oder zu verringern und somit potentielle Infektionsvektoren) sehe ich es genau anders rum. Ich habe daheim niemandem vor dem ich flüchten muss - Betonung auf niemanden. Ergo präferiere ich eher das Büro selbst wenn die Anfahrtszeiten lang sind, da man eben die sozialen Interaktionen und Kollegen mitkriegt. Mit den notwendigen Maßnahme natürlich.

Die Motivation ist auch eine andere. Home Office verlangt eine gewisse Selbstdisziplin. Daheim kann man abstrakt gesehen eher "abgelenkt" werden, aber das ist natürlich immer höchst individuell. Ich empfand es eher etwas als Trist, man sitzt da und macht seine Aufgaben, telefoniert entweder nur aus der Ferne oder schreibt sich Mails. An den Arbeitsplätzen wo viele trotz Home Office noch arbeiten ist halt mehr los. Selbst wenn man so werkelt und hin und her läuft, läuft man anderen über den Weg oder kriegt Dinge mit. Es wirkt "busy" und auf mich irgendwie positiver als wenn ich alleine in meiner Butze sitze und rumwerkel.

Vielleicht ist das auch nur noch schlicht ungewohnt für mich aber ich würde es natürlich vorziehen, im Büro zu arbeiten bzw. ein Wechselmodell zu haben wo Home Office eher die Ausnahme und nicht dominierend ist. Beispiel: Statt 4 Tage die Woche Home Office und 1 Tag im Büro eher anders rum. Oder halt eben phasenweise nach X Tagen für wenige Tage, dann wieder Präsenz.

Oder simpler: Halt einfach nicht dauerhaft.

Dauerhaft wird es aber auch vermutlich in zumindest meinem Bereich nicht sein, wo man schlicht durch z.B. Zugriff auf physische Stellen in Gebäuden oder noch physische Akten oder Arbeitsbesprechungen (entschlackt versteht sich) sowie aus Datenschutzgründen einfach gar nicht alles daheim machen kann. Home Office an sich geht derzeit halt also auch nur begrenzt und wird, wenn Corona schwindet, auch wieder hier und da weichen.
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:- jetzt ist es so, wie es sein soll: diejenigen, die gerne in der Firma hocken, sollen dort sein und die, dier gerne daheim sind (dazu gehöre ich), dürfen von daheim arbeiten.
Das ist natürlich gut, wenn quasi die Präferenzen der Mitarbeiter so berücksichtigt werden können.


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Homeoffice und die Machbarkeit

20.11.2020 um 21:49
Zitat von WardenWarden schrieb:Ergo präferiere ich eher das Büro selbst wenn die Anfahrtszeiten lang sind, da man eben die sozialen Interaktionen und Kollegen mitkriegt.
Genauso geht es mir auch, und auch meine Kollegen sagen ähnliches. Einige von ihnen haben schon einige Monate Homeoffice hinter sich, und die meisten von denen sind froh, dass sie nicht täglich von zuhause aus arbeiten müssen. Bei uns ist Homeoffice freiwillig, und ich habe nur eine einzige Kollegin, die an allen fünf Tagen Homeoffice macht. Alle anderen haben sich dafür entschieden, gar nicht oder nur teilweise zuhause zu bleiben.


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Homeoffice und die Machbarkeit

