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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

308 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Bahn, BUS, Bahnhof ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 12:04
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:weil in Klasse 5 nur drei Sus wussten, dass es einen Unterschied zwischen Laub- und Nadelbäumen gibt und mal zwei Bäume anschauen - sie nehmen die Umwelt gar nicht differenziert wahr.
Den Eindruck hab ich mitunter auch, wenn man beobachtet. Viele scheinen außer Handy und Co kaum etwas wahrzunehmen. Und alles ist nur nervige Zeitverschwendung, bis man endlich wieder ans Handy, Playstation etc kommt. Am Ende hat man Sozialkrüppel, die eigentlich in der realen Welt kaum lebensfähig sind. Wenn nicht Aggro, dann zurückgezogen in der eigenen Bude und unter anderem Menschen - oder in der Kommunikation außerhalb des Internet kaum fähig.
Im Prinzip züchtet man Schafe und träge Opfer heran, die sich leicht manipulieren lassen - oder gar nicht erst sozialisiert wurden.
Hills Have Eyes 2.0

Man müsste auch diverse Tech Konzerne an die Kette legen


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 12:14
@MissMary
Gibt es diese Probleme nur in Brennpunkten oder auch in anderen Schulen?
Ich hoffe nämlich, dass die Jugend nicht in Gänze so verloren ist.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 12:15
Du hast auf der einen Seite die Jugendlichen die anders sozialisiert und mit Gewalt aufgewachsen sind, und Probleme so lösen, andererseits hast du diejenigen die ihr ganzes Leben lang eingetrichtert bekommen haben Probleme gewaltfrei zu lösen. Und wenn sich diese Gruppen jetzt vermischen zieht sich die letztere immer mehr aus öffentlichen Räumen zurück und überlässt diese der anderen Gruppe.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 12:19
@MissMary

Was mich noch interessieren würde....Du hast ja ein paar Aspekte genannt, die dir auffallen, vieles davon ist ja eher zeitlos, bzw. existierte schon immer. Playstation gab es auch schon in den 2000ern, die reizarme Umgebung auch, ebenso wie "schlechte" Elternhäuser. Den Einfluss von Social Media ist für mich der Faktor der am größten gewichtet ist, aber auch hier schaffen es ja auch viele anderen Schüler dennoch damit umzugehen.
Daher frage ichm ob da vielleicht noch ein paar weitere Einflüsse oder Veränderungen mitspielen, die man erst mit mehr Abstand richtig sieht.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 12:23
Beitrag von abberline (Seite 15)

Habe hier jetzt jänger nicht mehr reingelesen.
Muss ich jetzt mal nachholen.

@abberline Traurig aber wahr.
Es gibt natürlich immer noch andere.
Das wird auch so bleiben.
Aber im Großen und Ganzen stimmt es.
Ich finde dass das steigende Gewalt,dieser Zeitgeist und falsche, intensive, zu frühe Mediennutzung definitiv miteinander zusammenhängen.


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gestern um 12:45
@Suppengespenst
Natürlich gibt es auch andere - nur die Schere geht brutal auseinander. Das geht schon beim Wortschatz los, der in den letzten 10,15 Jahren extrem gesunken ist. Es gab da mal irgendeine Studie, wo das prozentual aufgeschlüsselt wurde. Damit war nicht Jugendsprache gemeint, sondern der Wortschatz an sich und die Fähigkeit, klare Sätze zu formulieren.
Zitat von DerBastiDerBasti schrieb:eingetrichtert bekommen haben Probleme gewaltfrei zu lösen. Und wenn sich diese Gruppen jetzt vermischen zieht sich die letztere immer mehr aus öffentlichen Räumen zurück und überlässt diese der anderen Gruppe.
Auch hier Zustimmung


