Menschen
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Ein Leben ohne Handy

386 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Handy, Kommunikation, Verfügbarkeit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Ein Leben ohne Handy

08.04.2026 um 16:19
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb am 01.04.2026:Was ich aber nicht tun würde, ist, mir zig weitere Messenger wie Telegram, Threema und wie sie alle heißen herunterzuladen,
Nee ganz bestimmt. Würde ich auch nicht mchen. Wenn ich andere Tools installieren kann oder soll, können die anderen Leute doch auch auch z.B Discord installieren, oder nicht?
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb am 01.04.2026:Da mein Handy auf lautlos gestellt ist, die Chance, dass ich einen Anruf verpasse, sehr hoch. Im besten Fall hat mir dann jemand auf den AB gesprochen. Den abzuhören ist aber auch nicht einfacher bzw. sehr viel anders, als mir auf WA eine Sprachnachricht anzuhören.
Das verstehe ich jetzt nicht. Dein Handy ist lautlos. Du bermerkst also nur dass etwas, wenn Du bewusst nachschaust, oder?
Wenn das so ist, wie erfährst Du dann von einer WA Sprachnachricht? Doch erst dann, wenn Du es siehst.
Also könnte es ja passieren, dass Du jetzt eine WA bekommst, sie aber erst morgen hörst und, da Du gerade nicht magst oder kannst, beantwortest Du sie erst übermorgen.
Das wäre ja dann das selbe, wie bei Emails, Nachrichten auf dem AB oder SMS, oder? Die bekommst Du dann ja auch nicht sofort mit.
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb am 01.04.2026:Im blödesten Fall gibt es die AB-Nachricht nicht. In einem solchen Fall rufe ich meistens auch nicht zurück. So wichtig wird es dann wohl nicht gewesen sein.
Eben. Geau so ist das richtig. Es ist dann wohl auch nicht wichtig (genug). Es sein denn, aus der Familie hat jermand angerufen. Dann rufe ich SOFORT zurück (also so sofort, wie es geht), da es sein könnte, dass jemand z.B. verstorben ist. Aber die Familie und exakt 2 Freunde haben eh eine Sonderstellung in meinem Handy. Sie sind in einer Gruppe, die jederzeit (24/7) anrufen kann und dann erhalte ich auch einen Klingelton - Auch in Kino.
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb am 01.04.2026:Ich lebe schließlich nicht mehr im 19. Jahrhundert.
Ich mehne an, Du hast keinen Briefkasten mehr vor dem oder im Haus?
Sicher, auch ich bekomme dank Digitalisierung weniger Poat, als vor einigen Jahren. Manche Dinge lasse ich mir jedoch gerne als Brief zusenden. Nenne es von mir aus altmodisch.
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb am 01.04.2026:Ich weiß aber gerade gar nicht, ob ich dafür eine Flat habe?
Du würdest es sicherlich wissen, würdest Du diese Kommunikationsform öfter nutzen.

Wie gesagt, ich ernte öfters überraschte Blicke, wenn ich auf die Frage: Whatsapp? den Kopf schüttle. Bisher ist es aber immer auch anders gegangen. Liegt wohl auch oft an der menschlichen Bequemlichkeit.

Gucky.


3x zitiertmelden

Ein Leben ohne Handy

08.04.2026 um 18:39
Zitat von Gucky87Gucky87 schrieb:Das verstehe ich jetzt nicht. Dein Handy ist lautlos. Du bermerkst also nur dass etwas, wenn Du bewusst nachschaust, oder?
Wenn das so ist, wie erfährst Du dann von einer WA Sprachnachricht? Doch erst dann, wenn Du es siehst.
Also könnte es ja passieren, dass Du jetzt eine WA bekommst, sie aber erst morgen hörst und, da Du gerade nicht magst oder kannst, beantwortest Du sie erst übermorgen.
Das wäre ja dann das selbe, wie bei Emails, Nachrichten auf dem AB oder SMS, oder? Die bekommst Du dann ja auch nicht sofort mit.
Man sieht, ob man eine WA-Nachricht bekommen hat und den Inhalt der Nachricht, wenn man aufs Handy guckt. Dazu muss man die App nicht öffnen. Und ganz ohne handy- bzw. socialmediasüchtig zu sein, gucke ich persönlich dann doch häufiger aufs Handy als in mein Emailpostfach (und ich würde behaupten, dass das bei den meisten Menschen ähnlich ist.

Nach dem Aufstehen, wenn ich aus dem Haus gehe, um Spotify zu starten, an der Haltestelle, wenn ich in die App schaue, die mir die Abfahrtszeiten der Straßenbahn anzeigt, vor dem Arbeitsplatz, um Spotify wieder auszuschalten, in der Mittagspause, wenn ich Onlinebanking betreibe, wenn ich beim Einkaufen Punkte mittels App sammele, wenn ich gucken möchte, wie das Wetter am nächsten Tag wird..... Um mal ein paar Situationen zu nennen, in denen ich nebenbei sehe, ob mir jemand geschrieben hat.