20.11.2020 um 22:03
Zitat von martenotmartenot schrieb:Genauso geht es mir auch, und auch meine Kollegen sagen ähnliches. Einige von ihnen haben schon einige Monate Homeoffice hinter sich, und die meisten von denen sind froh, dass sie nicht täglich von zuhause aus arbeiten müssen. Bei uns ist Homeoffice freiwillig, und ich habe nur eine einzige Kollegin, die an allen fünf Tagen Homeoffice macht. Alle anderen haben sich dafür entschieden, gar nicht oder nur teilweise zuhause zu bleiben.
Man sollte, gerade mit Bezug zum ersten Satz, natürlich (so sehe ich das zumindest bzw. so ist es in meiner Konstellation) erwähnen dass ich super mit den meisten Kollegen im primären und dann noch sekundären sowie ehemaligen Umfeld auskomme und man auch mit allen auf ner "Wellenlänge" und auch im groben Altersspektrum ist. Oft wird auch viel gelacht, ob auf gleicher Ebene oder ggü. manchen Vorgesetzten (also mit jenen, nicht über sie ... wobei ... naja, eigentlich manchmal auch beides). Ferner bilde ich auch Leute in Teilaspekten aus, so eine Art "Mentoring" oder Ausbilderposten und selbst da harmoniert es derzeit sehr gut. Also quasi nach oben, auf gleicher Ebene und nach unten.

Also mal ganz plakativ ausgedrückt: Wenn ich eine Hasskappe auf die meisten Leute schieben oder in nicht harmonierenden Bereichen arbeiten würde und schon mit "Bauchschmerzen" physisch zur Arbeit komme, dann würde ich lieber auch alleine in der Bude sitzen und meine Arbeit digital bzw. aus der Ferne erledigen wollen. So ist das aber eher ein Segen als ein Fluch.

Aber das ist natürlich bei anderen eben unterschiedlich. Ich bin eigentlich froh, diese Konstellation genießen zu dürfen. Kein Hauen und Stechen untereinander, kein Mobbing.

Ich hatte in jüngeren Jahren in anderen Bereichen Praktika gemacht. Einzelhandel, bekannte Elektronikkette. Vielleicht lag es daran, dass ich "nur" Praktikant war und / oder das mit einer Person im Team nicht harmoniert hat aber wenn du quasi ganz unten in der Hackordnung stehst und dich jemand dann noch auf dem "Kieker" hat und einen an der Grenze des eskalierbaren runtermacht, dann ist das überhaupt nicht schön.

Man kann natürlich im Einzelhandel wo man physisch präsent sein muss schlecht Home Office machen, aber wäre es beispielsweise damals möglich gewesen hätte ich auch lieber das gemacht.


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21.11.2020 um 16:20
Zitat von PallasPallas schrieb:Arbeitest du in der Buchhaltung?
Ja.
Allerdings habe ich zwei Arbeiten.
Neben meiner Buchhaltungstätigkeit zog ich freiwillig eine zweite Arbeit (die Gehaltsmäßig besser eingestuft ist) an mich heran.
Zitat von PallasPallas schrieb:Wir mussten unseren Urlaub bis Jahresabschluss fast gänzlich abbauen, auch wegen der Urlaubsrückstellung.
Bei uns predigt die Führungsebene schon seit Jahrzehnten, dass die Leute ihre Urlaube abbauen sollen, weil die Rücklagen so teuer sind.

Ich muss aber dazu sagen, dass ich nicht freiwillig so viel Urlaub aufbaute. Immer, wenn ich wegen den Kids einen Urlaubstag brauchte, hieß es, dass ein ganzer Tag unmöglich geht - ich soll stundenweise auf "Gutzeit" weggehen und die Termine mit den Kids erledigen.
Das war mit enormen Stress verbunden - dazu kam, dass ich diese "Gutzeit" auch wieder aufbauen musste, was auch nicht so einfach war, weil ich die Kids pünktlich aus der Betreuung abholen musste.
Zitat von PallasPallas schrieb:Weil wir ziemlich hohe Fallzahlen und quasi eine Ausgangssperre haben, haben wir die Möglichkeit auf 100 %iges HomeOffice bekommen.

Es sind jetzt sehr wenige im Büro, jene die kommen, haben praktisch die "Erlaubnis" dazu.
So soll es in Pandemiezeiten auch sein! Deine Firma handelt vorbildmäßig!


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Homeoffice und die Machbarkeit

21.11.2020 um 16:45
Zitat von WardenWarden schrieb:ich rechne mit einer Impfstoffverteilung Anfang 2021, wenn nicht gar im Dezember
Ich traue dieser Sache mit dem schnellen Impfstoff nicht - meine Familie und ich wird sich erst nach einem gewissen Zeitraum impfen lassen (sobald man Langzeitnebenwirkungen ausschließen kann).