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 12:50
Zitat von abberlineabberline schrieb:sondern der Wortschatz an sich und die Fähigkeit, klare Sätze zu formulieren.
Oh ja. Und dabei Sprache ist so viel mehr.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 13:07
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb: Was mich noch interessieren würde....Du hast ja ein paar Aspekte genannt, die dir auffallen, vieles davon ist ja eher zeitlos, bzw. existierte schon immer. Playstation gab es auch schon in den 2000ern, die reizarme Umgebung auch, ebenso wie "schlechte" Elternhäuser. Den Einfluss von Social Media ist für mich der Faktor der am größten gewichtet ist, aber auch hier schaffen es ja auch viele anderen Schüler dennoch damit umzugehen. Daher frage ichm ob da vielleicht noch ein paar weitere Einflüsse oder Veränderungen mitspielen, die man erst mit mehr Abstand richtig sieht
Meine subjektive Einschätzung ist schon, dass es bei dieser sozialen Gruppe extremer geworden ist. Ich fahre morgens mit dem Bus oder Zug zur Arbeit und die Menge an Leuten, die in rasanter Geschwindigkeit TikToks etc. konsumieren, nach 10-20 Sekunden weiterwischen, ist schon sehr extrem geworden, ebenso die Menge an "Unterhaltung" die da gebraucht wird. Oft ist auch eine große Empathielosigkeit zu beobachten, Gewalt passiert mitunter auch "zum Spaß". Kids sind auch nicht mehr draußen, vielleicht im Sommer mal kurz zum Fußballspielen, das gesamte Leben hat sich wieder nach innen verlagert. Unsere Schüler haben häufig Probleme, den Unterricht regelmäßig zu besuchen, interessieren sich mitunter null für den Stoff und haben entsprechend kein Vorwissen (ich habe kürzlich in Bio für einen großen Ahaeffekt gesorgt, dass es verschiedene Vogelarten gibt) und es interessiert sie überhaupt nicht. Es kennt auch niemand mehr Märchen und Kulturgut, was man früher voraussetzen konnte. Wenn man in Klasse 5 ein Märchen schreibt, greifen sofort die Orks oder ähnliches die Hexe an. Eine Kollegin ist kürzlich mit den 9. Klässlern (!) in die Wilhelma gefahren, weil sie noch nie einen Elefant gesehen haben.

In so einer undifferenzierten Lebenswelt ist Gewalt oft die (einzigste) Lösung, da man sich auch unheimlich schwer tut, sich sprachlich auszudrücken.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 13:08
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Was mich noch interessieren würde....Du hast ja ein paar Aspekte genannt, die dir auffallen, vieles davon ist ja eher zeitlos, bzw. existierte schon immer. Playstation gab es auch schon in den 2000ern, die reizarme Umgebung auch, ebenso wie "schlechte" Elternhäuser. Den Einfluss von Social Media ist für mich der Faktor der am größten gewichtet ist, aber auch hier schaffen es ja auch viele anderen Schüler dennoch damit umzugehen.
Daher frage ichm ob da vielleicht noch ein paar weitere Einflüsse oder Veränderungen mitspielen, die man erst mit mehr Abstand richtig sieht.
so sieht es aus. Das alles ist ja keine Neuerfindung. Vielleicht ist einer der Gründe, dass die Kinder mit allem übersättigt sind. Wer Kinder hat, sieht es ja selber, was die Kinder heutzutage alles haben. Letztlich wird dadurch die Phantasie der Kinder wenig beflügelt. Früher haben sich die Kinder gelangweilt, daraus sind dann interessante Spiele entstanden, heutzutage steht ja Mama oder Papa parat und übernimmt immer das Entertainment.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 13:12
Zitat von LepusLepus schrieb:Gibt es diese Probleme nur in Brennpunkten oder auch in anderen Schulen?
Ich hoffe nämlich, dass die Jugend nicht in Gänze so verloren ist.
Nein, natürlich nicht. Es gibt (aber eher am Gymnasium) noch die Friedrich-Constantin-Emils, die mit Biokost und Astrid Lindgren aufwachsen, bei Jugend musiziert und Jugend trainiert für Olympia erste Preise gewinnen, ein 1, Abitur machen und dann studieren und vermutlich vernünftige Mitglieder der Gesellschaft werden.
Zitat von DerBastiDerBasti schrieb:Du hast auf der einen Seite die Jugendlichen die anders sozialisiert und mit Gewalt aufgewachsen sind, und Probleme so lösen, andererseits hast du diejenigen die ihr ganzes Leben lang eingetrichtert bekommen haben Probleme gewaltfrei zu lösen. Und wenn sich diese Gruppen jetzt vermischen zieht sich die letztere immer mehr aus öffentlichen Räumen zurück und überlässt diese der anderen Gruppe.
Die Einschätzung teile ich - und die zweite Gruppe versucht eben, die erste zu vermeiden. Kind #1 studiert an einer deutschen Uni und hat z.B. alle Spiele im Stadion im Kopf, weil es an den Tagen die Straßenbahn meidet und schaut, dass es vor 18 Uhr zu Hause ist, um irgendwelche Konfrontationen zu vermeiden. Sicheres Erreichen der Unterkunft war bei der Wohnungssuche ein großes Thema.