Daneben gibt es auch Situationen, in denen ich eine Antwort erwarte. Vor allem wenn ich das zeitnah tue "Hey, ich hab spontan Bock auf Kino heute Abend. Interesse, dir mit mir Film XYZ anzugucken?" wäre z.B. eine Frage, bei der ich die Rückmeldung nicht erst 24 Stunden später erwarte. Oder meine Chefin, die notorisch spät dran ist. Wenn sie 10 Minuten vor der Öffnungszeit noch nicht da ist, weiß ich, dass ich mal nachschauen sollte, ob ich eine Nachricht von ihr bekommen habe, ob sie es noch pünktlich schafft oder ob sie im Stau steht und X Minuten zu spät kommt.

Generell würde ich eine Person auch nicht tagelang auf eine Antwort warten lassen, insbesondere, wenn gerade nicht die großen Dinge des Lebens besprochen werden. Um bei der Kinoeinladung zu bleiben: Ich will da gar keine 5seitige Anhandlung drüber hören, warum jemand gerade keine Zeit oder Lust hat. Ein "Ja, sollen wir uns um X Uhr an Punkt Z treffen" oder ein "Nein, kann heute leider nicht" würden mir da vollkommen reichen. Dafür braucht man null mentale Energie und unter 1 Minute Zeit.

Die Konsequenz daraus, dass ich jemanden nicht über WA erreichen kann, wäre wohl tendenziell, dass diese Person von mir eher keine spontanen Einladungen etc. bekommt. Was ja per se nicht schlimm ist, die Möglichkeit längerfristiger etwas auszumachen besteht ja nach wie vor. Also zumindest solange sich die Person dann nicht darüber beschwert, dass nur andere solche kurzfristigen Angebote bekommen.

Wobei ich Sprachnachrichten auch eher selten bekomme. Die meisten Leute schicken nach wie vor Text und die zwei Personen, die ab und an zu Sprachnachrichten tendieren, wissen, dass ich auf die tendenziell nicht sofort reagiere, weil ich es persönlich nicht mag, solche Nachrichten in der Öffentlichkeit (ohne Kopfhörer) abzuspielen bzw. zu beantworten und damit warte, bis ich an einem ruhigen Ort bin.

Für Emails und AB-Nachrichten wiederum gilt: Die muss ich aktiv ansteuern. In mein Email-Postfach guck ich höchstens einmal am Tag, manchmal seltener und der AB ist wie eine WA-Sprachnachricht, nur ohne die Möglichkeit, vorab zu sehen, wie lange ich zugequasselt werde und manchmal sogar ohne den Namen des Absenders (wenn die Person nicht in meinem Adressbuch abgespeichert ist - was z.B. der Fall ist, wenn mich meine Buchhandlung anruft, um mir zu sagen, dass mein vorbestelltes Buch abholbereit ist)

Und da SMS der altmodische Cousin von WA ist, sehe ich gerade nicht, welche Vorteile mir das bringen sollte. Insbesondere, da ich dann andere ja wieder dazu zwingen würde, diese Technik ebenfalls zu nutzen.
Zitat von Gucky87Gucky87 schrieb:Ich mehne an, Du hast keinen Briefkasten mehr vor dem oder im Haus?
Sicher, auch ich bekomme dank Digitalisierung weniger Poat, als vor einigen Jahren. Manche Dinge lasse ich mir jedoch gerne als Brief zusenden. Nenne es von mir aus altmodisch.
Ich habe einen Briefkasten. In dem landen im Regelfall Rechnungen, Behördenbriefe und selten Werbung. In einem durchschnittlichen Monat ist so an 2-3 Tagen mal irgendwas davon in dem Ding drin. Umgekehrt habe ich es schon vor Jahren aufgegeben, Briefmarken zu kaufen, weil es nervig war, dass die selbstklebenden 10er-Sets langsamer leer wurden, als sich das Porto erhöht hat. Im seltenen Fall, dass ich mal was verschicken will/muss (maximal einmal im Jahr), kaufe ich mir über die Post-App einen Frankierungs-Hashtag.

Damit will ich es natürlich niemandem madig machen, ausführliche Briefe per Post zu schicken, statt irgendeinen digitalen Weg zu nutzen. Mit dem Füller handgeschriebene Texte auf schönem Briefpapier haben ihre ganz eigene Ästhetik und Retro-Hobbys sind ja gerade auch im Trend. Für mich ist das aber nichts.

Was wichtige Unterlagen angeht, bekomme ich die lieber digital zugeschickt. Dann kann ich sie lokal und per Cloud speichern und habe dann immer noch die Möglichkeit, sie bei Bedarf auszudrucken und irgendwo abzulegen (auch wenn ich letzteres gerne vermeide, das betrifft also wirklich nur besondere Unterlagen). Umgekehrt alles, was man nur auf Papier hat zu digitalisieren ist da ja vergleichsweise aufwändiger.
Zitat von Gucky87Gucky87 schrieb:Du würdest es sicherlich wissen, würdest Du diese Kommunikationsform öfter nutzen.
Ja, wie gesagt. Ich sehe den Sinn, eine altmodische Technik aktiv zu nutzen, jetzt auch nicht wirklich. Ich kriege SMS eigentlich fast nur noch im Rahmen von 2FA. Also werde ich auch weiterhin nicht wissen, ob mich das Verschicken etwas kosten würde. So what?


