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Geld: Eine moderne Form der Sklaverei

372 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Geld, Zeit, Freiheit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Geld: Eine moderne Form der Sklaverei

29.03.2021 um 19:45
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Ich stimme Dir in ganz vielem zu. Viele Leute, die einem ein gutes Auskommen neiden, haben keine Vorstellung, wie es erworben wird und dass das uU auch nicht mit 7,45 Stunden am Tag getan ist und auch Stress und Schwierigkeiten und Risiken beinhaltet.
Mein Ehemann ist selbstständig und es ist oft noch nicht mal mit 9 Stunden am Tag getan. Habe ein sehr guten Freund in Deutschland, der ist auch selbstständig und sieht seine Kinder vielleicht mal am Wochenende. Sein eigenes Unternehmen zu führen bedeutet, Verantwortung für das Unternehmen, für die Angestellten und für sich und hinzu kommt, dass die Arbeit sich leider auch nicht von alleine erledigt.

Viel Geld zu haben setzen viele Menschen gleich mit Mitarbeiter schuften lassen und selber sich gut gehen zu lassen, dem ist aber nicht so. Daher finde ich ein höheren Verdienst, je höher der Posten, einfach gerechtfertigt.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Ich habe vor ein paar Tagen gelesen, dass ein SPD Heini aus Bochum den Stundenlohn der Impfärzte von 150 Euro bejault hatte.
Erst mal ist das ja brutto und zweitens auf eigenes Risiko. Der soll mal einen Schlüsseldienst rufen, auch tagsüber, da zahlt der doch auch nicht mit Münzen.
Zu der SPD sage ich nichts mehr, die haben jegliche Logik und Verstand in meinen Augen verloren und das war vor der Pandemie nicht anders.


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Geld: Eine moderne Form der Sklaverei

31.03.2021 um 10:23
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Ich finde es eigentlich sehr schön im Freundeskreis Wissen auszutauschen und auch die beruflichen Fähigkeiten untereinander etwas auszutauschen. Bevor ich für alles bezahle, frage ich eben auch mal Freunde, jetzt weniger, dass sie mir das bad renovieren, sondern Tipps geben oder einen guten Kontakt vermitteln, bevor ich für einen Schlechten Lehrgeld bezahle.
Auch ich tausche mich mit meinen Freunden und Bekannten darüber aus, wo man was in guter Qualität bekommt.

Ich meine mit "eine Hand wäscht die andere", dass man sich gegenseitig Häuser baut/renoviert, Fahrzeuge repariert, im Garten arbeitet,... Das nimmt einem nämlich viel Zeit weg.

Meine wenige Freizeit möchte ich mit Dingen verbringen, die mir Freude machen.

Aus dem selben Grund werde ich auch niemals "schwarz" arbeiten.
Mein Partner wird ständig darum gebeten, ob er nach der Arbeit etwas "schwarz" macht. (das gleiche, was er beruflich macht)
Ja, er könnte sich viel Geld dazuverdienen, lehnt aber alle Anfragen ab, weil er seine Freizeit mit uns (Familie) verbringen will.

Mir ist es wichtig, dass ich mit dem, was ich durch meiner Erwerbsarbeit verdiene, auskomme. Früher machte ich immer Überstunden - das mache ich jetzt nicht mehr, bzw in sehr geringem Ausmaß.

Wenn jemand sich dazu entscheidet, "rund um die Uhr" zu arbeiten, ist das seine freiwillige Entscheidung - deshalb ist auch das keine Sklaverei.


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Geld: Eine moderne Form der Sklaverei

31.03.2021 um 11:39
@naas

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein - bzw. vom Brötchengeld.

Arbeit kann eine Menge mehr sein als "Geld verdienen". Selbstverwirklichung, Kreativität, soziale Kontakte, Hilfe für andere... Die Motive sind so vielschichtig wie die Jobs.

Natürlich habe ich Alternativen, kann aus dem Hamsterrad aussteigen. Das ist der Vorteil dieser Gesellschaft.

Hier kann ich aus der Gesellschaft aussteigen, hier kann ich meine Meinung frei äussern, hier kann ich politisch daran arbeiten, sie zu verändern.

Ich muss noch nicht mal arbeiten gehen, ohne gleich als "Asozialer" einen schwarzen Winkel zu bekommen und ins Lager eingeliefert zu werden.