Bitte nicht falsch verstehen: ich bin absolut kein Impfgegner, aber ich will Gewissheit, dass dieser neue Impfstoff das hält, was er verspricht. Viele Menschen denken verständlicherweise so.
Zitat von WardenWarden schrieb:Um ehrlich zu sein, nachdem ich heute wieder in Home Office war (wir werden phasenweise reingeschickt um quasi die physische Präsenz vor Ort an den Dienststellen zu entlasten oder zu verringern und somit potentielle Infektionsvektoren) sehe ich es genau anders rum.
Ich verstehe Dich.

Bei mir ist es so, dass mich Kollegen bei der Arbeit bremsen.
Wir haben das Glück, genug Personal zu haben, dass sich keiner "einen Haxen ausreißt" (wie man so schön sagt). Aus diesem Grund haben viele Zeit zum tratschen.

Ich habe auch nichts dagegen, verstehe mich mit den meisten gut und es freut mich ehrlich, wenn mir ein Kollege bzw eine Kollegin erzählt, was es bei ihm/ihr Neues gibt,...

Ich habe aber zwei Arbeiten und somit weniger Zeit als die anderen. Eine dieser beiden Arbeiten muss tagfertig sein und bei der anderen staut sich schnell einiges zusammen (wenn man zu viel tratscht)

Daheim habe ich mehr Ruhe. Sicher rufen mich auch daheim Kollegen/innen an, um zu tratschen, aber es ist immer noch ruhiger, als in der Firma.

Daheim bin ich schneller und entspannter. Das fängt schon am Vortag an: wenn ich weiß, ich habe am nächsten Tag Homeoffice, bin ich gelassener und gehe es ohne Widerwillen an.

An einem Homeoffice Tag kann ich auch eine halbe Stunde länger schlafen - weil die Fahrzeit in die Firma wegfällt. Da ich so wie so auf viel zu wenig Schlaf komme (oft nur auf drei - vier Stunden), ist das "Gold" wert.
Zitat von WardenWarden schrieb:Home Office verlangt eine gewisse Selbstdisziplin
Die habe ich! Disziplin ist mir allgemein sehr wichtig.
Zitat von WardenWarden schrieb:Vielleicht ist das auch nur noch schlicht ungewohnt für mich
Das glaube ich nicht. Ich kann Deine Gründe gut nachvollziehen. Es ist auch absolut ok, dass Du gerne im Büro bist 😎
Zitat von WardenWarden schrieb:Das ist natürlich gut, wenn quasi die Präferenzen der Mitarbeiter so berücksichtigt werden können.
Naja - passen tut es den anderen nicht wirklich.


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Homeoffice und die Machbarkeit

21.11.2020 um 18:02
Zitat von martenotmartenot schrieb:Es ist bei uns freiwillig, und wir sind ein kleines, wechselndes Grüppchen an Kollegen. Einige von uns arbeiten an einigen Wochentagen zuhause, und an anderen Tagen im Büro. Ich arbeite immer im Büro. Und ehrlich gesagt bin ich total froh darum, obwohl wir auch dauernd lüften (und frieren) und ganztägig Masken tragen.

Interessanterweise ist nur ein kleiner Teil der Kollegen wirklich begeistert von Home Office: viele fühlen sich zuhause entweder einsam, oder die restliche Familie nervt, oder man muss im Keller arbeiten (weil kein anderer Arbeitsplatz verfügbar ist). Und wenn beispielsweise mehrere Leute gleichzeitig in derselben Wohnung Homeoffice machen sollen, wird es auch schnell mal zu viel für alle Beteiligten. Dann hocken die Leute noch enger aufeinander als in ihren jeweiligen Büros.
In meiner Abteilung ist mittlerweile auch Telearbeit möglich, da der Digitalisierungsstand relativ hoch ist. Seit einer guten Woche sind 4 Kollegen fest im Homeoffice. 2 Kollegen arbeiten von Außenstellen aus, d.h. sie fahren von zu Hause zu einer Dienststelle nahe an ihrem Heimatort und arbeiten von dort aus. Beide sparen dadurch sehr viel an Fahrzeit und -geld ein.
Ich persönlich möchte keine Telearbeit machen, ich fahre lieber auf die Dienststelle, habe auch nur einen Weg von ca. 4 km.