2x zitiertmelden

Ein Leben ohne Handy

09.04.2026 um 01:58
Zitat von ConocidaConocida schrieb:Ja und die Frage von irgendjemanden, ja mir schwebt ein Blackout vor. Ihr seid dann ziemlich aufgeschmissen. In der Tat.
Zitat von ConocidaConocida schrieb:Ich hoffe für Euch, dass wir dieses Szenario nie kennen lernen werden.
Mir fällt auf, du schreibst Ihr und Euch und nimmst dich davon aus. Warum? Was machst du anders? Bist du in allem autark und weder auf öffentliches Stromnetz, noch Kanalisation, Gasleitungen, Lebensmittel, Internet, Gesundheitsversorgung usw. in keiner Weise angewiesen? Und wenn ja, wie hast du das erreicht?

Ich kann mir nämlich sehr schwer vorstellen, dass das heute noch möglich ist und deshalb frage ich.
Zitat von Gucky87Gucky87 schrieb:Nee ganz bestimmt. Würde ich auch nicht mchen. Wenn ich andere Tools installieren kann oder soll, können die anderen Leute doch auch auch z.B Discord installieren, oder nicht?
Sie können schon, werden es aber nicht. Die Wahrheit ist: sie werden halt dann einfach keinen Kontakt mehr zu dir haben. 🤷‍♀️

Ich benutzte auch kein WhatsApp für lange Zeit. Dann war ich darauf angewiesen, dass mir die Pflegekräfte meiner Schwiegermutter Nachrichten schicken können (ich bin ihre Bevollmächtigte und kümmere mich um ihre Belange). Also hab ich nachgegeben und es installiert. Nun ist meine Schwiegermutter kürzlich verstorben und ich werde WhatsApp wieder deinstallieren. Mir ist bewusst, dass ich dann auch mit anderen Leuten keinen Kontakt mehr haben werde, weil die sich sicher keinen anderen Messenger wie Signal oder Telegram installieren werden, nur weil ich die WhatsApp gegenüber bevorzuge.
Zitat von Gucky87Gucky87 schrieb:Wie gesagt, ich ernte öfters überraschte Blicke, wenn ich auf die Frage: Whatsapp? den Kopf schüttle. Bisher ist es aber immer auch anders gegangen. Liegt wohl auch oft an der menschlichen Bequemlichkeit.
Absolut. Die Leute nehmen das, was sie kennen und die meisten haben.
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Die Konsequenz daraus, dass ich jemanden nicht über WA erreichen kann, wäre wohl tendenziell, dass diese Person von mir eher keine spontanen Einladungen etc. bekommt.
Genau das meinte ich weiter oben. Wenn man kein WhatsApp hat und es nicht installieren möchte, dann wird einfach auf den Kontakt verzichtet. So ist auch meine Erfahrung.
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Wobei ich Sprachnachrichten auch eher selten bekomme.
Ich höre prinzipiell Sprachnachrichten nicht ab. Das weiß jeder und wenn man mir trotzdem welche schickt, bleiben sie eben ungehört. Ich habe auch keinen Anrufbeantworter und spreche auch auf keinen.

Ich kann gesprochene Sprache schwer verarbeiten, ich brauche das schriftlich. Oder ich brauche ein Bild dazu, zum Beispiel eine Präsentation oder mein Gegenüber in Person. Videokonferenzen gehen super, da sehe ich mein Gegenüber auch. Aber nur Ton: da bleibt bei mir nix hängen. Deshalb telefoniere ich ungern und führe keine wichtigen Gespräche telefonisch. Meine Antworten in einem Telefonat beschränken sich auf "Mhm", weil ich meistens nicht einmal so richtig mitbekomme, was jemand sagt.

Es kommt trotzdem vor, dass mich jemand anruft "nur, um zu plaudern". Ich kann das überhaupt nicht ausstehen und versuche, das zu vermeiden. Dennoch gibt es Menschen, die mir das aufzwingen und anrufen und dann reden und reden und reden... und von mir hält nur "Aha", "Mhm" und dergleichen zu hören bekommen. Wenn ihnen das reicht und sie damit glücklich sind, okay... ist halt, wie man in Wien sagt, so ziemlich dasselbe wie "Red's in a Sackerl und stö's ma vua die Tia" (Sprich es in eine Tüte und stell dir mir vor die Türe "). Oder so, wie wenn man eine Sprachnachricht schickt oder auf einen AB spricht. Mehr oder weniger ungehört gelöscht. 🤷‍♀️


3x zitiertmelden

Ein Leben ohne Handy

09.04.2026 um 11:55
Ich musste in letzter Zeit witzigerweise feststellen, dass (zeitnahe) Kommunikation selbst im Zeitalter von totaler Vernetzung und ständiger Erreichbarkeit für manche Menschen irgendwie dennoch nicht möglich ist. Vielleicht wurde ich auch nur bewusst geghostet.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Wenn man kein WhatsApp hat und es nicht installieren möchte, dann wird einfach auf den Kontakt verzichtet. So ist auch meine Erfahrung.
Das zeigt dann aber auch, dass man für die Person eben nicht wichtig genug ist. Kann man auch seine Schlüsse draus ziehen.

