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Ein Leben ohne Handy

402 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Handy, Kommunikation, Verfügbarkeit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Ein Leben ohne Handy

13.04.2026 um 12:17
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Zum Glück kann meine mit ihrem Smartphone umgehen
Das schafft meine Mutter nicht mehr. Sie kann meistens nicht einmal mehr normale Telefonnummern wählen (mich ruft sie meistens mit Hilfe einer Pflegekraft an). Mit einem Smartphone wäre sie hoffnungslos überfordert.


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Ein Leben ohne Handy

13.04.2026 um 15:43
Erst vor kurzem ist eine sehr guter Bekannter (Vater eines Freundes) von mir verstorben (mit 95). Er konnte zum Schluß gar nix mehr selber, selbst Schlucken war ein Problem sagte mir seine Frau.
Mir kommt dann in den Sinn: Wofür das ganze? Ich lerne und lerne um dann alles wieder zu versessen?

Gucky.


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Ein Leben ohne Handy

13.04.2026 um 17:36
Zitat von Gucky87Gucky87 schrieb:Mir kommt dann in den Sinn: Wofür das ganze? Ich lerne und lerne um dann alles wieder zu versessen?
In der Zwischenzeit kann man es aber nutzen. Da muss man sich ja nicht verrückt machen, was vielleicht irgendwann mal eintreten könnte.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Ich nutzte das Smartphone als Beispiel gerne mit als Navi,
Das mache ich auch schon mal, allerdings selten. Mein Auto hat kein eingebautes Navi.


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Ein Leben ohne Handy

13.04.2026 um 21:07
Zitat von Gucky87Gucky87 schrieb:Mir kommt dann in den Sinn: Wofür das ganze? Ich lerne und lerne um dann alles wieder zu versessen?
Altwerden ist nicht immer schön. Wer das nicht möchte, muss rechtzeitig Vorsorge treffen. Jeder Mensch darf sein Leben auch beenden, wenn er das möchte.


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Ein Leben ohne Handy

13.04.2026 um 22:03
Zitat von Gucky87Gucky87 schrieb:Erst vor kurzem ist eine sehr guter Bekannter (Vater eines Freundes) von mir verstorben (mit 95). Er konnte zum Schluß gar nix mehr selber, selbst Schlucken war ein Problem sagte mir seine Frau.
Mir kommt dann in den Sinn: Wofür das ganze? Ich lerne und lerne um dann alles wieder zu versessen?

Gucky.
Bei Demenz kommt das vor - bei einer meiner Großmütter war das nicht anders (verstorben im Alter von 94 Jahren, ich war da im jungen Erwachsenenalter).
Zitat von Gucky87Gucky87 schrieb:Mir kommt dann in den Sinn: Wofür das ganze? Ich lerne und lerne um dann alles wieder zu versessen?
Für die hoffentlich vielen Jahre bis dahin. Wenig zu lernen, egal in welchem Bereich, käme für mich daher nicht in Frage. Geistig aktiv zu sein, Neues zu entdecken, mich in Themen "reinzufuchsen" schenkt mir persönlich Lebensfreude. Es mag nicht jedem ganz ausgeprägt so gehen, mal nervt auch "die liebe Technik", aber ein paar Interessen dürften doch die meisten Menschen haben.
Geistig aktiv zu sein scheint übrigens eine gewisse Schutzwirkung gegen Demenz zu haben bzw. diese hinauszuzögern. Auch wenn nicht: Erhöht jedenfalls für mich die Lebensqualität bis dahin.
Zitat von nairobinairobi schrieb:In der Zwischenzeit kann man es aber nutzen. Da muss man sich ja nicht verrückt machen, was vielleicht irgendwann mal eintreten könnte.
Genau.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Das mache ich auch schon mal, allerdings selten. Mein Auto hat kein eingebautes Navi.
Nutze ich so regelmäßig auf (Geschäfts-)Reisen, um erstens zu den Terminen der Reise zuverlässig erscheinen zu können, und um zweitens auch, sofern etwas Freizeit vorhanden ist, diese effizient für Unternehmungen nutzen zu können. Hauptnutzung: Zu Fuß, per ÖPNV. Hat auch schonmal geholfen um zu verhindern durch Taxifahrer falsch abgeliefert zu werden.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Jeder Mensch darf sein Leben auch beenden, wenn er das möchte.
Gerade bei Demenz leider heikel:
Schwinden die Fähigkeiten erst mäßig, ist oft noch viel Lebenswille da - und später versagen ja die geistigen Fähigkeiten bis hinunter zu den grundlegendsten.
(Ganz zu schweigen davon: Bei der Generation die jetzt im hohen Alter ist und bei der vorherigen ein riesiges Tabuthema, wennauch das natürlich nicht auf jeden zutrifft.)


