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Gendern zur Pflicht machen?

15.763 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Menschen, Weiblich, Transgender ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Gendern zur Pflicht machen?

um 09:56
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Ich halte nichts von Quoten, ich halte etwas von Qualität und Ausbildung und Erfahrung.
Im Grunde schon. Das ist letztlich eine Zeitfrage. Wie sehr kann man es einer benachteiligten Gruppe zumuten, weiterhin benachteiligt zu sein, bis sich langsam gesellschaftliche Entwicklungen durchsetzen. Aus einer privilegierten Sicht heraus kann man leicht die Position vertreten, dass solche Veränderungen eben langsam erfolgen und die Tendenz ja grundsätzlich in die richtige Richtung geht. Gehört man aber zur benachteiligten Gruppe ist das schon schwerer verständlich, warum man das noch Jahrzehnte hinzunehmen hat.

Natürlich erzeugen Quoten individuelle Ungerechtigkeiten. Fehlende Quoten aber eben auch. Letztlich ist es auch hier wieder der Griff zum insgesamt geringeren Übel.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Rückwärtsgerichtete Entwicklungen machen mir aber auch Sorgen.
Im Grunde verlaufen soziale Entwicklungen immer in gewisser Wellenform. Ein bisschen voran und ein bisschen zurück. Die Frage ist letztlich, ob wir vor einer echten Umkehr des Trends stehen oder nicht. Das entscheidet sich letztlich auch an der Wahlurne. Da hilft nur wählen gehen und letztlich auch nur, nicht aus Protest oder Trotz etwas zu wählen, das markig klingt, aber den grundlegenden Interessen extrem zuwider läuft. Vor allem aber, wählen zu gehen. Eigentlich müssten wir eine Wahlbeteiligung von annähernd 100% haben.


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Gendern zur Pflicht machen?

um 10:26
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Im Grunde schon. Das ist letztlich eine Zeitfrage. Wie sehr kann man es einer benachteiligten Gruppe zumuten, weiterhin benachteiligt zu sein, bis sich langsam gesellschaftliche Entwicklungen durchsetzen. Aus einer privilegierten Sicht heraus kann man leicht die Position vertreten, dass solche Veränderungen eben langsam erfolgen und die Tendenz ja grundsätzlich in die richtige Richtung geht. Gehört man aber zur benachteiligten Gruppe ist das schon schwerer verständlich, warum man das noch Jahrzehnte hinzunehmen hat.

Natürlich erzeugen Quoten individuelle Ungerechtigkeiten. Fehlende Quoten aber eben auch. Letztlich ist es auch hier wieder der Griff zum insgesamt geringeren Übel.
Quoten führen aber auch zu Stellenbesetzungen in Politik, Wirtschaft und teils auch allg der Gesellschaft die eben nicht die beste Leistung und Erfahrung versprechen.

Bsp Es gäbe ein Qoute, egal ob für Männer oder Frauen oder Rollstuhlfahrer. Jetzt ist eine Stelle zu besetzen und die wird eben nicht anhand der besten Bewerbung sondern vorrangig zur Quotenerfüllen bewertet und vergeben. Leistungsfähigkeit unf Ausbildung sowie Erfahrungen werden verdrängt.

Dies ist grundsätzlich ein großes Problem in Leistungsgesellschaften und in einer Länderübergreifenden Wettbewerbssituation.

Zum Schluss setzt sich eben Leistung und Qualität durch in nicht Quoten, Moral oder neumodische Erscheinungen durch die Minderheiten bevorzugen sollen/würden.

Wo jetzt fehlende Quoten Ungerechtigkeiten erzeugen, wirklich erzeugen, da fehlt mir die Phantasie.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Im Grunde verlaufen soziale Entwicklungen immer in gewisser Wellenform. Ein bisschen voran und ein bisschen zurück. Die Frage ist letztlich, ob wir vor einer echten Umkehr des Trends stehen oder nicht. Das entscheidet sich letztlich auch an der Wahlurne. Da hilft nur wählen gehen und letztlich auch nur, nicht aus Protest oder Trotz etwas zu wählen, das markig klingt, aber den grundlegenden Interessen extrem zuwider läuft. Vor allem aber, wählen zu gehen. Eigentlich müssten wir eine Wahlbeteiligung von annähernd 100% haben.
Ersteres sehe ich auch so. Und was Wahlen angeht, die Mehrheiten wollen eben einfache und markige Worte. GGF kommt deswegen auch das Gendern so befremdlich vor in vielen Fällen, um den Bogen zum Topic zu spannen.


