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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

636 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Bahn, BUS, Bahnhof ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

26.02.2026 um 15:17
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Brauchen wir jetzt staatliche Überwachung aller Privaträume, in jede Wohnung einen Polisisten setzen der alles überwacht?
Das wäre selbst mit genügend Personalkapazitäten niemals der generellen Prävention wegen zu rechtfertigen. (Art 13. GG)

Ich bin bei deinen ganzen Beiträgen auch bei dir und sehe auch nicht, dass du dich über Opfer lustig gemacht hast.

In Ballungsräumen und auf viel befahrenen Strecken und in Zügen und an hoch frequentierten Bahnhöfen sollte aber schon das Sicherheitspersonal aufgestockt werden, so fern genügend Personal vorhanden wäre.
Privates als auch hoheitliches.
Zitat von DesperadooDesperadoo schrieb:Prügelstrafe, Todesstrafe - also Dinge, die zumindest in DE gesellschaftspolitisch aber wohl eher nicht umsetzbar wären.
Verfassungsrechtlich auf keinen Fall, egal was sich Teile der Gesellschaft und Politik wünschen.

Und solche menschenunwürdigen Strafen (im Amiland schreckt übrigens nicht mal die Todesstrafe ab) würde sich eh nur eine AfD für Deutschland wünschen.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

26.02.2026 um 15:25
Zitat von Nyx_07Nyx_07 schrieb:Ich habe gelesen in Singapur gibt es Prügelstrafen für Vergewaltiger, wenn das nachhaltiger ist als ein "DuDu" und 2 Jahre auf Bewährung, könnte ich mich damit anfreunden. Niemand muss vergewaltigen, dann gibt es auch keine Prügel.
Wow.

Auch bei uns bekommt längst nicht jeder Vergewaltiger nur 2 Jahre auf Bewährung.

Sollte man nicht verallgemeinern.


Und mit was du dich anfreunden könntest, wäre verfassungswidrig.

Sogar eine Menschenrechtsverletzung höchster Güte.



Schon mal was von Würde des Menschen ist unantastbar und Recht auf körperliche Unversehrtheit gehört?


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

26.02.2026 um 16:07
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Auch bei uns bekommt längst nicht jeder Vergewaltiger nur 2 Jahre auf Bewährung.

Sollte man nicht verallgemeinern.
Problem dabei ist, das meist die Fälle durch die Presse gehen mit deren Urteilen man Schlagzeilen machen kann. Und da passt es für Medien alá Bild besser in die Skandalschlagzeile, wenn man "Freispruch nach Massenvergewaltigung" schreiben kann. Ist scheinbar aufregender als "Massenvergewaltigung - alle Täter für 10 Jahre weggesperrt", mit sowas kann man das "gesunde Rechtsempfinden" schlecht triggern.

Die KI Übersicht meiner Googlesuche wie hoch ist die durchschnittliche strafe für vergewaltigung in deutschland sagt zu Strafmaßen:
Die durchschnittliche Strafe für Vergewaltigung in Deutschland variiert stark je nach den Tatumständen, liegt jedoch laut aktueller Rechtslage und Fachanwaltsangaben häufig im Bereich von zweieinhalb bis dreieinhalb Jahren Freiheitsstrafe bei Ersttätern.

Hier sind die wichtigsten Details zum Strafmaß (Stand 2025/2026):
Grundtatbestand (§ 177 Abs. 6 StGB): Freiheitsstrafe von 2 bis 15 Jahren.
Besonders schwere Fälle: Freiheitsstrafe von 5 bis 15 Jahren (z. B. bei Einsatz von Waffen, schwerer Misshandlung oder Gruppenvergewaltigung).
Minder schwere Fälle: Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren.
Bewährung: Aufgrund der hohen Mindeststrafe von 2 Jahren ist eine Aussetzung zur Bewährung bei vollendeter Vergewaltigung in der Praxis kaum möglich.
Beziehungstat: Bei Tätern, die in einer persönlichen Beziehung zum Opfer stehen, werden Strafen oft eher am unteren Rand (ca. 2,5 bis 3,5 Jahre) angesetzt, während "Fremdtäter" oft höhere Strafen im Bereich von 5 Jahren oder mehr erhalten.
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Und mit was du dich anfreunden könntest, wäre verfassungswidrig.