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Ein Leben ohne Handy

13.04.2026 um 22:13
Zitat von Gucky87Gucky87 schrieb am 08.04.2026:Ich mehne an, Du hast keinen Briefkasten mehr vor dem oder im Haus?
Sicher, auch ich bekomme dank Digitalisierung weniger Poat, als vor einigen Jahren. Manche Dinge lasse ich mir jedoch gerne als Brief zusenden. Nenne es von mir aus altmodisch.
Manches geht in Deutschland gar nicht anders denn in Papierform.

Kürzlich benötigte ich ein Polizeiliches Führungszeugnis aus Deutschland. Aus dem Ausland zu beantragen via notarisiertem Formular in Papierform, zugeschickt wird es in Papierform. Zumindest in Teilen wird es wohl noch handgetippt anstatt aus einer Datenbank generiert, da ich einmal einen Zahlendreher in meinem Geburtsdatum vorfand und es garantiert keinen Namenszwilling mit identischem Geburtsort gibt (ärgerlich, das Dokument so, ungültig, zu erhalten). Selbiges für andere Dokumente, u.a. zum Personenstand: in Papierform.

(Anders ein äquivalentes Dokument hier in Chile: Mit Onlineaccount für Behördengänge (nötig für vieles, u.a. Steuererklärung) auf der Webseite des Bürgeramts einloggen, kostenlos in unter 5 Minuten ein pdf per e-Mail erhalten, elektronisch verifizierbar per QR-Code.)

Bzgl. gerne zuschicken lassen: Bei Dokumenten die weniger heikel sind (Nebenkostenabrechnung, Rechnung für bestellte Ware, Kontoauszug ... zähle ich dazu: da käme auf Papier auch nur ein Ausdruck selbiger) nehme ich längst die elektronische Zustellung. Bei den heiklen, siehe oben, kann man meist gar nicht auswählen.

Gerne verschicke ich private Post im Briefumschlag, wie z.B. die Geburtstagskarte. Doch persönlicher, gebastelt, Kleinigkeit mit dazu... Auch mal eine Ansichtskarte aus dem Urlaub.


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Ein Leben ohne Handy

13.04.2026 um 22:25
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Nichtsdestotrotz habe ich immer noch einen aktuellen Atlas im Handschuhfach. Für den Fall der Fälle. Ist zwar selten, aber schon passiert. Kein Empfang, Netzausfall, aktuelle Straßen noch nicht in GoogleMaps integriert etc.
Nachtrag:
Aus selbigem Grund habe ich auf Reisen stets ein Stückchen ausgedruckten Stadtplan dabei, der mir die Umgebungskarte von Hotel und dem Ort an den ich soll (z.B. Werksgelände, Unicampus) zeigt, zudem die vollständige Adresse von beidem. Das war schon nützlich: Handy kaputt während einer Dienstreise, nein es ist nicht heruntergefallen sondern das Display zeigte plötzlich nur noch "Schnee".
Ebenso mit aufgeschrieben, sofern mir die Landessprache nicht geläufig ist: Wie "Ich brauche Hilfe", "Polizei", "Taxi" ... in Landessprache heißt. Übersetzungs-Apps sind nett, für die ganz dringenden Fälle hätte ich aber gerne noch etwas anderes.

(Atlas im Handschuhfach trifft auf mich als Nicht-Autofahrer nicht zu. Als ich noch ein Auto hatte, war dem aber so und ja, den würde ich nachwievor mitführen.)

Btw.: Bzgl. mangelndem Empfang hilft es, vorsorglich die Karten in der Navigationsapp herunterzuladen. Für das Land in dem ich mich aufhalte: sowieso heruntergeladen. Auf Reisen: Ebenso. Mache ich schon gepant und nicht nur vorsorglich für andere Länder auch so, auch da ich kein Roaming für zig Länder habe und brauche, die ich ggf. nur mal für eine halbe bis ganze Woche aufsuche.

