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Ein Leben ohne Handy

185 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Handy, Kommunikation, Verfügbarkeit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Ein Leben ohne Handy

gestern um 15:54
Zitat von KitriKitri schrieb:wenn Sachen nicht so richtig funktionieren, oder man schiebt es auf das Gerät ("zu alt", "kaputt") oder auf seine vermeintliche eigene Unfähigkeit.
Naja, häufig höre ich dann von anderen Leuten "Ich weiß gar nicht, was Du hast. Bei mir klappt immer alles hervorragend". Dann denke ich mir, dass es wohl an mir und meiner Ungeschicklichkeit liegen muss.


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Ein Leben ohne Handy

gestern um 15:59
Zitat von martenotmartenot schrieb:Naja, häufig höre ich dann von anderen Leuten "Ich weiß gar nicht, was Du hast. Bei mir klappt immer alles hervorragend". Dann denke ich mir, dass es wohl an mir und meiner Ungeschicklichkeit liegen muss.
Vielleicht ist es tatsächlich so, oder es ist wirklich mit dem Gerät was nicht in Ordnung. Man sieht an solchen Beispielen aber halt auch immer wieder, dass eben nicht jeder gut mit einem Smartphone umgehen kann. Deswegen (und weil ich generell Wahlfreiheit für wichtig halte) bin ich auch unbedingt für ein gesetztlich verankertes Recht auf ein analoges Leben, d.h., dass es eben nicht irgendwann alles mögliche nur noch mit Smaertphone gibt, was in Ansätzen ja leider schon der Fall ist. Die Wahlfreiheit, ob man ein Smartphone haben oder nutzen möchte, muss erhalten bleiben und nicht zuletzt auch die Teilhabe für Menschen mit Einschränkungen.


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Ein Leben ohne Handy

gestern um 16:03
Zitat von KitriKitri schrieb:oder es ist wirklich mit dem Gerät was nicht in Ordnung.
Oft liegt es vielleicht auch an irgendwelchen Updates, die man installiert oder nicht installiert hat. Dann reagiert die Software anders, oder sie ist nicht voll kompatibel und steigt aus. Oder das Gerät ist schon etwas älter und nicht mehr zu 100 Prozent mit der benötigten App kompatibel. Und schon kommt es zu Funktionsstörungen.

Damit alles korrekt funktioniert, muss man anscheinend in relativ kurzen Abständen die Software bzw. Betriebssystem aktualisieren und sich auch immer wieder ein neues Smartphone zulegen. Aber ehrlich gesagt will ich das eigentlich nicht, solange es nicht kaputt ist.