Ich finde es aber schön, dass inzwischen die Wahlmöglichkeit besteht.
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Ich glaube es nicht, dass es bald vorbei ist.
Die Menschen sind stur und unbeherrscht. Viele treffen sich "heimlich" (Familienfeiern, Freunde, Partys,...) Dafür habe ich überhaupt kein Verständnis!
Ich glaube, dass Du (leider) Recht hast.
Ich gehe davon aus, dass auch nach dem 30.11. einiges weiter geschlossen bleibt.
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Dann "schleppe" ich noch 60 Urlaubstage ins neue Jahr mit - 30 neue kommen dazu. Somit kann ich mit insgesamt 90 Urlaubstagen ab Jänner 2021 gut leben.
Bis wann musst Du die denn abgebaut haben??


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Homeoffice und die Machbarkeit

21.11.2020 um 18:21
Zitat von nairobinairobi schrieb:Bis wann musst Du die denn abgebaut haben??
Es gibt kein genaues Datum - aber der Druck von oben wird stärker.

Ich werde auch nächstes Jahr etwas Urlaub abbauen und dafür mehr Homeoffice Tage verlangen.


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Homeoffice und die Machbarkeit

21.11.2020 um 18:27
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Ich traue dieser Sache mit dem schnellen Impfstoff nicht - meine Familie und ich wird sich erst nach einem gewissen Zeitraum impfen lassen (sobald man Langzeitnebenwirkungen ausschließen kann).

Bitte nicht falsch verstehen: ich bin absolut kein Impfgegner, aber ich will Gewissheit, dass dieser neue Impfstoff das hält, was er verspricht. Viele Menschen denken verständlicherweise so.
Das ist absolut nachvollziehbar - ich denke, am Ende muss man eben schauen wo die Vor- und Nachteile sind, so gut man das als Laie kann. Zumindest sollte man nicht "populistischen" bzw. "verschwörungstheoretischen" Aussagen auf den Leim gehen, die neigen nämlich dazu, "gefäbrt" bzw. ideologisch beeinflusst zu sein und daher potentiell relevante Fakten oder Aspekte von vornherein auszuschließen.

Ich glaube, die Kunst der Informationsfindung oder Bildung ist es heute, sinngemäß die Spreu vom Weizen zu trennen, die richtigen Quellen und gelieferten Informationen zu sichten und auch abzuwägen. Es reicht dann natürlich nicht, "einseitige" Quellen zu sichten - ob das nun die Betreiberseite oder Infopage des Impfstoffherstellers ist oder die Aluhut-Telegramgruppe.

Die Wahrheit bzw. ausgewogene Informationsfindung liegt wie so oft irgendwo dazwischen.

Natürlich ist Home Office hier das Thema und es gibt andere Threads dazu, aber ich wollte das hier nochmal kurz aufgreifen bzw. ergänzen, auch wenn "abwarten" legitim ist. Wer weiß, welche möglichen Komplikationen auftreten könnten? Das wird die Zeit zeigen.





Wie dem auch sei, ich bin auch mit Hinblick auf Home Office gespannt, wie sich das Anfang 2021 entwickeln wird. Ich mutmaße für meine Verhältnisse, dass es weitgehend wieder abgebaut werden wird - insgesamt, jedoch, wird wirtschaftlich/gesamtgesellschaftlich was hängen bleiben, da unterschiedliche Bereiche weiter digitalisiert wurden.

Wie vorab bereits geschrieben, sehe ich eher positive Aspekte - Straßen und "Öffentliche" (ÖPNV) werden etwas entlastet werden.