Ich merke es auch an mir: Ich fahre z.B. ungern mit dem Auto an die Schule "just in case". Ich gehe keine Treppe hinunter, wenn Schüler hinter mir auf der Treppe sind - "just in case". Ich habe sehr viele unterbewusste Verhaltensweisen, mit denen ich meine eigene Sicherheit schütze "just in case".


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 13:16
Zitat von LepusLepus schrieb:Gibt es diese Probleme nur in Brennpunkten oder auch in anderen Schulen?
Ich hoffe nämlich, dass die Jugend nicht in Gänze so verloren ist.
Überproportional werden sie sicherlich an Brennpunktschulen vertreten sein.

Und stellvertretend für die gesamte Jugend und deren Eltern stehen Brennpunkte sicherlich auch nicht, wird man bereits an solchen nicht alle über einen Kamm scheren können.
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:am Gymnasium)
Die sind manchmal auch nicht ohne.

Thema Mobbing (Form von psychischer Gewalt bspw. ) dürfte auch auf Gymnasien ein Problem darstellen und das Mobbing auch ausgehend von bürgerlichen Schülern aus bürgerlichen und gebildeten Elternhäusern kommend.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 13:23
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Thema Mobbing (Form von psychischer Gewalt bspw. ) dürfte auch auf Gymnasien ein Problem darstellen und das Mobbing auch ausgehend von bürgerlichen Schülern aus bürgerlichen und gebildeten Elternhäusern kommend.
Du hast durchaus auch an Gymnasien Fälle von sozialer Wohlstandverwahrlosung. Die Prozente der Betroffenen sind eben geringer. Wir haben an unserer Schule auch Kinder, die trotz widrigster Bedingungen zuhause ihre Bildung ernst nehmen, erfolgreich einen Schulabschluss machen, eine Ausbildung oder Abitur anschließen und zu vernünftigen Mitgliedern der Gesellschaft heranwachsen, obwohl sie wenig Prägung in die Richtung erhalten haben. Klar.

Aber ich glaube, die Pöbler und Gewaltbereiten im öffentlichen Nahverkehr sind häufig in einem Umfeld der Gewalt sozialisiert, für sie ist Gewalt etwas ganz Normales. Sie kommen damit ja auch recht weit ... man schützt sich ja selbst. Kind #1 fährt mitunter abends mit dem Flixbus in die Unistadt (kostenpflichtig), obwohl es ein Deutschlandticket hat, einfach aus Sicherheitsbedenken (kein Schaffner im Zug, Funklöcher, mitunter seltsames Publikum). Kind #2 fährt immer schon Sonntagmittags mit dem Zug los, aus ähnlichen Gründen. Da sind noch viele Wanderer, Tagesausflügler, etc. im Zug und das Publikum beim Aussteigen am Hauptbahnhof der Unistadt noch "normal".


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 13:29
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Ich gehe keine Treppe hinunter, wenn Schüler hinter mir auf der Treppe sind - "just in case". Ich habe sehr viele unterbewusste Verhaltensweisen, mit denen ich meine eigene Sicherheit schütze "just in case".
Das ist ein wichtiges Thema. Man ist vorsichtig geworden, ich mach zb kein Nickerchen m, wenn ich mal weite Strecken Zug fahre, achte in der Ubahn etc auf die Umgebung und bin quasi immer im Aufmerksamkeitsmodus, wenn ich unterwegs bin.
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:die mit Biokost und Astrid Lindgren aufwachsen, bei Jugend musiziert und Jugend trainiert für Olympia erste Preise gewinnen, ein 1, Abitur machen und dann studieren und vermutlich vernünftige Mitglieder der Gesellschaft werden.
Klar, aber die alleine werden es nicht rausreißen und in Zukunft dürfte es eher rauher als freundlicher werden