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gestern um 16:12
Zitat von KitriKitri schrieb:Ich habe angefangen, möglichst viele Dinge des täglichen Lebens vom Smartphone zu entkoppeln.
Ich nutze wieder eine Armbanduhr.
Ich habe einen Wochenplaner, außerdem immer dabei ein kleines Notizheft und einen Stift.
Ich schreibe meine Einkaufszettel wieder von Hand.
Mache ich auch so :)
Zitat von KitriKitri schrieb:Immer öfter lasse ich das Smartphone direkt zu Hause. Ich nehme es eigentlich nur noch mit, wenn ich einen Termin habe, damit ich im Falle einer Verspätung von unterwegs Bescheid sagen kann.
Ich nutze öffentliche Verkehrsmittel; dafür suche ich mir vorab die nächste Verbindung raus und vielleicht auch schon mal grob die für den Rückweg, falls ich abschätzen kann, wann das ungefähr sein wird.
Ansonsten gucke ich unterwegs auch einfach auf den Haltestellenaushang, wann die nächste passende Verbindung zurück fährt.
Verbindungen suche ich mir auch vorab am PC heraus. Und mit der Zeit wird man nach enem Umzug ja auch ortskundig.
(Hauptverwendung des Smartphines im ÖPNV entfällt bei mir auf die ersten Tage bis Wochen nach Umzug sowir bei Geshcäftsreisen in mir fremde Städte.)
Zitat von KitriKitri schrieb:Früher habe ich das auch so gemacht und bin klar gekommen.
Ein kleiner Unterschied waren m.E. früher aber die auf allen Strecken verfügbaren Aushänge, klare Kennzeichnung von Haltestellen sowie weniger Reisen.
Am früheren Wohnort habe ich auch einfach das nächste "H"-Schild und nachgesehen wann der Bus kommt, und der hielt dann meinetwegen am Dorfplatz, Busahnhof oder Schulzentrum die mir geläugig waren.
Anders, meinetwegen zu einem Vorstellungsgespräch in Chicago oder Tucson zverlässig erscheinen...
Zitat von KitriKitri schrieb:- Navigation. Wenn ich nicht Öffis fahre, dann Fahrrad. Wenn ich eine Strecke noch nicht gut genug kenne, brauche ich mein Navi am Lenker. Ein Fahrrad-Navi müsste ich extra erst kaufen, das Smartphone habe ich schon.
So ist das bei mir unterwegs zu Fuß auch (nutze freie Tage bei Geschäftsreisen für Unternehmungen, und dann natürlich auch das Zurechtfinden nach Umzügen). Ein Fußgänger-Navi als extra Gerät wäre nötig.
Zitat von KitriKitri schrieb:Als mir vor ein paar Jahren mein damaliges Smartphone runter fiel und kaputt ging, hat mich das regelrecht in Panik versetzt, weil "Da drin ist mein ganzes Leben"... Eigentlich beängstigend und so abhängig möchte ich einfach nicht mehr sein.
Meinem Mann wurde seines mal gestohlen. Ein Ersatz musste am nächsten Tag her, da 2FA für den Arbeitsplatz darüber läuft und er afür kein Diensthandy bekommt. (Zudem, für die Übersetzun unterwegs auch nötig; ich konnte ihm meines leihen.)

Mir ging meines mal während einer Geschäftsreise welche zwecks Vorstellungsgespräch (mehrtätig, für Führungsposition) stattfand kaputt, direkt nach Anreise: das Display fiel einfach aus. Mein Hotel hatte gleichzeitig Internetausfall. Internetcafes sind gar nicht mehr so leicht zu finden.

In den Fällen hatten wir zwar nicht das Gefühl "mein ganzes Leben", da keinerlei Kalender, social media darüber liefen. Trothźem beides lästig, vergleichbar zu verlorenem Schlüssel.
Zitat von KitriKitri schrieb:Mir ist aber noch was eingefallen, wofür ich das Smartphone tatsächlich schätze: Als Wecker bzw die vielen verschiedenen Wecktöne, die man einstellen kann. Alle normalen Weckersignale stressen mich dermaßen, dass ich erst recht nicht mehr aufstehen will und der Tag wegen mieser Laune gleich gelaufen ist. Das Smartphone hat Wecktöne, die sanft genug für mich sind (ich wache sehr leicht auf und bin zugleich sehr stressanfällig).
Ich benutze einen herkömmlichen Wecker.
Ist der Wecker auf eine sehr unübliche Zeit gestekkt, benutze ich teils das Handy als Zweitwecker - nicht wegen "Wecker überhören", "wieder einschlafen", sondern da Wecker auch mal Fehlfunktionen haben können. Im normalen Arbeitsalltag wäre ein etwas späteres Aufstehen kein Problem (bin vom Typ "Lerche", flexible Arbeitszeit, Kernarbeitszeit beginnt gute drei Stunden später als meine typische Ankunft am Arbeitsplatz). Hin und wieder kommt es aber auch vor, z.B. um 2, 3 oder 4 Uhr morgens aufstehen zu müssen, und falls dann der Wecker ausfällt, hätte ich ein arges Problem.
(Früher hatte ich dafür zwei Wecker.)
Zitat von KitriKitri schrieb:Deswegen (und weil ich generell Wahlfreiheit für wichtig halte) bin ich auch unbedingt für ein gesetztlich verankertes Recht auf ein analoges Leben, d.h., dass es eben nicht irgendwann alles mögliche nur noch mit Smaertphone gibt, was in Ansätzen ja leider schon der Fall ist. Die Wahlfreiheit, ob man ein Smartphone haben oder nutzen möchte, muss erhalten bleiben und nicht zuletzt auch die Teilhabe für Menschen mit Einschränkungen.
Meine Zustimmung. Auch obwohl bei vielen Einschränkungen ein Smartphone mit entsprechenden Apps oft barrierefreier ist als die standardmäßige Variante der analogen Lösung (z.B.: Smartphone erlaubt Bedienung mittels Spracheingabe, PC erlaubt Eingabe mittels adaptierter Eingabegeräte - ein Papierformular, ein gedruckter Stadtplan, hingegen macht gute Feinmotorik und Sehfähigkeit nötig, sofern man keine Zusatzgeräte nutzt die es z.B. digital umwandeln oder eine spezielle Braille-Version anfordert). Die Wahlfreiheit muss aber da sein - m.E. einerseits jene, einen PC statt ein Smartphone zu nutzen, andererseits, auf jegliche elektronische Geräte verzichten zu können.