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Homeoffice und die Machbarkeit

23.11.2020 um 09:49
Zitat von WardenWarden schrieb:Wie vorab bereits geschrieben, sehe ich eher positive Aspekte - Straßen und "Öffentliche" (ÖPNV) werden etwas entlastet werden.
Das ist auch durchaus zu begrüßen. Solange man selbst die Wahl hat und nicht ins Homeoffice gezwungen wird, bin ich damit völlig einverstanden.

Übrigens: ein echter Vorteil könnten für mich eventuell ein kompletter 100%iger Umstieg auf Homeoffice sein, denn dann könnte ich mir auch anderswo einen neuen Wohnsitz suchen und wäre nicht mehr an die Nähe des Arbeitsplatzes gebunden. München ist wegen der sehr hohen Immobilienpreise zum Wohnen problematisch geworden (ich selbst wohne zwar aufgrund meiner langen Mietdauer nach wie vor günstig, aber ich erkaufe mir das mit einer kleinen dunklen Wohnung in einem unrenovierten Altbau). Ich denke, wenn ich im Prinzip irgendwo in Deutschland wohnen könnte, würden mir ganz andere Wohnmöglichkeiten offen stehen.


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23.11.2020 um 11:06
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb:Es gibt kein genaues Datum - aber der Druck von oben wird stärker.

Bei uns ist das alles genau geregelt, bis wann Urlaub genommen sein muss. Ich persönlich würde zusehen, dass ich keinen Urlaub "verschenke".


Ich werde auch nächstes Jahr etwas Urlaub abbauen
Das scheint sinnvoll. Urlaub tut einem ja i.d.R. auch gut.
Zitat von WardenWarden schrieb:Wie vorab bereits geschrieben, sehe ich eher positive Aspekte - Straßen und "Öffentliche" (ÖPNV) werden etwas entlastet werden.
Vor allem die Arbeitgeber profitieren meiner Meinung nach davon !


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23.11.2020 um 11:09
Zitat von martenotmartenot schrieb:Übrigens: ein echter Vorteil könnten für mich eventuell ein kompletter 100%iger Umstieg auf Homeoffice sein, denn dann könnte ich mir auch anderswo einen neuen Wohnsitz suchen und wäre nicht mehr an die Nähe des Arbeitsplatzes gebunden. München ist wegen der sehr hohen Immobilienpreise zum Wohnen problematisch geworden (ich selbst wohne zwar aufgrund meiner langen Mietdauer nach wie vor günstig, aber ich erkaufe mir das mit einer kleinen dunklen Wohnung in einem unrenovierten Altbau). Ich denke, wenn ich im Prinzip irgendwo in Deutschland wohnen könnte, würden mir ganz andere Wohnmöglichkeiten offen stehen.
Ich musste schmunzeln weil ich mir versuche vorzustellen, wie dieses Prinzip "massentauglich" wird und man, wenn es die Branche bzw. der Beruf erlaubt, nahezu gänzlich disloziert arbeiten kann, quasi einen "klassischen" Job hat aber am anderen Ende der Republik wohnt. Überspitzt formuliert.

Sicherlich wird man irgendwann mal Präsenztermine haben, aber ich kann mir bei der jetzt schon vorhandenen Digitalisierung (ist nicht so, als würden wir alle noch zu Zeiten des AOL Modems leben) so etwas vorstellen - teils gibt es das ja schon länger. Fernstudiengang XY als plakatives Beispiel dafür, wo man einen Großteil der "Arbeit" eben aus der Ferne betreibt und hin und wieder vorbeischaut.

Für mich wäre es wie gesagt nichts da ich (Pandemien mal aussen vor) die örtlichen/direkten sozialen Kontakte schätze als wenn ich nur sporadisch und zielgerichtet mit Personen oder Vorgesetzten per Anruf oder Videoanruf kommuniziere. Home Office wünsche ich mir höchstens phasenweise, etwa bei Lagen wie sie jetzt nun mal bestehen.