SMS und Email hat heutzutage fast jeder. SMS (jedes Handy kann das, da muss man nicht gezwungen werden @Sterntänzerin
) geht genauso schnell wie Whatsapp.

Letzteres hat nun mal nicht jeder.

Aber seit neuestem wird man sogar bei Amazon gezwungen, sein Konto darüber zu verifizieren.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Ich kann gesprochene Sprache schwer verarbeiten, ich brauche das schriftlich.
Geht mir ähnlich.

Neulich schickte mir bei Instagram jemand eine Sprachmessage, direkt nach einer Textnachricht. Keine Ahnung weshalb. Versuchte sie zu transkribieren, ging nicht.


3x zitiertmelden

Ein Leben ohne Handy

09.04.2026 um 12:17
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Ich höre prinzipiell Sprachnachrichten nicht ab. Das weiß jeder und wenn man mir trotzdem welche schickt, bleiben sie eben ungehört. Ich habe auch keinen Anrufbeantworter und spreche auch auf keinen.
Ich habe einen Bekannten, der Sprachnachrichten aufnimmt und sie in Text umwandelt, weil er eine LRS hat und vermeiden möchte, dass im geschriebenen Text lauter Rechtschreibfehler auftauchen. Frag mich bloß nicht, wie er das macht (er hat es mir mal gezeigt, es ist aber leider bei mir nicht hängen geblieben). Auf Deutsch kann WA das ja (noch) nicht bzw. wird die Nachricht, sofern sie in - gerade nachgeschaut - englisch, spanisch, portugiesisch oder russisch eingesprochen wurde, dann auch erst beim Empfänger transkribiert, wenn der die Funktion aktiviert hat. Ich hoffe, sie bringen das auch bald für Deutsch raus. Solange ich alles lesen kann, dürfen die Leute nämlich gerne so viel quasseln wie sie wollen.

Anrufe versuche ich im Normalfall auch zu vermeiden, zumindest wenn es um mehr und längeres geht als das ausmachen eines Termins z.B. beim Arzt. Manchmal geht es nicht anders, weil manche Sachverhalte einfach schneller mündlich als per zig Textnachrichten geklärt werden können. Da klär ich dann aber vorher per WA ab, ob der Anruf bei der Gegenseite zeitlich passend kommt. Ich persönlich finde die Attitüde "Ich habe jetzt Zeit und Ruhe, um zu telefonieren, also hat es bei dir gefälligst auch zu passen" nämlich ganz schrecklich und würde im Zweifelsfall dann wie gesagt nicht ran gehen. Andere, wie z.B. meine Mutter gehen hingegen überall dran und nerven dann ihr Umfeld mit Telefonaten, beim gemeinsamen Essen, im Zug, während des Shoppingtrips o.ä.


2x zitiertmelden

Ein Leben ohne Handy

09.04.2026 um 15:31
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Man sieht, ob man eine WA-Nachricht bekommen hat und den Inhalt der Nachricht
Das nehme ich ja auch an, und das ist auf meinem Hady ja genau so. Ich muss aber nbicht erst schauen, weil ich für bestimmte Aufgaben Töne oder Brummelmuster habe und daher schon vorher weiß, wer was von mir will. Natürlich nicht immer welche Person, aber viele Dinge kann ich von hören oder fühlen her schon unterscheiden und ich schaue daher auch nicht alle Nase lang nach, wer was wo.
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Damit will ich es natürlich niemandem madig machen,
Tust Du nicht. So wie viele WA nutzen nutze ich halt andere Dinge. Viele Wege führen nach Rom.
Ich habe z.B. viele Dinge auf dem Handy automatisiert. Will heißen, wenn eine bestimmte Nr. mich anruft, dann verhält sich das Telefon anders, als wenn Du mich anrufen würdest.
Z.B. hat in der Familie jeder seinen persönlichen Klingenton, aber auch wenn der Jenige mir ne Email schreibt, erklingt dieser Ton oder bei SMS Eingang unter seiner Tel.-Nr. Man kann schon viele Sachen automatisieren, um sich solche Funktionen zu "basteln". ;)
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Sie können schon, werden es aber nicht. Die Wahrheit ist: sie werden halt dann einfach keinen Kontakt mehr zu dir haben.
Och weißte, wem der Kontakt mit mir wichtig genug ist, der weiß, wie er an mich herankommt oder wen er zur Not fragen kann.
Das fukntioniert prima.


Gucky.


1x zitiertmelden

Ein Leben ohne Handy

09.04.2026 um 16:24
Ganz ohne Handy geht heute schlecht, aber ich bin auf jeden Fall für regelmäßige "Digital Detox" Tage wo man sich von der digitalen Welt abschirmt und analog geht. Sagen wir, sonntags prinzipiell auf alle Unterhaltungselektronik verzichten: Kein Handy, kein Tablet, kein Computer, kein Fernseher, kein Radio etc. Nur elektrisches Licht und notwendiger Strom wie z.B. der Kühlschrank darf benutzt werden.


melden

Ein Leben ohne Handy

09.04.2026 um 17:10
Zitat von philaephilae schrieb:Das zeigt dann aber auch, dass man für die Person eben nicht wichtig genug ist. Kann man auch seine Schlüsse draus ziehen.
Ja, absolut. Ich weiß, ich bin ersetzbar. 🤷‍♀️ Das ist einfach Fakt.
Ich bin diejenige, die weggezogen ist. Aus den Augen, aus dem Sinn.