Eine z.B. hier von vielen Behörden genutzte Form der Authentifizierung halte ich für alles andere als barrierefrei:
Man beginnt am Computer ein Online-Formular auszufüllen. Dann wird man aufgefordert, mittels Smartphone einen QR-Code zu scannen. Es ist dann ein Ausweisdokument neben dem Kopf in die Smartphone-Kamera zu halten und eine Drehbewegung durchzuführen um Kopf, Hand, Ausweisdokument dreidimensional zu zeigen. (Das Verfahren versagt selbst bei fitten Menschen mit normaler Sehfähigkeit oft; wir brauchen i.d.R. 3 - 5 Anläufe.)
Ja, man könnte alternativ einen Behördentermin vereinbaren um den Behördenvorgang durchzuführen - für die Terminvereinbarung ist es aber nötig, sich genau so zu authentifizieren... :( (Als Alternative wird dann nur akzeptiert: Notarisierte Vollmacht, und eine andere Person authentifiziert sich.)


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Ein Leben ohne Handy

gestern um 16:14
Ach ja, da erinnere mich mich an die neue verpflichtende ETA-Registrierung für zukünftige Einreisen nach Großbritannien. Zum einen muss die Software bzw. das Betriebssystem des Smartphones ein bestimmtes Mindestlevel an Updates enthalten, weil sich sonst die App nicht starten lässt. Des weiteren muss man sich selbst fotografieren, was ich aber recht schwierig fand, bzw. die App sagte dann immer, dass das Foto nicht passen würde. Ich habe eine ganze Weile damit rumgemacht, bis es endlich funktioniert hat.

Da merke ich, dass ich diesbezüglich nicht besonders stressresistent bin. Wenn so ein Vorgang Schwierigkeiten macht, die Dienste verweigert, unerklärliche Fehlermeldungen bringt oder sonstwie abstürzt, dann regt mich das auf und stresst mich.


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Ein Leben ohne Handy

gestern um 16:19
Zitat von KitriKitri schrieb:Letztens musste ich nach einem Termin länger auf die S-Bahn warten. Ich saß in der Sonne und habe die Zeit genutzt, meine Notizen in meinen Wochenplaner zu übertragen. Als ich damit fertig war, habe ich einfach meinen Blick schweifen gelassen, gegenüber war ein kleiner Park, in dem Leute joggten oder mit ihren Hunden Gassi gingen. Die Bank war voll besetzt, aber ich war die einzige, die nicht mit krummem Hals aufs Smartphone starrte. Ich habe mich so frei gefühlt!
Aber das würde doch auch alles gehen, wenn du ein Handy dabei hättest, es aber in der Tasche bleiben würde?
Zitat von philaephilae schrieb:Ans Ohr kann man sich das Ding doch kaum halten, ohne versehentlich irgendwas auf dem Display zu berühren oder aufzulegen.
Zitat von KitriKitri schrieb:Was mir beim Telefonieren schon alles passiert ist: Taschenlampe an, WLAN aus, Wecker eingeschaltet, irgendwelche Einstellungen geändert.
Finde ich echt interessant, was es beim telefonieren für Probleme geben kann. Ist mir tatsächlich alles noch nie passiert.