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Gendern zur Pflicht machen?

um 10:32
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Quoten führen aber auch zu Stellenbesetzungen in Politik, Wirtschaft und teils auch allg der Gesellschaft die eben nicht die beste Leistung und Erfahrung versprechen.

Bsp Es gäbe ein Qoute, egal ob für Männer oder Frauen oder Rollstuhlfahrer. Jetzt ist eine Stelle zu besetzen und die wird eben nicht anhand der besten Bewerbung sondern vorrangig zur Quotenerfüllen bewertet und vergeben. Leistungsfähigkeit unf Ausbildung sowie Erfahrungen werden verdrängt.
so wird das aber eben nicht gehandhabt. Ganz davon abgesehen, dass eh nicht prinzipiell nach Leistung besetzt wird. Ich wiederhole mich hier andauernd.
Kann man in den Frauenquotethread wechseln?


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Gendern zur Pflicht machen?

um 10:39
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Quoten führen aber auch zu Stellenbesetzungen in Politik, Wirtschaft und teils auch allg der Gesellschaft die eben nicht die beste Leistung und Erfahrung versprechen.
Es ist bei einer Stellenbesetzung in den meisten Fällen gar nicht relevant, ob jemand (in einer vernünftigen Range) etwas besser oder schlechter ist. Hier spielen dann viel eher die Umstände eine Rolle, wie sehr eine Person sozial passt. Und es ist ja nicht so, dass jemand super geeignet ist und man nimmt aber jemanden, der komplett daneben ist. In der Realität ist die Auswahl ja auf Personen beschränkt, die mehr oder weniger in einer Liga spielen.

In der Realität ist auch eine Stellenbesetzung mit einer Quote viel "weicher". Da stellt man sich zu sehr Extreme vor, die es rein faktisch kaum gibt.

Ein Arbeitgeber hat eben einen Mehraufwand mit "atypischer" Stellenbesetzung. Rein faktisch wird eine Frau im Schnitt weniger kontinuierlich verfügbar sein, wenn eine Familienplanung ein Thema sein könnte. Da "stuppst" eine externe Motivation dann eher mal über eine solche Hürde hinweg.

Man kann sich natürlich die Frage stellen, warum ausgerechnet Arbeitgeber die "Kosten" für einen sozial wichtigen Umstand tragen sollen. Aber das wäre ein anderes Thema.


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Gendern zur Pflicht machen?

um 11:17
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:so wird das aber eben nicht gehandhabt. Ganz davon abgesehen, dass eh nicht prinzipiell nach Leistung besetzt wird.
sagt wer? Es kann ja nicht behauptet werden, die Unternehmen verzichten auf Quoten um unqualifizierte alte weiße Männer die Posten zuzuschachern.

Das sind, wenn man überwiegend behaupten will, ja fast schon VTs
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Es ist bei einer Stellenbesetzung in den meisten Fällen gar nicht relevant, ob jemand (in einer vernünftigen Range) etwas besser oder schlechter ist.
Bei den wichtigen und wertvollen Positionen würden die Quoten aber mehr Impact haben und da geht es dann ggf im Einzelfall nciht um etwas besser oder schlechter.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:Hier spielen dann viel eher die Umstände eine Rolle, wie sehr eine Person sozial passt. Und es ist ja nicht so, dass jemand super geeignet ist und man nimmt aber jemanden, der komplett daneben ist. In der Realität ist die Auswahl ja auf Personen beschränkt, die mehr oder weniger in einer Liga spielen.
Das würde aber durch Quoten kontrakariert. Besser passen egal wie zählt dann eben nicht, daher bin ich für Qualität, wie du sagst was past besser, und nicht wir müssen eben jetzt eine Mann oder ein Frau oder einen Genderfluiden Menschen einstellen, weil unser Leitbild das so letztes Jahr bestimmt hat.... Kann man so machen, tschüß Erfolg im Einzelfall. kann man so machen, ggf hat man damit Glück und derjenige welche wächst schnell in die Rolle rein.
Zitat von azazeelazazeel schrieb:In der Realität ist auch eine Stellenbesetzung mit einer Quote viel "weicher". Da stellt man sich zu sehr Extreme vor, die es rein faktisch kaum gibt.
Ich habe 3 Fälle erlebt bei meiner ehem. Arbeitsstelle dort war nix weich, das was rein geschlechtlich ausgewählt. Eine Diskriminierung hätte man schon sagen können. Aber das wird sehr unterschiedlich je Unternehmen und Situation verlaufen, dass würde ich auch sagen.