Für Onlinebanking für mein deutsches Bankkonto nutze ich auch noch einen TAN-Generator und das bleibt so so lange wie möglich. Habe kürzlich erst einen neuen bekommen.
Zitat von ConocidaConocida schrieb am 08.04.2026:Ich war zu Besuch in einem Coaching Kurs, da kam die Frage auf: Was macht ihr, wenn der Strom plötzlich ausfällt? Da war totenstille im Raum, von hinten irgendwo kam die leise Stimme: Verhungern! Ja in der Tat, das würdet ihr wohl.
Stromausfall haben wir hier häufiger (üblicherweise nur stundenweise; mein Arbeitsplatz war aber kürzlich mehrere Tage ohne Strom.)
Was dann mit mir passieren würde:
Erstmal nicht viel. Dann wird kalt gegessen oder auf dem Balkon gegrillt. Dann geht's eben mal nicht ins Internet. Kontakte zu Freunden, Familie wären anderweitig möglich. Für Beschäftigung sorgen u.a. Bücher. Solarpanels sind vorhanden. Dass die Wasserversorgung betroffen sein kann ist mir bewusst; Wasservorrat ist hier sowieso normal.
Dann: Für anderes kann ich, wie die meisten, nur mäßig vorsorgen. Z.B. falls bei einem medizinischen Notfall keine Hilfe mehr kommt.
Also: Keine Panik, falls Tiktok & Co. (oder tatsächlich genutztes wie Allmy) nicht mehr gehen ;)


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Ein Leben ohne Handy

13.04.2026 um 22:46
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Gerade bei Demenz leider heikel
Drum muss man das in der Patientenverfügung festlegen, bevor man Demenz bekommt.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Schwinden die Fähigkeiten erst mäßig, ist oft noch viel Lebenswille da - und später versagen ja die geistigen Fähigkeiten bis hinunter zu den grundlegendsten.
Dafür gibt es in manchen Ländern aktive Sterbehilfe. Aber natürlich ist das bei Demenz sehr schwierig. Theoretisch könnte man seine Meinung seit Erstellung der Patientenverfügung wieder geändert haben und man kann ja einen sehr fortgeschritten demenzkranken Menschen das nicht mehr fragen. Im Zweifelsfall wird man das nicht tun. Ich war Bevollmächtigte meiner demenzkranken Schwiegermutter und hätte beim leisesten Zweifel die Erlaubnis dazu nicht erteilt.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:(Ganz zu schweigen davon: Bei der Generation die jetzt im hohen Alter ist und bei der vorherigen ein riesiges Tabuthema, wennauch das natürlich nicht auf jeden zutrifft.)
Natürlich, aber dann ist das auch für mich ein klares Nein.

Ich verstehe jedenfalls die Angst vor Technik bei vielen älteren Menschen nicht. Es kann ja nichts passieren, wenn man es einfach mal ausprobiert.


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Ein Leben ohne Handy

13.04.2026 um 23:03
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:ein paar Interessen dürften doch die meisten Menschen haben.
Geistig aktiv zu sein scheint übrigens eine gewisse Schutzwirkung gegen Demenz zu haben bzw. diese hinauszuzögern. Auch wenn nicht: Erhöht jedenfalls für mich die Lebensqualität bis dahin.
Das sehe ich genauso. Und wenn man sich mit technischen Dingen beschäftigt und diese nicht komplett ablehnt könnte das auch helfen, möglichst lange geistig fit zu bleiben.


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Ein Leben ohne Handy

13.04.2026 um 23:11
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Drum muss man das in der Patientenverfügung festlegen, bevor man Demenz bekommt.
Ich habe das z.B. gemacht.
Für z.B. meine gläubige, nicht sehr gebildete Großmutter, geboren 1904, kam das nicht in Frage.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Dafür gibt es in manchen Ländern aktive Sterbehilfe.
Nachbarn (für mich "weitere Großeltern") entschieden sich für eine Reise in die Schweiz. Sich die Option offenzuhalten kommunizierten sie schon Jahre vorher.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Ich verstehe jedenfalls die Angst vor Technik bei vielen älteren Menschen nicht. Es kann ja nichts passieren, wenn man es einfach mal ausprobiert.
Bzgl. "Es kann ja nichts passieren":
Meine Vermutung ist (mit Schwiegereltern die mäßige Computer-/Smartphone-/Tablet-Nutzer sind und uns häufig bzgl. Hilfe anrufen, und mit Eltern die bis auf ein Notfallhandy keine modernere Technik verwenden (vorhanden sind: Fernseher, Radio, Telefon, jenes Notfallhandy)):
Die Angst "sich etwas zu verstellen" (Zitat) und dann teure Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen.
Auch teils die Unsicherheit, bei Onlinebestellungen und anderen bezahlten Diensten, Waren (inkl. Computerprogramme) seriöse vs. unseriöse Anbieter zu unterscheiden.
O.g. Personen fühlen sich bei einem Gerät "bei dem man was anfassen kann" (Zitat) sicherer, z.B. VHS-Recorder vs. einem Computer mit VHS-Player-Programm der letztens ein Update brauchte. O.g. Personen fühlen sich bei einem Bestellkatalog oder bei telefonischer Bestellung in einem Geschäft sicher, sind sich aber bei Onlinebestellung (sofern denn ein Gerät mit Internetzugang genutzt wird) unsicher). Einige der o.g. Personen nannten, sich unsicher zu fühlen dass ihnen nichts aufgeschwatzt wird - mit "Telefonminuten" können sie etwas anfangen, bei "Gigabyte Datenvolumen" sind sie sich unsicher, wie viel man denn nun brauche, wenn die typische Nutzung darin besteht, mal das Smartphone als Navi einzusetzen und ggf. mal der Freundin ein Foto des Haustiers zu schicken. Eine dieser Personen hatte dann auch einen Handyvertrag, der - sagte diese Person nach Erklären dann selbst - definitiv weder zur Nutzung noch zur finanziellen Situation passte, also deutlich zu groß und teuer bemessen.