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Ein Leben ohne Handy

gestern um 16:24
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Aber das würde doch auch alles gehen, wenn du ein Handy dabei hättest, es aber in der Tasche bleiben würde?
Hatte ich sogar. Hinten im Rucksack, wo ich nicht so leicht dran kam. :D

Interessanterweise scheint es uns aber sogar dann zu beeinflussen, wenn wir es einfach nur dabei haben, auch ohne es zu nutzen:
Smartphones können einer Studie zufolge selbst dann die Aufmerksamkeit beeinflussen, wenn man sie nicht nutzt. Das berichteten Forscherinnen und Forscher der Universität Paderborn 2023 nach Konzentrationstests im Fachblatt "Scientific Reports". Demnach verringert schon die Anwesenheit eines Smartphones die Aufmerksamkeitsleistung. Zudem habe das Handy negativen Einfluss auf die Arbeitsgeschwindigkeit und die kognitive Leistungsfähigkeit. Schlussfolgerung: Mit dem Smartphone arbeiten Menschen langsamer.
Quelle: https://www.geo.de/wissen/gesundheit/gravierende-auswirkungen--smartphones-veraendern-das-gehirn-34598530.html


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Ein Leben ohne Handy

gestern um 16:27
Jedenfalls versuche ich, meine Smartphonenutzung überwiegend von wichtigen Bezahl- und Buchungsvorgängen fernzuhalten. Solange das irgendwie geht, mache ich das auf anderen Wegen. Ich zahle auch nach wie vor nichts mit dem Smartphone (habe die Bezahlfunktion nicht aktiviert).


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gestern um 17:18
Zitat von KitriKitri schrieb:Interessanterweise scheint es uns aber sogar dann zu beeinflussen, wenn wir es einfach nur dabei haben, auch ohne es zu nutzen:
Wurde hier unterschieden, wie viel diejenigen ihr Handy wirklich benutzen?
Wenn jemand Häufignutzer ist, und ein Ausschalten mit verpassten Nachrichten assoziiert, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass ein ausgeschaltetes, aber sogar ein zu Hause gelassenes Gerät ablenkt: Was könnte ich verpassen?

(Ich würde mal sagen, es beeinflusst mich nicht, da ich keine Nachrichten darauf erwarte wenn es aus ist.
Niemand der mir sein neuestes Kleid oder fluffigen Hund zeigen will, niemand der sauer ist wenn man etwas nicht sofort beantwortet, kein Spiel das mit Ranglisten oder Freundesgruppen oder der Vergabe von Extrapunkten* zur regelmäßigen Nutzung verleitet.
Wenn ich darauf Nachrichten erwarte, sind sie stark situationsbezogen, z.B. ich soll jemanden vom Bahnhof abholen und erhalte möglicherweise einen Anruf oder eine Nachricht, dass die Person verspätet ist; ich warte auf ein Taxi oder ein Flughafenshuttle und werde eine Nachricht erhalten, welches Kennzeichen das Fahrzeug hat und wo es parkt.)

*Gibt es auch für z.B. Fitness- oder Sprachlernprogramme.
Mein Mann nutzt ein Sprachlernprogramm als App, die mitunter Aktivität zu bestimmten Zeiten einfordert bzw. schmackhaft macht. Es würde mich nerven.
Zitat von KitriKitri schrieb:Letztens musste ich nach einem Termin länger auf die S-Bahn warten. Ich saß in der Sonne und habe die Zeit genutzt, meine Notizen in meinen Wochenplaner zu übertragen. Als ich damit fertig war, habe ich einfach meinen Blick schweifen gelassen, gegenüber war ein kleiner Park, in dem Leute joggten oder mit ihren Hunden Gassi gingen. Die Bank war voll besetzt, aber ich war die einzige, die nicht mit krummem Hals aufs Smartphone starrte. Ich habe mich so frei gefühlt!
So mache ich das auch.
Auf Reisen lese ich zudem Bücher. Auch das scheint aufzufallen (mir egal).


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Ein Leben ohne Handy

gestern um 19:50
Zitat von philaephilae schrieb:Ans Ohr kann man sich das Ding doch kaum halten, ohne versehentlich irgendwas auf dem Display zu berühren oder aufzulegen. Deswegen halten sich die meisten das beim Telefonieren ja schräg vor den Mund, und haben Lautsprecher an - oder halt eben Kopfhörer und Freisprechfunktion.
Also zum ersten, was hast du denn für ein Handy? Wenn ich einen Anruf starte, geht das Display kurz danach in die Sperre, also kann man da doch nichts drücken.
Und zum zweiten, ich sehe echt selten Menschen, die das Handy schräg vor den Mund halten. Wenn, dann macht man da ne Sprachnachricht, aber beim telefonieren habe ich das so eher selten gesehen.