Meine Mutter meldet sich regelmäßig, aber kommt halt nicht zu Besuch. Sie ist alt und ich bin ihr einziges Kind, daher spiele ich halt mit. Der Rest der Verwandtschaft ist mir aber eigentlich egal, wenn es da keinen Kontakt gibt, ist das nicht schlimm für mich.
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Ich habe einen Bekannten, der Sprachnachrichten aufnimmt und sie in Text umwandelt, weil er eine LRS hat und vermeiden möchte, dass im geschriebenen Text lauter Rechtschreibfehler auftauchen.
Das funktioniert nur bedingt. Eine Freundin macht das für mich, sie mag nicht tippen und ich mag mir keine Sprachnachrichten anhören 🤣. Die Resultate sind nicht zufriedenstellend, weil die Spracherkennung eben nicht alles erkennt und dann Nonsens rauskommt.
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Solange ich alles lesen kann, dürfen die Leute nämlich gerne so viel quasseln wie sie wollen.
Sehe ich auch so. Ich bin schneller beim Lesen als sie beim Quasseln. 🤷‍♀️
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Anrufe versuche ich im Normalfall auch zu vermeiden, zumindest wenn es um mehr und längeres geht als das ausmachen eines Termins z.B. beim Arzt. Manchmal geht es nicht anders, weil manche Sachverhalte einfach schneller mündlich als per zig Textnachrichten geklärt werden können.
So halte ich es auch.
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Andere, wie z.B. meine Mutter gehen hingegen überall dran und nerven dann ihr Umfeld mit Telefonaten, beim gemeinsamen Essen, im Zug, während des Shoppingtrips o.ä.
Das mag ich gar nicht und ich habe auch zu Fremden im Zug schon gesagt, dass sie das unterlassen sollen. In den ÖBB und den Wiener Linien ist es zwar nicht direkt untersagt (außer in den Ruhezonen), aber nicht gerne gesehen. Am schlimmsten ist lautes Telefonieren über Lautsprecher. Manche schauen auch Videos oder hören Musik über Lautsprecher. Ich gehe dann hin und sage so laut, dass es alle mitbekommen: "Würden Sie das bitte abdrehen, Sie belästigen alle damit." Dann schauen nämlich alle her und beobachten, was passiert. Drum trauen sich dann viele nicht, ungut zu werden.
Zitat von Gucky87Gucky87 schrieb:Och weißte, wem der Kontakt mit mir wichtig genug ist, der weiß, wie er an mich herankommt oder wen er zur Not fragen kann.
Das fukntioniert prima.
Die, auf die ich Wert lege, haben meine Nummer. 🤷‍♀️ Wer sie nicht nützt, hat Pech gehabt.


1x zitiertmelden

Ein Leben ohne Handy

09.04.2026 um 18:13
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Am schlimmsten ist lautes Telefonieren über Lautsprecher. Manche schauen auch Videos oder hören Musik über Lautsprecher
Das kenne zu genüge. Was auch nervt ist wenn eine Mutter mit Kleinkind im Kinderwagen sich nicht um das schreiende Kind kümmert, sondern nur mit ihrem Handy beschäftigt ist.

Leider schade daß es inzwischen viele so eine "da denkt man ja nicht immer dran" Mentalität haben. Bei manchen wäre es schon sinnvoll wenn die ihren Denkapparat einschalten, und drauf kommen das ja auch andere Menschen mitfahren die nicht durch Lärm gestört werden wollen.

Ich Versuche Telefonie möglichst zu vermeiden in öffentlichen Verkehrsmitteln, eben aus Respekt zu anderen mitfahrern um die nicht zu nerven.


