Ramadan am Arbeitsplatz
um 10:26Ah okay, ist kein Problem. :Y:sevenheartseas schrieb:Ich glaube das geht bissi zu weit. Dafür müsste ich ganz schön ausholen...
Ah okay, ist kein Problem. :Y:sevenheartseas schrieb:Ich glaube das geht bissi zu weit. Dafür müsste ich ganz schön ausholen...
Wenn man im Pflegesektor vermehrt Muslime beschäftigt, da die feine Gesellschaft das nicht selbst leisten möchte, muss man wohl oder übel umplanen und eben diese Zeiten auch arbeitstechnisch und arbeitsrechtlich irgendwie angleichen und ändern.Bumfuzzle schrieb:Interessant wie gut eigentlich in Österreich alles zum vorbereiten geht und da auch Leitfäden zu Verfügung gestellt werden.
Sicher, aber andere Unternehmen bekommen das ja weltweit anscheinend auch hin. Wie gesagt, auch muslimische Länder machen den Laden nicht 4 Wochen im Jahr komplett zu. Auch da gibt es KH, Pflegeeinrichtungen usw.Bumfuzzle schrieb:Vier Wochen sind schon in dem Bereich eine ganze Weile und muss wirklich gut strukturiert eingeteilt werden damit da keine Unfairness entsteht. :)
Eben.Bumfuzzle schrieb:Aber das man Kompromisse finden könnte sehe ich auch so. Denn das Fasten gibt es ja nicht erst seit gestern und kommt jedes Jahr wieder.
Dann frage ich mich wirklich, was das Problem ist. Jeder hat mal Tage, an denen er nach der Arbeit wie ein Schluck Wasser in der Kurve abhängt, aus ganz verschiedenen Gründen.sevenheartseas schrieb:Naja auf Nachfrage geht es ihnen ja gut und Alles sei normal. Und sie erledigen ja ihre Arbeit.
In der Corona Zeit habe ich Freiwillige Arbeit gemacht unter anderem auch in Heimen. Da lag es nicht an der Religion das da wenige arbeiten wollen, das lag an gewissen Kollegen und deren Umgang mit neuen Mitarbeitern. ;DInterested schrieb:Wenn man im Pflegesektor vermehrt Muslime beschäftigt, da die feine Gesellschaft das nicht selbst leisten möchte, muss man wohl oder übel umplanen und eben diese Zeiten auch arbeitstechnisch und arbeitsrechtlich irgendwie angleichen und ändern.
Es gibt nicht wenige junge Menschen, die fast jeden Montag nicht 100% leistungsfähig sind, weil sie am Wochenende hart gefeiert haben. Es gibt soviele Gründe, warum Angestellte nicht immer 100% geben können, nur da wird kein Fass aufgemacht.Photographer73 schrieb:Jeder hat mal Tage, an denen er nach der Arbeit wie ein Schluck Wasser in der Kurve abhängt, aus ganz verschiedenen Gründen.
Die anderen sind einfach schon immer darauf vorbereitet. ;D Österreich auch aber scheint keiner dort zu wissen. Guck ;DPhotographer73 schrieb:Sicher, aber andere Unternehmen bekommen das ja weltweit anscheinend auch hin. Wie gesagt, auch muslimische Länder machen den Laden nicht 4 Wochen im Jahr komplett zu. Auch da gibt es KH, Pflegeeinrichtungen usw.
Bumfuzzle schrieb:Die IGGÖ empfiehlt unter anderem die präventive Planung (frühzeitige Gespräche über dienstliche Einteilung —> besser Spät- bzw. Nachtschichten da man das mit Essenzeit vereinbaren kann), in den erlaubten Stunden die Flüssigkeitseinnahme einhalten und Rückzugsräume.
Interessant wie gut eigentlich in Österreich alles zum vorbereiten geht und da auch Leitfäden zu Verfügung gestellt werden.
https://www.gesundearbeit.at/arbeitsgestaltung/gender-und-diversity/gesund-arbeiten-waehrend-des-ramadans
Voussoir schrieb:Man kann sich entscheiden, Essen oder Gott.