Das heisst noch lange nicht, dass die Gesellschaft ideal ist. Wahrhaftig nicht. Aber es liegt an uns, sie nach unseren Vorstellungen zu verändern. Wollen oder können wir das nicht, können wir uns immer noch in Kifferwelten oder ins Ausland absetzen. Selbst dafür würden sie uns nicht erschiessen.

Niemand MUSS so "Vom Geld versklavt" leben. Jede/r kann jederzeit aussteigen. Die meisten hält nur die Faulheit und die Angst von Veränderung ab.


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Geld: Eine moderne Form der Sklaverei

31.03.2021 um 14:15
Zitat von DoorsDoors schrieb:Die meisten hält nur die Faulheit und die Angst von Veränderung ab.
Sehe ich auch als Hauptpunkt dafür. Ist ja auch kein Wunder so als Gewohnheitstier. Vermutlich hat jeder diese Angst in einem gewissen Maße, nur ist sie bei einigen Menschen so stark ausgeprägt, dass sie dann geradezu lähmend wirkt.


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Geld: Eine moderne Form der Sklaverei

31.03.2021 um 16:03
Zitat von filizfiliz schrieb:Daher finde ich ein höheren Verdienst, je höher der Posten, einfach gerechtfertigt.
das sehe ich genau so!

wenn jemand hohe verantwortung im beruf hat, soll er auch
dafür richtig bezahlt werden.

meist ist's da mit 8 std. bei leibe nicht getan.


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Geld: Eine moderne Form der Sklaverei

31.03.2021 um 16:13
Zitat von SchuhmannFuSchuhmannFu schrieb:meist ist's da mit 8 std. bei leibe nicht getan.
Joa..wenn ich sehe das mein Abteilungsleiter häufig 9-10 Stunden am Tag macht..


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Geld: Eine moderne Form der Sklaverei

31.03.2021 um 16:52
Zitat von FerneZukunftFerneZukunft schrieb am 28.03.2021:Jeder, der volljährig ist, kann aus dem System ausbrechen und ein Leben als Selbstversorger in der Wildnis führen.
Naja. Das ist leicht dahin gesagt, aber so leicht lässt sich das nicht umsetzen. Es ist in Deutschland z.B. nicht erlaubt einfach in dem nächsten Wald ein Zelt aufzubauen und dort zu leben. Man benötigt also ein Haus/eine Wohnung mit Garten um selbst Obst und Gemüse anzubauen. Was machst du, wenn du kein Haus besitzt? Eins zu mieten und dafür zu bezahlen kommt ja als Selbstversorger und Aussteiger nicht in Frage. Ansonsten bist du als Mieter ja wieder Teil des Systems.
Lebst du dann ohne Strom und ohne Wasser? Oder woher beziehst du beides? Einen Brunnen graben benötigt in Deutschland eine Genehmigung und ist nicht überall erlaubt. Es muss auch jedes Haus an die Kanalisation angeschlossen sein. Das ist Pflicht in Deutschland. Damit ist man dann auch wieder Teil des Systems.
In Deutschland ist es z.B. auch Pflicht Mitglied in der Krankenversicherung zu sein. Da kannst du nicht einfach sagen, nö mache ich nicht, ich lebe autark. Sicher kann man darauf hoffen das man nicht erwischt wird, aber ob das das Wahre ist?
Man kann mit Sicherheit in einigen Bereichen autark leben in dem man sich z.B. Obst und Gemüse selbst anbaut, Kleidung selbst näht und Minimalistisch lebt, aber komplett aus dem System auszubrechen und als Selbstversorger zu leben ist nicht so einfach möglich.


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Geld: Eine moderne Form der Sklaverei

31.03.2021 um 16:57
@Dwarf

Bliebe immer noch die Möglichkeit, dahin auszuwandern, wo es solche Regelungen und Pflichten nicht gibt. In Afghanistan, Syrien, Jemen oder Somalia findet man sicher jemanden zum Platztausch.

Oder man entscheidet sich gleich für ein Leben auf der Strasse, wo angeblich die grosse Freiheit winkt.