Aber ich wünsche es in "Vollzeit" jedem, der davon profitiert. In manchen Jobs ist das halt sehr sinnvoll, in anderen nicht.


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09.01.2021 um 08:49
Zitat von nairobinairobi schrieb am 21.11.2020:Ich glaube, dass Du (leider) Recht hast.
Ich gehe davon aus, dass auch nach dem 30.11. einiges weiter geschlossen bleibt.
Lockdown zunächst bis 31.01.2021, eventuell Verlängerung. Homeschooling, immer mehr Menschen sind in Telearbeit.

Bei mir in der Abteilung haben insgesamt 5 Personen die Möglichkeit,Telearbeit machen zu können, genutzt. Es musste erst eine bestimmte Software aufgespielt werden, das dauerte 24 Stunden. Dann konnten die Kolleginnen die Rechner und Monitore mit nach Hause nehmen. Die Telefone bekamen z.T. Rufumleitungen und bestimmte Dinge mussten noch geregelt werden (wie das mit Formularen, die ausgedruckt werden müssen usw.). Inzwischen läuft es seit einigen Wochen nach meinem Gefühl ganz gut, anfangs gab es das eine oder andere Problem. Natürlich liegen die Schwierigkeiten auch manchmal beim Internetanbieter.
Die Kollegen, die kein Homeoffice machen, haben jetzt einzelne Büros, was das Ansteckungsrisiko minimiert. Vorher saßen meist zwei zusammen.
Es ist zwingend erforderlich, dass auch noch Kollegen bestimmte Aufgaben vor Ort erledigen.
Vor Jahren wäre das mit der Telearbeit noch nicht möglich gewesen. Die Digitalisierung begann bei uns erst spät im Jahre 2017.
Da waren viele Firmen schon deutlich früher...

Was man allerdings sagen muss: die persönlichen Kontakte gehen verloren, wenn man sich gar nicht mehr sieht und nur noch gelegentlich per Mail oder am ☎ austauscht.


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09.01.2021 um 20:34
Zitat von nairobinairobi schrieb:Was man allerdings sagen muss: die persönlichen Kontakte gehen verloren, wenn man sich gar nicht mehr sieht und nur noch gelegentlich per Mail oder am ☎ austauscht.
Stimmt schon, der tägliche ( auch wichtige zwischenmenschliche ) Austausch leidet.
Mein Chef z.B. hat uns allen an 2 Tagen in der Woche jeweils 30-minuten Termine eingestellt, damit wir
privat quatschen. ( natürlich keine verpflichtende Teilnahme, nur der Termin ist geblockt wenn man möchte )Dienstliches soll bei diesen Terminen bewusst aussen vor gelassen werden.
Auch haben wir eine online-weihnachtsfeier gemacht. Das war mega-witzig!


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10.01.2021 um 07:16
Zitat von vargasvargas schrieb:Stimmt schon, der tägliche ( auch wichtige zwischenmenschliche ) Austausch leidet.
Mein Chef z.B. hat uns allen an 2 Tagen in der Woche jeweils 30-minuten Termine eingestellt, damit wir
privat quatschen. ( natürlich keine verpflichtende Teilnahme, nur der Termin ist geblockt wenn man möchte )Dienstliches soll bei diesen Terminen bewusst aussen vor gelassen werden.
Auch haben wir eine online-weihnachtsfeier gemacht. Das war mega-witzig!
Neue Umstände erfordern neue Wege.
Finde ich gut von dem Chef, dass er auch das Zwischenmenschliche fördert, nicht nur die Produktivität. Und da ja ohnehin Pausen vorgeschrieben sind, bietet sich diese halbe Stunde gut an. Wie läuft das dann so ab, als Videokonferenz ?


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10.01.2021 um 07:42
@nairobi
Ja, wir nehmen Skype-Konferenzen dafür. Sie finden in der Arbeitszeit statt, unsere Pausen bleiben Pausen.


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