Sogar eine Menschenrechtsverletzung höchster Güte.
Entspräche aber dem angesprochenen "gesunden Rechtsempfinden" vieler. Einer der Gründe, warum Angehörige nur geringen oder keinen Einfluß auf Strafen und Strafmaße haben.
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Schon mal was von Würde des Menschen ist unantastbar und Recht auf körperliche Unversehrtheit gehört?
Ich habe eine Ahnung, wie die Antwort lauten könnte....


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

26.02.2026 um 17:16
Zitat von DesperadooDesperadoo schrieb:Problem dabei ist, das meist die Fälle durch die Presse gehen mit deren Urteilen man Schlagzeilen machen kann.
Ja, selbstverständlich.

Und hör mir bloß mit der konservativ, populistischen Blödzeitung auf.


Und zum anderen, bin ich mir sehr bewusst drüber.

Darum ja auch, kann man nicht verallgemeinern.

Auch nicht bei Ersttätern. Kommt auch da nochmal drauf an.

Und häufig ist halt auch nicht generell oder ausnahmslos.
Zitat von DesperadooDesperadoo schrieb:Freispruch
Auch Freisprüche und überhaupt keine Verurteilung sind begründet und in Rechtsstaaten müssen sie je nach angeklagtem Einzelfall auch erfolgen.
Zitat von DesperadooDesperadoo schrieb:Entspräche aber dem angesprochenen "gesunden Rechtsempfinden" vieler
Zitat von DesperadooDesperadoo schrieb:Entspräche aber dem angesprochenen "gesunden Rechtsempfinden" vieler
Ja, und die meisten sind dabei bestimmt auch Rechts eingestellt und AfD‐Wähler.

Auf FB liest man solche Forderungen meistens von denen.
Zitat von DesperadooDesperadoo schrieb:Ich habe eine Ahnung, wie die Antwort lauten könnte.
Ich auch und ist ja nicht so, dass ich es mir nicht auch schon mal je nach Einzelfall gewünscht hätte, wohlwissend aber auch, dass ja erst recht der deutsche Staat nicht nach dem Prinzip Auge um Auge denken, verurteilen und vollstrecken dürfte.


Der Staat ist ans Grundgesetz gebunden. Und die Menschenrechte gelten ausnahmslos für jeden und unter allen Umständen.

Niemand verwirkt sie durch Taten. Und das gilt natürlich fundamental für Art. 1 GG.



Bestrafungen müssen in Deutschland stets menschenrechtskonform sein. Freiheitsstrafen und unter humanen rechtskonformen Bedindungen sind das höchste der Gefühle.

Und in das Recht auf körperliche Unversehrtheit dürfte der Staat auch niemals der Bestrafung wegen eingreifen.
Auch solche Gesetzesänderungen, die in das Recht auf körperliche Unversehrtheit der Bestrafung wegen eingreifen würden und diese Bestrafungsform als verschärfte Strafrahmen in Strafgesetze festgelegen werden würde, wären verfassungswidrig.

Darüber hinaus ist das Recht auf körperliche Unversehrtheit aber natürlich nicht unantastbar, sondern darf der Staat auf Grundlage von Ermächtigungen durch legitime Gesetze und Verordnungen und jeweils auf Grudlage des Verhältnismäßigkeitsprinzips in dieses Recht eingreifen.


Nur dürfte es halt nie Zweck der Bestrafung dienen.


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26.02.2026 um 17:35
@Desperadoo


Muss dir aber auch ehrlich sagen, dass ich von diesem biblischen und für mich gleichzeitig aber auch unchristlichem Prinzip schon deswegen grundsätzlich nichts halte, weil der Staat dann ja zumindest objektiv gesehen keinen deut besser als die jeweiligen Täter wäre, nur die subjektive Intention wäre unterschiedlich.



Wobei wenn damit auch gleichzeitig Rachegelüste gestillt werden sollen, ich diese Intention hinter Körperstrafen für vergleichbar begangenes Unrecht dann auch abstoßend finden würde.