(Alle oben genannten Personen sind zwischen 65 und 80 Jahre alt, geistig gut in Schuss, belesen und anderweitig durchaus vielseitig interessiert.)
Zitat von nairobinairobi schrieb:Das sehe ich genauso. Und wenn man sich mit technischen Dingen beschäftigt und diese nicht komplett ablehnt könnte das auch helfen, möglichst lange geistig fit zu bleiben.
Das sehe ich auch so. Und man kann die Geräte ja ausschalten und weglegen. Kein Handy/ Smartphone der Welt verpflichtet einen, es andauernd neben sich liegen zu haben, sich die Augen und Finger wund zu gamen oder sich wachhalten zu lassen. Lässt sich alles zu verschiedenen Zwecken einsetzen, für verschiedene Interessen, sodass eigentlich z.B. bei Internetbenutzung für jeden interessierten Erwachsenen etwas Brauchbares dabei sein sollte. (Ob das jetzt ein Smartphone sein muss, sofern man nicht tatsächlich selbiges mobil durchführen muss, sei dahingestellt. Für sehr vieles ist mir auch der PC lieber, schonmal aufgrund der Ergonomie: größerer Bildschirm, breite fühlbare mechanische Tastatur, Benutzung geht nicht so auf Schultern und Nacken.)


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Ein Leben ohne Handy

14.04.2026 um 00:36
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Die Angst "sich etwas zu verstellen" (Zitat) und dann teure Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen.
Ja, ich kenne die Begründungen und habe sie oft genug gehört. Sie sind aber in den meisten Fällen unbegründet.

Was kann man schon großartig verstellen? Da kann man bei einem Fernseher mehr anrichten, indem man versehentlich die Sender löscht oder die Reihenfolge verändert. Und selbst das kann rückgängig gemacht werden. Teure Hilfe braucht es gar nicht, nur den Besuch der Kinder oder Enkelkinder, die machen das schon 😉.

Ich bin für die Smartphones und Computer der gesamten Familie 60+ zuständig 🤷‍♀️.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Auch teils die Unsicherheit, bei Onlinebestellungen und anderen bezahlten Diensten, Waren (inkl. Computerprogramme) seriöse vs. unseriöse Anbieter zu unterscheiden.
Das kann ich verstehen, aber das kann einem auch bei Vertretern passieren, die zum Haus kommen.
Dass man ein Smartphone hat und nutzt, schließt ja sowieso auch nicht zwingend Onlinebestellungen ein.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Einige der o.g. Personen nannten, sich unsicher zu fühlen dass ihnen nichts aufgeschwatzt wird
Das Risiko hat man bei Festnetz noch eher. Meine Schwiegermutter wurde fast täglich von irgendwelchen Menschen trotz des Verbots angerufen und die wollten ihr von Wein über Nahrungsergänzungsmittel alles Mögliche aufschwatzen. Ich konnte die Nummern gar nicht so schnell blockieren. Die hatten schon heraußen, dass da eine alte Frau lebt.

Wenn was geschickt wurde, und das kam gelegentlich vor, habe ich das einfach ignoriert. Kam eine Rechnung, ebenfalls. Wenn dann jemand ein Inkassobüro eingeschaltet hat, habe ich denen schriftlich mitgeteilt, dass sie leider Pech gehabt haben, da man mit nicht geschäftsfähigen Menschen keine rechtsgültigen Verträge abschließen kann. Sie können ihre Waren gerne für uns unentgeltlich abholen lassen, denn sie wurden unverlangt zugesandt und somit muss man sie nicht zurücksenden. Das hat sich dann bald aufgehört.