Bitte nicht aus dem Kontext reißen. Der Satz "Essen oder Gott" war zynisch gemeint, weil gefragt wurde, wovon man leben sollte wenn man nicht arbeitet und die Frage ist ja wohl absolut albern, genau so wie die getätigte Behauptung, dass man dem Staat auf der Tasche liege, wenn man mal während der Ramadan-Zeit nicht arbeitet.Photographer73 schrieb:Was für ein BS.
Andere Ländern zu vergleichen hinkt ziemlich. Pflege ist nicht überall gleich. In Rumänien haben mir Menschen erzählt sind die Zustände komplett anders. Da kommen die Angehörigen in die Heime und pflegen die Personen zum Beispiel. In Tunesien müssen Verbandsmaterial und Medikamente von zu Hause gestellt werden.Photographer73 schrieb:Sicher, aber andere Unternehmen bekommen das ja weltweit anscheinend auch hin. Wie gesagt, auch muslimische Länder machen den Laden nicht 4 Wochen im Jahr komplett zu. Auch da gibt es KH, Pflegeeinrichtungen usw.
Du kommst immer mit deinen Anekdoten... Du hast noch nie dies gesehen und das gesehen..yari schrieb:Muslime auf der ganzen Welt fasten seit Jahrhunderten und wie oft hat man bisher mitbekommen, dass etwas passiert ist, weil diese fasten?
Achso verstehe, deshalb darf das Thema nicht angesprochen werden, klar macht Sinn.yari schrieb:Es gibt nicht wenige junge Menschen, die fast jeden Montag nicht 100% leistungsfähig sind, weil sie am Wochenende hart gefeiert haben. Es gibt soviele Gründe, warum Angestellte nicht immer 100% geben können, nur da wird kein Fass aufgemacht.
Letztlich bleibt das übrig. Und ein Hobby wie Religion ist halt selbstverschuldet, da freiwillig gewählt.ApexOne schrieb:Der AN schuldet die Arbeitsleistung und muss so zu Arbeit erscheinen dass er arbeitsfähig ist und dies auch während der Arbeitszeit bleibt - außer er ist nicht selbstverschuldet arbeitsunfähig
Das stößt dir auf weil du mich in eine Schublade stecken willst.Tussinelda schrieb:ich verstehe das so:
der Mitarbeiter hat seine normale Arbeitsleistung erbracht, keine Beschwerden, keine Probleme....weil er aber NACH der Arbeit nicht so war wie sonst, wird deswegen aufs Fasten bezogen ein Faß aufgemacht. Denn Muslime die fasten stellen ja ihre Religion über das Wohlbefinden anderer.
Das stößt mir auf.
@sevenheartseassevenheartseas schrieb:Das stößt dir auf weil du mich in eine Schublade stecken willst.
Würdest du sehen dass ich mir nur Sorgen machen AUCH um das Befinden des Betroffenen weil ich ihn auch persönlich kenne und schätze würdest du anders denken.
"Anekdote"?JSugar schrieb:Du kommst immer mit deinen Anekdoten
Hab ich das so geschrieben?JSugar schrieb:Achso verstehe, deshalb darf das Thema nicht angesprochen werden, klar macht Sinn.
Das sieht das Gesetz in der EU anders, Religion ist da nicht einfach nur ein Hobby. Die Religionsfreiheit ist dort nämlich fest in den Grundrechten u.a. verankert.JSugar schrieb:Und ein Hobby wie Religion ist halt selbstverschuldet, da freiwillig gewählt.