2x zitiertmelden

Ein Leben ohne Handy

09.04.2026 um 21:22
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb am 03.04.2026:- Ein so kleines Kind kann ggf. sinnvolle Inhalte noch gar nicht nutzen. Kein Dreijähriger kann z.B. recherchieren oder einen Sprachkurs nutzen, eine Wanderung planen, sich einen Bauplan für etwas heraussuchen und ihn umsetzen. Ein kleines Kind lernt erstmal: Sprache (von einem echten Gegenüber), Feinmotorik mit Alltagsgegenständen, Laufen, Grobmotorik/Sportlichkeit, soziale Fähigkeiten.
Das Problem ist auch, dass da primäre Erfahrungen fehlen. Ich arbeite ja mit einer Schülerschaft mit hohem Medienkonsum, da ist es überhaupt nicht ungewöhnlich, dass es im Sportunterricht zu Unfällen kommt, weil SuS ihren Bremsweg nicht einschätzen können oder erst mal ins Schwimmbecken schwimmen und dann merken, dass sie sich nicht über der Oberfläche halten können. Spielen sind ja durchaus auch Erfahrungen, z.B. Bausteine, die dann die Statik üben. Das bricht in erschreckendem Maße weg.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb am 03.04.2026:Ein älteres Kind kann das mit der Zeit (einen Computer zu etwas nutzen, das das Lernen anregt), wenn man es zu gegebener Zeit (!) da heranführt. (Würde z.B. schon sagen, dass für ein älteres (!) Kind ein paar Stunden sich mit Konstruktionsplänen für ein Modellflugzeug zu beschäftigen sinnvoller ist als die gleiche Zeit "Doomscrolling" - und dann folgt ja auch eine Aktivität, die außerhalb des Bildschirms stattfindet, etwa das Flugzeug bauen, einsetzen. Wie beim guten alten "Löwenzahn" (Peter Lustig).)
Das Problem ist, dass viele, v.a. jüngere Kids, die Medien v.a. für Unterhaltungszwecke nutzen. Älteren Schülern etc. kann man schon mal Tutorials zur Klassenarbeitsvorbereitung schicken, Lehrer Schmidt ist ja schon fast legendär. Aber jüngere konsumieren vor allem irgendwelche sinnlosen Filmchen.
Zitat von ConocidaConocida schrieb:Also Online Banking ist in Deutschland sehr wohl noch mit Computer möglich. Es gibt TAN Generatoren die QR Code in schwarz-weiss, sowie in Farbe lesen können. Die weit aus billiger sind als ein Smartphone, mal so angemerkt. Bei uns in der Region gibt es noch Papierüberweisungen, sowie die Terminals wo man das mit Hand eingibt, zum Glück.
Das gesamte Bankgeschäft wurde revolutioniert, da sind nun eben markbedingt andere Margen. Meine Eltern hatten in den 1980ern eine Hypothek mit 14,2% Zinsen. Crazy. Beim Weltspartag hatte man mehrere Prozent Sparzinsen, da konnte man sich auch jemanden leisten, der jedem mit Überweisungen hilft - damals ging es ja technisch nicht anders. Heute ist es billiger, auf das Kundensegment zu verzichten.
Zitat von philaephilae schrieb:Ich musste in letzter Zeit witzigerweise feststellen, dass (zeitnahe) Kommunikation selbst im Zeitalter von totaler Vernetzung und ständiger Erreichbarkeit für manche Menschen irgendwie dennoch nicht möglich ist. Vielleicht wurde ich auch nur bewusst geghostet.
Was heute das Problem ist ist die fehlende Ruhe. Früher hat jedes Ortsgespräch 20 Pfennig gekostet, da wurde sehr zielgerichtet kommuniziert. Nun kann ich ja kostenfrei allen möglichen Mist verschicken und das wird auch gemacht. Zudem gibt es verschiedenste Kommunikationsapps mit Erwartungshaltung. Schreibt mich mittags ein Schüler an, weil er mit den Hausaufgaben nicht klar kommt, dann möchte er möglichst binnen Minuten eine Antwort. Das erhöht den Druck. Die Kommunikationsgeschwindigkeit und die Kanäle sind explodiert.
Zitat von geisterhandgeisterhand schrieb:Das kenne zu genüge. Was auch nervt ist wenn eine Mutter mit Kleinkind im Kinderwagen sich nicht um das schreiende Kind kümmert, sondern nur mit ihrem Handy beschäftigt ist.
Das ist ja auch so ein Problem, dass sich Beziehungen verschieben. Die virtuelle Kommunikation hat viel mehr Bedeutung als die reale. Das ist bedenklich.


2x zitiertmelden

Ein Leben ohne Handy

09.04.2026 um 21:40
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Sprachnachrichten
Sprachnachrichten finde ich grundsätzlich gut, aber man sollte sich darin möglichst kurz fassen. Mich nervt es ehrlich gesagt, wenn ich Voicemails von 5 Minuten Länge geschickt bekomme.
Wenn etwas dringend oder wichtig ist, ist es besser, zu telefonieren.

Telefonieren über Handy mag ich nicht so. Über Festnetz ist die Qualität des Tons meist besser und es gibt keine Funklöcher.
Daher ziehe ich auf diesem Gebiet das Festnetztelefon vor.


melden

Ein Leben ohne Handy

11.04.2026 um 10:29
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Die virtuelle Kommunikation hat viel mehr Bedeutung als die reale. Das ist bedenklich.
Auch schon bemerkt. Besonders wenn man ein Menschen im realen Leben kennenlernt, oft aus dessen Interesse. Man schreibt eine Nachricht ob man mal was unternehmen will wie eine öffentliche Veranstaltung besuchen. Keine Rückantwort. Naja solche Leute sind für mich uninteressant wenn keine Antwort kommt. Da brauchen die Leute einen gar nicht erst versuchen kennenzulernen wenn dann doch kein Interesse am Kontakt besteht.

Bin auch so gut wie nie in sozialen Netzwerken unterwegs.