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14.04.2026 um 06:31
Zitat von nairobinairobi schrieb:Mein Auto hat kein eingebautes Navi.
Meines auch nicht. Wir hatten damals so ein portables mit Saugfuß für die Windschutzscheibe, aber da sollte dann jedes Jahr das kartenmaterial für teures Geld geupdated werden. Da wurde das mit dem Smartphone (kostenlos) ausprobiert und für gut befunden. :Y:
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Aus selbigem Grund habe ich auf Reisen stets ein Stückchen ausgedruckten Stadtplan dabei, der mir die Umgebungskarte von Hotel und dem Ort an den ich soll (z.B. Werksgelände, Unicampus) zeigt, zudem die vollständige Adresse von beidem.
Ich war auch öfters längere Zeit auswärts ohne Auto. Hab mir da jeweils immer fix einen Stadtplan bzw. Fahrplan Bus/Tram besorgt, der war auch nicht verkehrt. Und meist auch kostenlos. :Y:


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14.04.2026 um 15:18
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Manches geht in Deutschland gar nicht anders denn in Papierform.
Das ist ldider (noch) viel zu oft der Fall.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Kürzlich benötigte ich ein Polizeiliches Führungszeugnis aus Deutschland.
Ein Bekannter von mir auch. Es kam natürlich in Papierform, es hätte aber auch als PDF gereicht, erfuhr er dann.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Aus dem Ausland zu beantragen via notarisiertem Formular in Papierform, zugeschickt wird es in Papierform
Ein Freund von mir hat in der Coronazeit eine Thailänderin geheiratet. Damit sie nach hier kommen durfte, brauchten die beiden hier wie dort jede Menge Papiere. Viele waren zeitlich sehr knapp befristet (6 Wochen, danach mmuss es neu erstallt und bezahlt werden, etc.)
Komischerweise sagte er mit, das die Leute in Thailand nicht ganz so "paper only" seien als wir hier odt sind. Vieles brauchten die nur in digitaler Form. Es geht also, wenn man will.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Kontoauszug ...
Also bei meiner Bank bekomme ich im viertal Jahr lediglich einen per Post oder am Automaten für umme. Vom PC/Handy aus kann ich den alle 5 Minuten kostenlos anfordern.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Gerne verschicke ich private Post im Briefumschlag, wie z.B. die Geburtstagskarte. Doch persönlicher, gebastelt, Kleinigkeit mit dazu... Auch mal eine Ansichtskarte aus dem Urlaub.
Das geht mir allerdings genau so. Ich habe mich neulich z.B. für ein Programm registiert, das als "Cardware" bezeichnet war. Der Programmierer wollte lediglich ´ne Postkarte haben. Sowas mache ich doich dann gerne. Ich hoffe nur, ihm gefiel die Karte ein wenig, weil dafür nehme ich dann nicht nur ne 8015 Postkarte.

Gucky.


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Ein Leben ohne Handy

14.04.2026 um 16:19
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Ja, ich kenne die Begründungen und habe sie oft genug gehört. Sie sind aber in den meisten Fällen unbegründet.

Was kann man schon großartig verstellen? Da kann man bei einem Fernseher mehr anrichten, indem man versehentlich die Sender löscht oder die Reihenfolge verändert. Und selbst das kann rückgängig gemacht werden. Teure Hilfe braucht es gar nicht, nur den Besuch der Kinder oder Enkelkinder, die machen das schon 😉.
Natürlich sind sie eigentlich unbegründet (sage ich aus der Perspektive, technikaffin zu sein, schon seit Teenagerjahren für die Familie "der Techniktyp" zu sein und mich für eine Ausbildung als Fachinformatiker entschieden zu haben als diese noch ganz neu und für Frauen sowas sowieso unüblich war (in der Familie hat niemand sowas gemacht, ich wollte aber), und seitdem immer in IT-bezogenen Berufen gearbeitet zu haben, auch diverse Technikhobbies vorhanden, repariere alles mögliche inkl. Elektronik). Und der Perspektive bin ich mir bewusst.