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26.02.2026 um 17:54
@rhapsody3004

Ist halt ein archaischer Impuls des Tieres nach Vergeltung, der sich über lange Zeit etabliert hat und die Faust ist zentralnervös leichter zur Bewegung zu animieren, als der Frontallappen Moral buchstabiert hat. Passt ja auch zum Thema. Den Impuls zugunsten der Ratio bremsen zu können, muss man lernen.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

26.02.2026 um 18:26
Nach der Vergewaltigung am Bahnhof in Pfaffenhofen hat man inzwischen einen Tatverdächtigen festgenommen.
In der Nacht zu Dienstag wurde eine Frau in Pfaffenhofen brutal vergewaltigt. In einer Asylbewerberunterkunft in Manching wurde am Mittwochnachmittag ein Verdächtiger festgenommen.
Quelle: https://www.focus.de/panorama/brutale-vergewaltigung-in-pfaffenhofen-taeter-30-gefasst_0ccfde10-d819-4224-854a-678b8abd85ca.html


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

26.02.2026 um 20:54
Zitat von philterphilter schrieb:. Passt ja auch zum Thema. Den Impuls zugunsten der Ratio bremsen zu können, muss man lernen
Oh ja!

Und sollten da auch alle mit gutem Beispiel vorangehen und auf körperliche Gewalt keine Auge-um-Auge Gegengewalt als Bestrafungsart und verfassungswidrig noch dazu fordern.
Zitat von DerBastiDerBasti schrieb:Nach der Vergewaltigung am Bahnhof in Pfaffenhofen hat man inzwischen einen Tatverdächtigen festgenommen.
Ist doch gut, dass man einen Tatverdächtigen und offenbar auch mutmaßlichen Täter festgenommen hat, da ja auch Haftbefehl erlassen wurde. Also muss er sogar dringend tatverdächtig sein und er muss die U-Haft auch antreten und damit ist er erst mal aus dem Verkehr gezogen:
Er wurde in eine bayerische Justizvollzugsanstalt überstellt.
Quelle: https://www.focus.de/panorama/brutale-vergewaltigung-in-pfaffenhofen-taeter-30-gefasst_0ccfde10-d819-4224-854a-678b8abd85ca.html


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

26.02.2026 um 21:37
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Und sollten da auch alle mit gutem Beispiel vorangehen und auf körperliche Gewalt keine Auge-um-Auge Gegengewalt als Bestrafungsart und verfassungswidrig noch dazu fordern.
Ja. Aber

Youtube: Germans cross the Danish Border Scene - April 9th
Germans cross the Danish Border Scene - April 9th
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Für mich ist alles Ernst, keine Schauspielerei 😌


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28.02.2026 um 22:20
Gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen sollen in BW verschiedene Modelle erprobt werden: Auf einigen Strecken sollen jeweils zwei Zugbegleiter unterwegs sein, auf anderen Strecken werde die Doppelbesetzung aus Zugbegleitung und Sicherheitspersonal bestehen.
Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/db-startet-pilotprojekte-fuer-mehr-sicherheit-bahnfahren-100.html

In Baden-Württemberg sollen jetzt entweder zwei Zugbegleiter oder Zugbegleiter plus Security ausprobiert werden. Zweiteres macht vermutlich mehr Sinn


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

03.03.2026 um 22:31
Zitat von abberlineabberline schrieb am 28.02.2026:In Baden-Württemberg sollen jetzt entweder zwei Zugbegleiter oder Zugbegleiter plus Security ausprobiert werden. Zweiteres macht vermutlich mehr Sinn
Bei uns ist das im Nahverkehr (S-Bahnen) , ab 20 Uhr normal. Ich steige wenn ich spät irgendwie fahre , immer in die erste Bahn ein weil dort immer Security ist ... Im RB/RE hab ich das an den Wochenenden im Winter aber auch schon des öfteren gesehen - das war schon weit vor dem Vorfall und sogar auch schon vor Corona Zeiten usw... Als Vielfahrer der Bahn und Frau weiß man so manches


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

04.03.2026 um 03:42
Zitat von abberlineabberline schrieb am 28.02.2026:In Baden-Württemberg sollen jetzt entweder zwei Zugbegleiter oder Zugbegleiter plus Security ausprobiert werden. Zweiteres macht vermutlich mehr Sinn
Zweites wäre schon sinnvoller.