1x zitiertmelden

Ein Leben ohne Handy

11.04.2026 um 12:20
Zitat von geisterhandgeisterhand schrieb:Ich Versuche Telefonie möglichst zu vermeiden in öffentlichen Verkehrsmitteln, eben aus Respekt zu anderen mitfahrern um die nicht zu nerven.
Ich telefoniere prinzipiell nie im öffentlichen Raum. Ich drücke den Anruf weg und schreibe eine Nachricht, dass ich jetzt unterwegs bin und nicht telefonieren kann und bitte um einen Anruf zu einem späteren Zeitpunkt. Ich rufe nicht zurück. Die Person wollte ja was von mir, also kann sie später nochmals anrufen oder mir eine Nachricht schicken 🤷‍♀️.

Ich rufe lediglich bei engen Freunden oder Familienmitgliedern zurück, denn wenn mich diese anrufen, ist es meistens wirklich wichtig.
Zitat von philaephilae schrieb:Ich musste in letzter Zeit witzigerweise feststellen, dass (zeitnahe) Kommunikation selbst im Zeitalter von totaler Vernetzung und ständiger Erreichbarkeit für manche Menschen irgendwie dennoch nicht möglich ist. Vielleicht wurde ich auch nur bewusst geghostet.
Diese Menschen weigern sich bewusst, rund um die Uhr erreichbar zu sein. Ich mache das auch so, ich antworte dann, wenn ich will und das ist nur zeitnah, wenn das wirklich nötig ist.

Also wenn jemand sagt: "Möchtest du heute mit mir ins Kino/essen... gehen?" Und dann antworte ich üblicherweise mit nein, weil mir das sowieso viel zu spontan ist. Das sage ich dann auch, mit spontanen Unternehmungen braucht man mir gar nicht erst zu kommen. 🤷‍♀️
Zitat von philaephilae schrieb:SMS und Email hat heutzutage fast jeder. SMS (jedes Handy kann das, da muss man nicht gezwungen werden @Sterntänzerin
) geht genauso schnell wie Whatsapp
In manchen Ländern kostet das aber Geld, nicht überall sind Flatrates für Telefonie und SMS üblich.

Bei älteren Leuten scheitert E-Mail oft daran, dass sie gar nicht wissen, wie man einen E-Mail-Account am Smartphone überhaupt einrichtet.
Zitat von geisterhandgeisterhand schrieb:Das kenne zu genüge. Was auch nervt ist wenn eine Mutter mit Kleinkind im Kinderwagen sich nicht um das schreiende Kind kümmert, sondern nur mit ihrem Handy beschäftigt ist.
Das sehe ich auch öfter (übrigens auch bei Vätern 😉) und frage mich dann immer, wozu sie eigentlich dann überhaupt Kinder haben? Niemand zwingt einen zur Fortpflanzung und wenn es einem zu mühsam und anstrengend ist, kann man ja auch auf Kinder verzichten. 🤷‍♀️
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Was heute das Problem ist ist die fehlende Ruhe.
Eben und drum braucht man auch Zeiten, in denen man nicht aufs Smartphone reagieren muss.
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Das ist ja auch so ein Problem, dass sich Beziehungen verschieben. Die virtuelle Kommunikation hat viel mehr Bedeutung als die reale. Das ist bedenklich.
Ist es das? Warum?
Ich sehe das etwas anders, nachdem ich keine körperliche Nähe zu anderen Menschen mag, ist mir eine virtuelle Beziehung/Kommunikation weitaus angenehmer als eine persönliche.

Es gibt ja nur wenige Menschen, die persönliche Grenzen eines anderen Menschen einfach akzeptieren und nicht überschreiten, so jedenfalls meine Erfahrungen. Im persönlichen Kontakt können nur die wenigsten Menschen ihre Finger bei sich behalten, immer müssen sie einen anfassen. Hände schütteln oder umarmen zur Begründung und zum Abschied, einhängen beim Gehen, Hand halten, küssen...

Ich will das aber nicht, außer von meinem Mann. Manche Menschen jagen mich quer durch einen Raum, weil sie mir zu nahe kommen und ich ausweiche, sie dann wieder näher rücken usw. Ich bitte sie immer darum, etwas Abstand zu halten, aber tatsächlich schaffen sie das nicht, weil sie anders gepolt sind.
Zitat von geisterhandgeisterhand schrieb:Auch schon bemerkt. Besonders wenn man ein Menschen im realen Leben kennenlernt, oft aus dessen Interesse. Man schreibt eine Nachricht ob man mal was unternehmen will wie eine öffentliche Veranstaltung besuchen. Keine Rückantwort.
Dann will diese Person nichts mit dir unternehmen und scheut sich aber, dir das direkt zu sagen, weil das als Abweisung verstanden werden kann. Manche Menschen können sehr unangenehm werden, wenn man sie abweist. Deshalb wird geghostet.


2x zitiertmelden

Ein Leben ohne Handy

11.04.2026 um 18:58
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Ich telefoniere prinzipiell nie im öffentlichen Raum. Ich drücke den Anruf weg und schreibe eine Nachricht, dass ich jetzt unterwegs bin und nicht telefonieren kann und bitte um einen Anruf zu einem späteren Zeitpunkt. Ich rufe nicht zurück. Die Person wollte ja was von mir, also kann sie später nochmals anrufen oder mir eine Nachricht schicken 🤷‍♀️.
Ich habe mein Handy immer auf Vibration und leisen klingelton, so wenn es klingelt niemand stört. Wenn ich gerade im öffentlichen Verkehrsmitteln bin, lasse ich es so lange bis der Anrufer aufgelegt hat. Wegdrücken fände ich unfreundlich, ich hätte da ein schlechtes Gewissen wenn ich den Anrufer wegdrücke.