Als ich bei den Eltern auszog, mit 19, zog der Computer mit aus. Sprich: Es war jahrelang ein Computer im Haushalt, mit Internetanschluss, aber meine Eltern interessierten sich nicht dafür. Zeit zum Erklären hätte ich mir gerne genommen. Ein Computer oder allgemein gesagt internetfähiges Gerät wurde sich dann auch nicht angeschafft, nachdem mein Computer mit mir weg war.
Die Schwiegereltern haben sich selbst einen Computer gekauft, nutzen auch eine Digitalkamera, und eines der zwei Handys ist ein Smartphone. Sie sind nicht besonders technikaffin, finden die Geräte aber rund um andere Interessen praktisch, etwa: Dass man so einfacher recherchieren kann von welcher Pflanzenkrankheit die Gartenpflanze befallen ist, dass man uns so einfacher etwas aus der Ferne zeigen kann, dass man selbst Ersatzteile oder anderes das man nicht in einem Geschäft findet bestellen kann, dass das Smartphone als Navi etwas praktischer ist und man so auch gleich einen Fotoapparat integriert dabei hat wenn man ihn unterwegs benötigen sollte.

Besuch: Das ist allerdings bei uns mittlerweile schwierig, wir leben auf einem anderen Kontinent als die Eltern und Schwiegereltern. (Dennoch helfen wir gerne weiter. Das allermeiste kann man so lösen.)
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Das kann ich verstehen, aber das kann einem auch bei Vertretern passieren, die zum Haus kommen.
Dass man ein Smartphone hat und nutzt, schließt ja sowieso auch nicht zwingend Onlinebestellungen ein.
Der Meinung bin ich ja auch. (Auch ich mache via Smartphone keine Onlinebestellungen, weil ich nichts unterwegs bestelle. Ich bestelle zu Hause vom PC aus - einfacher lesbar, ergonomischer (auch als junger Mensch).)

Wie gesagt: ich bin absolut deiner Meinung, und bin selbst auch technikaffin (arbeite in einem Beruf der Physik und Informatik kombiniert, organisiere Hackathons, habe oft schon in RepairCafés und bei Computer- und Handykursen für Einsteiger, inkl. Senioren und Schüler aus armen Familien, mitgeholfen). Bin gut informiert, resolut und mir schwatzt auch keiner etwas auf. Nur weil man ein Smartphone besitzt, muss man noch lange nicht damit Onlinebestellungen tätigen, und auch "social media" ist nicht verpflichtend.
Obige Aussagen von mir sind jene, denen ich begegne.
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Ich war auch öfters längere Zeit auswärts ohne Auto. Hab mir da jeweils immer fix einen Stadtplan bzw. Fahrplan Bus/Tram besorgt, der war auch nicht verkehrt. Und meist auch kostenlos. :Y:
Früher waren diese noch verfügbar. Heutzutage kaum mehr, und schon gar nicht wenn es spontan sein soll. Manchmal findet man diese noch bei einer Tourist Info, die aber ggf. nicht zur eigenen Anreisezeit geöffnet hat.
Geschäftsreisen sind bei mir eher sowas wie:
"Kannst du mit einem Kollegen tauschen? Nächste Woche, Boston?" (okay, war da noch nie)
Natürlich auch geplanter.
Leider oft mit Zielen, die so auf keinem Stadtplan sind. Daher nutze ich dann lieber eine App, mit dieser finde ich auch auf Stadtplänen nicht eingezeichnete "North Campus, Physics Builing A, West entrance" oder dase in der e-Mail durchgegebene "Café Orange" fürs gemeinsame Abendessen.
Backup wie zuvor geschrieben: Ein Stückchen von OpenStreetmap ausgedruckt.
Fahrpläne in gedruckter Form gibt es in vielen Ländern in vielen Städten nicht mehr. Auch an Haltestellen hängen diese oft nicht mehr.
Zitat von Gucky87Gucky87 schrieb:Ein Bekannter von mir auch. Es kam natürlich in Papierform, es hätte aber auch als PDF gereicht, erfuhr er dann.
Würde Deutschland selbst eine solche verschlüsselte Plattform nutzen (etwa wäre dann ein QR-Code auf dem Führungszeugnis), würde es reichen, direkt einen Scan des Führungszeugnis, oder gleich ein digital ausgestelltes, bei der Immigrationsbehörde hochzuladen.