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Gendern zur Pflicht machen?

um 11:38
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:sagt wer? Es kann ja nicht behauptet werden, die Unternehmen verzichten auf Quoten um unqualifizierte alte weiße Männer die Posten zuzuschachern.

Das sind, wenn man überwiegend behaupten will, ja fast schon VTs
ahja, das sind VTs aber das unqualifizierte Frauen wegen Quote eingestellt werden, ist keine? Oder kannst Du das irgendwie belegen? Ich hatte das im Frauenquotenthread mal aufgezeigt, da gab es einen Artikel, der mal ein paar Aufsichtsrats- oder Vorstandsposten und deren Qualifikation (samt Namen usw. Ausbildung, Karriere) für den jeweiligen Posten aufzeigte. Da konnte man sich auch nur wundern. Aber gehört eben in den anderen thread


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Gendern zur Pflicht machen?

um 11:52
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:ahja, das sind VTs aber das unqualifizierte Frauen wegen Quote eingestellt werden, ist keine?
Habe ich gesagt, das Frauen unqualifiziert sind? Wenn ja kannst du das bitte zitieren?

Ich sagte deutlich das Quoten dazu führen, dass Qualitätsanspruch, Leistungsfähigkeit und Erfahrung hinter der Quotenbestimmung zurückfallen und damit ein Unternehmen ggf nicht voranbringen. Ich sprach da nicht mal ausschließlich von Frauen wie hier zu sehen...
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Bsp Es gäbe ein Qoute, egal ob für Männer oder Frauen oder Rollstuhlfahrer.
und
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Zum Schluss setzt sich eben Leistung und Qualität durch in nicht Quoten, Moral oder neumodische Erscheinungen durch die Minderheiten bevorzugen sollen/würden.
und
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:daher bin ich für Qualität, wie du sagst was past besser, und nicht wir müssen eben jetzt eine Mann oder ein Frau oder einen Genderfluiden Menschen einstellen, weil unser Leitbild das so letztes Jahr bestimmt hat
Warum du jetzt das nur auf Frauen beziehst obliegt sicher nur deiner subjektiven Einstellung, vermutlich.

Wir können gern hier mit dem Quotenthema auch aufhören, ich wollte darauf nur noch mal antworten, weil mir hier wieder einseitige Frauenbe- oder abwertung suggeriert wird...


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Gendern zur Pflicht machen?

um 12:32
@gagitsch

Es ging nicht darum, dass Du Frauen ab- oder bewertest. Lesekomptenz sag ich nur wieder einmal.


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Gendern zur Pflicht machen?

um 12:55
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Es ging nicht darum, dass Du Frauen ab- oder bewertest. Lesekomptenz sag ich nur wieder einmal.
Dinee Lesekompetenz scheint sich ja ebenso nur auf gewisse Textbestandteile zu beschränken. sonst würdest du Texte nicht immer nur auf gewisse Anteile reduzieren.

Ich habe dir das sogar beispielhaft mit Zitaten versucht darzulegen, wo da der Unterschied zwischen deiner Aussage und meinen vorherigen Texten lag.

Aber wir stellen fest, dass nur du die entsprechend nötige Lesekompetenz hast oder sogar festzulegen vermagst.

Lass doch einfach gut sein, wenn du meine Texte nicht in Gänze diskutieren willst.


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um 13:56
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:ahja, das sind VTs aber das unqualifizierte Frauen wegen Quote eingestellt werden, ist keine? Oder kannst Du das irgendwie belegen?
Das ist eben die logische Konsequenz, wenn man auf Zwang eine gewisse Anzahl an Frauen einstellen muss. Sonst hagelt es Strafen oder das Image "leidet".


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