Zumal die Security bzw. die Sicherheitsmitarbeiter der DB-Sicherheit auch nochmal speziell im Umgang mit dem Tonfa geschult bzw. unterwiesen sind und im Dienst mitführen.
Obwohl natürlich auch für sie zunächst immer Deeskalation gilt und der Einsatz eines Tonfas nur im Notfall und stets verhältnismäßig sein muss.
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:Bei uns ist das im Nahverkehr (S-Bahnen) , ab 20 Uhr normal. Ich steige wenn ich spät irgendwie fahre , immer in die erste Bahn ein weil dort immer Security ist ... Im RB/RE hab ich das an den Wochenenden im Winter aber auch schon des öfteren gesehen - das war schon weit vor dem Vorfall und sogar auch schon vor Corona Zeiten usw... Als Vielfahrer der Bahn und Frau weiß man so manches
Bin schon lange nicht mehr weder Zug, Regio noch S-Bahn gefahren.

Kenne nur die Zwei-Mann-Bestreifung am Hauptbahnhof Hannover. Seit einigen Jahren wird aber auch immer wieder Mal Sicherheitspersonal für auch in Zügen mitzufahren gesucht. Liest man ab und an mal.
Genauso wie auch mittlerweile eigenständige Sicherheitsunternehmen und als Subunternehmer auftretend Sicherheitspersonal auch für in Zügen für die Deutsche Bahn suchen.

In Straßenbahnen und zur Üstra gehörend fahren schon seit Ewigkeiten zwei Sicherheitsmitarbeiter von Protec unregelmäßig mit. Also nur so stichprobenartig. Steigen mal dazu, dann fahren sie paar Stationen mit und steigen dann wieder aus. Vorranging bestreifen sie ja die U-Bahn-Haltestellen.


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04.03.2026 um 05:04
Wenn das keine traurige Entwicklung ist, dann weiss ich es auch nicht.
Wir unterhalten uns hier wieviele Security MA angemessen sind, weil Menschen im Nahverkehr getötet werden, wo ist der Staat? Was macht er in der Prävention, wie übt er das übertragene Gewaltmonopol aus?
Die Politik die ich als Verursacher sehe schweigt auch...fehlt nur noch ein schlauer Spruch a la Merkel, ja mei, ist halt so.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

04.03.2026 um 06:19
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wir unterhalten uns hier wieviele Security MA angemessen sind, weil Menschen im Nahverkehr getötet werden, wo ist der Staat? Was macht er in der Prävention, wie übt er das übertragene Gewaltmonopol aus?
Zunächst ist ja auch weiterhin die Bundespolizei vor Ort.

Deren Personalkapazitäten sind aber auch begrenzt oder anders endlich.


Zumal der DB-Sicherheitsdienst ja nur das Hausrecht durchsetzt.

Die Bundespolizei ist explizit für den Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie für die Verfolgung und Abwehr Straftaten zuständig. Dafür bestreift ja auch die Bundespolizei Bahnhöfe oder patrouilliert an fixen Punkten.

Die DB-Sicherheit muss im Rahmen ihrer Garantenpflicht natürlich auch Straftaten im jeweiligen Hausrechtsbereich verhindern bzw. müssen sie einschreiten, dürften dabei jedoch nur im Rahmen der Jedermannsrechte agieren. Darüber hinaus achten sie auf die Einhaltung von allen Verhaltensregeln bzw. auf Einhaltung der gesamten Hausordnung.

Was sie als Besitzdiener zusätzlich auch noch dürften auch Platzverweise auszusprechen und auch Hausverbote erteilen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:, ja mei, ist halt so.
Aufgrund begrenzter Personalkapazitäten ist es ja auch tatsächlich nicht zu ändern, dass neben der Bundespolizei auch privates Sicherheitspersonal eingesetzt wird und das neben der Sachkundeprüfung (mehr als nur die Unterweisung) nach 34a GewO auch intern regemäßig von der DB geschult wird.

Für das Mitführen eines Tonfas wird auch eine extra Schulung verlangt.