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 13:43
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Du hast durchaus auch an Gymnasien Fälle von sozialer Wohlstandverwahrlosung.
Die es auch schon immer gab und sei es aus Vernachlässigung oder wegen aktiver falscher Erziehung und Wertevermittlung (gibt es auch unter bürgerlichen Elternhäusern) und damit auch negativer Prägung fürs Kind und genauso wie je nach Einzelfall das Elternhaus auch gar nichts dafür kann, dass sich auch ein Kind aus bürgerlichem Elternhaus asozial verhält. Das nicht familiäre Umfeld hat ja u.a. auch Einfluss.
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Aber ich glaube, die Pöbler und Gewaltbereiten im öffentlichen Nahverkehr sind häufig in einem Umfeld der Gewalt sozialisiert, für sie ist Gewalt etwas ganz Normales.
Das glaube ich dann hingegen auch und seis nur, weil ihnen beigebracht worden sein könnte, körperliche Gewalt sei die einzige Lösung.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 14:21
Meine Stadt hat weniger als 30.000 Einwohner.
Ich wohne gerne da und unser Umfeld ist auch überwiegend okay.
Aber es macht mich traurig und wütend, wie schutzlos im Prinzip neue Generationen heranwachsen.

Wir haben unseren Kindern schon immer viel vorgelesen und falls möglich schöne Spielsachen gegeben.
Wir lieben selbst Bücher.
Bis auf eins, sind sie selbst auch Leseratten geworden.
Zum schauen gab und gibts z.T. immer noch schöne Sachen.
Der kleine Maulwurf, die Maus, Löwrnzahn, Dr Snuggles, ... Serien die wir selbst geschaut haben.
Dass irgendwann mal die Zeit vorbeigeht/ sich ändert ist genauso klar wie, dass selbstgebackene gesunde Kekse und kleingeschnippeltes Gemüse weniger gesundem weichen.
Gehört dazu.

Uns war/ ist immer wichtig, dass jeder etwas leisten muss, damit etwas gut läuft.
Trotz allem was man als Eltern versucht und möchte, diese "dunkle Seite" lässt sich nur bedingt aufhalten.
Ich klinge wahrscheinlich gerade wie eine Anhängerin einer strengen Glaubensgemeinde, aber ich finde es in manchen Momenten einfach schlimm, v. a. wenn man an die Zukunft denkt.
Spätestens mit der Schule, wenn nicht noch vorher kommen die Kinder mit immer mehr Gewalt, negativer Sexualisierung, falscher Körperwahrnehmung etc. in Berührung.

Es gibt wirkich viele tolle Programme und Kurse Kinder zu stärken.
Parallel kollidiert dies dennoch mit der Welt der krassen Gegensätze.
Irgendwie werden sie genauso falsch in die Erwachsenenwelt katapultiert,wie zu Zeiten in denen sie noch viel direkter mit Gewalt und Elend konfrontiert waren.
Draußen rumtoben, die Natur und ihre Bewohner kennenlernen, einfach mal spielen und Langeweile haben dürfen, trifft auf Fortnite, TV Trash und Eltern die selbst nur daddeln.
Auch diese Dinge scheinen ein Nährboden für Gewalt und Gleichgültigkeit zu sein.

In unserer Zeitung stand dieses Wochenende ein Artikel über einen Schaffner der jetzt umswitcht auf Fahrdienstleiter.
Er ist mit den Aggressionen und Ausbrüchen nicht klargekommen.
Das verstehe ich gut.
Aber wer wird solche Berufe mal noch gerne machen?
Wenn Einsatz- und Rettungskräfte so behandelt werden?
Wenn Servicepersonal angespuckt und nieder-/ totgeschlagen wird.
Lehrer und Erzieher die bedroht werden und Pflegepersonal an dem man seine ganze Wut rauslässt.
Das ist schlimmer wie nur
ein kleines bisschen Horrorshow
Zum Thema Sprache/ SM, speziell TikTok musste ich die Tage darüber grinsen:

Polish 20260215 141944318Original anzeigen (2,0 MB)

Und grade noch gelesen:
Neckargemünd: Gewalttätiger Angriff auf Polizeibeamte beim Faschingsumzug - Polizeiberichte aus Rhein-Neckar-Odenwald - Rhein-Neckar-Zeitung https://share.google/XfWqs1UXI73GyyLnG


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gestern um 15:54
Es gibt eine neue Studie zu Gewalt in und an Bahnhöfen. Die Frage ist, wie zb die Bahn schnell reagiert, um für mehr Sicherheit für die Reisenden zu sorgen
Registriert wurden demnach insgesamt 5660 Gewaltdelikte gegen Polizeivollzugsbeamte der Bundespolizei im Bahnbereich. Im Jahr 2024 seien es rund 5500 gewesen.
...
In dem Bericht heißt es zudem, dass nichtdeutsche Tatverdächtige – gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung – häufiger festgestellt worden seien als deutsche Beschuldigte.
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article6990bd700abe5c8b74ecff99/bundespolizei-statistik-tausende-gewalttaten-und-sexualverbrechen-an-bahnhoefen-und-in-zuegen.html


