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Ein Leben ohne Handy

308 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Handy, Kommunikation, Verfügbarkeit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Ein Leben ohne Handy

gestern um 09:23
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Da gab es auch nur Winterfahrplan und Sommerfahrplan, wenn ich mich recht entsinne?
Ja genau. Erstaunlicherweise konnten sich die Verkehrsbetriebe damals tatsächlich ein halbes Jahr lang an die Fahrpläne halten, ohne sie ständig neu anpassen zu müssen.

Heutzutage würde das schon deswegen nicht mehr funktionieren, weil auf vielen Strecken die Fahrpläne fast jede Woche wechseln. Beispielsweise fahre ich regelmäßig von München nach Stuttgart, und ich muss vor jeder Fahrt erneut die Fahrpläne checken. Mal fährt der Zug um 9:01, mal fährt er nicht. Mal fahren drei Züge pro Stunde, mal nur einer pro Stunde oder sogar nur ein Zug alle zwei Stunden. Mal halten sie auch gar nicht in Stuttgart, sondern in Esslingen. Das ändert sich ständig. Mit einem gedruckten Fahrplan wäre man verloren.


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Ein Leben ohne Handy

gestern um 09:29
Zitat von martenotmartenot schrieb:Das ändert sich ständig. Mit einem gedruckten Fahrplan wäre man verloren.
Aber ist das nicht einfach kontraproduktiv, wenn sich die Fahrpläne ständig ändern? Auch in Punkto Anschluss & Co, wenn man die Verkehrsmittel mal wechseln muss.


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Ein Leben ohne Handy

gestern um 09:32
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Aber ist das nicht einfach kontraproduktiv, wenn sich die Fahrpläne ständig ändern?
Frag mich nicht, ich plane das nicht, sondern ich muss mich als Fahrgast ständig anpassen. Klar, Anschlüsse kann man teilweise vergessen bzw. nicht zuverlässig planen. Wer beispielsweise in Stuttgart umsteigen will, aber der Zug hält mal wieder nur in Esslingen, dann kann man nicht mehr umsteigen, weil ca. 10 km dazwischen liegen.

Im Fall von Stuttgart liegt es natürlich hauptsächlich an den jahrzentelangen Bauarbeiten für Stuttgart21. Seit vielen Jahren muss ständig daran herumgebastelt werden, und deswegen ändert man dauernd die tagesaktuellen Fahrpläne. Mal wird hier geschraubt und mal da, und die Züge müssen sich anpassen und mal diesen oder jenen Umweg fahren oder eben ganz ausfallen.

Jedenfalls: es ist sinnlos, einfach "wie immer" zum Bahnhof zu gehen, um "den üblichen" Zug zu nehmen, denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass der übliche Zug heute gar nicht fährt. Ohne Blick in die DB-App braucht man es gar nicht erst versuchen.


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gestern um 09:35
@martenot


Nun, man könnte natürlich auch meinen, dass eben viele Köche den Brei verderben... :)


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gestern um 15:41
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Ich kenne die Frage: "Kannst du bitte .... im Internet für mich nachsehen?" Ich sage dann immer, dass ich das kann, aber die Person selbst ebenfalls und biete an, es mit ihr gemeinsam zu machen. Ich mache es niemandem so einfach und schaue einfach schnell selbst nach, weil das halt einfach flotter geht. Ist ja nicht so, als ob sie nicht gerade ein Smartphone mit Datenflatrate in der Hand hätten. 🤷‍♀️
Ds halte ich genauso - außer die Person hat gar keinen Internetzugang. (Ansonsten: Hilfe zur Selbsthilfe :))
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Das wird ja nicht so gesagt in den Wartungen, also wieso hapert es da offensichtlich am korrekten Verstehen von Informationen? Bei Menschen 80+ kann man ja schon von Demenz ausgehen und vielleicht können sie Informationen daher nicht mehr richtig verarbeiten, aber es gibt ja auch jüngere Menschen, bei denen das so ist. Hört niemand mehr richtig zu, sondern nur selektiv? Ist sinnerfassendes Lesen im Aussterben begriffen?