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Geld: Eine moderne Form der Sklaverei

31.03.2021 um 17:03
Zitat von DoorsDoors schrieb:Oder man entscheidet sich gleich für ein Leben auf der Strasse, wo angeblich die grosse Freiheit winkt.
Denn Gold findet man bekanntlich im Dreck und Strassen sind aus Dreck gebaut.
Westernhagen

Mit kommts manchmal so vor als suche man hier den Ausweg aus dem Sklavendasein, flezt sich dann in die soziale Hängematte und lässt die anderen Sklaven für sich arbeiten.
So eine Art "amerikanischer Traum". Vom Sklaven zu Sklavenhalter.^^


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Geld: Eine moderne Form der Sklaverei

31.03.2021 um 17:24
Zitat von DwarfDwarf schrieb:Was machst du, wenn du kein Haus besitzt?
Es gäbe noch Selbstversorger- Kommunen, bei manchen kann man auch mal das dortige Leben ausprobieren, ob das überhaupt in Frage käme, aber auch dort muss bzw. sollte man mit anpacken.

Tipps und Erfahrungsberichte findet man bestimmt auch im Internet dazu.

@Dwarf
Ziehst du sowas in Betracht?

Für mich wäre Selbstversorger oder Aussteigen nichts,
aber wenn jemand den Traum hat, dann findet die Person bestimmt Möglichkeiten so zu leben.


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Geld: Eine moderne Form der Sklaverei

31.03.2021 um 17:47
@MrsK

Die Thematik ist schon sehr interessant, auch die Gedanken, die dahinterstehen.
Allerdings bräuchte ein Aussteiger die entsprechenden Moneten, um den Kauf von einem Stück Land und dessen Bewirtschaftung/fruchtbarer Ernte stemmen zu können.
Ich finde die Idee, wie angemerkt, reizvoll persönlich. Ob dieser Lebensentwurf allerdings, fernab der Sozialromantik, tragbar ist, muss dann jeder (der waghalsig genug ist und den Schneid hat) im Selbstversuch herausfinden.


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Geld: Eine moderne Form der Sklaverei

31.03.2021 um 18:09
Ja, die gute alte Zeit der Selbstversorgerschaft. Aber wenn ich einen hier bitte, meinen Hektar Ackerland umzugraben, dann kneifen sie alle.

Man neigt dazu, Dinge zu idealsieren, die man nicht selbst erlebt hat. Darum findet man die tapfersten Krieger und genialsten Strategen bekanntlich am Kneipentisch und die grössten Fussballstars oder -trainer vor der Sportschau.

Um eine vierköpfige Familie halbwegs ökologisch zu ernähren, brauchst Du etwa einen bis zwei Hektar bestes Ackerland. Problematisch wird es dann, wenn Du Dinge auf Deinem Acker anbauen willst, die da nicht unbedingt gut gedeihen, z.B. Deinen Rechner, an dem Du diese Zeilen geschrieben hast oder den Internetzugang incl. Leitungsnetz oder auch nur den dafür nötigen Strom.

Wer nicht auf dem Lande lebt oder sich mal angesehen hat, wie Kleinbauern in der sogenannten 3. Welt um ihre Existenz ringen, der mag vom warmen Jugendzimmer im abbezahlten Reihenhäuschen der Eltern anderen kluge Ratschläge zur Selbstversorgung geben.

Du hast die Freiheit, alles hinzuschmeissen, weil Du alles hast. Immer wieder schön, etwas über die idyllischen Vorstellungen von Stadtkindern über das selbstversorgerische Landlebens zu lesen.

Wie schon geschrieben: Wer wissen will, wie sich ein einfacheres Leben lebt, als Selbstversorger, der gehe in ein Land, in dem viele Menschen so leben MÜSSEN und probiere es aus. Oder mache ein freiwilliges soziales Jahr in einer Einrichtung, die einen Öko-Bauernhof betreibt.

Und nicht vergessen: Job an den Nagel hängen. Öko-Landwirtschaft ist ein Fulltime-Job.
Mir reichten Hühner und Schafe. Die Hühner kamen zu Beginn der Stallpflicht nackt in die Kühltruhe. Die Vorstellung, meine Schafe zu melken und Käse und Co. selbst herzustellen, erfüllt mich mit Grausen, seit ich vor 30 Jahren mal zugeguckt habe, wie so etwas in einer Land-WG gemacht wurde.