Ein Leben ohne Handy würde sicher gehen, ging ja einst auch. Aber würde darauf jetzt nicht mehr verzichten wollen, wenn es nicht sein muss. Mein erstes habe ich mit 15 bekommen. Aber früher ging da ja nicht so viel wie heute.
Ich habe mein Handy zu 99% auch immer nur auf Vibration. Wenn was reinkommt, bekomme ich das nicht immer mit, sondern erst wenn ich drauf schaue.
Ich würde auch nie ohne Handy die Wohnung verlassen, allein um für mein Kind immer erreichbar zu sein oder wenn ich unterwegs Hilfe benötige.


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Ein Leben ohne Handy

gestern um 20:09
Zitat von joleenjoleen schrieb:Also zum ersten, was hast du denn für ein Handy? Wenn ich einen Anruf starte, geht das Display kurz danach in die Sperre, also kann man da doch nichts drücken.
Und zum zweiten, ich sehe echt selten Menschen, die das Handy schräg vor den Mund halten. Wenn, dann macht man da ne Sprachnachricht, aber beim telefonieren habe ich das so eher selten gesehen.
Dem pflichte ich bei (beides). Allenfalls kann man versehentlich auflegen, jedenfals bei meinem.


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Ein Leben ohne Handy

gestern um 20:15
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Mehr Sicherheit im Alltag
Das ist ein Thema, definitiv!
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:ich könnte kein Online-Banking machen ohne Smartphone-App..
Ja, das fiel mir heute auf die Füße.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:und ich hab auch auf anderen Seiten die sogenannte Multifactor-Authorisierung aktiviert da braucht man auch das Smartphone dafür..
So ist es. Wollte vorhin etwas online bezahlen. Ohne Handy, tjoa...
Zitat von x-ray-2x-ray-2 schrieb:Sowas wie mich nennt man wohl Handyverweigerer - eine seltene "Gattung", wie ich hörte...^^
Finde ich aber ganz gut. Wenn man damit erst gar nicht anfängt, vermisst man es auch nicht.
Zitat von InterestedInterested schrieb:Oh! Also ich hab vor 1,5 Wochen mein Handy geschrottet. :cry: Es ist mit der Kante aufgeschlagen, Display kaputt und es blieb einfach dunkel. Ich konnte es nicht mehr nutzen. Hatte noch ein altes Smartphone, aber Software veraltet, dass die Sim nicht erkannt wurde. :(

Dachte ich, ruf mal meinen Bruder an, ob er noch ein Handy rumfliegen hat. Ooops! Geht ja nicht. :vv: Handy kaputt und keine Nummern. :D
So ist es. Wenn du dazu noch eine E Sim hast wie ich, kannste gleich komplett vergessen. Ich habe hier noch 3 Handys rumliegen, aber alle mit normaler Sim.
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Live-Konzerte auch tatsächlich live zu genießen anstatt auf Live-Veranstaltungen aufs Handy zu starren und wo erlaubt die Show und Auftritte zu filmen.
Finde ich auch seltsam. Ich bin oft auf Konzis unterwegs und auf fast jedem weist der Sänger/die Sängerin darauf hin, einfach mal die Handys wegzupacken.
Zitat von rainloverainlove schrieb:Ich kann und möchte auf die heutige Technik wie Handy PC Konsole nicht verzichten. Sie bereichern mein Leben.
Glaub ich. Seit kurzem bin ich wieder unter PC-Gamer gegangen. Den will ich wirklich nicht mehr missen. Bei Handys, weiß ich noch nicht.