Wenn meine Mutter etwas so Undifferenziertes von sich geben würde, würde ich widersprechen und das mit ihr diskutieren. Das tun wir sowieso regelmäßig, ich bin mehr oder weniger diskutierend aufgewachsen 😉
Ich kann dir auch versichern (nein, ich sehe das nicht als Angriff!), dass z.B. meine Mutter (wir jetzt 80) sicherlich nicht dement ist. Sehr resolute, rüstige Rentnerin, die sich nix aufschwatzen lässt, diskutiert, viel liest (sicherlich sinnerfassend ;)) - aber mit einem Computer wollte sie sich, exemplarisch, auch mit 60 nicht beschäftigen. Das fing an mit "Technik liegt mir nicht".

Btw.: Der überwiegende Anteil der Menschen, bei denen ich das Verhalten beobachte ("Angst mir was zu verstellen", sich nicht zutrauen seriöse von unseriösen Angeboten zu unterscheiden), benutzte beruflich nie Computer oder vergleichbare Geräte, auch wenn diese Personen teils erst 5 - 20 Jahre in Rente sind. Für manche mag das unverständlich wirken - und ich sitze mein ganzes Berufsleben lang schon am Computer - nur wenn man hier an Anlernberufe denkt, Aushilfsberufe, ggf. größere berufliche Unterbrechungen (Kinder haben, Hausfrau sein) und dann ggf. einen, wie früher v.a. bei Frauen üblich, kleinen Nebenjob.
"Sich reinfuxen" kann man sich natürlich grundsätzlich dennoch. Beispiel: In einem Verein, in dem ich in Deutschland Mitglied war und noch "aus der Ferne" Mitglied bin lernte kürzlich ein 96 Jahre alter Senior Python-Programmierung - und einen PC, später dann ein Smartphone hatte er schon bald nachdem diese verfügbar waren, hat sich später auch Arduino-Bausätze zugelegt. (Früherer Beruf: Ingenieur.)


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Ein Leben ohne Handy

gestern um 15:48
Zitat von PrivateEyePrivateEye schrieb:Aber ist das nicht einfach kontraproduktiv, wenn sich die Fahrpläne ständig ändern? Auch in Punkto Anschluss & Co, wenn man die Verkehrsmittel mal wechseln muss.
Selbstverständlich ist das umständlich.
Ein früherer Wohnort hatte Winter- und Sommerfahrplan, zudem "Schneefahrplan". Es gab zudem Busstrecken weiter raus mit einem Takt von ca. einer Fahrt pro Stunde (immer noch gut nutzbar um z.B. zum Startpunkt von Wanderungen zu gelangen). Letztere können auf Strecken von 20 - 40 km oft nicht pünktlich sein. Zusätzlich zur vorab herausgesuchten Zeit habe ich daher immer die App genutzt, um zu sehen, ob sobald ich mich zu Ende der Wanderung der Haltstelle annäherte der Bus bald kommen wird oder nicht doch schon durch ist und ich einfach noch eine knappe Stunde in der Natur mehr dranhänge.

Einfacher an meinem aktuellen Wohnort: Bustakt ca. 3 Minuten. Einen Fahrplan brauche ich hier nicht. Nur anfangs: App um die Buslinien kennenzulernen und während der Fahrt zu verfolgen - da im Bus keine Haltestellen angezeigt werden, verpasst man ansonsten leicht ein Ziel, insbesondere wenn man gar nicht weiß wie es dort aussieht. Brauche ich heutzutage nicht mehr, außer ich muss zu einem Termin bei dem ich die ensprechende Straße, das Gebäude überhaupt nicht zuordnen kann (ab und zu kommt das ja vor).