Da dem nicht so ist, muss ich es konkret so einzureichen:
- In Deutschland ausgestellt, mit einer Apostille (ist so etwas ähnliches wie eine Beglaubigung) versehen.
- Muss, da auf Papier, im Original hier bei einem Notar vorgelegt werden. Der Notar scannt es und lädt es auf eine verschlüsselte Plattform hoch. Der Notar heftet ein unterschriebenes Formular mit dem QR-Code der zum Dokument in der Plattform führt an.
- Ich lade einen Scan von beidem (QR-Code und Dokument) hier bei der Immigrationsbehörde hoch.
Zitat von Gucky87Gucky87 schrieb:Ein Freund von mir hat in der Coronazeit eine Thailänderin geheiratet. Damit sie nach hier kommen durfte, brauchten die beiden hier wie dort jede Menge Papiere. Viele waren zeitlich sehr knapp befristet (6 Wochen, danach mmuss es neu erstallt und bezahlt werden, etc.)
Komischerweise sagte er mit, das die Leute in Thailand nicht ganz so "paper only" seien als wir hier odt sind. Vieles brauchten die nur in digitaler Form. Es geht also, wenn man will.
Ja, das ist hier auch so (Dokumente aus Deutschland oft nur 6 Woche gültig).
Und natürlich geht das, wenn man (das Land, der Staat) will - siehe mein Beispiel, wie schnell und einfach hier ein inländisches Führungszeugnis beantragt werden kann.
Zitat von Gucky87Gucky87 schrieb:Also bei meiner Bank bekomme ich im viertal Jahr lediglich einen per Post oder am Automaten für umme. Vom PC/Handy aus kann ich den alle 5 Minuten kostenlos anfordern.
Selbstverständlich, das ist bei mir nicht anders. Meine Antwort bezog sich darauf: Kontoauszüge brauche und will ich nicht auf Papier - diese fordere ich einfach vom PC aus übers Onlinebanking an wenn nötig (und so kommt auch eine monatliche Übersicht).
Zitat von Gucky87Gucky87 schrieb:Das geht mir allerdings genau so. Ich habe mich neulich z.B. für ein Programm registiert, das als "Cardware" bezeichnet war. Der Programmierer wollte lediglich ´ne Postkarte haben. Sowas mache ich doich dann gerne. Ich hoffe nur, ihm gefiel die Karte ein wenig, weil dafür nehme ich dann nicht nur ne 8015 Postkarte.
Sowas finde ich schön :)


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14.04.2026 um 17:08
Gerade bei älteren Menschen - definitiv nicht bei allen, aber oft bei Menschen die nicht in die Technik, v.a. Internetbenutzung "reingewachsen" sind und auch später nicht Interesse hatten, jetzt "einfach mal" etwas komplett Neues zu erlernen - habe ich häufig gesehen, dass aus auch im Fernsehen etc. immer wieder zu sehenden Warnungen eine Totalablehnung wird und man sich auch, selbst wenn es angeboten wid, nicht mehr weiter damit beschäftigen will.

Beispiel: Sinnvollerweise wird vor Bestellbetrug gewarnt.
Eindruck, der dann auch so geäußert wird: Etwas im Internet zu bestellen läuft fast immer auf Betrug hinaus.*

Beispiel: Sinnvollerweise wird vor Heiratsschwindler-Scam, Treffen mit bislang nur aus dem Internet bekannten Menschen gleich zu Hause oder an abgelegenen Orten und ähnlichem gewarnt.
Eindruck, der dann auch so geäußert wird: jegliche Treffen "mit Leuten aus dem Internet" sind ganz bedenklich (auch wenn es sich z.B. um ein Forentreffen oder das Treffen mit einer Einzelperson tagsüber an einem öffentlichen Ort handelt, so wie man zu einem Vereinstreffen geht, oder selbst früher mitunter z.B. mal die Brieffreundin getroffen hat oder denjenigen der sich auf eine Zeitungsannounce hin gemeldet hat).

*Falls dann aber ein Verwandter, Freund hilft, z.B. das seltene Ersatzteil oder das nur noch antiquarisch erhältliche Buch aus dem Internet zu bestellen, wird sich doch gefreut und ein wenig ungläubig und dankbar geschaut, dass es völlig problemlos ankam.


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Ein Leben ohne Handy

14.04.2026 um 19:02
Zitat von Gucky87Gucky87 schrieb:Komischerweise sagte er mit, das die Leute in Thailand nicht ganz so "paper only" seien als wir hier odt sind. Vieles brauchten die nur in digitaler Form. Es geht also, wenn man will.
Also meiner Erfahrung ist fast jedes Land weniger paper only als Deutschland 🤣. In Österreich schütteln wir den Kopf darüber, dass man bei Gerichten oder Ärzten keine PDFs schickt oder akzeptiert und stattdessen ein Fax! haben möchte. In Österreich nutzt seit 20 Jahren keine Privatperson mehr Faxgeräte. Früher konnte man wenigstens auf der Post noch Faxe verschicken, das geht aber auch nicht mehr.

