Ramadan am Arbeitsplatz
um 09:14Freu dich nicht zu früh :D Hier gibt es jede Menge User die bis 3 zählen können :)sevenheartseas schrieb:Was soll er tun?
Freu dich nicht zu früh :D Hier gibt es jede Menge User die bis 3 zählen können :)sevenheartseas schrieb:Was soll er tun?
Ja aber macht ja sonst niemand die Arbeit sonst...behind_eyes schrieb:Verbieten. 15k Schritte am Tag ohne Wasser mit Patientenverantwortung bei gleichzeitig beobachteter Trägheit, Müdigkeit und Unkonzentriertheit sollte man einschreiten dürfen. Da kann dieser Mensch halt nicht arbeiten in dieser Position.
Was soll ich mich freuen? Ich wäre froh wenn solche Dinge nicht passieren würden.Nyx_07 schrieb:Freu dich nicht zu früh :D Hier gibt es jede Menge User die bis 3 zählen können :)
Was ist mit Zwangsverpflichtung von z.B. Arbeitslosen in solchen Notsituationen? Das Problem besteht ja und wird auch weiterhin bestehen.sevenheartseas schrieb:Ja aber macht ja sonst niemand die Arbeit sonst...
Na ob sie jetzt garnicht arbeiten oder so in diesem degenerierten Zustand ist ja kein großer Unterschied. Im Gegenteil noch, kann wenigstens nichts passieren.sevenheartseas schrieb:Ja aber macht ja sonst niemand die Arbeit sonst...
Gibt es doch. Personalleasing, interne springer pools und unterstützende Assistenten vom roten kreuz, sogar in extremer not duch das bundesheer oder auch zivildiener werden viel in heimen für ihren dienst untergebracht. Und wenn das noch immer nicht hinhaut dann war sich niemand beschweren und die Situation ist für MA und pfleglinge doch nicht so schwer.Interested schrieb:Was ist mit Zwangsverpflichtung von z.B. Arbeitslosen in solchen Notsituationen? Das Problem besteht ja und wird auch weiterhin bestehen.
Der User redet von einer Intensivstation und Pflegehelfern. Pflegehelfer sind auf Intensivstationen stark reglementiert, möglichst gar nicht einzusetzen und dürfen vieles dort nicht machen. Menschenleben liegen kaum in ihrer Hand.behind_eyes schrieb:Im Gegenteil noch, kann wenigstens nichts passieren.
Okay ich rede nicht von einer Intensivstation. Hier hatten wir eine Komminikationsproblem?Nyx_07 schrieb:Der User redet von einer Intensivstation und Pflegehelfern. Pflegehelfer sind auf Intensivstationen stark reglementiert, möglichst gar nicht einzusetzen und dürfen vieles dort nicht machen. Menschenleben liegen kaum in ihrer Hand.
Hm so gesehen, wenn die Religion das allwertige Problem ist, ja dann ist es so zu handhaben.Interested schrieb:Boah, dann ist doch alles abgedeckt. Entsprechend würde ich bei künftigen Rekrutierungen einfach auf weniger Muslime setzen, da sie die Abläufe nachhaltig stören und in Bereichen, wo Menschenleben gefährdet sind, sowieso.
Ja richtig gibt es. Das Bundesheer wurde sogar bei Corona in einigen Heimen eingestetzt. Aber die Situation is dann doch bissi komplizierter oft.Bumfuzzle schrieb:Gibt es doch. Personalleasing, interne springer pools und unterstützende Assistenten vom roten kreuz, sogar in extremer not duch das bundesheer oder auch zivildiener werden viel in heimen für ihren dienst untergebracht.
Energielevel & Konzentration: Das Fasten kann Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit haben, insbesondere bei langen oder anspruchsvollen Schichten. So fühlen sich fastende Pflegekräfte in der zweiten Tageshälfte häufig müder, da sie seit dem Morgengrauen nicht gegessen oder getrunken haben.Quelle: https://www.tern-group.com/de/blog/ramadan-in-der-pflege-5-tipps-wie-sie-ihre-internationalen-fachkrafte-im-fastenmonat-unterstutzen-konnen
Arbeitszeiten: Häufig bevorzugen internationale Fachkräfte während des Ramadan frühere Schichten, um abends gemeinsam das Fasten brechen zu können.
Gemeinschaftlichkeit: Ramadan ist eine Zeit der Gemeinschaft. Häufig wird das Fastenbrechen am Abend gemeinsam zelebriert. Für Pflegekräfte, die in einem fremden Land leben, kann dies eine herausfordernde Zeit sein.
Gesundheitliche Aspekte: Gläubige Muslime mit gesundheitlichen Einschränkungen sind vom Fasten befreit, fühlen sich aber häufig dennoch verpflichtet. Hier kann eine wertschätzende Kommunikation helfen, um Unsicherheiten zu vermeiden.
Gar keine schlechte idee. Man verhindert arbeitslosigkeit und schafft so mehr MA für einen sehr schwach besetzten bereich. Immerhin bekommt man als anreiz durch die pflegereform ein pflegestipendium und ausbildungszuschüsse. :Y: und muss dann nicht mehr international anwerben wie österreich das mit philippinen macht. 🤷🏻Interested schrieb:Man könnte die ganzen Verwaltungsjobs, die mit Hilfe von KI und überhaupt automatisiert und digitalisiert ersetzt werden, auch umschulen und in der Pflege einsetzen.
Nein kann man nicht. In der Nacht ist nur ein Viertel der Belegschaft anwesend. Würden die Fastenden nur Nachtdienste schieben käme niemand auf seine Stunden. Es ist ja gedeckelt. Kein Geld da.behind_eyes schrieb:Man könnte also den Dienstplan so ändern, daß Menschen in aktiver Ausübung einer Religion die es ihnen nur nachts gewährt, Essen und Trinken aufzunehmen, eben nachts einzusetzen.
Bitte nicht. Lauter unmotivierte Sesselpupser die garkeinen Bock auf die Arbeit haben. Auf Pflege muss man auch bisschen Bock haben sonst gehts nicht.Bumfuzzle schrieb:Gar keine schlechte idee. Man verhindert arbeitslosigkeit und schafft so mehr MA für einen sehr schwach besetzten bereich. Immerhin bekommt man als anreiz durch die pflegereform ein pflegestipendium und ausbildungszuschüsse. :Y:
Ok, leuchtet ein.sevenheartseas schrieb:Nein kann man nicht. In der Nacht ist nur ein Viertel der Belegschaft anwesend. Würden die Fastenden nur Nachtdienste schieben käme niemand auf seine Stunden. Es ist ja gedeckelt. Kein Geld da.
Ja eben. Das Team ist ja in Ordnung. Bei uns herrscht relativer Frieden deshalb will ich nicht in ein Wespennest stechen.behind_eyes schrieb:Tja, heikle Situation vor allem wenn man sowas ansprechen möchte, hätte kein Bock das die Religion als belastend diskutiert wird.
Was würdest du dann tun?sevenheartseas schrieb:Wenn es wirklich nicht vertretbar wäre würde ich eh die Reißleine ziehen.