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Ein Leben ohne Handy

gestern um 15:58
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Als ich bei den Eltern auszog, mit 19, zog der Computer mit aus. Sprich: Es war jahrelang ein Computer im Haushalt, mit Internetanschluss, aber meine Eltern interessierten sich nicht dafür. Zeit zum Erklären hätte ich mir gerne genommen.
War bei mir auch so. Den ersten Rechner gekauft und, zack, es war passiert ;)
Dann zog ich aus und meinen Eltern blieb als höchst technisierte Geräte das Tastentelefon und die TV Fernbedienung und die drehte mein Vater noch um, weil auf der einen Seite zig Testen waren, Videotext, Einstellungen, etc. und auf der Rückseite die "Oppa" Version: An, Aus, Prg + und -. sowie Laut + und - und Ende. Er sagte auch immer: "Nee, dat is nix für mich. Davon versteh ich nix, aber gut, dass Du Ahnung hast, Du wird´st es sicher mal brauchen. Wie Recht er haben sollte.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Selbstverständlich, das ist bei mir nicht anders. Meine Antwort bezog sich darauf: Kontoauszüge brauche und will ich nicht auf Papier - diese fordere ich einfach vom PC aus übers Onlinebanking an wenn nötig (und so kommt auch eine monatliche Übersicht).
Dann hab ich das missverstanden. Ich hole den aber wirklich nur, wenn ich JETZT etwas brauche, wofür PDF nicht reicht (z.B war ich im letzten Urlaub wegen Internetbetrugsverdacht auf der Polizei (ich bekam WIRKLICH gute Fakemails, die Beamten staunten mehrfach.) und da holte ich mir das Papier vom Automaten. Aber sonst...
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Also meiner Erfahrung ist fast jedes Land weniger paper only als Deutschland
Bravo!!! Applaus!!! Wo ist meine Applauskappe? Ich stimme Dir 1ßß%ig zu.

Gucky.


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Ein Leben ohne Handy

gestern um 16:15
Zitat von Gucky87Gucky87 schrieb:Dann hab ich das missverstanden. Ich hole den aber wirklich nur, wenn ich JETZT etwas brauche, wofür PDF nicht reicht (z.B war ich im letzten Urlaub wegen Internetbetrugsverdacht auf der Polizei (ich bekam WIRKLICH gute Fakemails, die Beamten staunten mehrfach.) und da holte ich mir das Papier vom Automaten. Aber sonst...
In so einem Fall würde ich das auch machen. (Hatte auch mal den Fall, nicht in Deutschland, dass ich Kontoauszüge auf dem Briefpapier der Bank als Nachweis für etwas benötigte.) Und ab und zu ist auch ein Dokument mit Unterschrift (mit Stift) nötig.
Zitat von Gucky87Gucky87 schrieb:War bei mir auch so. Den ersten Rechner gekauft und, zack, es war passiert ;)
Dann zog ich aus und meinen Eltern blieb als höchst technisierte Geräte das Tastentelefon und die TV Fernbedienung und die drehte mein Vater noch um, weil auf der einen Seite zig Testen waren, Videotext, Einstellungen, etc. und auf der Rückseite die "Oppa" Version: An, Aus, Prg + und -. sowie Laut + und - und Ende. Er sagte auch immer: "Nee, dat is nix für mich. Davon versteh ich nix, aber gut, dass Du Ahnung hast, Du wird´st es sicher mal brauchen. Wie Recht er haben sollte.
Genau so. Finde ich persönlich schade. Aufzwingen will ich definitiv nichts, es muss sich auch niemand explizit ein "Technikhobby" anfangen (programmieren, Schaltungen löten, Dinge überhaupt und auch aus Spaß reparieren); eine Benutzung des Internets, oder auch sich ggf. mal die Anwendungsmöglichkeiten eines Smartphones ansehen und mit den eigenen Interessen abgleichen sehe ich aber erstmal ganz allgemein als Mediennutzung. Medien = für jeden etwas dabei. Genauso wie ich persönlich "nicht lesen" einfach schade finde: Okay, nicht jeder interessiert sich für Krimis, Thriller und Sci-Fi, aber ist denn gar kein Interesse da über das man etwas nachlesen möchte, und seien es Oldtimer, Pflanzenkrankheiten, die Geschichte des Jazz,


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