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 17:09
@abberline
Hmm, die Aussage von Arche Typen als auch diese neue Studie zeigen steigende Zahlen...Berichte darüber seien "Panik"...dabei hat man mir hier sinngemäß beigebracht dass es früher auch so war. Man hat es halt nicht gewußt.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

gestern um 18:25
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Man hat es halt nicht gewußt.
Immerhin, bessere Sichtbarkeit ist ein erster Schritt, dann kann man ja in 1-2 Jahren nochmal unter Anwendung der gleichen Prüfparameter vergleichen. Mein Beleid gilt den Opfern und deren Angehörige, die sowas live durchmachen mussten und sich danach anhören dürfen wie eine Armee von Besserwissern Sprüche zu Alararmismus und "Aber früher gab’s doch auch schon…" entgegenknallt.

Man stelle sich vor die Leute würden einfach ihr scheiß Ticket lösen, sich ruhig und rücksichtsvoll verhalten und ihre Finger bei sich behalten. Ich komme aus einer Zeit da war das noch so, aber vielleicht hatten ich bei meinen 1000en Fahrten auch einfach nur jedesmal Glück und diese Übergriffe gab es doch schon immer und es wurde einfach nur nicht berichtet.


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gestern um 18:41
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Kids sind auch nicht mehr draußen, vielleicht im Sommer mal kurz zum Fußballspielen, das gesamte Leben hat sich wieder nach innen verlagert.
Das würde ich jetzt nicht so pauschalisieren. Ich lebe in einem sehr kinderreichen Stadtteil, und hier sind eigentlich immer Kinder und Jugendliche draußen am Spielen. Es gibt auch die anderen, die gruppenweise nur am Handy hängen. Ich würde sagen, beide Realitäten existieren nebeneinander.

Was auch auffällt: Mütter oder Väter mit Kinderwagen, die Augen stur aufs Handy gerichtet - sicher irgendwann auch mal aufs Kind.
Ich erinnere mich an eine Szene in der Bahn, wo ein etwa achtjähriges Kind seine Mutter mit Fragen löcherte, diese aber praktisch gar nicht drauf reagierte, weil irgendwas auf ihrem Smartphone interessanter war.
Also, die Vorbilder sind teilweise auch nicht die besten.


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gestern um 19:05
Zitat von abberlineabberline schrieb:Die Frage ist, wie zb die Bahn schnell reagiert, um für mehr Sicherheit für die Reisenden zu sorgen
Ist ja auch eine Frage der Bundesländer.


Niedersachen bspw. und von den Sozen regiert, geht da einen vorbildlichen Weg:
Landesgeld für Sicherheitspersonal in Zügen aufgestockt
Zum Schutz von Bahnpersonal vor Gewaltdelikten hat die Landesregierung die Haushaltsmittel für Sicherheitspersonal in Zügen aufgestockt. In diesem und im nächsten Jahr stehen jeweils mehr als 1,7 Millionen Euro für Bahnunternehmen zur Verfügung, damit diese mehr Sicherheitspersonal finanzieren können, teilte ein Sprecher des Verkehrsministeriums auf Anfrage mit. Im vergangenen Jahr waren es noch rund 1,15 Millionen Euro. Bereits seit Mai 2024 finanziere das Land zusätzliches Sicherheitspersonal für die Unternehmen.
Quelle: https://www.zeit.de/news/2026-02/05/landesgeld-fuer-sicherheitspersonal-in-zuegen-aufgestockt

Aber gerade für präventive Sicherheit in Form von personeller Sicherheit, da müssen auch erst mal das Personal für vorhanden sein.
Registriert wurden demnach insgesamt 5660 Gewaltdelikte gegen Polizeivollzugsbeamte der Bundespolizei im Bahnbereich.
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article6990bd700abe5c8b74ecff99/bundespolizei-statistik-tausende-gewalttaten-und-sexualverbrechen-an-bahnhoefen-und-in-zuegen.html

Dann könnte ich mir vorstellen, dürfte die Hemmschwelle gegenüber der DB-Sicherheit noch niedriger liegen.



Leider dann natürlich auch gegenüber anderen Fahrgästen sowie gegenüber Zugbegleitern.


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