philae schrieb:Das liegt daran, dass es oftmals die einzigen öffentlichen Räume sind, wo man sich zwanglos aufhalten kann. Gerade jetzt im Winter. Es besteht zwar Möglichkeit zum Konsum, aber kein Konsumzwang.
Da fällt mir spontan das Drama um die in Gruppen rumhocken Dudes ein, die Bahnhöfe als praktisch einziger Treffpunktemöglichkeit zu gesellschaftliche kostenfreie Teilnahme möglich nutzen. Freies Wlan der Bahn als einzige Konsum/Austauschmöglichkeit in die Heimat.
Dann wurde die Mär von den aggressiven, lauten Fremden unter die Leute gebracht. Das zusammengepferchte Menschen unterschiedlichster Nationen/Sprachen und auf engste Raum mal aus der Haut fahren und Reiberrein vorprogrammiert sind, ist doch vollkommen normal.
Unbekannte Sprache, neuartige Geräuschkulisse und fremdartiger Gesten/Verhalten - kann man zunächst eingeschüchtert sein.
Mit Kulturschock im fremden Land einleben, selbst unter Zimmernachbarn völlig fremd/einsam zu fühlen, zunächst keine Chance um Geld zu verdienen ... und zur guter Letzt wird man nachdem man dem Lagerkoller entkommen ist, von versteinerten grimmigen einheimischen Gesichtern verächtlich angeglotzt, weil der Gastgeber sich diffusen Ängste & unnötigen Futterneid einreden lässt, sich von unterschiedlich aussehenden Menschen bedroht fühlt. Echt Cinema ...
philae schrieb:Und natürlich ziehen Bahnhöfe auch gewisse "Klientel" an, denn man bekommt dort rund um die Uhr Alkohol.
Je nach Größe der Stadt wird so gut wie alles umgesetzt, von daher begegnen sich dort womöglich extreme unterschiedliche Szenen.
DerBasti schrieb:Quelle?
Z.B. gabs die Baseballschläge-Jahre mit orientierungslosen, gelangweilten Bonehead-Gruppen mit Glatze, DocMartins & Bomberjacke.
Die jährlichen sommerlichen Chaostage von Hannover,
1 Mai in Berlin und Hamburg
Militante Atomkraftgegner
Straßenschlachten mit Hausbesetzern und Staatsmacht
Die "Glanzzeiten" der deutschen Hooligankultur zu beginn der 80s bis Mitte der 90s
Die RAF fiel noch noch seltenst unangenehm auf ...
Auch Gangs nach amerikanischen Vorbild gab es reichlich von Gastarbeiterkindern ... um sich gegen die Nazisbanden schützen zu können
Dazu gab es keine Kameras zwecks öffentlicher Überwachung, mehr Freiheiten für Delikte, hilflose Polizisten ohne großartige Schutzkleidung,
DerBasti schrieb:Fakt ist dass seit Jahren die Gewalt und Sexualstraftaten an Bahnhöfen zunehmen.
Achja, die ominösen alltäglichen omnipräsenten Gruppenvergewaltigungen an überwachten Bahnhof musste ja kommen ... aber Fakt?
Quelle bitte oO
Edit: Fehler sind beabsichtigt lel