Ich bin jetzt 2 Tage ohne Handy und merke es schon. Wie schon angesprochen, Überweisungen tätigen ist jetzt nicht so einfach. Überhaupt erwische ich mich immer wieder bei dem Griff nach dem Handy. Dummerweise ist mir jetzt noch die Brille runtergefallen, die ich für Büroarbeiten brauche. Nicht nur nicht mobil, sondern auch blind. Fielmann ruft mich an, wenn die neue Brille fertig ist. Super! :D


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Ein Leben ohne Handy

gestern um 20:49
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:Dummerweise ist mir jetzt noch die Brille runtergefallen, die ich für Büroarbeiten brauche. Nicht nur nicht mobil, sondern auch blind. Fielmann ruft mich an, wenn die neue Brille fertig ist. Super
Das ist ja fast Stand-up-Comedy! :D


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gestern um 21:22
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:Das ist ein Thema, definitiv!
Wobei man da natürlich auch differenzieren muss.

Auf der einen Seite würde es mehr Sicherheit in unseren Alltag bringen. Je nachdem aber auch wieder nicht und für mehr Gefahr und Unsicherheit sorgen.
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:Finde ich auch seltsam. Ich bin oft auf Konzis unterwegs und auf fast jedem weist der Sänger/die Sängerin darauf hin, einfach mal die Handys wegzupacken.
Ich finds lustig und traurig zugleich.







Worauf aber auf jeden Fall mehr hin die Gesellschaft sensibilisiert werden sollte und gerade in Bezug auf Smartphonenutzung, weil die Dinger halt auf mehr als die klassischen Grundfunktionen eines mobilen Telefons ausgelegt sind und dementsprechend ja auch häufiger von vielen Besitzern gerade jüngeren genutzt werden, ist der Geierhals oder Handynacken.


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Ein Leben ohne Handy

um 00:54
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:Ich bin jetzt 2 Tage ohne Handy und merke es schon. Wie schon angesprochen, Überweisungen tätigen ist jetzt nicht so einfach. Überhaupt erwische ich mich immer wieder bei dem Griff nach dem Handy. Dummerweise ist mir jetzt noch die Brille runtergefallen, die ich für Büroarbeiten brauche. Nicht nur nicht mobil, sondern auch blind. Fielmann ruft mich an, wenn die neue Brille fertig ist. Super! :D
Wäre es für dich eine Option, die Nutzung einzuschränken und es nur für das zu verwenden, für das andere Optionen sehr zeitaufwendig oder unrealistisch wären (zeitaufwendig und m.E. nicht realistisch wäre z.B.: wenn man für eine Banküberweisung weit fahren und mitunter sich einen Urlaubstag nehmen müsste (falls du das in Kauf nehmen würdest, ist das selbstverständlich deine Entscheidung); eher grenzwertig bis evl. auch nicht sinnvoll wäre z.B. eine Wohnungsbesichtigung ablehnen wenn der potenzielle Vermieter mitteilt man solle bei Ankunft anrufen)?

Derartiges würdest du noch per Handy durchführen (für den Anruf von Fielmann: Festnetz vorhanden?), anderes aber nicht und die entsprechenden Apps löscht du auch? Für Freunde, Bekannte o.ä. nur noch auf Festnetz, sofern vorhanden, sowie per e-Mail (Nutzung nur am PC) erreichbar? Notiz-App -> Notizzettel/-heft, Foto-App -> Digitalkamera etc. "Tschüss" zu ggf. vorhandenen Spielen, Social Media-Apps, Fitness-Apps (statt "virtuellem Fitness-Motivator": ehrlich zu sich selbst sein, mechanischer Schrittzähler) etc. Statt Sprachlern-App Sprachlernprogramm am PC.
Anrufe vom Handy nur noch für Anrufe die tatsächlich von unterwegs durchgeführt werden müssen (grob: all das, für das es einem Wert gewesen wäre eine Telefonzelle aufzusuchen), kein "mal mit ... quatschen" mehr.


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Ein Leben ohne Handy

um 01:00
Zitat von rhapsody3004rhapsody3004 schrieb:Worauf aber auf jeden Fall mehr hin die Gesellschaft sensibilisiert werden sollte und gerade in Bezug auf Smartphonenutzung, weil die Dinger halt auf mehr als die klassischen Grundfunktionen eines mobilen Telefons ausgelegt sind und dementsprechend ja auch häufiger von vielen Besitzern gerade jüngeren genutzt werden, ist der Geierhals oder Handynacken.
Der Nacken - und die Hände ("Handy-Daumen", wohl eine neue Bezeichnung für den Tennisarm), eine Überlastung durch einseitige Bewegung.