Und jeder Sicherheitsdienstmitarbeiter wird auch mittlerweile auf Eignung überprüft. Eine Bewacher-ID ist Voraussetzung und muss mittlerweile jeder Sicherheitsmitarbeiter haben. Besitzt ein Bewerber noch keine, müsste die DB als Arbeitgeber eine beantragen. Vorher kein Einsatz möglich.

Was ich nur sagen will; Bei der DB-Sicherheit wird auch nicht Hinz und Kunz auf die Leute losgelassen. Und gerade die DB als Arbeitgeber achtet bestimmt auch strenger bei der Auswahl ihrer Bewerber.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

04.03.2026 um 06:30
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Zunächst ist ja auch weiterhin die Bundespolizei vor Ort.
Das war missverständlich, sorry.

Zunächst einmal sei gesagt, wollte ich damit sagen.



Die Bundespolizei wird natürlich immer weiterhin auch für Bahnhöfe zuständig und vor Ort sein und auch mit dem DB-Sicherheitsdienst zusammenarbeiten, wenn erforderlich.

Niemand muss sich Sorgen machen, dass die Bundespolizei mal ganz abgezogen werden könnte.

Und ich denke es wird in Zukunft auch bei der Bundespolizei Aufstockungen geben - genauso wie beim DB-Sicherheitspersonal, so weit dies möglich ist. Denn Personal kann man ja nun mal auch nicht backen.


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04.03.2026 um 07:19
@rhapsody3004
Ich wollte an sich nicjt aufgeklärt werden warum es nicht geht, dass in Deutschland ALLES mittlerweile unlösbare Aufgaben sind, hat jeder längst kapiert - man schaue sich nur die steigenden Opferzahlen im ÖPNV an.

Ich kritisiere die Symptombekämpfung (stümperhaft, teuer, hilflos) anstatt Ursachenbekämpfung, findet ja gar nicht statt.


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Gewalt in Bus, Bahn und Bahnhöfen, Haltestellen

04.03.2026 um 09:35
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich wollte an sich nicjt aufgeklärt werden warum es nicht geht, dass in Deutschland ALLES mittlerweile unlösbare Aufgaben sind, hat jeder längst kapiert -
Mehr als Anreize zu schaffen, können Staat und Arbeitgeber ja auch nicht, um mehr hoheitliches als auch mehr privates Sicherheitspersonal für präventive Sicherheit zu bekommen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich kritisiere die Symptombekämpfung (stümperhaft, teuer, hilflos)
Sicherheit kostet in der Tat, aber ich sehe nicht, dass irgendwer noch die Kosten scheut.

Schon unter Faeser wurde in Sicherheit investiert und neue Stellen auch bei der Bundespolizei geschaffen. Da wurden so viele Bundesmittel locker gemacht wie schon lange nicht mehr, um die Bundespolizei zu stärken.

Es wären jetzt auch noch mehr Mittel drin, würde man endlich damit aufhören die Reichen und Superreichen weiter pampern zu wollen und was an an der Union liegt.


Und die Deutsche Bahn sucht auch bundesweit am laufenden Band nach Sicherheitspersonal.

Nur kann man nun mal auch keine den Bedarf abdeckende Bewerberanzahl herbeizaubern.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:anstatt Ursachenbekämpfung, findet ja gar nicht statt.
Die Ursachen sind soo individuell und wird man eh nie richtig beseitigt kriegen. Da brauchen wir uns nichts vormachen. Und würde ohnehin nicht von heute auf Morgen gelingen.


Was auf jeden Fall der falsche Weg ist und den aber besonders eine Union gehen will, ist für mehr prekäre Lebensverhältnisse zu sorgen.
Die können kann nämlich je nach Einzelfällen wieder zu Frust führen und Frust kann dann wieder zu Wut bzw. zu Aggressivität führen und sich wieder bei denen entladen, die gar nichts dafür können.




PS.

Auch wurden doch überall die Waffenverbotszonen ausgeweitet. Klar bringen Verbote auch nur bei regelmäßigen Kontrollen etwas. Nur durch Kontrolle entfalten sie erst ihren Zweck des Schutzes.