Um die Sterbeurkunde meiner Schwiegermutter zu beantragen, sollte ich Originaldokumente bringen. Ich fahre jetzt aber keine 8 Stunden einfach, damit ich denen Originaldokumente bringen kann. Und sorry, nein - per Post verschicke ich die nicht. Was mache ich, wenn sie verloren gehen oder beschädigt werden?
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Hackathons
Ich mache gerne bei solchen mit. 🙂
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Beispiel: Sinnvollerweise wird vor Bestellbetrug gewarnt.
Eindruck, der dann auch so geäußert wird: Etwas im Internet zu bestellen läuft fast immer auf Betrug hinaus.*
Ich frage mich, woher das kommt.

Das wird ja nicht so gesagt in den Wartungen, also wieso hapert es da offensichtlich am korrekten Verstehen von Informationen? Bei Menschen 80+ kann man ja schon von Demenz ausgehen und vielleicht können sie Informationen daher nicht mehr richtig verarbeiten, aber es gibt ja auch jüngere Menschen, bei denen das so ist. Hört niemand mehr richtig zu, sondern nur selektiv? Ist sinnerfassendes Lesen im Aussterben begriffen?

Wenn meine Mutter etwas so Undifferenziertes von sich geben würde, würde ich widersprechen und das mit ihr diskutieren. Das tun wir sowieso regelmäßig, ich bin mehr oder weniger diskutierend aufgewachsen 😉
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:*Falls dann aber ein Verwandter, Freund hilft, z.B. das seltene Ersatzteil oder das nur noch antiquarisch erhältliche Buch aus dem Internet zu bestellen, wird sich doch gefreut und ein wenig ungläubig und dankbar geschaut, dass es völlig problemlos ankam.
Ich kenne die Frage: "Kannst du bitte .... im Internet für mich nachsehen?" Ich sage dann immer, dass ich das kann, aber die Person selbst ebenfalls und biete an, es mit ihr gemeinsam zu machen. Ich mache es niemandem so einfach und schaue einfach schnell selbst nach, weil das halt einfach flotter geht. Ist ja nicht so, als ob sie nicht gerade ein Smartphone mit Datenflatrate in der Hand hätten. 🤷‍♀️


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Ein Leben ohne Handy

14.04.2026 um 20:25
Ich habe tatsächlich zwei iPhones.
Eins für enge Kontakte, Familie, Partner, wirklich wichtige Menschen. Und ein zweites für alle anderen, die mich ab und zu erreichen müssen.
Der Grund dafür war ziemlich simpel. Ich hatte mal jemanden im Bekanntenkreis, der mich ständig wegen totaler Banalitäten angerufen hat. Und ehrlich gesagt, das kann ich gar nicht ab. Vor allem nicht in einer Phase, in der ich beruflich richtig eingespannt war und einfach Wichtigeres zu tun hatte.
Irgendwann habe ich dann konsequent getrennt und ich muss sagen, es hat sich absolut gelohnt.
Das zweite iPhone mache ich meistens erst nach Feierabend kurz an. Wenn etwas wirklich Wichtiges ist, melde ich mich natürlich. Aber ich bin für diese Leute eben nicht rund um die Uhr erreichbar und genau das war mir wichtig.
Trotzdem kann ich mir mein Leben aktuell nicht ganz ohne Handy vorstellen.
Mein Partner ist Amerikaner, wir führen eine Fernbeziehung und das ist nun mal unser wichtigstes Kommunikationsmittel. Auch wenn sich das zum Glück bald ändert und ich zu ihm ziehe


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15.04.2026 um 09:16
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Früher waren diese noch verfügbar. Heutzutage kaum mehr, und schon gar nicht wenn es spontan sein soll.
Ich kenne es noch, dass die Fahrpläne, Karten und Mappen in jedem Waggon in so einem Aufsteller waren, wo man sich einfach einen nehmen konnte. Kostenlos.


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Ein Leben ohne Handy

15.04.2026 um 09:20
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Ich kenne es noch, dass die Fahrpläne, Karten und Mappen in jedem Waggon in so einem Aufsteller waren, wo man sich einfach einen nehmen konnte.
Früher hatte ich mir sogar oft ein Kursbuch gekauft (sowohl für den örtlichen Nahverkehr, wie auch gelegentlich für die Deutsche Bahn, was ein ordentlich dicker Wälzer war). Der Vorteil damals war, dass man sich weitgehend auf die gedruckten Fahrpläne verlassen konnte, weil die Verkehrsbetriebe nicht alle Nase lang die Abfahrtszeiten geändert hatten.


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15.04.2026 um 09:22
@martenot

Da gab es auch nur Winterfahrplan und Sommerfahrplan, wenn ich mich recht entsinne?


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