martenot schrieb:Das Problem kenne ich noch aus den Zeiten vor Navi-Apps. Wenn die Informationen im Bus unzureichend waren, wussten man oft kaum, wann und wo man aussteigen musste, wenn man die Gegend nicht kannte.
Ja. Bei derartigem mag man auch ohne Handy gut zurechtkommen wenn man immer im gewohnten örtlichen Umfeld bleibt und sich auf seine
Ortskenntnis verlassen kann. Ortskenntnis baue ich zwar schnell auf und habe allgemein einen guten Orientierungssinn, aber wird sind in den letzten Jahren sehr oft umgezogen, ich bin oft auf Geschäftsreisen an immer wieder neuen Orten...
Hier bin ich das erste halbe Jahr nur mit vollgeladenem Handy rausgegangen: Navigation zu Fuß und per Bus, Übersetzungs-App (lerne selbstverständlich die Sprache; nur kurz nach Umzug muss man auch eher noch mehr und mit ungewöhnlicheren Wörtern kommunizieren, z.B. typische Baumarkt-Situation). Anfangs habe ich viele Termine nur mittels Übersetzungs-App erledigen können, z.B. Termine im Bürgeramt, Termine bei der Ausländerbehörde, Anmeldung Kranken- und Rentenversicherung, Arzttermine.
Heutzutage stecke ich das Handy nur noch bei wichtigen Terminen ein, finde es aber bei nur dem Erledigen von Besorgungen nicht mehr wichtig. Bei den meisten Terminen muss die Übersetzungs-App mittlerweile gar nicht mehr nutzen. Zur Navigation nutze ich es nur sehr selten, z.B. wenn ich in ansonsten nicht aufgesuchten Stadtteilen weit außerhalb doch mal ein kleines Geschäft suche.