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04.03.2026 um 09:43
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Da brauchen wir uns nichts vormachen. Und würde ohnehin nicht von heute auf Morgen gelingen.
Da gebe ich Dir recht...es wäre auch mit Arbeit verbunden. Warum als Staat und Gewaltmonopolist Probleme lösen, lieber zahlen die Fahrgäste mehr, die wollen ja mehr Sicherheit.
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Auch wurden doch überall die Waffenverbotszonen ausgeweitet. Klar bringen Verbote auch nur bei regelmäßigen Kontrollen etwas.
Richtig! Endlich können wir den eingebildeten Handwerker zeigen wo sprichwörtlich der Hammer hängt - wenn die Kunden bei Handwerkern einen Posten "Anwaltschaftliche Beratung" entdecken, dann könnte es damit zusammenhängen:
Zunehmend müssen sich Firmenchefs allerdings auch mit überraschenden Nebenwirkungen von politischen Entscheidungen befassen, die ursprünglich gar nicht der Wirtschaft galten. Die vielerorts entstehenden Waffenverbotszonen beispielsweise zielen auf eine wirkungsvollere Verbrechensbekämpfung ab, treffen aber voll das Handwerk. Zwar dürfen Handwerker in so eine Waffenverbotszone durchaus auch eigentlich verbotene Gegenstände mitnehmen, sofern sie dort einen Auftrag erledigen wollen. Aber die betroffenen Firmenchefs beziehungsweise ihre Mitarbeiter müssen einiges beachten, wenn sie etwa ein Teppichmesser oder eine Säge dabeihaben. Daher ist es empfehlenswert, vor Betreten einer Waffenverbotszone mit dem Anwalt die Regeln zum Mitführen gefährlicher Gegenstände zu besprechen. Wer zur falschen Zeit am falschen Ort das falsche Werkzeug falsch transportiert, handelt sich rasch Ärger ein. Und das kann teuer werden.
Quelle: https://www.trialog-magazin.de/personal-und-fuehrung/organisation-management/waffenverbotszone-bereitet-unternehmern-grosse-probleme/
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Was auf jeden Fall der falsche Weg ist und den aber besonders eine Union gehen will, ist für mehr prekäre Verhältnisse zu sorgen.
Die können kann nämlich je nach Einzelfällen wieder zu Frust führen und Frust kann dann wieder zu Wut bzw. zu Aggressivität führen und sich wieder bei denen entladen, die gar nichts dafür können.
Genau, Schaffner töten wegen der "einen" Union...


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04.03.2026 um 10:42
Dazu kommt, dass bis 2030 ca 40-50 Prozent der Lokführer, Busfahrer und Zugbegleiter in Rente gehen und kaum Nachwuchs kommt.
Zum Beispiel Bayern:
Vier von zehn Tram-, U-Bahn- oder Busfahrern gehen in den kommenden zehn Jahren in den Ruhestand.
Quelle: https://www.br.de/nachrichten/bayern/rentenwelle-steht-an-nachwuchsproblem-bei-bus-und-bahnfahrern,UVvEuJu

Oder hier:
Eine aktuelle Studie der Klima-Allianz Deutschland und der Gewerkschaft Verdi zeigt deutliche Herausforderungen für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Deutschland. Demnach wird bis zum Jahr 2030 etwa die Hälfte der derzeitigen Beschäftigten in den Ruhestand gehen.
Quelle: https://eisenbahn.blog/studie-warnt-vor-drastischem-personalbedarf-im-oepnv-bis-2030/

Und Zugbegleiter will halt kaum noch wer machen. Und dann zwei pro Zug? Ohne Security wird da gar nichts gehen. Und dann fährt noch niemand den Zug


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04.03.2026 um 10:44
Da ich gerade in China bin ist es echt ein angenehmes Gefühl überall Bahn Bus Metro oder was auch immer zu fahren ohne sich Gedanken zu machen.
Einmal bei Betreten eines Bahnhofs Flughafen oder Großen Metro wird man durchleuchtet und dann praktisch dauerhaft gefilmt.
Das Ganze kombiniert mit einer 0 toletantbgegenüber Drogen und härteren Strafen und das Ganze läuft von alleine.
Polizisten sind unbewaffnet und es gibt kaum welche.


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