Ich rufe die Person dann schon zurück, aber wenn es gerade passt. Nachrichten via WhatsApp sind natürlich am besten.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Dann will diese Person nichts mit dir unternehmen und scheut sich aber, dir das direkt zu sagen, weil das als Abweisung verstanden werden kann
Interessant ist es ja wenn das Personen sind die auf mich zu gehen und Kontakt aufbauen, dann doch kein Kontakt wollen weil sie auf Nachrichten nicht antworten. Ein bisschen mehr Ehrlichkeit solcher Leute wäre schon extrem schön.

So entsteht auch die Kehrwende das man sich selber nicht mehr so oft bei anderen meldet, welche sich auf ein Lebenszeichen von mir freuen würden.


1x zitiertmelden

Ein Leben ohne Handy

12.04.2026 um 00:14
Zitat von geisterhandgeisterhand schrieb:Wegdrücken fände ich unfreundlich, ich hätte da ein schlechtes Gewissen wenn ich den Anrufer wegdrücke.
Ich finde das auch unfreundlich, aber nachdem ich gleich via ¹Textnachricht erkläre, dass ich unterwegs bin und nicht telefonieren kann, wird das sicher verstanden.
Zitat von geisterhandgeisterhand schrieb:Interessant ist es ja wenn das Personen sind die auf mich zu gehen und Kontakt aufbauen, dann doch kein Kontakt wollen weil sie auf Nachrichten nicht antworten. Ein bisschen mehr Ehrlichkeit solcher Leute wäre schon extrem schön.
Sie wollen vielleicht nur virtuellen Kontakt und antworten erst dann nicht mehr, wenn du ein persönliches Treffen vorschlägst.
Vielleicht magst du Menschen in Zukunft ja fragen, wie sie sich das vorstellen.
Zitat von geisterhandgeisterhand schrieb:So entsteht auch die Kehrwende das man sich selber nicht mehr so oft bei anderen meldet, welche sich auf ein Lebenszeichen von mir freuen würden.
Das habe ich bisher bei mir noch nicht festgestellt.


melden

Ein Leben ohne Handy

12.04.2026 um 21:19
Aber sowas von. Ich hasse die Dinger.


1x zitiertmelden

Ein Leben ohne Handy

13.04.2026 um 07:59
Zitat von low_milklow_milk schrieb:Aber sowas von. Ich hasse die Dinger.
Hast du gar kein Handy oder nutzt du es nur sehr ungern?


melden

Ein Leben ohne Handy

13.04.2026 um 08:35
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Ich telefoniere prinzipiell nie im öffentlichen Raum. Ich drücke den Anruf weg und schreibe eine Nachricht, dass ich jetzt unterwegs bin und nicht telefonieren kann und bitte um einen Anruf zu einem späteren Zeitpunkt.
Das mache ich auch so ähnlich. Ich telefoniere normalerweise auch nie im öffentlichen Raum, schon gar nicht in Bus oder Bahn. Auch wenn meine alte Mutter sich dann jedesmal in Panik versetzt (weil wenn ich nicht innerhalb kürzester Zeit zurückrufe, dann geht sie felsenfest davon aus, dass mir etwas passiert sein muss). Aber ehrlich gesagt bin ich es noch von früher so gewöhnt, dass ich gern ungestört und ungehört telefoniere, aber nicht in aller Öffentlichkeit mit Dutzenden Zuhörern.


1x zitiertmelden

Ein Leben ohne Handy

13.04.2026 um 11:51
Zitat von martenotmartenot schrieb:Auch wenn meine alte Mutter sich dann jedesmal in Panik versetzt (weil wenn ich nicht innerhalb kürzester Zeit zurückrufe, dann geht sie felsenfest davon aus, dass mir etwas passiert sein muss).
So sind Mamas 💜. Zum Glück kann meine mit ihrem Smartphone umgehen und eine schnelle Textnachricht reicht, um sie zu beruhigen.


1x zitiertmelden

Ein Leben ohne Handy

13.04.2026 um 12:02
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb am 31.03.2026:Absolut wichtig. Auch ich habe das schon lange (seitdem ich erwachsen bin). Als Ausländer (Deutsche im Ausland mit Arbeitsvisum) ist das nochmals wichtiger für mich.
Doppelt gemoppelt hält auf jeden Fall besser! :)

Ich nutzte das Smartphone als Beispiel gerne mit als Navi, da GoogleMaps ja auch aktuelle Verkehrsinfos mit einbezieht. Auch wird es regelmäßig aktualisiert. daher ist das alte Navi mit kostenpflichtigem Update schon lange in der Versenkung und das Smartphone macht das Rennen. Nichtsdestotrotz habe ich immer noch einen aktuellen Atlas im Handschuhfach. Für den Fall der Fälle. Ist zwar selten, aber schon passiert. Kein Empfang, Netzausfall, aktuelle Straßen noch nicht in GoogleMaps integriert etc.


2x zitiertmelden