Ich glaube, solchen naiven Vorstellungen kann sich nur hingeben, wer es nicht mal selbst probiert hat, auf Selbstversorger umzusatteln.
Wer auf dem Lande lebt, hat im Regelfalle eine Vorstellung davon, wie schwer es ist, sich auch nur ansatzweise selbst mit Ackerbau und Viehzucht zu ernähren.

Wem das nicht reicht, dem empfehle ich, wie gesagt, ein "Landjahr" in einer Selbstversorger-WG oder einen Kurztrip in Länder, in denen sich die Menschen so versorgen müssen.

Alternativvorschlag: Wer sich nicht unbedingt als Selbstanbauer versorgen will, kann ja auch mal versuchen, ein Jahr lang auf der Strasse zu leben, als Obdachloser zur Probe.
Natürlich kannst Du Dich "gesellschaftlichen Zwängen" entziehen: Brich Deine Schule ab, steig aus deinem Job aus, kündige Wohnung, Versicherungen, Bankkonten, melde Telefon und Auto ab und lebe. Die Freiheit hast Du.

Andere, die alles das, nämlich Bildung, Arbeit, Gesundheitsversorgung, Geld oder Infrastruktur nicht haben, wären vielleicht froh, wenn sie freiwillig und nicht erzwungen darauf verzichten müssen.


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Geld: Eine moderne Form der Sklaverei

31.03.2021 um 18:32
Zitat von DoorsDoors schrieb:Bliebe immer noch die Möglichkeit, dahin auszuwandern, wo es solche Regelungen und Pflichten nicht gibt. In Afghanistan, Syrien, Jemen oder Somalia findet man sicher jemanden zum Platztausch.
Ich habe von Deutschland geredet. Wenn man gerne in Deutschland leben möchte, dann kommt Afghanistan oder Syrien eher nicht in Frage. Zumal das teilweise Kriegsgebiete sind, sollen das deiner Meinung nach ernsthafte Alternativen sein? Sorry aber sowas ist doch nur leeres Gerede. Jeder hat die Möglichkeit blablabla. Mehr als blablabla ist das nämlich nicht, wenn dann ernsthaft mit einer Auswanderung nach Syrien argumentiert wird. Das zeigt nur das ich in meinem Beitrag wohl recht hatte und das ein autarkes Leben in Deutschland eben nicht so einfach möglich ist. Denn widerlegen kannst du das ja offensichtlich nicht.
Zitat von MrsKMrsK schrieb:Es gäbe noch Selbstversorger- Kommunen, bei manchen kann man auch mal das dortige Leben ausprobieren, ob das überhaupt in Frage käme, aber auch dort muss bzw. sollte man mit anpacken.

Tipps und Erfahrungsberichte findet man bestimmt auch im Internet dazu.
Das ist ein guter Einwand. Gemeinsam lässt sich einiges sicher viel eher realisieren als alleine. Ich finde es interessant und werde da jetzt mal ein bisschen googeln.
Zitat von MrsKMrsK schrieb:Ziehst du sowas in Betracht?
Nein, ich ziehe das nicht in Betracht. Ich finde es toll wenn Leute sowas machen und durchziehen, aber für mich wäre das nichts. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es so einfach in Deutschland nicht machbar ist.


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Geld: Eine moderne Form der Sklaverei

31.03.2021 um 18:37
Zitat von DwarfDwarf schrieb:Das zeigt nur das ich in meinem Beitrag wohl recht hatte und das ein autarkes Leben in Deutschland eben nicht so einfach möglich ist. Denn widerlegen kannst du das ja offensichtlich nicht.
Ein vollkommen autarkes Leben ist in den meisten Ländern nicht möglich - ausser vielleicht in den von mir genannten. Und wenn es nur Steuerzahlungen sind, die auf ein Grundstück in der Wildnis zu zahlen sind oder die Notwendigkeit, sich Dinge zu beschaffen, die sich eben nicht herstellen lassen, es sei denn, man möchte sich als Jäger und Sammler durch's Leben schlagen und das Karnickel für's Abendessen mit der Handkante erlegen.


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Geld: Eine moderne Form der Sklaverei

31.03.2021 um 20:18
Weils grad hier paßt: https://www.spektrum.de/news/leben-als-selbstversorger-was-ist-zu-beachten/1852297

Ohne genügend Startkapital und Möglichkeit, irgendwie etwas Geld dazu zu verdienen, wirds in Schland nix mit "Autark leben".