Stichwort Religionsfreiheit. Man lese die arbeitsrechtlichen links dazu, die hier gepostet wurden ;)JSugar schrieb:Und ein Hobby wie Religion ist halt selbstverschuldet, da freiwillig gewählt.
nee, ICH habe ja nicht geschrieben, was Du geschrieben hast und bin dafür eben nicht verantwortlich. Wenn Du Dir einfach Sorgen machen würdest, dann hättest Du den thread anders aufgezogen.sevenheartseas schrieb:Das stößt dir auf weil du mich in eine Schublade stecken willst.
das ist bullshit. Im Gegenteil, alle Lösungsansätze werden abgewiesen, bitte nachlesen. Sogar die ganz offiziellen......und davon ab, es gibt ja gar kein Problem, denn die Arbeit wurde ja wie immer erbracht. Das überlesen hier wohl einige gerne.Voussoir schrieb:weshalb viele Antworten sich nicht an das Grundproblem/Grundfragestellung richten, wie man damit umgehen könnte, sondern direkt an dich als Person.
Das sagen hier ja die vernünftigen Menschen. Einfach mal über Probleme sprechen, wenn es welche gibt!Bumfuzzle schrieb:Und dadurch Religion kein Hobby sondern Grundrecht ist, müssen sich beide Seiten also AG und AN, zusammensetzen und Verienbarungen treffen die für alle gleich gerecht sind
Ich weiss das, gehöre zu jenen die es hier sehr oft gesagt haben und trotzdem muss man sich wiederholen. Veränderung ist ein Lernprozess und man lernt halt besser durch Wiederholungen. :)yari schrieb:Das sagen hier ja die vernünftigen Menschen. Einfach mal über Probleme sprechen, wenn es welche gibt!
Herr Dr. Fattoum, wie lässt sich das Fasten in Ihren Alltag integrieren?Quelle: https://www.bbtgruppe.de/zentrale/gruppenweit/LEBEN/Mannheim/ramadan/interview-theresienkrankenhaus.php
Das ist schon lange integriert, da ich seit ich 14 Jahre alt bin, mit dem Fasten anfing. Es fällt mir überhaupt nicht schwer, es ist zum Alltag geworden. Natürlich denke ich ab und zu ans Essen, aber das ist kein Problem.
Muslime fasten nicht nur im Ramadan, sondern auch freiwillig an anderen Tagen oder teilweise in bestimmten Monaten. Dies ist nicht verpflichtend wie das Fasten im Ramadan, aber es gibt uns viel.
Gibt es eine Schicht, in der es sich während des Ramadans am besten fasten lässt?
Überhaupt nicht! Das ist mir egal, ich operiere nach wie vor. Natürlich habe ich ab und zu Hunger und Durst, das beeinträchtigt meine Arbeit allerdings überhaupt nicht.
Es ging nicht darum, ob die Arbeit erbracht wurde, sondern wie mit den Symptomen des Fastens umzugehen ist, wenn sie klar nach der Schildung nach Außen sichtbar sind.Tussinelda schrieb:alle Lösungsansätze werden abgewiesen, bitte nachlesen. Sogar die ganz offiziellen......und davon ab, es gibt ja gar kein Problem, denn die Arbeit wurde ja wie immer erbracht. Das überlesen hier wohl einige gerne.
Im Artikel steht nichts davon, dass sich die Arbeitgeberseite angepasst hat, ihn mit Fragen belagert hat, er irgendwelche Forderungen o.ä. für die Fastzeit aufstellt, sondern er übernimmt selbst Verantwortung für sich und integriert das Fasten genau so, dass es ihn im Arbeitsalltag nicht beeinträchtigt. Sollte es aus meiner Sicht auch sein.Tussinelda schrieb:ach Du liebe Güte....Alarm......ein Chirurg, der während Ramadan fastet und trotzdem operiert.......
Doch meine Liebe. Du betreibst gaslighting. Hast ja auch versucht mir einen Ball zuzuspielen das ich kein Gedöns machen würde bei Alleinerziehenden. Obwohl für mich das ein rotes Tuch ist. Wenn ich kein Sexist bin muss ich also ein Rassist sein. Irgendwas muss ich deiner Meinung nach sein wenn ich etwas in Frage stelle.Tussinelda schrieb:nee, ICH habe ja nicht geschrieben, was Du geschrieben hast und bin dafür eben nicht verantwortlich.