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Ein Leben ohne Handy

um 01:27
Zitat von DerThoragDerThorag schrieb:Könnt ihr euch ein Leben ohne Handy vorstellen?
Um das beantworten zu können, muss ich zunächt noch zwischen "Handy" und "Smartphone" differenzieren. Da ich tatsächlich für eine handvoll Leute erreichbar sein muss und auch will, ist ein Handy für mich unverzichtbar. Der "Trick" dabei ist, man darf wirklich niemandem die Nummer geben, außer denen, bei denen es notwendig ist.

Im gesamten beobachtbaren Universum existieren nur 5 Personen und vier Firmen, die meine Rufnummer kennen. Zum Einen wären da neben Amazon, Ebay und 1&1 noch der Wachschutz, der mich im Falle eines Einbruchs in die Firma informieren muss, und zum Anderen noch der allerengste Familienkreis (Mutter, Bruder, Schwester) und noch zwei wirklich wichtige Kunden ... ansonsten niemand.

Auf meinem Handy bekomme ich oft monatelang keinen einzigen Anruf, und gelegentlich mal ne SMS zur Verifizierung. Der Akku hält volle 2 Wochen!

Als meine damalige Bank (Sparkasse) der Meinung war, Onlinebanking würde nur noch mit Smartphone funktionieren, habe ich die Bank gewechselt. Bei der Berliner Volksbank brauche ich nur einen PC. :D

Ein Smartphone habe ich noch nie besessen, und ich habe mir feierlich geschworen, dass mich der Blitz beim Scheixxen treffen soll, sollte sich daran jemals etwas ändern.

Ich denke, Smartphones verändern die Menschen massiv, und zwar nicht zum Besseren. Ich halte diese Technologie für die Pest des 21. Jhd., und sollte jemand so ein Ding in meiner Gegenwart benutzen, drehe ich mich um und gehe weg.


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Ein Leben ohne Handy

um 08:21
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Ein Smartphone habe ich noch nie besessen, und ich habe mir feierlich geschworen, dass mich der Blitz beim Scheixxen treffen soll, sollte sich daran jemals etwas ändern.
Wie gesagt, leider gibt es einiges, was man ohne Smartphone nur noch schwer machen kann, weil anscheinend fast obligatorisch vorausgesetzt wird, dass man ein Smartphone der aktuellen Generation besitzt und entsprechende Apps nutzt.

Zu den neueren Beispielen, die zwar nicht so dringend wichtig sind, mich aber trotzdem ärgern, gehört das Abschaffen von Audioguides in Museen und Ausstellungen. Eigentlich habe ich Audioguides immer ganz gern genutzt, aber immer mehr Museen schaffen die Geräte ab. Stattdessen sollen die Museumsbesucher jetzt ihr eigenes Smartphone nutzen und sich die entsprechende Museums-App herunterladen. Das mache ich aber fast nie. Schon deswegen, weil ich mein Gerät nicht mit diversen Apps zumüllen will, die ja auch oft nicht wenig Speicherplatz benötigen. Dazu kommt, dass ich normalerweise gar keine Kopfhörer dabei habe, aber man bräuchte welche, um das Smartphone als Audioguide zu nutzen.


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um 08:27
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Ich denke, Smartphones verändern die Menschen massiv, und zwar nicht zum Besseren. Ich halte diese Technologie für die Pest des 21. Jhd., und sollte jemand so ein Ding in meiner Gegenwart benutzen, drehe ich mich um und gehe weg.
Und was ist jetzt grundsätzlich an einem Smartphone so schlimm? Wenn du jetzt mit einem Freund irgendwo hinfährst und der holt sein Smartphone für Google maps raus ist das dann ein Problem für dich :ask:


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um 08:29
Zitat von suffelsuffel schrieb:Und was ist jetzt grundsätzlich an einem Smartphone so schlimm?
Es kommt halt drauf an, wie exzessiv das Smartphone genutzt wird, während man sich mit jemandem unterhält. Ich kenne es z.B., dass Leute mitten im Gespräch anfangen, ihr Handy zu zücken und mit anderen Leuten zu kommunizieren, weil sie eine Message bekommen haben. Das finde ich schon nervig.


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