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Geld: Eine moderne Form der Sklaverei

31.03.2021 um 21:01
Zitat von FlamingOFlamingO schrieb:Die Thematik ist schon sehr interessant, auch die Gedanken, die dahinterstehen.
Allerdings bräuchte ein Aussteiger die entsprechenden Moneten, um den Kauf von einem Stück Land und dessen Bewirtschaftung/fruchtbarer Ernte stemmen zu können.
Ich finde die Idee, wie angemerkt, reizvoll persönlich. Ob dieser Lebensentwurf allerdings, fernab der Sozialromantik, tragbar ist, muss dann jeder (der waghalsig genug ist und den Schneid hat) im Selbstversuch herausfinden.
Ja, das Thema ist durchaus interessant.
Und auch sehr bewundernswert.
Zitat von DoorsDoors schrieb:Natürlich kannst Du Dich "gesellschaftlichen Zwängen" entziehen: Brich Deine Schule ab, steig aus deinem Job aus, kündige Wohnung, Versicherungen, Bankkonten, melde Telefon und Auto ab und lebe. Die Freiheit hast Du.

Andere, die alles das, nämlich Bildung, Arbeit, Gesundheitsversorgung, Geld oder Infrastruktur nicht haben, wären vielleicht froh, wenn sie freiwillig und nicht erzwungen darauf verzichten müssen.
So sieht es aus. Andere wären froh den Luxus Arbeit und die daraus entstehenden "Luxus" bzgl. Grundversorgung und ihren eigenen Luxus haben zu dürfen.
Zitat von DwarfDwarf schrieb:Nein, ich ziehe das nicht in Betracht. Ich finde es toll wenn Leute sowas machen und durchziehen, aber für mich wäre das nichts. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es so einfach in Deutschland nicht machbar ist.
Achso, ja, das stimmt, dass es nicht einfach ist und eben selbst das einfachste Leben kostet.

@naas
Es gäbe noch eine Lebensform, die hier noch nicht erwähnt worden ist: im Kloster leben als Nonne oder Mönch und selbst da muss man etwas geben, zuerst den eigenen Besitz und auch da gibt es einiges zu tun.


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Geld: Eine moderne Form der Sklaverei

31.03.2021 um 21:15
@Doors

Super Beitrag... Wer noch nie mal was angepflanzt hat unterschätzt den Aufwand..

Mit nem späten kommt man nicht weit


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Geld: Eine moderne Form der Sklaverei

31.03.2021 um 21:50
Zitat von DoorsDoors schrieb:Ein vollkommen autarkes Leben ist in den meisten Ländern nicht möglich - ausser vielleicht in den von mir genannten. Und wenn es nur Steuerzahlungen sind, die auf ein Grundstück in der Wildnis zu zahlen sind oder die Notwendigkeit, sich Dinge zu beschaffen, die sich eben nicht herstellen lassen, es sei denn, man möchte sich als Jäger und Sammler durch's Leben schlagen und das Karnickel für's Abendessen mit der Handkante erlegen.
Genau das war ja meine Aussage. Es ist nicht so leicht aus dem System auszusteigen. Deshalb ist man nicht unbedingt ein Sklave des Geldes oder des Systems, aber man hat auch nicht wirklich die freie Wahl ob man innerhalb des Systems leben möchte oder nicht.


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31.03.2021 um 22:50
@naas
Sehr schöner Text von dir und sehe ich genauso. Wenn man Glück hat, kann man das arbeiten, was einen glücklich macht und
sowieso interessiert. Vielleicht sogar den eigenen Traum verwirklichen. Ich glaube, man kann es schaffen, wenn man dran glaubt.
In jedem Fall ist das ein Sklavenplanet und die Menschen sind größtenteils nur verblödete Tiere. Deshalb werden die wenigsten etwas dagegen tun. Aber wenn man glaubt, zB an Gott, dann merke ich immer wieder, ist alles möglich.


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Geld: Eine moderne Form der Sklaverei

31.03.2021 um 23:50
Zitat von smashinpumpkinsmashinpumpkin schrieb:In jedem Fall ist das ein Sklavenplanet und die Menschen sind größtenteils nur verblödete Tiere.
Bitte nicht von dir auf andere schließen. Danke.


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